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Wirtschaft

02.07.2018

Marchfeld-Schnellstraße: Sechs Verkehrsminister haben keinen Meter gebaut

Marchfeld-Schnellstraße: Sechs Verkehrsminister haben keinen Meter gebaut Marchfeld-Schnellstraße: Sechs Verkehrsminister haben keinen Meter gebaut

Im Bezirk Gänserndorf wird der Ruf nach einem raschen Bau der geplanten Marchfeld-Schnellstraße S8 immer lauter. Eine Gemeinde, die in besonderem Ausmaß unter dem herrschenden Durchzugsverkehr leidet und von der Errichtung der S8 einen Neugewinn an Lebensqualität erhofft, ist Markgrafneusiedl. „In den letzten fünf Jahren ist das Verkehrsaufkommen im Ortsgebiet um die Hälfte von 10.000 auf 15.000 Fahrzeuge pro Tag gestiegen“, rechnet Bürgermeister Franz Mathä in einem Kommentar zu aktuellen Belangen in der Marchfeld-Kommune vor. Das habe eine Auswertung der Verkehrsströme ergeben, die die Gemeinde mit einem Seitenmessradargerät selber durchgeführt hat.

Die Verkehrsbelastung sei für die Einwohner Markgrafneusiedls nicht mehr tragbar, kritisiert der Bürgermeister. Schon jedes dritte Kraftfahrzeug, das das Gemeindegebiet durchquert, ist ein Lkw. „Der Schwerverkehr rollt durch Markgrafneusiedl zu den Kiesgruben und Deponien im Osten des Marchfelds und wieder zurück“, berichtet Mathä. Ähnlich der Blechlawine ausgesetzt wie seine Kommune sei auch das nahe Raasdorf mit einem Verkehrsaufkommen von sogar 20.000 Fahrzeugen pro Tag.

Das Projekt Marchfeld-Schnellstraße, das es nicht aus den Startlöchern schafft, ist eine „unendliche Geschichte“. Im März 2006 hatte der damalige Infrastrukturminister Hubert Gorbach angekündigt, 2009 mit der Errichtung der 35 Kilometer langen vierspurigen Marchfeld-Schnellstraße zwischen Raasdorf und Marchegg beginnen zu wollen. Amtsnachfolger Werner Faymann nannte dann als Baubeginn für die S8 das Jahr 2011 - ein Termin, der wieder nicht eingehalten werden konnte. Und auch die in der Folge amtierenden Infrastrukturminister Doris Bures, Alois Stöger, Gerald Klug und Jörg Leichtfried konnten kein Grünes Licht für das für die Region immens wichtige Verkehrsprojekt geben. Mit Norbert Hofer ist nun der bereits siebente Ressortchef für das Projekt Marchfeld-Schnellstraße zuständig.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
25.06.2018

kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen

kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen

Nach der Übernahme von kika/Leiner durch die SIGNA Gruppe ist es gelungen, in Zusammenarbeit mit euro delkredere eine Warenkreditversicherung zu gewinnen und entsprechende Verträge zu unterzeichnen. Dieser Schritt unterstreicht das hohe Vertrauen in die SIGNA Gruppe und in kika/Leiner. „Dadurch ist es möglich die geordneten Geschäftsbeziehungen zwischen unseren Lieferanten und uns wieder in Gang zu setzen," so Dr. Gunnar George, Geschäftsführer kika/Leiner. Für die Kundinnen und Kunden des Unternehmens bedeutet das, "dass, wie schon bisher, bestellte Ware garantiert geliefert wird, nun aber, durch die Kreditversicherung, eine zusätzliche Sicherheit gegeben ist", so George weiter.

Der Abschluss neuer Verträge ist ein weiterer Schritt zur nachhaltigen Zukunftssicherung des österreichischen Traditionsunternehmens kika/Leiner.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
08.01.2018

Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich

Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich

Die Getreideernte (inkl. Körnermais) belief sich 2017 laut Statistik Austria auf 4,86 Mio. Tonnen. Damit wurde um 15% weniger produziert als 2016 und lediglich ein unterdurchschnittliches Ergebnis erreicht (-6% zum Zehnjahresdurchschnitt). Auch die Ernte von Ölsaaten und Körnerleguminosen lag mit 433.100 Tonnen unter dem Vorjahreswert (-4%), jedoch um 9% über dem Zehnjahresmittel. Bei Hackfrüchten liegen die endgültigen Werte für Zuckerrüben zwar noch nicht vor, die Produktion wird sich aber voraussichtlich auf 3,59 Mio. Tonnen belaufen und damit um 17% unter dem Wert von 2016 und um 10% unter dem langjährigen Mittel notieren.

Hauptursache für die Ertragsrückgänge war die frühsommerliche Trockenperiode, infolge derer die durch den kalten, trockenen Winter ohnehin schon ausgedünnten Bestände mit verminderter Kornfüllung und geringeren Korngrößen reagierten. Besonders betroffen waren die Feldkulturen in Niederösterreich (v. a. Wald- und Weinviertel) und im Burgenland, während im regenreicheren Oberösterreich wesentlich höhere Erträge erzielt wurden.

Starkes Minus bei Weizenernte, Körnermais nur leicht unter Normalniveau

Die Getreideernte exkl. Körnermais belief sich auf 2,79 Mio. Tonnen und lag damit um 21% unter Vorjahresniveau und 9% unter dem langjährigen Mittel. Die Brotgetreideernte (Weizen, Roggen, Wintermenggetreide) bezifferte sich auf 1,58 Mio. Tonnen und lag damit um 27% unter dem Vorjahresniveau und 14% unter dem langjährigen Durchschnitt. Davon waren 1,44 Mio. Tonnen Weizen (-27% zu 2016) und 129.100 Tonnen Roggen (-31% zu 2016). Die Weichweizenernte (inkl. Dinkel) betrug 1,35 Mio. Tonnen (-27% zu 2016) und es wurden 91.600 Tonnen Hartweizen eingebracht (-26% zu 2016).

Die Futtergetreideproduktion (inkl. Körnermais) erbrachte 3,28 Mio. Tonnen, womit sich ein Minus von 7% gegenüber dem Vorjahreswert ergab und das Zehnjahresmittel um 2% verfehlt wurde. Körnermais (inkl. Saatmais) erzielte eine Erntemenge von 2,08 Mio. Tonnen, was um 5% unter dem Vorjahresniveau und 2% unter dem Zehnjahresmittel lag. Bei Gerste wurde mit 782.000 Tonnen eine um 9% geringere Produktion als im Vorjahr erreicht, wofür hauptsächlich Ertragsdefizite bei der Sommerkultur ausschlaggebend waren. Auch bei Triticale fiel die Ernte mit 289.100 Tonnen ertragsbedingt deutlich niedriger als 2016 aus (-10% zu 2016).

Ernteplus bei Soja durch Flächenausweitung, Ölkürbis rückläufig

Innerhalb der Körnerleguminosen und Ölsaaten erzielte die mittlerweile zur Hauptkulturart gewordene Sojabohne bei zufriedenstellendem Ertragsniveau eine Erntemenge von 193.400 Tonnen. Damit ergab sich wegen des starken Flächenanstiegs (Verdreifachung in den vergangenen zehn Jahren) ein Plus von 27% zum Vorjahr. Raps und Rübsen, vielerorts von Spätfrost in der Blüte betroffen, erbrachten hingegen nur eine Erntemenge von 116.800 Tonnen und notierten damit um 18% unter Vorjahresniveau und um 29% unter dem Zehnjahresmittel. An Sonnenblumenkernen wurden ebenfalls nur unterdurchschnittliche 51.400 Tonnen produziert (-14% zu 2016, -16% zum Zehnjahresdurchschnitt). Aufgrund des starken Flächenrückgangs fiel die Ernte von Ölkürbiskernen gegenüber dem Vorjahr auf 15.200 Tonnen zurück (-49%). Auch bei Mohn belief sich die Produktion auf lediglich 1.800 Tonnen (-27% zu 2016).

Trockenheit minderte Erträge bei Kartoffeln und Zuckerrüben

Bei Hackfrüchten führte der fehlende Niederschlag zu geringeren Knollengrößen und somit niedrigeren Erträgen, teilweise kam es auch infolge von Spätfrost zu Rückschlägen beim Pflanzenwachstum. So wird bei Zuckerrüben voraussichtlich nur eine Produktion von 2,92 Mio. Tonnen erreicht (-17% zu 2016), was 10% unter dem Normalniveau liegt. Die Kartoffelernte belief sich auf 653.400 Tonnen (-15% zu 2016) und lag damit um 6% unter dem langjährigen Mittel.

Auch die Ernte von Silo- und Grünmais blieb mit 3,70 Mio. Tonnen deutlich unter dem Vorjahreswert (-11% zu 2016).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
09.04.2018

China, Geschäfte und die Moral

Die größte Staats- und Wirtschaftsdelegation, die für Österreich je auf Reisen ging, wirbt um Milliardenaufträge in der immer stärker werdenden Supermacht China. Das soll nicht durch zu viel Kritik am dortigen System versalzen werden. Die größte Staats- und Wirtschaftsdelegation, die für Österreich je auf Reisen ging, wirbt um Milliardenaufträge in der immer stärker werdenden Supermacht China. Das soll nicht durch zu viel Kritik am dortigen System versalzen werden.

Österreich bietet derzeit beim Besuch im 1,4-Milliarden-Riesenreich China so ziemlich alles auf, was es zu bieten hat: Mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz sind auch gleich vier weitere Minister und eine gut 200-köpfige Wirtschafts- und Kulturdelegation vor Ort.

Mit im Gepäck auch Mozarts Kindergeige, mit der das siebenjährige Wunderkind Anna Cäcilia Pföß Chinas Staatsspitze verzücken soll, und als Gastgeschenke u. a. eine Rose der Firma Swarovski, eine Sportalm-Skijacke, Augarten-Porzellan und Fischer-Ski. Eigentlich fehlen bei dieser rotweißroten Charmeoffensive nur noch die Wiener Sängerknaben und die Lipizzaner. Man wolle im Reich der Mitte vor allem „Dialog und Kooperation“ suchen, hieß es bei Österreichs Staatsspitze vor dem Abflug. Etwas weniger verklausuliert geht es um Wirtschaftsverträge im Ausmaß von mindestens 1,5 Mrd. Euro, die in Peking abgeschlossen werden sollen. Und in der Folge hofft man, noch viel mehr vom Boom im führenden asiatischen Tigerstaat profitieren zu können, der auf dem Weg ist, zur führenden politischen und wirtschaftlichen Supermacht zu werden – und dabei jeweils den USA mit ihrem unter Donald Trump sehr unberechenbar gewordenen Kurs den Rang abzulaufen.

