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Montag 18.06.2018 13:43
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Wirtschaft

18.06.2018

Giganten haben es einfacher

Billig, schnell, bequem: Den meisten Konsumenten ist es egal, wo Online-Riesen ihre Steuern bezahlen. Für den Staat und die EU ist es längst ein ernstes Problem für alle. Billig, schnell, bequem: Den meisten Konsumenten ist es egal, wo Online-Riesen ihre Steuern bezahlen. Für den Staat und die EU ist es längst ein ernstes Problem für alle.

Große und erfolgreiche US-Konzerne wie Google, Amazon, Apple etc. machen auch in Österreich Millionengeschäfte. Sie zahlen aber keine Steuern. Alles völlig legal. Sie hinterziehen nichts, sondern nutzen das, was die EU ihnen anbietet. Etwa Irland, wo die Steuern am tiefsten sind. Ein schönes Headquarter dort und schon bezahlt man keine Steuern.

Auf den ersten Blick, denkt sich der einzelne, kleine Konsument wenig, wenn er bei einem Online-Riesen bestellt oder dessen (Nachrichten-)Dienste täglich nutzt. Schließlich sind wir alle längst in einer digitalen Welt angekommen. In einem durchgeplanten Alltag, der zeitlich wenig Spielraum lässt, wollen wir alles schnell, bequem und billig (das könnte sich künftig mit möglichen 12-Stunden-Tagen verschärfen). Fakt ist jedenfalls, dass Riesen wie Amazon den heimischen Handel und Medien stark bedrängen, Geschäfte schließen und Arbeitsplätze verloren gehen. Eine unschöne Entwicklung.

Bis dato wurde keine Lösung gefunden, digitale Gewinne auch dort zu besteuern, wo sie erwirtschaftet werden. Österreichs Ratspräsidentschaft könnte eine wichtige Rolle bei einer Digitalsteuer auf europäischer Ebene spielen. Es wird viel Arbeit sein, die Positionen der Mitgliedsstaaten in Einklang zu bringen. Einen Versuch ist es wert. Denn ein alleiniges nationales Vorhaben dürfte schwierig sein. Gut, dass erste Modellvorschläge seitens der Regierung am Tisch liegen. Diese würden zu der im März von der EU als Zwischenlösung präsentierten Digitalsteuer für Internetkonzerne passen. Es würde Riesen mit Jahresumsätzen von mehreren hundert Millionen Euro im In- und Ausland treffen. Es liegt an uns, diese Unfairness zu beenden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung Leitartikel von Liane Pircher
11.06.2018

Regierung soll die Wirtschaft in Ruhe lassen, mahnen die Kaffeehäuser

Regierung soll die Wirtschaft in Ruhe lassen, mahnen die Kaffeehäuser Regierung soll die Wirtschaft in Ruhe lassen, mahnen die Kaffeehäuser

In den letzten Jahren ist die Zahl der Kaffeehäuser in Niederösterreich immer rückläufig gewesen. Auch im Jahr 2017 sind sie um vier Betriebe auf 765 aktive Kaffeehausbetriebe zurückgegangen, teilte Markus Madar, Branchensprecher der Kaffeehäuser in der Wirtschaftskammer, dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit. Die Kaffeerestaurants sind um zehn auf 943 Betriebe zurückgegangen sowie die Espressobetriebe, Stehkaffeeschenken und Buffet-Espressi um fünf auf nur mehr 61 aktive. Der Stand aktiver Kaffeekonditoreien ist mit 94 Betrieben gleich geblieben. „Ich denke, damit haben wir die Marktbereinigung endgültig hinter uns gebracht. Denn die meisten noch aktiven Betriebe weisen weiterhin eine stabile Entwicklung auf“, betont Madar.

Für Betriebsankäufe und Betriebsverkäufe regt er eine spezielle Internetplattform an, die täglich aktualisiert werden soll. So könne man rascher agieren und reagieren, Standorte womöglich sogar retten und Personal übernehmen. Die Plattform könnte man auf Immobilienbüros übertragen, die sich zu einer ständigen Aktualisierung verpflichten. Damit hätte man eine attraktive Auflistung der Betriebe, die zum Verkauf stehen, und alte nicht mehr aktuelle Angebote könnten entfernt werden.

Zwar hat sich puncto Personal auch die Zahl der Mitarbeiter von 2.478 auf 2.236 verringert, dennoch verspürt der Branchensprecher in der NÖ Wirtschaftskammer leichten Aufwind. „Vor allem durch die fortschreitende Digitalisierung, wie Registrierkassensystem und mobile Handhelds, können Bestellannahme, Weiterleitung und Abrechnung vor Ort rasch durchgeführt werden. Somit läuft alles viel schneller und effizienter ab, und die Gäste können rascher bedient werden. Dadurch ergibt sich auch eine Produktivitätssteigerung bei den Beschäftigten. Nach einem stagnierenden Geschäftsjahr 2017 ist daher für heuer wieder eine Steigerung zu erwarten“, so Markus Madar. Deshalb benötige die Branche auch wieder mehr Personal.

Allgemein bemerke man auch eine schnellere Vermittlung von Mitarbeitern und Lehrlingen als früher. „Innerhalb einer Woche kann man nun damit rechnen, ein Vorstellungsgespräch zustande zu bringen. Früher hat das oft zwei bis drei Wochen gedauerte“, berichtet Madar. Trotzdem sei die größte Herausforderung der Branche nach wie vor die Schulung der Mitarbeiter. Sie nehme viel Zeit in Anspruch, auch bei jenen, die bereits Erfahrungen mitbringen. Die nach wie vor noch immer nicht entschärfte Bürokratie mache den Kaffeehausbetreibern das Leben schwer. „Die Regierung soll die Wirtschaft in Ruhe lassen und nicht ständig neue Spielregeln erfindet“, bittet Markus Madar. „Damit wäre den Betrieben sehr geholfen, und sie könnten sich mehr auf die Arbeit konzentrieren.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
14.12.2017

"Land NÖ darf Beschäftigte der Fluglinie Niki nicht im Stich lassen"

Land NÖ darf Beschäftigte der Fluglinie Niki nicht im Stich lassen Land NÖ darf Beschäftigte der Fluglinie Niki nicht im Stich lassen

„Eine kurzfristige Zwischenlösung für die Beschäftigten der Fly Niki“, fordert SPNÖ-Verkehrssprecher und Schwechater Mandatar, LAbg. Gerhard Razborcan im Zusammenhang mit den Geschehnissen rund um die insolvente Fluggesellschaft.

Aufgrund der Tatsache, dass offenbar der österreichische Insolvenzentgeltfonds aktuell nicht einspringen könne, sei kurz vor Weihnachten für die betroffenen Niederösterreichinnen und Niederösterreicher eine finanzielle Hilfestellung eine menschliche Verpflichtung, so Razborcan: „In dieser ungewissen Zeit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind klare Zeichen der Unterstützung durch die NÖ Landesregierung wichtig. Das Bundesland Wien hat schon Hilfe signalisiert, falls nicht doch noch eine Lösung für die insolvente Fluglinie Niki gefunden wird. Dem muss sich das Land NÖ anschließen.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
21.03.2018

PET Recycling Team verbessert CO2-Bilanz von rPET weiter

Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team (PRT) errechnete c7-consult den Klimafußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. Rund 90 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team (PRT) errechnete c7-consult den Klimafußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. Rund 90 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen.

Recyclingwerk verwendet ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien

PET-Regranulat aus Post-Consumer-Getränkeflaschen von der PET Recycling Team GmbH – ein Tochterunternehmen von ALPLA – verursacht lediglich ein Zehntel der Treibhausgasemissionen von Neuware. Dies bestätigt eine neue Untersuchung.

Im Vorjahr ließ das PET Recycling Team (PRT) im niederösterreichischen Wöllersdorf den Klimafußabdruck für rezykliertes PET (rPET) aus eigener Produktion erheben. Der dabei ermittelte Wert lag bei 0,45 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm erzeugtem Material. Eine Neuberechnung durch c7-consult unter Berücksichtigung des mittlerweile optimierten Strommixes ergibt nun einen Wert von nur noch 0,21 kg CO2-Äquivalent.

„Mit der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien ist uns nochmals eine wesentliche Reduktion der CO2-Emissionen gelungen“, freut sich Plant Manager Peter Fröschel. „Mit unserer jährlichen Produktionsmenge von rund 31.000 Tonnen rPET sparen wir im Vergleich zu PET-Neuware dieselbe Menge an CO2, die eine Mischwaldfläche in der Größe von 6.231 Fußballfeldern in einem Jahr binden kann.“

Nachfrage nach rPET steigt

Neuware, sogenanntes Virgin PET, verursacht 2,15 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm. Demnach betragen die Treibhausgasemissionen für rezyklierte Ware aus Wöllersdorf lediglich ein Zehntel davon. CEO Günther Lehner sieht die ALPLA Nachhaltigkeitsstrategie bestätigt: „Wir stellen eine verstärkte Nachfrage nach Produkten aus Recycling-Materialien fest. Es ist in den vergangenen Jahren gelungen, von der reinen Kostendiskussion wegzukommen und Nachhaltigkeit als Wert zu verankern.“

Gesamter Recyclingprozess durchleuchtet

Die Berechnung des Klimafußabdrucks (Carbon Footprint) erfolgte gemäß ISO 14044, beginnend bei der Sammlung und Sortierung der gebrauchten PET-Flaschen über den Transport zum Werk in Wöllersdorf bis hin zum Waschen, Aufbereiten und Granulieren. Die Analyse basiert auf der Massen- und Energiebilanz (Strom- und Gasverbrauch) des Jahres 2016, welche seither konstant ist.

Investitionen in PET-Recycling

Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich ALPLA intensiv mit dem Recycling von Kunststoffen. „Unsere Kunden setzen auf Nachhaltigkeit und wir unterstützen sie dabei mit unserem Know-how. Wir sind der Überzeugung, dass Recycling nicht nur aufgrund gesetzlicher Bestimmungen richtig und wichtig ist. Es ist ein Wirtschaftszweig mit hoher Bedeutung für die Umwelt und die Zukunft unserer Branche“, sagt CEO Günther Lehner.

ALPLA betreibt an drei Standorten Recyclingwerke: Neben der 100-Prozent-Tochter in Wöllersdorf gibt das 2013 errichtete Werk in Radomsko (Polen) und ein Joint Venture in Mexiko. Pro Jahr werden in den drei Werken insgesamt 65.000 Tonnen lebensmitteltaugliches rPET aus Post-Consumer-Material produziert.

