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Donnerstag 18.01.2018 16:43
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Wirtschaft

08.01.2018

Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich

Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich

Die Getreideernte (inkl. Körnermais) belief sich 2017 laut Statistik Austria auf 4,86 Mio. Tonnen. Damit wurde um 15% weniger produziert als 2016 und lediglich ein unterdurchschnittliches Ergebnis erreicht (-6% zum Zehnjahresdurchschnitt). Auch die Ernte von Ölsaaten und Körnerleguminosen lag mit 433.100 Tonnen unter dem Vorjahreswert (-4%), jedoch um 9% über dem Zehnjahresmittel. Bei Hackfrüchten liegen die endgültigen Werte für Zuckerrüben zwar noch nicht vor, die Produktion wird sich aber voraussichtlich auf 3,59 Mio. Tonnen belaufen und damit um 17% unter dem Wert von 2016 und um 10% unter dem langjährigen Mittel notieren.

Hauptursache für die Ertragsrückgänge war die frühsommerliche Trockenperiode, infolge derer die durch den kalten, trockenen Winter ohnehin schon ausgedünnten Bestände mit verminderter Kornfüllung und geringeren Korngrößen reagierten. Besonders betroffen waren die Feldkulturen in Niederösterreich (v. a. Wald- und Weinviertel) und im Burgenland, während im regenreicheren Oberösterreich wesentlich höhere Erträge erzielt wurden.

Starkes Minus bei Weizenernte, Körnermais nur leicht unter Normalniveau

Die Getreideernte exkl. Körnermais belief sich auf 2,79 Mio. Tonnen und lag damit um 21% unter Vorjahresniveau und 9% unter dem langjährigen Mittel. Die Brotgetreideernte (Weizen, Roggen, Wintermenggetreide) bezifferte sich auf 1,58 Mio. Tonnen und lag damit um 27% unter dem Vorjahresniveau und 14% unter dem langjährigen Durchschnitt. Davon waren 1,44 Mio. Tonnen Weizen (-27% zu 2016) und 129.100 Tonnen Roggen (-31% zu 2016). Die Weichweizenernte (inkl. Dinkel) betrug 1,35 Mio. Tonnen (-27% zu 2016) und es wurden 91.600 Tonnen Hartweizen eingebracht (-26% zu 2016).

Die Futtergetreideproduktion (inkl. Körnermais) erbrachte 3,28 Mio. Tonnen, womit sich ein Minus von 7% gegenüber dem Vorjahreswert ergab und das Zehnjahresmittel um 2% verfehlt wurde. Körnermais (inkl. Saatmais) erzielte eine Erntemenge von 2,08 Mio. Tonnen, was um 5% unter dem Vorjahresniveau und 2% unter dem Zehnjahresmittel lag. Bei Gerste wurde mit 782.000 Tonnen eine um 9% geringere Produktion als im Vorjahr erreicht, wofür hauptsächlich Ertragsdefizite bei der Sommerkultur ausschlaggebend waren. Auch bei Triticale fiel die Ernte mit 289.100 Tonnen ertragsbedingt deutlich niedriger als 2016 aus (-10% zu 2016).

Ernteplus bei Soja durch Flächenausweitung, Ölkürbis rückläufig

Innerhalb der Körnerleguminosen und Ölsaaten erzielte die mittlerweile zur Hauptkulturart gewordene Sojabohne bei zufriedenstellendem Ertragsniveau eine Erntemenge von 193.400 Tonnen. Damit ergab sich wegen des starken Flächenanstiegs (Verdreifachung in den vergangenen zehn Jahren) ein Plus von 27% zum Vorjahr. Raps und Rübsen, vielerorts von Spätfrost in der Blüte betroffen, erbrachten hingegen nur eine Erntemenge von 116.800 Tonnen und notierten damit um 18% unter Vorjahresniveau und um 29% unter dem Zehnjahresmittel. An Sonnenblumenkernen wurden ebenfalls nur unterdurchschnittliche 51.400 Tonnen produziert (-14% zu 2016, -16% zum Zehnjahresdurchschnitt). Aufgrund des starken Flächenrückgangs fiel die Ernte von Ölkürbiskernen gegenüber dem Vorjahr auf 15.200 Tonnen zurück (-49%). Auch bei Mohn belief sich die Produktion auf lediglich 1.800 Tonnen (-27% zu 2016).

Trockenheit minderte Erträge bei Kartoffeln und Zuckerrüben

Bei Hackfrüchten führte der fehlende Niederschlag zu geringeren Knollengrößen und somit niedrigeren Erträgen, teilweise kam es auch infolge von Spätfrost zu Rückschlägen beim Pflanzenwachstum. So wird bei Zuckerrüben voraussichtlich nur eine Produktion von 2,92 Mio. Tonnen erreicht (-17% zu 2016), was 10% unter dem Normalniveau liegt. Die Kartoffelernte belief sich auf 653.400 Tonnen (-15% zu 2016) und lag damit um 6% unter dem langjährigen Mittel.

Auch die Ernte von Silo- und Grünmais blieb mit 3,70 Mio. Tonnen deutlich unter dem Vorjahreswert (-11% zu 2016).

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01.12.2017

Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat

Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat

Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat mehr. „Dies bezieht sich auf alle Wiesen und Äcker unserer Milchbauern. Unsere Konsumentinnen und Konsumenten erwarten diese klare Haltung jetzt von uns“, präzisiert Geschäftsführer DI Josef Braunshofer.

Die aktuell intensive Diskussion um das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat bewegt Österreich.

Das Vertrauen der Konsumenten in unsere Markenprodukte ist ein sehr hohes. "In unserer Verantwortung als führender Hersteller von Milchprodukten in Österreich ist die Umsetzung eines Glyphosat-Verbotes nur logisch“, betont Josef Braunshofer.

Die österreichische Milchwirtschaft zeichnet sich durch eine naturnahe, kleinstrukturierte und nachhaltige Wirtschaftsweise aus. Diese Entscheidung verdeutlicht dies und entspricht dem Selbstverständnis unserer Milchbauern. „Wir wollen damit unterstreichen, dass die Konsumentenerwartungen für uns oberste Priorität haben“, so Josef Braunshofer weiter.

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09.03.2017

Vier neue Bauprojekte zur Belebung der Hohenemser Innenstadt

Im Mai beginnt die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in der Marktstraße 20. Im Mai beginnt die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in der Marktstraße 20.

6,9 Millionen Euro Investitionen geplant – 1700 Quadratmeter für Wohnungen, Büros und Geschäfte – weitere Steigerung der Kundenfrequenz – „Hohenemser Weg“ mit kreativen, individuellen Geschäften

Der Projektentwickler Lacha & Partner investiert neuerlich massiv in die Hohenemser Innenstadt. In der Marktstraße und der angrenzenden Harrachgasse saniert das Unternehmen in den nächsten zwei Jahren drei denkmalgeschützte Gebäude und errichtet zwei Neubauten. Auf 1700 Quadratmeter Nutzfläche entstehen 18 Wohnungen, drei Büros und vier Geschäftslokale. Lacha & Partner will die Ansiedelung von individuellen, kreativen und hochwertigen Geschäften fortsetzen, die Hohenems einen eigenen Charakter geben. Die Kundenfrequenz hat sich seit 2013 etwa verdoppelt.

2013 startete der Hohenemser Projektentwickler Lacha & Partner zwei Bauvorhaben in der damals heruntergekommenen und menschenleeren Marktstraße: Am sogenannten Beck-Areal (Marktstraße 28-30) sowie im Winkel zwischen Marktstraße und Harrachgasse wurden seither sechs denkmalgeschützte Gebäude saniert. Zusätzlich errichtete das Unternehmen vier Neubauten.

Mit einer siebten Sanierung wird diese erste Bauphase bis zum Sommer abgeschlossen. Insgesamt sind dann auf 3800 Quadratmeter Nutzfläche 34 Wohnungen, sieben Einheiten für Büros und Dienstleistungen, eine Kleinkinderbetreuung und sechs Ladenlokale entstanden. Die Finanzierung der Investitionen in Höhe von insgesamt 10,7 Millionen Euro erfolgt durch den Verkauf der Immobilien an private Eigentümer.

Erstmals Aufbruchsstimmung

Geschäftsführer Markus Schadenbauer-Lacha sah diese beiden Projekte von Anfang an als Impuls für die Belebung der Innenstadt. Die Idee ging auf: Die Stadt Hohenems hat mit der Erneuerung des Straßenbelags begonnen und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum neuen Bild der Innenstadt. Weitere Eigentümer überlegen bereits die Sanierung ihrer Gebäude.

Sämtliche von Lacha & Partner verwalteten Wohnungen, Büros und Ladenlokale in der Innenstadt sind vermietet oder verkauft. „Vor vier Jahren war es schwierig, Interessenten für ein Geschäftslokal in der Marktstraße zu finden. Inzwischen haben wir eine Warteliste“, schildert Markus Schadenbauer-Lacha. Die Kundenfrequenz in der Marktstraße hat sich – nach einer Zählung in den Innenstadt-Geschäften – auf mehr als 1000 pro Tag verdoppelt.