Schon jetzt gehört China zu Österreichs wichtigsten Handelspartnern. Österreichs Wirtschaft ist der viertgrößte EU-Investor in China, das unser zehntgrößter Exportmarkt ist. Dass aber mit nahezu 9 Mrd. Euro fast zweieinhalbmal so viel aus China importiert wird und Österreich hier ein dickes Loch in der Außenhandelsbilanz stehen hat, soll ebenfalls erwähnt werden.

Geschäfte und Kontaktpflege stehen im Mittelpunkt, kritische Töne über die Frage der Menschen- und Freiheitsrechte (China ist ja drauf und dran, mithilfe der Digitalisierung einen selbst von George Orwell so nicht erahnten totalen Überwachungsstaat zu schaffen) stehen indes kaum auf dem Programmzettel. Zu groß ist der Appetit auf Geschäfte und zu ungleich sind wohl auch die Größenverhältnisse zwischen China und dem kleinen „Audili“, wie Öster­reich auf Chinesisch heißt. Österreichs 8,8 Millionen Einwohner entsprechen gerade einmal einer größeren chinesischen Stadt.

Dass Geld oft vor der Moral kommt, ist freilich keine österreichische Erfindung. Das haben andere große Staatsbesuchs-Delegationen von den USA über Deutschland abwärts in Peking schon vorexerziert. Österreichs Außenpolitik ist – siehe auch den Streit mit Russland – traditionell ziemlich situationselastisch.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Mauchai - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von ALOIS VAHRNER
07.09.2017

i+R bestellt neue Leitung für Industrie- & Gewerbebau

Mario Bischof (links) und Eckehard Schöch sind die Geschäftsführer von i+R Industrie- & Gewerbebau. Mario Bischof (links) und Eckehard Schöch sind die Geschäftsführer von i+R Industrie- & Gewerbebau.

Seit Mitte August sind zwei langjährige Mitarbeiter für die Leitung der i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH verantwortlich: Ing. Eckehard Schöch und Mario Bischof werden als Geschäftsführer bestellt.

Zudem erhielt Dipl.-Ing. (FH) Andreas Jäger die Prokura. Gemeinsam sind sie für die operative Geschäftsführung der i+R Industrie- & Gewerbebau in Österreich, Deutschland und der Schweiz verantwortlich.

Infos unter www.ir-industrie-gewerbebau.at

Factbox i+R Industrie- & Gewerbebau

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Vorarlberger i+R Gruppe und auf Industrie- und Gewerbebau spezialisiert. Ihr Spektrum reicht von klassischen Industrie- und Betriebsanlagen über Hotelbau bis zu Gewerbe- und Bürobauten. Mit den Sparten i+R energie und geotech hat sich das Unternehmen der Nutzung von nachhaltigen Energiequellen (Sonne, Erdwärme) verschrieben. i+R Industrie- & Gewerbebau übernimmt als Generalunternehmer auch die gesamte haustechnische Planung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Pzwei Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Industrie & Gewerbebau GmbH/Dietmar Walser
18.06.2018

Giganten haben es einfacher

Billig, schnell, bequem: Den meisten Konsumenten ist es egal, wo Online-Riesen ihre Steuern bezahlen. Für den Staat und die EU ist es längst ein ernstes Problem für alle. Billig, schnell, bequem: Den meisten Konsumenten ist es egal, wo Online-Riesen ihre Steuern bezahlen. Für den Staat und die EU ist es längst ein ernstes Problem für alle.

Große und erfolgreiche US-Konzerne wie Google, Amazon, Apple etc. machen auch in Österreich Millionengeschäfte. Sie zahlen aber keine Steuern. Alles völlig legal. Sie hinterziehen nichts, sondern nutzen das, was die EU ihnen anbietet. Etwa Irland, wo die Steuern am tiefsten sind. Ein schönes Headquarter dort und schon bezahlt man keine Steuern.

Auf den ersten Blick, denkt sich der einzelne, kleine Konsument wenig, wenn er bei einem Online-Riesen bestellt oder dessen (Nachrichten-)Dienste täglich nutzt. Schließlich sind wir alle längst in einer digitalen Welt angekommen. In einem durchgeplanten Alltag, der zeitlich wenig Spielraum lässt, wollen wir alles schnell, bequem und billig (das könnte sich künftig mit möglichen 12-Stunden-Tagen verschärfen). Fakt ist jedenfalls, dass Riesen wie Amazon den heimischen Handel und Medien stark bedrängen, Geschäfte schließen und Arbeitsplätze verloren gehen. Eine unschöne Entwicklung.

Bis dato wurde keine Lösung gefunden, digitale Gewinne auch dort zu besteuern, wo sie erwirtschaftet werden. Österreichs Ratspräsidentschaft könnte eine wichtige Rolle bei einer Digitalsteuer auf europäischer Ebene spielen. Es wird viel Arbeit sein, die Positionen der Mitgliedsstaaten in Einklang zu bringen. Einen Versuch ist es wert. Denn ein alleiniges nationales Vorhaben dürfte schwierig sein. Gut, dass erste Modellvorschläge seitens der Regierung am Tisch liegen. Diese würden zu der im März von der EU als Zwischenlösung präsentierten Digitalsteuer für Internetkonzerne passen. Es würde Riesen mit Jahresumsätzen von mehreren hundert Millionen Euro im In- und Ausland treffen. Es liegt an uns, diese Unfairness zu beenden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung Leitartikel von Liane Pircher
11.06.2018

Flughafen Wien-Schwechat drängt auf den Ausbau von Straße und Schiene

Flughafen Wien-Schwechat drängt auf den Ausbau von Straße und Schiene Flughafen Wien-Schwechat drängt auf den Ausbau von Straße und Schiene

Den unverzüglichen Ausbau der Verkehrswege im boomenden Wirtschaftsraum östlich von Wien fordert einmal mehr Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. „Die Ostautobahn A4 ist an ihrer Belastungsgrenze angelangt“, stellte er im Klub der Wirtschaftspublizisten fest. „Auf den dringend notwendigen Lobau-Tunnel werden wir auch noch Jahre warten müssen. Und obendrein fehlt dem Airport eine leistungsfähige Bahnanbindung in Richtung Ungarn und Slowakei“, fügte er der Mängelliste ergänzend hinzu.

Der Verkehr um den Flughafen Wien-Schwechat wachse ständig, „die Kapazitäten sind aber nicht ausreichend. Man muss die Infrastruktur rechtzeitig so bereitstellen, dass die Wirtschaftsentwicklung nicht gehemmt wird“, appellierte Ofner an die politischen Entscheidungsträger. In den kommenden zehn Jahren werde die Flughafen Wien AG in den Ausbau des Standorts mit seiner anliegenden Gewerbezone „Airport City“ rund 1,6 Milliarden Euro investieren, wobei in diesem Betrag die Kosten für die umstrittene 3. Piste noch gar nicht enthalten sind.

Die von Verkehrsminister Norbert Hofer für die A4 angekündigte Freigabe des Pannenstreifens als zusätzliche Fahrspur begrüßt der Flughafen-Vorstand ausdrücklich. „In anderen Ländern wird dieses Modell zur Flüssigmachung des Verkehrs schon seit 20 Jahren erfolgreich angewandt“, teilte Ofner mit. Die neue Regierung zeige vor, „wie schnell es geht, wenn man nur will.“

Der Vienna International Airport steuert heuer auf ein Rekordjahr zu. Der für den Flugbetrieb verantwortliche Vorstand Julian Jäger rechnet in Schwechat mit einem Passagierwachstum von sechs Prozent, in der Gruppe, zu der auch die Flughäfen Malta und Kosice zählen, sogar mit einem Anstieg von mehr als acht Prozent. In den beiden Sommermonaten Juli und August, die wegen der vielen Ferienflieger stets besonders stark sind, kündigt sich in Schwechat ein Plus von neun Prozent auf 5,5 Millionen Fluggäste an.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
30.03.2018

Die 300 besten Arbeitgeber Österreichs 2018

SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018 SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018

SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018. Svenska Kullagerfabriken (SKF) ist ein schwedischer Konzern mit einem weitreichenden Produkt- und Servicesortiment rund um die Bereiche Wälzlager, Dichtungen, Schmierung, Mechatronik (Linearsysteme, Aktuatorik, Vorspannwerkzeuge) und damit verbundene Dienstleistungen.

Das ist eines der Ergebnisse der exklusiven Studie, die das Wirtschaftsmagazin „trend“ in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht. Das unabhängige Marktforschungsinstitut Statista ermittelte dafür gemeinsam mit der Karriereplattform kununu und dem „trend“, welche 300 Unternehmen Österreichs als Arbeitgeber am beliebtesten sind und von den Arbeitnehmern weiterempfohlen werden. Auf den Plätzen landeten der Brauereikonzern Brau Union und BMW Motoren in Steyr.

Um die besten Arbeitgeber Österreichs zu ermitteln, wertete Statista über insgesamt 165.000 Arbeitnehmerbewertungen zu mehr als 1000 Unternehmen mit mindestens 200 Mitarbeitern aus 20 Branchen aus.

Die Top 10 der besten Arbeitgeber Österreichs lauten:

1) SKF Österreich

2) Brau Union

3) BMW Motoren Steyr

4) Denzel

5) Esim Chemicals

6) Pöttinger

7) Dynatrace

8) Vace

9) Josko Fenster & Türen

10) SAP

Außerdem wurde in jeder der 20 Branchen ein Branchensieger ermittelt. Das vollständige Ranking finden Sie in der am Freitag erscheinenden Ausgabe des „trend“ sowie online unter trend.at/beste-arbeitgeber.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Christoph Waghubinger (Lewenstein) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 at
23.03.2018

Summer Installationstechnik übernimmt HKS in Nenzing

Hermann Mühlburger (links) übergibt nach 38 Jahren seine Geschäfte an Stefan Summer. Hermann Mühlburger (links) übergibt nach 38 Jahren seine Geschäfte an Stefan Summer.

HKS-Inhaber geht in den Ruhestand – Summer verstärkt Kooperation mit Tomaselli Gabriel Bau

Die Summer Installationstechnik GmbH in Frastanz übernimmt die Geschäfte der HKS Installationen GmbH mit Sitz in Nenzing. HKS-Inhaber Hermann Mühlburger geht nach 38 Jahren in den Ruhestand. Der Frastanzer Installateurbetrieb setzt auch künftig auf Wachstum. Das Unternehmen integriert sich deshalb noch stärker in die Gruppe von Tomaselli Gabriel Bau.

38 Jahre lang führte Hermann Mühlburger seinen Installateurbetrieb in Nenzing, die HKS Installationen GmbH. „Vor der Pensionierung habe ich nach der besten Lösung für meine Kunden und meinen Mitarbeiter gesucht“, sagt HKS-Inhaber Mühlburger. Die hat er nun gefunden: Der Frastanzer Installateur Stefan Summer übernahm Anfang Februar Kundenstock und Inventar sowie Mühlburgers Mitarbeiter. Er betreut die HKS-Kunden künftig von Frastanz aus.

