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Donnerstag 20.06.2019 07:02
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Wirtschaft

11.06.2019

Flughafen Wien-Schwechat erwartet den bisher verkehrsstärksten Sommer

Flughafen Wien-Schwechat erwartet den bisher verkehrsstärksten Sommer Flughafen Wien-Schwechat erwartet den bisher verkehrsstärksten Sommer

Dem verkehrsstärksten Sommer aller Zeiten blickt der Flughafen Wien-Schwechat entgegen. „Ab Ende Juni erwarten wir jeden Tag zwischen 90.000 und 100.000 Passagiere, das sind so viele, wie der zweite Wiener Gemeindebezirk Einwohner hat“, sagte Flughafen-Vorstandsmitglied Julian Jäger im Klub der Wirtschaftspublizisten. In den vier Monaten von Juni bis September rechnet der Vienna International Airport (VIE) bei der Zahl der abgefertigten Fluggäste mit einem Plus von zehn Prozent. Rund 30 Millionen Passagiere werden heuer auf dem Flughafen Wien-Schwechat starten und landen.

In Anbetracht des sich im Sommer abzeichnenden Gedränges rät Jäger allen Reisenden, schon zwei Stunden vor dem geplanten Start ihres Fliegers am Flughafen zu sein. „Die Billigfluglinien schließen das Gate schon eine halbe Stunde vor dem Abflug, die sind da ganz strikt“, macht Jäger aufmerksam. Um den Urlaubern und Geschäftsreisenden unnötige Wartezeiten zu ersparen, habe der VIE 200 zusätzliche Mitarbeiter bei der Sicherheitskontrolle und bei der Flugabwicklung eingestellt.

Einmal mehr mahnte Jägers Vorstandskollege Günther Ofner die dringend notwendige Ertüchtigung des hochrangigen Straßen- und Schienennetzes rund um den Flughafen ein: „Der Brand im Tunnel Rannersdorf und die dann erforderliche Sperre der Wiener Aussenring-Schnellstraße S1 haben den Kfz-Verkehr in der Region fast zum Erliegen gebracht.“ Um die Probleme auf der Ostautobahn A4 und der S1 sowie die Kapazitätsengpässe bei der Bahnverbindung zwischen Wien und Bratislava und beim City-Airport-Train (CAT) in den Griff zu bekommen, schlägt Ofner eine gemeinsame Aktionsplattform der Bundesländer Niederösterreich und Wien, der Anrainer-Gemeinden, der ASFiNAG und der ÖBB vor.

Eine positive Zwischenbilanz zog der Flughafen-Vorstand über das zu Ostern eingeführte neue Vorfahrtsystem an der Straßenrampe zum Abflug-Terminal. „Seitdem wir dort eine Kurzparkzone haben und das Halten des Autos nur noch zehn Minuten kostenlos erlaubt ist, hat sich die Situation spürbar verbessert“, berichtet er. Viele Uber-Fahrer würden jetzt allerdings mit ihren Abholtaxis um den Airport Runden drehen – ein Problem, „dem wir uns noch stellen müssen“, so Ofner.

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11.06.2019

Zum ersten Mal in der Geschichte, mehr Schadholz als Frischeinschlag verarbeitet

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hat Österreichs Sägeindustrie im Vorjahr mehr Schadholz als Frischeinschlag verarbeitet. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hat Österreichs Sägeindustrie im Vorjahr mehr Schadholz als Frischeinschlag verarbeitet.

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hat Österreichs Sägeindustrie im Vorjahr mehr Schadholz als Frischeinschlag verarbeitet. Während 2018 die Menge an genutztem Schadholz um 53 Prozent auf 9,93 Millionen Erntefestmeter regelrecht explodiert ist, gab es beim Neueinschlag einen Rückgang um 17 Prozent auf 9,26 Millionen Erntefestmeter. „Wir sind ein verlässlicher Abnehmer von Schadholz aus den heimischen Wäldern“, betont Herbert Jöbstl, Vorsitzender der österreichischen Sägeindustrie und Geschäftsführer der Division Wood Products des finnisch-schwedischen Forstkonzerns Stora Enso mit Sägewerken in Ybbs/Donau und Brand im Waldviertel.

Auch heuer rechnet dieser Industriezweig damit, noch mehr Rundholz aus dem Inland zur Weiterproduktion zu übernehmen. Das ist möglich, „weil sich die Baukonjunktur auf einem hohen Niveau befindet“, sagt Jöbstl. Zudem habe man mit dem von heimischen Forschern vor einigen Jahren entwickelten „Cross Laminated Timber“ (CLT) – übersetzt „Brettsperrholz“ – ein Produkt auf den Markt gebracht, das sich bei der Errichtung von Gebäuden vielfältig einsetzen lässt.

Wie Jöbstl dem NÖ Wirtschaftspressedienst bekanntgibt, sei die weltweite Nachfrage nach CLT mittlerweile so groß, dass Stora Enso die Kapazität dieser Produktionsschiene im Sägewerk Ybbs/Donau von derzeit knapp unter 100.000 Kubikmeter um weitere 12.000 Kubikmeter aufstocken wird. Dort beschäftigt das Unternehmen 450 seiner 1020 Mitarbeiter in Österreich. In Brand im Bezirk Zwettl sind es rund 250.

Für Österreich hat die Holzindustrie eine große wirtschaftliche Bedeutung. 2018 hat die Branche, dieaus den Sparten Bau, Möbel, Sägewerke und Platten sowie Schi besteht, mit mehr als 1.200 Unternehmen und etwa 26.400 Mitarbeitern in allen Bundesländern einen Produktionswert von 8,3 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das war ein Anstieg um fünf Prozent gegenüber dem Jahr davor. Die Exporte sind um 6,6 Prozent auf rund sechs Milliarden Euro gewachsen.

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20.03.2019

Anstieg der Wohnimmobilienpreise in Österreich deutlich über dem EU-Durchschnitt

Die Wohnimmobilienpreise sind in Österreich im dritten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahresquartal mit 8,0 Prozent weiter kräftig angestiegen Die Wohnimmobilienpreise sind in Österreich im dritten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahresquartal mit 8,0 Prozent weiter kräftig angestiegen

Die Wohnimmobilienpreise sind in Österreich im dritten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahresquartal mit 8,0 Prozent weiter kräftig angestiegen. Der Preisauftrieb in Österreich lag deutlich über dem EU-Durchschnitt. Besonders stark war der Preisanstieg in den Bundesländern (ohne Wien) mit fast 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Aber auch in Wien hat sich das Immobilienpreiswachstum – nach einigen Quartalen mit vergleichsweise moderater Teuerung – im dritten Quartal 2018 mit einem Plus von 6,5 Prozent im Vorjahresvergleich beschleunigt. Vor diesem Hintergrund belief sich im Dezember 2018 das Wachstum der Wohnbaukreditvergabe – bei unverändert günstigen Konditionen – auf 4,9 Prozent (im Jahresabstand).

Gute Konjunkturlage in Osteuropa spiegelt sich in steigenden Wohnimmobilienpreisen wider

In den meisten CESEE-Ländern legten die Immobilienpreise laut Eurostat-Daten im zweiten und dritten Quartal 2018 deutlich stärker zu als im EU-Durchschnitt (4,3 Prozent). Die positiven Rahmenbedingungen in der Region wie das starke Einkommenswachstum, historisch niedrige Arbeitslosenquoten und relativ optimistische Wachstumsaussichten in Verbindung mit weiterhin günstigen Finanzierungsbedingungen zeigen sich in der hohen Nachfrage nach Wohnimmobilien. Zudem wird die Nachfrage in vielen Ländern weiterhin durch zielgruppenspezifische Subventionsprogramme unterstützt.

Steigende Wohnimmobilienpreise auch in zahlreichen anderen Euro-Ländern

Neben Österreich und den CESEE-Ländern wiesen auch die Niederlande, Irland, Portugal, Spanien und Luxemburg dynamisch steigende Wohnimmobilienpreise im zweiten und dritten Quartal 2018 auf. Die Ausnahme blieb Italien, wo im gleichen Zeitraum die Preise sanken.

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25.06.2018

kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen

kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen

Nach der Übernahme von kika/Leiner durch die SIGNA Gruppe ist es gelungen, in Zusammenarbeit mit euro delkredere eine Warenkreditversicherung zu gewinnen und entsprechende Verträge zu unterzeichnen. Dieser Schritt unterstreicht das hohe Vertrauen in die SIGNA Gruppe und in kika/Leiner. „Dadurch ist es möglich die geordneten Geschäftsbeziehungen zwischen unseren Lieferanten und uns wieder in Gang zu setzen," so Dr. Gunnar George, Geschäftsführer kika/Leiner. Für die Kundinnen und Kunden des Unternehmens bedeutet das, "dass, wie schon bisher, bestellte Ware garantiert geliefert wird, nun aber, durch die Kreditversicherung, eine zusätzliche Sicherheit gegeben ist", so George weiter.

Der Abschluss neuer Verträge ist ein weiterer Schritt zur nachhaltigen Zukunftssicherung des österreichischen Traditionsunternehmens kika/Leiner.

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03.08.2018

Jeder fünfte Arbeitnehmer leidet zur Urlaubszeit unter Stress

Jeder fünfte Arbeitnehmer leidet zur Urlaubszeit unter Stress Jeder fünfte Arbeitnehmer leidet zur Urlaubszeit unter Stress

Urlaub ist die schönste Zeit im Jahr – aber nur, wenn man selbst davon betroffen ist. Laut einem aktuellen Online-Stimmungsbild von karriere.at ist nämlich jeder fünfte Befragte wegen Urlaubsvertretungen für Kollegen während der Sommermonate sogar stärker gestresst als sonst. Die wenigsten Arbeitnehmer und Führungskräfte können laut Umfrage ein klassisches Sommerloch mit geringer Arbeitsbelastung genießen.

552 karriere.at-User nahmen auf Arbeitnehmerseite an dem Online-Voting teil. Ergebnis: Für den Großteil ist das sprichwörtliche Sommerloch nicht mehr als ein Mythos. Jeder zweite Arbeitnehmer (52 Prozent) gibt an, dass sich die anstehende Arbeit gleichmäßig über das Jahr verteilt und der Sommer nicht die oft herbeigesehnte Stressreduktion mit sich bringt. Gut jeder Fünfte (22 Prozent) steht in der Ferienzeit sogar stärker unter Druck, weil auch die Arbeit von abwesenden Kollegen übernommen werden muss. 16 Prozent geben an, dass es im Sommer „etwas ruhiger“ sei. Und nur einer von zehn Arbeitnehmern (10 Prozent) freut sich über stressfreies Arbeiten bis September.

Auch auf Seiten der Führungskräfte und HR-Manager (189 Befragte) kann nur eine Minderheit (13 Prozent) von einem wirklichen Sommerloch berichten. Die relative Mehrheit der Unternehmensvertreter (40 Prozent) stellt aber fest, dass es etwas ruhiger ist als sonst. Rund ein Drittel (31 Prozent) merkt keinen Unterschied zum Rest vom Jahr, was das Arbeitspensum anbelangt. 16 Prozent sagen, dass sie durch Urlaubsvertretungen für andere Kollegen im Sommer stärker beansprucht werden.