Neue Impulse für die Innenstadt

Nun stehen vier weitere Projekte von Lacha & Partner vor der Realisierung: Auf 1700 Quadratmetern entstehen insgesamt 18 Wohnungen, drei Einheiten für Büros und Dienstleistungsbetriebe sowie vier neue Ladenlokale. Die Investitionssumme beträgt rund 6,9 Millionen Euro. „Hohenems muss die Erneuerung der Innenstadt konsequent weiterführen“, ist Schadenbauer-Lacha überzeugt. „Nur dann hat es eine Chance, gegen die anderen Städte wirtschaftlich zu bestehen.“

Bereits begonnen hat der Projektentwickler mit der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in der Marktstraße 48. Bis Jahresende entstehen auf 205 Quadratmeter Nutzfläche drei Wohneinheiten und ein Ladenlokal im Tiefparterre. Noch im März beginnt der Neubau des Hauses Harrachgasse 6. Geplant sind hier ein Ladenlokal, eine Arztpraxis und eine Wohneinheit mit insgesamt 344 Quadratmetern. Auch dieser Neubau ist bis Ende 2017 bezugsfertig.

Im Mai starten die Bauarbeiten in der Marktstraße 20. Das denkmalgeschützte Gebäude wird generalsaniert. Im Hof errichtet das Unternehmen einen Neubau, direkt angrenzend an die benachbarten Hofgebäude. Insgesamt werden hier acht Wohneinheiten, ein Büro und ein Ladenlokal geschaffen.

In Vorbereitung ist die Sanierung und Erweiterung des Hauses Marktstraße 14. Geplant sind hier sechs Wohneinheiten, eine Büroeinheit und ein Ladenlokal. Die Baueingabe ist bereits erfolgt. Schadenbauer-Lacha erwartet einen rechtskräftigen Baubescheid in den kommenden Monaten, nachdem die Einsprüche von Nachbarn behandelt wurden: „Ich hoffe auf einen Baubeginn bis zum Herbst“, ist der Geschäftsführer optimistisch.

Eigener Charakter für Hohenems

„Mit der Sanierung vieler denkmalgeschützter Häuser in der Marktstraße und im angrenzenden Jüdischen Viertel werden Schönheit und Charakter der Stadt wieder sichtbar“, freut sich Schadenbauer-Lacha.

Auch mit seiner Auswahl der Geschäfte gibt der 43-Jährige der Stadt einen individuellen Charakter: Statt auf gesichtslose Ketten setzt er ganz auf eigentümergeführte Läden: „Mit diesen kleinen, kreativen, sehr hochwertigen Geschäften unterscheidet sich Hohenems deutlich von den anderen Städten in der Region.“ Neu entstanden sind unter anderem ein Bioladen & Café, eine Goldschmiedewerkstatt, das Atelier einer Modedesignerin, ein Spezialitätengeschäft sowie ein Schreib- und Spielwarengeschäft.

Sieben Geschäftslokale hat Lacha & Partner bereits vermietet, nun folgen sechs weitere. Dafür hat Lacha & Partner bereits eine Reihe von Interessenten. Noch in diesem Jahr eröffnen eine Floristin und eine Hutmacherin ihre Läden.

Attraktiv für Investoren

Ausdrücklich als Ziel nennt Schadenbauer-Lacha eine qualitative Entwicklung und Verdichtung der Innenstadt unter Berücksichtigung von ökologischen Faktoren: „Im Zentrum sollen mehr Menschen leben und arbeiten – da sind wir uns mit der Stadt vollkommen einig.“ Die Zahl der Geschäfte, Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe hat sich binnen drei Jahren bereits mehr als verdoppelt. Alleine die Bauvorhaben von Lacha & Partner brachten bisher einen Zuwachs um 100 Bewohner.

Überlegungen für eine Reihe weiterer Projekte laufen bereits. Hier gebe es allerdings erst Vorgespräche mit Eigentümern und Anrainern sowie mit der Stadt. Schadenbauer-Lacha: „Die Hohenemser Innenstadt wird zunehmend attraktiver für Bewohner und Geschäfte.“

Fact-Box:

Projekt Marktstraße 48

• Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes

• 205 Quadratmeter Nutzfläche

• 3 Wohnungen, 1 Ladenlokal

• 800.000 Euro Investitionen

• Fertigstellung Ende 2017

Projekt Harrachgasse 6

• Neubau

• 344 Quadratmeter Nutzfläche

• 1 Wohnung, 1 Arztpraxis, 1 Ladenlokal

• 1,6 Millionen Euro Investitionen

• Fertigstellung Ende 2017

Projekt Marktstraße 20 / 20a

• Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes plus Neubau im Hof

• 655 Quadratmeter Nutzfläche

• 8 Wohnungen, 1 Büro, 1 Ladenlokal

• 2,5 Millionen Euro Investitionen

• Fertigstellung Ende 2018

Projekt Marktstraße 14

• Sanierung und Erweiterung des denkmalgeschützten Gebäudes

• 510 Quadratmeter Nutzfläche

• 6 Wohnungen, 1 Büro, 1 Ladenlokal

• 2 Millionen Euro Investitionen

• Baueingabe erfolgt

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Lacha & Partner GmbH, Geschäftsführer Markus Schadenbauer-Lacha, Telefon +43/5576/79214-14, Mail m.schadenbauer@lacha.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lacha & Partner
18.09.2017

Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen

Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen

Österreichs größter Hersteller von Mineralwasser, die Vöslauer Mineralwasser AG, hat 2016 Umsatzerlöse in Höhe von 96,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Das ist ein Rückgang um 4,7 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2015. Das in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Ergebnis vor Steuern hingegen ist um 9,4 Prozent auf 10,4 Millionen Euro empor geklettert, der Bilanzgewinn sogar um 15,7 Prozent auf fast 27 Millionen Euro. Diese Angaben entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst der vor kurzem veröffentlichten Firmenbilanz.

Von den von Vöslauer erzielten Umsatzerlösen entfallen 86,4 Millionen auf die Eigenerzeugung alkoholfreier Getränke, mehr als 6,3 Millionen auf die Lohnabfüllung und 3,3 Millionen auf Handelswaren. Dazu kommen noch sonstige Erlöse, wie Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung. In Lizenz erzeugt die Vöslauer Mineralwasser AG am Produktionsstandort Bad Vöslau auch die bekannten Limonadenmarken Almdudler, Pepsi Cola und Seven up.

Die Domäne von Vöslauer ist der österreichische Markt. 2016 hat die Mineralwasserfirma rund 84,6 Millionen Euro im Inland erwirtschaftet, 11,3 Millionen im EU-Ausland und mehr als 700.000 in Drittstaaten. Im Jahresdurchschnitt beschäftigt Vöslauer rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
04.07.2017

GRASS stellt Geschäftsführung neu auf

Die neue Geschäftsführung des Beschlägeherstellers GRASS (von links): André Stiller, Thomas Zenker und Thomas Müller. Die neue Geschäftsführung des Beschlägeherstellers GRASS (von links): André Stiller, Thomas Zenker und Thomas Müller.

Der Vorarlberger Beschlägehersteller GRASS GmbH passt seine Geschäftsführung den künftigen Anforderungen an. Thomas Zenker, bisher Werksleiter in Götzis, übernimmt ab sofort den Geschäftsbereich „Operations“ und wird Sprecher der Geschäftsführung. Thomas Müller verantwortet als Geschäftsführer die Entwicklung des Produktsortiments. Neuer Leiter für interne Services wird André Stiller. Der bisherige Geschäftsführer Christoph Walter verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch.

Rekordumsatz, volle Auftragsbücher, ausgelastete Produktionskapazitäten: Der Vorarlberger Beschlägehersteller GRASS hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Nun stellt sich das Unternehmen organisatorisch und personell neu auf.

Dipl.-Ing. Thomas Zenker übernimmt ab sofort den Geschäftsbereich „Operations“ und wird Sprecher der Geschäftsführung. Der 50-Jährige leitet seit zwei Jahren erfolgreich den Produktionsstandort in Götzis. Dipl.-Ing. Thomas Müller wird künftig den neuen Bereich „Products“ in der Geschäftsführung verantworten. In diesem sind Produktentwicklung und Produktmanagement zusammengefasst, um auf die Innovationskraft des Unternehmens zu fokussieren.

Neu in der GRASS-Geschäftsleitung ist techn. Dipl.-Kfm. André Stiller. Der erfahrene Finanzexperte übernimmt den Bereich interne Services und verantwortet damit die Bereiche Controlling, Finanzbuchhaltung, Human Resources und IT. André Stiller war zuletzt CFO der zum Würth-Konzern gehörenden Würth Elektronik/ICS-Gruppe. Die Geschäftsbereiche Vertrieb und Marketing verantwortet interimistisch Vertriebsmanager Andreas Vogel. Die Position soll bis Jahresende mit einem Geschäftsführer neu besetzt werden.