Weiterführende Informationen:

www.petrecyclingteam.com

www.alpla.com/de/nachhaltigkeit

www.c7-consult.at

Factbox PET Recycling Team GmbH (PRT)

2005 Gründung in Wöllersdorf

2010 ALPLA wird Mehrheitseigentümer

2012 Bau der Tochterfirma PRT Radomsko (Südpolen)

2014 ALPLA übernimmt PRT zu 100%

MitarbeiterInnen: 50 in Wöllersdorf (75 in Radomsko)

Jahresproduktion Wöllersdorf: 31.000 Tonnen rPET

Jahresproduktion Radomsko: 11.000 Tonnen rPET

Produkte: PET Regranulat, PET Flakes, PO Flakes

Was ist der Carbon Footprint?

Der Carbon Footprint oder Klimafußabdruck gibt Auskunft, wie viele Treibhausgasemissionen (u.a. Kohlendioxid, Methan und Lachgas) im gesamten Lebenszyklus eines Produktes anfallen. Er wird für eine definierte funktionelle Einheit berechnet – in diesem Fall für ein Kilogramm rPET, hergestellt im Jahr 2016 im Recyclingwerk Wöllersdorf der PET Recycling Team GmbH (Teil der ALPLA Gruppe). Weiterführende Informationen zur Berechnung unter www.carbonfootprint.at.

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 19.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 176 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Alexandra Dittrich (PR & Corporate Communications), Telefon 0043/5574/602-1083, Mail alexandra.dittrich@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA
16.07.2017

Mehr als 24.000 Unternehmen wechselten im ersten Quartal ihren Strom- oder Gaslieferanten

Wechsel spart Gewerbebetrieb bei Strom bis zu 7.700 Euro, bei Gas 11.700 Euro Wechsel spart Gewerbebetrieb bei Strom bis zu 7.700 Euro, bei Gas 11.700 Euro

Rund 24.300 Unternehmen haben in den ersten drei Monaten des heurigen Jahres ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt. Bei Strom wechselten mit über 22.000 Unternehmen (Wechselrate 1,9 Prozent) um über 1.400 Betriebe mehr wie im ersten Quartal 2016. Bei Gas wechselten rund 2.300 Firmen (Wechselrate 2,9 Prozent) und damit etwas weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als mehr als 2.400 Betriebe auf einen neuen Gaslieferanten umgestiegen sind. „Vom kleinen Frisör- bis hin zum großen Industriebetrieb suchten sich viele Unternehmen einen günstigeren Anbieter“, sagt E-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch zu den Zahlen aus der Marktstatistik der Energieregulierungsbehörde. Bei den Haushalten suchten sich in den ersten drei Monaten insgesamt rund 93.100 einen neuen Strom- oder Gaslieferanten (Strom: 69.300, Gas: 23.800).

Wechsel spart Gewerbebetrieb bei Strom bis zu 7.700 Euro, bei Gas 11.700 Euro

Einem Gewerbebetrieb mit einem Jahresverbrauch von 100.000 Kilowattstunden Strom spart der Wechsel vom regionalen Versorger zum günstigsten Anbieter 7.700 Euro im ersten Jahr inklusive Neukundenrabatt. Bei Gas spart ein Unternehmen mit einem jährlichen Gasverbrauch von 400.000 Kilowattstunden der Wechsel zum günstigsten Lieferanten bis zu 11.700 Euro. Kleine und mittlere Unternehmen können ihren Strom- und Gaspreis einfach und schnell online mit dem Gewerbe-Tarifkalkulator der E-Control (www.e-control.at/gewerbe-tarifkalkulator) vergleichen. Gewechselt wird nur der Lieferant, der Netzbetreiber, der unter anderem für Netz und Zähler verantwortlich ist, bleibt abhängig vom Firmenstandort immer derselbe.

Potenzial bei Unternehmen, um Energieverbrauch zu senken

Am nachhaltigsten sparen Unternehmen, wenn sie überhaupt weniger Energie verbrauchen. „Gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen gibt es viel Potenzial, um den Energieverbrauch zu senken. Wer durch Effizienzmaßnahmen seinen Verbrauch reduziert, kann von dauerhaft niedrigeren Betriebskosten profitieren“, sagt E-Control-Vorstand Andreas Eigenbauer.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.03.2018

Die 300 besten Arbeitgeber Österreichs 2018

SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018 SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018

SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018. Svenska Kullagerfabriken (SKF) ist ein schwedischer Konzern mit einem weitreichenden Produkt- und Servicesortiment rund um die Bereiche Wälzlager, Dichtungen, Schmierung, Mechatronik (Linearsysteme, Aktuatorik, Vorspannwerkzeuge) und damit verbundene Dienstleistungen.

Das ist eines der Ergebnisse der exklusiven Studie, die das Wirtschaftsmagazin „trend“ in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht. Das unabhängige Marktforschungsinstitut Statista ermittelte dafür gemeinsam mit der Karriereplattform kununu und dem „trend“, welche 300 Unternehmen Österreichs als Arbeitgeber am beliebtesten sind und von den Arbeitnehmern weiterempfohlen werden. Auf den Plätzen landeten der Brauereikonzern Brau Union und BMW Motoren in Steyr.

Um die besten Arbeitgeber Österreichs zu ermitteln, wertete Statista über insgesamt 165.000 Arbeitnehmerbewertungen zu mehr als 1000 Unternehmen mit mindestens 200 Mitarbeitern aus 20 Branchen aus.

Die Top 10 der besten Arbeitgeber Österreichs lauten:

1) SKF Österreich

2) Brau Union

3) BMW Motoren Steyr

4) Denzel

5) Esim Chemicals

6) Pöttinger

7) Dynatrace

8) Vace

9) Josko Fenster & Türen

10) SAP

Außerdem wurde in jeder der 20 Branchen ein Branchensieger ermittelt. Das vollständige Ranking finden Sie in der am Freitag erscheinenden Ausgabe des „trend“ sowie online unter trend.at/beste-arbeitgeber.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Christoph Waghubinger (Lewenstein) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 at
12.03.2018

Flughafen warnt vor drohendem Verkehrsinfarkt östlich von Wien

Flughafen warnt vor drohendem Verkehrsinfarkt östlich von Wien Flughafen warnt vor drohendem Verkehrsinfarkt östlich von Wien

Die beinahe täglichen Verkehrsbehinderungen auf der Ostautobahn, verursacht durch Überlastung, Staus, Unfälle oder Baustellen, veranlassen Flughafen-Vorstandsdirektor Günther Ofner zu einem eindringlichen Warnruf: „Auf der A4 haben wir permanent Probleme – und das gilt für beide Fahrtrichtungen!“ Wachse der Flughafen Wien-Schwechat und die ihn umgebende Airport City wie vorausgesagt und setze die Politik keine Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur, „wird der Raum östlich von Wien im Verkehr ersticken“, prophezeit Ofner.

Inakzeptabel sind nach Ansicht des Flughafen-Chefs insbesondere die Verzögerungen bei der geplanten sechsten Donau-Querung: „Selbst unter den günstigsten Voraussetzungen wird der Lobau-Tunnel nicht vor dem Jahr 2026 fertig werden. Das ist viel zu spät, wenn man sich ansieht, welche Mengen an Kfz wir auf der A4 schon heute haben.“ Ob Tunnel oder Brücke, sei egal, „die Donau-Querung muss jedenfalls kommen.“ Man müsse die Verkehrsströme entflechten, wolle man den drohenden Infarkt vermeiden.

Auch bei der Bahninfrastruktur rund um den Flughafen sieht Ofner Handlungsbedarf. „Es ist sehr bedauerlich, dass das Projekt einer Bahnverbindung vom Airport Schwechat Richtung Bratislava und Budapest auf 2035 verschoben worden ist.“ Denn das Beispiel der Schnellzüge, die über die Westbahn aus dem Raum Salzburg und Linz direkt zum Flughafen Schwechat fahren, zeige, dass immer mehr Passagiere zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel bereit sind, wenn das Angebot stimmt. „Seitdem der Flughafen direkt an das Hochleistungsnetz der ÖBB angebunden ist, ist der Anteil der Fluggäste, die mit dem Auto zum Airport anreisen, um zehn Prozent gesunken. Der Bahn-Anteil hingegen ist um zehn Prozent gestiegen“, rechnet Ofner vor.

Mit einem 175 Millionen Euro schweren Investitionspaket wird die Flughafen Wien AG heuer ihren Standort Schwechat weiter ausbauen. Geplant sind u.a. der Spatenstich zur Errichtung der neuen Büroimmobilie „Office Park 4“, die 2020 in Betrieb gehen soll, der Startschuss zu einem Gesundheitszentrum für die Beschäftigten des Flughafens und angeschlossener Unternehmen, die Interessentensuche für ein drittes Hotel sowie zusätzliche Betriebsansiedlungen. „Heuer werden in der Airport City zu den bestehenden 20.000 Arbeitsplätzen mehr als 1.000 neue hinzukommen“, kündigt Ofner an.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
20.02.2018

Mehr als 341.000 Strom- und Gaskunden wechselten im Jahr 2017 den Strom- oder Gaslieferanten

341.300 Strom- und Gaskunden – sowohl Haushalte als auch Unternehmen – haben im Jahr 2017 ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt, was aus der neuen Marktstatistik der Energieregulierungsbehörde E-Control hervorgeht. 341.300 Strom- und Gaskunden – sowohl Haushalte als auch Unternehmen – haben im Jahr 2017 ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt, was aus der neuen Marktstatistik der Energieregulierungsbehörde E-Control hervorgeht.

341.300 Strom- und Gaskunden – sowohl Haushalte als auch Unternehmen – haben im Jahr 2017 ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt, was aus der neuen Marktstatistik der Energieregulierungsbehörde E-Control hervorgeht. „Die Wechselzahlen 2017 sind im Vergleich zum Vorjahr neuerlich gestiegen, nämlich um 19 Prozent und haben den höchsten Wert seit Beginn der Liberalisierung im Jahr 2001 erreicht. 2017 war also das Jahr der Wechselrekorde. Bisher wurden im Jahr 2016 mit 286.300 und im Jahr 2014 mit 263.400 die höchsten Wechselraten erzielt.“, zeigt sich der Vorstand der E-Control, Wolfgang Urbantschitsch, von den aktuell vorliegenden Zahlen erfreut.

Bei Strom stieg die Zahl der Wechsler im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 42.800 auf rund 261.000 Kunden (darunter 213.000 Haushalte) im Jahr 2017. Bei Gas erhöhten sich die Wechsler um über 12.100 auf insgesamt 80.400 (davon 74.900 Haushalte). Die Wechselraten betrugen im Jahr 2017 bei Strom somit 4,3 Prozent, bei Gas 6,0 Prozent.