"„Dass mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer den Arbeitsdruck über das Jahr gesehen als konstant empfinden, spricht für die Planung in heimischen Unternehmen: Urlaubsbedingte Abwesenheiten werden meist offenbar so gut abgefedert, dass kein merklicher oder nur temporärer Mehraufwand für Urlaubsvertretungen entsteht“", analysiert Thomas Olbrich, Chief Culture Officer von karriere.at das Ergebnis des Online-Votings.

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01.01.2019

Der Fiskus verliert jährlich mehr als 600 Millionen Euro

Bereits rund 20 Prozent der Weihnachtsgeschenke wurden heuer über den Online-Versandhandel wie Amazon, eBay und Co gekauft.
 Bereits rund 20 Prozent der Weihnachtsgeschenke wurden heuer über den Online-Versandhandel wie Amazon, eBay und Co gekauft.


Bereits rund 20 Prozent der Weihnachtsgeschenke wurden heuer über den Online-Versandhandel wie Amazon, eBay und Co gekauft.
 Das hat eine Studie der Initiative Wirtschaftsstandort OÖ (IWS) ergeben. Der Versandhandel verzeichnet vor allem beim Kauf von Büchern, Tonträgern, Fotoapparaten, bei Haushalts- und Elektroartikel sowie bei Bekleidung aller Art
besonders hohe Steigerungsraten. „Was auf der einen Seite als besonders bequem erscheint, hat nicht nur für den österreichischen stationären
Handel in den Ortszentren und Einkaufsstraßen enorme Umsatzeinbußen zur Folge, sondern auch für die Finanzverwaltung beträchtliche Nachteile“, macht IWS-Geschäftsführer Prof. Gottfried Kneifel auf eine „Lücke in der Steuergesetzgebung“ aufmerksam.

Während in Österreich jeder Betrieb eine täglich prüfbare
 Dokumentation seiner Geschäfte der Finanzbehörde vorlegen muss, können Online-Versandunternehmen mit ausländischen Betriebsstandorten
wie etwa in Luxemburg oder gar in EU-Drittländern – nicht geprüft werden.
 Nach vorsichtigen Schätzungen von IWS-Experten entgehen dem österreichischen Fiskus dadurch jährlich mehr als 600 Millionen Euro
an Mehrwertsteuer-Einnahmen, weil Steuern und Abgaben, die von österreichischen Konsumenten bei Online-Geschäften zwar, bezahlt aber nur selten bei der österreichischen Finanz landen.

Kneifel: „Steuer-Transparenz ist nicht nur eine Frage von Fairness und Gerechtigkeit.“ Es ist für unsere
 stationären Handelsbetriebe auch eine Frage der Wettbewerbsfähigkeit und eine Frage der Erhaltung von Arbeitsplätzen. 
Außerdem müssen Umwelt- und Konsumentenschutz nicht nur für in Österreich
registrierte Unternehmen gelten, die überdies auch noch ARA und Alt-Elektrogeräte-Pfand abliefern müssen.
 Wir fordern daher den Gesetzgeber auf, alle Möglichkeiten der modernen elektronischen Technik auch gegenüber
 internationalen Online-Versand-Unternehmen einzusetzen, damit auch deren Geschäfte ebenso überprüfbar
werden, wie dies von der Finanzverwaltung bei Betriebsprüfungen gegenüber Handelsbetrieben mit Standort in Österreich
 praktiziert wird.“

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06.11.2018

Förderprogramm JumpStart schafft für Jungunternehmen den passenden Rahmen

Dritte Ausschreibungsrunde von JumpStart erfolgreich abgeschlossen – Mit Förderung von Female Founders werden unter anderem auch weibliche Start-ups gezielt unterstützt Dritte Ausschreibungsrunde von JumpStart erfolgreich abgeschlossen – Mit Förderung von Female Founders werden unter anderem auch weibliche Start-ups gezielt unterstützt

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) hat gemeinsam mit der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) die dritte Ausschreibungsrunde des Programms JumpStart erfolgreich abgeschlossen. Aus 24 eingereichten Projekten hat eine unabhängige Expertenjury die besten Konzepte ausgewählt, die nun als Inkubatoren mit jeweils bis zu 150.000 Euro unterstützt werden. Diese sind: Female Founders, Lemmings und The Ventury aus Wien, Climate KIC aus Niederösterreich und I.E.C.T. aus Tirol. Schwerpunkt des Programms liegt dabei auf der Unterstützung und Weiterentwicklung heimischer Inkubatoren und Akzeleratoren, die innovativen Start-ups nicht nur Büro-, Labor-, oder Produktionsflächen, sondern insbesondere maßgeschneiderte Beratungsleistungen zur Verfügung stellen.

„Unsere innovativen Start-ups brauchen die besten Rahmenbedingungen. Mit dem JumpStart-Programm leisten wir einen wichtigen Beitrag, um aus Ideen erfolgreiche Geschäftsmodelle zu machen. Besonders positiv ist, dass wir in dieser Runde mit der Unterstützung von Female Founders auch gezielt Frauen in Start-ups unterstützen können. Wir brauchen mehr Gründerinnen und dafür braucht es neben Mut und Eigeninitiative auch entsprechende Rahmenbedingungen“, sagt Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.

Projekte aus ganz Österreich

Im Rahmen der dritten Ausschreibungsrunde wurden 24 Anträge aus ganz Österreich eingereicht. Neben bekannten und in der Szene fest verankerten Akteuren konnten in dieser Runde auch viele junge Initiativen angesprochen werden. Die Bandbreite der Bewerber und der ausgewählten Projekte reichte dabei von „Stand-alone“- über Corporate-Inkubatoren und Technologiezentren bis hin zu akademischen Akzeleratoren und verteilt sich über alle Start-up-relevanten Branchen, wie Life Sciences, IT, Web/Mobile, Dienstleistungen und Hardware.

„Um ihre Ideen umzusetzen, brauchen Start-ups neben finanziellen Ressourcen eine Arbeitsumgebung, in der sie sich ganz auf ihre Projekte konzentrieren und gleichzeitig von der Vernetzung und vom lebendigen Erfahrungsaustausch mit anderen Start-ups profitieren können. Mit aws JumpStart unterstützen wir die besten Inkubatoren und schaffen damit die notwendigen Rahmenbedingungen“, sagt die aws Geschäftsführung, Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister.

In einem ersten Schritt wurden in der Förderungsschiene nun geeignete Inkubatoren und Akzeleratoren ausgewählt und unterstützt. Damit wird für Unternehmungen ein produktiver und unbürokratischer Rahmen geschaffen, in dem sie sich entwickeln können. Zudem brauchen besonders innovative Start-ups auch selbst Finanzierung. In einem zweiten Modul des Förderungsprogramms werden daher vielversprechende Start-ups auch direkt unterstützt. Bis zu fünf der Unternehmen, die sich in einem JumpStart Inkubator/ Akzelerator befinden, werden dazu ausgewählt. Pro Start-up ist eine Förderung von 22.500 Euro vorgesehen.

Die Projekte im Überblick:

Climate KIC

Climate KIC ist Europas größtes öffentlich-privates Netzwerk für Klimaschutzinnovation, das sowohl in Österreich als auch in 31 weiteren europäischen Ländern tätig ist. Durch das enorme Partnernetzwerk von mehr als 330 Forschungsinstitutionen, Bildungseinrichtungen und KMU wird den Start-ups in den Bereichen der Entwicklung von grünen Finanzinstrumenten, nachhaltigen Produktionssystemen, klimafreundlicher Landnutzung und nachhaltiger Städtenutzung ein breites Angebot an Coachings und Workshops geboten.

Female Founders

Der Female Founders Verein wurde 2016 von Lisa-Marie Fassl, Tanja Sternbauer und Nina Wöss gegründet, um eine Plattform zur stärkeren Vernetzung und Förderung von Frauen im Start-up Bereich zu schaffen. Mittlerweile hat sich die Female Founders Community auch international einen Namen gemacht, mit Mitgliedern aus mehr als 10 Nationen. Diese Community dient in weiterer Folge der Akquise von Unternehmen für das geplante Accelerator-Programm, das ausgewählte Projekte zu einer „investment-readiness“ und einem erfolgreichen Markteintritt führen soll.

I.E.C.T.

Die private Institution I.E.C.T. – Institute for Entrepreneurship Cambridge – Tirol hat mit Ihrem Co-Founder Dr. Hermann Hauser, dem Mitbegründer des Cambridge Phenomenon, ein Urgestein mit an Bord, das einen essentiellen Beitrag zum Aufbau einer aufstrebenden Entrepreneurship-Kultur beigetragen hat. I.E.C.T. bietet bestehenden und etablierten Unternehmen als auch der Industrie durch einen Strategie-Support und Innovationsscouting die optimalen Voraussetzungen, um auf ihre Bedürfnisse einzugehen.

Lemmings

Lemmings ist ein Wiener Early-Stage Inkubator und Akzelerator mit einem Schwerpunkt auf Emerging Technology wie Artificial Intelligence, Blockchain und Virtual & Augmented Reality. Das Gründerteam Thomas Schranz und Allan Berger weist bereits große Erfahrung durch die Gründung Ihres Start-ups Blossom auf, dass ein Projektmanagement Service für Software-Teams bereitstellt. Lemmings hat in den letzten zwei Jahren über 200 Teilnehmer betreut und um die Talente noch besser zu fördern und anzuziehen, wird jetzt ein Programm namens "Project Magic" etabliert.

The Ventury

The Ventury wurde 2016 unter anderem von Christoph Aschberger, Christoph Bitzner und Jakob Reiter in Wien gegründet. Zusammengefunden haben sich die drei durch die gemeinsame Arbeit am Start-up Simplewish, das auch weiterhin operativ agiert. Ihre Erfahrungen sammelten die Gründer im österreichischen Start-up Ökosystem als Mentoren, Jury-Mitglieder und Vortagende für Organisationen und Bildungseinrichtungen. Der Fokus des Inkubator- und Akzelerator Programms liegt in der operativen Unterstützung von Start-ups im Bereich Conversational Interfaces, AI und Machine Learning.

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21.12.2018

Glasverpackungen erleben zurzeit eine echte Renaissance

Einen eindeutigen Trend zum Kauf und zur Wiederverwendung von Glasverpackungen meldet Österreichs größter Glaserzeuger Einen eindeutigen Trend zum Kauf und zur Wiederverwendung von Glasverpackungen meldet Österreichs größter Glaserzeuger

Einen eindeutigen Trend zum Kauf und zur Wiederverwendung von Glasverpackungen meldet Österreichs größter Glaserzeuger, die Firma Vetropack Austria GmbH mit Sitz in Pöchlarn. „Die Menschen werden zunehmend sensibler, wenn sie von großen Plastikmüllinseln in den Meeren lesen“, erklärt Geschäftsführer Johann Eggerth in einem Interview mit dem Magazin „iv-positionen“. Demgegenüber sei Glas ein hochwertiges Verpackungsmaterial, das keinerlei Reaktion mit seinen Inhaltsstoffen eingehe. „Das sind Qualitäts- und Gesundheitsaspekte, die den Konsumenten immer bewusster werden“, streicht der Vetropack-Chef hervor.