Der bisherige Geschäftsführer Christoph Walter verlässt das Unternehmen per Ende Juli auf eigenen Wunsch. Er hat sich nach 18 verdienstvollen Jahren entschieden, eine neue Herausforderung anzunehmen. Der Aufsichtsrat bedankt sich bei Christoph Walter für seinen langjährigen und unermüdlichen Einsatz in der GRASS-Gruppe und wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute.

Abstimmung im Unternehmen verstärken

Thomas Zenker wird im Unternehmen „die Abstimmung zwischen den einzelnen Standorten vorantreiben, GRASS als Gruppe stärken und so die Potenziale besser nützen“. Die hervorragende Auftragslage sei derzeit gleichzeitig eine Herausforderung für die Produktion, die nur gemeinsam zu schaffen sei. Die 2015 eingeschlagene Strategie von GRASS wird konsequent fortgesetzt: „Wir nehmen lediglich organisatorische Anpassungen vor, um die aktuellen Markterfolge nachhaltig zu sichern“, erläutert Zenker.

GRASS beschäftigt derzeit 1.800 Mitarbeiter an 18 Standorten. Das Unternehmen erzielte 2016 einen Rekordumsatz von 330 Millionen Euro (ein Plus von vier Prozent gegenüber 2015 exklusive der Sparte Automotive). Mit mehr als 200 Vertriebspartnern in 60 Ländern gehört GRASS zu den weltweit führenden Spezialisten für Bewegungs-Systeme in der Möbelindustrie.

Info: http://www.grass.eu/

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

GRASS GmbH, Andreas Marosch, +43/5578/701-4160, Mail andreas.marosch@grass.eu

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
09.02.2017

drexel und weiss gewinnt Klimahouse-Preis für innovativstes Produkt

Verleihung des ersten Klimahouse-Preises durch die Messe Bozen und die italienische Architekturzeitschrift Domus. Die Jury wählte das semizentrale System von drexel und weiss zum innovativsten Produkt. Verleihung des ersten Klimahouse-Preises durch die Messe Bozen und die italienische Architekturzeitschrift Domus. Die Jury wählte das semizentrale System von drexel und weiss zum innovativsten Produkt.

Messe Bozen und Architekturzeitschrift Domus zeichnen semizentrales System aus

Wolfurt, 7. Februar 2017 – Die Messe Bozen und die Architekturzeitschrift Domus haben das semizentrale System von drexel und weiss mit dem Klimahouse-Preis 2017 ausgezeichnet. Die Jury wählte die hocheffiziente Komfortlüftung für Mehrfamilienhäuser aus 60 Vorschlägen zum innovativsten und nachhaltigsten Produkt der Klimahouse-Messe. Das System gewann auch den Preis in der Kategorie „Integration“.

Die Klimahouse-Messe in Bozen ist die Leitmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen in Italien. Von 24. bis 27. Jänner präsentierten 460 Aussteller den rund 37.500 Besuchern ihre Produkte. Über 100 Unternehmen stehen auf der Warteliste, um einen Platz als Aussteller zu ergattern.

Gemeinsam mit der bekanntesten italienischen Architekturzeitschrift Domus vergab die Messe Bozen in diesem Jahr erstmals den Klimahouse-Preis. Gesamtsieger unter den 60 Vorschlägen: das semizentrale System von drexel und weiss. Die Lösung des Vorarlberger Unternehmens gewann auch in der Kategorie „Integration“.

Alle Anforderungen abgedeckt

Das semizentrale System basiert auf einer zentralen Wärmerückgewinnung und dezentralen Komfortlüftungsgeräten je Wohneinheit. Sie verbinden die Vorteile einer zentralen Lüftung mit einer individuellen Regelung ganz nach den Bedürfnissen der Bewohner. Das System ist zudem platzsparend, hochenergieeffizient und beinahe unhörbar.

Als Zentralgeräte dienen die aerosilent centro 900 bis 3600, die drexel und weiss im vergangenen Jahr neu auf den Markt gebracht hat. Dezentral wird für jede Wohneinheit ein Volumenstromregler vbox montiert. Das System deckt durch eine breite Palette an Lüftungsgeräten und zwei Typen der vbox alle Anforderungen der Wohnraumlüftung bis zu 5000 Kubikmeter Luft pro Stunde ab.

Innovative Gesamtlösung

Den Klimahouse-Preis nahm der Verkaufsleiter von drexel und weiss, Bernd Kramer, im Rahmen der Messe in Bozen entgegen. „Die aus namhaften Experten bestehende Jury hat erkannt, dass es bei energieeffizienter Haustechnik nicht auf ein Einzelprodukt, sondern auf die Gesamtlösung ankommt“, freut sich Kramer. Die Anforderungen von Mehrfamilienhäusern habe drexel und weiss durch sein semizentrales Komfortlüftungssystem hervorragend gelöst.

„Unser System verbindet konsequent Energieeffizienz, Wohnkomfort und Benutzerfreundlichkeit“, betont Kramer. „Der Preis macht deutlich, dass wir mit unseren Produkten an der Spitze des Marktes stehen.“ Interessierte können sich davon bei den nächsten Messeauftritten von drexel und weiss überzeugen: bei der Energiesparmesse Wels von 1. bis 5. März sowie bei der ISH Frankfurt von 14. bis 18. März.

Information: www.drexel-weiss.at

Über drexel und weiss

Die drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH ist ein mittelständischer Anbieter zeitgemäßer Gebäudetechnik für energieeffiziente Gebäude. Durchdachte Systemlösungen für Heizung, Lüftung, Warmwasser und Kühlung sorgen für hohen Komfort, gesundes Raumklima und wirtschaftlichen Betrieb im Ein- und Mehrfamilienhaus, in Schulen und Gewerbebauten.

Die 45 Mitarbeiter entwickeln und produzieren in Wolfurt (Vorarlberg/Österreich) eine breite Palette an Lüftungs- und Kompaktgeräten. Firmengründer Christof Drexel und Bernhard Rauter sind an der drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH beteiligt. Mehrheitseigentümer des Unternehmens ist seit 2013 die Josias Gasser Baumaterialien AG.

Die Gasser Baumaterialien AG mit Sitz in Chur (CH) ist auf nachhaltiges Bauen spezialisiert. Sie beschäftigt derzeit 126 MitarbeiterInnen.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH, Philipp Stefaner, Telefon 0043/5574/47895-0, Mail p.stefaner@drexel-weiss.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon 0043/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Marco Parisi
31.10.2017

1zu1 Prototypen ist staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb

Wirtschaftsminister Harald Mahrer (re.) übergab das Dekret zur Führung des Staatswappens an Mario Godec (Lehrlingausbilder), Sarah Gindelhumer (Lehrlingsausbilderin), Daniel Schäffler (Leitung Lehrlingausbildung) und Wolfgang Humml (Geschäftsführer) von 1zu1 Prototypen Wirtschaftsminister Harald Mahrer (re.) übergab das Dekret zur Führung des Staatswappens an Mario Godec (Lehrlingausbilder), Sarah Gindelhumer (Lehrlingsausbilderin), Daniel Schäffler (Leitung Lehrlingausbildung) und Wolfgang Humml (Geschäftsführer) von 1zu1 Prototypen

Wirtschaftsministerium würdigt Leistungen in der Lehrlingsausbildung

Wien/Dornbirn, 31. Oktober 2017 –Das Wirtschaftsministerium würdigte gestern, Montag, 1zu1 Prototypen für seine Leistungen in der Lehrlingsausbildung. Als Auszeichnung für seine Nachwuchsarbeit darf das Vorarlberger Unternehmen künftig das österreichische Staatswappen führen.

1zu1-Geschäftsführer Wolfgang Humml, Daniel Schäffler, Leiter der Lehrlingsausbildung, und das Lehrlingsausbildungs-Team von 1zu1 nahmen gestern in Wien das Dekret zur Führung des Staatswappens in Empfang. Wirtschaftsminister Harald Mahrer verlieh die Auszeichnung für „außergewöhnliche Leistungen in der Ausbildung von Lehrlingen und im Lehrlingswesen“, wie es im Berufsausbildungsgesetz heißt.

„Nur 0,35 Prozent aller in Österreich befindlichen Unternehmen konnten diese staatliche Auszeichnung bisher erreichen“, erklärt der Wirtschaftsminister, der die „qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften“ als Schlüsselfaktor für die hohe Wettbewerbsfähigkeit Österreichs ansieht. Dies trifft auf 1zu1 Prototypen in besonderer Weise zu. „Für die herausfordernden Aufgabenstellungen unserer Kunden benötigen wir Spezialisten mit hoher technischer Problemlösungskompetenz“, erklärt Wolfgang Humml: „Die finden wir nicht am Arbeitsmarkt. Wir müssen sie selbst an die Herausforderungen heranführen.“

Ausgezeichnete schulische Leistungen

Beim Dornbirner Unternehmen absolvieren derzeit 28 Jugendliche die Ausbildung zum Zerspanungstechniker, Kunststofftechniker oder Kunststoffformgeber. Für optimale Bedingungen investiert das Unternehmen laufend in die Lehrwerkstätte. Je drei moderne Fräs- und CNC-Maschinen stehen den Auszubildenden zur Verfügung. Im Laufe der Ausbildung arbeiten die Lehrlinge aber auch in allen Abteilungen des Unternehmens. Ab September 2018 werden wieder neun Lehrstellen in den angegebenen Berufen besetzt. Zusätzlich wird eine Stelle als Bürokauffrau /-mann ausgeschrieben.