Weniger Energie verbrauchen spart am nachhaltigsten

Neben dem Wechsel zu einem günstigeren Strom- und Gasanbieter, spart vor allem der sorgsamere Umgang mit Energie viel Geld. „Am nachhaltigsten sparen Haushalte, wenn sie überhaupt weniger Energie verbrauchen. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist der Energieverbrauch am höchsten. Es wird geheizt und man ist tendenziell mehr zu Hause. Gute Gründe, um erst recht an das Energiesparen zu denken - und es kann so einfach sein: Räume nicht überheizen, Heizkörper nicht verstellen, die Temperatur in der Nacht absenken und Stoßlüften sind nur einige Beispiele, um die Heizkosten deutlich zu senken. Und die modernen Technologien machen es noch einfacher: Thermostate, Smart Home Solutions, steuerbare Elemente, usw. machen das Energiesparen im Jahr 2018 einfach und trendig.", sagt E-Control-Vorstand Andreas Eigenbauer.

Oberösterreicher wechselten Strom- und Gaslieferanten am häufigsten

Am häufigsten wechselten ihren Strom- und Gaslieferanten im vergangenen Jahr im Verhältnis zur Kundenanzahl die Oberösterreicher mit Wechselraten von 6,4 Prozent bei Strom und 9,2 Prozent bei Gas (insgesamt rund 78.000 Wechsler bzw. 6,7 Prozent gesamt). Auf Platz zwei folgten die Kärntner mit 5,4 Prozent Wechselrate bei Strom und 8,6 Prozent bei Gas (mehr als 22.300 Strom- und Gaswechsler bzw. 5,5 Prozent gesamt). Rang drei erreichten die Wiener Strom- und Gaskunden mit rund 113.000 Wechslern und Wechselraten von 5,0 Prozent bei Strom und 5,6 Prozent bei Gas bzw. 5,2 Prozent gesamt. Am seltensten wechselten die Vorarlberger ihre Strom- oder Gasanbieter, dort lagen die Wechselraten bei 1,5 Prozent bei Strom und 2,2 Prozent bei Gas.

Geld durch Anbieterwechsel sparen

Ein Durchschnittshaushalt mit einem Jahresstromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden spart sich mit dem Wechsel vom angestammten Versorger zum günstigsten Anbieter (Stichtag 2. Februar 2018) im ersten Jahr zwischen 210 Euro inklusive Neukundenrabatt in Salzburg und Tirol und 340 Euro in Oberösterreich und Linz. Ohne Neukundenrabatt liegt die Ersparnis immer noch zwischen knapp 93 Euro (Salzburg und Tirol) und rund 220 Euro in Oberösterreich und Linz. Wer mit Gas heizt oder kocht, kann aufgrund des höheren Verbrauchs (im Schnitt 15.000 Kilowattstunden bei einem Durchschnittshaushalt) bei einem Wechsel noch mehr sparen als bei Strom. Ein Gaslieferantenwechsel spart zwischen 404 Euro inklusive Neukundenrabatt in Tirol und etwa 650 Euro in Klagenfurt bzw. ohne Neukundenrabatt knapp 130 Euro in Tirol und 300 Euro ebenfalls in Klagenfurt.

Gewechselt wird nur der Lieferant, Netzbetreiber bleibt

Der Wechsel selbst geht schnell und unkompliziert und kann bei den meisten Lieferanten mittlerweile bequem online erledigt werden. Ihren günstigsten Lieferanten für Strom und Gas finden Konsumenten online mit dem Tarifkalkulator der E-Control (www.e-control.at/tarifkalkulator). Mit einem einfachen Klick kann man sich die Ersparnis mit und ohne einmaligen Neukundenrabatt anzeigen lassen. Für den Wechsel genügt das Ausfüllen eines Formulars beim neuen Lieferanten. Den Rest erledigt der neue Lieferant. Gewechselt wird nur der Lieferant, der Netzbetreiber bleibt abhängig vom Wohnort immer derselbe. Der Wechsel ist kostenlos, Strom- und Gaszähler sowie alle Leitungen bleiben unverändert bestehen. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich telefonisch an die Energie-Hotline der E-Control wenden (0810 10 25 54 zum Tarif von 0,044 Euro/Minute).

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08.08.2017

Unwetter können Fernbleiben vom Arbeitsplatz rechtfertigen

Bei Dienstverhinderung muss Entgelt weiter bezahlt werden Bei Dienstverhinderung muss Entgelt weiter bezahlt werden

Wer aufgrund von Naturereignissen wie heftigen Unwettern, Überflutungen und Murenabgängen nicht oder nicht pünktlich zur Arbeit kommen kann, braucht keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu fürchten. Es handelt sich um einen Verhinderungsgrund, der das Fernbleiben rechtfertigt. Man muss aber alles Zumutbare unternehmen, um zur Arbeit zu kommen, und man muss den Arbeitgeber von der Verspätung bzw. der Verhinderung informieren.

Das Gleiche gilt für den Fall, dass Kindergarten oder Schule wegen des Unwetters geschlossen bleiben, und Eltern die Kinderbetreuung übernehmen müssen.

Seit 2014 gibt es die Entgeltfortzahlung in Katastrophenfällen nicht nur für Angestellte, sondern auch für ArbeiterInnen. Während bei Angestellten der Entgeltfortzahlungsanspruch beim Ausfall in der Arbeit gesetzlich fix geregelt ist, gab es bis 2013 bei den ArbeiterInnen abweichende Regelungen. Der ÖGB hatte sich erfolgreich für diese Angleichung eingesetzt.

Für Angestellte regelt § 8 Abs. 3 Angestelltengesetz, wann trotz Dienstverhinderung das Entgelt weiterbezahlt werden muss. Dieser Gesetzesstelle zufolge behalten Angestellte den Anspruch auf Entgelt, wenn sie durch wichtige, ihre Person betreffende Gründe ohne Verschulden während einer verhältnismäßig kurzen Zeit an der Dienstleistung verhindert sind.

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23.04.2018

60 Jahre OMV Raffinerie Schwechat

60 Jahre OMV Raffinerie Schwechat 60 Jahre OMV Raffinerie Schwechat

Ende April feiert ein besonders großer Wirtschaftsfaktor in Österreich und ein Garant der Versorgungssicherheit im Inland Geburtstag: Die Raffinerie Schwechat wird 60 Jahre alt. Am 22. April 1958 hatte die OMV den Grundstein zum Wiederaufbau der im zweiten Weltkrieg zerstörten Produktionsanlage gelegt.

Heute ist die Raffinerie Schwechat zu einem der wichtigsten Arbeitgeber der Region, zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor und zu einer unverzichtbaren Säule der österreichischen Energiewirtschaft geworden. „Als größter Industriebetrieb Österreichs sind wir stolz darauf, die Raffinerie Schwechat zu betreiben“, sagt der für das Raffinerie- und Tankstellengeschäft zuständige OMV-Vorstand Manfred Leitner. Die Anlage zeichne sich durch höchste Sicherheits-, Umwelt und Produktionsstandards, optimale Marktnähe sowie die Integration der Petrochemie aus.

Mit einer jährlichen Verarbeitungskapazität von 9,6 Millionen Tonnen Rohöl und einer Kapazitätsauslastung von mehr als 90 Prozent zählt die Raffinerie Schwechat zu den effizientesten in Europa. Hier produziert die OMV mit rund 700 Beschäftigten Benzin, Dieselkraftstoffe, Heizöl schwer, leicht und extraleicht. Dazu kommen petrochemische Grundstoffe zur Herstellung von Kunst- und Farbstoffen, Arznei- und Waschmitteln sowie der Flugturbinenkraftstoff Kerosin. Die Raffinerie Schwechat deckt rund die Hälfte des Bedarfs an Mineralölprodukten in Österreich.

Der Raffineriebetrieb in Schwechat mit seinem angeschlossenen Tanklager im Hafen Wien-Lobau wickelt 32 Prozent aller Lieferungen von Mineralöl und anderen petrochemischen Produkten mit dem Verkehrsträger Bahn ab, 28 Prozent mit dem Lkw sowie acht Prozent mit dem Binnenschiff. 32 Prozent des Volumens gehen in zwei Pipelines „auf die Reise“: Durch die eine Röhre strömt das Öl von Schwechat zum Großtanklager St. Valentin im Mostviertel, die andere transportiert den Turbinenkraftstoff Kerosin zum Großkunden „Jet“ am Flughafen Wien-Schwechat.

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15.04.2018

Niederösterreichs Friseuren kommt der Nachwuchs abhanden

Niederösterreichs Friseuren kommt der Nachwuchs abhanden Niederösterreichs Friseuren kommt der Nachwuchs abhanden

Obwohl es in Niederösterreich derzeit um 57 Friseurbetriebe mehr gibt als im Vorjahr, sinken die Zahlen der Beschäftigten und Lehrlinge kontinuierlich. „Freude habe ich mit dieser Entwicklung ehrlich gesagt nicht“, stellt Wolfgang Dorner, Innungsmeister-Stellvertreter der NÖ Friseure, gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst fest. „Denn 2017 hatten wir noch 3.382 Mitarbeiter gegenüber 3.363 heute, und 564 Lehrlinge gegenüber 486 derzeit. Auch der EPU-Anteil steigt in unserer Branche ständig an. Von den zurzeit 1.620 aktiven heimischen Friseuren sind rund 1.000 Ein-Personen-Unternehmen.“

Dorner sieht in den sinkenden Beschäftigungs- und Lehrlingszahlen ein Gesellschaftsproblem: „Irgendwie ist es paradox, denn gerade der Beruf des Friseurs ist ein überaus kreativer, wo man aktiv gestalten und sich tatsächlich verwirklichen kann und noch dazu von den Kunden immer positives Feedback bekommt, das wiederum motiviert. Aber offenbar sehen das nicht alle so. Natürlich ist es erschreckend, dass die Lehrlingszahlen stetig sinken, aber erschreckend ist auch, wie wenige Lehrlinge es gibt, die sich darüber hinaus engagieren, wie etwa beim heurigen Landeslehrlingswettbewerb. Da hatten wir nur drei Lehrlinge, die im ersten Lehrjahr angetreten sind. Früher hatten wir in dieser Kategorie bis zu 25 Teilnehmer. Ich war ehrlich gesagt fassungslos“, so Wolfgang Dorner. „Ich verstehe einfach nicht, dass so wenig Bereitschaft besteht, Zeit für seinen Beruf zu investieren. Bei dieser Gelegenheit muss aber auch gesagt werden, dass alle, die sich an Bewerben beteiligen, wirklich Spitzenklasse sind. Nur, uns bricht allmählich die Basis weg, und das dürfen wir nicht zulassen.“

Aber nicht nur der fehlende Nachwuchs, sondern auch die per 25. Mai in Kraft tretende EU-Datenschutz-Grundverordnung lässt den Friseuren die Haare zu Berge stehen. „Im vergangenen Jahr war es die Registrierkassenpflicht, mit der unsere Mitglieder unglücklich waren. Nun werden die Vorgaben zum Datenschutz deutlich verschärft und der administrative Aufwand enorm erhöht. Jeden einzelnen Kunden müssen wir unterschreiben lassen, dass wir ihre Daten beispielsweise für Newsletter-Aussendungen oder Geburtstagsgrüße sammeln und speichern. Da kommen in manchen Betrieben schon einige Hundert Blatt Papier zusammen. Auch die weitere Dokumentation, wie man die Daten sichert, ist enorm aufwendig. Diese ständigen Hiobsbotschaften sind nur mehr schwierig an den Friseur zu bringen“, so Dorner. „Da werden immer wieder Sachen eingeführt, von Leuten, die gar nicht wissen, wie schwer sie damit anderen das Arbeitsleben machen.“

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09.04.2018

China, Geschäfte und die Moral

Die größte Staats- und Wirtschaftsdelegation, die für Österreich je auf Reisen ging, wirbt um Milliardenaufträge in der immer stärker werdenden Supermacht China. Das soll nicht durch zu viel Kritik am dortigen System versalzen werden. Die größte Staats- und Wirtschaftsdelegation, die für Österreich je auf Reisen ging, wirbt um Milliardenaufträge in der immer stärker werdenden Supermacht China. Das soll nicht durch zu viel Kritik am dortigen System versalzen werden.