2017 hat das Industrieunternehmen in Pöchlarn sowie an einem weiteren Produktionsstandort im oberösterreichischen Kremsmünster 1,7 Milliarden Stück Glasverpackungen erzeugt und verkauft – von der Bierflasche bis zum Marmeladeglas. „Es gibt keinen Haushalt in Österreich, in dem unsere Glasverpackungen nicht vorkommen“, stellt Eggerth fest. Aber auch im Ausland seien die Vetropack-Gebinde gefragt, geht doch rund die Hälfte der Produktionsmenge in den Export, insbesondere nach Italien, Frankreich und Deutschland.

In Österreich beschäftigt der Glaserzeuger 685 Mitarbeiter, 360 davon in Pöchlarn. Auch bei Vetropack spürt man den Fachkräftemangel. „Es ist sehr schwierig, technische Positionen extern zu besetzen“, sagt Eggerth. Gemeinsam mit anderen Unternehmen der Branche habe man deshalb im Vorjahr eine eigene Lehrausbildung für Glasverfahrenstechnik ins Leben gerufen. Zurzeit würden in Pöchlarn und Kremsmünster 30 Lehrlinge ausgebildet, berichtet der Geschäftsführer.

Im Geschäftsjahr 2017 hat die Vetropack Austria GmbH einen Umsatz von rund 180 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der Schweizer Vetropack-Gruppe, die mit 3.000 Beschäftigten und einer Absatzmenge von fünf Milliarden Stück Verpackungsglas zu den führenden Verpackungsherstellern in Europa zählt. Neben der Schweiz und Österreich gibt es Vetropack-Niederlassungen auch in Italien, Kroatien, Tschechien, in der Slowakei und in der Ukraine.

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02.05.2019

METRO Österreich engagiert sich bewusst gegen Lebensmittelverschwendung

METRO setzt konsequent darauf, Lebensmittelabfälle zu reduzieren. „Nichts gegen die Lebensmittelverschwendung zu tun ist keine Option“, so CEO Xavier Plotitza anlässlich des bevorstehenden Tages gegen Lebensmittelverschwendung am 2. Mai. „Auch wenn es banal klingt: Als Handelsunternehmen wollen wir Lebensmittel verkaufen und nicht wegwerfen. Deshalb verbessern wir ständig unsere Prozesse. Unser Ziel ist es, Lebensmittelabfälle in unserem Geschäftsbetrieb bis 2025 um 50 % zu reduzieren.“

METRO versucht daher Modelle zu entwickeln, durch die das, was nicht mehr verwertbar ist, trotzdem einer sinnhaften Verwertung zugeführt wird. Vor allem ist es nach Ansicht von METRO aber notwendig, in der gesamten Wertschöpfungskette noch genauer zu planen und achtsamer mit den Bestellmengen und dem Umgang mit Lebensmitteln zu sein.

Alle zwölf METRO Großmärkte arbeiten auch seit Jahren mit caritativen Organisationen zusammen, die Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Fleisch erhalten. Seit genau einem Jahr holt die Wiener Tafel zwei Mal pro Woche auch Waren direkt von der METRO Frischeplattform in Maria Lanzendorf.

CEO Plotitza: „Wir wollen in allem, was wir tun, nachhaltig werden. Daher engagiert sich METRO auch bewusst gegen Lebensmittelverschwendung. Das kann auch gemeinsam mit der Gastronomie erfolgen, denn mit dem METRO Express, der Zustellflotte mit eVans bzw. einem eTruck, liefert METRO im Großraum Wien, in Graz, Linz und Salzburg ökologische und ökonomische Vorteile. METRO Kunden erhalten das gesamte METRO Sortiment innerhalb von drei Stunden ab Bestellung garantiert ultrafrisch zugestellt, dank Elektrofahrzeugen erfolgt die Lieferung zu 100 Prozent emissionsfrei. Gastronome sind durch den METRO Express und die 3-Stunden-Lieferung höchst flexibel im Bestellwesen und müssen die Lagerräume nicht füllen, so leisten wir gemeinsam einen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung“, so Xavier Plotitza.

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08.01.2019

Neues Führungsteam bei HARTL HAUS - Unternehmen bleibt in Familienhand

Dir. Yves Suter verstärkt die bisherige Geschäftsführung mit KR Dir. Roland Suter und Dir. Peter Suter. Prok. Andreas Talamas, MSc und Prok. BM Erwin Nechwatal erhielten mit Anfang Jänner die Prokura Dir. Yves Suter verstärkt die bisherige Geschäftsführung mit KR Dir. Roland Suter und Dir. Peter Suter. Prok. Andreas Talamas, MSc und Prok. BM Erwin Nechwatal erhielten mit Anfang Jänner die Prokura

Der niederösterreichische Fertighaushersteller Hartl Haus beginnt das Jahr mit einer Veränderung in der Führungsebene. KR Dir. Roland Suter und Dir. Peter Suter, die seit mittlerweile 34 Jahren das Unternehmen als Geschäftsführer leiten, holten sich mit Dir. Yves Suter einen dritten Geschäftsführer und damit die nächste Generation ins Boot. Prok. Andreas Talamas, MSc und Prok. BM Erwin Nechwatal stehen unterstützend und beratend zur Seite.

Nächste Generation

Dir. Yves Suter ist bereits seit 2006 Jahren im Unternehmen tätig und erhielt 2013 die Prokura. Dir. Yves Suter war zu Beginn seiner Zeit bei Hartl Haus maßgeblich und federführend für die Programmierung der Fertigungsbrücken und Abbundmaschinen zuständig und konnte in den vergangenen zwölf Jahren viel Erfahrung in den unterschiedlichsten Bereichen sammeln. Seit fünf Jahren ist Dir. Yves Suter im Bereich Marketing und übernahm zuletzt die Marketingleitung von seinem Vater KR Dir. Roland Suter.

Unterstützung für die Geschäftsführung

Prok. Andreas Talamas, der seit 2012 als Leiter der Verwaltungsabteilung fungiert, erhielt mit Jahresanfang die Prokura für den Bereich Rechnungswesen und Verwaltung.

Mit Prok. BM Erwin Nechwatal erhielt ein Mitarbeiter, der bereits seit 33 Jahren bei Hartl Haus tätig ist, mit Jahresanfang die Prokura. Prok. Nechwatal leitet den Bereich Objektbau. Die beiden neuen Prokuristen unterstützen und beraten die Geschäftsleitung und sind Teil des neuen Führungsteams.

Vorbereitung auf Generationswechsel

Der Wechsel von Yves Suter in die Geschäftsleitung ist bereits die Vorbereitung auf den Generationswechsel bei Hartl Haus. 2020 werden sich KR Dir. Roland Suter und Dir. Peter Suter aus der operativen Geschäftsführung der Hartl Haus Holzindustrie GmbH zurückziehen und die Geschäftsführung an Dir. Yves Suter übergeben. Dieser wird von Prok. Andreas Talamas, MSc und Prok. BM Erwin Nechwatal unterstützt.

2019 werden die Agenden an das zukünftige Führungsteam verteilt, sodass ein geordneter und reibungsloser Führungswechsel erfolgen kann. KR Dir. Roland Suter und Dir. Peter Suter sind nach dem Rückzug aus der Geschäftsführung auch weiterhin als Gesellschafter Teil der Firma Hartl Haus.

"In diesem Jahr werden wir gemeinsam mit vereinter Kraft das Schiff Hartl Haus lenken. Das neu gestaltete Führungsteam wird nach dieser Übergangsphase das Unternehmen weiter erfolgreich in die Zukunft führen", ist KR Dir. Roland Suter sicher, die richtigen Weichen für den Generationswechsel im Jahr 2020 gestellt zu haben.

"Wir können auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken. In den letzten 34 Jahren ist es uns mit vereinten Kräften gelungen Hartl Haus als fixe Größe am Fertighausmarkt zu positionieren und Arbeitgeber für aktuell 300 Mitarbeiter zu sein", kann Dir. Peter Suter zurecht stolz sein.

"Jedes Jahr begleiten wir rund 300 Familien auf ihrer Reise das perfekte Heim für sich und ihre Lieben zu schaffen. Eine schönere Aufgabe kann ich mir ehrlich kaum vorstellen. Mit dem besten Team der Branche im Rücken gehe ich trotz Herausforderungen und anstehender Veränderungen meine neue Aufgabe als Geschäftsführer enthusiastisch, dankbar und hoch motiviert an", so Dir. Yves Suter.

"Auch ich möchte mit meinem Engagement dazu beitragen die Erfolgsgeschichte von Hartl Haus fortzusetzen, um weiterhin eine positive Unternehmensentwicklung zu gewährleisten", bedankte sich Prok. Andreas Talamas, MSc für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.

"Der Immobilienmarkt ist eine stark umkämpfte Branche. Ich werde meine Erfahrungen, die ich in den letzten 30 Jahren bei Hartl Haus sammeln durfte einsetzen und meinen Teil dazu beitragen, Hartl Haus auf seinem erfolgreichen Weg weiter zu begleiten", freut sich Prok. BM Erwin Nechwatal.

Hartl Haus ist Österreichs ältestes Fertighausunternehmen mit eigener Bau- und Möbeltischlerei, das derzeit 300 Mitarbeiter beschäftigt. Die in Echsenbach im Waldviertel gefertigten Hartl Häuser werden von den Kunden hoch geschätzt: 96,7 % waren im Vorjahr mit ihrem Eigenheim und den Leistungen von Hartl Haus sehr zufrieden - eine Bestmarke in der gesamten Branche.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Hartl Haus
02.09.2018

DPD Austria schupft heuer besonders viele Packerln

DPD Austria schupft heuer besonders viele Packerln DPD Austria schupft heuer besonders viele Packerln

In Österreich treiben die gute Konjunktur im Allgemeinen und der stetig wachsende Online-Handel im Speziellen das Geschäft der Paketzusteller kräftig an. So hat der Paketdienstleister DPD Austria (Direct Parcel Distribution) mit Sitz in Leopoldsdorf im Bezirk Bruck/Leitha die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2018 mit einem Anstieg um 4,6 Prozent auf 23,6 Millionen transportierte Einheiten abgeschlossen. „Das waren um rund eine Million Pakete mehr als im ersten Halbjahr 2017“, präzisierte Geschäftsführer Rainer Schwarz.

Das Plus wäre noch größer ausgefallen, hätte DPD Austria – sowie auch seine Mitbewerber – nicht mit dem Mangel an Logistikpersonal zu kämpfen. „In Österreich fehlen der Branche mehrere Hundert Zusteller“, stellt Schwarz fest. Die Mehrheit der DPD-Pakete wird im Inland versendet und zugestellt – im ersten Halbjahr 2018 waren es mehr als 12,7 Millionen Stück.

DPD Austria - ein Joint-Venture der Speditionsfirmen Lagermax, Schachinger und Gebrüder Weiss – betreibt seine Zentrale in Leopoldsdorf. 2017 hat das Unternehmen 46,5 Millionen Pakete zugestellt und damit mehr als 184 Millionen Euro erwirtschaftet. Österreichweit beschäftigt DPD rund 1.700 Mitarbeiter und verfügt über eine Transportflotte mit mehr als 1.000 Fahrzeugen. In Niederösterreich ist der Paketdienstleister mit drei Depots in Leopoldsdorf, Leobendorf und Pöchlarn vertreten.

