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Wirtschaft

02.07.2018

Marchfeld-Schnellstraße: Sechs Verkehrsminister haben keinen Meter gebaut

Marchfeld-Schnellstraße: Sechs Verkehrsminister haben keinen Meter gebaut Marchfeld-Schnellstraße: Sechs Verkehrsminister haben keinen Meter gebaut

Im Bezirk Gänserndorf wird der Ruf nach einem raschen Bau der geplanten Marchfeld-Schnellstraße S8 immer lauter. Eine Gemeinde, die in besonderem Ausmaß unter dem herrschenden Durchzugsverkehr leidet und von der Errichtung der S8 einen Neugewinn an Lebensqualität erhofft, ist Markgrafneusiedl. „In den letzten fünf Jahren ist das Verkehrsaufkommen im Ortsgebiet um die Hälfte von 10.000 auf 15.000 Fahrzeuge pro Tag gestiegen“, rechnet Bürgermeister Franz Mathä in einem Kommentar zu aktuellen Belangen in der Marchfeld-Kommune vor. Das habe eine Auswertung der Verkehrsströme ergeben, die die Gemeinde mit einem Seitenmessradargerät selber durchgeführt hat.

Die Verkehrsbelastung sei für die Einwohner Markgrafneusiedls nicht mehr tragbar, kritisiert der Bürgermeister. Schon jedes dritte Kraftfahrzeug, das das Gemeindegebiet durchquert, ist ein Lkw. „Der Schwerverkehr rollt durch Markgrafneusiedl zu den Kiesgruben und Deponien im Osten des Marchfelds und wieder zurück“, berichtet Mathä. Ähnlich der Blechlawine ausgesetzt wie seine Kommune sei auch das nahe Raasdorf mit einem Verkehrsaufkommen von sogar 20.000 Fahrzeugen pro Tag.

Das Projekt Marchfeld-Schnellstraße, das es nicht aus den Startlöchern schafft, ist eine „unendliche Geschichte“. Im März 2006 hatte der damalige Infrastrukturminister Hubert Gorbach angekündigt, 2009 mit der Errichtung der 35 Kilometer langen vierspurigen Marchfeld-Schnellstraße zwischen Raasdorf und Marchegg beginnen zu wollen. Amtsnachfolger Werner Faymann nannte dann als Baubeginn für die S8 das Jahr 2011 - ein Termin, der wieder nicht eingehalten werden konnte. Und auch die in der Folge amtierenden Infrastrukturminister Doris Bures, Alois Stöger, Gerald Klug und Jörg Leichtfried konnten kein Grünes Licht für das für die Region immens wichtige Verkehrsprojekt geben. Mit Norbert Hofer ist nun der bereits siebente Ressortchef für das Projekt Marchfeld-Schnellstraße zuständig.

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12.03.2018

Kaufkraft in der Ostregion liegt deutlich über dem EU-Durchschnitt

Wirklichkeitsgetreuer ist es, die regionalen BIPs von Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zusammenzufassen. Wirklichkeitsgetreuer ist es, die regionalen BIPs von Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zusammenzufassen.

In Niederösterreich lag die Kaufkraft im Jahr 2016 um vier Prozent über dem EU-Durchschnitt. Das hat Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften in Luxemburg, ermittelt. Dabei ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in insgesamt 276 EU-Regionen erhoben und mittels Kaufkraftindizes vergleichbar gemacht worden. Lag 2016 der EU-Schnitt bei 100 Kaufkraft-Indexpunkten, erreichte Niederösterreich 104 Punkte, entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst dieser Eurostat-Studie.

Zu der Kaufkraft-Erhebung muss man allerdings anmerken, dass Eurostat das regionale Pro-Kopf-BIP dem jeweiligen Arbeits- und nicht dem Wohnort zurechnet. Für die Ostregion Österreichs ergibt sich damit ein verzerrtes Bild, weil die Wirtschaftsleistung der vielen niederösterreichischen und burgenländischen Wien-Pendler zur Gänze der Bundeshauptstadt zugeschlagen wurde und im Ergebnis des eigenen Bundeslandes fehlt. Wien weist nicht zuletzt deshalb mit 153 Punkten einen sehr hohen Kaufkraftindex auf.

Wirklichkeitsgetreuer ist es, die regionalen BIPs von Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zusammenzufassen. Die Ostregion Österreichs erreicht dann 127 Kaufkraft-Indexpunkte. Die Wirtschaftsleistung liegt hier also um mehr als ein Viertel über dem EU-Durchschnitt. Westösterreich mit den Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Oberösterreich kommt auf 137 Punkte, Südösterreich mit Kärnten und der Steiermark auf 112 Punkte.

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31.08.2017

Spatenstich für Neubau der Bäckerei Mangold in Dornbirn

Heute (31.08.2017) erfolgte der Spatenstich für den Neubau der Bäckerei Mangold in Dornbirn durch (von links): Rudi Oberzaucher, Thomas Rhomberg, Mario Bischof, Andreas Jäger (alle i+R Industrie- & Gewerbebau), Monika Haag, Egon Haag, Ute Mangold (alle Bäckerei Mangold), Guntram Mäser (Stadt Dornbirn), Reinhard Schertler (i+R Gruppe), Michael Grahammer (Wirtschaftskammer Vorarlberg), Simon Spiegel (i+R Industrie- & Gewerbebau), Christian Mörschel (Juniwind Architektur). Heute (31.08.2017) erfolgte der Spatenstich für den Neubau der Bäckerei Mangold in Dornbirn durch (von links): Rudi Oberzaucher, Thomas Rhomberg, Mario Bischof, Andreas Jäger (alle i+R Industrie- & Gewerbebau), Monika Haag, Egon Haag, Ute Mangold (alle Bäckerei Mangold), Guntram Mäser (Stadt Dornbirn), Reinhard Schertler (i+R Gruppe), Michael Grahammer (Wirtschaftskammer Vorarlberg), Simon Spiegel (i+R Industrie- & Gewerbebau), Christian Mörschel (Juniwind Architektur).

i+R errichtet um fünf Millionen Euro modernes Gebäude für Handwerksbäckerei

Das starke Wachstum der Traditionsbäckerei Mangold macht den Neubau nötig. i+R Industrie- & Gewerbebau errichtet diesen im Betriebsgebiet Dornbirn-Nord. Heute war Spatenstich für die Millioneninvestition – und somit den neuen Arbeits- und Ausbildungsplatz für 100 Mitarbeiter in Produktion und Verwaltung.

Die Bäckerei Mangold ist am aktuellen Firmensitz in Wolfurt an ihre räumlichen Grenzen gestoßen: Als neuen Standort wählten die Inhaber das Betriebsgebiet Dornbirn-Nord. Dort errichtet i+R Industrie- & Gewerbebau jetzt eine moderne Produktionsstätte und Büros für insgesamt 100 Mitarbeiter. Die Fertigstellung ist bis August 2018 geplant.

Auf einem 8.000 Quadratmeter großen Grundstück wird nach Plänen des Dornbirner Architekturbüros Juniwind ein zweistöckiges Gebäude errichtet. Ebenerdig werden die Produktion, Kühlräume und ein Shop mit Café untergebracht. Im ersten Stock befinden sich die Büros und Sozialräume. Insgesamt stehen dem Betrieb 4.256 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung – 60 Prozent mehr als bisher.

Eine Besonderheit ist der Verzicht auf eine separate Heizung. „Die Wärmeenergie wird ausschließlich aus dem ‚Abfallprodukt‘ der Produktion gewonnen“, erklärt Thomas Rhomberg von der i+R energie GmbH, einem Tochterunternehmen der i+R Industrie- & Gewerbebau. Die Einsparungen werden unter anderem in eine Photovoltaikanlage investiert.

Erfolgreicher Expansionskurs

Den bisherigen Standort in Wolfurt hatte die Bäckerei Mangold im Jahr 2000 bezogen. Vor Ort gibt es keine Erweiterungsmöglichkeiten. Zudem wurde das Gebäude ursprünglich nicht als Bäckerei konzipiert: „Mit dem Neubau erhalten wir optimale Produktionsbedingungen und können die Kapazität der gestiegenen Nachfrage anpassen“, zeigen sich Mangold-Besitzer Monika und Egon Haag zufrieden.

Familie Haag betreibt die Bäckerei, deren Geschichte bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, in vierter Generation. Die Kundenstruktur hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt: Waren es beim Einzug in Wolfurt noch überwiegend Handelskunden, sind es heute vor allem die 25 eigenen Filialen, die mit Ware versorgt werden müssen. Mittlerweile setzen 350 Mitarbeiter 17 Millionen Euro pro Jahr um.

Idealer Standort

Die Lage im neu entstehenden Betriebsgebiet Dornbirn-Nord, schräg gegenüber des Automatisierungsspezialisten Heron, ist ideal für die effiziente Versorgung der Mangold-Filialen im ganzen Land. Für Projektleiter Rudi Oberzaucher von i+R Industrie- & Gewerbebau ist vor allem die Produktionsstätte eine Herausforderung: „Neben den Wärme abstrahlenden Backöfen wird Teig gemischt, der wiederum empfindlich gegen Zugluft ist. Bei der Klimatisierung sind deshalb innovative Ansätze gefragt.“ i+R errichtet das Gebäude als Generalunternehmer und plant für August 2018 die Übergabe an die Bauherren.

Infos unter www.ir-industrie-gewerbebau.at

Factbox

Neubau Bäckerei Mangold

Bauherr: Bäckerei Mangold GmbH

Generalunternehmer: i+R Industrie- & Gewerbebau, Lauterach

Architekturbüro: Juniwind, Dornbirn

Standort: Betriebsgebiet Dornbirn-Nord, Dr. Walter-Zumtobel-Straße/Staudenweg

Grundstück: ca. 8.000 m2

Nutzfläche: 4.256 m2, zwei Geschosse

Umbauter Raum: ca. 25.000 m3

Investitionssumme: ca. 5 Millionen Euro

Arbeitsplätze: 100

Inbetriebnahme: geplant für August 2018

Factbox

i+R Industrie- & Gewerbebau

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Vorarlberger i+R Gruppe und auf Industrie- und Gewerbebau spezialisiert. Ihr Spektrum reicht von klassischen Industrie- und Betriebsanlagen über Hotelbau bis zu Gewerbe- und Bürobauten. Mit den Sparten i+R energie und geotech hat sich das Unternehmen der Nutzung von nachhaltigen Energiequellen (Sonne, Erdwärme) verschrieben. i+R Industrie- & Gewerbebau übernimmt als Generalunternehmer auch die gesamte haustechnische Planung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH, Rudi Oberzaucher, Telefon 0043/664/3588050, Mail r.oberzaucher@ir-gruppe.com

Pzwei Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Industrie & Gewerbebau GmbH/Lisa Mathis
04.02.2018

Flughafen Wien-Schwechat hofft auf Beschleunigung bei der dritten Piste

Flughafen Wien-Schwechat hofft auf Beschleunigung bei der dritten Piste Flughafen Wien-Schwechat hofft auf Beschleunigung bei der dritten Piste

Aufgrund des Wirtschaftsprogramms der neuen Regierung hofft Günther Ofner, Vorstandsmitglied der Flughafen Wien AG, auf entsprechende Weichenstellungen, damit das Genehmigungsverfahren für die dritte Piste endlich zügig zu einem Ende kommen kann. Das gab der Flughafenvorstand gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst im Rahmen der Veranstaltung der Jungen Industrie Niederösterreich/Burgenland „Nein zum Jein - Tag der Entscheidung“ bekannt. Bei den jetzigen Regelungen wäre mit der dritten Piste erst 2030 zu rechnen.

„Solche langen Verfahren, wir haben 1999 eingereicht, sind nicht sinnvoll für einen prosperierenden Wirtschaftsstandort. Das Verfahren der dritten Piste hat bis jetzt 100 Millionen Euro gekostet, davon hatten wir 30 Millionen zu tragen und der Steuerzahler 60 Millionen. Weiters wurden über 40 Tonnen Papier verbraucht und 37 Gutachten beauftragt, von dem das günstigste 400.000 Euro und das teuerste zwei Millionen Euro kostet. Der Flughafen Wien hält das wirtschaftlich aus, aber ein privates Unternehmen wäre da schon längst nicht mehr am Markt“, erklärt Ofner.