Österreich bietet derzeit beim Besuch im 1,4-Milliarden-Riesenreich China so ziemlich alles auf, was es zu bieten hat: Mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz sind auch gleich vier weitere Minister und eine gut 200-köpfige Wirtschafts- und Kulturdelegation vor Ort.

Mit im Gepäck auch Mozarts Kindergeige, mit der das siebenjährige Wunderkind Anna Cäcilia Pföß Chinas Staatsspitze verzücken soll, und als Gastgeschenke u. a. eine Rose der Firma Swarovski, eine Sportalm-Skijacke, Augarten-Porzellan und Fischer-Ski. Eigentlich fehlen bei dieser rotweißroten Charmeoffensive nur noch die Wiener Sängerknaben und die Lipizzaner. Man wolle im Reich der Mitte vor allem „Dialog und Kooperation“ suchen, hieß es bei Österreichs Staatsspitze vor dem Abflug. Etwas weniger verklausuliert geht es um Wirtschaftsverträge im Ausmaß von mindestens 1,5 Mrd. Euro, die in Peking abgeschlossen werden sollen. Und in der Folge hofft man, noch viel mehr vom Boom im führenden asiatischen Tigerstaat profitieren zu können, der auf dem Weg ist, zur führenden politischen und wirtschaftlichen Supermacht zu werden – und dabei jeweils den USA mit ihrem unter Donald Trump sehr unberechenbar gewordenen Kurs den Rang abzulaufen.

Schon jetzt gehört China zu Österreichs wichtigsten Handelspartnern. Österreichs Wirtschaft ist der viertgrößte EU-Investor in China, das unser zehntgrößter Exportmarkt ist. Dass aber mit nahezu 9 Mrd. Euro fast zweieinhalbmal so viel aus China importiert wird und Österreich hier ein dickes Loch in der Außenhandelsbilanz stehen hat, soll ebenfalls erwähnt werden.

Geschäfte und Kontaktpflege stehen im Mittelpunkt, kritische Töne über die Frage der Menschen- und Freiheitsrechte (China ist ja drauf und dran, mithilfe der Digitalisierung einen selbst von George Orwell so nicht erahnten totalen Überwachungsstaat zu schaffen) stehen indes kaum auf dem Programmzettel. Zu groß ist der Appetit auf Geschäfte und zu ungleich sind wohl auch die Größenverhältnisse zwischen China und dem kleinen „Audili“, wie Öster­reich auf Chinesisch heißt. Österreichs 8,8 Millionen Einwohner entsprechen gerade einmal einer größeren chinesischen Stadt.

Dass Geld oft vor der Moral kommt, ist freilich keine österreichische Erfindung. Das haben andere große Staatsbesuchs-Delegationen von den USA über Deutschland abwärts in Peking schon vorexerziert. Österreichs Außenpolitik ist – siehe auch den Streit mit Russland – traditionell ziemlich situationselastisch.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Mauchai - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von ALOIS VAHRNER
26.03.2018

757.000 Sauschädel und 79.000 Schafsköpfe sind in Niederösterreich daheim

79.000 Schafsköpfe sind in Niederösterreich daheim 79.000 Schafsköpfe sind in Niederösterreich daheim

Rund 757.000 Schweine, 436.000 Rinder sowie 79.000 Schafe und 17.000 Ziegen waren im Dezember 2017 in Niederösterreich registriert. Dieses Ergebnis hat die von der Statistik Austria jedes Jahr durchgeführte Allgemeine Viehzählung (AVZ) gebracht. Sie liefert wichtige Grundinformationen für agrarpolitische Entscheidungen.

Während die Zahl der in Niederösterreich gemeldeten Rinder gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 um 2.100 Stück oder 0,5 Prozent gesunken ist, gab es bei Schweinen, Schafen und Ziegen Bestandszuwächse. Nach den Erhebungen der Statistik Austria ist die Zahl der zwischen Enns uns Leitha beheimateten Schweine um 1.900 oder 0,3 Prozent, die Zahl der Schafe um 2.700 oder 3,5 Prozent gestiegen. Niederösterreichs Ziegenherde ist um 1.600 Tiere oder 10,9 Prozent gewachsen.

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12.03.2018

Kaufkraft in der Ostregion liegt deutlich über dem EU-Durchschnitt

Wirklichkeitsgetreuer ist es, die regionalen BIPs von Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zusammenzufassen. Wirklichkeitsgetreuer ist es, die regionalen BIPs von Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zusammenzufassen.

In Niederösterreich lag die Kaufkraft im Jahr 2016 um vier Prozent über dem EU-Durchschnitt. Das hat Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften in Luxemburg, ermittelt. Dabei ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in insgesamt 276 EU-Regionen erhoben und mittels Kaufkraftindizes vergleichbar gemacht worden. Lag 2016 der EU-Schnitt bei 100 Kaufkraft-Indexpunkten, erreichte Niederösterreich 104 Punkte, entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst dieser Eurostat-Studie.

Zu der Kaufkraft-Erhebung muss man allerdings anmerken, dass Eurostat das regionale Pro-Kopf-BIP dem jeweiligen Arbeits- und nicht dem Wohnort zurechnet. Für die Ostregion Österreichs ergibt sich damit ein verzerrtes Bild, weil die Wirtschaftsleistung der vielen niederösterreichischen und burgenländischen Wien-Pendler zur Gänze der Bundeshauptstadt zugeschlagen wurde und im Ergebnis des eigenen Bundeslandes fehlt. Wien weist nicht zuletzt deshalb mit 153 Punkten einen sehr hohen Kaufkraftindex auf.

Wirklichkeitsgetreuer ist es, die regionalen BIPs von Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zusammenzufassen. Die Ostregion Österreichs erreicht dann 127 Kaufkraft-Indexpunkte. Die Wirtschaftsleistung liegt hier also um mehr als ein Viertel über dem EU-Durchschnitt. Westösterreich mit den Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Oberösterreich kommt auf 137 Punkte, Südösterreich mit Kärnten und der Steiermark auf 112 Punkte.

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19.02.2018

Österreich: 33 Privatinsolvenzen pro Werktag

Österreich: 33 Privatinsolvenzen pro Werktag Österreich: 33 Privatinsolvenzen pro Werktag

Die endgültigen Zahlen der Creditreform Privatinsolvenzstatistik für das Gesamtjahr 2017 zeigen, dass sich der Trend mit sinkenden Insolvenzfällen kontinuierlich im Lauf des vergangenen Jahres aufgrund der erwarteten Reform des Insolvenzrechts verfestigt hat. Die Zahl der Insolvenzen von Privatpersonen ging um 11,3% auf 8.176 Verfahren zurück. Weniger Insolvenzen hat es zuletzt 2006 gegeben. Die Anzahl der eröffneten Schuldenregulierungsverfahren ist hierbei um 13% auf rund 7.000 Verfahren gesunken, die mangels Vermögen abgewiesenen Insolvenzanträge sind dagegen um 2,2% auf knapp über 1.100 Fälle angestiegen.

Die Gründe für das finanzielle Scheitern von Privatpersonen sind vielschichtig: Verlust des Arbeitsplatzes infolge der für Österreich hohen Arbeitslosigkeit, gescheiterte Selbständigkeit oder ein persönlicher Schicksalsschlag. Allen Insolvenzschuldnern gemeinsam ist aber immer auch der mangelnde Überblick über die eigene finanzielle Lage. Online-Bestellungen, Ratenkäufe und Selbstüberschätzung beim Gang in die Selbständigkeit liegen den Privatinsolvenzen oft zugrunde. Hauptgläubiger sind Banken, Versicherungen, Mobilfunkbetreiber und Online-Shops.

Bundesländervergleich: 12 von 10.000 Erwachsenen sind zahlungsunfähig/überschuldet

Ein Bundesländer-Vergleich zeigt die stärksten Rückgänge in den Bundesländern Burgenland (-14,9%), Oberösterreich (-14,2%) und Wien (-13,3%). Die größte Insolvenzbetroffenheit herrscht traditionell in der Bundeshauptstadt: 21 von 10.000 erwachsenen Wienern wurden insolvent. 37% aller Insolvenzen fanden hier statt. Österreichweit wurden hingegen knapp 12 von 10.000 Erwachsenen zahlungsunfähig.

Conclusio 2017 – Ausblick 2018

Als im Frühjahr 2017 die Pläne der damaligen Bundesregierung auf eine Reform der Privatinsolvenz (Stichwort: schnellere Entschuldung auch mit einer 0%-Quote) bekannt wurden, ging die Zahl der Insolvenzanträge rapide zurück. Alle warteten auf den Beschluss in der letzten Nationalratssitzung und dem Inkrafttreten am 1. November. Seit diesem Datum steigen die Insolvenzanträge und – eröffnungen wieder. Im Jänner 2018 gab es mit einem Plus von rund 67% einen Rekord an Neueröffnungen. Auch wenn sich die erste Euphorie legen wird, ist wahrscheinlich mit rund 10.000 Privatinsolvenzen in heurigen Jahr zu rechnen.

