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Mittwoch 26.02.2020 18:10
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Wirtschaft

26.02.2020

Österreichs Bauern auf den Barrikaden

Geiz ist geil Mentalität ist Gift für heimische Qualitätsproduktion Geiz ist geil Mentalität ist Gift für heimische Qualitätsproduktion

Die europäische Welle an Bauernprotesten hat jetzt auch Österreich erreicht. Offiziell vom Bauernbund unterstützt und organisiert, blockieren Landwirte lautstark angekündigt in mehreren Bundesländern die Zentralläger eines großen heimischen Lebensmittelhändlers. Hannes Royer, Obmann des Vereins Land schafft Leben, sieht die Bauernproteste als ein ernstzunehmendes Warnsignal, das nicht nur den Handel wachrütteln sollte.

„Wenn wir weiterhin Lebensmittel aus Österreich konsumieren wollen, müssen wir uns wieder als Teil ein und desselben Systems betrachten. Dazu gehören Bauern, Verarbeiter, Handel, Tourismus und Konsumenten. Es geht dabei nicht um eine reine Preisdebatte sondern um ein Überdenken unserer Werte, unserer Konsumkompetenz und dessen, was ein partnerschaftliches Miteinander innerhalb eines Systems ausmacht.“, so Hannes Royer.

Die Politik habe dabei die unterstützende Aufgabe einzunehmen, unsere Lebensmittelproduktion für die Zukunft auszurichten. Royer formuliert, dass wir eine ökologisch-ökonomisch ausgerichtete und zukunftsvisionäre Landwirtschaft brauchen, aus der mit Selbstverständnis nachgefragt und konsumiert werde. Dazu gehören Konsumenten und Einkaufsverantwortliche, die sich ihrer Machtrolle bewusst sind und sich Gedanken darüber machen, was ihnen heimische Lebensmittel wert sind. Dabei gehe es nicht nur um den Preis, sondern auch um unseren Lebensraum, soziale Standards, Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz. Es stehe nicht weniger als die ganze heimische Lebensmittelproduktion und damit unsere Versorgungssicherheit auf dem Spiel.

Hannes Royer merkt an, dass der heimische Textilhandel zurzeit aufgrund der Corona-Krise um die Frühjahrskollektion zittere: „Was passiert wohl, wenn wir auch bei unseren Lebensmitteln auf Importe angewiesen sind, weil wir unsere Lebensmittelproduktion ausgelagert haben?“

Geiz ist geil Mentalität ist Gift für heimische Qualitätsproduktion

Der Anlass für die aktuellen Bauernproteste ist das enttäuschende Ergebnis in den Preisverhandlungen für den wichtigen Milchsektor. Die Proteste richten sich freilich weit über diesen Anlassfall hinaus gegen ein System mit fehlender Wertschätzung gegenüber den heimischen bäuerlichen Lebensmittelproduzenten. Berechtigterweise aufgezeigt werden Punkte wie die „chronische Aktionitis“ des Lebensmittelhandels, die fehlende Transparenz in der Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln oder auch die bewusste Konsumententäuschung durch rot-weiß-rote Fähnchen auf ausländischer Ware. Innerhalb dieses Systems gebe es für den bäuerlichen Familienbetrieb keine Zukunft, titulieren die Protestführer.

Auch Hannes Royer appelliert in Richtung Handel, die permanente Aktionierung von Lebensmitteln einzustellen. Gleichzeitig sieht er alle in der Wertschöpfungskette in der Verantwortung. Das Grundübel habe sich laut Royer im Slogan „Geiz ist geil“ verfestigt. Der Handel baut seit Jahrzehnten seine Werbestrategie darauf auf. Damit spricht er jene Areale im Konsumentenhirn an, die noch immer nach Steinzeitlogik funktionieren. Mit der Aussicht auf „leichte und billige Beute“ lockt der Handel den Urmenschen im Konsumenten ins Geschäft. Das ist die einfache aber funktionierende Logik hinter den ausufernden Aktionen. Werte und bewusstes Kaufverhalten werden dabei über Bord geworfen.

Innerhalb dieser Logik hat aber die österreichische Lebensmittelproduktion mittel- bis langfristig keine Überlebenschance. Österreichs Landwirtschaft wird im beinharten internationalen Preiskampf immer das Nachsehen haben, so Royer. Noch dazu, weil diese höchste Produktionsstandards in den Bereichen Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz einhält. Das belegt auch eine jüngst veröffentlichte internationale Studie der renommierten englischen Zeitung The Economist, die Österreichs Landwirtschaft als die nachhaltigste unter 67 untersuchten Ländern ausweist.

Alle sind gefordert, wenn Geiz nicht länger geil sein soll

Die Bedeutung der Landwirtschaft für Umwelt- und Klimaschutz macht laut Hannes Royer klar, dass die Bauernproteste ein Symptom für eine gesamtgesellschaftliche Schieflage sind:

„Es geht nicht um die Rettung unserer Bauern. Es geht um unser aller Lebensraum. Um unser aller Kapital, das hier auf dem Spiel steht und wofür wir alle Verantwortung tragen. Unsere Bauern, unsere Verarbeiter, der Handel, der Tourismus und wir Konsumenten. Alle sind wir gefordert!“

Was das für die einzelnen Teile der Wertschöpfungskette bedeutet, fasst Royer abschließend zusammen:

„Unsere Bauern stellen nicht nur Lebensmittel her, sondern sorgen auch für unser aller Lebensraum. Wir Konsumenten bestellen durch unser nachhaltiges Kaufverhalten, wie unsere Lebensmittel produziert werden und wie unser Lebensraum für die Zukunft gepflegt und erhalten wird. Der Handel beeinflusst einerseits unser Kaufverhalten und verhält sich andererseits partnerschaftlich gegenüber seinen heimischen Produzenten. Mit den Produkten, die er ins Regal stellt, bestellt er ebenfalls diese nachhaltige Form der Landwirtschaft. Der Tourismus lebt von der Vermarktung des Lebensraums und greift bewusst auf österreichische Lebensmittel zurück. Die Politik schließlich kann sich durch ein Gesetz zur verpflichtenden Herkunftskennzeichnung bei Lebensmitteln ebenfalls ganz klar hinter eine hochqualitative bäuerliche Lebensmittelproduktion stellen, die uns alle auch in Zukunft mit Lebensmitteln versorgt.“

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11.02.2020

Wohneigentum: Viele Mieter überschätzen Probleme beim Immobilienkauf

Wer mit dem Kauf oder Bau einer Immobilie liebäugelt, sollte Befürchtungen ernst nehmen, aber sich von ihnen nicht allzu sehr verunsichern lassen. Wer mit dem Kauf oder Bau einer Immobilie liebäugelt, sollte Befürchtungen ernst nehmen, aber sich von ihnen nicht allzu sehr verunsichern lassen.

Wer mit dem Kauf oder Bau einer Immobilie liebäugelt, sollte Befürchtungen ernst nehmen, aber sich von ihnen nicht allzu sehr verunsichern lassen. Das legen die Ergebnisse der aktuellen Wohntraumstudie der Interhyp AG nahe. Im Rahmen einer Erhebung unter 2.600 Immobilieneigentümern und Mietern wurden die Ängste von Mietern rund um den Wohneigentumserwerb mit den tatsächlichen Erfahrungen von Käufern und Bauherren verglichen. „"Wer eine Immobilie kaufen möchte, macht sich vorab viele Gedanken. Für die Befragten, die den Schritt gewagt haben, stellten sich Bedenken jedoch oft als unbegründet heraus"“, erklärt Mirjam Mohr, Vorständin beim Baufinanzierungsvermittler Interhyp. Die Baufinanzierungsexpertin stellt dabei aber klar: „"Ein Immobilienkauf sollte immer wohlüberlegt sein."“ Um auf der sicheren Seite zu sein, rät die Expertin zu einer vorsichtigen Kalkulation.

Die Befürchtungen betreffen sowohl finanzielle Aspekte als auch Themen wie den Kauf selbst oder die Marktlage. Laut Studie glauben im Schnitt 84 Prozent der Mieter, dass die hohe Nachfrage das Finden einer geeigneten Immobilie erschwert. Im Nachgang sagen aber nur 24 Prozent der Eigentümer, dass sie kein Objekt finden konnten, das ihren Vorstellungen entsprach, und dass sie deshalb Kompromisse eingehen mussten.

Diskrepanzen gibt es auch bei der Finanzierung. Laut Studie fürchten 83 Prozent der Mieter eine hohe finanzielle Belastung durch den Kredit. Bei den Käufern war eine hohe Darlehensbelastung bei 32 Prozent tatsächlich ein Thema. Und während 68 Prozent der Mieter im Vorfeld die Finanzierung als kompliziert einschätzen oder Angst vor Fehlern haben, bestätigen im Nachhinein nur 12 Prozent der Eigentümer diese Erfahrung. Mirjam Mohr: „"Vielen Mietern ist nicht bewusst, dass sich die aktuell niedrigen Kreditzinsen von oft unter einem Prozent sehr günstig auf die Gesamtbelastung auswirken."“ Dennoch sei es auch im Zinstief weiterhin wichtig, die Finanzierung wohlüberlegt zu gestalten und, etwa im Gespräch mit einem Baufinanzierungsexperten, die finanziellen Möglichkeiten genau einzuschätzen. Das bedeutet zum Beispiel für Eigennutzer, die Einnahmen und Ausgaben genau zu ermitteln. Kapitalanleger sollten bei ihrer Kalkulation die aktuellen gesetzlichen Vorgaben zu erzielbaren Mieten beachten.

Wie aus der Studie außerdem hervorgeht, werden unkalkulierbare Zusatz- und Nebenkosten mit 79 Prozent häufiger angenommen, als sie auf Käufer tatsächlich zugekommen sind (30 Prozent). Zudem sorgen sich 71 Prozent, dass ein vereinbarter Preis nicht eingehalten wird – was in der Realität in 15 Prozent der Fälle eingetreten ist.