Wachstum und Zusammenarbeit

Geschäftsführer Stefan Summer will verstärkt Leistungen für die Gewerbebetriebe in der Region erbringen: „Die Beteiligung der Tomaselli Gabriel Bau GmbH im Jahr 2016 ermöglicht uns weiteres Wachstum. Durch die enge Zusammenarbeit können wir unseren Kunden auch attraktive Gesamtpakete für Bau und Haustechnik für Neubau und Unterhalt anbieten.“ Im Fokus bleibt der Privatbereich mit zahlreichen zufriedenen Stammkunden.

Die verstärkte Zusammenarbeit schlägt sich auch im neuen Außenauftritt nieder: Das für das Bauunternehmen typische, auf der Spitze stehende Quadrat wird auch zum Markenzeichen für den Frastanzer Installationsbetrieb. Dieser firmiert nun als Summer Installationstechnik GmbH – vormals Summer Sanitär- und Heizungstechnik Ges.m.b.H.

Fact-Box:

Summer Installationstechnik GmbH

- gegründet 1995

- 14 Mitarbeiter

- Geschäftsführer: Stefan Summer

- Gesellschafter: Stefan Summer, Tomaselli Gabriel Bau GmbH (je 50 Prozent

- Komplettanbieter in der Sanitär- und Heizungstechnik, Edelstahlverarbeitung mit Schweißen

- Info: www.stefansummer.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Summer Sanitär- und Heizungstechnik, Stefan Summer, Telefon +43/5522/53769, Mail stefan@stefansummer.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
21.03.2018

Erstes Schul-Lüftungsgerät mit PHI-Zertifikat kommt von drexel und weiss

Die Rückmeldungen sind eindeutig: Lüftungsgeräte in Schulklassen ermöglichen den Schülern, länger konzentriert zu bleiben. Die Rückmeldungen sind eindeutig: Lüftungsgeräte in Schulklassen ermöglichen den Schülern, länger konzentriert zu bleiben.

Mehr als 150 Geräte bereits installiert – Aufmerksamkeit der Schüler erhöht sich

Erstmals hat das Passivhaus-Institut ein Lüftungsgerät zertifiziert, das speziell für Schulklassen ausgelegt ist: Der Vorarlberger Haustechnik-Hersteller drexel und weiss erhielt die begehrte Auszeichnung für das aeroschool 600 bei der Internationalen Passivhaustagung im März in München. Das kompakte Schul-Lüftungsgerät arbeitet beinahe lautlos. Es lässt sich über Sensoren steuern und zentral in die Haustechnik einbinden. Seit der Präsentation vor einem Jahr hat drexel und weiss bereits mehr als 150 Geräte ausgeliefert.

Als „unabhängige Bestätigung für die hohe Effizienz unserer Geräte“ wertet der Geschäftsführer von drexel und weiss, Josias F. Gasser, das PHI-Zertifikat für das Schul-Lüftungsgerät aeroschool. Auch das Nutzerfeedback ist positiv: „Viele Lehrer berichten uns, wie sehr sich die Aufmerksamkeit der Schüler und der Komfort durch die bessere Luftqualität erhöht haben“, schildert Gasser.

Allein in zwei großen Schulen in Bayern und in der Schweiz wurden aeroschool in mehr als 100 Klassen installiert. Insgesamt hat das Unternehmen bereits mehr als 150 Geräte ausgeliefert.

Gerät überarbeitet

Der Vorarlberger Haustechnik-Hersteller drexel und weiss hatte sein Lüftungsgerät aeroschool vor einem Jahr komplett überarbeitet. Das neue aeroschool 600 liefert bis zu 850 Kubikmeter Frischluft pro Stunde. Der Energieverbrauch ist deutlich niedriger als beim Vorgängermodell.

Eine innovative Umluftabtauung hält die Anlage frostfrei. Sie ersetzt die elektrische Frostfreihaltung mit 2400 Watt Leistung. Das reduziert die elektrische Anschlussleistung und damit die Betriebskosten deutlich. Bei sehr tiefen Außentemperaturen wärmt eine elektrische Nachheizung mit 400 Watt die Zuluft im aeroschool 600.

Steuerung nach Bedarf

Regeln lässt sich das Gerät ganz nach den Bedürfnissen vor Ort. Die Geräte werden typischerweise dezentral mit einem CO2-Sensor gesteuert. Sie lassen sich aber auch vernetzen und in die Haustechnik einbinden. Dann sind alle Geräte einer Schule bequem über eine zentrale Steuerungseinheit zu bedienen.

Wie bisher arbeitet das Schul-Lüftungsgerät aeroschool 600 beinahe lautlos – für Schulen ein wesentliches Kriterium. Auch die kompakten Maße hat drexel und weiss beibehalten: So kann das Gerät gut in Möbel integriert werden. Ein Fassaden-Anschlusselement für die Wanddurchführung und ein Designelement für die Außenfassade bietet das Unternehmen als Zubehör an.

Spürbare Verbesserung für Schulklassen

Ohne Lüftung herrscht in den Schulklassen oft im wahrsten Sinn des Wortes dicke Luft. Auch wenn in den Pausen regelmäßig gelüftet wird, liegt die mittlere CO2-Konzentration meist bei 2000 bis 4000 ppm. Das ist das Doppelte bis Dreifache des empfohlenen Wertes. Die logische Folge: Die Konzentration lässt massiv nach. Selbst gesundheitsgefährdende CO2-Konzentrationen von 6700 ppm wurden in Schulklassen schon gemessen.

„Das Bewusstsein, wie wichtig eine gute Luftqualität gerade in den Schulen ist, fehlt noch bei vielen Planerinnen und Planern“, schildert Josias F. Gasser. Er ist überzeugt: „Das wird sich in den nächsten Jahren ändern.“ Die Energiewende verlange aus Effizienzgründen dichte Gebäudehüllen und damit eine hohe Qualität bei der Lüftung“, folgert der Geschäftsführer von drexel und weiss. „Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass drexel und weiss-Geräte diese hohen Ansprüche problemlos erfüllen.“

Information: www.drexel-weiss.at

Über drexel und weiss

Die drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH ist ein mittelständischer Anbieter zeitgemäßer Gebäudetechnik für energieeffiziente Gebäude. Durchdachte Systemlösungen für Heizung, Lüftung, Warmwasser und Kühlung sorgen für hohen Komfort, gesundes Raumklima und wirtschaftlichen Betrieb im Ein- und Mehrfamilienhaus, in Schulen und Gewerbebauten.

Die 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln und produzieren in Wolfurt (Vorarlberg/Österreich) eine breite Palette an Lüftungs- und Kompaktgeräten. Firmengründer Christof Drexel ist an der drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH beteiligt. Mehrheitseigentümer des Unternehmens ist seit 2013 die Josias Gasser Baumaterialien AG, ein Unternehmen der mittelständischen Gasser Gruppe.

Die Josias Gasser Baumaterialien AG mit Sitz in Chur (CH) ist auf nachhaltiges Bauen spezialisiert. Sie beschäftigt derzeit 116 MitarbeiterInnen.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH, Philipp Stefaner, Telefon 0043/5574/47895-0, Mail p.stefaner@drexel-weiss.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon 0043/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Georg Alfare
18.09.2017

1zu1 Prototypen: Acht neue Lehrlinge

Diese sechs Burschen und zwei Mädchen (hier mit ihren Lehrlingsbetreuern) haben im September ihre Lehre bei 1zu1 Prototypen als Kunststofftechniker oder Zerspanungstechniker begonnen Diese sechs Burschen und zwei Mädchen (hier mit ihren Lehrlingsbetreuern) haben im September ihre Lehre bei 1zu1 Prototypen als Kunststofftechniker oder Zerspanungstechniker begonnen

Vier Zerspanungs- und vier Kunststofftechniker – darunter zwei Mädchen

Acht Jugendliche haben bei 1zu1 Prototypen ihre Lehre begonnen. Die eine Hälfte lernt Zerspanungstechniker, die andere Kunststofftechniker. In beiden Lehrberufen beginnt auch jeweils ein Mädchen die Ausbildung.

Seit Jahren wirbt 1zu1 Prototypen ganz gezielt um weibliche Lehrlinge für seine technischen Berufe. Die Erfahrungen sind positiv: „Die Mädchen sind persönlich und fachlich eine Bereicherung“, schildert der Leiter der Lehrlingsausbildung, Daniel Schäffler.

Auch in diesem Jahr waren die Bemühungen erfolgreich: Ein Mädchen hat die Ausbildung zur Kunststoff-, ein weiteres die zur Zerspanungstechnikerin begonnen. Auch jeweils drei Burschen haben als Kunststoff- und Zerspanungstechniker ihre Ausbildung in Angriff genommen. Daniel Schäffler zeigt sich zufrieden: „Ich freue mich, acht junge Leute mit großem Potential in unserem Team begrüßen zu dürfen.“

Insgesamt 50 Bewerber hatten heuer beim Dornbirner Hightech-Unternehmen geschnuppert, Werkstücke erstellt, einen schriftlichen Test absolviert und sich über Lehrinhalte und Zukunftschancen informiert.

Ausgezeichnete schulische Leistungen

Beim Dornbirner Unternehmen sind nun 28 Jugendliche, davon vier Mädchen, in Ausbildung. Die sind laut Ausbildner Mario Godec schulisch gut unterwegs: „Fast alle konnten im Schuljahr 2016/17 einen guten oder ausgezeichneten Erfolg vorweisen.“ Bereits im März haben drei Zerspanungstechniker die Lehre abgeschlossen – zwei mit gutem, einer mit ausgezeichnetem Erfolg. Bei drei Kunststofftechnikern und einem Kunststoff-Formgeber steht der Abschluss unmittelbar bevor.

1zu1 Prototypen ist ein „ausgezeichneter Lehrbetrieb“. Für optimale Bedingungen investiert das Unternehmen laufend in die Lehrwerkstätte. Je drei moderne Fräs- und CNC-Maschinen stehen den Lehrlingen zur Verfügung. Im Laufe der Ausbildung arbeiten die Lehrlinge aber auch in allen Abteillungen des Unternehmens.

Über die fachliche Ausbildung hinaus werden die Jugendlichen auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert. Das Spektrum reicht bis hin zu gesunder Ernährung, um nicht nur fachlich, sondern auch gesundheitlich fit zu sein.