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16.02.2018

Heimische Hotellerie zwischen Sonnen- und Schattenseite

Heimische Hotellerie zwischen Sonnen- und Schattenseite Heimische Hotellerie zwischen Sonnen- und Schattenseite

Alles in allem ist das Jahr 2017 für die heimische Hotellerie sehr gut verlaufen. „Mit dem klaren Überschreiten der 7-Millionen-Grenze haben wir in Niederösterreich einen neuen Nächtigungsrekord erzielt. Insofern sind wir auf einem guten Weg“, stellte Doris Reinisch, Obfrau der Fachgruppe der Hotellerie in der NÖ Wirtschaftskammer, gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst fest. „Dabei darf man aber nicht übersehen, dass wir zum Teil auch von Krisen in manchen Tourismusregionen auf der Welt profitiert haben. Andererseits haben sich die Betriebsergebnisse keineswegs im selben Ausmaß entwickelt.“

Ein Hemmschuh für die wirtschaftliche Entwicklung der Betriebe sei nach wie vor die schwierige Mitarbeitersuche. „Weder Anlern- noch Fachkräfte sind momentan zu finden“, so Reinisch. „Die starke Konjunktur bewirkt leider auch eine Abwanderung bisheriger Tourismus-Kräfte in andere Branchen.“ Was die hohe Bürokratie-, Steuer- und Abgabenbelastung betrifft, hofft sie, dass das, was angekündigt wurde, jetzt auch umgesetzt wird, wie etwa die Rückführung der Mehrwertsteuer auf Nächtigungen von 13 auf 10 Prozent, was ihrer Information nach noch heuer im November beschlossen werden soll. „Das wäre ein erster wichtige Schritt, um den Investitionsspielraum der Betriebe wieder zu erhöhen“, wozu auch die Verkürzung der Abschreibefristen beitragen würde, sagt sie.

Was die neue Bundesregierung betrifft, ist Doris Reinisch positiv gestimmt. Die Regierung habe offenbar die wirtschaftliche Bedeutung der Tourismusbranche erkannt. Schließlich trage der Tourismus rund 16 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei.

Die Fachgruppe Hotellerie Niederösterreich besteht derzeit aus 1.405 aktiven Mitgliedern, vom Hotel über den Gasthof mit Beherbergung ab neun Betten bis zur Frühstückspension und Ferienwohnung. Davon sind 393 Betriebe als 1- bis 5-Sterne-Betriebe klassifiziert. Insgesamt beschäftigt die Branche 10.477 Mitarbeiter, davon 469 Lehrlinge in Ausbildung.

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11.06.2018

Flughafen Wien-Schwechat drängt auf den Ausbau von Straße und Schiene

Flughafen Wien-Schwechat drängt auf den Ausbau von Straße und Schiene Flughafen Wien-Schwechat drängt auf den Ausbau von Straße und Schiene

Den unverzüglichen Ausbau der Verkehrswege im boomenden Wirtschaftsraum östlich von Wien fordert einmal mehr Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. „Die Ostautobahn A4 ist an ihrer Belastungsgrenze angelangt“, stellte er im Klub der Wirtschaftspublizisten fest. „Auf den dringend notwendigen Lobau-Tunnel werden wir auch noch Jahre warten müssen. Und obendrein fehlt dem Airport eine leistungsfähige Bahnanbindung in Richtung Ungarn und Slowakei“, fügte er der Mängelliste ergänzend hinzu.

Der Verkehr um den Flughafen Wien-Schwechat wachse ständig, „die Kapazitäten sind aber nicht ausreichend. Man muss die Infrastruktur rechtzeitig so bereitstellen, dass die Wirtschaftsentwicklung nicht gehemmt wird“, appellierte Ofner an die politischen Entscheidungsträger. In den kommenden zehn Jahren werde die Flughafen Wien AG in den Ausbau des Standorts mit seiner anliegenden Gewerbezone „Airport City“ rund 1,6 Milliarden Euro investieren, wobei in diesem Betrag die Kosten für die umstrittene 3. Piste noch gar nicht enthalten sind.

Die von Verkehrsminister Norbert Hofer für die A4 angekündigte Freigabe des Pannenstreifens als zusätzliche Fahrspur begrüßt der Flughafen-Vorstand ausdrücklich. „In anderen Ländern wird dieses Modell zur Flüssigmachung des Verkehrs schon seit 20 Jahren erfolgreich angewandt“, teilte Ofner mit. Die neue Regierung zeige vor, „wie schnell es geht, wenn man nur will.“

Der Vienna International Airport steuert heuer auf ein Rekordjahr zu. Der für den Flugbetrieb verantwortliche Vorstand Julian Jäger rechnet in Schwechat mit einem Passagierwachstum von sechs Prozent, in der Gruppe, zu der auch die Flughäfen Malta und Kosice zählen, sogar mit einem Anstieg von mehr als acht Prozent. In den beiden Sommermonaten Juli und August, die wegen der vielen Ferienflieger stets besonders stark sind, kündigt sich in Schwechat ein Plus von neun Prozent auf 5,5 Millionen Fluggäste an.

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03.06.2018

NÖM AG schraubt ihre Umsatzerlöse auf mehr als 350 Millionen Euro

Nach Kategorien aufgeschlüsselt hat die NÖM AG im Vorjahr rund 171 Millionen Euro mit der sogenannten „Weißen Palette“ erwirtschaftet. Nach Kategorien aufgeschlüsselt hat die NÖM AG im Vorjahr rund 171 Millionen Euro mit der sogenannten „Weißen Palette“ erwirtschaftet.

Der Badener Milchverarbeiter NÖM AG hat im Geschäftsjahr 2017 mit rund 500 Beschäftigten Umsatzerlöse in Höhe von 350,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ist das ein Anstieg um 10,4 Prozent. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst der vor kurzem veröffentlichen Firmenbilanz.

Von den knapp 351 Umsatzmillionen sind 220 auf das Inland und 129 auf Auslandsmärkte innerhalb der EU entfallen. Lediglich 1,4 Millionen Euro kommen von Umsätzen außerhalb des gemeinsamen Wirtschaftsraumes. Der Anteil des Exportgeschäfts macht 45 Prozent aus. Das Unternehmen, das heuer sein 120-jähriges Firmenjubiläum begeht, bearbeitet 25 europäische Märkte, wovon Italien mit einem Umsatzvolumen von 70 Millionen Euro der größte ist.

Nach Kategorien aufgeschlüsselt hat die NÖM AG im Vorjahr rund 171 Millionen Euro mit der sogenannten „Weißen Palette“ erwirtschaftet. Darunter fallen alle Milchbasisprodukte ohne Frucht- und Zuckerzusatz, wie z.B. Trinkmilch, Butter, Topfen, Joghurt, Sauerrahm und Schlagobers. 130 Millionen Euro hat die „Bunte Palette“ – Milchprodukte mit Zutaten - beigesteuert. Dazu zählen u.a. Fruchtjoghurts, Joghurtdrinks, Kakao und Desserts. Auf die Kategorie „Sonstige“ sind fast 50 Umsatzmillionen entfallen.

Jeden Tag verarbeitet die NÖM am Standort Baden 1,2 Millionen Liter Rohmilch. Beliefert wird das Unternehmen von 3.200 Milchbauern der Milchgenossenschaft Niederösterreich (MGN), die 25 Prozent der NÖM-Anteile hält. Mehrheitseigentümer ist mit 75 Prozent die im Eigentum der Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien stehende Niederösterreichische Milch Holding.

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09.08.2017

Studie belegt hervorragende CO2-Bilanz von rezykliertem PET

Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team errechnete die Agentur denkstatt GmbH den CO2-Fußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. 79 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Die verantwortlichen MitarbeiterInnen sehen im Studienergebnis eine eindeutige Bestätigung der Sinnhaftigkeit von PET-Recycling Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team errechnete die Agentur denkstatt GmbH den CO2-Fußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. 79 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Die verantwortlichen MitarbeiterInnen sehen im Studienergebnis eine eindeutige Bestätigung der Sinnhaftigkeit von PET-Recycling

Experten errechneten den CO2-Fußabdruck von rPET: 79 Prozent Einsparung

Rezykliertes PET (rPET) von der PET Recycling Team GmbH – eine 100-Prozent-Tochter von ALPLA mit Sitz in Wöllersdorf/Niederösterreich – verursacht im Vergleich zu Neuware 79 Prozent weniger CO2-Emissionen. Das ist eine deutlich größere Einsparung als bisher angenommen. Eine Studie der denkstatt GmbH im Auftrag von ALPLA kommt zu diesem Ergebnis.

Seit mehr als zwanzig Jahren ist ALPLA, international führender Hersteller von Verpackungslösungen aus Kunststoff, im Recycling von PET aktiv. Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Recycling von Kunststoffen wie derzeit aufgrund des niedrigen Ölpreises schwierig sind, hält ALPLA an dieser Säule seiner Nachhaltigkeitsstrategie fest. Um die Sinnhaftigkeit der Wiederverwertung von PET-Kunststoffen zu unterstreichen, beauftragte ALPLA die Agentur denkstatt GmbH mit der Berechnung des Carbon Footprint für rPET.

rPET reduziert CO2-Ausstoß und schont fossile Rohstoffe

Das Ergebnis der Studie übertrifft bisherige Annahmen: Das von der PET Recycling Team GmbH in Wöllersdorf produzierte rPET hat einen Carbon Footprint von 0,45 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm rPET. Sogenanntes Virgin PET, also Neuware, schlägt mit 2,15 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm zu Buche. Das entspricht 1,7 kg CO2-Äquivalent oder 79 Prozent weniger Treibhausgasemissionen für rPET. Plant Manager Peter Fröschel verdeutlicht: „Mit der Ersparnis für ein einziges Kilogramm rPET könnte eine 13-Watt-Glühbirne bei österreichischem Strommix zwanzig Tage ununterbrochen leuchten.“

Gesamter Recyclingprozess durchleuchtet

Die Berechnung des Carbon Footprints erfolgte gemäß ISO 14044, beginnend bei der Sammlung und Sortierung der gebrauchten PET-Flaschen über den Transport zum Recyclingwerk in Wöllersdorf bis hin zu den Prozessen Waschen, Aufbereiten und Granulieren. Die Analyse basiert auf der Massen- und Energiebilanz (Strom- und Gasverbrauch) 2016 des Recyclingwerks Wöllersdorf in Österreich.

ALPLA investiert in Recycling

ALPLA verfügt mittlerweile über jahrzehntelange Erfahrung im Recycling von PET wie auch in der Verarbeitung von rezyklierten Kunststoffen. An drei Standorten betreibt ALPLA Recyclingunternehmen: im Rahmen eines Joint Ventures in Mexiko, die 100-Prozent-Tochter PET Recycling Team in Wöllersdorf sowie ein 2013 neu erbautes Recyclingwerk in Südpolen. Die jährliche Kapazität dieser Werke liegt bei insgesamt rund 65.000 Tonnen lebensmitteltauglichem rPET.

„Wir nehmen einen deutlichen Trend zu Verpackungen aus PET wahr. Und das nicht nur im Sommer, wenn die Getränkeindustrie aufgrund von Hitzewellen Hochkonjunktur hat“, sagt Fröschel. Umso wichtiger werde es, verwendete Verpackungen zu sammeln und Wertstoffe in den Produktionsprozess zurückzuführen. „Unsere Recyclingwerke leisten dabei einen wichtigen Beitrag“, so der Plant Manager abschließend.