Expertin Mirjam Mohr rät auch angesichts dieser Zahlen, das Thema Kosten weiterhin ernst zu nehmen. „"Besonders beim Kauf von Bestandsimmobilien mit Umbaumaßnahmen oder beim Bau in Eigenregie kann eine zu knappe Kalkulation problematisch werden. Die Studie zeigt, dass eine nicht passgenaue Kalkulation und unerwartete Kosten in etwa jedem dritten Fall vorkommen und der Immobilienerwerb dann teurer wird als geplant. Wer von Anbeginn realistisch kalkuliert und den Kauf oder Bau sowie die Kreditsumme entsprechend plant, kann eine Nachfinanzierung von vornherein umgehen."“

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13.10.2019

Handelskette Spar stärkt mit Eigenmarken Nachhaltigkeit und Regionalität

Den Anteil der Eigenmarken weiter zu steigern, noch mehr regionale Produkte in den Regalen anzubieten und konsequent gegen potenziell gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln aufzutreten, nennt Gerhard Drexel, Vorstandsvorsitzender der Spar Österreich AG, als vordringliches Ziel des Handelsunternehmens in naher Zukunft. Den Anteil der Eigenmarken weiter zu steigern, noch mehr regionale Produkte in den Regalen anzubieten und konsequent gegen potenziell gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln aufzutreten, nennt Gerhard Drexel, Vorstandsvorsitzender der Spar Österreich AG, als vordringliches Ziel des Handelsunternehmens in naher Zukunft.

Den Anteil der Eigenmarken weiter zu steigern, noch mehr regionale Produkte in den Regalen anzubieten und konsequent gegen potenziell gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln aufzutreten, nennt Gerhard Drexel, Vorstandsvorsitzender der Spar Österreich AG, als vordringliches Ziel des Handelsunternehmens in naher Zukunft. „Lebensmittel sollen aus der Nähe kommen, idealerweise aus der Region“, erklärte er im Klub der Wirtschaftspublizisten. Je geringer die Distanz zwischen Produktions- und Vertriebsstandort sei, umso besser. Denn damit werde die Umwelt nur wenig belastet.

Apropos Umwelt: So wie Spar den Einsatz des Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat in der Landwirtschaft ablehnt, kämpft die Handelskette auch gegen die Verwendung von Palmöl als Inhaltsstoff vieler Nahrungsmittel. „99 Prozent unserer 5.000 Eigenmarken sind palmölfrei“, sagte Drexel. Die Eigenmarken machen es dem Unternehmen möglich, auf die Produzenten in diesem Sinn einzuwirken, „bei den internationalen Markenartikelherstellern ginge das gar nicht.“

Nicht nur deshalb soll der Eigenmarken-Anteil im Spar-Sortiment weiter wachsen. „Vor 15 Jahren hatten wir erst einen Anteil von rund 20 Prozent, jetzt liegen wir bei mehr als 40 Prozent“, so Drexel. Im gesamten österreichischen Lebensmittelhandel betrage der Eigenmarken-Anteil durchschnittlich 22 Prozent.

In Österreich betreibt Spar 1.560 Standorte, wo fast 43.000 Mitarbeiter, darunter 2.100 Lehrlinge, beschäftigt sind. Mit ihnen hat die Lebensmittel-Handelskette 2018 einen Umsatz von 6,9 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Spar-Gruppe insgesamt, zu der die Auslandstöchter in Italien, Slowenien, Ungarn und Kroatien sowie der Sporthändler Hervis und die Handelsimmobilien-Gesellschaft SES (Spar European Shopping Centers) gehören, hat im Vorjahr mit 82.700 Beschäftigten Erlöse in der Höhe von 15 Milliarden Euro erzielt.

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12.08.2019

Österreich importiert heuer weniger Strom aus Tschechien

Österreich importiert heuer weniger Strom aus Tschechien Österreich importiert heuer weniger Strom aus Tschechien

Leicht gesunken ist die Menge an Elektrizität, die Österreich im ersten Halbjahr 2019 aus Tschechien importiert hat. Exakt 4.333 Gigawattstunden (GWh) Strom sind heuer zwischen Anfang Jänner und Ende Juni über die Hochspannungsleitungen vom nördlichen Nachbarn in das heimische Netz geflossen. Das ist ein Rückgang um 0,7 Prozent, denn im Vergleichszeitraum 2018 sind es 4.364 GWh gewesen. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst aus Daten des Verbandes Europäischer Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E).

Aus der Halbjahresbilanz von ENTSO-E geht auch hervor, dass es in die Gegenrichtung nur einen mageren Stromfluss gibt. In den ersten sechs Monaten 2019 hat Österreich lediglich 109 GWh elektrische Energie nach Tschechien exportiert. Im Vergleichszeitraum 2018 sind es 107 GWh gewesen.

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20.03.2019

Anstieg der Wohnimmobilienpreise in Österreich deutlich über dem EU-Durchschnitt

Die Wohnimmobilienpreise sind in Österreich im dritten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahresquartal mit 8,0 Prozent weiter kräftig angestiegen Die Wohnimmobilienpreise sind in Österreich im dritten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahresquartal mit 8,0 Prozent weiter kräftig angestiegen

Die Wohnimmobilienpreise sind in Österreich im dritten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahresquartal mit 8,0 Prozent weiter kräftig angestiegen. Der Preisauftrieb in Österreich lag deutlich über dem EU-Durchschnitt. Besonders stark war der Preisanstieg in den Bundesländern (ohne Wien) mit fast 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Aber auch in Wien hat sich das Immobilienpreiswachstum – nach einigen Quartalen mit vergleichsweise moderater Teuerung – im dritten Quartal 2018 mit einem Plus von 6,5 Prozent im Vorjahresvergleich beschleunigt. Vor diesem Hintergrund belief sich im Dezember 2018 das Wachstum der Wohnbaukreditvergabe – bei unverändert günstigen Konditionen – auf 4,9 Prozent (im Jahresabstand).

Gute Konjunkturlage in Osteuropa spiegelt sich in steigenden Wohnimmobilienpreisen wider

In den meisten CESEE-Ländern legten die Immobilienpreise laut Eurostat-Daten im zweiten und dritten Quartal 2018 deutlich stärker zu als im EU-Durchschnitt (4,3 Prozent). Die positiven Rahmenbedingungen in der Region wie das starke Einkommenswachstum, historisch niedrige Arbeitslosenquoten und relativ optimistische Wachstumsaussichten in Verbindung mit weiterhin günstigen Finanzierungsbedingungen zeigen sich in der hohen Nachfrage nach Wohnimmobilien. Zudem wird die Nachfrage in vielen Ländern weiterhin durch zielgruppenspezifische Subventionsprogramme unterstützt.

Steigende Wohnimmobilienpreise auch in zahlreichen anderen Euro-Ländern

Neben Österreich und den CESEE-Ländern wiesen auch die Niederlande, Irland, Portugal, Spanien und Luxemburg dynamisch steigende Wohnimmobilienpreise im zweiten und dritten Quartal 2018 auf. Die Ausnahme blieb Italien, wo im gleichen Zeitraum die Preise sanken.

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12.11.2019

OMV will Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 unter die Erde verbannen

OMV will Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 unter die Erde verbannen OMV will Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 unter die Erde verbannen

An ihrem Produktionsstandort Aderklaa im Bezirk Gänserndorf fördert die OMV ein Gemisch aus Erdgas und Kohlendioxid (CO2) zutage. Das klimaschädliche CO2, von dem dort beim Herstellungsprozess jedes Jahr 100.000 Tonnen anfallen, „müssen wir in die Atmosphäre blasen, weil wir es nicht unterirdisch einlagern dürfen“, kritisierte OMV-Vorstandvorsitzender Rainer Seele vor Journalisten im Klub der Wirtschaftspublizisten. In Österreich fehlten nämlich die rechtlichen Rahmenbedingungen dazu.

In Norwegen hingegen würden pro Jahr eine Million Tonnen CO2 unter der Erde eingespeichert, um sie einer späteren Verwendung zuzuführen. „Das funktioniert dort ganz sicher und problemlos“, sagte Seele. Werden in Österreich die Gesetze entsprechend geändert, schlägt er vor, eine ausgeförderte Erdgaslagerstätte mit CO2 zu befüllen und dann schrittweise weitere hinzuzunehmen. „Derzeit prüfen wir, welche alten Lagerstätten sich geologisch als CO2-Speicher eignen“, erklärte der OMV-Chef.

Interessant wäre ein unterirdisches CO2-Depot in Aderklaa auch für die nur knapp 30 Kilometer entfernte Raffinerie Schwechat. Denn dort entweichen jährlich 2,7 Millionen Tonnen CO2, die sich mit Hilfe eines unterirdischen Lagers „einfangen“ ließen. Von dem klimaschädlichen Treibhausgas „könnten wir in Österreich leicht ein paar Millionen Tonnen unter dem Erdboden speichern“, rechnete Seele vor.

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30.06.2019

Österreich verschenkt jährlich 750 Millionen Steuer-Euro

Österreich verschenkt jährlich 750 Millionen Steuer-Euro Österreich verschenkt jährlich 750 Millionen Steuer-Euro

Während im ganzen Land darüber diskutiert wird, ob und wie sich Papamonat, Pflegesicherung oder das Feuerwehr-Einsatzentgelt für die Betriebe gegenfinanzieren lässt, verschenkt Österreichs Finanz jährlich rund 750 Millionen Euro an den Online-Versandhandel, wie der renommierte Linzer Volkswirtschaftsprofessor Friedrich Schneider im Mai 2019 exklusiv für die Initiative Wirtschaftsstandort OÖ (IWS) errechnet hat. Dabei geht es um die Mehrwertsteuer, die von den heimischen Konsumenten zwar an die Online-Versandhändler – zumeist mit Firmensitz im Ausland – bezahlt wird, aber größtenteils nicht an die Finanz in Österreich entrichtet wird.

„Bevor jetzt neue Steuern eingeführt werden, sollten zuerst jene eingetrieben werden, die laut Gesetz ohnehin fällig sind“, fordert IWS-Geschäftsführer Gottfried Kneifel und verweist darauf, dass es bereits technische Möglichkeiten gibt, elektronisch alle Versandpakete tagesfertig und transparent auf einer Plattform zu erfassen. Denn jede Sendung ist mit einem Strichcode versehen, dessen Informationen direkt nach Übergabe des Pakets zur Plattform weitergeleitet werden können. „Die Technologie ist vorhanden, was bisher fehlte, um die internationalen Versender zur Steuerwahrheit zu zwingen, war der politische Wille“, so Kneifel. „Das wäre zudem ein längst überfälliger Akt der Steuergerechtigkeit und Fairness zwischen Online-Versandhändlern und dem stationären Handel hierzulande.“ Denn der stationären Handel muss – im Gegensatz zum Onlineanbieter – jederzeit für Betriebsprüfungen, SV-Prüfungen oder Arbeitsinspektion bereitstehen und außerdem alle gewerberechtlichen Standards einhalten. Darüber hinaus werden an den heimischen Standorten Lehrlinge ausgebildet und selbstverständlich alle Steuern pünktlich bezahlt.