Website: lehre.1zu1.eu

Über 1zu1 Prototypen

1zu1 Prototypen mit Sitz in Dornbirn/Vorarlberg gehört europaweit zu den führenden Anbietern von 3D-Druck, Rapid Prototyping und Rapid Tooling. Für Kunden wie Daimler, MTU Aero Engines, Playmobil oder Roche Diagnostics erstellt das Unternehmen Modelle und Kleinserien in Kunststoff und Metall. Für die Fertigung setzt 1zu1 Prototypen die gängigsten Verfahren ein, insbesondere den 3D-Druck und verschiedene Kunststoff- und Metallgussverfahren. Besonders die Fertigungsverfahren zur Modellerstellung und das Geschäftsfeld „Rapid Tooling“ wurden dazu in den vergangenen Jahren stark erweitert.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle. Heute erwirtschaften rund 150 Fachkräfte und 30 Lehrlinge einen Umsatz von etwa 17 Millionen Euro. Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als bestes Familienunternehmen Vorarlbergs (2016), mit dem Preis der Hans-Huber-Stiftung für die Förderung des Berufsnachwuchses (2014), als Gewinner beim KMU-Wettbewerb „Säulen der Wirtschaft“ (2011) sowie mehrfach als ausgezeichneter Lehrbetrieb.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

1zu1 Prototypen, Ing. Hannes Hämmerle, Telefon +43/5572/52946-210, Mail hannes.haemmerle@1zu1prototypen.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pwzei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: 1zu1 Prototypen/Darko Todorovic
03.06.2018

EVN investiert auf dem Heimmarkt Niederösterreich 300 Millionen Euro

EVN investiert auf dem Heimmarkt Niederösterreich 300 Millionen Euro EVN investiert auf dem Heimmarkt Niederösterreich 300 Millionen Euro

Rund 300 Millionen Euro wird die EVN AG ab heuer jedes Jahr in Niederösterreich investieren. „Diese Mittel fließen in den Sektor erneuerbare Energien, den Ausbau und die Erhaltung der Übertragungsnetze sowie in die Wasserversorgung“, kündigte EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz im Rahmen der Präsentation des Halbjahresergebnisses des Konzerns an. Zum einen gewährleiste man damit die Versorgungssicherheit der Kunden, zum anderen werde damit die führende Stellung der EVN auf ihrem Heimmarkt unterstrichen.

Auch in Zukunft will der Landesenergieversorger seine Strom- und Wärmeproduktion aus den erneuerbaren Energieträgern Wasser- und Windkraft, Photovoltaik und Biomasse weiter ausbauen. Mit der boomenden Windkraft segelt die EVN voll auf Erfolgskurs. Zurzeit betreibt sie Windkraftanlagen mit einer Kapazität von insgesamt 314 Megawatt (MW). Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2019/20 will man 370 MW erreichen.

In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 2017/2018 hat die EVN einen Umsatz von knapp 1,25 Milliarden Euro erwirtschaftet. Schon mehr als ein Drittel der Stromerzeugung von rund 3,3 Gigawattstunden (GWh) entfällt auf erneuerbare Energieträger. Derzeit beschäftigt die EVN 6.800 Personen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
15.04.2018

Niederösterreich ist das kaufkraftstärkste Bundesland

Niederösterreich ist das kaufkraftstärkste Bundesland Niederösterreich ist das kaufkraftstärkste Bundesland

Mit einer durchschnittlichen Kaufkraft je Einwohner von 22.554 Euro nimmt Niederösterreich im Bundesländer-Vergleich die Spitzenposition ein. Wie das Marktforschungsinstitut RegioData Research in seiner jüngsten Studie über die Entwicklung in den österreichischen Regionen erhoben hat, lag die Kaufkraft 2017 in Niederösterreich um 742 Euro oder 3,4 Prozent über dem Bundesschnitt von 21.812 Euro. Die Plätze zwei und drei im Bundesländer-Ranking belegen Salzburg (22.534 Euro) und Vorarlberg (22.227 Euro). Kaufkraftschwächstes Bundesland mit einem Rückstand von mehr als 2.000 Euro zu Leader Niederösterreich ist Kärnten, wo die regionale Kaufkraft nur 20.505 Euro pro Kopf beträgt.

Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst den Berechnungen von RegioData Research entnimmt, hat die Kaufkraft in Niederösterreich im Vorjahr gegenüber 2016 nominell um 3,5 Prozent zugelegt. Zuwächse verzeichnet dabei vor allem das Wiener Umland. Die Tendenz, dass immer mehr einkommensstarke Schichten aus der Bundeshauptstadt in den „Speckgürtel“ abwandern, schlage sich dort in spürbarem Kaufkraftzuwachs nieder, sagen die Marktforscher. Im Vorjahr stark dazugewonnen haben insbesondere die Bezirke Tulln, Bruck/Leitha, Mistelbach, St. Pölten-Stadt, St. Pölten-Land sowie Baden.

Gemäß der sozioökonomischen Struktur des Landes sind die für Niederösterreich ausgewiesenen Ergebnisse breit gestreut. Als kaufkraftstärkstes Gebiet in Niederösterreich hat RegioData Research den Bezirk Mödling ermittelt, wo die durchschnittliche Kaufkraft pro Kopf und Jahr 28.131 Euro beträgt. Hingegen erreicht der kaufkraftschwächste Bezirk Zwettl im Waldviertel nur 18.178 Euro.

Die durchschnittliche nominelle Kaufkraft umfasst alle Einkünfte aus unselbständiger Arbeit, selbstständiger Arbeit, Kapitalvermögen, Vermietung, etc. sowie aus den Transferzahlungen, wie Pensionen, Familienbeihilfen oder Arbeitslosengeld, abzüglich Steuern und Versicherungsabgaben.

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12.03.2018

Flughafen warnt vor drohendem Verkehrsinfarkt östlich von Wien

Flughafen warnt vor drohendem Verkehrsinfarkt östlich von Wien Flughafen warnt vor drohendem Verkehrsinfarkt östlich von Wien

Die beinahe täglichen Verkehrsbehinderungen auf der Ostautobahn, verursacht durch Überlastung, Staus, Unfälle oder Baustellen, veranlassen Flughafen-Vorstandsdirektor Günther Ofner zu einem eindringlichen Warnruf: „Auf der A4 haben wir permanent Probleme – und das gilt für beide Fahrtrichtungen!“ Wachse der Flughafen Wien-Schwechat und die ihn umgebende Airport City wie vorausgesagt und setze die Politik keine Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur, „wird der Raum östlich von Wien im Verkehr ersticken“, prophezeit Ofner.

Inakzeptabel sind nach Ansicht des Flughafen-Chefs insbesondere die Verzögerungen bei der geplanten sechsten Donau-Querung: „Selbst unter den günstigsten Voraussetzungen wird der Lobau-Tunnel nicht vor dem Jahr 2026 fertig werden. Das ist viel zu spät, wenn man sich ansieht, welche Mengen an Kfz wir auf der A4 schon heute haben.“ Ob Tunnel oder Brücke, sei egal, „die Donau-Querung muss jedenfalls kommen.“ Man müsse die Verkehrsströme entflechten, wolle man den drohenden Infarkt vermeiden.

Auch bei der Bahninfrastruktur rund um den Flughafen sieht Ofner Handlungsbedarf. „Es ist sehr bedauerlich, dass das Projekt einer Bahnverbindung vom Airport Schwechat Richtung Bratislava und Budapest auf 2035 verschoben worden ist.“ Denn das Beispiel der Schnellzüge, die über die Westbahn aus dem Raum Salzburg und Linz direkt zum Flughafen Schwechat fahren, zeige, dass immer mehr Passagiere zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel bereit sind, wenn das Angebot stimmt. „Seitdem der Flughafen direkt an das Hochleistungsnetz der ÖBB angebunden ist, ist der Anteil der Fluggäste, die mit dem Auto zum Airport anreisen, um zehn Prozent gesunken. Der Bahn-Anteil hingegen ist um zehn Prozent gestiegen“, rechnet Ofner vor.

Mit einem 175 Millionen Euro schweren Investitionspaket wird die Flughafen Wien AG heuer ihren Standort Schwechat weiter ausbauen. Geplant sind u.a. der Spatenstich zur Errichtung der neuen Büroimmobilie „Office Park 4“, die 2020 in Betrieb gehen soll, der Startschuss zu einem Gesundheitszentrum für die Beschäftigten des Flughafens und angeschlossener Unternehmen, die Interessentensuche für ein drittes Hotel sowie zusätzliche Betriebsansiedlungen. „Heuer werden in der Airport City zu den bestehenden 20.000 Arbeitsplätzen mehr als 1.000 neue hinzukommen“, kündigt Ofner an.

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12.03.2018

ÖBB wollen ihre Nebenbahnen in Niederösterreich erhalten

ÖBB wollen ihre Nebenbahnen in Niederösterreich erhalten ÖBB wollen ihre Nebenbahnen in Niederösterreich erhalten

Ein klares Bekenntnis zum Erhalt und weiteren Betrieb der Nebenbahnen in Niederösterreich legen Verkehrsminister Norbert Hofer und ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä ab. „Im Gesamtpaket der Bahn sind die Nebenbahnen ein wesentlicher Faktor“, betont Hofer. Zusätzliche Abtretungen von ÖBB-Strecken an die Bundesländer, wie in der Vergangenheit vielfach vorgenommen, seien derzeit nicht geplant.

Im Gespräch mit dem NÖ Wirtschaftspressedienst nimmt Matthä zur Zukunft des Personenverkehrs auf einigen Nebenbahnlinien in Niederösterreich Stellung. So sei im Waldviertel die eingleisige Kamptalbahn, die auf einer Länge von 44 Kilometern zwischen Sigmundsherberg und Hadersdorf/Kamp verläuft, „ungefährdet“, so der ÖBB-Chef. Auch für das „Schweinbarther Kreuz“ im Weinviertel, eine Regionalbahn mit zwei Ästen zwischen Bad Pirawarth, Groß-Schweinbarth und Obersdorf bzw. Bad Pirawarth, Groß-Schweinbarth und Gänserndorf sowie im Industrieviertel für die rund 23 Kilometer lange Puchberger Bahn von Bad Fischau-Brunn nach Puchberg/Schneeberg stünden die Signale auf „Grün“. „Zurzeit stehen wir mit den Verkehrsverbünden in Diskussion, wie es mit diesen Bahnlinien weitergehen soll“, erklärt Matthä.

Etwas weitergehen, wenngleich nicht sofort, wird auch auf der sogenannten „Inneren Aspangbahn“ – einer Regionalbahn, die von Wien über Laxenburg, Traiskirchen und Oberwaltersdorf bis Felixdorf führt und dort in die Südbahn-Stammstrecke einmündet. Weil die „Innere Aspangbahn“ mehr als 40 Kilometer quer durch den dichtbesiedelten Speckgürtel südlich der Bundeshauptstadt verläuft, hat sie insbesondere für die vielen Pendler von und nach Wien noch viel ungenutztes Potenzial. „Nach der gerade laufenden Modernisierung der Pottendorfer Linie wird die Aufrüstung der Inneren Aspangbahn ein weiteres wichtiges Projekt werden, um den Nahverkehr auf der Schiene im Wiener Umland noch attraktiver zu machen“, kündigt der ÖBB-Vorstand an.