Als verrückt bezeichnet er auch, dass man das fertige Projekt einreichen muss, das dann nicht mehr geändert werden kann, auch wenn es bessere und modernere Lösungen in der Zwischenzeit geben sollte. Bei so langen Verfahrensdauern werden dann Projekte umgesetzt, die bereits veraltet sind. Für sinnvoll hält der Flughafenchef es auch, wenn bei der Ablehnung von Projekten auch entsprechende Verbesserungsvorschläge gemacht würden, mit denen man nachbessern und eine Bewilligung erhalten könnte.

Als sehr positiv beurteilt Ofner den Wirtschaftsstandort Niederösterreich: „Hier wird auf eine schlanke und transparente Verwaltung gesetzt, die auch vor Entscheidungen nicht zurückschreckt und die jeweiligen Verfahren so kurz hält, dass ein gutes Wirtschaften möglich ist.“

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23.03.2018

Summer Installationstechnik übernimmt HKS in Nenzing

Hermann Mühlburger (links) übergibt nach 38 Jahren seine Geschäfte an Stefan Summer. Hermann Mühlburger (links) übergibt nach 38 Jahren seine Geschäfte an Stefan Summer.

HKS-Inhaber geht in den Ruhestand – Summer verstärkt Kooperation mit Tomaselli Gabriel Bau

Die Summer Installationstechnik GmbH in Frastanz übernimmt die Geschäfte der HKS Installationen GmbH mit Sitz in Nenzing. HKS-Inhaber Hermann Mühlburger geht nach 38 Jahren in den Ruhestand. Der Frastanzer Installateurbetrieb setzt auch künftig auf Wachstum. Das Unternehmen integriert sich deshalb noch stärker in die Gruppe von Tomaselli Gabriel Bau.

38 Jahre lang führte Hermann Mühlburger seinen Installateurbetrieb in Nenzing, die HKS Installationen GmbH. „Vor der Pensionierung habe ich nach der besten Lösung für meine Kunden und meinen Mitarbeiter gesucht“, sagt HKS-Inhaber Mühlburger. Die hat er nun gefunden: Der Frastanzer Installateur Stefan Summer übernahm Anfang Februar Kundenstock und Inventar sowie Mühlburgers Mitarbeiter. Er betreut die HKS-Kunden künftig von Frastanz aus.

Wachstum und Zusammenarbeit

Geschäftsführer Stefan Summer will verstärkt Leistungen für die Gewerbebetriebe in der Region erbringen: „Die Beteiligung der Tomaselli Gabriel Bau GmbH im Jahr 2016 ermöglicht uns weiteres Wachstum. Durch die enge Zusammenarbeit können wir unseren Kunden auch attraktive Gesamtpakete für Bau und Haustechnik für Neubau und Unterhalt anbieten.“ Im Fokus bleibt der Privatbereich mit zahlreichen zufriedenen Stammkunden.

Die verstärkte Zusammenarbeit schlägt sich auch im neuen Außenauftritt nieder: Das für das Bauunternehmen typische, auf der Spitze stehende Quadrat wird auch zum Markenzeichen für den Frastanzer Installationsbetrieb. Dieser firmiert nun als Summer Installationstechnik GmbH – vormals Summer Sanitär- und Heizungstechnik Ges.m.b.H.

Fact-Box:

Summer Installationstechnik GmbH

- gegründet 1995

- 14 Mitarbeiter

- Geschäftsführer: Stefan Summer

- Gesellschafter: Stefan Summer, Tomaselli Gabriel Bau GmbH (je 50 Prozent

- Komplettanbieter in der Sanitär- und Heizungstechnik, Edelstahlverarbeitung mit Schweißen

- Info: www.stefansummer.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Summer Sanitär- und Heizungstechnik, Stefan Summer, Telefon +43/5522/53769, Mail stefan@stefansummer.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
21.03.2018

Erstes Schul-Lüftungsgerät mit PHI-Zertifikat kommt von drexel und weiss

Die Rückmeldungen sind eindeutig: Lüftungsgeräte in Schulklassen ermöglichen den Schülern, länger konzentriert zu bleiben. Die Rückmeldungen sind eindeutig: Lüftungsgeräte in Schulklassen ermöglichen den Schülern, länger konzentriert zu bleiben.

Mehr als 150 Geräte bereits installiert – Aufmerksamkeit der Schüler erhöht sich

Erstmals hat das Passivhaus-Institut ein Lüftungsgerät zertifiziert, das speziell für Schulklassen ausgelegt ist: Der Vorarlberger Haustechnik-Hersteller drexel und weiss erhielt die begehrte Auszeichnung für das aeroschool 600 bei der Internationalen Passivhaustagung im März in München. Das kompakte Schul-Lüftungsgerät arbeitet beinahe lautlos. Es lässt sich über Sensoren steuern und zentral in die Haustechnik einbinden. Seit der Präsentation vor einem Jahr hat drexel und weiss bereits mehr als 150 Geräte ausgeliefert.

Als „unabhängige Bestätigung für die hohe Effizienz unserer Geräte“ wertet der Geschäftsführer von drexel und weiss, Josias F. Gasser, das PHI-Zertifikat für das Schul-Lüftungsgerät aeroschool. Auch das Nutzerfeedback ist positiv: „Viele Lehrer berichten uns, wie sehr sich die Aufmerksamkeit der Schüler und der Komfort durch die bessere Luftqualität erhöht haben“, schildert Gasser.

Allein in zwei großen Schulen in Bayern und in der Schweiz wurden aeroschool in mehr als 100 Klassen installiert. Insgesamt hat das Unternehmen bereits mehr als 150 Geräte ausgeliefert.

Gerät überarbeitet

Der Vorarlberger Haustechnik-Hersteller drexel und weiss hatte sein Lüftungsgerät aeroschool vor einem Jahr komplett überarbeitet. Das neue aeroschool 600 liefert bis zu 850 Kubikmeter Frischluft pro Stunde. Der Energieverbrauch ist deutlich niedriger als beim Vorgängermodell.

Eine innovative Umluftabtauung hält die Anlage frostfrei. Sie ersetzt die elektrische Frostfreihaltung mit 2400 Watt Leistung. Das reduziert die elektrische Anschlussleistung und damit die Betriebskosten deutlich. Bei sehr tiefen Außentemperaturen wärmt eine elektrische Nachheizung mit 400 Watt die Zuluft im aeroschool 600.

Steuerung nach Bedarf

Regeln lässt sich das Gerät ganz nach den Bedürfnissen vor Ort. Die Geräte werden typischerweise dezentral mit einem CO2-Sensor gesteuert. Sie lassen sich aber auch vernetzen und in die Haustechnik einbinden. Dann sind alle Geräte einer Schule bequem über eine zentrale Steuerungseinheit zu bedienen.

Wie bisher arbeitet das Schul-Lüftungsgerät aeroschool 600 beinahe lautlos – für Schulen ein wesentliches Kriterium. Auch die kompakten Maße hat drexel und weiss beibehalten: So kann das Gerät gut in Möbel integriert werden. Ein Fassaden-Anschlusselement für die Wanddurchführung und ein Designelement für die Außenfassade bietet das Unternehmen als Zubehör an.

Spürbare Verbesserung für Schulklassen

Ohne Lüftung herrscht in den Schulklassen oft im wahrsten Sinn des Wortes dicke Luft. Auch wenn in den Pausen regelmäßig gelüftet wird, liegt die mittlere CO2-Konzentration meist bei 2000 bis 4000 ppm. Das ist das Doppelte bis Dreifache des empfohlenen Wertes. Die logische Folge: Die Konzentration lässt massiv nach. Selbst gesundheitsgefährdende CO2-Konzentrationen von 6700 ppm wurden in Schulklassen schon gemessen.

„Das Bewusstsein, wie wichtig eine gute Luftqualität gerade in den Schulen ist, fehlt noch bei vielen Planerinnen und Planern“, schildert Josias F. Gasser. Er ist überzeugt: „Das wird sich in den nächsten Jahren ändern.“ Die Energiewende verlange aus Effizienzgründen dichte Gebäudehüllen und damit eine hohe Qualität bei der Lüftung“, folgert der Geschäftsführer von drexel und weiss. „Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass drexel und weiss-Geräte diese hohen Ansprüche problemlos erfüllen.“

Information: www.drexel-weiss.at

Über drexel und weiss

Die drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH ist ein mittelständischer Anbieter zeitgemäßer Gebäudetechnik für energieeffiziente Gebäude. Durchdachte Systemlösungen für Heizung, Lüftung, Warmwasser und Kühlung sorgen für hohen Komfort, gesundes Raumklima und wirtschaftlichen Betrieb im Ein- und Mehrfamilienhaus, in Schulen und Gewerbebauten.

Die 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln und produzieren in Wolfurt (Vorarlberg/Österreich) eine breite Palette an Lüftungs- und Kompaktgeräten. Firmengründer Christof Drexel ist an der drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH beteiligt. Mehrheitseigentümer des Unternehmens ist seit 2013 die Josias Gasser Baumaterialien AG, ein Unternehmen der mittelständischen Gasser Gruppe.

Die Josias Gasser Baumaterialien AG mit Sitz in Chur (CH) ist auf nachhaltiges Bauen spezialisiert. Sie beschäftigt derzeit 116 MitarbeiterInnen.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH, Philipp Stefaner, Telefon 0043/5574/47895-0, Mail p.stefaner@drexel-weiss.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon 0043/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Georg Alfare
04.02.2018

Industrie warnt: Fachkräftemangel bedroht den Wirtschaftsaufschwung

Zwar brummt in Österreich zurzeit der Konjunkturmotor unüberhörbar kräftig, aber immer mehr produzierende Unternehmen haben erhebliche Probleme, die einlangenden Aufträge auch abzuarbeiten. Es fehlen nämlich die geeigneten Fachkräfte. Zwar brummt in Österreich zurzeit der Konjunkturmotor unüberhörbar kräftig, aber immer mehr produzierende Unternehmen haben erhebliche Probleme, die einlangenden Aufträge auch abzuarbeiten. Es fehlen nämlich die geeigneten Fachkräfte.

Zwar brummt in Österreich zurzeit der Konjunkturmotor unüberhörbar kräftig, aber immer mehr produzierende Unternehmen haben erhebliche Probleme, die einlangenden Aufträge auch abzuarbeiten. Es fehlen nämlich die geeigneten Fachkräfte. „In Deutschland, wo die Wirtschaft momentan ebenfalls sehr gut läuft, ist diese Entwicklung noch dramatischer“, warnt Thomas Salzer, Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich (IV-NÖ). „Dort gibt es bereits hohe Auftragsrückstände, die die Betriebe nicht mehr bewältigen können.“ Das gefährde das weitere Wirtschaftswachstum.

Um auch in Österreich dieses drohende Szenario wirksam abzuwehren, erneuert Salzer seine Forderung nach einer Fachkräfte-Offensive, die bewusstseinsbildend schon an den Schulen ansetzen soll. „In Niederösterreich funktioniert die Berufsinformation an sich gut, es gibt aber leider noch immer Allgemein Bildende Schulen (AHS), die nicht mitmachen“, stellt er fest. Dabei eröffne gerade die Kombination aus Matura und Lehre – „die man unbedingt stärker verkaufen muss“ – den Jugendlichen große Zukunftschancen. In der Schweiz laufe dieses Ausbildungsmodell inzwischen sehr erfolgreich.

Ein niederösterreichisches Industrieunternehmen, das schon seit 20 Jahren Lehrlinge schult und sie nach der Ausbildungszeit im Betrieb beschäftigt, ist der Sanitärtechnik-Erzeuger Geberit aus St. Pölten-Pottenbrunn. „Wir machen das, weil wir sonst keine Fachkräfte bekämen“, erklärt Geschäftsführer Helmut Schwarzl. Mittlerweile seien viele, die ihren Berufseinstieg bei Geberit mit einer Lehre gestartet haben, zu Führungskräften aufgestiegen. In der Produktion beschäftigt das Unternehmen rund 400 Mitarbeiter, im Vertrieb weitere 70.

Trotz der positiven Grundstimmung und der guten Auftragslage gilt der Facharbeitermangel in der Sanitärtechnik-Produktion und auch bei den Installateuren als größte Branchen-Herausforderung der Zukunft. Das hat eine Expertenbefragung ergeben, die das market-Institut durchgeführt hat. So orten vier von fünf interviewten Personen, wie Architekten, Installateuren und Großhändlern, einen Fachkräftemangel in ihrer Branche – davon 58 Prozent einen sehr großen und 21 Prozent einer „eher“ großen.