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16.04.2019

Heimische Figaros suchen mit Nachdruck gut ausgebildete Fachkräfte

Heimische Figaros suchen mit Nachdruck gut ausgebildete Fachkräfte Heimische Figaros suchen mit Nachdruck gut ausgebildete Fachkräfte

Viele niederösterreichische Friseure klagen über mangelnde Fachkräfte. „Obwohl es uns gelungen ist, die Lehrlingszahl von 486 im Vorjahr auf 532 zu steigern, fehlen uns gut ausgebildete Friseure“, teilte die Landesinnungsmeisterin in der NÖ Wirtschaftskammer Silvia Maria Rupp dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit. Vor allem im ländlichen Raum sowie in den Speckgürteln der großen Städte sei der Mangel an geeigneten Bewerbern zu spüren. Gründe dafür gebe es viele. „Viele Betriebe, die jahrelang gute Ausbildung geleistet haben, sind nicht mehr bereit, diese wirklich fordernde Aufgabe fortzusetzen“, erklärt die Innungsmeisterin. Der Trend zum Besuch einer Höheren Schule drücke die Zahl der für das Friseurgewerbe geeigneten Jugendlichen ebenso wie die geburtenschwachen Jahrgänge, noch dazu mit dem Image einer niedrigen Entlohnung, obwohl in den letzten Jahren die Lehrlingsentlohnung stark angehoben worden sei. So habe es 2016 eine Erhöhung um 16,4 Prozent und heuer eine weitere um durchschnittlich 7,3 Prozent gegeben.

Derzeit beschäftigen in Niederösterreich 1.642 Friseurbetriebe 3.372 Mitarbeiter. Fakt sei, so Silvia Maria Rupp, dass auch Altersteilzeit und Pflegekarenz für die Branche immer mehr zum Thema werden. „Das sind natürlich Herausforderungen, mit denen wir uns bisher kaum beschäftigen mussten“, sagt sie. Kritik übt sie auch an den Reglementierungen ihres Gewerbes, weil es neue Unternehmer gäbe, die diese Bestimmungen umgehen, Gewerbeberechtigungen erhalten und mit Teilgewerben den Geschäftsalltag anderer Kollegen mit ihrer Preispolitik erschweren. „Da wünschen wir uns von den politisch Verantwortlichen sowie der Sozialversicherung mehr Unterstützung und Kontrolle“, so die Innungsmeisterin.

In den letzten Jahren seien auch immer mehr Klein- und Mittelbetriebe, die zwei bis sechs Mitarbeiter beschäftigt haben, verschwunden. „Ihren Platz nehmen Filialbetriebe großer Ketten sowie Ein-Personen-Unternehmen ein“, so Rupp. Viele gute Mitarbeiter haben sich auf Grund ihrer Familiensituation oder aus Gründen der Unabhängigkeit als EPU selbständig gemacht. Ihr Anteil macht mittlerweile 50 Prozent aus.

All diese Umwälzungen haben der Branche im vergangenen Jahr einen Umsatzverlust von 1,5 Prozent beschert. Für heuer wird ein gleichbleibendes Ergebnis erwartet. „Klar ist, dass wir uns all diesen Aufgaben zu stellen haben. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir diese auch bewältigen werden“, betont Silvia Maria Rupp. „Unser Beruf ist einer der schönsten und kreativsten, die es gibt. Uns durch Maschinen ersetzen, wird kaum möglich sein. Und weil sich Qualität immer bezahlt macht, schaue ich zuversichtlich in die Zukunft.“

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08.04.2019

Regen kostet die Schausteller die Hälfte ihres Umsatzes

Regen kostet die Schausteller die Hälfte ihres Umsatzes Regen kostet die Schausteller die Hälfte ihres Umsatzes

Wenn die Sonne scheint, fahren sie aus, die Schausteller. Auch bei Regen würden sie dies tun, aber da kommt niemand. „Wir sind total wetterabhängig. Wenn andere Branchen darüber reden, dass sie wetterbedingt mit einem Minus von zehn Prozent rechnen, dann können wir dazu leider nur lächeln. Bei uns können das auch 50 Prozent sein“, so Michael Peter Wiesbauer, Branchensprecher der Schausteller in der NÖ Wirtschaftskammer.

Ursache dafür ist aber oft nicht das Wetter selbst, sondern die App am Smartphone. Wenn Regen angesagt wird, bleiben die Leute zu Hause und planen keinen Ausflug ein. Der Schausteller erinnert sich an ein Pfingstwochenende vor ein paar Jahren, als der Pfingstsonntag regnerisch angekündigt worden ist. Dieser war letztlich zwar trocken, doch kaum jemand war da, der Pfingstmontag hingegen wurde gestürmt. „Ein gesamter verlorener Tag ist aber nicht mehr aufzuholen“, erklärt der Branchensprecher dem NÖ Wirtschaftspressedienst.

Grundsätzlich sind Schausteller gefragt – insbesondere auf Volksfesten und auf traditionellen Veranstaltungen. Die meisten Schausteller haben ihre Routen, ihre bestimmten Plätze, ihre Veranstaltungen. „Egal, ob es sich um den seit Jahrhunderten bestehenden Jakobi-Kirtag in Böheimkirchen handelt oder um das heuer gerade einmal 52 Jahre bestehende Rot-Kreuz-Fest in Berndorf – bei solchen alt bekannten Veranstaltungen sind wir gefragt“, so Wiesbauer, der noch ein Detail hinzufügt: „Diese Veranstaltungen sind grundsätzlich kostenlos und daher sind die Leute bereit, den bei uns geforderten Eintritt zu bezahlen. Anders ist dies bei Messen, etwa in Wieselburg, wo für die Messe selbst bereits Eintritt bezahlt werden muss. Da fehlt den Besuchern oft das Verständnis nochmals extra für die Vergnügungsangebote zu bezahlen.“

Dennoch ist nicht alles eitel Wonne in diesem Geschäft. Wiesbauer ist der Ansicht, dass kaum eine andere Branche von dermaßen vielen Bestimmungen betroffen ist wie die der Schausteller. Es sei schon kompliziert genug, dass es in Österreich neun verschiedene Veranstaltungsbewilligungen gibt, obwohl man eigentlich mit einer Berechtigung EU-weit tätig sein dürfe. Dazu kommen aber noch scheinbar branchenfremde Bestimmungen. „Beispielsweise müssen laut den Bestimmungen der IG Luft Fahrzeuge, wie wir sie haben, alle fünf bis sechs Jahre getauscht werden“, sagt Wiesbauer. „Das ist finanziell nicht möglich: Unsere Fahrzeuge müssen 25 bis 30 Jahre halten. In Niederösterreich ist es uns über die Wirtschaftskammer gelungen, eine Ausnahmeregelung für die Schausteller zu erreichen. Dies gilt jedoch nicht für alle Bundesländer.“

Was dem Obmann auch Sorgen macht, sind die immer weniger werdenden Veranstaltungen gibt. „Immer öfter werden Feste abgesagt, weil die Freiwilligen fehlen, die diese Feste organisieren“, stellt er fest. „Das wird uns mittelfristig massiv treffen. Ebenso wie die Tatsache, dass Veranstaltungsplätze zunehmend umgewidmet werden – auch das ist eine Herausforderung für die Zukunft“, resümiert Wiesbauer, der allerdings hinzufügt, dass es der Branche insgesamt noch gut geht. „Vor allem, weil Schausteller zumeist als Familienbetrieb organisiert sind.“

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26.11.2018

Ökologischen Slipeinlagen: „Meine Wollke“ aus Lunz am See will die ganze Welt erobern

Ökologischen Slipeinlagen: „Meine Wollke“ aus Lunz am See will die ganze Welt erobern Ökologischen Slipeinlagen: „Meine Wollke“ aus Lunz am See will die ganze Welt erobern

Den Einstieg in den internationalen Markt bereitet die Wollke KG aus Lunz am See, Bezirk Scheibbs, mit ihren ökologischen Slipeinlagen „Meine Wollke“ vor. Schon im kommenden Jahr sollen diese Einlagen in Deutschland und Kroatien erhältlich sein und mit 2020/21 dann weltweit. Wie Start-up-Unternehmerin und Geschäftsführerin Sabine Fallmann-Hauser dem NÖ Wirtschaftspressedienst mitteilte, lösen ihre Produkte bereits eine sehr große Nachfrage aus.

„Im Rahmen meiner Tätigkeit als Sexualpädagogin haben mir viele, insbesondere junge Frauen den Wunsch nach einer wieder verwendbaren ökologischen Slipeinlage genannt. Darauf habe ich mich auf dem Markt umgeschaut, aber nichts gefunden, was meinen strengen Ansprüchen genügt hätte. Das war dann die Geburtsstunde der Slipeinlage Meine Wollke. Dieser Name soll Freiheit und Wohlbefinden assoziieren“, erklärt Fallmann-Hauser, die stolz darauf ist, dass ihre Wollken nach dem Ökotex 100 – einem weltweit einheitlichen System von Prüfmethoden, Prüfkriterien und Schadstoffgrenzwerten – zertifiziert sind.

Produziert werden die „Wollken“ bei der GW St. Pölten Integrative Betriebe GmbH. „Mir ist besonders wichtig, dass zu fairen und nachvollziehbaren Bedingungen produziert wird, dass die Näherinnen angemessen entlohnt werden und dass man ökologisch einwandfreie Materialien verwendet“, so die Unternehmerin. Das Wollken-Angebot setzt sich aus sieben Designs zusammen, die alle Frauennamen tragen. Die Einlagen bestehen aus mehreren Lagen Ökotex Baumwolle und können etwa 300mal gewaschen werden. Da Fallmann-Hauser Anregungen ihrer Kunden gern aufnimmt, wird es ab Ende November die Slipeinlagen in den Formen normal, klein und string geben.

Nicht zuletzt will Sabine Fallmann-Hauser mit ihrer Erfindung auch zu einer Verringerung des Abfalls und zu einer besseren CO2-Bilanz beitragen. „Das wird besonders von jungen Frauen der neoökologischen Bewegung geschätzt, aber auch bei älteren Frauen beginnt ein Umdenken von Wegwerfprodukten zur Wiederverwendbarkeit“, sagt sie. Bei der Start-up-Initiative des Klima- und Energiefonds „Greenstart“ ist die Wollke unter den zehn besten gereiht worden.

Erhältlich sind die Slipeinlagen um knapp 15 Euro sowohl im eigenen Online-Shop, als auch in ausgewählten Fachgeschäften, in rund 220 BIPA Filialen sowie im BIPA online-Shop. Mit einer Mitarbeiterin peilt Fallmann-Hauser heuer einen Umsatz von 120.000 Euro an. In diesem Jahr wurden etwa 17.000 Stück „Wollken“ produziert, was 2019 auf 50.000 ansteigen soll.