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20.02.2018

Mehr als 341.000 Strom- und Gaskunden wechselten im Jahr 2017 den Strom- oder Gaslieferanten

341.300 Strom- und Gaskunden – sowohl Haushalte als auch Unternehmen – haben im Jahr 2017 ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt, was aus der neuen Marktstatistik der Energieregulierungsbehörde E-Control hervorgeht. 341.300 Strom- und Gaskunden – sowohl Haushalte als auch Unternehmen – haben im Jahr 2017 ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt, was aus der neuen Marktstatistik der Energieregulierungsbehörde E-Control hervorgeht.

341.300 Strom- und Gaskunden – sowohl Haushalte als auch Unternehmen – haben im Jahr 2017 ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt, was aus der neuen Marktstatistik der Energieregulierungsbehörde E-Control hervorgeht. „Die Wechselzahlen 2017 sind im Vergleich zum Vorjahr neuerlich gestiegen, nämlich um 19 Prozent und haben den höchsten Wert seit Beginn der Liberalisierung im Jahr 2001 erreicht. 2017 war also das Jahr der Wechselrekorde. Bisher wurden im Jahr 2016 mit 286.300 und im Jahr 2014 mit 263.400 die höchsten Wechselraten erzielt.“, zeigt sich der Vorstand der E-Control, Wolfgang Urbantschitsch, von den aktuell vorliegenden Zahlen erfreut.

Bei Strom stieg die Zahl der Wechsler im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 42.800 auf rund 261.000 Kunden (darunter 213.000 Haushalte) im Jahr 2017. Bei Gas erhöhten sich die Wechsler um über 12.100 auf insgesamt 80.400 (davon 74.900 Haushalte). Die Wechselraten betrugen im Jahr 2017 bei Strom somit 4,3 Prozent, bei Gas 6,0 Prozent.

Weniger Energie verbrauchen spart am nachhaltigsten

Neben dem Wechsel zu einem günstigeren Strom- und Gasanbieter, spart vor allem der sorgsamere Umgang mit Energie viel Geld. „Am nachhaltigsten sparen Haushalte, wenn sie überhaupt weniger Energie verbrauchen. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist der Energieverbrauch am höchsten. Es wird geheizt und man ist tendenziell mehr zu Hause. Gute Gründe, um erst recht an das Energiesparen zu denken - und es kann so einfach sein: Räume nicht überheizen, Heizkörper nicht verstellen, die Temperatur in der Nacht absenken und Stoßlüften sind nur einige Beispiele, um die Heizkosten deutlich zu senken. Und die modernen Technologien machen es noch einfacher: Thermostate, Smart Home Solutions, steuerbare Elemente, usw. machen das Energiesparen im Jahr 2018 einfach und trendig.", sagt E-Control-Vorstand Andreas Eigenbauer.

Oberösterreicher wechselten Strom- und Gaslieferanten am häufigsten

Am häufigsten wechselten ihren Strom- und Gaslieferanten im vergangenen Jahr im Verhältnis zur Kundenanzahl die Oberösterreicher mit Wechselraten von 6,4 Prozent bei Strom und 9,2 Prozent bei Gas (insgesamt rund 78.000 Wechsler bzw. 6,7 Prozent gesamt). Auf Platz zwei folgten die Kärntner mit 5,4 Prozent Wechselrate bei Strom und 8,6 Prozent bei Gas (mehr als 22.300 Strom- und Gaswechsler bzw. 5,5 Prozent gesamt). Rang drei erreichten die Wiener Strom- und Gaskunden mit rund 113.000 Wechslern und Wechselraten von 5,0 Prozent bei Strom und 5,6 Prozent bei Gas bzw. 5,2 Prozent gesamt. Am seltensten wechselten die Vorarlberger ihre Strom- oder Gasanbieter, dort lagen die Wechselraten bei 1,5 Prozent bei Strom und 2,2 Prozent bei Gas.

Geld durch Anbieterwechsel sparen

Ein Durchschnittshaushalt mit einem Jahresstromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden spart sich mit dem Wechsel vom angestammten Versorger zum günstigsten Anbieter (Stichtag 2. Februar 2018) im ersten Jahr zwischen 210 Euro inklusive Neukundenrabatt in Salzburg und Tirol und 340 Euro in Oberösterreich und Linz. Ohne Neukundenrabatt liegt die Ersparnis immer noch zwischen knapp 93 Euro (Salzburg und Tirol) und rund 220 Euro in Oberösterreich und Linz. Wer mit Gas heizt oder kocht, kann aufgrund des höheren Verbrauchs (im Schnitt 15.000 Kilowattstunden bei einem Durchschnittshaushalt) bei einem Wechsel noch mehr sparen als bei Strom. Ein Gaslieferantenwechsel spart zwischen 404 Euro inklusive Neukundenrabatt in Tirol und etwa 650 Euro in Klagenfurt bzw. ohne Neukundenrabatt knapp 130 Euro in Tirol und 300 Euro ebenfalls in Klagenfurt.

Gewechselt wird nur der Lieferant, Netzbetreiber bleibt

Der Wechsel selbst geht schnell und unkompliziert und kann bei den meisten Lieferanten mittlerweile bequem online erledigt werden. Ihren günstigsten Lieferanten für Strom und Gas finden Konsumenten online mit dem Tarifkalkulator der E-Control (www.e-control.at/tarifkalkulator). Mit einem einfachen Klick kann man sich die Ersparnis mit und ohne einmaligen Neukundenrabatt anzeigen lassen. Für den Wechsel genügt das Ausfüllen eines Formulars beim neuen Lieferanten. Den Rest erledigt der neue Lieferant. Gewechselt wird nur der Lieferant, der Netzbetreiber bleibt abhängig vom Wohnort immer derselbe. Der Wechsel ist kostenlos, Strom- und Gaszähler sowie alle Leitungen bleiben unverändert bestehen. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich telefonisch an die Energie-Hotline der E-Control wenden (0810 10 25 54 zum Tarif von 0,044 Euro/Minute).

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08.02.2018

Post steigert Marktanteil im Paketbereich auf 47%

Der neue BRANCHENRADAR der Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH bescheinigt der Österreichischen Post AG eine neuerliche Steigerung ihres Marktanteils im Paketbereich Der neue BRANCHENRADAR der Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH bescheinigt der Österreichischen Post AG eine neuerliche Steigerung ihres Marktanteils im Paketbereich

Der neue BRANCHENRADAR der Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH bescheinigt der Österreichischen Post AG eine neuerliche Steigerung ihres Marktanteils im Paketbereich. Wieder gelang es der Post rascher zu wachsen als der Markt. Die in ganz Österreich transportierten Pakete nahmen 2017 um 15% im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 209 Mio. Stück zu – vor allem getrieben vom B2C- und C2C-Geschäft. Davon entfielen 97 Mio. Pakete auf die Österreichische Post – dies bedeutet insgesamt einen Marktanteil von 47%.

„Die Kundinnen und Kunden danken uns unsere Investitionen in den Österreichischen Paketmarkt mit ihrem Vertrauen. Es ist uns auch im abgelaufenen Jahr wieder gelungen, unsere starke Position im hart umkämpften Wettbewerb auszubauen. Unsere Strategie der sukzessiven Erweiterung unserer Services wird bestätigt – das sehen wir auch als Auftrag für die Zukunft“, betont DI Peter Umundum, Vorstand für Paket & Logistik bei der Österreichischen Post. Vor allem die stetigen Investitionen der Post in neue, innovative Zustelllösungen, wie den Ausbau von 24 Stunden-Angeboten, der Post Empfangsboxen oder die Post App mit neuen Möglichkeiten zur Interaktion werden von den Kundinnen und Kunden gut angenommen. Mit dem neuen „Abholservice“ für Privatkunden erweitert die Post ihr Portfolio und holt ab sofort Pakete und Retouren auf Bestellung direkt von der Haustüre ab – ein weiterer Schritt Richtung Serviceoffensive und Kundenorientierung.

Pakete an Privatkunden (B2C und C2C)

Die Post entwickelt sich dynamischer denn je und konnte trotz starkem Wettbewerb den Marktanteil mit 58% wieder deutlich steigern und bleibt in diesem Segment Marktführer.

Pakete zwischen Geschäftskunden(B2B)

2017 waren im Bereich der Pakete zwischen Geschäftskunden wieder leichte Wachstumsimpulse zu verzeichnen. Dieses Segment wuchs um 5% gegenüber dem Vorjahr. Der Post gelang es mit 6% über dem Markt zu wachsen und hier einen Marktanteil von 32% zu erreichen.

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15.04.2018

DPD Austria baut sein Logistiknetzwerk um 25 Millionen Euro aus

DPD Austria baut sein Logistiknetzwerk um 25 Millionen Euro aus DPD Austria baut sein Logistiknetzwerk um 25 Millionen Euro aus

Der Paketdienstleister DPD Austria (Direct Parcel Distribution) mit Sitz in Leopoldsdorf im Bezirk Bruck/Leitha will seine Marktstellung weiter ausbauen und fährt daher 2018 ein kräftiges Investitionsprogramm. Wie Geschäftsführer Rainer Schwarz bekanntgibt, fließen heuer 25 Millionen Euro in den Ausbau von Gebäuden, Frachträumen und Wechselaufbauten sowie in die Fördertechnik und Sicherheitsmaßnahmen. „Trotz laufend steigender Paketmengen wollen wir unseren Kunden die gewohnte Schnelligkeit und Qualität bieten“, erklärt der DPD-Chef. Gegenüber 2016 hat das Unternehmen im Vorjahr um über drei Millionen Pakte mehr befördert.

DPD Austria - ein Joint-Venture der Speditionsfirmen Lagermax, Schachinger und Gebrüder Weiss – betreibt seine Zentrale in Leopoldsdorf. 2017 hat das Unternehmen 46,5 Millionen Pakete zugestellt und damit mehr als 184 Millionen Euro erwirtschaftet. Österreichweit beschäftigt DPD rund 1.700 Mitarbeiter und verfügt über eine Transportflotte von 1.000 Fahrzeugen. Die Verteilung an die Tausenden Geschäftskunden in Österreich erfolgt von 17 Depots und dem Hauptumschlagplatz in Linz/Hörsching aus. In Niederösterreich ist DPD mit drei Depots in Leopoldsdorf, Leobendorf und Pöchlarn vertreten.

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14.12.2017

"Land NÖ darf Beschäftigte der Fluglinie Niki nicht im Stich lassen"

Land NÖ darf Beschäftigte der Fluglinie Niki nicht im Stich lassen Land NÖ darf Beschäftigte der Fluglinie Niki nicht im Stich lassen

„Eine kurzfristige Zwischenlösung für die Beschäftigten der Fly Niki“, fordert SPNÖ-Verkehrssprecher und Schwechater Mandatar, LAbg. Gerhard Razborcan im Zusammenhang mit den Geschehnissen rund um die insolvente Fluggesellschaft.