84 Prozent der Experten betrachten zudem das „Finden qualifizierter Mitarbeiter“ als in Zukunft wichtige Herausforderung. Von der mangelhaften Qualifikation manches Berufsanwärters haben auch die market-Studienautoren einiges zu hören bekommen. Geschäftsführer Werner Beutelmeyer: „Speziell im urbanen Raum bemerken wir einen dramatischen Verlust an handwerklichen Fähigkeiten. Ich sage es überspitzt: Die Nieten sitzen in der Stadt.“

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22.01.2018

NÖ Trafiken verkaufen um bis zu 30 Prozent weniger Vignetten

Freilich ist der Vignettenverkauf nur ein kleiner Teil des Angebots der Tabaktrafikanten. Freilich ist der Vignettenverkauf nur ein kleiner Teil des Angebots der Tabaktrafikanten.

Dieser Tage wird sie viel gekauft, die digitale Vignette. Was durchaus bequem für den Kunden ist, bedeutet für die Trafikanten einen Geschäftsrückgang. „Im Durchschnitt sind bei uns rund 20 bis 30 Prozent weniger Vignetten gekauft worden als in den vergangenen Jahren“, teilt Peter Schweinschwaller, Landesgremialobmann der Tabaktrafikanten in der NÖ Wirtschaftskammer, dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit. „Zuletzt haben wir pro Vignette 1,62 Euro Provision erhalten, das sind 2,2 Prozent des Verkaufspreises.“

Das sei zwar bedauerlich, da jeder zusätzliche Kunde, der das Geschäft betritt, wichtig sei. Schweinschwaller betont aber auch, dass die meisten Vignettenkäufer ohnedies in der Regel Stammkunden seien. „Das heißt, dass diese Kunden ohnedies weiterhin ihre Trafikprodukte, wie Zeitschriften oder Zigaretten, bei uns kaufen“, so der Obmann.

Hoffnungsfroh stimmt ihn jedenfalls, dass bereits Gespräche mit der Asfinag laufen, „dass auch wir Tabaktrafikanten die digitale Vignette 2019 anbieten können. Das hat vor allem den Vorteil, dass die Vignette ab Kauf sofort gilt. Aufgrund des Konsumentenschutzes besteht beim Internetkauf eine Wartefrist von 18 Tagen.“ Diese Wartefrist sei für die Jahresvignette lästig, bei kürzen Vignetten, also der 10 Tages-Vignette oder der 2 Monats-Vignette, für Konsumenten oft unpraktisch.

Freilich ist der Vignettenverkauf nur ein kleiner Teil des Angebots der Tabaktrafikanten. Allerdings sind insgesamt die Rahmenbedingungen mit von Jahr zu Jahr geringer werdenden Margen nicht gerade positiv. Auch im Jahr 2017 habenn wieder einige Trafikanten in Niederösterreich zusperren müssen, vor allem auf dem Land. Dabei sei vor allem der Zigarettenmarkt grundsätzlich stabil. „Der Rückgang um rund ein Prozent im Stückverkauf konnte durch eine Preisanpassung wettgemacht werden“, sagt Schweinschwaller. Und auch jene Shops, die E-Zigaretten verkauft haben, sind weniger geworden am Markt, womit E-Zigaretten wieder vermehrt in den Trafiken umgesetzt werden.

„Unser Thema sind die Hanfshops. Die viel diskutierte Legalisierung von Cannabis würde sich für unsere Branche positiv auswirken“, so der Landesgremialobmann, der allerdings nurl auf erlaubte Produkte setzt. „Als Wirtschaftskammer führen wir Gespräche mit verschiedenen Branchen, wozu ich aber noch nichts im Details sagen möchte. Nur soviel: Wir sind oft der letzte Nahversorger in mancher Region, und da gilt es, ein grundsätzliches Sortiment aufzubauen.“

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29.12.2017

Für Glücksbringer aus Gloggnitz sind Weihnachten und Neujahr Hochsaison

„Bevor beispielsweise ein Rauchfangkehrer gekauft wird, sind bereit zehn Schweine über den Ladentisch gegangen. „Bevor beispielsweise ein Rauchfangkehrer gekauft wird, sind bereit zehn Schweine über den Ladentisch gegangen.

Knapp neun Millionen Glücksbringer kommen mittlerweile schon im 30. Jahr aus dem Unternehmen Blaschek in Gloggnitz. „Das Geschäft mit dem Glück und den Glücksbringern funktioniert noch immer“, teilt Harald Blaschek, Geschäftsführer von Blaschek Import, dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit. Während die Kunden früher einfach eine Handvoll Plastikglücksbringer für die Geldbörse gekauft und dann nach Belieben verschenkt hätten, würden heute höherwertige Produkte gekauft, die für bestimmte Personen gedacht seien, wie für Partner oder Freunde. „Bevor beispielsweise ein Rauchfangkehrer gekauft wird, sind bereit zehn Schweine über den Ladentisch gegangen. Das Schwein, ob aus Glas, Stein oder Plastik, ist damit eindeutig der Topseller unter den Glücksbringern“, sagt Blaschek.

Die Produkte aus seinem Hause sind einesteils bei sämtlichen namhaften Handelsketten erhältlich, andernteils bei rund 400 eigenen Verkaufsständen, die das Unternehmen zwischen Weihnachten und Neujahr betreibt. „Freilich liegt der Schwerpunkt dieser Verkaufsstände“, so Blaschek, „in Niederösterreich und insbesondere um unseren Standort Gloggnitz. Dank unserer Handelspartner sind wir aber in ganz Österreich vertreten, und zwar vorrangig in Einkaufszentren. Überhaupt sind wir überall nur drinnen zu finden und nicht auf der Straße“.

Das Geschäft mit den Glücksbringern sei primär ein Wiener Brauch, der mittlerweile in ganz Österreich und auch in den Nachbarländern Einzug gehalten hat. „Als wir 1987 mit der Idee, Glücksbringer auf den Markt zu bringen, gestartet sind, waren wir ziemlich allein am Markt“, erinnert sich der Mann aus dem Rax-Schneeberg-Gebiet. Heute gäbe es jede Menge von Mitbewerbern, weshalb es gelte, das Besondere zu finden, nämlich neue Trends und Designs zu entwickeln. Das passiert genau hier in Niederösterreich, während die Produkte selbst in China hergestellt werden“, so Harald Blaschek.

Glücksbringer herzustellen, ist ein Ganzjahresgeschäft, das oft bereits viele Monate vor dem eigentlichen Verkauf mit entsprechenden Messen in China startet. „90 Prozent unseres Umsatzes machen wir tatsächlich erst in den letzten Dezembertagen“, teilt Blaschek mit. Glücksbringer etwa zu Prüfungen oder als Dankeschön zu schenken, sei noch nicht weit verbreitet, obwohl schon erkennbar wäre, dass das Interesse daran steige.

Wegen des Verkaufsschwerpunktes rund um den Jahreswechsel sei es schwierig, zu diesem Zeitpunkt schon eine Jahresbilanz zu ziehen. „Im Vorfeld haben wir jedenfalls mehr Produkte verkauft als im letzten Jahr - allerdings auf Kommission“ schränkt Harald Blaschek ein. „Nicht verkaufte Produkte kommen nämlich wieder zu uns zurück. Aber ich bin Optimist. Auch heuer wird wieder eine leichte Umsatzsteigerung möglich sein.“

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28.09.2017

Supermärkte: Welche sind am günstigsten? Preise von 143 Produkten verglichen

Supermärkte: Welche sind am günstigsten? Preise von 143 Produkten verglichen Supermärkte: Welche sind am günstigsten? Preise von 143 Produkten verglichen

Egal ob man nun geneigt ist, sich am „Hausverstand“ zu orientieren oder lieber der Empfehlung folgt, das „S Budget“ zu befragen, letztlich kann nur ein objektiver Preisvergleich wirkliche Orientierung im Angebotsdschungel der Supermärkte bieten. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat, wie schon im letzten Jahr, drei Warenkörbe gepackt und den Supermarktketten auf den Preiszahn gefühlt. Erhoben wurden die Preise von insgesamt 143 Produkten des täglichen Bedarfs in acht österreichischen Lebensmittelketten. Den ausführlichen Bericht mit allen Tabellen gibt es in der Oktoberausgabe von KONSUMENT und auf www.konsument.at.

Für den Preisvergleich wurden die Preise mit dem Stichtag 12. Juli 2017 bei den Lebensmittelketten Billa, Hofer, Interspar, Lidl, Merkur, MPreis, Penny und Spar erhoben. Dabei wurden nur reguläre Preise erfasst, Preisnachlässe, Sonderpreise, Aktionsangebote, Rabatte für Kundenkartenbesitzer oder Ähnliches fanden keine Beachtung. Erhoben wurden die Preise von 143 Produkten des täglichen Bedarfs, gruppiert in drei Warenkörben: „billigste Produkte“, „Markenartikel“ und „Bio-Produkte“.

Der Warenkorb „billigste Produkte“ enthielt 69 sogenannte Preiseinstiegsprodukte, also die jeweils günstigsten Artikel einer jeden Kategorie. Bei den klassischen Supermärkten sind dies zumeist die Eigenmarken (Handelsmarken). In diesem Produktsegment sind die durchschnittlichen Preisunterschiede im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht zurückgegangen, sie sind aber immer noch deutlicher als in den anderen beiden Produktgruppen. Die größten Preisdifferenzen wurden bei Bohnenkaffe (169 %), Pizza Salami (165 %) und Rindssuppenwürfel (130 %) festgestellt. Insgesamt verteuerte sich der Warenkorb im Vergleich zum Vorjahr, bei einer Supermarktkette lag die Preissteigerung bei beachtlichen fünf Prozent.

Dem Warenkorb „Markenartikel“ waren 49 Produkte zugeordnet. In diesem Bereich ist der Vergleich mit den Diskontern (Hofer, Lidl, Penny) nur eingeschränkt möglich, da die Diskonter Markenartikel nur in begrenztem Umfang führen. Besonders markenbewusste Konsumenten sind hier also ohnehin auf die klassischen Supermärkte (Vollsortimenter) angewiesen. Die durchschnittlichen Preisunterschiede zwischen den Anbietern sind bei den Markenartikeln deutlich geringer als bei den Preiseinstiegsprodukten. Die größten Preisschwankungen wurden bei Vollwaschmitteln (88 %), Toilettenpapier (75 %) und Freilandeiern (67 %) festgestellt. Auch die Teuerungsrate gegenüber dem Vorjahr war in diesem Bereich gering. Viele Artikel, z. B. Reis, Fischstäbchen, Nudeln oder Orangensaft, blieben im Jahresvergleich preislich so gut wie unverändert.

Im Warenkorb „Bio-Produkte“ befanden sich 25 Artikel. Dieser Warenkorb ist naturgemäß der kleinste, da bestimmte Produkte nicht in Bio-Qualität angeboten werden. Für dieses Marktsegment gilt: Die Produktpalette wächst stetig an, auch wenn das Angebot bei den Diskontern nach wie vor kleiner ist als bei den klassischen Supermärkten. Preislich können die Diskonter aber durchaus mithalten. Die größten Preisdifferenzen lagen hier bei Marillenmarmelade (87 %), Karotten (84 %) und Frischkäse (77 %). Ein Vergleich zum Vorjahr ist aufgrund der unterschiedlichen Sortimente schwierig. Eine Tendenz lässt sich aber dennoch ablesen: Im Zeitverlauf wurden die Bio-Produkte günstiger.

„Insgesamt wird deutlich, dass die Zeiten, in denen die Diskonter preislich den Ton angegeben haben, vorbei sind. Die einfache Formel: ‚Supermarkt = teuer, Diskonter = billig‘ gilt nur noch bedingt“, resümiert VKI Projektleiter Walter Hager. „Die Vollsortimenter haben den Preiskampf angenommen und versuchen vor allem mit günstigen Eigenmarken Territorium zurückzugewinnen. Wer beim Lebensmitteleinkauf wirklich sparen möchte, kommt um einen detaillierten Preisvergleich nicht mehr herum – und muss entsprechend mobil sein, um auf mehrere Anbieter zurückgreifen zu können.“

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18.06.2018

Giganten haben es einfacher

Billig, schnell, bequem: Den meisten Konsumenten ist es egal, wo Online-Riesen ihre Steuern bezahlen. Für den Staat und die EU ist es längst ein ernstes Problem für alle. Billig, schnell, bequem: Den meisten Konsumenten ist es egal, wo Online-Riesen ihre Steuern bezahlen. Für den Staat und die EU ist es längst ein ernstes Problem für alle.