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18.10.2018

Lebensmittel-Handelskette Spar baut ihre Präsenz in Niederösterreich aus

In Österreich betreibt Spar 1.617 Standorte, wo 44.200 Mitarbeiter und 2.300 Lehrlinge beschäftigt sind In Österreich betreibt Spar 1.617 Standorte, wo 44.200 Mitarbeiter und 2.300 Lehrlinge beschäftigt sind

Mit 206 Geschäften, etwa je zur Hälfte eigenen Filialen und Standorten selbstständiger Kaufleute, präsentiert sich die Lebensmittel-Einzelhandelskette Spar „als der mit Abstand größte Nahversorger Niederösterreichs.“ Das betonte der Vorstandsvorsitzende der Spar Österreich AG Gerhard Drexel vor Journalisten im Klub der Wirtschaftspublizisten. Führend sei das Handelsunternehmen auch in der Lehrlingsausbildung. Zurzeit bildet Spar in Niederösterreich 300 Jugendliche in sechs Lehrberufen aus. 150 neue Lehrlinge sucht man dringend für die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann bzw. zur Einzelhandelskauffrau sowie für den Lebensmittel- und Feinkostfachverkauf.

Im Dezember wird die Handelskette in der Gemeinde Lichtenau im Bezirk Krems-Land einen neuen Spar-Markt eröffnen, den ein selbständiger Kaufmann führen wird. Heuer gab es in Niederösterreich bereits Neueröffnungen in Wiener Neustadt, Reichenau/Rax und Spitz/Donau. Bis Ende des Jahres wird Spar auch die beiden bestehenden Geschäfte in Horn und Zistersdorf von Grund auf modernisieren. Ebenfalls 2018 kommen noch zwei Tankstellen-Shops in Melk und Amstetten dazu.

In Österreich betreibt Spar 1.617 Standorte, wo 44.200 Mitarbeiter und 2.300 Lehrlinge beschäftigt sind. Mit ihnen hat die Lebensmittel-Handelskette 2017 einen Umsatz von 6,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Spar-Gruppe, zu der die Auslandstöchter in Italien, Slowenien, Ungarn und Tschechien sowie der Sporthändler Hervis und die Handelsimmobilien-Gesellschaft SES (Spar European Shopping Centers) zählen, hat im Vorjahr mit 81.400 Beschäftigten Erlöse in der Höhe von 14,64 Milliarden Euro erzielt.

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20.08.2018

Umsatzwachstum bei Forstspezialist Stora Enso

Umsatzwachstum bei Forstspezialist Stora Enso Umsatzwachstum bei Forstspezialist Stora Enso

Österreichs größtes Sägewerk, die Waldviertler Stora Enso Wood Products GmbH, blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst Angaben des Industriemagazins entnimmt, hat das Unternehmen, das seine Aktivitäten von der Zentrale in Brand im Bezirk Zwettl steuert, im Vorjahr einen Umsatz von fast 335 Millionen Euro erwirtschaftet. Das waren um 18,6 Millionen Euro oder 5,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016.

Mit rund 700 Beschäftigten betreibt Stora Enso neben dem Standort in Brand auch noch zwei Sägewerke in Ybbs/Donau sowie in Bad St. Leonhard in Kärnten. Die Mehrheit der Holzlieferanten befindet sich in einem Radius von rund 100 Kilometern um die drei Standorte. Damit hat sich Stora Enso in den letzten Jahren als einer der größten Garanten für Arbeitsplätze in der Forstwirtschaft in der jeweiligen Region etabliert.

Der Stora Enso-Werk Ybbs ist das produktivste in Österreich – die jährliche Produktionskapazität liegt bei einer Million Festmeter Rundholz. Dies entspricht täglich 150 Lkw-Ladungen inklusive Anhänger. Rund 60 Prozent des verarbeiteten Rundholzes werden in Ybbs weiterverarbeitet.

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11.06.2019

NÖ Arbeitsmarkt hatte 2018 das beste Jahr seit der Jahrtausendwende

Laut Angaben des AMS NÖ hat sich der positive Trend auf dem blau-gelben Arbeitsmarkt auch von Anfang Jänner bis Ende Mai 2019 fortgesetzt. Laut Angaben des AMS NÖ hat sich der positive Trend auf dem blau-gelben Arbeitsmarkt auch von Anfang Jänner bis Ende Mai 2019 fortgesetzt.

Mit einem Zuwachs gegenüber 2017 um fast 13.400 Aktivbeschäftigte oder 2,3 Prozent hat der Arbeitsmarkt in Niederösterreich 2018 den stärksten Anstieg der Beschäftigtenzahlen seit 1992 und mit durchschnittlich rund 605.000 Aktivbeschäftigten im Land einen neuen Beschäftigtenrekord erzielen können.

Gleichzeitig ist 2018 die Zahl der durchschnittlich arbeitslos vorgemerkten Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher um 5.500 oder 9,5 Prozent auf rund 52.500 zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote, die 2017 in Niederösterreich noch 8,7 Prozent ausgemacht hatte, ist auf 7,8 Prozent gesunken. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst dem Geschäftsbericht 2018 des Arbeitsmarktservice Niederösterreich (AMS NÖ).

Laut Angaben des AMS NÖ hat sich der positive Trend auf dem blau-gelben Arbeitsmarkt auch von Anfang Jänner bis Ende Mai 2019 fortgesetzt. Demnach lag die Zahl der Beschäftigten in den ersten fünf Monaten des heurigen Jahres mit 638.000 um 12.000 oder 1,9 Prozent über den Vergleichszahlen des Rekordjahres 2018.

Die Arbeitslosenquote geht ebenfalls weiter zurück. „In Niederösterreich waren Ende Mai 45.046 Personen bei den AMS-Geschäftsstellen arbeitslos gemeldet. Das sind 1.532 Personen oder 3,3 Prozent weniger als im Mai 2018“, rechnet Sven Hergovich, Landesgeschäftsführer des AMS NÖ, vor.

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13.09.2018

Neues Arbeitszeitgesetz in Kraft: Die wichtigsten Neuerungen

Schon bisher konnte der Kollektivvertrag für das Hotel- und Gastgewerbe abweichend von den gesetzlichen Bestimmungen für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in Küche und Service von Saisonbetrieben eine Verkürzung der täglichen Ruhezeit auf mindestens acht Stunden zulassen. Schon bisher konnte der Kollektivvertrag für das Hotel- und Gastgewerbe abweichend von den gesetzlichen Bestimmungen für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in Küche und Service von Saisonbetrieben eine Verkürzung der täglichen Ruhezeit auf mindestens acht Stunden zulassen.

Seit 1. September 2018 gelten die aktuellen Änderungen im Arbeitszeitgesetz und im Arbeitsruhegesetz. Kernstück ist die Anhebung der täglichen Höchstarbeitszeit auf zwölf Stunden. Über diese und wichtige weitere Änderungen informiert das Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen TPA.

Die gravierendste – und bis zuletzt heftig diskutierte – Änderung im Arbeitszeitgesetz (AZG) betrifft die Erlaubnis für Arbeitgeber, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab sofort bei Bedarf vorübergehend ohne Verwaltungsstrafen bis zu zwölf Stunden pro Tag bzw. 60 Stunden pro Woche beschäftigen zu dürfen, womit eine weitgehende Entkriminalisierung der Arbeitspraxis möglich sein sollte. Die nun mit der Novelle erlaubte zusätzliche 11. und 12. Stunde ist grundsätzlich als Überstunde abzugelten.

Aber:

Arbeitnehmer können Überstunden, die über zehn Stunden täglich bzw. 50 Stunden wöchentlich hinausgehen, ohne Angabe von Gründen ablehnen, und sie dürfen aus diesem Grund nicht benachteiligt werden – etwa, was das Entgelt oder die Aufstiegschancen betrifft.

Wird ein Arbeitnehmer dennoch gekündigt, kann die ausgesprochene Kündigung binnen zwei Wochen bei Gericht angefochten werden.

Zudem können Arbeitnehmer selbst wählen, ob sie Überstunden, die über die zehn bzw. 50 Stunden hinausgehen, in Geld oder mit Zeitausgleich vergütet bekommen wollen.

Bis 31.8.2018 durften Mitarbeiter – je nach gesetzlicher oder kollektivvertraglicher Lage – maximal bis zu zehn Stunden am Tag bzw. 50 Stunden pro Woche beschäftigt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen war es allerdings möglich, per Betriebsvereinbarung oder mit Einzelvereinbarungen bis zu zwölf Stunden pro Tag bzw. 60 Stunden pro Woche beschäftigt zu werden. Diese Regelung zu Sonderüberstunden ist mit der Novelle entfallen.

Tipp: Unverändert aufrecht bleibt die Bestimmung, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Vier-Monats-Zeitraum im Schnitt maximal 48 Stunden pro Woche beschäftigt werden dürfen. Wichtig ist auch, dass alle für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer günstigere Regelungen in Kollektivverträgen und Betriebsvereinbarungen durch die Novelle nicht berührt werden.

Für Gleitzeit-Vereinbarungen gilt künftig Folgendes: Gleitzeit-Arbeitende können seit 1.9.2018 für das gesetzlich zulässige Ausmaß der Normalarbeitszeit von zwölf Stunden herangezogen werden, wenn sichergestellt ist, dass sie ein Zeitguthaben auch ganztägig verbrauchen können und der Verbrauch im Zusammenhang mit einer wöchentlichen Ruhezeit nicht ausgeschlossen ist.

Tipp: Zu beachten ist, dass die Gleitzeitvereinbarung die Möglichkeit vorsehen muss, dass Gleittage in Anspruch genommen werden können. Und sie darf auch die Möglichkeit zur Konsumation in Form verlängerter Wochenenden nicht ausschließen.

Arbeitet nun der Mitarbeiter unter diesen Voraussetzungen an einem Tag aufgrund der autonomen, von ihm selbst vorgenommenen Zeiteinteilung mehr als zehn Stunden, aber höchstens zwölf Stunden, handelt es sich dabei um Normalarbeitszeit.

Überstunden liegen nur dann vor, wenn der Arbeitgeber trotz Gleitzeit Arbeitsstunden anordnet, die über die Normalarbeitszeit von acht Stunden am Tag bzw. 40 Stunden in der Woche hinausgehen.

Tipp: Zu beachten ist, dass viele Kollektivverträge vorsehen, dass auch bei Gleitzeit die Normalarbeitszeit mit zehn Stunden begrenzt bleibt und die 11. und die 12. Stunde des Tages als Überstunde gelten. Damit fällt für diese ein Überstundenzuschlag an.

Ausnahme von der Wochenend- und Feiertagsruhe

Das Arbeitsruhegesetz (ARG) sieht vor, dass Mitarbeitern eine ununterbrochene Ruhezeit von 36 Stunden zu gewähren ist, in die auch der Sonntag fällt. Mitarbeiter dürfen am Wochenende also grundsätzlich aufgrund der sogenannten Wochenendruhe nicht beschäftigt werden.

Seit 1. September 2018 gilt aber folgende Ausnahmeregelung: Bei vorübergehend auftretendem besonderen Arbeitsbedarf darf durch Betriebsvereinbarung eine Ausnahme von der Wochenend- und der Feiertagsruhe zugelassen werden, und zwar an maximal vier Wochenenden oder Feiertagen pro Arbeitnehmer und Jahr. In Betrieben ohne Betriebsrat ist dafür eine schriftliche Einzelvereinbarung notwendig.

Wenn zum Beispiel die Ausnahmen von der Wochenend- und Feiertagsruhe für wiederkehrende Ereignisse abgeschlossen werden – etwa jedes Jahr für die Weihnachts- oder Osterzeit – ist der entsprechende Anlass in der Betriebsvereinbarung bzw. in der schriftlichen Einzelvereinbarung festzuhalten.