„Über die fachliche Ausbildung hinaus ist es uns wichtig, unsere Lehrlinge auch in der Persönlichkeitsentwicklung zu fördern“, berichtet Daniel Schäffler. Das Spektrum reicht bis hin zu gesunder Ernährung, um nicht nur fachlich, sondern auch körperlich fit zu sein.

Website: lehre.1zu1.eu

Über 1zu1 Prototypen

Die 1zu1 Prototypen GmbH & Co KG mit Sitz in Dornbirn (Vorarlberg/Österreich) produziert Prototypen, Kleinserien- und Serienteile in Kunststoff und Metall. Für die Fertigung setzt 1zu1 die wichtigsten 3D-Druck-Verfahren wie Lasersintern, Stereolithografie und Fused Deposition Modeling ein. Zusätzlich kommen Vakuumguss und Metallguss zum Einsatz. Im Spritzguss fertigt das Unternehmen Kunststoffteile aus Aluminium-Werkzeugen – bei Bedarf auch im eigenen Reinraum. Die Werkzeuge stellt der Geschäftsbereich Tooling inhouse her.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle, die bis heute Gesellschafter und Geschäftsführer sind. Inzwischen erwirtschaften rund 170 Mitarbeiter einen Umsatz von etwa 17 Millionen Euro. Zu den Kunden zählen internationale Konzerne wie Daimler, MTU Aero Engines, Playmobil oder Roche Diagnostics.

Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als bestes Familienunternehmen Vorarlbergs (2016), mit dem Preis der Hans-Huber-Stiftung für die Förderung des Berufsnachwuchses (2014), als Gewinner beim KMU-Wettbewerb „Säulen der Wirtschaft“ (2011) sowie für seine hervorragende Lehrlingsausbildung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

1zu1 Prototypen, Ing. Hannes Hämmerle, Telefon +43/5572/52946-210, Mail hannes.haemmerle@1zu1prototypen.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Carina Karlovits
16.07.2017

Mehr als 24.000 Unternehmen wechselten im ersten Quartal ihren Strom- oder Gaslieferanten

Wechsel spart Gewerbebetrieb bei Strom bis zu 7.700 Euro, bei Gas 11.700 Euro Wechsel spart Gewerbebetrieb bei Strom bis zu 7.700 Euro, bei Gas 11.700 Euro

Rund 24.300 Unternehmen haben in den ersten drei Monaten des heurigen Jahres ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt. Bei Strom wechselten mit über 22.000 Unternehmen (Wechselrate 1,9 Prozent) um über 1.400 Betriebe mehr wie im ersten Quartal 2016. Bei Gas wechselten rund 2.300 Firmen (Wechselrate 2,9 Prozent) und damit etwas weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als mehr als 2.400 Betriebe auf einen neuen Gaslieferanten umgestiegen sind. „Vom kleinen Frisör- bis hin zum großen Industriebetrieb suchten sich viele Unternehmen einen günstigeren Anbieter“, sagt E-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch zu den Zahlen aus der Marktstatistik der Energieregulierungsbehörde. Bei den Haushalten suchten sich in den ersten drei Monaten insgesamt rund 93.100 einen neuen Strom- oder Gaslieferanten (Strom: 69.300, Gas: 23.800).

Wechsel spart Gewerbebetrieb bei Strom bis zu 7.700 Euro, bei Gas 11.700 Euro

Einem Gewerbebetrieb mit einem Jahresverbrauch von 100.000 Kilowattstunden Strom spart der Wechsel vom regionalen Versorger zum günstigsten Anbieter 7.700 Euro im ersten Jahr inklusive Neukundenrabatt. Bei Gas spart ein Unternehmen mit einem jährlichen Gasverbrauch von 400.000 Kilowattstunden der Wechsel zum günstigsten Lieferanten bis zu 11.700 Euro. Kleine und mittlere Unternehmen können ihren Strom- und Gaspreis einfach und schnell online mit dem Gewerbe-Tarifkalkulator der E-Control (www.e-control.at/gewerbe-tarifkalkulator) vergleichen. Gewechselt wird nur der Lieferant, der Netzbetreiber, der unter anderem für Netz und Zähler verantwortlich ist, bleibt abhängig vom Firmenstandort immer derselbe.

Potenzial bei Unternehmen, um Energieverbrauch zu senken

Am nachhaltigsten sparen Unternehmen, wenn sie überhaupt weniger Energie verbrauchen. „Gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen gibt es viel Potenzial, um den Energieverbrauch zu senken. Wer durch Effizienzmaßnahmen seinen Verbrauch reduziert, kann von dauerhaft niedrigeren Betriebskosten profitieren“, sagt E-Control-Vorstand Andreas Eigenbauer.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
24.10.2017

Firstfeier bei Wohnanlage „Am Emsbach“

Feierten mit den Handwerkern den bisher unfallfreien Bauverlauf: Geschäftsführer Alexander Stuchly (i+R), Bürgermeister Dieter Egger, Projektentwickler Kurt Maier (i+R) und Anton Amann vom ehemaligen Sägewerk. Feierten mit den Handwerkern den bisher unfallfreien Bauverlauf: Geschäftsführer Alexander Stuchly (i+R), Bürgermeister Dieter Egger, Projektentwickler Kurt Maier (i+R) und Anton Amann vom ehemaligen Sägewerk.

i+R realisiert Zentrumsprojekt mit 14 Eigentumswohnungen in erster Bauetappe

Vor knapp einem Jahr erfolgte der Baubeginn für die Wohnanlage „Am Emsbach“ im Hohenemser Zentrum. Am Mittwoch wurde die Dachgleiche mit Planern, Handwerkern, Nachbarn und künftigen Wohnungseigentümern gefeiert. Der Lauteracher Bauträger i+R errichtet in einer ersten Bauetappe bis zum Frühjahr zwei Mehrfamilienhäusern mit 14 Eigentumswohnungen. Baubeginn für die zweite Bauetappe soll 2018 sein.

Gut Ding braucht Weile. Das gilt – ob der intensiven Auseinandersetzung von Stadtverantwortlichen und Bürgerinnen und Bürgern mit der Bebauung im Hohenemser Stadtzentrum – insbesondere für das Wohnprojekt „Am Emsbach“. Der Lauteracher Bauträger i+R Wohnbau erreichtet in einer ersten Bauetappe nach Plänen der Architekten-ARGE Reinhard Drexel und Helmut Kuess zwei Mehrfamilienhäuser mit 14 Eigentumswohnungen. Die Wohnlage in zentraler Innenstadtlage zwischen Schlossplatz und Jüdischem Viertel ist gefragt: Lediglich eine Wohnung ist noch verfügbar.

Am vergangenen Mittwoch konnten Bauherr, Planer, Handwerker, Nachbarn und künftige Eigentümer auf die Dachgleiche anstoßen. Nach dem Einbau der Fenster erfolgt in den nächsten Monaten der Innenausbau. Bezugsfertig soll die Wohnanlage im Frühjahr 2018 an die Käufer übergeben werden.

Zweite Bauetappe

Indes laufen die Vorbereitungen für die zweite Bauetappe. Das Dornbirner Architekturbüro Heim+Müller ging als Sieger aus dem Architektur-Wettbewerb hervor. Dies entschied die Jury – bestehend aus den Architekten Werner Binotto und Dieter Jüngling sowie Bürgermeister Dieter Egger, Stadtrat Arno Gächter, Bernd Federspiel und Markus Heinzle von der Stadt Hohenems – Ende August. Nach den Entwürfen von Heim+Müller sollen ab 2018 vier weitere Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 38 Wohnungen sowie Gewerbeflächen an der Jakob-Hannibal-Straße entstehen und zur Belebung der Hohenemser Innenstadt beitragen.

Wohnen mit Service

Durch die innerstädtische Lage sowie die Nähe zum Pflegeheim der SeneCura ist es dem Bauträger möglich, für die Wohnungen „Am Emsbach“ das Wohnkonzept „wohn-iQ“ anzubieten. Es bietet Menschen ab 60 Jahren bzw. einer Pflegestufe zwischen eins und drei einen 24-Stunden-Notruf für mehr Sicherheit, individuelle Unterstützung durch ein frei zusammenstellbares Dienstleistungsangebot und professionelle Pflege im Bedarfsfall.