Große und erfolgreiche US-Konzerne wie Google, Amazon, Apple etc. machen auch in Österreich Millionengeschäfte. Sie zahlen aber keine Steuern. Alles völlig legal. Sie hinterziehen nichts, sondern nutzen das, was die EU ihnen anbietet. Etwa Irland, wo die Steuern am tiefsten sind. Ein schönes Headquarter dort und schon bezahlt man keine Steuern.

Auf den ersten Blick, denkt sich der einzelne, kleine Konsument wenig, wenn er bei einem Online-Riesen bestellt oder dessen (Nachrichten-)Dienste täglich nutzt. Schließlich sind wir alle längst in einer digitalen Welt angekommen. In einem durchgeplanten Alltag, der zeitlich wenig Spielraum lässt, wollen wir alles schnell, bequem und billig (das könnte sich künftig mit möglichen 12-Stunden-Tagen verschärfen). Fakt ist jedenfalls, dass Riesen wie Amazon den heimischen Handel und Medien stark bedrängen, Geschäfte schließen und Arbeitsplätze verloren gehen. Eine unschöne Entwicklung.

Bis dato wurde keine Lösung gefunden, digitale Gewinne auch dort zu besteuern, wo sie erwirtschaftet werden. Österreichs Ratspräsidentschaft könnte eine wichtige Rolle bei einer Digitalsteuer auf europäischer Ebene spielen. Es wird viel Arbeit sein, die Positionen der Mitgliedsstaaten in Einklang zu bringen. Einen Versuch ist es wert. Denn ein alleiniges nationales Vorhaben dürfte schwierig sein. Gut, dass erste Modellvorschläge seitens der Regierung am Tisch liegen. Diese würden zu der im März von der EU als Zwischenlösung präsentierten Digitalsteuer für Internetkonzerne passen. Es würde Riesen mit Jahresumsätzen von mehreren hundert Millionen Euro im In- und Ausland treffen. Es liegt an uns, diese Unfairness zu beenden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung Leitartikel von Liane Pircher
29.12.2017

Weniger Privatkonkurse mit weniger Schulden in Niederösterreich

Weniger Privatkonkurse mit weniger Schulden in Niederösterreich Weniger Privatkonkurse mit weniger Schulden in Niederösterreich

2017 ist in Niederösterreich die Zahl der eröffneten Privatinsolvenzen um 15,5 Prozent von 1.038 auf 877 zurückgegangen. Diese Zahlen teilt der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) dem NÖ Wirtschaftspressedienst auf Basis einer vor kurzem erstellten Hochrechnung mit. Bundesweit ist die Zahl der bei Gericht angestrebten Schuldenregulierungsverfahren um 16,8 Prozent gesunken.

Wie der KSV bekanntgibt, haben die in die private Pleite geschlitterten Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher 2017 Schulden in Höhe von 147 Millionen Euro angehäuft. Das sind um 17 Millionen Euro oder 10,4 Prozent weniger als 2016. Bundesweit sind die Passiva um 117 Millionen oder 11,4 Prozent auf 913 Millionen Euro zurückgegangen.

Österreichweit belaufen sich die durchschnittlichen Verbindlichkeiten pro Verfahren auf 137.000 Euro. Fette Beute holt sich der Pleitegeier unter ehemaligen Selbständigen, auf die fast ein Drittel (30 Prozent) der eingeleiteten Privatkonkurse entfallen. Weitere Gründe für Zahlungsunfähigkeit sind der Verlust des Arbeitsplatzes, Krankheit oder Scheidung sowie sorgloser Umgang mit Geld.

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05.12.2017

Industriebeteiligungen und Onlinebanking treiben bei Raiffeisen die Gewinnzahlen empor

Industriebeteiligungen und Onlinebanking treiben bei Raiffeisen die Gewinnzahlen empor Industriebeteiligungen und Onlinebanking treiben bei Raiffeisen die Gewinnzahlen empor

Im ersten Halbjahr 2017 hat die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien einen Konzerngewinn in Höhe von fast 200 Millionen Euro erwirtschaftet. Maßgeblich beigetragen zu diesem „langjährigen Spitzenwert“, so Raiffeisen-Holding-Generaldirektor Klaus Buchleitner, haben die Industriebeteiligungen der Unternehmensgruppe, die im Agrarsektor sowie im Infrastrukturausbau geschäftlich tätig sind. Rund 100 Millionen Euro und damit etwa die Hälfte des Gewinns macht der von Agrana, Südzucker, Leipnik-Lundenburger, NÖM und Strabag zum Konzernhalbjahresüberschuss beigesteuerte Anteil aus. Weitere 100 Millionen Euro entfallen auf die Bankbeteiligungen Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien (RLB NÖ-Wien) und Raiffeisen Bank International (RBI).

„Alle unsere Beteiligungen sind auf einem sehr profitablen Weg“, sagte Buchleitner vor Journalisten im Klub der Wirtschaftspublizisten. Man habe das Portfolio der Holding tiefgreifend verändert und damit den Umbau des Konzerns abgeschlossen. In den vier Geschäftsfeldern Agrar, Finanzdienstleistung, Infrastruktur und Medien werde die RLB NÖ-Wien heuer „deutlich zulegen und eines der besten Ergebnisse aller Zeiten erreichen“, kündigte der Generaldirektor an.

In Niederösterreich fahren die Raiffeisen-Beteiligungsgesellschaften auf Expansionskurs. So wird der Zucker- und Stärkekonzern Agrana in Pischelsdorf im Tullnerfeld die Produktion der Weizenstärke für 92 Millionen Euro verdoppeln und in Gmünd im Waldviertel die Tageskapazität der Kartoffelstärkefabrik für 40 Millionen Euro von 1.600 Tonnen auf 2.000 erhöhen. Zusammen mit der Maisstärkefabrik in Aschach an der Donau in Oberösterreich, deren Kapazität für 80 Millionen Euro um ein Drittel erweitert wird, machen diese Investitionen bis zum Jahr 2020 212 Millionen Euro aus. Dem Standort Pischelsdorf bringen sie auch noch 44 neue Arbeitsplätze.

Der Milchverarbeiter NÖM errichtet an seinem Hauptquartier in Baden ein neues Zentrallager für Haltbarprodukte. Diesem Unternehmen streut Buchleitner besonders Rosen: „In einem schwierigen Marktumfeld mit ständigen Preisschwankungen agiert die NÖM ganz, ganz ausgezeichnet. Sie ist eine Top-Molkerei.“ 2016 hat der Nahrungsmittelerzeuger mit rund 500 Beschäftigten 318 Millionen Euro erwirtschaftet. Die NÖM AG bearbeitet 26 europäische Märkte, wovon Italien mit einem Umsatzvolumen von 70 Millionen Euro der größte ist. Der Anteil des Auslandsgeschäfts macht schon 45 Prozent aus.

Weil immer mehr Kontoinhaber ihre Überweisungen online über das Internet erledigen, nimmt in Niederösterreichs Raiffeisenbanken – so wie auch in den Filialen in Wien – die Kundenfrequenz stark ab. Aus Spargründen haben die 60 Kreditinstitute deshalb die Zahl ihrer Standorte zwischen Enns und Leitha um 80 von 540 auf 460 zurückgefahren. „Die RLB NÖ-Wien arbeitet eng mit den NÖ Raiffeisenbanken zusammen“, erklärte Buchleitner. Das bringe Kostenentlastungen zwischen 30 bis 35 Millionen Euro pro Jahr.

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12.10.2017

Erstmals Bioweintrauben am Landesweingut Hollabrunn geerntet

Die landwirtschaftlichen Biobetriebe befinden sich in einem rasanten Aufwärtstrend Die landwirtschaftlichen Biobetriebe befinden sich in einem rasanten Aufwärtstrend

„Die NÖ Landesweingüter setzen künftig mit der Erzeugung von Biowein auf eine umweltschonende Produktion und kommen den geänderten Kundenwünschen nach. Die erste Ernte von biologischen Trauben ist im Landesweingut Hollabrunn bereits in vollem Gange, wobei die Erfahrung der Kellermeister besonders gefordert ist“, betont Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz. „Dies muss behutsam und rasch erfolgen, denn nur so ist die Verarbeitung von einwandfreiem Traubengut garantiert, um charakterreiche, ansprechende Bioweine zu keltern“, so Schwarz. „Die Landwirtschaftlichen Fachschulen kommen mit der nachhaltigen Weinproduktion der Innovationsfreude sowie dem Umweltschutzgedanken der neuen Winzergeneration entgegen. Ein gelungenes Beispiel für eine praxisbezogene und zukunftsorientierte Bildung am Puls der Zeit.“

„Bei der Wahl der passenden Rebsorten muss der Bio-Winzer ein feines Gespür haben. Sorten mit hoher Pilzempfindlichkeit sind schwierig zu kultivieren, daher verwenden wir besonders robuste Sorten“, betont Direktor Rudolf Reisenberger. „Denn ‚Bio‘ bedeutet, dass sowohl im Keller als auch im Weinberg ökologisch gearbeitet wird. Es kommen also keine chemischen Mittel bei der Schädlingsbekämpfung und der Düngung zum Einsatz“, so Reisenberger.

Die Erfahrung und das Know-how des Winzers sind beim biologischen Weinbau besonders gefragt, denn es gilt Nützlinge zu fördern und den Weingarten zu begrünen. Auch bei der Weinherstellung wird nur mit natürlichen Mitteln gearbeitet. In Summe ist es ein Mit-der-Natur-Arbeiten, statt maximalen Profit aus den Böden zu holen.

Die landwirtschaftlichen Biobetriebe befinden sich in einem rasanten Aufwärtstrend: Täglich stellen fünf Betriebe in Österreich auf Bio um. 2016 wurden mehr als 21.800 Biobetriebe gezählt, die knapp 22 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Fläche biologisch bewirtschaften. Damit ist rund jeder fünfte heimische Landwirt ein Biobauer, die Hälfte davon ist im Vollerwerb tätig. Besonders starke Zuwächse sind im biologischen Obst- und Weinbau zu verzeichnen. Mehr als ein Viertel des heimischen Weines wird naturrein angebaut. Österreich ist damit im EU-Vergleich an der Spitze was die biologische Landwirtschaft betrifft, gefolgt von Schweden und Italien.

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05.09.2017

TGS steigt in Lehrlingsausbildung ein

Geschäftsführer Christian Geipel (links) mit Ausbildner Simon Jenny (rechts) und den beiden Installations- und Gebäudetechnik-Lehrlingen. Geschäftsführer Christian Geipel (links) mit Ausbildner Simon Jenny (rechts) und den beiden Installations- und Gebäudetechnik-Lehrlingen.

Lehre ist Wachstumsfaktor für Vorarlbergs Marktführer bei umfassendem Service für Gebäudetechnik

Bei der TGS Technischer Gebäude Service GmbH haben Anfang September zwei Burschen die Lehre zum Installations- und Gebäudetechniker begonnen. Für den auf umfassenden Service für Gebäudetechnik spezialisierten Dienstleister ist die Ausbildung im eigenen Betrieb ein wichtiger Beitrag für ein gesundes Wachstum.

Für die TGS Technischer Gebäude Service GmbH in Altach ist der Fachkräftemangel von doppelter Bedeutung: es mangelt grundsätzlich an Spezialisten und darüber hinaus braucht das Unternehmen Mitarbeiter, die in mehreren Disziplinen qualifiziert sind. Bereits vor einigen Jahren wurde daher begonnen, sechs Gesellen aus anderen Berufen zusätzlich zu Kälte- und Klimatechnikern auszubilden.

Jetzt folgt der Einstieg in die klassische Ausbildung von Jugendlichen. Zwei Burschen haben Anfang September die Lehre zum Installations- und Gebäudetechniker in Angriff genommen. Die Ausbildung dauert vier Jahre und umfasst die Module Gas-, Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik. Ihr Ausbildner ist Simon Jenny. Der gelernte Anlagentechniker hat nach seinem Einstieg bei TGS die Meisterprüfung gemacht.