„Für unsere
stationären Handelsbetriebe geht es langfristig um die Wettbewerbsfähigkeit und die Erhaltung von Arbeitsplätzen“, pocht Kneifel auf die Einhaltung der Steuergesetze.

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08.01.2019

Neues Führungsteam bei HARTL HAUS - Unternehmen bleibt in Familienhand

Dir. Yves Suter verstärkt die bisherige Geschäftsführung mit KR Dir. Roland Suter und Dir. Peter Suter. Prok. Andreas Talamas, MSc und Prok. BM Erwin Nechwatal erhielten mit Anfang Jänner die Prokura Dir. Yves Suter verstärkt die bisherige Geschäftsführung mit KR Dir. Roland Suter und Dir. Peter Suter. Prok. Andreas Talamas, MSc und Prok. BM Erwin Nechwatal erhielten mit Anfang Jänner die Prokura

Der niederösterreichische Fertighaushersteller Hartl Haus beginnt das Jahr mit einer Veränderung in der Führungsebene. KR Dir. Roland Suter und Dir. Peter Suter, die seit mittlerweile 34 Jahren das Unternehmen als Geschäftsführer leiten, holten sich mit Dir. Yves Suter einen dritten Geschäftsführer und damit die nächste Generation ins Boot. Prok. Andreas Talamas, MSc und Prok. BM Erwin Nechwatal stehen unterstützend und beratend zur Seite.

Nächste Generation

Dir. Yves Suter ist bereits seit 2006 Jahren im Unternehmen tätig und erhielt 2013 die Prokura. Dir. Yves Suter war zu Beginn seiner Zeit bei Hartl Haus maßgeblich und federführend für die Programmierung der Fertigungsbrücken und Abbundmaschinen zuständig und konnte in den vergangenen zwölf Jahren viel Erfahrung in den unterschiedlichsten Bereichen sammeln. Seit fünf Jahren ist Dir. Yves Suter im Bereich Marketing und übernahm zuletzt die Marketingleitung von seinem Vater KR Dir. Roland Suter.

Unterstützung für die Geschäftsführung

Prok. Andreas Talamas, der seit 2012 als Leiter der Verwaltungsabteilung fungiert, erhielt mit Jahresanfang die Prokura für den Bereich Rechnungswesen und Verwaltung.

Mit Prok. BM Erwin Nechwatal erhielt ein Mitarbeiter, der bereits seit 33 Jahren bei Hartl Haus tätig ist, mit Jahresanfang die Prokura. Prok. Nechwatal leitet den Bereich Objektbau. Die beiden neuen Prokuristen unterstützen und beraten die Geschäftsleitung und sind Teil des neuen Führungsteams.

Vorbereitung auf Generationswechsel

Der Wechsel von Yves Suter in die Geschäftsleitung ist bereits die Vorbereitung auf den Generationswechsel bei Hartl Haus. 2020 werden sich KR Dir. Roland Suter und Dir. Peter Suter aus der operativen Geschäftsführung der Hartl Haus Holzindustrie GmbH zurückziehen und die Geschäftsführung an Dir. Yves Suter übergeben. Dieser wird von Prok. Andreas Talamas, MSc und Prok. BM Erwin Nechwatal unterstützt.

2019 werden die Agenden an das zukünftige Führungsteam verteilt, sodass ein geordneter und reibungsloser Führungswechsel erfolgen kann. KR Dir. Roland Suter und Dir. Peter Suter sind nach dem Rückzug aus der Geschäftsführung auch weiterhin als Gesellschafter Teil der Firma Hartl Haus.

"In diesem Jahr werden wir gemeinsam mit vereinter Kraft das Schiff Hartl Haus lenken. Das neu gestaltete Führungsteam wird nach dieser Übergangsphase das Unternehmen weiter erfolgreich in die Zukunft führen", ist KR Dir. Roland Suter sicher, die richtigen Weichen für den Generationswechsel im Jahr 2020 gestellt zu haben.

"Wir können auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken. In den letzten 34 Jahren ist es uns mit vereinten Kräften gelungen Hartl Haus als fixe Größe am Fertighausmarkt zu positionieren und Arbeitgeber für aktuell 300 Mitarbeiter zu sein", kann Dir. Peter Suter zurecht stolz sein.

"Jedes Jahr begleiten wir rund 300 Familien auf ihrer Reise das perfekte Heim für sich und ihre Lieben zu schaffen. Eine schönere Aufgabe kann ich mir ehrlich kaum vorstellen. Mit dem besten Team der Branche im Rücken gehe ich trotz Herausforderungen und anstehender Veränderungen meine neue Aufgabe als Geschäftsführer enthusiastisch, dankbar und hoch motiviert an", so Dir. Yves Suter.

"Auch ich möchte mit meinem Engagement dazu beitragen die Erfolgsgeschichte von Hartl Haus fortzusetzen, um weiterhin eine positive Unternehmensentwicklung zu gewährleisten", bedankte sich Prok. Andreas Talamas, MSc für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.

"Der Immobilienmarkt ist eine stark umkämpfte Branche. Ich werde meine Erfahrungen, die ich in den letzten 30 Jahren bei Hartl Haus sammeln durfte einsetzen und meinen Teil dazu beitragen, Hartl Haus auf seinem erfolgreichen Weg weiter zu begleiten", freut sich Prok. BM Erwin Nechwatal.

Hartl Haus ist Österreichs ältestes Fertighausunternehmen mit eigener Bau- und Möbeltischlerei, das derzeit 300 Mitarbeiter beschäftigt. Die in Echsenbach im Waldviertel gefertigten Hartl Häuser werden von den Kunden hoch geschätzt: 96,7 % waren im Vorjahr mit ihrem Eigenheim und den Leistungen von Hartl Haus sehr zufrieden - eine Bestmarke in der gesamten Branche.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Hartl Haus
06.11.2018

Brau Union Österreich erhöht die Bierpreise ab Dezember

Brau Union Österreich erhöht die Bierpreise ab Dezember Brau Union Österreich erhöht die Bierpreise ab Dezember

Die aktuelle Inflation, erhöhte Personal- und Energiekosten, und die deutlich steigenden Kosten bei Rohstoffen als Folge einer schlechten Ernte bei der Braugerste aufgrund der heurigen Dürre und Hitzewelle, führen auch in der Brau Union Österreich zu Kostensteigerungen. Diese können innerhalb des Unternehmens durch Effizienzsteigerungen nur teilweise aufgefangen werden. Die Bierpreise für unsere Kunden werden deshalb ab 1. Dezember 2018 im Durchschnitt um rund 3 % Prozent angepasst.

„Unser erklärtes Ziel ist es, mit unseren Partnern in Gastronomie und Lebensmittelhandel den Konsumenten beste österreichische Qualität zu fairen Preisen anbieten zu können. Gemeinsam wollen wir auch in Zukunft nachhaltig die österreichische Bierkultur und die Vielfalt der heimischen Biere fördern“, betont Generaldirektor Dr. Magne Setnes.

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25.06.2018

kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen

kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen

Nach der Übernahme von kika/Leiner durch die SIGNA Gruppe ist es gelungen, in Zusammenarbeit mit euro delkredere eine Warenkreditversicherung zu gewinnen und entsprechende Verträge zu unterzeichnen. Dieser Schritt unterstreicht das hohe Vertrauen in die SIGNA Gruppe und in kika/Leiner. „Dadurch ist es möglich die geordneten Geschäftsbeziehungen zwischen unseren Lieferanten und uns wieder in Gang zu setzen," so Dr. Gunnar George, Geschäftsführer kika/Leiner. Für die Kundinnen und Kunden des Unternehmens bedeutet das, "dass, wie schon bisher, bestellte Ware garantiert geliefert wird, nun aber, durch die Kreditversicherung, eine zusätzliche Sicherheit gegeben ist", so George weiter.

Der Abschluss neuer Verträge ist ein weiterer Schritt zur nachhaltigen Zukunftssicherung des österreichischen Traditionsunternehmens kika/Leiner.

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07.01.2020

Verkäufer von Einfamilienhäusern können jetzt sehr gute Preise erzielen

Während die Nachfrage nach Einfamilienhäusern um 4,0 Prozent zunimmt, sollen die Preise für diese beliebte Wohnform um 3,7 Prozent steigen Während die Nachfrage nach Einfamilienhäusern um 4,0 Prozent zunimmt, sollen die Preise für diese beliebte Wohnform um 3,7 Prozent steigen

In Niederösterreich werden die Immobilienpreise heuer um durchschnittlich 3,1 Prozent steigen. Diese Zahl prognostiziert die Amstettner Immobilienmakler-Firma RE/MAX Austria auf Basis einer Befragung unter 560 Branchenexperten. Vor allem mit Einfamilienhäusern und angeschlossenen Grundstücken ließen sich zurzeit lukrative Renditen erzielen. „Wer ein Haus mit Garten besitzt und es verkaufen möchte, weil z.B. die Kinder bereits ausgezogen sind oder Pflege und Instandhaltung zu beschwerlich werden, hat jetzt sehr gute Chancen“, sagt RE/MAX Austria Managing Director Anton Nenning. Die Nachfrage sei gut, die Finanzierbarkeit ebenso und die Konkurrenz auf dem Markt überschaubar.

Im Hinblick auf den gesamten Immobilienmarkt 2020 in Niederösterreich geht RE/MAX von einer um 2,5 Prozent höheren Nachfrage, jedoch nur von einem um 0,4 Prozent höheren Angebot aus. Während die Nachfrage nach Einfamilienhäusern um 4,0 Prozent zunimmt, sollen die Preise für diese beliebte Wohnform um 3,7 Prozent steigen. Höhere Immobilienpreise erwartet RE/MAX auch bei Baugrundstücken um 5,0 Prozent und Eigentumswohnungen in Top-Lagen um 3,7 Prozent.