Factbox:

Wohnbauprojekt „Am Emsbach“ in Hohenems

Projektentwicklung und Bauträger: i+R Wohnbau GmbH, Lauterach

Architektur erste Bauetappe: ARGE Reinhard Drexel und Helmut Kuess

Nutzung: zwei Mehrfamilienhäuser mit 14 Eigentumswohnungen

Fertigstellung geplant: Frühjahr 2018

Projektvolumen: ca. 5 Millionen Euro

Infos: www.ir-wohnbau.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

i+R Gruppe GmbH, Olga Flatz-Wimmer, Telefon 0043/5574/6888-2835, Mail o.flatz@ir-gruppe.at

Pzwei Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Wohnbau GmbH
18.09.2017

Stromimporte aus Atom-Staat Tschechien sind wieder gestiegen

Stromimporte aus Atom-Staat Tschechien sind wieder gestiegen Stromimporte aus Atom-Staat Tschechien sind wieder gestiegen

Wieder gewachsen ist die Menge an Elektrizität, die Österreich im ersten Halbjahr 2017 aus Tschechien importiert hat. Exakt 5.755 Gigawattstunden (GWh) Strom sind heuer zwischen Anfang Jänner und Ende Juni über die Hochspannungsleitungen vom nördlichen Nachbarstaat in das heimische Netz geflossen. Das ist ein Anstieg um 5,6 Prozent, denn im Vergleichszeitraum 2016 sind es „nur“ 5.450 GWh gewesen. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst aus Daten des Verbandes Europäischer Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E).

Die tiefen Temperaturen zu Beginn des heurigen Jahres haben in der Zwischenbilanz der Elektrizitätseinfuhren deutliche Spuren hinterlassen. Im ungewöhnlich kalten Jänner 2017 hat Österreich aus Tschechien mehr als 1.100 GWh Strom importiert. Stark geglüht haben die Leitungen nach Angaben von ENTSO-E auch in den Monaten Februar und April mit Einfuhrmengen von jeweils über 1.000 GWh.

Aus der Halbjahresbilanz von ENTSO-E geht auch hervor, dass es nur einen kümmerlichen Stromfluss in die Gegenrichtung gibt. In den ersten sechs Monaten 2017 hat Österreich lediglich 30 GWh elektrische Energie nach Tschechien exportiert. Im Vergleichszeitraum 2016 waren es 89 GWh.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
18.12.2017

Konstanz: Bürgerforum lieferte wichtige Anregungen für das ehemalige Siemens-Areal

Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn informierte einleitend über die städtebaulichen Rahmenbedingungen des Projekts auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Konstanz-Petershausen. Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn informierte einleitend über die städtebaulichen Rahmenbedingungen des Projekts auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Konstanz-Petershausen.

Projektentwickler i+R lässt Vorschläge in den städtebaulichen Wettbewerb einfließen

Nach dem Quartiersrundgang am 10. November setzte sich ein Bürgerforum mit der Zukunft des ehemaligen Siemens-Areals in Petershausen auseinander. Mehr als 100 Konstanzer erhielten am Mittwoch Informationen zu Verkehr und Lärm und lieferten Feedback zu Nutzung, Freiraumgestaltung und Zentrumsbildung. Den Input wird Projektentwickler i+R im kommenden Jahr in den städtebaulichen Wettbewerb einfließen lassen.

Am 10. November nutzten fast 500 Konstanzer die Möglichkeit, sich vom ehemaligen Siemens-Areal zwischen Bücklestraße, Oberlohnstraße und Bahnlinie ein Bild zu machen. Am Mittwoch kamen rund 100 Interessierte zum Bürgerforum in den Wolkensteinsaal, um sich über die Zukunft des Areals in Petershausen zu informieren und ihre Wünsche zu artikulieren.

Nach der Begrüßung durch Alexander Stuchly, Geschäftsführer des Projektentwicklers i+R Wohnbau GmbH, informierte Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn über die städtebaulichen Rahmenbedingungen. Danach folgten Informationen von zwei Gutachtern: Ralf-Huber-Erler zu Verkehr und Walter Körner zu Schall.

Im Anschluss konnten sich die Teilnehmer an Thementischen im Detail über die Gutachten informieren. Zu den Themen „Nutzungen“ sowie „Freiraum und Zentrumsbildung“ konnten die Besucher Inputs erarbeiten.

Vielfalt gewünscht

Moderator Rüdiger Krisch – selbst Architekt und Stadtplaner – fasste die Ergebnisse der angeregten Diskussionen zusammen. Vielfalt war ein zentraler Wunsch der Anwesenden: Es sollen junge und ältere Menschen zu den künftigen Bewohner zählen. Bei der Bebauung soll sich Vielfalt in Form abwechslungsreicher Architektur ausdrücken.

Insbesondere die denkmalgeschützte, 5000 Quadratmeter große Shedhalle war Projektionsfläche für Nutzungswünsche, vom kulturellen Treffpunkt bis zu Einkaufsmöglichkeiten. Auch attraktive Sichtachsen und Fußwege, Mietergärten und Carsharing wurden ins Spiel gebracht. Krisch zusammenfassend: „Das Quartier soll die Qualität der Altstadt haben.“

„Das Bürgerforum war ein schöner Erfolg für die Idee, ein lebendiges, gemischt genutztes Quartier mitten in Petershausen entstehen zu lassen“, resümierte Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn. Alexander Stuchly ergänzte: „Unsere Erfahrung aus zahlreichen Projekten zeigt, dass das Einbeziehen der Bürger und Bürgerinnen vor Ort sehr wichtig ist. Wir nehmen das sehr ernst.“

Die nächsten Schritte

Die Analysephase ist damit abgeschlossen. Nach Aufbereitung der Inputs wird der Projektentwickler den städtebaulichen Realisierungswettbewerb ausloben. Die Ergebnisse daraus werden den Konstanzern wiederum präsentiert. Erst danach beginnt die Bauleitplanung.

Information: www.dietrich-wohnbau.de/de/konstanz-siemensareal

Fact-Box:

Quartiersentwicklung Bücklestraße 1 – 5 (ehemaliges Siemens-Areal)

- Fläche: ca. 70.700 m2

- Lage: zwischen Bücklestraße, Oberlohnstraße und Bahnlinie

- gemischte Bebauung: Wohnungen, Gewerbe, Freifläche

- nächster Meilenstein: Auslobung eines städtebaulichen Wettbewerbs 2018

- Abbruchbeginn: voraussichtlich 2020

Rückfragehinweis für Journalisten:

i+R Wohnbau, Tamara Bierer, Telefon +49/152/08000125, Mail t.bierer@ir-gruppe.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Chris Danneffel/i+R Gruppe
05.09.2017

TGS steigt in Lehrlingsausbildung ein

Geschäftsführer Christian Geipel (links) mit Ausbildner Simon Jenny (rechts) und den beiden Installations- und Gebäudetechnik-Lehrlingen. Geschäftsführer Christian Geipel (links) mit Ausbildner Simon Jenny (rechts) und den beiden Installations- und Gebäudetechnik-Lehrlingen.

Lehre ist Wachstumsfaktor für Vorarlbergs Marktführer bei umfassendem Service für Gebäudetechnik

Bei der TGS Technischer Gebäude Service GmbH haben Anfang September zwei Burschen die Lehre zum Installations- und Gebäudetechniker begonnen. Für den auf umfassenden Service für Gebäudetechnik spezialisierten Dienstleister ist die Ausbildung im eigenen Betrieb ein wichtiger Beitrag für ein gesundes Wachstum.

Für die TGS Technischer Gebäude Service GmbH in Altach ist der Fachkräftemangel von doppelter Bedeutung: es mangelt grundsätzlich an Spezialisten und darüber hinaus braucht das Unternehmen Mitarbeiter, die in mehreren Disziplinen qualifiziert sind. Bereits vor einigen Jahren wurde daher begonnen, sechs Gesellen aus anderen Berufen zusätzlich zu Kälte- und Klimatechnikern auszubilden.

Jetzt folgt der Einstieg in die klassische Ausbildung von Jugendlichen. Zwei Burschen haben Anfang September die Lehre zum Installations- und Gebäudetechniker in Angriff genommen. Die Ausbildung dauert vier Jahre und umfasst die Module Gas-, Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik. Ihr Ausbildner ist Simon Jenny. Der gelernte Anlagentechniker hat nach seinem Einstieg bei TGS die Meisterprüfung gemacht.

Der fürs Personal verantwortliche TGS-Geschäftsführer Christian Geipel sieht in der Lehrlingsausbildung ein wichtiges Erfolgskriterium: „Mit der Lehre haben wir die Chance, die Fähigkeiten des Nachwuchses auf unser breites Leistungsspektrum und unsere besondere Servicequalität hin zu entwickeln.“ Damit allein ist es natürlich nicht getan: Alle Fachkräfte bei TGS müssen sich laufend aus- und weiterbilden, um am Stand der Technik zu bleiben und die erforderlichen Zertifizierungen zu erlangen.