Der fürs Personal verantwortliche TGS-Geschäftsführer Christian Geipel sieht in der Lehrlingsausbildung ein wichtiges Erfolgskriterium: „Mit der Lehre haben wir die Chance, die Fähigkeiten des Nachwuchses auf unser breites Leistungsspektrum und unsere besondere Servicequalität hin zu entwickeln.“ Damit allein ist es natürlich nicht getan: Alle Fachkräfte bei TGS müssen sich laufend aus- und weiterbilden, um am Stand der Technik zu bleiben und die erforderlichen Zertifizierungen zu erlangen.

Website: www.tgs.co.at

Fact-Box:

TGS Technischer Gebäudeservice GmbH

TGS wurde 2005 von Peter Schelling gegründet und ist mittlerweile der größte Servicedienstleister für Gebäudetechnik der Region. 46 Fachleute kümmern sich rund um die Uhr um etwa 17.000 Geräte in über 2.000 Gebäuden. Die Schwerpunkte sind Luft/Klima/Kälte, Heizung/Sanitär/Solar sowie Elektro/Sicherheitstechnik. Über Vorarlberg hinaus ist TGS auch in Tirol, der Ostschweiz und Süddeutschland tätig.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

TGS Technischer Gebäudeservice GmbH, Christian Geipel, Telefon +43/5576/21566, Mail christian.geipel@tgs.co.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: TGS/Darko Todorovic
30.03.2018

Die 300 besten Arbeitgeber Österreichs 2018

SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018 SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018

SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018. Svenska Kullagerfabriken (SKF) ist ein schwedischer Konzern mit einem weitreichenden Produkt- und Servicesortiment rund um die Bereiche Wälzlager, Dichtungen, Schmierung, Mechatronik (Linearsysteme, Aktuatorik, Vorspannwerkzeuge) und damit verbundene Dienstleistungen.

Das ist eines der Ergebnisse der exklusiven Studie, die das Wirtschaftsmagazin „trend“ in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht. Das unabhängige Marktforschungsinstitut Statista ermittelte dafür gemeinsam mit der Karriereplattform kununu und dem „trend“, welche 300 Unternehmen Österreichs als Arbeitgeber am beliebtesten sind und von den Arbeitnehmern weiterempfohlen werden. Auf den Plätzen landeten der Brauereikonzern Brau Union und BMW Motoren in Steyr.

Um die besten Arbeitgeber Österreichs zu ermitteln, wertete Statista über insgesamt 165.000 Arbeitnehmerbewertungen zu mehr als 1000 Unternehmen mit mindestens 200 Mitarbeitern aus 20 Branchen aus.

Die Top 10 der besten Arbeitgeber Österreichs lauten:

1) SKF Österreich

2) Brau Union

3) BMW Motoren Steyr

4) Denzel

5) Esim Chemicals

6) Pöttinger

7) Dynatrace

8) Vace

9) Josko Fenster & Türen

10) SAP

Außerdem wurde in jeder der 20 Branchen ein Branchensieger ermittelt. Das vollständige Ranking finden Sie in der am Freitag erscheinenden Ausgabe des „trend“ sowie online unter trend.at/beste-arbeitgeber.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Christoph Waghubinger (Lewenstein) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 at
18.12.2017

Konstanz: Bürgerforum lieferte wichtige Anregungen für das ehemalige Siemens-Areal

Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn informierte einleitend über die städtebaulichen Rahmenbedingungen des Projekts auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Konstanz-Petershausen. Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn informierte einleitend über die städtebaulichen Rahmenbedingungen des Projekts auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Konstanz-Petershausen.

Projektentwickler i+R lässt Vorschläge in den städtebaulichen Wettbewerb einfließen

Nach dem Quartiersrundgang am 10. November setzte sich ein Bürgerforum mit der Zukunft des ehemaligen Siemens-Areals in Petershausen auseinander. Mehr als 100 Konstanzer erhielten am Mittwoch Informationen zu Verkehr und Lärm und lieferten Feedback zu Nutzung, Freiraumgestaltung und Zentrumsbildung. Den Input wird Projektentwickler i+R im kommenden Jahr in den städtebaulichen Wettbewerb einfließen lassen.

Am 10. November nutzten fast 500 Konstanzer die Möglichkeit, sich vom ehemaligen Siemens-Areal zwischen Bücklestraße, Oberlohnstraße und Bahnlinie ein Bild zu machen. Am Mittwoch kamen rund 100 Interessierte zum Bürgerforum in den Wolkensteinsaal, um sich über die Zukunft des Areals in Petershausen zu informieren und ihre Wünsche zu artikulieren.

Nach der Begrüßung durch Alexander Stuchly, Geschäftsführer des Projektentwicklers i+R Wohnbau GmbH, informierte Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn über die städtebaulichen Rahmenbedingungen. Danach folgten Informationen von zwei Gutachtern: Ralf-Huber-Erler zu Verkehr und Walter Körner zu Schall.

Im Anschluss konnten sich die Teilnehmer an Thementischen im Detail über die Gutachten informieren. Zu den Themen „Nutzungen“ sowie „Freiraum und Zentrumsbildung“ konnten die Besucher Inputs erarbeiten.

Vielfalt gewünscht

Moderator Rüdiger Krisch – selbst Architekt und Stadtplaner – fasste die Ergebnisse der angeregten Diskussionen zusammen. Vielfalt war ein zentraler Wunsch der Anwesenden: Es sollen junge und ältere Menschen zu den künftigen Bewohner zählen. Bei der Bebauung soll sich Vielfalt in Form abwechslungsreicher Architektur ausdrücken.

Insbesondere die denkmalgeschützte, 5000 Quadratmeter große Shedhalle war Projektionsfläche für Nutzungswünsche, vom kulturellen Treffpunkt bis zu Einkaufsmöglichkeiten. Auch attraktive Sichtachsen und Fußwege, Mietergärten und Carsharing wurden ins Spiel gebracht. Krisch zusammenfassend: „Das Quartier soll die Qualität der Altstadt haben.“

„Das Bürgerforum war ein schöner Erfolg für die Idee, ein lebendiges, gemischt genutztes Quartier mitten in Petershausen entstehen zu lassen“, resümierte Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn. Alexander Stuchly ergänzte: „Unsere Erfahrung aus zahlreichen Projekten zeigt, dass das Einbeziehen der Bürger und Bürgerinnen vor Ort sehr wichtig ist. Wir nehmen das sehr ernst.“

Die nächsten Schritte

Die Analysephase ist damit abgeschlossen. Nach Aufbereitung der Inputs wird der Projektentwickler den städtebaulichen Realisierungswettbewerb ausloben. Die Ergebnisse daraus werden den Konstanzern wiederum präsentiert. Erst danach beginnt die Bauleitplanung.

Information: www.dietrich-wohnbau.de/de/konstanz-siemensareal

Fact-Box:

Quartiersentwicklung Bücklestraße 1 – 5 (ehemaliges Siemens-Areal)

- Fläche: ca. 70.700 m2

- Lage: zwischen Bücklestraße, Oberlohnstraße und Bahnlinie

- gemischte Bebauung: Wohnungen, Gewerbe, Freifläche

- nächster Meilenstein: Auslobung eines städtebaulichen Wettbewerbs 2018

- Abbruchbeginn: voraussichtlich 2020

Rückfragehinweis für Journalisten:

i+R Wohnbau, Tamara Bierer, Telefon +49/152/08000125, Mail t.bierer@ir-gruppe.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Chris Danneffel/i+R Gruppe
12.03.2018

ÖBB wollen ihre Nebenbahnen in Niederösterreich erhalten

ÖBB wollen ihre Nebenbahnen in Niederösterreich erhalten ÖBB wollen ihre Nebenbahnen in Niederösterreich erhalten

Ein klares Bekenntnis zum Erhalt und weiteren Betrieb der Nebenbahnen in Niederösterreich legen Verkehrsminister Norbert Hofer und ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä ab. „Im Gesamtpaket der Bahn sind die Nebenbahnen ein wesentlicher Faktor“, betont Hofer. Zusätzliche Abtretungen von ÖBB-Strecken an die Bundesländer, wie in der Vergangenheit vielfach vorgenommen, seien derzeit nicht geplant.

Im Gespräch mit dem NÖ Wirtschaftspressedienst nimmt Matthä zur Zukunft des Personenverkehrs auf einigen Nebenbahnlinien in Niederösterreich Stellung. So sei im Waldviertel die eingleisige Kamptalbahn, die auf einer Länge von 44 Kilometern zwischen Sigmundsherberg und Hadersdorf/Kamp verläuft, „ungefährdet“, so der ÖBB-Chef. Auch für das „Schweinbarther Kreuz“ im Weinviertel, eine Regionalbahn mit zwei Ästen zwischen Bad Pirawarth, Groß-Schweinbarth und Obersdorf bzw. Bad Pirawarth, Groß-Schweinbarth und Gänserndorf sowie im Industrieviertel für die rund 23 Kilometer lange Puchberger Bahn von Bad Fischau-Brunn nach Puchberg/Schneeberg stünden die Signale auf „Grün“. „Zurzeit stehen wir mit den Verkehrsverbünden in Diskussion, wie es mit diesen Bahnlinien weitergehen soll“, erklärt Matthä.

Etwas weitergehen, wenngleich nicht sofort, wird auch auf der sogenannten „Inneren Aspangbahn“ – einer Regionalbahn, die von Wien über Laxenburg, Traiskirchen und Oberwaltersdorf bis Felixdorf führt und dort in die Südbahn-Stammstrecke einmündet. Weil die „Innere Aspangbahn“ mehr als 40 Kilometer quer durch den dichtbesiedelten Speckgürtel südlich der Bundeshauptstadt verläuft, hat sie insbesondere für die vielen Pendler von und nach Wien noch viel ungenutztes Potenzial. „Nach der gerade laufenden Modernisierung der Pottendorfer Linie wird die Aufrüstung der Inneren Aspangbahn ein weiteres wichtiges Projekt werden, um den Nahverkehr auf der Schiene im Wiener Umland noch attraktiver zu machen“, kündigt der ÖBB-Vorstand an.

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25.06.2018

kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen

kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen

Nach der Übernahme von kika/Leiner durch die SIGNA Gruppe ist es gelungen, in Zusammenarbeit mit euro delkredere eine Warenkreditversicherung zu gewinnen und entsprechende Verträge zu unterzeichnen. Dieser Schritt unterstreicht das hohe Vertrauen in die SIGNA Gruppe und in kika/Leiner. „Dadurch ist es möglich die geordneten Geschäftsbeziehungen zwischen unseren Lieferanten und uns wieder in Gang zu setzen," so Dr. Gunnar George, Geschäftsführer kika/Leiner. Für die Kundinnen und Kunden des Unternehmens bedeutet das, "dass, wie schon bisher, bestellte Ware garantiert geliefert wird, nun aber, durch die Kreditversicherung, eine zusätzliche Sicherheit gegeben ist", so George weiter.

Der Abschluss neuer Verträge ist ein weiterer Schritt zur nachhaltigen Zukunftssicherung des österreichischen Traditionsunternehmens kika/Leiner.

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21.03.2018

PET Recycling Team verbessert CO2-Bilanz von rPET weiter

Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team (PRT) errechnete c7-consult den Klimafußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. Rund 90 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team (PRT) errechnete c7-consult den Klimafußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. Rund 90 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen.

Recyclingwerk verwendet ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien

PET-Regranulat aus Post-Consumer-Getränkeflaschen von der PET Recycling Team GmbH – ein Tochterunternehmen von ALPLA – verursacht lediglich ein Zehntel der Treibhausgasemissionen von Neuware. Dies bestätigt eine neue Untersuchung.

Im Vorjahr ließ das PET Recycling Team (PRT) im niederösterreichischen Wöllersdorf den Klimafußabdruck für rezykliertes PET (rPET) aus eigener Produktion erheben. Der dabei ermittelte Wert lag bei 0,45 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm erzeugtem Material. Eine Neuberechnung durch c7-consult unter Berücksichtigung des mittlerweile optimierten Strommixes ergibt nun einen Wert von nur noch 0,21 kg CO2-Äquivalent.