Tipp: Bitte beachten Sie, dass eine Ausnahme von der Wochenendruhe nicht an vier aufeinander folgenden Wochenenden erfolgen darf.

Ohne Betriebsvereinbarung dürfen Arbeitnehmer die Wochenend- und Feiertagsarbeit grundlos ablehnen. Sie dürfen deshalb weder bei Entgelt noch bei Aufstiegsmöglichkeiten oder Versetzung benachteiligt werden. Vor allem dürfen sie deswegen nicht gekündigt werden. Wird der Arbeitnehmer dennoch gekündigt, kann er die ausgesprochene Kündigung binnen zwei Wochen bei Gericht anfechten.

Sonderregel Einzelhandel

Für den Einzelhandel gibt es die Möglichkeit, betriebsintern an vier Wochenenden oder Feiertagen pro Jahr eine Ausnahme von der Wochenende- bzw. Feiertagsruhe zu vereinbaren, nicht. Denn Verkaufstätigkeiten sind nach dem Öffnungszeitengesetz geregelt.

WICHTIG – Neue Ausnahme für nahe Angehörige

Neu ist seit 1. September 2018 auch, dass bestimmte nahe Angehörige weder dem Arbeitszeit- noch dem Arbeitsruhegesetz unterliegen. Das betrifft Familienmitglieder, die im Rahmen von Dienstverhältnissen beschäftigt und bei der Gebietskrankenkasse als Dienstnehmer gemeldet sind.

Als nahe Angehörige gelten

die Eltern,

volljährige Kinder,

der/die im gemeinsamen Haushalt lebende Ehegatte/-gattin oder eingetragene Partner/in, sowie

der/die Lebensgefährte/-gefährtin, wenn diese/r mit dem Arbeitgeber seit mindestens drei Jahren im gemeinsamen Haushalt lebt.

Diese Ausnahme wirkt auch nur, wenn es sich bei dem Unternehmen/Arbeitgeber um ein Einzelunternehmen handelt. Kapitalgesellschaften bzw. im Firmenbuch eingetragene Personengesellschaften wie Kommanditgesellschaften (KG) und offene Gesellschaften (OG) können diese Regelung nicht in Anspruch nehmen.

Die Ausnahme von AZG und vom ARG greift aber nur dann, wenn

die gesamte Arbeitszeit des nahen Angehörigen aufgrund der besonderen Merkmale der Tätigkeiten nicht messbar bzw. nicht festlegbar ist, oder

die gesamte Arbeitszeit des nahen Angehörigen aufgrund der besonderen Merkmale der Tätigkeit die Selbstfestlegung der Arbeitszeit durch den Arbeitnehmer erfordert.

Ebenfalls von den Regelungen befreit sind leitende Angestellte und – dies ist neu – sonstige Arbeitnehmer, denen maßgebliche selbstständige Entscheidungsbefugnis übertragen ist.

Sonderfall Hotel- und Gastgewerbe

Schon bisher konnte der Kollektivvertrag für das Hotel- und Gastgewerbe abweichend von den gesetzlichen Bestimmungen für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in Küche und Service von Saisonbetrieben eine Verkürzung der täglichen Ruhezeit auf mindestens acht Stunden zulassen. Auch die nun in Kraft getretene Neuregelung sieht vor, dass für Arbeitnehmer im Hotel- und Gastgewerbe bei geteilten Diensten die tägliche Ruhezeit auf mindestens acht Stunden verkürzt werden kann.

Aber folgende wesentliche Änderungen sind dabei zu beachten: Bei geteilten Diensten

erlaubt das AZG selbst die Verkürzung der Ruhezeit,

betrifft die Verkürzung der täglichen Ruhezeit vollzeit- und auch teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer,

wird die Verkürzung der Ruhepause nicht bloß in Saisonbetrieben, sondern in allen Betrieben des Hotel- und Gastgewerbes möglich.

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06.11.2018

Brau Union Österreich erhöht die Bierpreise ab Dezember

Brau Union Österreich erhöht die Bierpreise ab Dezember Brau Union Österreich erhöht die Bierpreise ab Dezember

Die aktuelle Inflation, erhöhte Personal- und Energiekosten, und die deutlich steigenden Kosten bei Rohstoffen als Folge einer schlechten Ernte bei der Braugerste aufgrund der heurigen Dürre und Hitzewelle, führen auch in der Brau Union Österreich zu Kostensteigerungen. Diese können innerhalb des Unternehmens durch Effizienzsteigerungen nur teilweise aufgefangen werden. Die Bierpreise für unsere Kunden werden deshalb ab 1. Dezember 2018 im Durchschnitt um rund 3 % Prozent angepasst.

„Unser erklärtes Ziel ist es, mit unseren Partnern in Gastronomie und Lebensmittelhandel den Konsumenten beste österreichische Qualität zu fairen Preisen anbieten zu können. Gemeinsam wollen wir auch in Zukunft nachhaltig die österreichische Bierkultur und die Vielfalt der heimischen Biere fördern“, betont Generaldirektor Dr. Magne Setnes.

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13.06.2019

BlueSky Energy: 200 Elektrofachbetriebe in DACH-Region zertifiziert

Geschäftsführer Mayer freut sich über neue Partner im Dach-Raum Geschäftsführer Mayer freut sich über neue Partner im Dach-Raum

Der oberösterreichische Speicherhersteller BlueSky Energy hat die Zahl seiner Vertriebspartner in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit Jahresbeginn verdoppelt. Allein seit dem Start seines Zertifizierungsprogramms im März hat das Unternehmen mehr als 200 kleine und mittelständische Elektrofachbetriebe aus der DACH-Region geschult. Als zertifizierte Partner für die umweltfreundlichen Salzwasserstromspeicher können sie ihre Kunden nun umfassend beraten und dürfen die Heim- und Gewerbespeicher der Marke GREENROCK installieren.

Roadshows in Deutschland und Benelux

Während regelmäßig Schulungstermine am Standort des Unternehmens in Vöcklamarkt stattfinden, führten die BlueSky-Experten die Elektroinstallateure bei Roadshows in ganz Deutschland, Belgien und den Niederlanden in die Produktfamilie ein.

Mit PV-Großhändlern neue Marktsegmente erschließen

Mit AliusEnergy und Krannich Solar konnte das Unternehmen jetzt außerdem Photovoltaik-Großhändler mit hervorragenden Kontakten in den Niederlanden (AliusEnergy) und der Schweiz (Krannich Solar) gewinnen.

Zusätzlich bringt die neu geschlossene Partnerschaft mit der Fachbetriebskette enerix mehr als 50 neue Standorte in Deutschland. enerix baut auf ein Netzwerk eigenständiger, regionaler Unternehmer. So können die Vorteile der regionalen Nähe zum Kunden mit einer überregionalen Marke ausgespielt werden. „Zusammen mit den zwei Großhändlern und enerix können wir die Märkte nun noch besser erschließen“, freut sich BlueSky-Geschäftsführer Helmut Mayer.

Er ergänzt: „Wir freuen uns über das große Interesse an unserer umweltfreundlichen und sicheren Technologie, von der wir auch immer mehr Familien und öffentliche Bauträger überzeugen.“ Nach Installationen in schwedischen und Schweizer Schulen wird derzeit der erste GREENROCK-Speicher in einer Schule in Moskau aufgebaut.

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06.11.2018

So spenden Österreichs Unternehmen

Fundraising Verband präsentiert neue Studie zu gesellschaftlichem Engagement von Unternehmen und startet „Aktion Wirtschaft hilft!“. Fundraising Verband präsentiert neue Studie zu gesellschaftlichem Engagement von Unternehmen und startet „Aktion Wirtschaft hilft!“.

Der Fundraising Verband Austria startete heute pünktlich zur Spendenhochsaison rund um die Adventzeit die „Aktion Wirtschaft hilft!“. Die Initiative unterstützt und informiert Österreichs Unternehmen für ihr gemein­nütziges Engagement und holt engagierte Betriebe vor den Vorhang. Im Rahmen eines Pressegesprächs wurde auch eine neue Studie präsentiert. Demnach sind Österreichs Unternehmen gesellschaftlich engagiert, im internationalen Vergleich damit aber eher im Mittelfeld. Hochrangige Organisationen aber auch Persönlichkeiten wie Dr. Christian Konrad tragen die Aktion mit.

"„Wirtschaftlicher Erfolg wird auch davon beeinflusst, dass in einer Gesellschaft ein Klima der umfassenden Verantwortung für Mensch und Umwelt herrscht. Langfristig planende Unternehmen wissen das und sehen ihren wirtschaftlichen Erfolg auch als Auftrag zur Verantwortung für die nächsten Generationen“", erklärte heute Dr. Christian Konrad, Initiator der Allianz „Menschen.Würde.Österreich“ und Unterstützer der „Aktion Wirtschaft hilft!“. Die Initiative hat das Ziel, eine Brücke zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen zu bauen: "„Mit unserem umfassenden Service- und Informationsangebot möchten wir möglichst viele Unternehmen – hier insbesondere die KMUs – motivieren und ihnen bei ihrem Engagement und bei der Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung beratend zur Seite stehen“", erläutert Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria und Initiator der Aktion. Vorbild könnte dabei das international verbreitete „Committed Giving“ sein. „Immer mehr Unternehmen verpflichten sich, jährlich ein oder zwei Prozent ihres Betriebsergebnisses für gemeinnützige Zwecke zu spenden. Würden Österreichs Unternehmen ein Prozent ihres Gewinns für gemeinnützige Projekte spenden, gäbe es rund 300 Millionen Euro für humanitäre, soziale, Bildungs- und Umweltanliegen.“, zeigt Lutschinger auf. Derzeit spenden Österreichs Unternehmen rund 50 Millionen Euro im Jahr für gemeinnützige Zwecke.

Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen in Zahlen:

Insgesamt engagieren sich rund 83% der Unternehmen in Form von Geld-, Sach- oder Personalspenden. Dies zeigt die größte je durchgeführte Umfrage zum Spendenverhalten von Unternehmen im Auftrag des Fundraising Verbands. 77% bevorzugen Geld-, 48% Sach- und 36% Zeitspenden. 17% der Unternehmen unterstützen gemeinnützige Einrichtungen mit Pro-bono-Leistungen – also freiwillig geleisteter professioneller Arbeit ohne oder mit stark reduzierter Bezahlung.

Geldbeträge spenden Unternehmen in erster Linie für Kinderhilfe, Sportförderung, Menschen mit Behinderung und sozial Bedürftige. Durchschnittlich geben Unternehmen pro Jahr für Spenden 6.360,- Euro aus, das durchschnittliche, jährliche Sponsoring liegt bei knapp über 3.000,- Euro. Hauptmotive für die Unterstützung sind dabei allen voran die humanitäre und weltanschauliche Einstellung sowie der Wunsch, der Gesellschaft etwas zurückgeben zu wollen. "„Viele Firmen planen daher Spenden fix in ihrem Budget ein. Bei Großunternehmen trifft dies immerhin auf rund 73 Prozent zu, bei Kleinstunternehmen sind es rund 38 Prozent.“", betont Studienautor Dr. Bernhard Hofer, Geschäftsführer von Public Opinion.