Website: www.tgs.co.at

Fact-Box:

TGS Technischer Gebäudeservice GmbH

TGS wurde 2005 von Peter Schelling gegründet und ist mittlerweile der größte Servicedienstleister für Gebäudetechnik der Region. 46 Fachleute kümmern sich rund um die Uhr um etwa 17.000 Geräte in über 2.000 Gebäuden. Die Schwerpunkte sind Luft/Klima/Kälte, Heizung/Sanitär/Solar sowie Elektro/Sicherheitstechnik. Über Vorarlberg hinaus ist TGS auch in Tirol, der Ostschweiz und Süddeutschland tätig.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

TGS Technischer Gebäudeservice GmbH, Christian Geipel, Telefon +43/5576/21566, Mail christian.geipel@tgs.co.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: TGS/Darko Todorovic
09.08.2017

Studie belegt hervorragende CO2-Bilanz von rezykliertem PET

Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team errechnete die Agentur denkstatt GmbH den CO2-Fußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. 79 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Die verantwortlichen MitarbeiterInnen sehen im Studienergebnis eine eindeutige Bestätigung der Sinnhaftigkeit von PET-Recycling Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team errechnete die Agentur denkstatt GmbH den CO2-Fußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. 79 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Die verantwortlichen MitarbeiterInnen sehen im Studienergebnis eine eindeutige Bestätigung der Sinnhaftigkeit von PET-Recycling

Experten errechneten den CO2-Fußabdruck von rPET: 79 Prozent Einsparung

Rezykliertes PET (rPET) von der PET Recycling Team GmbH – eine 100-Prozent-Tochter von ALPLA mit Sitz in Wöllersdorf/Niederösterreich – verursacht im Vergleich zu Neuware 79 Prozent weniger CO2-Emissionen. Das ist eine deutlich größere Einsparung als bisher angenommen. Eine Studie der denkstatt GmbH im Auftrag von ALPLA kommt zu diesem Ergebnis.

Seit mehr als zwanzig Jahren ist ALPLA, international führender Hersteller von Verpackungslösungen aus Kunststoff, im Recycling von PET aktiv. Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Recycling von Kunststoffen wie derzeit aufgrund des niedrigen Ölpreises schwierig sind, hält ALPLA an dieser Säule seiner Nachhaltigkeitsstrategie fest. Um die Sinnhaftigkeit der Wiederverwertung von PET-Kunststoffen zu unterstreichen, beauftragte ALPLA die Agentur denkstatt GmbH mit der Berechnung des Carbon Footprint für rPET.

rPET reduziert CO2-Ausstoß und schont fossile Rohstoffe

Das Ergebnis der Studie übertrifft bisherige Annahmen: Das von der PET Recycling Team GmbH in Wöllersdorf produzierte rPET hat einen Carbon Footprint von 0,45 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm rPET. Sogenanntes Virgin PET, also Neuware, schlägt mit 2,15 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm zu Buche. Das entspricht 1,7 kg CO2-Äquivalent oder 79 Prozent weniger Treibhausgasemissionen für rPET. Plant Manager Peter Fröschel verdeutlicht: „Mit der Ersparnis für ein einziges Kilogramm rPET könnte eine 13-Watt-Glühbirne bei österreichischem Strommix zwanzig Tage ununterbrochen leuchten.“

Gesamter Recyclingprozess durchleuchtet

Die Berechnung des Carbon Footprints erfolgte gemäß ISO 14044, beginnend bei der Sammlung und Sortierung der gebrauchten PET-Flaschen über den Transport zum Recyclingwerk in Wöllersdorf bis hin zu den Prozessen Waschen, Aufbereiten und Granulieren. Die Analyse basiert auf der Massen- und Energiebilanz (Strom- und Gasverbrauch) 2016 des Recyclingwerks Wöllersdorf in Österreich.

ALPLA investiert in Recycling

ALPLA verfügt mittlerweile über jahrzehntelange Erfahrung im Recycling von PET wie auch in der Verarbeitung von rezyklierten Kunststoffen. An drei Standorten betreibt ALPLA Recyclingunternehmen: im Rahmen eines Joint Ventures in Mexiko, die 100-Prozent-Tochter PET Recycling Team in Wöllersdorf sowie ein 2013 neu erbautes Recyclingwerk in Südpolen. Die jährliche Kapazität dieser Werke liegt bei insgesamt rund 65.000 Tonnen lebensmitteltauglichem rPET.

„Wir nehmen einen deutlichen Trend zu Verpackungen aus PET wahr. Und das nicht nur im Sommer, wenn die Getränkeindustrie aufgrund von Hitzewellen Hochkonjunktur hat“, sagt Fröschel. Umso wichtiger werde es, verwendete Verpackungen zu sammeln und Wertstoffe in den Produktionsprozess zurückzuführen. „Unsere Recyclingwerke leisten dabei einen wichtigen Beitrag“, so der Plant Manager abschließend.

Weiterführende Informationen: www.petrecyclingteam.com oder www.alpla.com

Factbox: PET Recycling Team GmbH

• 2005 Gründung in Wöllersdorf

• 2010 ALPLA wird Mehrheitseigentümer

• 2012 Bau der Tochterfirma PRT Radomsko (Südpolen)

• MitarbeiterInnen: 50 in Wöllersdorf (75 in Radomsko)

• Jahreskapazität: 35.000 rPET in Lebensmittelqualität

• Produkte: PET Regranulat (lebensmittelecht und nicht lebensmittelecht), PET Flakes, PO Flakes

Factbox: Was ist der Carbon Footprint?

Der Carbon Footprint oder Klimafußabdruck gibt Auskunft, wie viele Treibhausgasemissionen (u.a. CO2, Methan, Lachgas) im gesamten Lebenszyklus eines Produktes oder einer Dienstleistung anfallen. Er wird für eine definierte funktionelle Einheit berechnet – in diesem Fall für ein Kilogramm rPET, hergestellt im Jahr 2016 im Recyclingwerk Wöllersdorf der PET Recycling Team GmbH (Teil der ALPLA Gruppe). Weiterführende, allgemeine Informationen zur Berechnung unter www.carbonfootprint.at

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 18.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 172 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Copyright: ALPLA
23.06.2017

Verkaufspoker: Chinesen erhalten Aquion Energy Zuschlag

Helmut Mayer, Geschäftsführer Helmut Mayer, Geschäftsführer

• BlueSky Energy in Kooperationsverhandlung mit asiatischen Technologieproduzenten

• Asiaten bauen sichere Stromspeicherung auf Salzwasserbasis deutlich aus

Der Oberösterreichische Stromspeicherspezialist BlueSky Energy hat als einziges europäisches Unternehmen beim Bieterprozess des insolventen amerikanischen Batterieherstellers Aquion mitgeboten. Das chinesische Unternehmen Juline-Titans LLC hat den Zuschlag erhalten. Die intensiven Kaufbemühungen der insgesamt drei asiatischen Mitbieter verdeutlicht, dass die Salzwassertechnologie als sicherer Stromspeicher mit Zukunft gesehen wird. Die langfristige Verfügbarkeit der GREENROCK Gesamtspeicherlösung ist dadurch sichergestellt. Die chinesischen Unternehmen haben auf Grund der großen Kompetenz im Bereich Stromspeicherung bereits Verhandlungen mit BlueSky Energy aufgenommen.

Der Bieterprozess um die Assets des insolventen Batterieherstellers Aquion ist entschieden. Im Zuge einer Auktion im amerikanischen Delaware hat das chinesische Unternehmen Juline-Titans LLC den Zuschlag erhalten.

„Dadurch ist gewährleistet, dass die Salzwassertechnologie weiterhin entwickelt wird“, erklärt Helmut Mayer, Geschäftsführer von BlueSky Energy. „Die intensiven Kaufbemühungen der insgesamt drei asiatischen Mitbieter haben uns bestätigt, dass wir auf die richtige Technologie setzen.

Der österreichische Stromspeicher Spezialist BlueSky Energy hat als einziges europäisches Unternehmen mitgeboten. BlueSky Energy war der Erstbieter um die Aquion Kerntechnologie. "Unser Business Case war genau kalkuliert, der Betrag war für ein erfolgreiches Fortführungskonzept zu hoch, argumentieren die BlueSky Energy Eigentümer Horst Wolf und Hansjörg Weisskopf die Entscheidung nicht höher geboten zu haben.

Erfolgsgeschichte von GREENROCK wird fortgesetzt

Unsere Gesamtspeicherlösung auf Salzwasserbasis stellt aktuell den sichersten und umweltfreundlichsten Stromspeicher am Markt dar“, so Mayer. „In unseren herkömmlichen Kernmärkten Österreich und Deutschland wurden heuer bis jetzt rund 100 Stromspeicher verkauft. Auch international sorgt der einzige Stromspeicher, der weder brennen noch explodieren kann, für großes Interesse. Der Kundenkreis reicht über Europa hinaus bis nach Afrika. Anfragen kommen aus der ganzen Welt", erklärt Mayer.