„Mit der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien ist uns nochmals eine wesentliche Reduktion der CO2-Emissionen gelungen“, freut sich Plant Manager Peter Fröschel. „Mit unserer jährlichen Produktionsmenge von rund 31.000 Tonnen rPET sparen wir im Vergleich zu PET-Neuware dieselbe Menge an CO2, die eine Mischwaldfläche in der Größe von 6.231 Fußballfeldern in einem Jahr binden kann.“

Nachfrage nach rPET steigt

Neuware, sogenanntes Virgin PET, verursacht 2,15 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm. Demnach betragen die Treibhausgasemissionen für rezyklierte Ware aus Wöllersdorf lediglich ein Zehntel davon. CEO Günther Lehner sieht die ALPLA Nachhaltigkeitsstrategie bestätigt: „Wir stellen eine verstärkte Nachfrage nach Produkten aus Recycling-Materialien fest. Es ist in den vergangenen Jahren gelungen, von der reinen Kostendiskussion wegzukommen und Nachhaltigkeit als Wert zu verankern.“

Gesamter Recyclingprozess durchleuchtet

Die Berechnung des Klimafußabdrucks (Carbon Footprint) erfolgte gemäß ISO 14044, beginnend bei der Sammlung und Sortierung der gebrauchten PET-Flaschen über den Transport zum Werk in Wöllersdorf bis hin zum Waschen, Aufbereiten und Granulieren. Die Analyse basiert auf der Massen- und Energiebilanz (Strom- und Gasverbrauch) des Jahres 2016, welche seither konstant ist.

Investitionen in PET-Recycling

Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich ALPLA intensiv mit dem Recycling von Kunststoffen. „Unsere Kunden setzen auf Nachhaltigkeit und wir unterstützen sie dabei mit unserem Know-how. Wir sind der Überzeugung, dass Recycling nicht nur aufgrund gesetzlicher Bestimmungen richtig und wichtig ist. Es ist ein Wirtschaftszweig mit hoher Bedeutung für die Umwelt und die Zukunft unserer Branche“, sagt CEO Günther Lehner.

ALPLA betreibt an drei Standorten Recyclingwerke: Neben der 100-Prozent-Tochter in Wöllersdorf gibt das 2013 errichtete Werk in Radomsko (Polen) und ein Joint Venture in Mexiko. Pro Jahr werden in den drei Werken insgesamt 65.000 Tonnen lebensmitteltaugliches rPET aus Post-Consumer-Material produziert.

Weiterführende Informationen:

www.petrecyclingteam.com

www.alpla.com/de/nachhaltigkeit

www.c7-consult.at

Factbox PET Recycling Team GmbH (PRT)

2005 Gründung in Wöllersdorf

2010 ALPLA wird Mehrheitseigentümer

2012 Bau der Tochterfirma PRT Radomsko (Südpolen)

2014 ALPLA übernimmt PRT zu 100%

MitarbeiterInnen: 50 in Wöllersdorf (75 in Radomsko)

Jahresproduktion Wöllersdorf: 31.000 Tonnen rPET

Jahresproduktion Radomsko: 11.000 Tonnen rPET

Produkte: PET Regranulat, PET Flakes, PO Flakes

Was ist der Carbon Footprint?

Der Carbon Footprint oder Klimafußabdruck gibt Auskunft, wie viele Treibhausgasemissionen (u.a. Kohlendioxid, Methan und Lachgas) im gesamten Lebenszyklus eines Produktes anfallen. Er wird für eine definierte funktionelle Einheit berechnet – in diesem Fall für ein Kilogramm rPET, hergestellt im Jahr 2016 im Recyclingwerk Wöllersdorf der PET Recycling Team GmbH (Teil der ALPLA Gruppe). Weiterführende Informationen zur Berechnung unter www.carbonfootprint.at.

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 19.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 176 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Alexandra Dittrich (PR & Corporate Communications), Telefon 0043/5574/602-1083, Mail alexandra.dittrich@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA
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19.02.2018

Österreich: 33 Privatinsolvenzen pro Werktag

Österreich: 33 Privatinsolvenzen pro Werktag Österreich: 33 Privatinsolvenzen pro Werktag

Die endgültigen Zahlen der Creditreform Privatinsolvenzstatistik für das Gesamtjahr 2017 zeigen, dass sich der Trend mit sinkenden Insolvenzfällen kontinuierlich im Lauf des vergangenen Jahres aufgrund der erwarteten Reform des Insolvenzrechts verfestigt hat. Die Zahl der Insolvenzen von Privatpersonen ging um 11,3% auf 8.176 Verfahren zurück. Weniger Insolvenzen hat es zuletzt 2006 gegeben. Die Anzahl der eröffneten Schuldenregulierungsverfahren ist hierbei um 13% auf rund 7.000 Verfahren gesunken, die mangels Vermögen abgewiesenen Insolvenzanträge sind dagegen um 2,2% auf knapp über 1.100 Fälle angestiegen.

Die Gründe für das finanzielle Scheitern von Privatpersonen sind vielschichtig: Verlust des Arbeitsplatzes infolge der für Österreich hohen Arbeitslosigkeit, gescheiterte Selbständigkeit oder ein persönlicher Schicksalsschlag. Allen Insolvenzschuldnern gemeinsam ist aber immer auch der mangelnde Überblick über die eigene finanzielle Lage. Online-Bestellungen, Ratenkäufe und Selbstüberschätzung beim Gang in die Selbständigkeit liegen den Privatinsolvenzen oft zugrunde. Hauptgläubiger sind Banken, Versicherungen, Mobilfunkbetreiber und Online-Shops.

Bundesländervergleich: 12 von 10.000 Erwachsenen sind zahlungsunfähig/überschuldet

Ein Bundesländer-Vergleich zeigt die stärksten Rückgänge in den Bundesländern Burgenland (-14,9%), Oberösterreich (-14,2%) und Wien (-13,3%). Die größte Insolvenzbetroffenheit herrscht traditionell in der Bundeshauptstadt: 21 von 10.000 erwachsenen Wienern wurden insolvent. 37% aller Insolvenzen fanden hier statt. Österreichweit wurden hingegen knapp 12 von 10.000 Erwachsenen zahlungsunfähig.

Conclusio 2017 – Ausblick 2018

Als im Frühjahr 2017 die Pläne der damaligen Bundesregierung auf eine Reform der Privatinsolvenz (Stichwort: schnellere Entschuldung auch mit einer 0%-Quote) bekannt wurden, ging die Zahl der Insolvenzanträge rapide zurück. Alle warteten auf den Beschluss in der letzten Nationalratssitzung und dem Inkrafttreten am 1. November. Seit diesem Datum steigen die Insolvenzanträge und – eröffnungen wieder. Im Jänner 2018 gab es mit einem Plus von rund 67% einen Rekord an Neueröffnungen. Auch wenn sich die erste Euphorie legen wird, ist wahrscheinlich mit rund 10.000 Privatinsolvenzen in heurigen Jahr zu rechnen.

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22.01.2018

Waffelerzeuger Auer-Blaschke schließt den Produktionsstandort Spillern

Waffelerzeuger Auer-Blaschke schließt den Produktionsstandort Spillern Waffelerzeuger Auer-Blaschke schließt den Produktionsstandort Spillern

Der Süßwarenhersteller Auer-Blaschke, der in Spillern im Bezirk Korneuburg ein Sortiment an Waffelspezialitäten erzeugt, wird das Werk im Verlauf des heurigen Jahres schließen und die gesamte Produktion an den Sitz seiner Muttergesellschaft, der Getränkefirma Spitz, nach Attnang-Puchheim in Oberösterreich übersiedeln.

Das hat der NÖ Wirtschaftspressedienst aus gewöhnlich gut informierten Kreisen der Nahrungs- und Genussmittelindustrie erfahren. Im Jahr 2013 hatte Spitz Auer-Blaschke von der niederländischen Continental Bakeries übernommen. 15 Jahre lang arbeitete der Süßwarenhersteller Auer-Blaschke unter dem Dach des Backkonzerns Continental Bakeries mit seinen europaweit 14 Fabriken und 1.750 Mitarbeitern.

Zu den wichtigsten Waffelprodukten des Spillerner Süßwarenherstellers zählen Tortenecken, Eiswaffeln, Baumstämme und die beliebten Kokoskuppeln.

Günter Auer, Sohn des Gründers der Firma Auer und langjähriger Firmenchef ist 2014 verstorben.

2017 hat Auer-Blaschke in Spillern rund 50 Mitarbeiter beschäftigt. Dem Vernehmen nach haben sie ein Angebot erhalten, mit ihrem Arbeitsplatz nach Attnang-Puchheim zu wechseln. Das Grundstück, auf dem die Waffelfabrik steht, soll verkauft werden.

2013 verkündete Spitz-Chef Josef Mayer, "Der Standort Spillern bleibe erhalten."

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08.01.2018

Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich

Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich

Die Getreideernte (inkl. Körnermais) belief sich 2017 laut Statistik Austria auf 4,86 Mio. Tonnen. Damit wurde um 15% weniger produziert als 2016 und lediglich ein unterdurchschnittliches Ergebnis erreicht (-6% zum Zehnjahresdurchschnitt). Auch die Ernte von Ölsaaten und Körnerleguminosen lag mit 433.100 Tonnen unter dem Vorjahreswert (-4%), jedoch um 9% über dem Zehnjahresmittel. Bei Hackfrüchten liegen die endgültigen Werte für Zuckerrüben zwar noch nicht vor, die Produktion wird sich aber voraussichtlich auf 3,59 Mio. Tonnen belaufen und damit um 17% unter dem Wert von 2016 und um 10% unter dem langjährigen Mittel notieren.

Hauptursache für die Ertragsrückgänge war die frühsommerliche Trockenperiode, infolge derer die durch den kalten, trockenen Winter ohnehin schon ausgedünnten Bestände mit verminderter Kornfüllung und geringeren Korngrößen reagierten. Besonders betroffen waren die Feldkulturen in Niederösterreich (v. a. Wald- und Weinviertel) und im Burgenland, während im regenreicheren Oberösterreich wesentlich höhere Erträge erzielt wurden.

Starkes Minus bei Weizenernte, Körnermais nur leicht unter Normalniveau

Die Getreideernte exkl. Körnermais belief sich auf 2,79 Mio. Tonnen und lag damit um 21% unter Vorjahresniveau und 9% unter dem langjährigen Mittel. Die Brotgetreideernte (Weizen, Roggen, Wintermenggetreide) bezifferte sich auf 1,58 Mio. Tonnen und lag damit um 27% unter dem Vorjahresniveau und 14% unter dem langjährigen Durchschnitt. Davon waren 1,44 Mio. Tonnen Weizen (-27% zu 2016) und 129.100 Tonnen Roggen (-31% zu 2016). Die Weichweizenernte (inkl. Dinkel) betrug 1,35 Mio. Tonnen (-27% zu 2016) und es wurden 91.600 Tonnen Hartweizen eingebracht (-26% zu 2016).

Die Futtergetreideproduktion (inkl. Körnermais) erbrachte 3,28 Mio. Tonnen, womit sich ein Minus von 7% gegenüber dem Vorjahreswert ergab und das Zehnjahresmittel um 2% verfehlt wurde. Körnermais (inkl. Saatmais) erzielte eine Erntemenge von 2,08 Mio. Tonnen, was um 5% unter dem Vorjahresniveau und 2% unter dem Zehnjahresmittel lag. Bei Gerste wurde mit 782.000 Tonnen eine um 9% geringere Produktion als im Vorjahr erreicht, wofür hauptsächlich Ertragsdefizite bei der Sommerkultur ausschlaggebend waren. Auch bei Triticale fiel die Ernte mit 289.100 Tonnen ertragsbedingt deutlich niedriger als 2016 aus (-10% zu 2016).

Ernteplus bei Soja durch Flächenausweitung, Ölkürbis rückläufig

Innerhalb der Körnerleguminosen und Ölsaaten erzielte die mittlerweile zur Hauptkulturart gewordene Sojabohne bei zufriedenstellendem Ertragsniveau eine Erntemenge von 193.400 Tonnen. Damit ergab sich wegen des starken Flächenanstiegs (Verdreifachung in den vergangenen zehn Jahren) ein Plus von 27% zum Vorjahr. Raps und Rübsen, vielerorts von Spätfrost in der Blüte betroffen, erbrachten hingegen nur eine Erntemenge von 116.800 Tonnen und notierten damit um 18% unter Vorjahresniveau und um 29% unter dem Zehnjahresmittel. An Sonnenblumenkernen wurden ebenfalls nur unterdurchschnittliche 51.400 Tonnen produziert (-14% zu 2016, -16% zum Zehnjahresdurchschnitt). Aufgrund des starken Flächenrückgangs fiel die Ernte von Ölkürbiskernen gegenüber dem Vorjahr auf 15.200 Tonnen zurück (-49%). Auch bei Mohn belief sich die Produktion auf lediglich 1.800 Tonnen (-27% zu 2016).