Eine deutlich geringere Preisdynamik hingegen sagen die Immobilien-Experten heuer für Eigentumswohnungen in Stadtrandlagen mit 1,8 Prozent sowie für solche in Landgemeinden mit 0,1 Prozent voraus. Bei Wohnungen mit frei vereinbartem Mietzins ist laut RE/MAX-Prognose in Top-Lagen einen Preisanstieg um 0,9 Prozent zu erwarten, am Stadtrand jedoch eine Abschwächung um 0,3 Prozent. Auch in Landgemeinden ist mit einem Preisrückgang um 1,3 Prozent zu rechnen. Für land- und forstwirtschaftliche Flächen erwartet man heuer einen leichten Preisanstieg um 0,7 Prozent.

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11.12.2019

Die Einkommensschere in Niederösterreich geht weit auseinander

Am schlechtesten verdient man in Niederösterreich im Weinviertel. Am schlechtesten verdient man in Niederösterreich im Weinviertel.

Wieviel ein Arbeitnehmer in Niederösterreich verdient, hängt sehr stark davon ab, wo er seinen Arbeitsplatz hat. Denn die Höhe von Löhnen und Gehältern klafft in den NÖ Bezirken weit auseinander. Das geht aus der neuesten Einkommensanalyse der NÖ Arbeiterkammer (AKNÖ) hervor, die das mittlere monatliche Brutto-Einkommen – das sogenannte „Medianeinkommen“ – als Messzahl heranzieht. Der umfangreichen Studie hat der NÖ Wirtschaftspressedienst interessante Details entnommen.

Am besten verdient man demnach im westlichsten Bezirk des Landes. 2018 betrug das mittlere Brutto-Monatseinkommen in Amstetten 2.430 Euro. Das sind um 259 Euro oder 11,9 Prozent mehr als der Durchschnittsverdienst in Niederösterreich. Gegenüber dem einkommensschwächsten NÖ Bezirk Krems-Land, wo das Medianeinkommen nur 1.671 Euro ausmacht, erhalten die Amstettner Arbeitnehmer sogar um 759 Euro mehr.

Löhne und Gehälter über dem NÖ Durchschnittseinkommen von 2.171 Euro wurden 2018 nur in zehn Bezirken gezahlt, nämlich in Amstetten, Scheibbs, Gmünd, Bruck/Leitha, Wiener Neustadt-Land, Lilienfeld, Mödling und Neunkirchen sowie in den beiden Statutarstädten Sankt Pölten und Waidhofen/Ybbs. In allen anderen NÖ Bezirken hingegen lag das mittlere Brutto-Monatseinkommen entweder knapp oder deutlich darunter.

Im Bundesländerranking ist Niederösterreich im Vorjahr hinter Kärnten zurückgefallen und erreicht nur mehr den siebenten Platz. Am meisten verdienen Arbeitnehmer in Vorarlberg mit einem Medianeinkommen von 2.392 Euro, am wenigsten im Burgenland mit 1.923 Euro.

Teilweise höchst bemerkenswerte Resultate liefert die AKNÖ-Studie, betrachtet man die Entwicklung der Einkommen in den einzelnen NÖ Regionen. Demnach weist das Mostviertel das höchste Einkommensniveau auf. Wirtschaftliches Zugpferd dort ist eindeutig der Bezirk Amstetten. Hier lag das Medianeinkommen 2018 um 406 Euro über jenem von Melk. Wermutstropfen: In Amstetten sind die Einkommensunterschiede zwischen männlichen und weiblichen Arbeitnehmern besonders groß. In diesem Bezirk verdienen Frauen - auch weil sie kaum in beruflichen Top-Positionen anzutreffen sind - um fast 43 Prozent weniger als Männer.

Zwar hat das Industrieviertel seine einstige Spitzenposition bei den Einkommen von Arbeitern und Angestellten schon lange verloren, aber im NÖ Regionen-Ranking reicht es immerhin noch zu Platz zwei. Das durch die Beschäftigtenzahl gewichtete Durchschnitts-Medianeinkommen der Bezirke Baden, Bruck/Leitha, Mödling, Neunkirchen, Wiener Neustadt-Stadt und Wiener Neustadt-Land lag 2018 in Summe um 0,1 Prozent unter dem NÖ Landesniveau. Bemerkenswert ist, dass trotz der Größe des Industrieviertels die Bezirksergebnisse verhältnismäßig nahe beieinander liegen.

Die Region mit dem dritthöchsten Einkommensniveau in Niederösterreich ist der Zentralraum mit den Bezirken St. Pölten-Land, Krems-Land, Lilienfeld und Tulln sowie den Statutarstädten St. Pölten und Krems. Bei Betrachtung der Detailergebnisse fällt hier insbesondere der große Einkommensunterschied zwischen dem einkommenstärksten Bezirk St. Pölten-Stadt und dem einkommenschwächsten Krems-Land auf: Die Differenz macht beachtliche 627 Euro aus.

Zwar konnte das traditionell einkommensschwache Waldviertel in den letzten Jahren einigen Boden zum Landesmedian gutmachen, die Einkommen in den Bezirken Horn, Gmünd, Zwettl und Waidhofen/Thaya liegen aber noch immer um 2,5 Prozent unter dem NÖ Durchschnitt. Erfreulich: Allein betrachtet nimmt Gmünd mit einem Medianeinkommen von 2.278 Euro und einem um 4,9 Prozent höheren Einkommensniveau als dem landesweiten den guten fünften Platz im NÖ Bezirks-Ranking ein.

Am schlechtesten verdient man in Niederösterreich im Weinviertel. Um 11,2 Prozent lagen die Einkommen 2018 in den Bezirken Hollabrunn, Korneuburg, Mistelbach und Gänserndorf unter dem Landesmedian. Große Unterschiede in der Höhe von Löhnen und Gehältern gibt es in diesem NÖ Landesviertel nicht nur zwischen Spitzen- und Wenigverdienern, sondern auch unter den einzelnen Bezirken: Die Einkommensdifferenz zwischen Korneuburg und Hollabrunn beträgt 340 Euro.

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03.11.2019

Metro-Österreich macht seine Preisschilder am Handelsregal digital

Metro-Österreich macht seine Preisschilder am Handelsregal digital Metro-Österreich macht seine Preisschilder am Handelsregal digital

Bis Ende des heurigen Jahres wird das Großhandelsunternehmen Metro-Österreich mit Sitz in Vösendorf bei Wien in zwei seiner niederösterreichischen Filialen - Langenzersdorf und Wiener Neustadt – sowie in zwei weiteren in Linz und Wien-Simmering elektronische Preisschilder an den Regalen einführen.

Die Metro-Standorte in Vösendorf und St. Pölten sind bereits mit der modernen Technologie ausgestattet. „Die Digitalisierung erleichtert auch unseren Arbeitsalltag“, stellt Metro-Vorstandsvorsitzender Xavier Plotitza in einem Interview mit dem Handels-Fachmagazin „Regal“ fest. Diese sogenannten „Electronic Shelf Label“ (ESL) machen es möglich, den ausgeschriebenen Preis eines Produkts über einen Handscanner oder per Funk zu bearbeiten, was Zeit und Kosten spart.

Jedes Jahr kommen bei dem Großhändler rund 1.000 neue Produkte in die Läden. Gewachsen ist Metro-Österreich heuer vor allem beim Beliefern der Gastgewerbebetriebe, wie Hotels, Restaurants und Cateringunternehmen. „Wir halten jetzt bei einer Zustellquote von knapp 40 Prozent“, teilt Plotitza mit. Dieser Anteil soll weiter ausgebaut werden.

Zurzeit betreibt der Großhandelsbetrieb in Österreich zwölf Standorte mit einer Gesamtverkaufsfläche von 140.000 Quadratmetern. Im Geschäftsjahr 2017/18 hat Metro-Österreich mit rund 2.100 Vollzeit-Arbeitskräften einen Umsatz von fast 840 Millionen Euro erwirtschaftet, eine Periode davor sind es 828 Millionen gewesen. Der Vösendorfer Großhändler führt ein Sortiment mit 48.000 Artikeln. Nach eigenen Angaben kaufen bei Metro in Österreich mehr als 500.000 Kunden ein.

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07.10.2019

Unilever kündigt ehrgeiziges Engagement für eine abfallfreie Welt an

Unilever kündigt ehrgeiziges Engagement für eine abfallfreie Welt an Unilever kündigt ehrgeiziges Engagement für eine abfallfreie Welt an

Unilever, Eigentümer von Marken wie Dove, Ben & Jerry, Lipton und Omo, hat sein ehrgeiziges Engagement zur Reduzierung von Kunststoffabfällen und zur Schaffung einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe angekündigt.

Bis 2025 wird das globale Konsumgüterunternehmen mehr als 100.000 Tonnen Kunststoffverpackungen eliminieren und mehr Kunststoffverpackungen sammeln und verarbeiten als es verkauft

Unilever hat folgende Maßnahmen bis 2025 bestätigt:

Halbierung der Verwendung von neuem Kunststoff durch Reduzierung der gesamten Verwendung von Kunststoffverpackungen um mehr als 100.000 Tonnen und die beschleunigte Verwendung von recyceltem Kunststoff

Sammlung und Verarbeitung von mehr Kunststoffverpackungen als verkauft werden

Damit ist Unilever das erste große globale Konsumgüterunternehmen, das sich zu einer absoluten Kunststoffreduzierung in seinem gesamten Portfolio verpflichtet hat.

Unilever ist bereits auf dem besten Weg, seine bestehenden Verpflichtungen zu erfüllen, um bis 2025 sicherzustellen, dass all seine Kunststoffverpackungen wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar sind, und mindestens 25 % recycelten Kunststoff in seinen Verpackungen zu verwenden.

Alan Jope, CEO von Unilever, meinte dazu: "Plastik hat seinen Platz, aber dieser Platz ist nicht in der Umwelt. Nur durch schnelles und radikales Handeln an allen Stellen im Kunststoffkreislauf können wir Kunststoffabfälle vermeiden.

Unser Ausgangspunkt sollte ein Design sein, das die Menge an Kunststoff, die wir verwenden, reduziert und gleichzeitig sicherstellt, dass das, was wir verwenden, zunehmend aus recycelten Quellen stammt. Wir setzen uns auch dafür ein, dass unsere gesamten Kunststoffverpackungen wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar sind.

Dies erfordert ein grundlegendes Umdenken in Bezug auf unsere Verpackungen und Produkte. Es erfordert von uns, neue und innovative Verpackungsmaterialien einzuführen und neue Geschäftsmodelle, wie Wiederverwendungs- und Nachfüllformate, mit beispielloser Geschwindigkeit und Intensität aufzuskalieren."