Weiterführende Informationen: www.petrecyclingteam.com oder www.alpla.com

Factbox: PET Recycling Team GmbH

• 2005 Gründung in Wöllersdorf

• 2010 ALPLA wird Mehrheitseigentümer

• 2012 Bau der Tochterfirma PRT Radomsko (Südpolen)

• MitarbeiterInnen: 50 in Wöllersdorf (75 in Radomsko)

• Jahreskapazität: 35.000 rPET in Lebensmittelqualität

• Produkte: PET Regranulat (lebensmittelecht und nicht lebensmittelecht), PET Flakes, PO Flakes

Factbox: Was ist der Carbon Footprint?

Der Carbon Footprint oder Klimafußabdruck gibt Auskunft, wie viele Treibhausgasemissionen (u.a. CO2, Methan, Lachgas) im gesamten Lebenszyklus eines Produktes oder einer Dienstleistung anfallen. Er wird für eine definierte funktionelle Einheit berechnet – in diesem Fall für ein Kilogramm rPET, hergestellt im Jahr 2016 im Recyclingwerk Wöllersdorf der PET Recycling Team GmbH (Teil der ALPLA Gruppe). Weiterführende, allgemeine Informationen zur Berechnung unter www.carbonfootprint.at

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 18.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 172 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Copyright: ALPLA
23.06.2017

Verkaufspoker: Chinesen erhalten Aquion Energy Zuschlag

Helmut Mayer, Geschäftsführer Helmut Mayer, Geschäftsführer

• BlueSky Energy in Kooperationsverhandlung mit asiatischen Technologieproduzenten

• Asiaten bauen sichere Stromspeicherung auf Salzwasserbasis deutlich aus

Der Oberösterreichische Stromspeicherspezialist BlueSky Energy hat als einziges europäisches Unternehmen beim Bieterprozess des insolventen amerikanischen Batterieherstellers Aquion mitgeboten. Das chinesische Unternehmen Juline-Titans LLC hat den Zuschlag erhalten. Die intensiven Kaufbemühungen der insgesamt drei asiatischen Mitbieter verdeutlicht, dass die Salzwassertechnologie als sicherer Stromspeicher mit Zukunft gesehen wird. Die langfristige Verfügbarkeit der GREENROCK Gesamtspeicherlösung ist dadurch sichergestellt. Die chinesischen Unternehmen haben auf Grund der großen Kompetenz im Bereich Stromspeicherung bereits Verhandlungen mit BlueSky Energy aufgenommen.

Der Bieterprozess um die Assets des insolventen Batterieherstellers Aquion ist entschieden. Im Zuge einer Auktion im amerikanischen Delaware hat das chinesische Unternehmen Juline-Titans LLC den Zuschlag erhalten.

„Dadurch ist gewährleistet, dass die Salzwassertechnologie weiterhin entwickelt wird“, erklärt Helmut Mayer, Geschäftsführer von BlueSky Energy. „Die intensiven Kaufbemühungen der insgesamt drei asiatischen Mitbieter haben uns bestätigt, dass wir auf die richtige Technologie setzen.

Der österreichische Stromspeicher Spezialist BlueSky Energy hat als einziges europäisches Unternehmen mitgeboten. BlueSky Energy war der Erstbieter um die Aquion Kerntechnologie. "Unser Business Case war genau kalkuliert, der Betrag war für ein erfolgreiches Fortführungskonzept zu hoch, argumentieren die BlueSky Energy Eigentümer Horst Wolf und Hansjörg Weisskopf die Entscheidung nicht höher geboten zu haben.

Erfolgsgeschichte von GREENROCK wird fortgesetzt

Unsere Gesamtspeicherlösung auf Salzwasserbasis stellt aktuell den sichersten und umweltfreundlichsten Stromspeicher am Markt dar“, so Mayer. „In unseren herkömmlichen Kernmärkten Österreich und Deutschland wurden heuer bis jetzt rund 100 Stromspeicher verkauft. Auch international sorgt der einzige Stromspeicher, der weder brennen noch explodieren kann, für großes Interesse. Der Kundenkreis reicht über Europa hinaus bis nach Afrika. Anfragen kommen aus der ganzen Welt", erklärt Mayer.

Über BlueSky Energy- GREENROCK

BlueSky Energy ist der Spezialist für stationäre Stromspeicher-Lösungen. Das Unternehmen mit Sitz im Oberösterreichischen Vöcklamarkt entwickelte GREENROCK, die sicherste und umweltfreundlichste stationäre Stromspeicher-Lösung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lithium-Ionen Lösungen setzt das Unternehmen auf Salzwasser-Technologie. Diese ist nicht entflammbar oder explosiv, berührungssicher und absolut wartungsfrei. GREENROCK Speicherlösungen eignen sich perfekt für Eigenheim und KMU, die ihren erzeugten Strom energieautark für den Eigenverbrauch optimieren möchten. Die Technologie hat sich bereits bei zigtausenden Haushalten erfolgreich im Einsatz bewährt. GREENROCK ist eine anschlussfertige Gesamtspeicherlösung, die sich auch in die gängigsten Smart Home Systeme via Modbus integrieren lässt (optional auch als Notstromsystem). Mittels APP-Anwendung lassen sich Energieflüsse statistisch darstellen und auswerten. Elektroinstallateure schätzen bei dieser Speicherlösung die einfache Installation (Plug & Play). Die umweltfreundliche Salzwassertechnologie wird gefördert und hat als einziges Speicherprodukt das Zertifikat „cradle to cradle ©“ erhalten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Herbert K. / Foto: Greenrock
inhalt
23.03.2018

Summer Installationstechnik übernimmt HKS in Nenzing

Hermann Mühlburger (links) übergibt nach 38 Jahren seine Geschäfte an Stefan Summer. Hermann Mühlburger (links) übergibt nach 38 Jahren seine Geschäfte an Stefan Summer.

HKS-Inhaber geht in den Ruhestand – Summer verstärkt Kooperation mit Tomaselli Gabriel Bau

Die Summer Installationstechnik GmbH in Frastanz übernimmt die Geschäfte der HKS Installationen GmbH mit Sitz in Nenzing. HKS-Inhaber Hermann Mühlburger geht nach 38 Jahren in den Ruhestand. Der Frastanzer Installateurbetrieb setzt auch künftig auf Wachstum. Das Unternehmen integriert sich deshalb noch stärker in die Gruppe von Tomaselli Gabriel Bau.

38 Jahre lang führte Hermann Mühlburger seinen Installateurbetrieb in Nenzing, die HKS Installationen GmbH. „Vor der Pensionierung habe ich nach der besten Lösung für meine Kunden und meinen Mitarbeiter gesucht“, sagt HKS-Inhaber Mühlburger. Die hat er nun gefunden: Der Frastanzer Installateur Stefan Summer übernahm Anfang Februar Kundenstock und Inventar sowie Mühlburgers Mitarbeiter. Er betreut die HKS-Kunden künftig von Frastanz aus.

Wachstum und Zusammenarbeit

Geschäftsführer Stefan Summer will verstärkt Leistungen für die Gewerbebetriebe in der Region erbringen: „Die Beteiligung der Tomaselli Gabriel Bau GmbH im Jahr 2016 ermöglicht uns weiteres Wachstum. Durch die enge Zusammenarbeit können wir unseren Kunden auch attraktive Gesamtpakete für Bau und Haustechnik für Neubau und Unterhalt anbieten.“ Im Fokus bleibt der Privatbereich mit zahlreichen zufriedenen Stammkunden.

Die verstärkte Zusammenarbeit schlägt sich auch im neuen Außenauftritt nieder: Das für das Bauunternehmen typische, auf der Spitze stehende Quadrat wird auch zum Markenzeichen für den Frastanzer Installationsbetrieb. Dieser firmiert nun als Summer Installationstechnik GmbH – vormals Summer Sanitär- und Heizungstechnik Ges.m.b.H.

Fact-Box:

Summer Installationstechnik GmbH

- gegründet 1995

- 14 Mitarbeiter

- Geschäftsführer: Stefan Summer

- Gesellschafter: Stefan Summer, Tomaselli Gabriel Bau GmbH (je 50 Prozent

- Komplettanbieter in der Sanitär- und Heizungstechnik, Edelstahlverarbeitung mit Schweißen

- Info: www.stefansummer.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Summer Sanitär- und Heizungstechnik, Stefan Summer, Telefon +43/5522/53769, Mail stefan@stefansummer.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
12.03.2018

Kleidermacherin und Blumenladen eröffneten in der Hohenemser Innenstadt

Blumen, Geschenke, kleine Einrichtungselemente und Dekorationen bietet der neue Blumenladen freistiel von Alexandra Vergianitis und Ursula Mathis in der Hohenemser Marktstraße. Blumen, Geschenke, kleine Einrichtungselemente und Dekorationen bietet der neue Blumenladen freistiel von Alexandra Vergianitis und Ursula Mathis in der Hohenemser Marktstraße.

Sanierung der denkmalgeschützten Marktstraße 48 abgeschlossen

Hohenems, 12. März 2018 – Der Hohenemser Projektentwickler Lacha & Partner hat die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes Marktstraße 48 abgeschlossen. Das Unternehmen investierte dafür mehr als 800.000 Euro. Am Donnerstagabend eröffnete dort eine Haute-Couture-Schneiderin, im benachbarten Areal „Marktstraße Nord“ feierte zeitgleich ein Blumenladen Eröffnung. Insgesamt gibt es nun mehr als 40 Betriebe in der Marktstraße und im Jüdischen Viertel. Zwei Drittel davon hat Lacha & Partner angesiedelt. So sind 66 neue Arbeitsplätze entstanden.

Allein in den vergangenen vier Jahren hat der Hohenemser Projektentwickler Lacha & Partner 14 Millionen Euro in Bauprojekte in der Marktstraße und im Jüdischen Viertel investiert. Die Zahl der Geschäfte, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe im Zentrum stieg von 20 auf inzwischen 42. Exakt 29 von ihnen hat Lacha & Partner in den letzten Jahren nach Hohenems geholt.

„Wir verfolgen eine langfristige Strategie für die Belebung der Innenstadt“, schildert Geschäftsführer Markus Schadenbauer-Lacha. Das Unternehmen saniert denkmalgeschützte Häuser in der Innenstadt in hoher Qualität. Neubauten verdichten die Nutzung in der Innenstadt. Ganz bewusst schafft Schadenbauer-Lacha dabei jeweils auch Flächen für Handel und Dienstleistungsbetriebe. 66 Arbeitsplätze sind so in den vergangenen Jahren zusätzlich entstanden.