Trockenheit minderte Erträge bei Kartoffeln und Zuckerrüben

Bei Hackfrüchten führte der fehlende Niederschlag zu geringeren Knollengrößen und somit niedrigeren Erträgen, teilweise kam es auch infolge von Spätfrost zu Rückschlägen beim Pflanzenwachstum. So wird bei Zuckerrüben voraussichtlich nur eine Produktion von 2,92 Mio. Tonnen erreicht (-17% zu 2016), was 10% unter dem Normalniveau liegt. Die Kartoffelernte belief sich auf 653.400 Tonnen (-15% zu 2016) und lag damit um 6% unter dem langjährigen Mittel.

Auch die Ernte von Silo- und Grünmais blieb mit 3,70 Mio. Tonnen deutlich unter dem Vorjahreswert (-11% zu 2016).

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27.11.2017

Hinteregger: Baustart für Wohnanlage in Hörbranz

Zentrumsnah und dennoch im Grünen: Die vier Häuser der Wohnanlage am Patachoweg in Hörbranz fügen sich stimmig ins Ortsbild ein. Zentrumsnah und dennoch im Grünen: Die vier Häuser der Wohnanlage am Patachoweg in Hörbranz fügen sich stimmig ins Ortsbild ein.

Am zentrumsnahen Patachoweg entstehen 33 neue Wohnungen

Hinteregger errichtet in den nächsten zwei Jahren vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 33 Wohnungen in der Leiblachgemeinde Hörbranz. Der Baustart erfolgte Ende November.

In Hörbranz entsteht hochwertiger neuer Wohnraum: Hinteregger baut nach den Plänen des Architekturbüros Schnetzer Kreuzer aus Bregenz vier Gebäude in massiver Ziegelbauweise. „Wir haben uns bewusst für eine kleinteilige Struktur statt eines großen Baukörpers entschieden, auch wenn dies kostenintensiver ist. Die einzelnen Häuser fügen sich stimmig in die Umgebung ein und vermitteln einen familiären Charakter“, ist Bauherr Martin Moosbrugger, Geschäftsführer der Hinteregger Baumeister GmbH, Bregenz, überzeugt.

Auf knapp 4.400 Quadratmetern Grundfläche werden zum Jahresanfang 2020 insgesamt 33 neue Wohnungen zur Verfügung stehen. Alle Einheiten sind süd-westlich ausgerichtet und verfügen jeweils über eine Sonnenterrasse, im Erdgeschoß zusätzlich über einen Gartenanteil. Die Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen mit etwa 45 bis 100 Quadratmetern Wohnfläche werden barrierefrei zugänglich sein.

Fertigstellung bis Anfang 2020

Im Untergeschoss sind Kellerräume, Trockenräume sowie Kfz- und Motorradabstellplätze vorgesehen. Jedes Haus verfügt über einen eigenen Lift, der jeweils einen barrierefreien Zugang in jede Etage ermöglicht. Zur Unterstützung der Warmwasserbereitung und Senkung der Energie- und Heizkosten kommen Solarpaneele auf den Flachdächern zum Einsatz. Oberirdisch stehen Besucherparkplätze zur Verfügung. Alle Häuser mit allen Wohnungen werden in einer Bauetappe komplett fertiggestellt und schlüsselfertig an die künftigen Wohnungseigentümer übergeben.

Gute Infrastruktur

Das Zentrum von Hörbranz mit Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kinderbetreuung liegt nur wenige Gehminuten vom Patachoweg entfernt. Das neue Wohndomizil ist gut ans dichte Wander- und Radwegenetz angebunden und damit ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Naherholungsgebiete am Bodensee und ins Pfändergebiet sowie ins grenznahe Deutschland.

Infos: www.hinteregger-bau.at

Factbox: Wohnanlage Patachoweg Hörbranz

• Bauherr: Hinteregger Baumeister GmbH, Bregenz

• Architekt: Büro Schnetzer Kreuzer, Bregenz

• Grundfläche: 4.343 m2

• Nutzung: 4 Häuser mit maximal drei bis vier Geschoßen

• Einheiten: 33 Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen mit zirka knapp 50 bis 100 m2 Wohnfläche

• Ausstattung: offenes Raumkonzept, Eichenparkettböden, Feinsteinzeug, Fenster- und Türen in Holzausführung und mit Dreifachverglasung

Factbox: Über die Unternehmensgruppe Hinteregger

Gebhard Hinteregger gründete 1892 in Bregenz einen Zimmereibetrieb. Kerngesellschafter der heutigen Hinteregger Unternehmensgruppe ist DI Richard Hinteregger. Die Gruppe umfasst fünf spezialisierte Gesellschaften: Hinteregger project GmbH, Hinteregger Baumeister GmbH, Hinteregger Baumanagement GmbH, Hinteregger Managementservice GmbH sowie Hinteregger Bau- und Projektentwicklung GmbH.

Das Leistungsspektrum der traditionsreichen Vorarlberger Unternehmensgruppe umfasst die Sparten Projektentwicklung, Wohnungs- und Hausbau, Baumeisterarbeiten, Baumanagement, Generalunternehmen und die Sanierung. Des Weiteren ist das Unternehmen als Immobilienmakler am Markt erfolgreich.

Die Unternehmensgruppe hat ihren Stammsitz nach wie vor in Bregenz und ist vorwiegend in Vorarlberg tätig. Insgesamt beschäftigt die Gruppe 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

www.hinteregger-bau.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Hinteregger Unternehmensgruppe, Anja Gisinger, Telefon 0043/5574/499836, a.gisinger@hinteregger-bau.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

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18.09.2017

ZEUS Protein Soda verkauft bereits über 1 Million Dosen

Geschäftsführer Michael Grossmann und die Investoren Leo Hillinger und Daniel Zech für SevenVentures - von links nach rechts. Geschäftsführer Michael Grossmann und die Investoren Leo Hillinger und Daniel Zech für SevenVentures - von links nach rechts.

Seit dem Verkaufsstart im April dieses Jahres sind bereits über 1 Million Dosen des kalorienarmen und zuckerfreien Fitnessdrinks ZEUS Protein Soda über die Ladentische gewandert. Jetzt wird an der Expansion nach Deutschland gearbeitet – sowie an zwei neuen Geschmacksrichtungen, die ab November erhältlich sein werden.

„Wir haben eine ganze Million an Dosen produziert, ausgeliefert und bei unseren Handelspartnern verkauft. Eine ganze Million – und dabei sind wir noch keine sechs Monate am Markt erhältlich“, so Geschäftsführer Michael Grossmann. Er hatte seine Idee des fett- und zuckerlosen aber proteinhaltigen Fitnessgetränks Ende März in der Start-up Show 2 Minuten Millionen präsentiert und konnte dabei Investments von Leo Hillinger sowie der SevenVentures Austria, der ProSiebenSat.1 PULS 4 Venture Tochter, für sein Produkt gewinnen. „Im Unterschied zu anderen jungen Unternehmen, schreibt ZEUS von Beginn an nachhaltige Umsätze und Gewinne, die reinvestiert werden“, so die drei. Nachdem Hofer bereits in den ersten Wochen mehrere Tausend Stück verkauft hatte, übernahmen auch weitere Handelsunternehmen das neue Fitnessgetränk in ihre Regale. Aufgrund des Verkaufserfolges bleiben sie auch weiterhin gelistet. Für Sportler sind das in ZEUS enthaltene Protein, das Magnesium sowie die Aminosäuren und Vitamine wichtig – das passende Getränk zum Fitnesstrend, der längst Mainstream geworden ist.

Nun steht die Expansion nach Deutschland an. „2018 möchten wir diesen großen Schritt setzen und sind dazu bereits in konkreten Gesprächen“, so Grossmann. Auch müsse man dazu die Kapazität vergrößern. ZEUS wird in Oberösterreich produziert und abgefüllt. Bevor das allerdings umgesetzt wird, erweitert sich das Produktportfolio: Gleich zwei neue Geschmacksrichtungen sind ab November für die Kunden erhältlich. Welche das sein werden, bleibt noch ein Geheimnis.

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08.02.2018

Post steigert Marktanteil im Paketbereich auf 47%

Der neue BRANCHENRADAR der Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH bescheinigt der Österreichischen Post AG eine neuerliche Steigerung ihres Marktanteils im Paketbereich Der neue BRANCHENRADAR der Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH bescheinigt der Österreichischen Post AG eine neuerliche Steigerung ihres Marktanteils im Paketbereich

Der neue BRANCHENRADAR der Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH bescheinigt der Österreichischen Post AG eine neuerliche Steigerung ihres Marktanteils im Paketbereich. Wieder gelang es der Post rascher zu wachsen als der Markt. Die in ganz Österreich transportierten Pakete nahmen 2017 um 15% im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 209 Mio. Stück zu – vor allem getrieben vom B2C- und C2C-Geschäft. Davon entfielen 97 Mio. Pakete auf die Österreichische Post – dies bedeutet insgesamt einen Marktanteil von 47%.

„Die Kundinnen und Kunden danken uns unsere Investitionen in den Österreichischen Paketmarkt mit ihrem Vertrauen. Es ist uns auch im abgelaufenen Jahr wieder gelungen, unsere starke Position im hart umkämpften Wettbewerb auszubauen. Unsere Strategie der sukzessiven Erweiterung unserer Services wird bestätigt – das sehen wir auch als Auftrag für die Zukunft“, betont DI Peter Umundum, Vorstand für Paket & Logistik bei der Österreichischen Post. Vor allem die stetigen Investitionen der Post in neue, innovative Zustelllösungen, wie den Ausbau von 24 Stunden-Angeboten, der Post Empfangsboxen oder die Post App mit neuen Möglichkeiten zur Interaktion werden von den Kundinnen und Kunden gut angenommen. Mit dem neuen „Abholservice“ für Privatkunden erweitert die Post ihr Portfolio und holt ab sofort Pakete und Retouren auf Bestellung direkt von der Haustüre ab – ein weiterer Schritt Richtung Serviceoffensive und Kundenorientierung.

Pakete an Privatkunden (B2C und C2C)

Die Post entwickelt sich dynamischer denn je und konnte trotz starkem Wettbewerb den Marktanteil mit 58% wieder deutlich steigern und bleibt in diesem Segment Marktführer.

Pakete zwischen Geschäftskunden(B2B)

2017 waren im Bereich der Pakete zwischen Geschäftskunden wieder leichte Wachstumsimpulse zu verzeichnen. Dieses Segment wuchs um 5% gegenüber dem Vorjahr. Der Post gelang es mit 6% über dem Markt zu wachsen und hier einen Marktanteil von 32% zu erreichen.

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18.12.2017

EVN AG investiert 2018 in Niederösterreich rund 300 Millionen Euro

EVN AG investiert 2018 in Niederösterreich rund 300 Millionen Euro EVN AG investiert 2018 in Niederösterreich rund 300 Millionen Euro

Rund 300 Millionen Euro wird die EVN AG 2018 in Niederösterreich zur Modernisierung und zum Ausbau des Stromleitungsnetzes, zum Ausbau erneuerbarer Energien und zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung aufwenden. Einen Betrag in ähnlich gleicher Höhe will der Landesenergieversorger auch in den nächsten Geschäftsperioden jedes Jahr in Projekte zwischen Enns und Leitha investieren. Das kündigt EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz an.

Den größten Brocken machen die Investitionen in die Netzinfrastruktur aus. Mehr als 180 Millionen Euro wird die EVN im kommenden Jahr dafür in die Hand nehmen. Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst erfahren hat, geht es vor allem um den Neubau und die Erweiterung von Umspannwerken. Sie sollen Ökostrom, wie er z.B. aus Windkraftanlagen erzeugt wird, gezielt in die Netze einspeisen. So kann erneuerbare Energie aus dezentralen Produktionsstandorten in den nachfrageintensiven NÖ Zentralraum fließen. Ein Beispiel dafür ist das vor kurzem aufgerüstete Umspannwerk Eggenburg, das seit heuer als 110-Kilovolt-Netzknoten zwischen dem Wald- und Weinviertel dient.