Unilevers Engagement erfordert, dass das Unternehmen bis 2025 jährlich rund 600.000 Tonnen Kunststoff sammelt und verarbeitet. Dies wird durch Investitionen und Partnerschaften ermöglicht, die die Infrastruktur der Abfallwirtschaft in vielen der Länder, in denen Unilever tätig ist, verbessert.

Herr Jope fügte hinzu: "Unsere Vision ist eine Welt, in der alle zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Kunststoff in der Wirtschaft und nicht in der Umwelt bleibt. Unser Kunststoff ist unsere Verantwortung. Deshalb haben wir uns verpflichtet, im Rahmen unserer Bemühungen für eine Kreislaufwirtschaft mehr zurückzugewinnen als wir verkaufen. Eine gewaltige, aber herausfordernde Aufgabe, die dazu beitragen wird, die weltweite Nachfrage nach recyceltem Kunststoff zu steigern.

Ellen MacArthur, Gründer der Ellen MacArthur Foundation, meinte dazu: "Die heutige Ankündigung von Unilever ist ein wichtiger Schritt zur Schaffung einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe. Durch Eliminieren unnötiger Verpackung mit Innovationen wie Nachfüllen, Wiederverwenden und Konzentrate und gleichzeitiges Steigern der Verwendung von recyceltem Kunststoff demonstriert das Unternehmen, wie Unternehmen von neuen Kunststoffen wegnavigieren können. Wir fordern andere auf, dem Beispiel von Unilever zu folgen, damit wir gemeinsam den Kunststoff, den wir nicht brauchen, eliminieren und innovativ sein können, damit das, was wir brauchen, in Umlauf gebracht wird, und wir schließlich ein Wirtschaftssystem aufbauen können, in dem Kunststoffverpackungen nie zu Abfall werden."

Seit 2017 hat Unilever seinen Ansatz bei Kunststoffverpackungen durch seine "Less, Better, No Plastic"-Devise transformiert.

Mit Less Plastic hat Unilever neue Verpackungs- und Liefermöglichkeiten erforscht, einschließlich Konzentraten, wie z.B. das neue Cif Eco-Refill, das 75 % des Kunststoffs ersetzt, und neue Nachfüllstationen für Shampoo und Waschmittel, die in Geschäften, Universitäten und mobilen Verkaufsstellen in Südostasien eingeführt wurden.

Better plastic hat zu bahnbrechenden Innovationen geführt, wie z.B. dem neuen nachweisbaren Pigment, das von Axe (Lynx) und TRESemmé verwendet wird, und schwarzen Kunststoff recycelbar macht, damit er von Scannern in Recyclinganlagen erkannt und sortiert werden kann. Oder die "Festival Bottle" von Lipton, die aus 100 % recyceltem Kunststoff besteht und nach einem Pfandsystem gesammelt wird.

Mit No plastic hat Unilever Innovationen auf den Markt gebracht, darunter Shampoo-Riegel, nachfüllbare Zahnpastatabletten, Deostifte aus Karton und Bambus-Zahnbürsten. Unilever hat sich zudem bei der Loop-Plattform angemeldet, die neue Möglichkeiten für die Lieferung und Sammlung von wiederverwendbaren Produkten aus dem Haushalt der Verbraucher erforscht.

Als Teil der heutigen Ankündigung hat Unilever auf seiner Website ein Video veröffentlicht, das sich mit dem Thema Ozeanplastik beschäftigt und in dem sich das Unternehmen verpflichtet, seinen Beitrag zu leisten, damit "der blaue Planet wieder blau" wird.

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26.08.2019

Am Flughafen Wien-Schwechat heben Passagier- und Umsatzzahlen ab

Am Flughafen Wien-Schwechat heben Passagier- und Umsatzzahlen ab Am Flughafen Wien-Schwechat heben Passagier- und Umsatzzahlen ab

Im ersten Halbjahr 2019 hat die Flughafen Wien AG sowohl beim Umsatz als auch bei den Passagierzahlen beachtliche Zuwächse erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsatzerlöse der Firmengruppe um 7,5 Prozent auf 401,4 Millionen Euro gestiegen, die Zahl der Fluggäste am Airport Wien-Schwechat sogar um 23,9 Prozent auf fast 14,67 Millionen.

Lediglich das Frachtaufkommen ist um 4,6 Prozent auf 136.000 Tonnen zurückgegangen.

Die positive Geschäftsentwicklung der Flughafen Wien AG schlägt sich auch in weiteren Ausbaumaßnahmen nieder. In den ersten sechs Monaten 2019 hat das Unternehmen in Summe 63,5 Millionen Euro investiert.

Die größten zurzeit laufenden Projekte sind der Neubau des Office Park 4 mit 14,3 Millionen Euro, die Errichtung der Hangars 8 und 9 mit 8,2 Millionen Euro sowie die Terminalentwicklung mit 5,7 Millionen Euro.

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22.07.2019

Steter Tropfen

„Von der Wiege bis zur Bahre — Formulare, Formulare“: „Von der Wiege bis zur Bahre — Formulare, Formulare“:

„Von der Wiege bis zur Bahre — Formulare, Formulare“:

Schon lange gehört dieser Stoßseufzer in unserem Sprachgebrauch zum selbstverständlichen Vokabular.

Und nicht recht viel weniger lange hören wir die hochheiligen Versprechen, dass der Bürokratie der Kampf angesagt werden muss und auch wird. Natürlich leiden insbesondere die Unternehmen unter der zu bewältigenden Papierflut, einer Vielzahl von Vorgaben, von der verpflichtenden Installierung von Beauftragten für dieses und jenes. Schließlich verursacht das alles Kosten, die verdient werden müssen— was der Konkurrenzfähigkeit nicht gerade gut tut.

Eines darf freilich auch nicht übersehen werden: Die Regelungsflut resultiert zum Teil auch daraus, dass aus Anlass-Mücken Bürokratie-Elefanten gemacht werden. Die Neigung, möglichst viel kasuistisch zu regeln, scheint offenbar stärker zu sein als das Vertrauen in Hausverstand und Selbstverantwortung. Eigentlich ist es verwunderlich, dass nicht auf jedem Messer vermerkt sein muss, dass man sich damit verletzen kann.

Klar ist aber auch, dass man vor der Bürokratie nicht kapitulieren darf. Und so kann man jeder Ansage, etwas dagegen zu tun, nur den bestmöglichen Erfolg wünschen. Steter Tropfen höhlt ja den Stein.

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24.10.2019

Österreicher spüren Spannung auf Immobilienmarkt besonders stark

Zwischen 30 und 35 Jahren wollen 9% der Österreicher sich „Eigentümer“ nennen dürfen und 14% möchten mit über 35 ihre eigenen vier Wände beziehen können. Zwischen 30 und 35 Jahren wollen 9% der Österreicher sich „Eigentümer“ nennen dürfen und 14% möchten mit über 35 ihre eigenen vier Wände beziehen können.

75% der Österreicher gehen von weiter steigenden Preisen für Immobilien aus. Dieses Ergebnis liefert die neueste ING International Survey der ING in Österreich (www.ing.at).

Von den insgesamt 13 untersuchten Ländern in Europa sind nur die Tschechen geringfügig besorgter – dort gehen 76% aller Befragten von noch höheren Preisen innerhalb des nächsten Jahres aus.

Dennoch: „Auch wenn die Preise zuletzt wieder stark gestiegen sind – eine traditionelle Immobilienblase wie aus dem Lehrbuch ist derzeit nicht zu erkennen“, so ING Chefökonom Carsten Brzeski.

Einstieg für Junge besonders hart

65% der Österreicher sind der Ansicht, dass der Einstieg für Junge bzw. Kaufwillige immer schwieriger wird. Und nur 3% der Befragten gehen davon aus, bis 30 erstmals eine Immobilie zu besitzen. Zwischen 30 und 35 Jahren wollen 9% der Österreicher sich „Eigentümer“ nennen dürfen und 14% möchten mit über 35 ihre eigenen vier Wände beziehen können.

„Die Ergebnisse zeigen, dass der Immobilienbesitz vor allem für junge Menschen in Österreich weiter in die Ferne rückt“, merkt Brzeski an.

Insgesamt 22% der Befragten gaben an, keine Immobilie kaufen zu wollen und 38% gehen davon aus, sich ohnehin kein Eigentum leisten zu können.

Reisen und Hobbies wichtiger als Eigentum?

Zwar sind ganze 68% der Österreicher der Meinung, dass es besser ist eine Immobilie zu besitzen, als Miete zu zahlen – tatsächlich legen sie im Vergleich zum durchschnittlichen Europäer jedoch weniger Wert auf Eigentum. Denn: 42% investieren das Geld lieber in eine schöne Miete, als für das Eigentum zu sparen.

Sogar eine gut gefüllte Urlaubskassa ist den Österreichern wichtiger: 58% meinten, lieber für Reisen zu sparen als für Immobilieneigentum und noch viel mehr, nämlich 67% geben ihr Geld lieber für Hobbies aus.

Finanzierung: Auch auf Nebenkosten achten

Was die Finanzierung einer gekauften Immobilie betrifft, empfehlen die Experten der ING, unbedingt mehrere Angebote einzuholen. Zwar sind die nominalen Zinsen für Immobilienkredite in den letzten Jahren stark gesunken, viele Banken heben aber nach wie vor hohe Bearbeitungs- und Schätzgebühren ein. „Verglichen werden sollte immer mit dem Effektivzinssatz. Er bildet die Gesamtkosten des Kredits ab“, sagen die Experten der ING.

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18.10.2018

INTERSPAR bringt kostenloses Papiersackerl für Obst und Gemüse nun österreichweit

INTERSPAR bringt kostenloses Papiersackerl für Obst und Gemüse nun österreichweit INTERSPAR bringt kostenloses Papiersackerl für Obst und Gemüse nun österreichweit

Nach dem gelungenen Test in elf Hypermärkten in Salzburg und der Steiermark wird das neue, innovative Papiersackerl nun österreichweit ausgerollt. Die umweltfreundliche und recycelbare Alternative zum altbekannten dünnen Plastiksackerl gibt es ab sofort in sämtlichen INTERSPAR-Hypermärkten. Die Papiersackerl bestehen aus transparentem, FSC-zertifiziertem Pergamentpapier und sind sogar feuchtigkeitsresistent. In sauberem Zustand sind sie über das Altpapier zu entsorgen, verschmutzt über die Bio-Tonne.