Über BlueSky Energy- GREENROCK

BlueSky Energy ist der Spezialist für stationäre Stromspeicher-Lösungen. Das Unternehmen mit Sitz im Oberösterreichischen Vöcklamarkt entwickelte GREENROCK, die sicherste und umweltfreundlichste stationäre Stromspeicher-Lösung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lithium-Ionen Lösungen setzt das Unternehmen auf Salzwasser-Technologie. Diese ist nicht entflammbar oder explosiv, berührungssicher und absolut wartungsfrei. GREENROCK Speicherlösungen eignen sich perfekt für Eigenheim und KMU, die ihren erzeugten Strom energieautark für den Eigenverbrauch optimieren möchten. Die Technologie hat sich bereits bei zigtausenden Haushalten erfolgreich im Einsatz bewährt. GREENROCK ist eine anschlussfertige Gesamtspeicherlösung, die sich auch in die gängigsten Smart Home Systeme via Modbus integrieren lässt (optional auch als Notstromsystem). Mittels APP-Anwendung lassen sich Energieflüsse statistisch darstellen und auswerten. Elektroinstallateure schätzen bei dieser Speicherlösung die einfache Installation (Plug & Play). Die umweltfreundliche Salzwassertechnologie wird gefördert und hat als einziges Speicherprodukt das Zertifikat „cradle to cradle ©“ erhalten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Herbert K. / Foto: Greenrock
01.12.2017

Toni’s Stellungnahme zur Salmonellen-Berichterstattung

Toni’s Stellungnahme zur Salmonellen-Berichterstattung Toni’s Stellungnahme zur Salmonellen-Berichterstattung

DI Christian Winter, Qualitätsmanager bei Toni’s Freilandeier: „Es existieren engmaschige Kontrollmechanismen, die genau dann greifen und umgesetzt werden müssen, wenn es die Situation verlangt. Wir sehen es als unsere Pflicht an, unseren Kundinnen und Kunden die maximale Produktsicherheit zu bieten und alle erforderlichen Schritte einzuleiten um Sicherheit und Qualität zu gewährleisten. In unserem Verständnis ist Transparenz notwendig um Glaubwürdigkeit zu schaffen, die auch dann gelebt wird, wenn es für ein Unternehmen unangenehm wird.“

Um auf den konkreten Vorfall nochmals einzugehen: Es handelt sich bei dem Betrieb um einen langjährigen Toni‘s Partnerbetrieb aus der Steiermark. Dieser Betrieb betreut 1500 Freilandlegehennen und arbeitet nach strengsten Auflagen und entsprechend verschiedenen Gütesiegelkriterien.

Nach Bekanntwerden des positiven Befundes, wurden keine Eier von diesem Betrieb ausgeliefert und eine sofortige Betriebssperre umgesetzt. Jährlich werden bei unseren Betrieben rund 550 Salmonellenproben durch die Betreuungs-, bzw. Amtstierärzte gezogen und untersucht. Das bedeutet, dass laut der gesetzlichen Geflügel- und Hygieneverordnung jede Herde alle 15 Wochen routinemäßig auf Salmonellen getestet wird. Darüber hinaus werden alle Legehennen bei der Aufzucht vorsorglich gegen Salmonellen geimpft (per Schluckimpfung über das Trinkwasser). Auch in diesem vorliegenden Fall war die Salmonellenkontrolle der Herde bei der Einstallung negativ und erst später führte eine Eintragung zu dem Salmonellenbefall.

Wie bereits erwähnt, können in Frage kommende Produkte (Erzeugercode auf dem Ei: 1-AT-3551199, Mindesthaltbarkeitsdatum: 30.11.2017, 01.12.2017, 03.12.2017) in den entsprechenden Filialen des Lebensmittelhandels zurückgebracht werden. Kunden erhalten den vollen Kaufpreis, auch ohne Kassazettel rückerstattet.

Wir meinen, dass gerade unseren Konsumenten, dieses verantwortungsvolle Handeln wichtig ist und sie daher auch ihr Vertrauen in uns und unsere Produkte setzen. Nur durch die Unterstützung unserer Konsumenten, können wir unsere Arbeit im Sinne der artgerechten Legehennenhaltung und für den Ersatz der kleinstrukturierten Landwirtschaft vorantreiben. Wir entschuldigen uns, wenn solche Nachrichten womöglich zu Verunsicherungen führen. Daher bitten wir alle Personen, sich an uns zu wenden, um Fragen oder Anliegen direkt behandeln zu können.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
11.10.2017

Reges Interesse für ersten „i+R Lehrlings-Infotag“

Vor den Augen der interessierten Jugendlichen zogen die Maurer-Lehrlinge von i+R im Bauzentrum eine Ziegelwand hoch. Vor den Augen der interessierten Jugendlichen zogen die Maurer-Lehrlinge von i+R im Bauzentrum eine Ziegelwand hoch.

i+R und Huppenkothen machten sieben Lehrberufe an vier Standorten erlebbar

Am vergangenen Freitag öffneten die Unternehmen der Lauteracher Firmengruppe i+R ihre Werkstatt-Tore für Handwerksinteressierte. An vier verschiedenen Standorten in Lauterach konnten sie sich über sieben Lehrberufe informieren. Zahlreiche Jugendliche nutzten mit ihren Familien die Gelegenheit und schauten Baumaschinen- oder Zerspannungstechnikern, Fensterbauern, Maurern, Tiefbauern und Zimmerern über die Schulter.

Manch eine/r entdeckte dabei das „Baugefühl“ in sich.

„Die Lehrlingsausbildung ist eine wichtige Säule in unserer Unternehmensgruppe und einer unserer Erfolgsfaktoren. Die Lehrlinge von heute sind unsere Facharbeiter von morgen“, darin sind sich Joachim Alge und Reinhard Schertler, Eigentümer und Geschäftsführer der i+R Gruppe, einig. Mehr als 70 Lehrlinge sind derzeit in der Firmengruppe in Österreich und der Schweiz in Ausbildung. Im September haben mehr als 30 neue Lehrlinge ihre Ausbildung begonnen. Am vergangenen Freitag wurde von der i+R zum ersten „i+R Lehrlings-Infotag“ eingeladen.

„Baugefühl“ entdecken

Die zur Unternehmensgruppe gehörenden Unternehmen i+R Bau, i+R Fensterbau, i+R Holzbau sowie die Huppenkothen Baumaschinen und der Stahlbauer Martin öffneten ihre Werkstätten. An Ort und Stelle konnten die Lehrberufe Maurer, Tiefbauer, Baumaschinentechniker, Zerspannungstechniker, Tischler, Tischlereitechniker und Zimmerer erkundet werden.

Die Jugendlichen konnten sich im Gespräch mit Ausbildern und Lehrlingen über die Schwerpunkte der einzelnen Lehrberufe, wie Dauer der Ausbildung, Outdoortage oder das Prämiensystem informieren.

Interessierte, die das „Baugefühl“ bereits entdeckt hatten, probierten sich gleich direkt im Handwerk: Mauern errichten, Bagger fahren, einen Christbaumständer „zimmern“ oder den eigenen Tischlerwinkel fertigen.

Neue Lehrlings-Website

Zeitgleich mit dem Lehrlings-Infotag ging die neue Lehrlings-Homepage der i+R Gruppe online. Unter www.ir-lehre.com finden Interessierte alle Infos zum „Lehrlingsbootcamp“ – der Lehrlingsausbildung bei den i+R Unternehmen – und zu den Schnuppertagen.

Infos: www.ir-lehre.com

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Gruppe
20.02.2017

7. Vorarlberger Werbepreis AdWin reist ins Wonderland

Das Organisationsteam des AdWin 2017 bei der Arbeit (von links): Ramona Küng, Gabriela Harmtodt, Christina Nigsch, Andrea Petermann und Monika Rauch. Das Organisationsteam des AdWin 2017 bei der Arbeit (von links): Ramona Küng, Gabriela Harmtodt, Christina Nigsch, Andrea Petermann und Monika Rauch.

Erstmals Preis für Social Media und mehr Transparenz bei der Vergabe

Feldkirch, 20. Februar 2017 – Die siebte Auflage des Vorarlberger Werbepreises „AdWin“ lässt mit zahlreichen Neuerungen aufhorchen. Das rein weibliche Organisationsteam lädt alle Kommunikationsprofis, Unternehmerinnen und Unternehmer auf eine Reise ins Wonderland ein. Dort können sich am 21. September die Besten in 19 Kategorien – erstmals auch für Social Media – die begehrte Trophäe abholen.

Der alle zwei Jahre von der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Vorarlberg vergebene Werbepreis „AdWin“ hat sich im zwölften Jahr emanzipiert: Nicht nur das Organisationsteam ist ausschließlich weiblich, auch der Jury gehören erstmals mehr Frauen als Männer an. Darüber hinaus präsentiert sich die Veranstaltung unter dem Motto „AdWin in Wonderland“ lustvoller: Den krönenden Abschluss bildet im Herbst nicht die gewohnte Gala, sondern eine Motto-Party im Walgau.