Über die Aktion Wirtschaft hilft und den Spendenguide für Unternehmen:

Die „Aktion Wirtschaft hilft!“ möchte Unternehmen unterstützen, gesellschaftlich aktiv zu werden und an gemeinnützige Organisationen zu spenden. Zentrales Serviceinstrument ist der heute neu veröffentlichte Spendenguide für Unternehmen. Darin findet sich neben einem ausführlichen Service- und Informationsteil ein Überblick über die Arbeit und die Projekte von 42 gemeinnützigen Organisationen. Diese decken ein breites inhaltliches und gesellschaftliches Spektrum ab – von der Kinderhilfe über die Entwicklungszusammenarbeit bis hin zu Wissenschaft und Forschung. Begleitet wird die Aktion vom Webportal www.wirtschaft-hilft.at.

Spendenideen werden prämiert:

Die „Aktion Wirtschaft hilft!“ möchte engagierte Unternehmen auch vor den Vorhang holen. Bis Mitte Jänner 2019 sind Österreichs Unternehmen aufgerufen, ihre erfolgreichen, innovativen und kreativen Spendenprojekte mit österreichischen Unternehmen einzusenden. Im Frühjahr 2019 werden die besten als „Unternehmensspende des Jahres“ gekürt. Alle Ideen von der Weihnachtsspende bis zum ehrenamtlichen Einsatz eines Unternehmensteams sind willkommen. Alle Infos dazu unter www.wirtschaft-hilft.at/awards.

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02.05.2019

Sektsteuer fällt mit 2022

Sektsteuer fällt mit 2022 Sektsteuer fällt mit 2022

Die seit der Wiedereinführung im Jahr 2014 geforderte Abschaffung der Sektsteuer erfolgt mit 1. April 2022. Diese Maßnahme wurde heute als Teil der geplanten Steuerreform der kommenden Jahre von der Regierung präsentiert. „"Die intensiven Gespräche unseres Hauses mit Vertretern der Regierung haben sich letztendlich bezahlt gemacht"“, so Schlumberger Vorstandsvorsitzender Dr. Arno Lippert, der eine Weitergabe der Steuerersparnis an den Konsumenten in Aussicht stellt. Ein Wermutstropfen ist die Dauer bis zur Umsetzung - drei weitere Jahre bleibt die Wettbewerbsverzerrung und Benachteiligung österreichischer Sekthersteller bestehen.

Der lange Atem in der Diskussion um die Sektsteuer hat sich aus Sicht der heimischen Sekthersteller bezahlt gemacht. Die Steuer fällt mit 1. April 2022. Dies wurde heute als eine von zahlreichen Maßnahmen der geplanten Steuerreform von der Regierung vorgestellt. Die Steuer wurde seit Wiedereinführung im Jahr 2014 aufgrund ihres wettbewerbsverzerrenden, diskriminierenden Charakters sowie des geringen Beitrags zum Steueraufkommen heftig kritisiert. Binnen zwei Jahren sorgte sie für einen Einbruch des Sektmarkts um mehr als 25 Prozent (Quelle: Nielsen 2014 & 2015), von dem sich der Markt bis heute nicht erholen konnte.

Die größte österreichische Sektkellerei Schlumberger begrüßt diesen Schritt und verweist auf die intensiven Gespräche mit der Regierung, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben.

Konstruktiver Dialog mit der Regierung

„"Seit der Wiedereinführung der Sektsteuer 2014 waren wir mit der Politik laufend in Gesprächen. Bis zuletzt haben wir die Auswirkungen dieser Bagatellsteuer auf die heimische Sekt- und Weinwirtschaft und die Benachteiligung österreichischer Hersteller in regelmäßigen Abständen aufgezeigt"“, erklärt Arno Lippert.

„"Ich möchte mich an dieser Stelle bei der aktuellen Regierung für den konstruktiven und wertschätzenden Dialog recht herzlich bedanken. Es freut mich, dass man dem Haus Schlumberger Gehör geschenkt hat und wir einen wesentlichen Beitrag zur Korrektur dieser Wettbewerbsverzerrung leisten konnten"“, so Lippert weiter.

Nicht ganz glücklich zeigt sich der Sekthersteller über die Dauer bis zur Umsetzung. Die endgültige Abschaffung und somit ein Ende der Benachteiligung erfolgt erst im Jahr 2022. Bis dahin wird Sekt, gleich wie Champagner, weiterhin besteuert. Frizzante-Produkte sind von der Steuer ausgenommen.

Preisvorteil soll voll weitergegeben werden

Wenn die Korken am 1. April 2022 dann endgültig knallen und auf das Ende der Sektsteuer angestoßen wird, sollen auch die Konsumenten etwas zu feiern haben. Dieser Ansicht ist man jedenfalls bei Schlumberger. Die Steuerersparnis von 90 Cent je Flasche soll eins zu eins weitergegeben werden. Schlumberger CEO Lippert dazu: „"Wir möchten dieses freudige Ereignis mit allen Schlumberger-Fans gemeinsam feiern. Aus diesem Grund werden wir 90 Cent voll weitergeben."“

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18.10.2018

INTERSPAR bringt kostenloses Papiersackerl für Obst und Gemüse nun österreichweit

INTERSPAR bringt kostenloses Papiersackerl für Obst und Gemüse nun österreichweit INTERSPAR bringt kostenloses Papiersackerl für Obst und Gemüse nun österreichweit

Nach dem gelungenen Test in elf Hypermärkten in Salzburg und der Steiermark wird das neue, innovative Papiersackerl nun österreichweit ausgerollt. Die umweltfreundliche und recycelbare Alternative zum altbekannten dünnen Plastiksackerl gibt es ab sofort in sämtlichen INTERSPAR-Hypermärkten. Die Papiersackerl bestehen aus transparentem, FSC-zertifiziertem Pergamentpapier und sind sogar feuchtigkeitsresistent. In sauberem Zustand sind sie über das Altpapier zu entsorgen, verschmutzt über die Bio-Tonne.

Die biologisch abbaubare Alternative

„Wir sind stolz unseren Kundinnen und Kunden mit dem Papiersackerl ab sofort eine ökologisch wertvolle Alternative zum herkömmlichen Plastiksackerl anbieten zu können. Die hohe Funktionalität konnte im Testlauf eindeutig bestätigt werden und auch die Akzeptanz bei unseren Kundinnen und Kunden ist erfreulich groß. Das Thema Plastikreduktion ist in der Bevölkerung angekommen. In Zukunft bieten wir Kunden in ganz Österreich die Möglichkeit, ein klares Signal für unsere Umwelt zu setzen“, zeigt sich INTERSPAR Österreich-Geschäftsführer Mag. Markus Kaser begeistert von der Entwicklung. Die Wahlfreiheit, ob nun zum neuen, biologisch abbaubaren Papiersackerl oder zum herkömmlichen Plastiksackerl gegriffen wird, haben die Kunden dabei nach wie vor.

Maßnahmen zur Plastik-Reduktion

SPAR und INTERSPAR tragen mit unterschiedlichsten Maßnahmen zur Reduktion von Kunststoff bei. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsagenda des Ministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus haben SPAR und INTERSPAR im vergangenen Jahr über 20 Prozent an Obst- und Gemüsesackerln eingespart. In allen Sortimentsbereichen wird auf eine ressourcenschonende Verpackung geachtet, so wurde beispielsweise die Verpackung der SPAR enjoy Sandwiches von Plastik auf Karton umgestellt mit einer Plastik-Einsparung von 22 Tonnen Kunststoff pro Jahr.

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08.01.2019

Baugrundstücke und Einfamilienhäuser liegen weiter im Trend

Baugrundstücke und Einfamilienhäuser liegen weiter im Trend Baugrundstücke und Einfamilienhäuser liegen weiter im Trend

In Niederösterreich werden die Immobilienpreise heuer um durchschnittlich 3,2 Prozent steigen. Diese Zahl prognostiziert die Amstettner Immobilienmakler-Firma RE/MAX Austria auf Basis einer Befragung unter 560 Branchenexperten. „Vor allem Baugrundstücke, Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in guten Lagen sind auf dem Markt die Zugpferde“, sagt RE/MAX Austria-Geschäftsführer Bernhard Reikersdorfer. Dagegen würden Immobilien in Landgemeinden, die durch Randlage und schlechte Infrastruktur gekennzeichnet sind, stagnierende, fallweise sogar auch sinkende Preise erwarten lassen.

Im Hinblick auf den gesamten Immobilienmarkt 2019 in Niederösterreich geht RE/MAX von einer um 3,1 Prozent höheren Nachfrage, jedoch nur von einem um 0,8 Prozent höheren Angebot aus. Während die Nachfrage nach Einfamilienhäusern um 4,6 Prozent zunimmt, sollen die Preise für diese beliebte Wohnform um 3,6 Prozent steigen. Deutlich höhere Immobilienpreise erwartet RE/MAX auch bei Baugrundstücken mit plus 5,5 Prozent und Eigentumswohnungen in Top-Lagen mit plus 4,0 Prozent.

Eine deutlich geringere Preisdynamik hingegen sagen die Immobilien-Experten heuer für Eigentumswohnungen in Stadtrandlagen mit plus 2,0 Prozent sowie für solche in Landgemeinden mit minus 0,6 Prozent voraus. Bei Wohnungen mit frei vereinbartem Mietzins ist laut RE/MAX-Prognose in Top-Lagen einen Preisanstieg um 2,1 Prozent zu erwarten, am Stadtrand jedoch nur noch um 0,5 Prozent. In Landgemeinden ist sogar mit einem Preisrückgang um 1,2 Prozent zu rechnen.

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26.11.2018

Umsätze bei NÖ Drogerien und Parfümerien stagnieren

Umsätze bei NÖ Drogerien und Parfümerien stagnieren Umsätze bei NÖ Drogerien und Parfümerien stagnieren

Nach Jahren des kontinuierlichen Wachstums ist die Umsatzentwicklung des NÖ Drogeriefachhandels 2017 ins Stocken geraten. Im vergangenen Jahr erwirtschafteten 224 Drogeriefachgeschäfte in Niederösterreich und in Nordburgenland einen Gesamtumsatz von rund 384 Millionen Euro. Das ist zwar gegenüber den 383 Millionen Euro aus 2016 ein minimales nominelles Plus, bereinigt um die Inflationsrate von 2,1 Prozent bleibt der Branche jedoch unter dem Strich real eine „rote Null“ übrig.

Diese Zahlen hat der NÖ Wirtschaftspressedienst einer vom Marktforschungsinstitut ACNielsen durchgeführten Studie über filialisierte Drogeriemärkte und Parfümerien in Österreich entnommen. Einzelfachgeschäfte waren von dieser Untersuchung nicht erfasst. Die drei größten Drogerieketten in Niederösterreich werden von Bipa, dm-drogeriemarkt und Müller betrieben.

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24.07.2018

Diskotheken fordern Fair Play im Veranstaltungsbereich für alle

Wenn wir aber einen Event mit 400 Besuchern haben, gehen die Bestellungen in Sekundentakt ein. Und das mit Beträgen von drei bis vier Euro. Wenn wir aber einen Event mit 400 Besuchern haben, gehen die Bestellungen in Sekundentakt ein. Und das mit Beträgen von drei bis vier Euro.