Die biologisch abbaubare Alternative

„Wir sind stolz unseren Kundinnen und Kunden mit dem Papiersackerl ab sofort eine ökologisch wertvolle Alternative zum herkömmlichen Plastiksackerl anbieten zu können. Die hohe Funktionalität konnte im Testlauf eindeutig bestätigt werden und auch die Akzeptanz bei unseren Kundinnen und Kunden ist erfreulich groß. Das Thema Plastikreduktion ist in der Bevölkerung angekommen. In Zukunft bieten wir Kunden in ganz Österreich die Möglichkeit, ein klares Signal für unsere Umwelt zu setzen“, zeigt sich INTERSPAR Österreich-Geschäftsführer Mag. Markus Kaser begeistert von der Entwicklung. Die Wahlfreiheit, ob nun zum neuen, biologisch abbaubaren Papiersackerl oder zum herkömmlichen Plastiksackerl gegriffen wird, haben die Kunden dabei nach wie vor.

Maßnahmen zur Plastik-Reduktion

SPAR und INTERSPAR tragen mit unterschiedlichsten Maßnahmen zur Reduktion von Kunststoff bei. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsagenda des Ministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus haben SPAR und INTERSPAR im vergangenen Jahr über 20 Prozent an Obst- und Gemüsesackerln eingespart. In allen Sortimentsbereichen wird auf eine ressourcenschonende Verpackung geachtet, so wurde beispielsweise die Verpackung der SPAR enjoy Sandwiches von Plastik auf Karton umgestellt mit einer Plastik-Einsparung von 22 Tonnen Kunststoff pro Jahr.

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02.05.2019

Sektsteuer fällt mit 2022

Sektsteuer fällt mit 2022 Sektsteuer fällt mit 2022

Die seit der Wiedereinführung im Jahr 2014 geforderte Abschaffung der Sektsteuer erfolgt mit 1. April 2022. Diese Maßnahme wurde heute als Teil der geplanten Steuerreform der kommenden Jahre von der Regierung präsentiert. „"Die intensiven Gespräche unseres Hauses mit Vertretern der Regierung haben sich letztendlich bezahlt gemacht"“, so Schlumberger Vorstandsvorsitzender Dr. Arno Lippert, der eine Weitergabe der Steuerersparnis an den Konsumenten in Aussicht stellt. Ein Wermutstropfen ist die Dauer bis zur Umsetzung - drei weitere Jahre bleibt die Wettbewerbsverzerrung und Benachteiligung österreichischer Sekthersteller bestehen.

Der lange Atem in der Diskussion um die Sektsteuer hat sich aus Sicht der heimischen Sekthersteller bezahlt gemacht. Die Steuer fällt mit 1. April 2022. Dies wurde heute als eine von zahlreichen Maßnahmen der geplanten Steuerreform von der Regierung vorgestellt. Die Steuer wurde seit Wiedereinführung im Jahr 2014 aufgrund ihres wettbewerbsverzerrenden, diskriminierenden Charakters sowie des geringen Beitrags zum Steueraufkommen heftig kritisiert. Binnen zwei Jahren sorgte sie für einen Einbruch des Sektmarkts um mehr als 25 Prozent (Quelle: Nielsen 2014 & 2015), von dem sich der Markt bis heute nicht erholen konnte.

Die größte österreichische Sektkellerei Schlumberger begrüßt diesen Schritt und verweist auf die intensiven Gespräche mit der Regierung, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben.

Konstruktiver Dialog mit der Regierung

„"Seit der Wiedereinführung der Sektsteuer 2014 waren wir mit der Politik laufend in Gesprächen. Bis zuletzt haben wir die Auswirkungen dieser Bagatellsteuer auf die heimische Sekt- und Weinwirtschaft und die Benachteiligung österreichischer Hersteller in regelmäßigen Abständen aufgezeigt"“, erklärt Arno Lippert.

„"Ich möchte mich an dieser Stelle bei der aktuellen Regierung für den konstruktiven und wertschätzenden Dialog recht herzlich bedanken. Es freut mich, dass man dem Haus Schlumberger Gehör geschenkt hat und wir einen wesentlichen Beitrag zur Korrektur dieser Wettbewerbsverzerrung leisten konnten"“, so Lippert weiter.

Nicht ganz glücklich zeigt sich der Sekthersteller über die Dauer bis zur Umsetzung. Die endgültige Abschaffung und somit ein Ende der Benachteiligung erfolgt erst im Jahr 2022. Bis dahin wird Sekt, gleich wie Champagner, weiterhin besteuert. Frizzante-Produkte sind von der Steuer ausgenommen.

Preisvorteil soll voll weitergegeben werden

Wenn die Korken am 1. April 2022 dann endgültig knallen und auf das Ende der Sektsteuer angestoßen wird, sollen auch die Konsumenten etwas zu feiern haben. Dieser Ansicht ist man jedenfalls bei Schlumberger. Die Steuerersparnis von 90 Cent je Flasche soll eins zu eins weitergegeben werden. Schlumberger CEO Lippert dazu: „"Wir möchten dieses freudige Ereignis mit allen Schlumberger-Fans gemeinsam feiern. Aus diesem Grund werden wir 90 Cent voll weitergeben."“

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26.12.2019

Nichtraucherschutz - Ministerium klärt dringend notwendige Auslegungsfragen

Gut zwei Monate nach Inkrafttreten des generellen Rauchverbotes in der Gastronomie hat das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) nun eine Information zum Tabak und Nichtraucherinnen- und Nichtraucherschutzgesetz (TNRSG) an die Vollzugsbehörden ausgesandt. Gut zwei Monate nach Inkrafttreten des generellen Rauchverbotes in der Gastronomie hat das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) nun eine Information zum Tabak und Nichtraucherinnen- und Nichtraucherschutzgesetz (TNRSG) an die Vollzugsbehörden ausgesandt.

Gut zwei Monate nach Inkrafttreten des generellen Rauchverbotes in der Gastronomie hat das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) nun eine Information zum Tabak und Nichtraucherinnen- und Nichtraucherschutzgesetz (TNRSG) an die Vollzugsbehörden ausgesandt. Darin werden die dringendsten Auslegungsfragen aus der täglichen Verwaltungspraxis behandelt. „Bereits im Sommer, unmittelbar nach Veröffentlichung der gesetzlichen Regelung, haben die gastgewerblichen Fachverbände zahlreiche Unklarheiten im Gesetz aufgezeigt und das Ministerium um eine Klarstellung ersucht. Diese ist nun erfolgt“, zeigen sich die Obleute der Fachverbände Gastronomie und Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Mario Pulker und Susanne Kraus-Winkler, zufrieden. Seit 1. November ist in Gastronomiebetrieben das Rauchen nur mehr auf sogenannten „Freiflächen“ erlaubt. Diese werden im Gesetz allerdings nicht definiert, ein zentrales Element des Erlasses ist daher die Auslegung dieses Gesetzesbegriffes.

„Für unsere Mitgliedsbetriebe, die den Gästen das Rauchen im Freien durch das Anbringen von Wetterschutzeinrichtungen angenehmer gestalten wollen, bringt das Informationsschreiben des Ministeriums die dringend notwendige Rechtssicherheit und gewährleistet gleichzeitig einen österreichweit einheitlichen Vollzug des generellen Rauchverbotes in der Gastronomie. Jetzt ist klargestellt, dass auch nach oben hin überdeckte Bereiche als Freifläche gelten, sofern nicht mehr als die Hälfte der Seitenflächen geschlossen ist“, erläutert der Obmann des Fachverbands Gastronomie, Mario Pulker.

Für die Hotellerie gibt es nun eine Klarstellung bei der Kennzeichnung. „Aufgrund zahlreicher Medienberichte und Anfragen unserer Betriebe sind wir mit dem Anliegen an das Ministerium herangetreten, die Kennzeichnung im Beherbergungsbereich praxisgerecht umzusetzen,“ unterstreicht Fachverbandsobfrau Susanne Kraus-Winkler. Das Ministerium bestätigt die Ansicht des Fachverbandes Hotellerie, dass in einem „Hotelzimmer“ - auch wenn es sich dabei um eine Suite mit mehreren Räumen handelt - nicht jeder einzelne Raum mehrfach gekennzeichnet werden muss, sondern eine Kennzeichnung bspw. an der Zimmertüre ausreichend ist.“ Dies entspricht der langjährigen Praxis in der Hotellerie. „Das Rauchverbot in den Zimmern ist schließlich nicht nur ein Anliegen der Gäste, sondern auch ein Anliegen der Hoteliers,“ betont Kraus-Winkler.

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17.09.2019

Kreditinstitute müssen bei vorzeitiger Kreditrückzahlung alle verrechneten Kosten anteilig rückerstatten

Kreditinstitute müssen bei vorzeitiger Kreditrückzahlung alle verrechneten Kosten anteilig rückerstatten - VKI sieht dringenden Handlungsbedarf durch den österreichischen Gesetzgeber Kreditinstitute müssen bei vorzeitiger Kreditrückzahlung alle verrechneten Kosten anteilig rückerstatten - VKI sieht dringenden Handlungsbedarf durch den österreichischen Gesetzgeber

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat sich in einer aktuellen Entscheidung mit den Folgen einer vorzeitigen Kreditrückzahlung eines Kreditnehmers beschäftigt. Das Gericht entschied, dass der Verbraucher bei vorzeitiger Rückzahlung das Recht auf die Ermäßigung sämtlicher ihm auferlegten Kosten hat. Das bedeutet, dass der Verbraucher auch Anspruch darauf hat, laufzeitunabhängige Kosten wie zum Beispiel eine zu Beginn gezahlte Bearbeitungsgebühr oder eine Vermittlungsprovision teilweise zurückzuerhalten.

„Diese EuGH-Entscheidung hat auch auf Österreich große Auswirkungen. Bisher haben Banken in Österreich den Verbrauchern laufzeitunabhängige Kosten, wie etwa die Kreditbearbeitungsgebühr, bei vorzeitiger Kreditrückzahlung nämlich nicht zurückgezahlt. Dies entspricht aber nicht der europäischen Verbraucherkredite-Richtlinie, wie der EuGH nun ausgesprochen hat.