Kreative Geschäfte bringen individuellen Charakter

„Statt gesichtslose Ketten siedeln wir kleine, kreative, sehr hochwertige Geschäfte an. So erhält Hohenems einen individuellen Charakter und unterscheidet sich deutlich von den anderen Städten in der Region“, ist Schadenbauer-Lacha überzeugt.

Jüngste Beispiele sind die Werkstatt von Kleidermacherin Gabriele Kastl und das Blumengeschäft von Alexandra Vergianitis und Ursula Mathis in der Marktstraße. Die beiden Läden feierten am Donnerstagabend offizielle Eröffnung. Kastl fertigt in ihrem Atelier Haute Couture aus Vorarlberger Stoffen. Der Blumenladen freistiel bietet neben Blumen auch Geschenke, kleine Einrichtungselemente und Dekorationen.

Achtung: Fotos der Kleidermacherin Gabriele Kastl finden Sie in Kürze hier zum Download: http://download.pzwei.at/Gabriele-Kastl.zip

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Lacha & Partner GmbH, Geschäftsführer Markus Schadenbauer-Lacha, Telefon +43/5576/79214-14, Mail m.schadenbauer@lacha.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
19.02.2018

In Niederösterreich wird um rund 2,97 Milliarden Euro gepfuscht

In Niederösterreich am meisten schwarz gearbeitet wird traditionell am Bau und im Baunebengewerbe. In Niederösterreich am meisten schwarz gearbeitet wird traditionell am Bau und im Baunebengewerbe.

Rund 2,97 Milliarden Euro wird heuer das Gesamtvolumen der Schattenwirtschaft - der sogenannte "Pfusch" - in Niederösterreich erreichen. Diese Zahl entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst den Berechnungen, die Prof. Friedrich Schneider vom Institut für Volkswirtschaftslehre der Johannes Kepler Universität Linz durchgeführt hat. Damit wird die regionale Wertschöpfung der Schwarzarbeit in Niederösterreich im Vergleich zum Vorjahr um 160 Millionen Euro oder 5,1 Prozent zurückgehen. 2017 ist in Niederösterreich noch um 3,13 Milliarden Euro gepfuscht worden.

Als Gründe für die rückläufige Schattenwirtschaft im Land ortet Schneider das starke Wachstum des Bruttoinlandsprodukts sowie die sinkenden Arbeitslosenzahlen. Der Handwerkerbonus habe sich im Vorjahr ebenfalls als wirksame Waffe gegen die Schwarzarbeit erwiesen und sollte daher seiner Ansicht nach unlimitiert verlängert werden. Probate Mittel zur Pfuschbekämpfung wären auch die Abschaffung der „Kalten Progression“ und die Senkung der Lohnnebenkosten, meint der Uni-Professor.

In Niederösterreich am meisten schwarz gearbeitet wird traditionell am Bau und im Baunebengewerbe. Laut Schneider macht dieser größte Brocken heuer landesweit fast 1,12 Milliarden Euro aus. Kräftig gepfuscht wird auch im Friseurgewerbe und bei den sogenannten haushaltsnahen Dienstleistungen, wie Babysitten oder Nachhilfestunden, auf die in Niederösterreich zusammengerechnet 505 Millionen Euro entfallen. Auf jeweils 478 Millionen Euro kommt die Schattenwirtschaft in Niederösterreich bei Gewerbe- und Industriebetrieben sowie in Hotels und Gaststätten. In der Unterhaltungs- und Vergnügungsbranche wird zwischen Enns und Leitha um 357 Millionen Euro gepfuscht.

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03.06.2018

EVN investiert auf dem Heimmarkt Niederösterreich 300 Millionen Euro

EVN investiert auf dem Heimmarkt Niederösterreich 300 Millionen Euro EVN investiert auf dem Heimmarkt Niederösterreich 300 Millionen Euro

Rund 300 Millionen Euro wird die EVN AG ab heuer jedes Jahr in Niederösterreich investieren. „Diese Mittel fließen in den Sektor erneuerbare Energien, den Ausbau und die Erhaltung der Übertragungsnetze sowie in die Wasserversorgung“, kündigte EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz im Rahmen der Präsentation des Halbjahresergebnisses des Konzerns an. Zum einen gewährleiste man damit die Versorgungssicherheit der Kunden, zum anderen werde damit die führende Stellung der EVN auf ihrem Heimmarkt unterstrichen.

Auch in Zukunft will der Landesenergieversorger seine Strom- und Wärmeproduktion aus den erneuerbaren Energieträgern Wasser- und Windkraft, Photovoltaik und Biomasse weiter ausbauen. Mit der boomenden Windkraft segelt die EVN voll auf Erfolgskurs. Zurzeit betreibt sie Windkraftanlagen mit einer Kapazität von insgesamt 314 Megawatt (MW). Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2019/20 will man 370 MW erreichen.

In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 2017/2018 hat die EVN einen Umsatz von knapp 1,25 Milliarden Euro erwirtschaftet. Schon mehr als ein Drittel der Stromerzeugung von rund 3,3 Gigawattstunden (GWh) entfällt auf erneuerbare Energieträger. Derzeit beschäftigt die EVN 6.800 Personen.

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15.04.2018

DPD Austria baut sein Logistiknetzwerk um 25 Millionen Euro aus

DPD Austria baut sein Logistiknetzwerk um 25 Millionen Euro aus DPD Austria baut sein Logistiknetzwerk um 25 Millionen Euro aus

Der Paketdienstleister DPD Austria (Direct Parcel Distribution) mit Sitz in Leopoldsdorf im Bezirk Bruck/Leitha will seine Marktstellung weiter ausbauen und fährt daher 2018 ein kräftiges Investitionsprogramm. Wie Geschäftsführer Rainer Schwarz bekanntgibt, fließen heuer 25 Millionen Euro in den Ausbau von Gebäuden, Frachträumen und Wechselaufbauten sowie in die Fördertechnik und Sicherheitsmaßnahmen. „Trotz laufend steigender Paketmengen wollen wir unseren Kunden die gewohnte Schnelligkeit und Qualität bieten“, erklärt der DPD-Chef. Gegenüber 2016 hat das Unternehmen im Vorjahr um über drei Millionen Pakte mehr befördert.

DPD Austria - ein Joint-Venture der Speditionsfirmen Lagermax, Schachinger und Gebrüder Weiss – betreibt seine Zentrale in Leopoldsdorf. 2017 hat das Unternehmen 46,5 Millionen Pakete zugestellt und damit mehr als 184 Millionen Euro erwirtschaftet. Österreichweit beschäftigt DPD rund 1.700 Mitarbeiter und verfügt über eine Transportflotte von 1.000 Fahrzeugen. Die Verteilung an die Tausenden Geschäftskunden in Österreich erfolgt von 17 Depots und dem Hauptumschlagplatz in Linz/Hörsching aus. In Niederösterreich ist DPD mit drei Depots in Leopoldsdorf, Leobendorf und Pöchlarn vertreten.

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15.04.2018

Niederösterreich ist das kaufkraftstärkste Bundesland

Niederösterreich ist das kaufkraftstärkste Bundesland Niederösterreich ist das kaufkraftstärkste Bundesland

Mit einer durchschnittlichen Kaufkraft je Einwohner von 22.554 Euro nimmt Niederösterreich im Bundesländer-Vergleich die Spitzenposition ein. Wie das Marktforschungsinstitut RegioData Research in seiner jüngsten Studie über die Entwicklung in den österreichischen Regionen erhoben hat, lag die Kaufkraft 2017 in Niederösterreich um 742 Euro oder 3,4 Prozent über dem Bundesschnitt von 21.812 Euro. Die Plätze zwei und drei im Bundesländer-Ranking belegen Salzburg (22.534 Euro) und Vorarlberg (22.227 Euro). Kaufkraftschwächstes Bundesland mit einem Rückstand von mehr als 2.000 Euro zu Leader Niederösterreich ist Kärnten, wo die regionale Kaufkraft nur 20.505 Euro pro Kopf beträgt.

Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst den Berechnungen von RegioData Research entnimmt, hat die Kaufkraft in Niederösterreich im Vorjahr gegenüber 2016 nominell um 3,5 Prozent zugelegt. Zuwächse verzeichnet dabei vor allem das Wiener Umland. Die Tendenz, dass immer mehr einkommensstarke Schichten aus der Bundeshauptstadt in den „Speckgürtel“ abwandern, schlage sich dort in spürbarem Kaufkraftzuwachs nieder, sagen die Marktforscher. Im Vorjahr stark dazugewonnen haben insbesondere die Bezirke Tulln, Bruck/Leitha, Mistelbach, St. Pölten-Stadt, St. Pölten-Land sowie Baden.

Gemäß der sozioökonomischen Struktur des Landes sind die für Niederösterreich ausgewiesenen Ergebnisse breit gestreut. Als kaufkraftstärkstes Gebiet in Niederösterreich hat RegioData Research den Bezirk Mödling ermittelt, wo die durchschnittliche Kaufkraft pro Kopf und Jahr 28.131 Euro beträgt. Hingegen erreicht der kaufkraftschwächste Bezirk Zwettl im Waldviertel nur 18.178 Euro.

Die durchschnittliche nominelle Kaufkraft umfasst alle Einkünfte aus unselbständiger Arbeit, selbstständiger Arbeit, Kapitalvermögen, Vermietung, etc. sowie aus den Transferzahlungen, wie Pensionen, Familienbeihilfen oder Arbeitslosengeld, abzüglich Steuern und Versicherungsabgaben.

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03.04.2018

Mehr Frachtschiffe befördern auf der Donau größere Mengen

Auch waren 2017 wieder mehr Güterschiffe auf der Donau unterwegs als im Jahr zuvor. Auch waren 2017 wieder mehr Güterschiffe auf der Donau unterwegs als im Jahr zuvor.

Obwohl die gesamte Donauschifffahrt im Jänner und Februar 2017 durch extreme Winterkälte und Vereisung des Stromes schwer behindert war und phasenweise überhaupt zum Erliegen gekommen ist, konnten die transportierenden Schiffahrtsunternehmen im Vorjahr das Warenvolumen zwischen Passau und Hainburg steigern. 2017 haben Frachtschiffe auf dem österreichischen Abschnitt der Donau Güter mit einer Gesamtmenge von 9,6 Millionen Tonnen befördert. Gegenüber 2016 ist das ein Anstieg um sechs Prozent.

Auch waren 2017 wieder mehr Güterschiffe auf der Donau unterwegs als im Jahr zuvor. Wie die Statistik Austria dem NÖ Wirtschaftspressedienst mitteilt, gab es im Vorjahr zwischen Passau und Hainburg mehr als 8.900 beladene Fahrten.

Das bedeutet ein Plus um fast 500 Fahrten oder 5,7 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016.