Aufgrund der Tatsache, dass offenbar der österreichische Insolvenzentgeltfonds aktuell nicht einspringen könne, sei kurz vor Weihnachten für die betroffenen Niederösterreichinnen und Niederösterreicher eine finanzielle Hilfestellung eine menschliche Verpflichtung, so Razborcan: „In dieser ungewissen Zeit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind klare Zeichen der Unterstützung durch die NÖ Landesregierung wichtig. Das Bundesland Wien hat schon Hilfe signalisiert, falls nicht doch noch eine Lösung für die insolvente Fluglinie Niki gefunden wird. Dem muss sich das Land NÖ anschließen.“

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04.07.2017

GRASS stellt Geschäftsführung neu auf

Die neue Geschäftsführung des Beschlägeherstellers GRASS (von links): André Stiller, Thomas Zenker und Thomas Müller. Die neue Geschäftsführung des Beschlägeherstellers GRASS (von links): André Stiller, Thomas Zenker und Thomas Müller.

Der Vorarlberger Beschlägehersteller GRASS GmbH passt seine Geschäftsführung den künftigen Anforderungen an. Thomas Zenker, bisher Werksleiter in Götzis, übernimmt ab sofort den Geschäftsbereich „Operations“ und wird Sprecher der Geschäftsführung. Thomas Müller verantwortet als Geschäftsführer die Entwicklung des Produktsortiments. Neuer Leiter für interne Services wird André Stiller. Der bisherige Geschäftsführer Christoph Walter verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch.

Rekordumsatz, volle Auftragsbücher, ausgelastete Produktionskapazitäten: Der Vorarlberger Beschlägehersteller GRASS hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Nun stellt sich das Unternehmen organisatorisch und personell neu auf.

Dipl.-Ing. Thomas Zenker übernimmt ab sofort den Geschäftsbereich „Operations“ und wird Sprecher der Geschäftsführung. Der 50-Jährige leitet seit zwei Jahren erfolgreich den Produktionsstandort in Götzis. Dipl.-Ing. Thomas Müller wird künftig den neuen Bereich „Products“ in der Geschäftsführung verantworten. In diesem sind Produktentwicklung und Produktmanagement zusammengefasst, um auf die Innovationskraft des Unternehmens zu fokussieren.

Neu in der GRASS-Geschäftsleitung ist techn. Dipl.-Kfm. André Stiller. Der erfahrene Finanzexperte übernimmt den Bereich interne Services und verantwortet damit die Bereiche Controlling, Finanzbuchhaltung, Human Resources und IT. André Stiller war zuletzt CFO der zum Würth-Konzern gehörenden Würth Elektronik/ICS-Gruppe. Die Geschäftsbereiche Vertrieb und Marketing verantwortet interimistisch Vertriebsmanager Andreas Vogel. Die Position soll bis Jahresende mit einem Geschäftsführer neu besetzt werden.

Der bisherige Geschäftsführer Christoph Walter verlässt das Unternehmen per Ende Juli auf eigenen Wunsch. Er hat sich nach 18 verdienstvollen Jahren entschieden, eine neue Herausforderung anzunehmen. Der Aufsichtsrat bedankt sich bei Christoph Walter für seinen langjährigen und unermüdlichen Einsatz in der GRASS-Gruppe und wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute.

Abstimmung im Unternehmen verstärken

Thomas Zenker wird im Unternehmen „die Abstimmung zwischen den einzelnen Standorten vorantreiben, GRASS als Gruppe stärken und so die Potenziale besser nützen“. Die hervorragende Auftragslage sei derzeit gleichzeitig eine Herausforderung für die Produktion, die nur gemeinsam zu schaffen sei. Die 2015 eingeschlagene Strategie von GRASS wird konsequent fortgesetzt: „Wir nehmen lediglich organisatorische Anpassungen vor, um die aktuellen Markterfolge nachhaltig zu sichern“, erläutert Zenker.

GRASS beschäftigt derzeit 1.800 Mitarbeiter an 18 Standorten. Das Unternehmen erzielte 2016 einen Rekordumsatz von 330 Millionen Euro (ein Plus von vier Prozent gegenüber 2015 exklusive der Sparte Automotive). Mit mehr als 200 Vertriebspartnern in 60 Ländern gehört GRASS zu den weltweit führenden Spezialisten für Bewegungs-Systeme in der Möbelindustrie.

Info: http://www.grass.eu/

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

GRASS GmbH, Andreas Marosch, +43/5578/701-4160, Mail andreas.marosch@grass.eu

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

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11.06.2018

Regierung soll die Wirtschaft in Ruhe lassen, mahnen die Kaffeehäuser

Regierung soll die Wirtschaft in Ruhe lassen, mahnen die Kaffeehäuser Regierung soll die Wirtschaft in Ruhe lassen, mahnen die Kaffeehäuser

In den letzten Jahren ist die Zahl der Kaffeehäuser in Niederösterreich immer rückläufig gewesen. Auch im Jahr 2017 sind sie um vier Betriebe auf 765 aktive Kaffeehausbetriebe zurückgegangen, teilte Markus Madar, Branchensprecher der Kaffeehäuser in der Wirtschaftskammer, dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit. Die Kaffeerestaurants sind um zehn auf 943 Betriebe zurückgegangen sowie die Espressobetriebe, Stehkaffeeschenken und Buffet-Espressi um fünf auf nur mehr 61 aktive. Der Stand aktiver Kaffeekonditoreien ist mit 94 Betrieben gleich geblieben. „Ich denke, damit haben wir die Marktbereinigung endgültig hinter uns gebracht. Denn die meisten noch aktiven Betriebe weisen weiterhin eine stabile Entwicklung auf“, betont Madar.

Für Betriebsankäufe und Betriebsverkäufe regt er eine spezielle Internetplattform an, die täglich aktualisiert werden soll. So könne man rascher agieren und reagieren, Standorte womöglich sogar retten und Personal übernehmen. Die Plattform könnte man auf Immobilienbüros übertragen, die sich zu einer ständigen Aktualisierung verpflichten. Damit hätte man eine attraktive Auflistung der Betriebe, die zum Verkauf stehen, und alte nicht mehr aktuelle Angebote könnten entfernt werden.

Zwar hat sich puncto Personal auch die Zahl der Mitarbeiter von 2.478 auf 2.236 verringert, dennoch verspürt der Branchensprecher in der NÖ Wirtschaftskammer leichten Aufwind. „Vor allem durch die fortschreitende Digitalisierung, wie Registrierkassensystem und mobile Handhelds, können Bestellannahme, Weiterleitung und Abrechnung vor Ort rasch durchgeführt werden. Somit läuft alles viel schneller und effizienter ab, und die Gäste können rascher bedient werden. Dadurch ergibt sich auch eine Produktivitätssteigerung bei den Beschäftigten. Nach einem stagnierenden Geschäftsjahr 2017 ist daher für heuer wieder eine Steigerung zu erwarten“, so Markus Madar. Deshalb benötige die Branche auch wieder mehr Personal.

Allgemein bemerke man auch eine schnellere Vermittlung von Mitarbeitern und Lehrlingen als früher. „Innerhalb einer Woche kann man nun damit rechnen, ein Vorstellungsgespräch zustande zu bringen. Früher hat das oft zwei bis drei Wochen gedauerte“, berichtet Madar. Trotzdem sei die größte Herausforderung der Branche nach wie vor die Schulung der Mitarbeiter. Sie nehme viel Zeit in Anspruch, auch bei jenen, die bereits Erfahrungen mitbringen. Die nach wie vor noch immer nicht entschärfte Bürokratie mache den Kaffeehausbetreibern das Leben schwer. „Die Regierung soll die Wirtschaft in Ruhe lassen und nicht ständig neue Spielregeln erfindet“, bittet Markus Madar. „Damit wäre den Betrieben sehr geholfen, und sie könnten sich mehr auf die Arbeit konzentrieren.“

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15.04.2018

Niederösterreichs Friseuren kommt der Nachwuchs abhanden

Niederösterreichs Friseuren kommt der Nachwuchs abhanden Niederösterreichs Friseuren kommt der Nachwuchs abhanden

Obwohl es in Niederösterreich derzeit um 57 Friseurbetriebe mehr gibt als im Vorjahr, sinken die Zahlen der Beschäftigten und Lehrlinge kontinuierlich. „Freude habe ich mit dieser Entwicklung ehrlich gesagt nicht“, stellt Wolfgang Dorner, Innungsmeister-Stellvertreter der NÖ Friseure, gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst fest. „Denn 2017 hatten wir noch 3.382 Mitarbeiter gegenüber 3.363 heute, und 564 Lehrlinge gegenüber 486 derzeit. Auch der EPU-Anteil steigt in unserer Branche ständig an. Von den zurzeit 1.620 aktiven heimischen Friseuren sind rund 1.000 Ein-Personen-Unternehmen.“

Dorner sieht in den sinkenden Beschäftigungs- und Lehrlingszahlen ein Gesellschaftsproblem: „Irgendwie ist es paradox, denn gerade der Beruf des Friseurs ist ein überaus kreativer, wo man aktiv gestalten und sich tatsächlich verwirklichen kann und noch dazu von den Kunden immer positives Feedback bekommt, das wiederum motiviert. Aber offenbar sehen das nicht alle so. Natürlich ist es erschreckend, dass die Lehrlingszahlen stetig sinken, aber erschreckend ist auch, wie wenige Lehrlinge es gibt, die sich darüber hinaus engagieren, wie etwa beim heurigen Landeslehrlingswettbewerb. Da hatten wir nur drei Lehrlinge, die im ersten Lehrjahr angetreten sind. Früher hatten wir in dieser Kategorie bis zu 25 Teilnehmer. Ich war ehrlich gesagt fassungslos“, so Wolfgang Dorner. „Ich verstehe einfach nicht, dass so wenig Bereitschaft besteht, Zeit für seinen Beruf zu investieren. Bei dieser Gelegenheit muss aber auch gesagt werden, dass alle, die sich an Bewerben beteiligen, wirklich Spitzenklasse sind. Nur, uns bricht allmählich die Basis weg, und das dürfen wir nicht zulassen.“

Aber nicht nur der fehlende Nachwuchs, sondern auch die per 25. Mai in Kraft tretende EU-Datenschutz-Grundverordnung lässt den Friseuren die Haare zu Berge stehen. „Im vergangenen Jahr war es die Registrierkassenpflicht, mit der unsere Mitglieder unglücklich waren. Nun werden die Vorgaben zum Datenschutz deutlich verschärft und der administrative Aufwand enorm erhöht. Jeden einzelnen Kunden müssen wir unterschreiben lassen, dass wir ihre Daten beispielsweise für Newsletter-Aussendungen oder Geburtstagsgrüße sammeln und speichern. Da kommen in manchen Betrieben schon einige Hundert Blatt Papier zusammen. Auch die weitere Dokumentation, wie man die Daten sichert, ist enorm aufwendig. Diese ständigen Hiobsbotschaften sind nur mehr schwierig an den Friseur zu bringen“, so Dorner. „Da werden immer wieder Sachen eingeführt, von Leuten, die gar nicht wissen, wie schwer sie damit anderen das Arbeitsleben machen.“

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26.03.2018

757.000 Sauschädel und 79.000 Schafsköpfe sind in Niederösterreich daheim

79.000 Schafsköpfe sind in Niederösterreich daheim 79.000 Schafsköpfe sind in Niederösterreich daheim

Rund 757.000 Schweine, 436.000 Rinder sowie 79.000 Schafe und 17.000 Ziegen waren im Dezember 2017 in Niederösterreich registriert. Dieses Ergebnis hat die von der Statistik Austria jedes Jahr durchgeführte Allgemeine Viehzählung (AVZ) gebracht. Sie liefert wichtige Grundinformationen für agrarpolitische Entscheidungen.