Ob sich daraus für die Vergangenheit Ansprüche der Kreditnehmer gegenüber ihrer Bank ableiten lassen, ist denkbar, muss aber noch näher geprüft werden. Denn die österreichische Regelung erwähnt im Zusammenhang mit der vorzeitigen Kreditrückzahlung nur die laufzeitabhängigen Kosten. Für die Zukunft sollte gesetzlich jedenfalls schnell klargestellt werden, dass sämtliche Kosten, und damit auch die laufzeitunabhängigen Kosten, bei vorzeitiger Kreditrückzahlung zu reduzieren sind“, so Dr. Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im Verein für Konsumenteninformation (VKI).

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13.06.2019

BlueSky Energy: 200 Elektrofachbetriebe in DACH-Region zertifiziert

Geschäftsführer Mayer freut sich über neue Partner im Dach-Raum Geschäftsführer Mayer freut sich über neue Partner im Dach-Raum

Der oberösterreichische Speicherhersteller BlueSky Energy hat die Zahl seiner Vertriebspartner in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit Jahresbeginn verdoppelt. Allein seit dem Start seines Zertifizierungsprogramms im März hat das Unternehmen mehr als 200 kleine und mittelständische Elektrofachbetriebe aus der DACH-Region geschult. Als zertifizierte Partner für die umweltfreundlichen Salzwasserstromspeicher können sie ihre Kunden nun umfassend beraten und dürfen die Heim- und Gewerbespeicher der Marke GREENROCK installieren.

Roadshows in Deutschland und Benelux

Während regelmäßig Schulungstermine am Standort des Unternehmens in Vöcklamarkt stattfinden, führten die BlueSky-Experten die Elektroinstallateure bei Roadshows in ganz Deutschland, Belgien und den Niederlanden in die Produktfamilie ein.

Mit PV-Großhändlern neue Marktsegmente erschließen

Mit AliusEnergy und Krannich Solar konnte das Unternehmen jetzt außerdem Photovoltaik-Großhändler mit hervorragenden Kontakten in den Niederlanden (AliusEnergy) und der Schweiz (Krannich Solar) gewinnen.

Zusätzlich bringt die neu geschlossene Partnerschaft mit der Fachbetriebskette enerix mehr als 50 neue Standorte in Deutschland. enerix baut auf ein Netzwerk eigenständiger, regionaler Unternehmer. So können die Vorteile der regionalen Nähe zum Kunden mit einer überregionalen Marke ausgespielt werden. „Zusammen mit den zwei Großhändlern und enerix können wir die Märkte nun noch besser erschließen“, freut sich BlueSky-Geschäftsführer Helmut Mayer.

Er ergänzt: „Wir freuen uns über das große Interesse an unserer umweltfreundlichen und sicheren Technologie, von der wir auch immer mehr Familien und öffentliche Bauträger überzeugen.“ Nach Installationen in schwedischen und Schweizer Schulen wird derzeit der erste GREENROCK-Speicher in einer Schule in Moskau aufgebaut.

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21.12.2018

Glasverpackungen erleben zurzeit eine echte Renaissance

Einen eindeutigen Trend zum Kauf und zur Wiederverwendung von Glasverpackungen meldet Österreichs größter Glaserzeuger Einen eindeutigen Trend zum Kauf und zur Wiederverwendung von Glasverpackungen meldet Österreichs größter Glaserzeuger

Einen eindeutigen Trend zum Kauf und zur Wiederverwendung von Glasverpackungen meldet Österreichs größter Glaserzeuger, die Firma Vetropack Austria GmbH mit Sitz in Pöchlarn. „Die Menschen werden zunehmend sensibler, wenn sie von großen Plastikmüllinseln in den Meeren lesen“, erklärt Geschäftsführer Johann Eggerth in einem Interview mit dem Magazin „iv-positionen“. Demgegenüber sei Glas ein hochwertiges Verpackungsmaterial, das keinerlei Reaktion mit seinen Inhaltsstoffen eingehe. „Das sind Qualitäts- und Gesundheitsaspekte, die den Konsumenten immer bewusster werden“, streicht der Vetropack-Chef hervor.

2017 hat das Industrieunternehmen in Pöchlarn sowie an einem weiteren Produktionsstandort im oberösterreichischen Kremsmünster 1,7 Milliarden Stück Glasverpackungen erzeugt und verkauft – von der Bierflasche bis zum Marmeladeglas. „Es gibt keinen Haushalt in Österreich, in dem unsere Glasverpackungen nicht vorkommen“, stellt Eggerth fest. Aber auch im Ausland seien die Vetropack-Gebinde gefragt, geht doch rund die Hälfte der Produktionsmenge in den Export, insbesondere nach Italien, Frankreich und Deutschland.

In Österreich beschäftigt der Glaserzeuger 685 Mitarbeiter, 360 davon in Pöchlarn. Auch bei Vetropack spürt man den Fachkräftemangel. „Es ist sehr schwierig, technische Positionen extern zu besetzen“, sagt Eggerth. Gemeinsam mit anderen Unternehmen der Branche habe man deshalb im Vorjahr eine eigene Lehrausbildung für Glasverfahrenstechnik ins Leben gerufen. Zurzeit würden in Pöchlarn und Kremsmünster 30 Lehrlinge ausgebildet, berichtet der Geschäftsführer.

Im Geschäftsjahr 2017 hat die Vetropack Austria GmbH einen Umsatz von rund 180 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der Schweizer Vetropack-Gruppe, die mit 3.000 Beschäftigten und einer Absatzmenge von fünf Milliarden Stück Verpackungsglas zu den führenden Verpackungsherstellern in Europa zählt. Neben der Schweiz und Österreich gibt es Vetropack-Niederlassungen auch in Italien, Kroatien, Tschechien, in der Slowakei und in der Ukraine.

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03.08.2018

Jeder fünfte Arbeitnehmer leidet zur Urlaubszeit unter Stress

Jeder fünfte Arbeitnehmer leidet zur Urlaubszeit unter Stress Jeder fünfte Arbeitnehmer leidet zur Urlaubszeit unter Stress

Urlaub ist die schönste Zeit im Jahr – aber nur, wenn man selbst davon betroffen ist. Laut einem aktuellen Online-Stimmungsbild von karriere.at ist nämlich jeder fünfte Befragte wegen Urlaubsvertretungen für Kollegen während der Sommermonate sogar stärker gestresst als sonst. Die wenigsten Arbeitnehmer und Führungskräfte können laut Umfrage ein klassisches Sommerloch mit geringer Arbeitsbelastung genießen.

552 karriere.at-User nahmen auf Arbeitnehmerseite an dem Online-Voting teil. Ergebnis: Für den Großteil ist das sprichwörtliche Sommerloch nicht mehr als ein Mythos. Jeder zweite Arbeitnehmer (52 Prozent) gibt an, dass sich die anstehende Arbeit gleichmäßig über das Jahr verteilt und der Sommer nicht die oft herbeigesehnte Stressreduktion mit sich bringt. Gut jeder Fünfte (22 Prozent) steht in der Ferienzeit sogar stärker unter Druck, weil auch die Arbeit von abwesenden Kollegen übernommen werden muss. 16 Prozent geben an, dass es im Sommer „etwas ruhiger“ sei. Und nur einer von zehn Arbeitnehmern (10 Prozent) freut sich über stressfreies Arbeiten bis September.

Auch auf Seiten der Führungskräfte und HR-Manager (189 Befragte) kann nur eine Minderheit (13 Prozent) von einem wirklichen Sommerloch berichten. Die relative Mehrheit der Unternehmensvertreter (40 Prozent) stellt aber fest, dass es etwas ruhiger ist als sonst. Rund ein Drittel (31 Prozent) merkt keinen Unterschied zum Rest vom Jahr, was das Arbeitspensum anbelangt. 16 Prozent sagen, dass sie durch Urlaubsvertretungen für andere Kollegen im Sommer stärker beansprucht werden.

"„Dass mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer den Arbeitsdruck über das Jahr gesehen als konstant empfinden, spricht für die Planung in heimischen Unternehmen: Urlaubsbedingte Abwesenheiten werden meist offenbar so gut abgefedert, dass kein merklicher oder nur temporärer Mehraufwand für Urlaubsvertretungen entsteht“", analysiert Thomas Olbrich, Chief Culture Officer von karriere.at das Ergebnis des Online-Votings.

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14.01.2020

Niederösterreichs Windkraft erreicht Qualität der Nordseeküste

Niederösterreichs Windkraft erreicht Qualität der Nordseeküste Niederösterreichs Windkraft erreicht Qualität der Nordseeküste

Auch 2020 wird der Ausbau der Windkraft als umweltfreundliche Quelle der Stromproduktion in Niederösterreich weiter vorankommen. Wie die Interessengemeinschaft IG-Windkraft dem NÖ Wirtschaftspressedienst bekanntgibt, ist heuer die Errichtung von 15 neuen Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 52 Megawatt geplant. Zum Vergleich: 2019 sind es 21 Anlagen mit 62 Megawatt Leistung gewesen.

Zentren der Windkraftproduktion in Niederösterreich sind heuer das östliche Weinviertel und das südöstliche Wiener Becken. Erfolgt der Ausbau wie geplant, werden im Bezirk Mistelbach heuer acht neue Windkraftanlagen errichtet, im Bezirk Gänserndorf fünf sowie im Bezirk Bruck/Leitha zwei. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf knapp über 70 Millionen Euro. Die neuen Windkraftwerke liefern Elektrizität für mehr als 34.000 Haushalte und sparen den Ausstoß von 65.000 Tonnen CO2 ein.

Ende 2019 haben in Niederösterreich 744 Windkraftanlagen 1.718 Megawatt Öko-Strom erzeugt. Für die Energieproduktion aus Windkraft bieten der Osten Niederösterreichs und das angrenzende Nordburgenland ideale Voraussetzungen. Hier bläst der Wind mit durchschnittlich 16 Metern pro Sekunde, das sind die besten Bedingungen in Europa. Ähnliche gibt es nur noch an der Nordseeküste.

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29.12.2019

Umsätze der NÖ Drogerien und Parfümerien stagnieren

Niederösterreichs Drogeriefachhandel ist 2018 mit seinem Umsatz auf der Stelle getreten. Niederösterreichs Drogeriefachhandel ist 2018 mit seinem Umsatz auf der Stelle getreten.