Obwohl es den heimischen Diskotheken gelungen ist, ihre Gäste mit noch mehr speziellen Themenveranstaltungen erfolgreich anzusprechen, beklagt die Branche inzwischen, dass bereits an jedem Öffnungstag eine neue Attraktion erwartet wird. „Das ist schier unmöglich“, erklärt Kurt Reischer, Diskothekenbesitzer und Ausschussmitglied der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Niederösterreich dem NÖ Wirtschaftspressedienst. „Das Problem liegt eindeutig darin, dass es bereits zu viel solcher Angebote gibt und dass viele Vereine ihre Veranstaltungen mittlerweile das ganze Jahr über machen. Es vergeht wirklich kein Tag mehr, an dem nicht irgendwo ein Event stattfindet.“

Kurt Reischer fordert daher Fair Play für alle. „Es geht einfach nicht an, dass Gastronomie und Vereine nach zweierlei Maß gemessen werden. Registrierkasse, Veranstaltungsgenehmigung, Versteuerung und Mitarbeiteranmeldung müssen endlich für alle gleich gelten. Wenn das so weiter geht, können kleinere Diskotheken, Tanzlokale und Bars zusperren.“

Lob spricht Kurt Reischer hingegen der türkis-blauen Bundesregierung aus. „Für die Gastronomie ist die vieldiskutierte 12-Stunden-Regelung positiv, da es bei Veranstaltungen oft nicht anders geht“, sagt er. Auch der Grundsatz „Beraten statt strafen“ im Zusammenhang mit der Datenschutzgrundverordnung müsse positiv erwähnt werden. „Dennoch wünschen wir uns keinesfalls Gesetze, die nicht praxisgerecht sind, wie etwa die Belegerteilung bei Kleinstbeträgen“, so Kurt Reischer. „Laut Registrierkassenverordnung muss für jede Konsumation ein Beleg ausgedruckt werden. Wenn wir aber einen Event mit 400 Besuchern haben, gehen die Bestellungen in Sekundentakt ein. Und das mit Beträgen von drei bis vier Euro. Wir wollen daher, dass Rechnungen mit kleineren Beträgen ausgenommen werden und hoffen, dass das auch rasch zur Umsetzung gelangt.“

Zurzeit gibt es in Niederösterreich 278 Bars, Tanzlokale, Clubbing-Lounges und Diskotheken, die 687 Mitarbeiter beschäftigen.

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29.05.2019

St. Pölten wird bei Tagungsgästen immer beliebter

Niederösterreichs Landeshauptstadt St. Pölten wird als Schauplatz von Kongressen, Firmentagungen und Seminaren immer beliebter. Niederösterreichs Landeshauptstadt St. Pölten wird als Schauplatz von Kongressen, Firmentagungen und Seminaren immer beliebter.

Niederösterreichs Landeshauptstadt St. Pölten wird als Schauplatz von Kongressen, Firmentagungen und Seminaren immer beliebter. Hatten 2017 in St. Pölten 364 gemeldete Tagungsveranstaltungen mit 15.700 Teilnehmern stattgefunden, waren es im Vorjahr schon 447 Tagungsveranstaltungen mit 19.700 Teilnehmern. Im Jahresvergleich bedeutet das bei der Zahl der Tagungsveranstaltungen einen Anstieg um fast 23 Prozent und bei den Teilnehmern sogar um mehr als 25 Prozent.

Kongresse, Firmentagungen und Seminare kurbeln auch die Übernachtungszahlen in der Landeshauptstadt an. Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst einer vom Austrian Convention Bureau (ACB) und der Österreich Werbung (ÖW) gemeinsam durchgeführten Studie entnimmt, sind von den rund 174.000 Nächtigungen, die St. Pölten im Vorjahr verzeichnen konnte, mehr als 16.000 auf Kongress- und Tagungsgäste entfallen. Im Vergleich der Landeshauptstädte hat St. Pölten damit hinter Linz, Wien und Eisenstadt den viertgrößten Anteil von Kongressnächtigungen an der Gesamtzahl seiner Übernachtungen - noch vor Salzburg und Innsbruck.

Nach Angaben des ACB und der ÖW wurden 2018 in St. Pölten 110 Kongresse, 222 Firmentagungen und 115 Seminare abgehalten. Gezählt hat man 8.900 Kongress-, 7.200 Tagungs- sowie 3.600 Seminarteilnehmer. In ganz Niederösterreich gab es im Vorjahr fast 2.800 Tagungsveranstaltungen, zu denen 123.000 Teilnehmer gekommen sind.

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11.02.2019

Niederösterreicher pfuschen heuer um 2,8 Milliarden Euro

Rund 2,8 Milliarden Euro wird heuer das Gesamtvolumen der Schattenwirtschaft - der sogenannte „Pfusch“ - in Niederösterreich erreichen. Rund 2,8 Milliarden Euro wird heuer das Gesamtvolumen der Schattenwirtschaft - der sogenannte „Pfusch“ - in Niederösterreich erreichen.

Rund 2,8 Milliarden Euro wird heuer das Gesamtvolumen der Schattenwirtschaft - der sogenannte „Pfusch“ - in Niederösterreich erreichen. Diese Zahl entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst den Berechnungen, die Prof. Friedrich Schneider vom Institut für Volkswirtschaftslehre der Johannes Kepler Universität Linz durchgeführt hat. Damit wird die regionale Wertschöpfung der Schwarzarbeit in Niederösterreich im Vergleich zum Vorjahr um 170 Millionen Euro oder 5,7 Prozent zurückgehen. 2018 ist in Niederösterreich noch um 2,97 Milliarden Euro gepfuscht worden.

Als Gründe für die rückläufige Schattenwirtschaft im Land ortet Schneider das starke Wirtschaftswachstum sowie die gesunkene Zahl an Arbeitslosen. Die geplante Steuerreform werde die Schwarzarbeit ebenfalls bremsen. Ein wirksames Mittel zur Pfuschbekämpfung wäre auch die baldige Abschaffung der „Kalten Progression“, meint der Uni-Professor.

In Niederösterreich am meisten schwarz gearbeitet wird traditionell am Bau und im Baunebengewerbe. Laut Schneider macht dieser größte Brocken heuer landesweit 1,1 Milliarden Euro aus. Kräftig gepfuscht wird auch im Friseurgewerbe und bei den sogenannten haushaltsnahen Dienstleistungen, wie Babysitten oder Nachhilfestunden, auf die in Niederösterreich zusammengerechnet 481 Millionen Euro entfallen. Auf jeweils 452 Millionen Euro kommt die Schattenwirtschaft in Niederösterreich bei Gewerbe- und Industriebetrieben sowie in Hotels und Gaststätten.

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12.11.2018

Flughafen Wien-Schwechat im Anflug auf neuen Passagierrekord

Flughafen Wien-Schwechat im Anflug auf neuen Passagierrekord Flughafen Wien-Schwechat im Anflug auf neuen Passagierrekord

Der Flughafen Wien-Schwechat wird heuer bei der Zahl der beförderten Passagiere eine neue Rekordmarke erreichen. „Wir erwarten erstmals mehr als 26 Millionen Reisende“, sagt Flughafen-Vorstand Julian Jäger in einem Interview mit dem Tourismus-Fachmagazin TAI. Bei den Flugbewegungen rechne er mit einem Wachstum von mehr als fünf Prozent.

Dieses Ergebnis ist insofern bemerkenswert, als die Insolvenzen der beiden Fluglinien Airberlin und NIKI, auf die zusammen rund 1,4 Millionen Passagiere entfallen sind, ein schwieriges Jahr 2018 für den Vienna International Airport hatten erwarten lassen. „Aber die entstandene Lücke wurde schnell geschlossen. Für die Reisenden gibt es heute viele neue Destinationen, ein vielfältigeres Flugangebot und niedrige Ticketpreise“, stellt Jäger fest. Der Anteil der Billig-Fluglinien, der 2017 noch 16,4 Prozent ausgemacht hat, werde heuer deutlich über 20 Prozent zu liegen kommen.

Aber auch der Verkehr auf der Langstrecke entwickelt sich für den Flughafen Wien-Schwechat erfreulich. „Heuer hat die AUA mit Kapstadt und Tokio zwei neue Langstrecken-Verbindungen in ihr Netz aufgenommen, die chinesische Hainan Airlines mit der Wirtschafts-Metropole Shenzhen eine weitere“, berichtet Jäger. Zusätzlich werden im kommenden Jahr Air Canada und die größte japanische Fluggesellschaft ANA Wien anfliegen.

Aus heutiger Sicht sei auch 2019 für den Vienna International Airport ein Wachstumsjahr zu erwarten. „Wenn sich dieser Trend weiter fortsetzt“, so der Flughafen-Vorstand, „brauchen wir die dritte Piste immer notwendiger.“

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18.10.2018

In NÖ generieren Einkaufs- und Fachmarktzentren fast 2,7 Umsatzmilliarden

In NÖ generieren Einkaufs- und Fachmarktzentren fast 2,7 Umsatzmilliarden In NÖ generieren Einkaufs- und Fachmarktzentren fast 2,7 Umsatzmilliarden

Einen Gesamtumsatz von knapp zwei Milliarden Euro – exakt 1,95 Milliarden – haben die 17 großen Einkaufszentren (Shopping Malls) 2017 in Niederösterreich erwirtschaftet. Sie erstrecken sich über eine vermietbare Fläche von 546.000 Quadratmetern und beherbergen unter ihrem Dach fast 1.200 Geschäfte der verschiedensten Branchen. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst einer aktuellen Studie über die österreichischen Handelsagglomerationen, die das Badener Marktforschungsinstitut Standort+Markt erstellt hat.

Mit Abstand größtes Einkaufszentrum Niederösterreichs und auch von Österreich ist die Shopping City Süd (SCS) in Vösendorf. Dort sind auf fast 200.000 Quadratmetern Mietfläche 328 Geschäfte situiert. Im landesweiten Ranking der Einkaufszentren auf Platz zwei liegt das G3 Shopping Resort Gerasdorf mit 70.000 Quadratmetern Mietfläche und 139 Geschäften, gefolgt vom Fischapark Wiener Neustadt mit 43.000 Quadratmetern und 116 Geschäften auf Rang drei.

Unter die Lupe genommen hat Standort+Markt auch die Fachmarktzentren (Retail Parks). Hier liegt Niederösterreich im Vergleich der Bundesländer bei den Kennzahlen vermietbare Fläche, Zahl der Geschäfte und erzielter Umsatz klar an der Spitze. 2017 haben zwischen Enns und Leitha 30 Fachmarktzentren mit 544 Geschäften auf 306.000 Quadratmetern Mietfläche einen Gesamtumsatz von 676 Millionen Euro erwirtschaftet.

In der Statistik dieser Studie fällt das starke Wachstum der Handelsflächen in der Waldviertler Bezirkshauptstadt Horn auf. Dort ist das Fachmarktzentrum Shopping Horn mit 31.900 Quadratmetern vermietbarer Fläche und 49 Geschäften zu Niederösterreichs größtem Retail Park aufgestiegen. Auf Platz zwei liegt das Fachmarktzentrum Shopping Bruck/Leitha mit 25.000 Quadratmetern und 40 Geschäften, auf Platz drei das Wiener Neustädter Fachmarktzentrum Neustadt Nord mit 18.500 Quadratmetern und 26 Geschäften.

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