Während die Zahl der in Niederösterreich gemeldeten Rinder gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 um 2.100 Stück oder 0,5 Prozent gesunken ist, gab es bei Schweinen, Schafen und Ziegen Bestandszuwächse. Nach den Erhebungen der Statistik Austria ist die Zahl der zwischen Enns uns Leitha beheimateten Schweine um 1.900 oder 0,3 Prozent, die Zahl der Schafe um 2.700 oder 3,5 Prozent gestiegen. Niederösterreichs Ziegenherde ist um 1.600 Tiere oder 10,9 Prozent gewachsen.

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21.03.2018

PET Recycling Team verbessert CO2-Bilanz von rPET weiter

Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team (PRT) errechnete c7-consult den Klimafußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. Rund 90 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team (PRT) errechnete c7-consult den Klimafußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. Rund 90 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen.

Recyclingwerk verwendet ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien

PET-Regranulat aus Post-Consumer-Getränkeflaschen von der PET Recycling Team GmbH – ein Tochterunternehmen von ALPLA – verursacht lediglich ein Zehntel der Treibhausgasemissionen von Neuware. Dies bestätigt eine neue Untersuchung.

Im Vorjahr ließ das PET Recycling Team (PRT) im niederösterreichischen Wöllersdorf den Klimafußabdruck für rezykliertes PET (rPET) aus eigener Produktion erheben. Der dabei ermittelte Wert lag bei 0,45 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm erzeugtem Material. Eine Neuberechnung durch c7-consult unter Berücksichtigung des mittlerweile optimierten Strommixes ergibt nun einen Wert von nur noch 0,21 kg CO2-Äquivalent.

„Mit der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien ist uns nochmals eine wesentliche Reduktion der CO2-Emissionen gelungen“, freut sich Plant Manager Peter Fröschel. „Mit unserer jährlichen Produktionsmenge von rund 31.000 Tonnen rPET sparen wir im Vergleich zu PET-Neuware dieselbe Menge an CO2, die eine Mischwaldfläche in der Größe von 6.231 Fußballfeldern in einem Jahr binden kann.“

Nachfrage nach rPET steigt

Neuware, sogenanntes Virgin PET, verursacht 2,15 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm. Demnach betragen die Treibhausgasemissionen für rezyklierte Ware aus Wöllersdorf lediglich ein Zehntel davon. CEO Günther Lehner sieht die ALPLA Nachhaltigkeitsstrategie bestätigt: „Wir stellen eine verstärkte Nachfrage nach Produkten aus Recycling-Materialien fest. Es ist in den vergangenen Jahren gelungen, von der reinen Kostendiskussion wegzukommen und Nachhaltigkeit als Wert zu verankern.“

Gesamter Recyclingprozess durchleuchtet

Die Berechnung des Klimafußabdrucks (Carbon Footprint) erfolgte gemäß ISO 14044, beginnend bei der Sammlung und Sortierung der gebrauchten PET-Flaschen über den Transport zum Werk in Wöllersdorf bis hin zum Waschen, Aufbereiten und Granulieren. Die Analyse basiert auf der Massen- und Energiebilanz (Strom- und Gasverbrauch) des Jahres 2016, welche seither konstant ist.

Investitionen in PET-Recycling

Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich ALPLA intensiv mit dem Recycling von Kunststoffen. „Unsere Kunden setzen auf Nachhaltigkeit und wir unterstützen sie dabei mit unserem Know-how. Wir sind der Überzeugung, dass Recycling nicht nur aufgrund gesetzlicher Bestimmungen richtig und wichtig ist. Es ist ein Wirtschaftszweig mit hoher Bedeutung für die Umwelt und die Zukunft unserer Branche“, sagt CEO Günther Lehner.

ALPLA betreibt an drei Standorten Recyclingwerke: Neben der 100-Prozent-Tochter in Wöllersdorf gibt das 2013 errichtete Werk in Radomsko (Polen) und ein Joint Venture in Mexiko. Pro Jahr werden in den drei Werken insgesamt 65.000 Tonnen lebensmitteltaugliches rPET aus Post-Consumer-Material produziert.

Weiterführende Informationen:

www.petrecyclingteam.com

www.alpla.com/de/nachhaltigkeit

www.c7-consult.at

Factbox PET Recycling Team GmbH (PRT)

2005 Gründung in Wöllersdorf

2010 ALPLA wird Mehrheitseigentümer

2012 Bau der Tochterfirma PRT Radomsko (Südpolen)

2014 ALPLA übernimmt PRT zu 100%

MitarbeiterInnen: 50 in Wöllersdorf (75 in Radomsko)

Jahresproduktion Wöllersdorf: 31.000 Tonnen rPET

Jahresproduktion Radomsko: 11.000 Tonnen rPET

Produkte: PET Regranulat, PET Flakes, PO Flakes

Was ist der Carbon Footprint?

Der Carbon Footprint oder Klimafußabdruck gibt Auskunft, wie viele Treibhausgasemissionen (u.a. Kohlendioxid, Methan und Lachgas) im gesamten Lebenszyklus eines Produktes anfallen. Er wird für eine definierte funktionelle Einheit berechnet – in diesem Fall für ein Kilogramm rPET, hergestellt im Jahr 2016 im Recyclingwerk Wöllersdorf der PET Recycling Team GmbH (Teil der ALPLA Gruppe). Weiterführende Informationen zur Berechnung unter www.carbonfootprint.at.

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 19.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 176 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Alexandra Dittrich (PR & Corporate Communications), Telefon 0043/5574/602-1083, Mail alexandra.dittrich@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA
22.01.2018

Datenschutz ist ab 25. Mai 2018 in allen EU-Staaten neu geregelt

Beispiel Videoüberwachung oder GPS-Ortung Beispiel Videoüberwachung oder GPS-Ortung

Der Datenschutz ist ab 25. Mai 2018 in allen EU-Staaten neu geregelt. Das hat auch arbeitsrechtliche Auswirkungen auf österreichische Betriebe: Sie müssen zwingend eine Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat abschließen – etwa bei der Einführung von Kontrollmaßnahmen, die die Menschenwürde berühren (zum Beispiel Videoüberwachung oder GPS-Ortung), oder bei der automationsunterstützten Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die über eine gesetzliche Verpflichtung hinausgeht. Dazu waren die Betriebe zwar auch schon bisher verpflichtet, haben das aber – wegen mangelnder rechtlicher Sanktionen – äußerst lax gehandhabt. Jetzt drohen aber mit der neuen EU-weiten Datenschutz-Regelung empfindliche Strafen – bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des weltweiten Umsatzes.

Durch die zunehmende Digitalisierung werden in den Unternehmen immer mehr Produktionsdaten, Leistungsdaten, Kundendaten und Mitarbeiterdaten aufgezeichnet und miteinander verknüpft. Damit kommt dem Thema Datenschutz immer größere Bedeutung zu. Die EU hat dieser Entwicklung Rechnung getragen und im Jahr 2016 die Datenschutz-Grundverordnung geschaffen, die ab 25. Mai 2018 verbindlich anzuwenden ist. Ziel ist ein einheitliches Datenschutzniveau im gesamten EU-Raum zu personenbezogenen Daten. Datenverarbeiter/-innen müssen künftig hohe Standards bei den Grundprinzipien Rechtmäßigkeit, Treu und Glauben (redliches und anständiges Verhalten), Transparenz, Zweckbindung, Datenminimierung, Richtigkeit, Speicherbegrenzung, Integrität und Vertraulichkeit beachten.

Halten sich die Verantwortlichen nicht daran, drohen saftige Strafen von bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des weltweit erzielten Umsatzes – je nachdem, welcher Betrag höher ist. Bisher waren nach österreichischem Datenschutzrecht Strafen von „lediglich“ bis zu 25.000 Euro vorgesehen. Die hohen Strafen sollen den Druck auf die betroffenen Unternehmen steigern, den Datenschutz tatsächlich ernst zu nehmen.

Ernst nehmen müssen Arbeitgeber dann auch die Verpflichtung zum Abschluss von Betriebsvereinbarungen laut Arbeitsverfassungsgesetz: Nämlich bei der Einführung von Kontrollmaßnahmen, die die Menschenwürde berühren, und bei Systemen zur automationsunterstützten (und über die gesetzliche Verpflichtung hinausgehenden) Ermittlung, Verarbeitung und Übermittlung von personenbezogenen Daten. Liegen diese Vereinbarungen nicht vor, ist der in der Datenschutz-Grundverordnung geforderte Grundsatz der Rechtmäßigkeit nicht erfüllt. Die Folge dieses klaren Rechtsbruches können empfindliche Strafen sein. AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer: „Wir wollen Unternehmen nicht kriminalisieren. Deshalb raten wir allen betroffenen Unternehmen, sich mit den Betriebsräten kurzzuschließen und entsprechende Vereinbarungen abzuschließen. Die AK unterstützt die Betriebsräte dabei.“

Mitbestimmung der Betriebsräte darf nicht eingeschränkt werden

Immer öfter wird die AK mit Fällen konfrontiert, in denen Betriebe den Betriebsräten – unter Hinweis auf den verschärften Datenschutz – zustehende Informationen verweigern. Die Arbeit der Belegschaftsorgane wird damit nicht nur erschwert, sondern sogar verhindert. Hier stellt die Arbeiterkammer klar: Ein solches Vorgehen ist rechtswidrig! Denn die Informationsrechte der Betriebsräte werden durch die Datenschutz-Grundverordnung nicht berührt und von ihr nicht eingeschränkt. Der österreichische Gesetzgeber hat dazu durch eine sogenannte Öffnungsklausel bestätigt, dass das Arbeitsverfassungsgesetz weiterhin anzuwenden ist.

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03.06.2018

NÖM AG schraubt ihre Umsatzerlöse auf mehr als 350 Millionen Euro

Nach Kategorien aufgeschlüsselt hat die NÖM AG im Vorjahr rund 171 Millionen Euro mit der sogenannten „Weißen Palette“ erwirtschaftet. Nach Kategorien aufgeschlüsselt hat die NÖM AG im Vorjahr rund 171 Millionen Euro mit der sogenannten „Weißen Palette“ erwirtschaftet.