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21.03.2018

Erstes Schul-Lüftungsgerät mit PHI-Zertifikat kommt von drexel und weiss

Die Rückmeldungen sind eindeutig: Lüftungsgeräte in Schulklassen ermöglichen den Schülern, länger konzentriert zu bleiben. Die Rückmeldungen sind eindeutig: Lüftungsgeräte in Schulklassen ermöglichen den Schülern, länger konzentriert zu bleiben.

Mehr als 150 Geräte bereits installiert – Aufmerksamkeit der Schüler erhöht sich

Erstmals hat das Passivhaus-Institut ein Lüftungsgerät zertifiziert, das speziell für Schulklassen ausgelegt ist: Der Vorarlberger Haustechnik-Hersteller drexel und weiss erhielt die begehrte Auszeichnung für das aeroschool 600 bei der Internationalen Passivhaustagung im März in München. Das kompakte Schul-Lüftungsgerät arbeitet beinahe lautlos. Es lässt sich über Sensoren steuern und zentral in die Haustechnik einbinden. Seit der Präsentation vor einem Jahr hat drexel und weiss bereits mehr als 150 Geräte ausgeliefert.

Als „unabhängige Bestätigung für die hohe Effizienz unserer Geräte“ wertet der Geschäftsführer von drexel und weiss, Josias F. Gasser, das PHI-Zertifikat für das Schul-Lüftungsgerät aeroschool. Auch das Nutzerfeedback ist positiv: „Viele Lehrer berichten uns, wie sehr sich die Aufmerksamkeit der Schüler und der Komfort durch die bessere Luftqualität erhöht haben“, schildert Gasser.

Allein in zwei großen Schulen in Bayern und in der Schweiz wurden aeroschool in mehr als 100 Klassen installiert. Insgesamt hat das Unternehmen bereits mehr als 150 Geräte ausgeliefert.

Gerät überarbeitet

Der Vorarlberger Haustechnik-Hersteller drexel und weiss hatte sein Lüftungsgerät aeroschool vor einem Jahr komplett überarbeitet. Das neue aeroschool 600 liefert bis zu 850 Kubikmeter Frischluft pro Stunde. Der Energieverbrauch ist deutlich niedriger als beim Vorgängermodell.

Eine innovative Umluftabtauung hält die Anlage frostfrei. Sie ersetzt die elektrische Frostfreihaltung mit 2400 Watt Leistung. Das reduziert die elektrische Anschlussleistung und damit die Betriebskosten deutlich. Bei sehr tiefen Außentemperaturen wärmt eine elektrische Nachheizung mit 400 Watt die Zuluft im aeroschool 600.

Steuerung nach Bedarf

Regeln lässt sich das Gerät ganz nach den Bedürfnissen vor Ort. Die Geräte werden typischerweise dezentral mit einem CO2-Sensor gesteuert. Sie lassen sich aber auch vernetzen und in die Haustechnik einbinden. Dann sind alle Geräte einer Schule bequem über eine zentrale Steuerungseinheit zu bedienen.

Wie bisher arbeitet das Schul-Lüftungsgerät aeroschool 600 beinahe lautlos – für Schulen ein wesentliches Kriterium. Auch die kompakten Maße hat drexel und weiss beibehalten: So kann das Gerät gut in Möbel integriert werden. Ein Fassaden-Anschlusselement für die Wanddurchführung und ein Designelement für die Außenfassade bietet das Unternehmen als Zubehör an.

Spürbare Verbesserung für Schulklassen

Ohne Lüftung herrscht in den Schulklassen oft im wahrsten Sinn des Wortes dicke Luft. Auch wenn in den Pausen regelmäßig gelüftet wird, liegt die mittlere CO2-Konzentration meist bei 2000 bis 4000 ppm. Das ist das Doppelte bis Dreifache des empfohlenen Wertes. Die logische Folge: Die Konzentration lässt massiv nach. Selbst gesundheitsgefährdende CO2-Konzentrationen von 6700 ppm wurden in Schulklassen schon gemessen.

„Das Bewusstsein, wie wichtig eine gute Luftqualität gerade in den Schulen ist, fehlt noch bei vielen Planerinnen und Planern“, schildert Josias F. Gasser. Er ist überzeugt: „Das wird sich in den nächsten Jahren ändern.“ Die Energiewende verlange aus Effizienzgründen dichte Gebäudehüllen und damit eine hohe Qualität bei der Lüftung“, folgert der Geschäftsführer von drexel und weiss. „Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass drexel und weiss-Geräte diese hohen Ansprüche problemlos erfüllen.“

Information: www.drexel-weiss.at

Über drexel und weiss

Die drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH ist ein mittelständischer Anbieter zeitgemäßer Gebäudetechnik für energieeffiziente Gebäude. Durchdachte Systemlösungen für Heizung, Lüftung, Warmwasser und Kühlung sorgen für hohen Komfort, gesundes Raumklima und wirtschaftlichen Betrieb im Ein- und Mehrfamilienhaus, in Schulen und Gewerbebauten.

Die 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln und produzieren in Wolfurt (Vorarlberg/Österreich) eine breite Palette an Lüftungs- und Kompaktgeräten. Firmengründer Christof Drexel ist an der drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH beteiligt. Mehrheitseigentümer des Unternehmens ist seit 2013 die Josias Gasser Baumaterialien AG, ein Unternehmen der mittelständischen Gasser Gruppe.

Die Josias Gasser Baumaterialien AG mit Sitz in Chur (CH) ist auf nachhaltiges Bauen spezialisiert. Sie beschäftigt derzeit 116 MitarbeiterInnen.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH, Philipp Stefaner, Telefon 0043/5574/47895-0, Mail p.stefaner@drexel-weiss.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon 0043/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

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12.03.2018

ÖBB wollen ihre Nebenbahnen in Niederösterreich erhalten

ÖBB wollen ihre Nebenbahnen in Niederösterreich erhalten ÖBB wollen ihre Nebenbahnen in Niederösterreich erhalten

Ein klares Bekenntnis zum Erhalt und weiteren Betrieb der Nebenbahnen in Niederösterreich legen Verkehrsminister Norbert Hofer und ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä ab. „Im Gesamtpaket der Bahn sind die Nebenbahnen ein wesentlicher Faktor“, betont Hofer. Zusätzliche Abtretungen von ÖBB-Strecken an die Bundesländer, wie in der Vergangenheit vielfach vorgenommen, seien derzeit nicht geplant.

Im Gespräch mit dem NÖ Wirtschaftspressedienst nimmt Matthä zur Zukunft des Personenverkehrs auf einigen Nebenbahnlinien in Niederösterreich Stellung. So sei im Waldviertel die eingleisige Kamptalbahn, die auf einer Länge von 44 Kilometern zwischen Sigmundsherberg und Hadersdorf/Kamp verläuft, „ungefährdet“, so der ÖBB-Chef. Auch für das „Schweinbarther Kreuz“ im Weinviertel, eine Regionalbahn mit zwei Ästen zwischen Bad Pirawarth, Groß-Schweinbarth und Obersdorf bzw. Bad Pirawarth, Groß-Schweinbarth und Gänserndorf sowie im Industrieviertel für die rund 23 Kilometer lange Puchberger Bahn von Bad Fischau-Brunn nach Puchberg/Schneeberg stünden die Signale auf „Grün“. „Zurzeit stehen wir mit den Verkehrsverbünden in Diskussion, wie es mit diesen Bahnlinien weitergehen soll“, erklärt Matthä.

Etwas weitergehen, wenngleich nicht sofort, wird auch auf der sogenannten „Inneren Aspangbahn“ – einer Regionalbahn, die von Wien über Laxenburg, Traiskirchen und Oberwaltersdorf bis Felixdorf führt und dort in die Südbahn-Stammstrecke einmündet. Weil die „Innere Aspangbahn“ mehr als 40 Kilometer quer durch den dichtbesiedelten Speckgürtel südlich der Bundeshauptstadt verläuft, hat sie insbesondere für die vielen Pendler von und nach Wien noch viel ungenutztes Potenzial. „Nach der gerade laufenden Modernisierung der Pottendorfer Linie wird die Aufrüstung der Inneren Aspangbahn ein weiteres wichtiges Projekt werden, um den Nahverkehr auf der Schiene im Wiener Umland noch attraktiver zu machen“, kündigt der ÖBB-Vorstand an.

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16.02.2018

Wirtschaft warnt vor Arbeitszeitverkürzung

„Statt weiterer Verkürzungsmodelle braucht es dringend mehr Flexibilisierung der Arbeitszeiten - wie auch im Regierungsprogramm vorgesehen." „Statt weiterer Verkürzungsmodelle braucht es dringend mehr Flexibilisierung der Arbeitszeiten - wie auch im Regierungsprogramm vorgesehen."

Aus der Wirtschaft kommt anlässlich des aktuellen KV-Diskurses in der Sozialwirtschaft eine klare Absage an Modelle zur Arbeitszeitverkürzung. „Die Arbeitszeitverkürzung hat in Frankreich nachweislich Jobs gekostet. In Österreich hat die Arbeitszeitverkürzung bei den Ärzten medizinische Engpässe verursacht. Es ist daher völlig unverständlich, dass die Gewerkschaft an dieser gescheiterten Retro-Idee festhält und damit die Betreuung der gesamten österreichischen Sozial- und Gesundheitsbranche gefährdet“, kritisiert Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozial- und Gesundheitspolitik in der WKÖ. Die von der Gewerkschaft geforderte Verkürzung hat zum Scheitern der Verhandlungen geführt und wird von den Belegschaftsvertretern zur Begründung ihres Streikaufrufes angeführt. Die Position der Arbeitgebervertreter ist daher aus Sicht der WKÖ zu unterstützen.

Im Kollektivvertrag der österreichischen Sozialwirtschaft (SWÖ) sind schon bisher nur 38 Stunden-Wochen vorgesehen, während die öffentlichen Einrichtungen, die überwiegend im Eigentum von Gemeinden oder Gemeindeverbänden stehen, 40 Wochenstunden als Normalarbeitszeit vorsehen.

Gleitsmann: „Eine Arbeitszeitverkürzung unter 38 Stunden würde zu einer drastischen Verkürzung der Personal-Ressourcen führen, da es bereits jetzt zu wenig Pflegekräfte gibt. Konsequenz davon wäre, dass die Betreuung in den Heimen massiv gefährdet würde.“

„Statt weiterer Verkürzungsmodelle braucht es dringend mehr Flexibilisierung der Arbeitszeiten - wie auch im Regierungsprogramm vorgesehen. Davon profitieren nicht nur die Unternehmen, sondern auch Kunden, Patienten und Mitarbeiter. Denn flexible Arbeitszeiten verschaffen Mitarbeitern mehr Spielraum und längere Freizeitblöcke und sichern Arbeitsplätze“, bekräftigt Gleitsmann.

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