Etwa 30 Prozent des von der EVN veranschlagten Investitionsvolumens, rund 100 Millionen Euro, fließen in den Ausbau der erneuerbaren Energie, in erster Linie in die Stromerzeugung aus Windkraft. „Derzeit halten wir in Niederösterreich bei einer Winderzeugungskapazität von 270 Megawatt“, rechnet Szyszkowitz vor. „Bei entsprechenden Rahmenbedingungen wollen wir diese Menge auf 500 Megawatt steigern.“ Dabei geht es nicht nur um den Neubau von Windparks, die schon in der Pipeline sind, sondern auch um die Modernisierung zahlreicher bereits in die Jahre gekommener Propeller.

Ein kleiner Teil der geplanten Investitionen kommt der EVN Wasser zugute. Das Unternehmen, das ein 2.500 Kilometer langes Leitungsnetz betreibt, ist mit 560.000 Abnehmern der größte Wasserversorger Niederösterreichs und nach Wiener Wasser der zweitgrößte Österreichs. Zu zwei wichtigen Projekten laufen derzeit die Behördenverfahren: Zum einen für die Kapazitätserweiterung der 2012 in Betrieb gegangenen Trinkwasser-Verbindungsleitung Weinviertel-Waldviertel. Sie soll eine zweite Röhre erhalten, die parallel zur bestehenden verlaufen wird. Zum anderen zur Erschließung neuer Wasserquellen im niederösterreichischen Alpenvorland, darunter u.a. die sogenannte „Kalte Quelle“ am Fuße des 1.000 Meter hohen Berges Eibl in Türnitz.

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14.11.2017

19 Millionen-Investition für Zentralen von GANTNER und Tomaselli Gabriel Bau

Führten den Spatenstich für das neue Bürogebäude B12 in Nüziders durch (von links): Architekt Eckhard Amann, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, GANTNER-Geschäftsführer Elmar Hartmann, Baumeister Philipp Tomaselli und Bürgermeister Peter Neier. Führten den Spatenstich für das neue Bürogebäude B12 in Nüziders durch (von links): Architekt Eckhard Amann, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, GANTNER-Geschäftsführer Elmar Hartmann, Baumeister Philipp Tomaselli und Bürgermeister Peter Neier.

Spatenstich für Bürogebäude „B12“ in Nüziders – neuer Arbeitsplatz für bis zu 200 Mitarbeiter

Heute, Montag, erfolgte der Spatenstich für das 19 Millionen Euro-Projekt „B12“ in Nüziders. Bis zum Frühsommer 2019 entstehen die neuen Firmenzentralen von GANTNER Electronic GmbH und Tomaselli Gabriel Bau sowie Mietflächen für Dritte. Das innovative Gebäude wird vorerst 170 Mitarbeitern als Arbeitsplatz dienen.

Nach einer mehrjährigen Projektierungs- und Planungsphase konnten heute Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, GANTNER Geschäftsführer Elmar Hartmann und Bauunternehmer Philipp Tomaselli den Spatenstich für das neue Bürogebäude „B12“ in Nüziders vornehmen.

An der Bundesstraße 12 errichtet Tomaselli Gabriel Bau als Totalunternehmer um 19 Millionen Euro bis zum Frühsommer 2019 ein Bürogebäude mit acht Ebenen, 8.600 Quadratmetern Nutzfläche und 50 Tiefgaragen-Stellplätzen. Nutzer sind GANTNER Electronic GmbH, Tomaselli Gabriel Bau sowie das Schwesterunternehmen Karl Gabriel Baumeister. Zwei Ebenen werden vermietet.

Karlheinz Rüdisser lobt das Projekt: „Neben ökologischen Aspekten ist die Kooperation und Nutzung durch mehrere Unternehmen hervorzuheben. Das schont die Ressource Grund und Boden und es können daraus gemeinsame Projekte entlang der Wertschöpfungskette entstehen.“

Bis zu 200 Arbeitsplätze

GANTNER wird seinen Hauptsitz von Schruns in das neue Gebäude verlegen, wo anfänglich rund 130 – von weltweit 350 – Mitarbeiter tätig sein werden. Das Flächenkonzept ist aufgrund der positiven Entwicklung auf 160 Arbeitsplätze ausgelegt. Mit fünf Ebenen ist das High-Tech-Unternehmen Hauptnutzer des innovativen Gebäudekomplexes. „Wir brauchen eine Arbeitsumgebung, in der Forschung und Entwicklung kreativen Raum finden, wo aufgabenspezifisch Arbeitsfläche zur Verfügung steht und Platz für Wachstum vorhanden ist“, zeigt sich Elmar Hartmann vom Konzept überzeugt.

Tomaselli Gabriel Bau und Karl Gabriel Baumeister werden ihre Bürostandorte im neuen Gebäude zusammenführen. 40 Arbeitsplätze sind geplant. „Wir haben ein modernes Konzept ausgearbeitet, um für die Herausforderungen der Zukunft – Stichwort Digitalisierung – gut gerüstet zu sein und Raum für die Entwicklung der Unternehmen zu schaffen“, so Philipp Tomaselli.

Nachhaltigkeit als Prinzip

Seine E-Autoflotte und der Einsatz von Ökostrom sind sichtbarer Ausdruck von Philipp Tomasellis Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Darauf hat der Co-Bauherr auch bei „B12“ geachtet: Der Standort ist optimal verkehrstechnisch angebunden, auch für den öffentlichen Verkehr sowie Fußgänger und Radfahrer. Das nachhaltige Heiz- und Kühlkonzept durch Betonkernaktivierung und die Nutzung von Grundwasser als Energieträger erhöhen die Energieeffizienz.

Infos:

www.tomaselligabriel.at

www.gantner.com

Fact-Boxes:

Projekt „B12“

Bauherr: B12 illside GmbH (GANTNER Electronic, Tomaselli Gabriel Privatstiftung)

Fläche: acht Ebenen mit 8.600 Quadratmeter, davon 1.900 Produktion und Lager, 50 Tiefgaragen-Stellplätze

Investitionsvolumen: ca. 19 Millionen Euro

geplante Fertigstellung: Frühsommer 2019

Vermietung: zwei Ebenen über Primus Immobilien in Bludenz

Totalunternehmer: Tomaselli Gabriel Bau, Nenzing (Architektur: atelier rainer+amann, Feldkirch)

Tomaselli Gabriel Bau GmbH

Das Nenzinger Bauunternehmen wurde 1948 von Josef Tomaselli gegründet und beschäftigt derzeit rund 200 Mitarbeiter, 20 davon sind Lehrlinge. Gemeinsam mit der Karl Gabriel Baumeister, die sich schwerpunktmäßig um den Privatbau und Dienstleistungen bemüht, werden sämtliche Leistungsbereiche des Bauens mit Ausnahme des Untertagebaus abgedeckt. Mit Beteiligungen im Rohstoffbereich, Baunebengewerbe und im Immobilienbereich werden entlang der Wertschöpfungskette Bau Synergien genutzt, um für Kunden maßgeschneiderte Lösungen zu finden.

GANTNER Electronic GmbH

Das Unternehmen wurde vor 35 Jahren in Schruns gegründet, entwickelt und vertreibt High-Tech-Lösungen auf der Basis berührungsloser Transpondertechnologie und gilt als Pionier in der RFID/NFC Entwicklung. GANTNER ist in über 60 Ländern tätig und hat Niederlassungen in Deutschland, Großbritannien, Dubai, Australien und USA. GANTNER hat weltweit 350 Mitarbeiter, 130 davon in Vorarlberg.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH, Philipp Tomaselli, +43/5525/62235-0, Mail philipp.tomaselli@tomaselligabriel.at

GANTNER Electronic GmbH, Christine Schoder, +43/5556/73784-0, Mail christine.schoder@gantner.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

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02.10.2017

"Totales Rauchverbot wird viele Wirte in die Bredouille bringen"

"Totales Rauchverbot wird viele Wirte in die Bredouille bringen" "Totales Rauchverbot wird viele Wirte in die Bredouille bringen"

Ab 1. Mai 2018 ist der Konsum von Tabakerzeugnissen, wie Zigaretten, Zigarren, Zigarillos, Pfeifen, Wasserpfeifen, etc., in den Räumen der Gastronomie generell verboten. Das Rauchverbot gilt in allen den Gästen zur Verfügung stehenden Örtlichkeiten in Gastronomiebetrieben, ausgenommen sind lediglich Freiflächen, wie z.B. Gastgärten. Zwar dürfen Hotels und Beherbergungsbetriebe streng abgetrennte Raucherräume einrichten, Gastronomiebetrieben aber ist das unter Strafandrohung untersagt.

Zum Konsum von Tabakerzeugnissen müssen rauchende Gäste daher ab 1. Mai 2018 in den Gastgarten oder auf die Straße vor dem Lokal ausweichen. Das stößt Mario Pulker, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der NÖ Wirtschaftskammer, sauer auf. „Wenn sogar Krankenhäuser Raucherräume haben dürfen, warum nicht wir auch?“, fragt er in einem Interview mit dem Fachmagazin TAI. Vielen Gastronomiebetrieben, die außerhalb der Gasträumlichkeiten keinen Platz für Raucherzonen haben, drohe „der wirtschaftliche Todesstoß“, befürchtet Pulker.

Die ab 1. Mai 2018 geltenden Nichtraucherschutz-Bestimmungen in der Gastronomie gelten für alle öffentlichen Orte, wo Speisen und Getränke hergestellt, verarbeitet, verabreicht oder eingenommen werden - also auch für Feuerwehrfeste, Versammlungen in Pfarrsälen, in nicht ortsfesten Einrichtungen, wie z.B. Festzelten, in Mehrzweckräumlichkeiten sowie in schulischen Einrichtungen und auf Freiflächen sowie dort, wo Kinder und Jugendliche beaufsichtigt und beherbergt werden. Das Rauchverbot gilt auch in Vereinslokalen, sofern dort Kinder und Jugendliche anwesend sind.

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11.06.2018

Flughafen Wien-Schwechat drängt auf den Ausbau von Straße und Schiene

Flughafen Wien-Schwechat drängt auf den Ausbau von Straße und Schiene Flughafen Wien-Schwechat drängt auf den Ausbau von Straße und Schiene

Den unverzüglichen Ausbau der Verkehrswege im boomenden Wirtschaftsraum östlich von Wien fordert einmal mehr Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. „Die Ostautobahn A4 ist an ihrer Belastungsgrenze angelangt“, stellte er im Klub der Wirtschaftspublizisten fest. „Auf den dringend notwendigen Lobau-Tunnel werden wir auch noch Jahre warten müssen. Und obendrein fehlt dem Airport eine leistungsfähige Bahnanbindung in Richtung Ungarn und Slowakei“, fügte er der Mängelliste ergänzend hinzu.

Der Verkehr um den Flughafen Wien-Schwechat wachse ständig, „die Kapazitäten sind aber nicht ausreichend. Man muss die Infrastruktur rechtzeitig so bereitstellen, dass die Wirtschaftsentwicklung nicht gehemmt wird“, appellierte Ofner an die politischen Entscheidungsträger. In den kommenden zehn Jahren werde die Flughafen Wien AG in den Ausbau des Standorts mit seiner anliegenden Gewerbezone „Airport City“ rund 1,6 Milliarden Euro investieren, wobei in diesem Betrag die Kosten für die umstrittene 3. Piste noch gar nicht enthalten sind.

Die von Verkehrsminister Norbert Hofer für die A4 angekündigte Freigabe des Pannenstreifens als zusätzliche Fahrspur begrüßt der Flughafen-Vorstand ausdrücklich. „In anderen Ländern wird dieses Modell zur Flüssigmachung des Verkehrs schon seit 20 Jahren erfolgreich angewandt“, teilte Ofner mit. Die neue Regierung zeige vor, „wie schnell es geht, wenn man nur will.“

Der Vienna International Airport steuert heuer auf ein Rekordjahr zu. Der für den Flugbetrieb verantwortliche Vorstand Julian Jäger rechnet in Schwechat mit einem Passagierwachstum von sechs Prozent, in der Gruppe, zu der auch die Flughäfen Malta und Kosice zählen, sogar mit einem Anstieg von mehr als acht Prozent. In den beiden Sommermonaten Juli und August, die wegen der vielen Ferienflieger stets besonders stark sind, kündigt sich in Schwechat ein Plus von neun Prozent auf 5,5 Millionen Fluggäste an.

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