Der Badener Milchverarbeiter NÖM AG hat im Geschäftsjahr 2017 mit rund 500 Beschäftigten Umsatzerlöse in Höhe von 350,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ist das ein Anstieg um 10,4 Prozent. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst der vor kurzem veröffentlichen Firmenbilanz.

Von den knapp 351 Umsatzmillionen sind 220 auf das Inland und 129 auf Auslandsmärkte innerhalb der EU entfallen. Lediglich 1,4 Millionen Euro kommen von Umsätzen außerhalb des gemeinsamen Wirtschaftsraumes. Der Anteil des Exportgeschäfts macht 45 Prozent aus. Das Unternehmen, das heuer sein 120-jähriges Firmenjubiläum begeht, bearbeitet 25 europäische Märkte, wovon Italien mit einem Umsatzvolumen von 70 Millionen Euro der größte ist.

Nach Kategorien aufgeschlüsselt hat die NÖM AG im Vorjahr rund 171 Millionen Euro mit der sogenannten „Weißen Palette“ erwirtschaftet. Darunter fallen alle Milchbasisprodukte ohne Frucht- und Zuckerzusatz, wie z.B. Trinkmilch, Butter, Topfen, Joghurt, Sauerrahm und Schlagobers. 130 Millionen Euro hat die „Bunte Palette“ – Milchprodukte mit Zutaten - beigesteuert. Dazu zählen u.a. Fruchtjoghurts, Joghurtdrinks, Kakao und Desserts. Auf die Kategorie „Sonstige“ sind fast 50 Umsatzmillionen entfallen.

Jeden Tag verarbeitet die NÖM am Standort Baden 1,2 Millionen Liter Rohmilch. Beliefert wird das Unternehmen von 3.200 Milchbauern der Milchgenossenschaft Niederösterreich (MGN), die 25 Prozent der NÖM-Anteile hält. Mehrheitseigentümer ist mit 75 Prozent die im Eigentum der Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien stehende Niederösterreichische Milch Holding.

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23.04.2018

60 Jahre OMV Raffinerie Schwechat

60 Jahre OMV Raffinerie Schwechat 60 Jahre OMV Raffinerie Schwechat

Ende April feiert ein besonders großer Wirtschaftsfaktor in Österreich und ein Garant der Versorgungssicherheit im Inland Geburtstag: Die Raffinerie Schwechat wird 60 Jahre alt. Am 22. April 1958 hatte die OMV den Grundstein zum Wiederaufbau der im zweiten Weltkrieg zerstörten Produktionsanlage gelegt.

Heute ist die Raffinerie Schwechat zu einem der wichtigsten Arbeitgeber der Region, zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor und zu einer unverzichtbaren Säule der österreichischen Energiewirtschaft geworden. „Als größter Industriebetrieb Österreichs sind wir stolz darauf, die Raffinerie Schwechat zu betreiben“, sagt der für das Raffinerie- und Tankstellengeschäft zuständige OMV-Vorstand Manfred Leitner. Die Anlage zeichne sich durch höchste Sicherheits-, Umwelt und Produktionsstandards, optimale Marktnähe sowie die Integration der Petrochemie aus.

Mit einer jährlichen Verarbeitungskapazität von 9,6 Millionen Tonnen Rohöl und einer Kapazitätsauslastung von mehr als 90 Prozent zählt die Raffinerie Schwechat zu den effizientesten in Europa. Hier produziert die OMV mit rund 700 Beschäftigten Benzin, Dieselkraftstoffe, Heizöl schwer, leicht und extraleicht. Dazu kommen petrochemische Grundstoffe zur Herstellung von Kunst- und Farbstoffen, Arznei- und Waschmitteln sowie der Flugturbinenkraftstoff Kerosin. Die Raffinerie Schwechat deckt rund die Hälfte des Bedarfs an Mineralölprodukten in Österreich.

Der Raffineriebetrieb in Schwechat mit seinem angeschlossenen Tanklager im Hafen Wien-Lobau wickelt 32 Prozent aller Lieferungen von Mineralöl und anderen petrochemischen Produkten mit dem Verkehrsträger Bahn ab, 28 Prozent mit dem Lkw sowie acht Prozent mit dem Binnenschiff. 32 Prozent des Volumens gehen in zwei Pipelines „auf die Reise“: Durch die eine Röhre strömt das Öl von Schwechat zum Großtanklager St. Valentin im Mostviertel, die andere transportiert den Turbinenkraftstoff Kerosin zum Großkunden „Jet“ am Flughafen Wien-Schwechat.

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03.04.2018

Mehr Frachtschiffe befördern auf der Donau größere Mengen

Auch waren 2017 wieder mehr Güterschiffe auf der Donau unterwegs als im Jahr zuvor. Auch waren 2017 wieder mehr Güterschiffe auf der Donau unterwegs als im Jahr zuvor.

Obwohl die gesamte Donauschifffahrt im Jänner und Februar 2017 durch extreme Winterkälte und Vereisung des Stromes schwer behindert war und phasenweise überhaupt zum Erliegen gekommen ist, konnten die transportierenden Schiffahrtsunternehmen im Vorjahr das Warenvolumen zwischen Passau und Hainburg steigern. 2017 haben Frachtschiffe auf dem österreichischen Abschnitt der Donau Güter mit einer Gesamtmenge von 9,6 Millionen Tonnen befördert. Gegenüber 2016 ist das ein Anstieg um sechs Prozent.

Auch waren 2017 wieder mehr Güterschiffe auf der Donau unterwegs als im Jahr zuvor. Wie die Statistik Austria dem NÖ Wirtschaftspressedienst mitteilt, gab es im Vorjahr zwischen Passau und Hainburg mehr als 8.900 beladene Fahrten.

Das bedeutet ein Plus um fast 500 Fahrten oder 5,7 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016.

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12.03.2018

Kaufkraft in der Ostregion liegt deutlich über dem EU-Durchschnitt

Wirklichkeitsgetreuer ist es, die regionalen BIPs von Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zusammenzufassen. Wirklichkeitsgetreuer ist es, die regionalen BIPs von Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zusammenzufassen.

In Niederösterreich lag die Kaufkraft im Jahr 2016 um vier Prozent über dem EU-Durchschnitt. Das hat Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften in Luxemburg, ermittelt. Dabei ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in insgesamt 276 EU-Regionen erhoben und mittels Kaufkraftindizes vergleichbar gemacht worden. Lag 2016 der EU-Schnitt bei 100 Kaufkraft-Indexpunkten, erreichte Niederösterreich 104 Punkte, entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst dieser Eurostat-Studie.

Zu der Kaufkraft-Erhebung muss man allerdings anmerken, dass Eurostat das regionale Pro-Kopf-BIP dem jeweiligen Arbeits- und nicht dem Wohnort zurechnet. Für die Ostregion Österreichs ergibt sich damit ein verzerrtes Bild, weil die Wirtschaftsleistung der vielen niederösterreichischen und burgenländischen Wien-Pendler zur Gänze der Bundeshauptstadt zugeschlagen wurde und im Ergebnis des eigenen Bundeslandes fehlt. Wien weist nicht zuletzt deshalb mit 153 Punkten einen sehr hohen Kaufkraftindex auf.

Wirklichkeitsgetreuer ist es, die regionalen BIPs von Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zusammenzufassen. Die Ostregion Österreichs erreicht dann 127 Kaufkraft-Indexpunkte. Die Wirtschaftsleistung liegt hier also um mehr als ein Viertel über dem EU-Durchschnitt. Westösterreich mit den Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Oberösterreich kommt auf 137 Punkte, Südösterreich mit Kärnten und der Steiermark auf 112 Punkte.

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12.03.2018

Kleidermacherin und Blumenladen eröffneten in der Hohenemser Innenstadt

Blumen, Geschenke, kleine Einrichtungselemente und Dekorationen bietet der neue Blumenladen freistiel von Alexandra Vergianitis und Ursula Mathis in der Hohenemser Marktstraße. Blumen, Geschenke, kleine Einrichtungselemente und Dekorationen bietet der neue Blumenladen freistiel von Alexandra Vergianitis und Ursula Mathis in der Hohenemser Marktstraße.

Sanierung der denkmalgeschützten Marktstraße 48 abgeschlossen

Hohenems, 12. März 2018 – Der Hohenemser Projektentwickler Lacha & Partner hat die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes Marktstraße 48 abgeschlossen. Das Unternehmen investierte dafür mehr als 800.000 Euro. Am Donnerstagabend eröffnete dort eine Haute-Couture-Schneiderin, im benachbarten Areal „Marktstraße Nord“ feierte zeitgleich ein Blumenladen Eröffnung. Insgesamt gibt es nun mehr als 40 Betriebe in der Marktstraße und im Jüdischen Viertel. Zwei Drittel davon hat Lacha & Partner angesiedelt. So sind 66 neue Arbeitsplätze entstanden.

Allein in den vergangenen vier Jahren hat der Hohenemser Projektentwickler Lacha & Partner 14 Millionen Euro in Bauprojekte in der Marktstraße und im Jüdischen Viertel investiert. Die Zahl der Geschäfte, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe im Zentrum stieg von 20 auf inzwischen 42. Exakt 29 von ihnen hat Lacha & Partner in den letzten Jahren nach Hohenems geholt.

„Wir verfolgen eine langfristige Strategie für die Belebung der Innenstadt“, schildert Geschäftsführer Markus Schadenbauer-Lacha. Das Unternehmen saniert denkmalgeschützte Häuser in der Innenstadt in hoher Qualität. Neubauten verdichten die Nutzung in der Innenstadt. Ganz bewusst schafft Schadenbauer-Lacha dabei jeweils auch Flächen für Handel und Dienstleistungsbetriebe. 66 Arbeitsplätze sind so in den vergangenen Jahren zusätzlich entstanden.

Kreative Geschäfte bringen individuellen Charakter

„Statt gesichtslose Ketten siedeln wir kleine, kreative, sehr hochwertige Geschäfte an. So erhält Hohenems einen individuellen Charakter und unterscheidet sich deutlich von den anderen Städten in der Region“, ist Schadenbauer-Lacha überzeugt.

Jüngste Beispiele sind die Werkstatt von Kleidermacherin Gabriele Kastl und das Blumengeschäft von Alexandra Vergianitis und Ursula Mathis in der Marktstraße. Die beiden Läden feierten am Donnerstagabend offizielle Eröffnung. Kastl fertigt in ihrem Atelier Haute Couture aus Vorarlberger Stoffen. Der Blumenladen freistiel bietet neben Blumen auch Geschenke, kleine Einrichtungselemente und Dekorationen.

Achtung: Fotos der Kleidermacherin Gabriele Kastl finden Sie in Kürze hier zum Download: http://download.pzwei.at/Gabriele-Kastl.zip

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Lacha & Partner GmbH, Geschäftsführer Markus Schadenbauer-Lacha, Telefon +43/5576/79214-14, Mail m.schadenbauer@lacha.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis

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