Niederösterreichs Drogeriefachhandel ist 2018 mit seinem Umsatz auf der Stelle getreten. Im letzten Jahr haben 225 Drogeriefachgeschäfte in Niederösterreich und Nordburgenland einen Gesamtumsatz von 392 Millionen Euro erwirtschaftet. Das ist zwar gegenüber 384 Millionen Euro im Jahr 2017 ein nominelles Plus um 2,1 Prozent, bereinigt um die Inflationsrate von 2,0 Prozent bleibt allerdings der Branche unter dem Strich real nur eine „schwarze Null.“ Die Drogerien und Parfümerien in Niederösterreich und dem Nordburgenland erzielen freilich mehr als ein Fünftel des österreichweiten Gesamtumsatzes in Höhe von 1,94 Milliarden Euro.

Diese Zahlen hat der NÖ Wirtschaftspressedienst einer vom Marktforschungsinstitut ACNielsen durchgeführten Studie über filialisierte Drogeriemärkte und Parfümerien in Österreich entnommen. Einzelfachgeschäfte waren von dieser Untersuchung nicht erfasst. Die drei größten Drogerieketten in Niederösterreich werden von Bipa, dm-drogeriemarkt und Müller betrieben.

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28.11.2019

Neue AMS-Maßnahme soll Frauen mit mehr als 55 Jahren wieder in Arbeit bringen

Mit der neuesten Maßnahme „Frauenpower 55+“ soll es Gemeinden, Organisationen und Betrieben leichter gemacht werden, solche Frauen, die über viel Lebens- und Berufserfahrung verfügen, zu beschäftigen. Mit der neuesten Maßnahme „Frauenpower 55+“ soll es Gemeinden, Organisationen und Betrieben leichter gemacht werden, solche Frauen, die über viel Lebens- und Berufserfahrung verfügen, zu beschäftigen.

Obwohl derzeit die Arbeitslosenzahlen noch rückläufig sind, möchte das AMS Niederösterreich in Kooperation mit der NÖ Landesregierung rechtzeitig Maßnahmen setzen, die Arbeitslosen helfen, die es bei der Vermittlung nicht leicht haben. Sei es wegen eines höheren Alters oder körperlicher oder psychischer Beeinträchtigungen. Mit der neuesten Maßnahme „Frauenpower 55+“ soll es Gemeinden, Organisationen und Betrieben leichter gemacht werden, solche Frauen, die über viel Lebens- und Berufserfahrung verfügen, zu beschäftigen.

„Mit Frauenpower 55+ wollen wir eine Sofortmaßname setzen, zumal in dieser Gruppe die Arbeitslosigkeit heuer wieder um 6,3 Prozent gestiegen ist“, erklärte der zuständige Landesrat Martin Eichtinger bei der Präsentation dieses Projekts. Nur wenn man rechtzeitig entgegenarbeite, könne man diesen Personenkreis wieder nachhaltig in Arbeit bringen.

Auch AMS-NÖ Chef Sven Hergovich betont die Wichtigkeit solcher Sofortmaßnahmen, merkt aber zugleich an, dass der Personenkreis im Alter von 55+ schon allein durch den demographischen Wandel allgemein zunimmt und damit auch die Zahl der Arbeitslosen, obwohl deren Prozentsatz in etwa gleich bleibe.

Mit „Frauenpower 55+ können derzeit 20 arbeitslose Frauen im Alter über 55 gefördert werden. Das Förderbudget beträgt 300.000 Euro. Derzeit ist diese Aktion auf die Bezirke Baden, Mödling, St. Pölten, Tulln und Gänserndorf beschränkt. Sie kann aber bei entsprechender Resonanz und Bedarf auf ganz Niederösterreich ausgedehnt werden. Auch Betriebe können sich um solche geförderte Personen bewerben.

Die Frauen, die bei dieser Aktion mitmachen, sind wieder beim Verein „Jugend & Arbeit“ angestellt. Sie werden für maximal sechs Monate überlassen, wobei angestrebt wird, dass diese Frauen in ein reguläres Dienstverhältnis übernommen werden. Die beteiligten Gemeinden, Organisationen und Betriebe leisten einen Pauschalkostenersatz von 350 Euro pro Monat.

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28.10.2019

Nur 14 Prozent der Unternehmer befassen sich mit der Betriebsnachfolge

In den nächsten Jahren werden sich Tausende Unternehmer in den Ruhestand verabschieden. Damit rückt die Nachfolgeplanung unweigerlich in den Fokus der Betrachtung. In den nächsten Jahren werden sich Tausende Unternehmer in den Ruhestand verabschieden. Damit rückt die Nachfolgeplanung unweigerlich in den Fokus der Betrachtung.

In den nächsten Jahren werden sich Tausende Unternehmer in den Ruhestand verabschieden. Damit rückt die Nachfolgeplanung unweigerlich in den Fokus der Betrachtung. Sie sollte möglichst frühzeitig einsetzen und auch unvorhergesehene Notfälle einbeziehen. Eine praxiserprobte Möglichkeit, sich auf dieses Thema vorzubereiten, bietet die Teilnahme an den KMU Unternehmerboards von „The Alternative Board“ (TAB).

Eine TAB-Befragung unter 165 Firmenchefs von KMU aus dem Herbst 2018 hat ergeben, dass sich nur knapp 14 Prozent der Unternehmer mit dem Thema Nachfolge ausführlich auseinandersetzen und dass gut die Hälfte das bisher gar nicht getan hat. Ein effizienter Weg, diesen Mangel zu beheben, ist die Teilnahme an einem TAB Unternehmerboard. Seit Anfang 2019 gibt es solche Boards auch in Niederösterreich. In Form moderierter monatlich stattfindender Arbeitsmeetings bieten sie eine Plattform zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Unterstützung auf Augenhöhe.

In den Boards taucht zunächst immer wieder die Frage auf, wann und wie die Vorbereitung auf eine Betriebsübergabe überhaupt starten soll. Soll die Nachfolge innerhalb der Familie erfolgen und ist die nächste Generation involviert? Oder stehen die Hereinnahme eines strategischen Partners oder der Verkauf an? Wie ist der Zustand des Unternehmens, ist in den letzten Jahren noch rechtzeitig investiert worden? Was soll die Rolle des Unternehmers sein, nachdem die Übergabe erfolgt ist? Und gibt es einen Notfallplan mit testamentarischen Regelungen für den plötzlichen Ausfall des Eigentümers?

Auf all diese und noch viele weitere Fragen erhalten die Unternehmer in den Boards Auskunft, Tipps, Ratschläge und Erfahrungsberichte von anderen Unternehmern. Ziel ist es, über den eigenen Tellerrand zu schauen und von praxiserprobten Lösungen zu profitieren. Die schlechteste aller Varianten ist, wenn die Nachfolge einfach passiert und gesetzliche Regelungen zur Anwendung kommen müssen.

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23.09.2019

In NÖ wird schon jedes zweite neue Unternehmen von einer Frau gegründet

In Niederösterreich tragen mehr als 45.000 aktive Unternehmerinnen erheblich zur Wirtschaftsleistung des Landes bei. In Niederösterreich tragen mehr als 45.000 aktive Unternehmerinnen erheblich zur Wirtschaftsleistung des Landes bei.

Rund 400 Firmenchefinnen von Betrieben aus ganz Niederösterreich werden am 2. Oktober im Sparkassensaal Wiener Neustadt erwartet, wo das mittlerweile 42. „Unternehmerinnenforum“ über die Bühne geht. Veranstaltet wird es von der Arbeitsgemeinschaft „Frau in der Wirtschaft“ der NÖ Wirtschaftskammer.

Das alljährlich stattfindende Unternehmerinnenforum, das heuer unter dem Motto „Wir starten durch!“ steht, bietet den Teilnehmerinnen ein bunt gemischtes informatives Programm mit Workshops, Info-Ständen, Kinderbetreuung und der Gelegenheit zum Netzwerken.

Nach der Eröffnung des Unternehmerinnenforums durch die neue Landesvorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“ Vera Sares diskutieren in einer Interviewrunde über das Thema „Frauenpower“ die Präsidentin der NÖ Wirtschaftskammer Sonja Zwazl, NÖ Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sowie Martha Schulz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich und „Frau in der Wirtschaft“-Bundesvorsitzende. Geleitet wird die Diskussion von der bekannten Moderatorin Bettina Kerschbaumer-Schramek.

In Niederösterreich tragen mehr als 45.000 aktive Unternehmerinnen erheblich zur Wirtschaftsleistung des Landes bei. Mehr als 40 Prozent aller Kammermitglieder sind bereits weiblich. Jedes dritte Unternehmen in Niederösterreich wird von einer Frau geführt und jedes zweite Unternehmen im Land von einer Frau gegründet. 2018 haben 4.500 Frauen neue Betriebe in Niederösterreich geschaffen.

Die höchsten Frauenanteile finden sich u. a. bei den Friseurinnen, den Fußpflegerinnen, Kosmetikerinnen und Masseurinnen sowie im Direktvertrieb, im Modehandel und im Kunsthandwerk.

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19.08.2019

Findige Unternehmerin beliefert Unternehmen mit Jausen

Findige Unternehmerin beliefert Unternehmen mit Jausen Findige Unternehmerin beliefert Unternehmen mit Jausen

Auf eine Marktlücke ist Yvonne Heinz mit ihrer Firma „Yvi’s rollende Jause“ in Wienerherberg, Bezirk Bruck an der Leitha, gestoßen.

Sie beliefert Firmen mit frischen Jausen. Wie sie dem NÖ Wirtschaftspressedienst berichtet, wird dieses Service sehr gut angenommen, weshalb sie auf Expansionskurs sei und noch weitere Mitarbeiter suche. Beliefert werden Firmen, Baustellen, Schulen und auch Privatpersonen mit frischem Gebäck, Brötchen, Mehlspeisen und alkoholfreien Getränken.

Auch eine warme Jause mit Leberkäs- und Schnitzelsemmeln sowie Würstel sind im Programm.

Derzeit nutzen 260 Kunden an 32 Standorten dieses Service. Die Liefertouren gehen von Wienerherberg nach Bruck an der Leitha, in den Großraum Baden und in den 23. Bezirk von Wien.

Eine Expansion ist in den Raum Leopoldsdorf im Marchfeld geplant. Neben der Frischlieferung für Jausen, Besprechungen und Feiern werden auch Automaten, wie vom Partner Café+Co, aufgefüllt.

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