Grinsekatzen treffen verrückte Hutmacher

Die fünf Frauen des Organisationsteams – rund um Andrea Petermann (Teamwork Werbung), Gabriela Harmtodt und Monika Rauch (beide Coop 4 Kommunikationsdesign) – haben sich einiges einfallen lassen: Das diesjährige Motto ist „AdWin in Wonderland“. Der Höhepunkt ist eine große Party in der Thüringer Ideengärtnerei Müller am 21. September. Die Glashäuser, opulenten Pflanzen und die Wonderland-Deko werden für einen bezaubernden Abend sorgen.

Erstmals „Social Media“-AdWin

Bei den Kategorien ist „Social Media“ neu dazugekommen. Ansonsten reicht der Bogen an zu vergebenden Auszeichnungen wie gewohnt von klassischer Werbung in all ihren Formen über Public Relations bis hin zu zwei Fotografie- und Film-AdWins. Das Organisationsteam lädt ausdrücklich auch die Kunden der Werber zur Einreichung ein: „Wir freuen uns, wenn zufriedene Unternehmen direkt Arbeiten einreichen oder ‚ihre‘ Kreativen zur Einreichung motivieren“, betont Andrea Petermann. Die Einreichfrist läuft von 20. Februar bis 7. Mai. Teilnahmeberechtigt sind alle Arbeiten, die für Vorarlberger Unternehmen und Organisationen oder von Vorarlberger Kreativen vom 1. Jänner 2015 bis 7. Mai 2017 durchgeführt wurden.

Gemischte Jury unter „stiller Beobachtung“

Die 11-köpfige Jury tagt unter dem Vorsitz des siebenfachen Cannes-Gewinners Bernd Fliesser am 8. Juni und ist diesmal bunt gemischt: sechs Frauen und fünf Männer, Etablierte und junge Wilde, Filmemacher und klassische Werber. Neu sind die „stillen Beobachter“, die – nach Anmeldung und nach Verschwiegenheitsverpflichtung – der Jury bei der Arbeit über die Schulter schauen dürfen: „Die Idee haben wir beim Tirolissimo aufgeschnappt und erwarten uns davon mehr Transparenz“, informiert Gabriela Harmtodt. Zur Motivation wird am 30. März ein Einreichworkshop mit Jury-Mitglied Andreas Spielvogel im WIFI Dornbirn veranstaltet.

Info und Einreichungen:

• adwin.at

• www.facebook.com/adwininwonderland

Fact-Box:

Termine

• 20.02. – 07.05.2017: Einreichfrist

• 30.03.2017: Einreichworkshop

• 08.06.2017: Jurierung

• 21.09.2017: Preisverleihung & Party

Jurymitglieder

• Bernd Fliesser (Vorsitzender)

• Maureen Belaski

• Germaine Cap de Ville

• Florian Ennemoser

• Margit Gassner

• Tom Jank

• Michael Koch

• Martha Ploder

• Andreas Spielvogel

• Vera Steinhäuser

• Suzy Stöckl

Kategorien

• Public Relations

• Werbetext

• Werbekampagne

• nicht kommerzielle Werbung

• Real Life Promotion

• Dialog-Marketing

• Anzeigen

• Corporate Design

• Editorial Design

• Plakat Design

• Verpackungsdesign

• Webauftritt

• Online Marketing

• Social Media

• Event – Konzept und Realisierung

• Bewegtbild

• Audio

• Fotografie – Auftragsarbeit

• Fotografie – freie Arbeit

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Fürstentum. Fotograf: Norbert Fürst
13.02.2017

Längle Hagspiel bringt edles Tischlerhandwerk auf den Gipfel

Sonderanfertigungen von Längle Hagspiel ermöglichen individuelle Details: Bei diesem Modell ist in die Rückenlehne der Schriftzug „2224 Nebelhorn“ eingefräst. Sonderanfertigungen von Längle Hagspiel ermöglichen individuelle Details: Bei diesem Modell ist in die Rückenlehne der Schriftzug „2224 Nebelhorn“ eingefräst.

Maßgefertigte Stühle für das Restaurant der Nebelhornbahn kommen aus Vorarlberg

Höchst, 13. Februar 2017 – Der Vorarlberger Stuhlhersteller Längle Hagspiel produzierte im Auftrag des Architekturbüros Hermann Kaufmann maßgefertigte Stühle für das neue Gipfelrestaurant der Nebelhornbahn in Oberstdorf. Design, Materialwahl und funktionale Details zeichnen das Modell aus.

Im Gipfelrestaurant der Nebelhornbahn im bayerischen Oberstdorf sitzen die Gäste auf Stühlen „Made in Vorarlberg“. Das Design der Sonderanfertigung stammt vom bekannten Architekturbüro Hermann Kaufmann aus Schwarzach. Für die handwerkliche Umsetzung zeichnete Längle Hagspiel aus Höchst verantwortlich. Rund hundert Stühle, darunter auch Thekenstühle in zwei unterschiedlichen Höhen, lieferte die Manufaktur ins Allgäu. „Sonderanfertigungen übernehmen wir immer gerne. So entstehen neue Designs, die durch Funktionalität überzeugen“, betont Geschäftsführer und Inhaber Theodor Kilpper.

„Als wir für diese spezielle Bauaufgabe keinen adäquaten Stuhl ‚von der Stange‘ gefunden haben, wurde die Idee geboren einen Stuhl speziell für das Nebelhorn zu entwickeln“, berichtet DI Stefan Hiebeler vom Architekturbüro Hermann Kaufmann. „Längle Hagspiel war dafür der ideale Partner. Vor allem deswegen, weil wir von der Verarbeitungsqualität überzeugt sind und hier in der Region produziert wird. Wir haben die Form vorgegeben und Längle Hagspiel hat das Know-how und die Möglichkeit so einen Stuhl zu produzieren“, so der Architekt.

Lebendige Oberfläche, robust und nachhaltig

Der Stuhl ist eine Rahmenkonstruktion aus Massivholz, die Sitzfläche ist leicht nach hinten geneigt. Die Rückenlehne ist als formschlüssiger Massivholzzapfen gefertigt und für einen guten Sitzkomfort leicht gebogen.

Als Material wählte das Architekturbüro Kaufmann passend zur Innenausstattung des Restaurants Braunkernesche. „Dieses heimische Gehölz ist gut verfügbar und als Hartholz ideal für den Stuhlbau. Es ist nachhaltig und robust“, betont Wolfgang Troy, Gebietsleiter Vorarlberg bei Längle Hagspiel. Architekt Stefan Hiebeler ergänzt: „Braunkernesche ist in seiner Struktur ein sehr schönes Holz und entspricht unseren Vorstellungen für eine lebendige Oberfläche.“

Die Oberfläche behandelte Längle Hagspiel mit einem naturbelassenen Öl. Ein besonderes Detail ist der in der Rückenlehne eingefräste Schriftzug „2224 Nebelhorn“. Schließlich war es ein Ziel des Neubaus des Restaurants, den zuvor verbauten Blick auf den Nebelhorngipfel mit 2224 Meter Höhe wieder freizugeben.

Über Längle Hagspiel

Seit über 60 Jahren fertigt das österreichische Traditionsunternehmen Längle Hagspiel Möbel in echter Handarbeit. Die Manufaktur hat sich auf die Herstellung von Stühlen, Tischen und Bänken aus Massivholz spezialisiert, die ausschließlich im Stammhaus in der Gemeinde Höchst produziert werden. Im März 2016 übernahm der deutsche Möbelhersteller Kilpper aus Weissach nahe Stuttgart den Betrieb, der seither unverändert am Standort Vorarlberg produziert.

Neben Hotellerie- und Gastronomiebetrieben zählen vor allem Kommunen, Pflegeheime und kirchliche Organisationen zum Kundenkreis von Längle Hagspiel sowie Privatpersonen, die hohe Qualität und anspruchsvolles Design schätzen. Die Modelle entwickelt Längle Hagspiel im eigenen Haus oder in Kooperation mit renommierten Designern nach optischen, ergonomischen und praktischen Gesichtspunkten.

Qualität und Design für Anspruchsvolle

Die Manufaktur verarbeitet zertifizierte Hölzer und verwendet Lacke auf Wasserbasis sowie umweltverträgliche Leime und Beizen. Der Betrieb ist weitestgehend CO2-neutral. Bei der Ausführung seiner Modelle setzt der Möbelhersteller gleichfalls auf höchste Qualität und Langlebigkeit. Verantwortlich dafür sind beispielsweise unter Dampf gebogene Hinterbeine, Steckverbindungen und Doppelzapfen- oder Minizinkenverbindungen sowie die Verwendung hochwertiger Schaumstoffe, Stoffe und Leder.

Informationen unter www.stuhl.at

Kontakthinweis für die Redaktionen

Längle Hagspiel GmbH, Sandra Hämmerle, Telefon +43/5578/75292, Mail s.haemmerle@stuhl.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Alexandra Dittrich, Telefon +43/664/3939353, Mail alexandra.drittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Copyright: RADON photography/Norman Radon
01.03.2017

ALPLA präsentiert sich erstmals auf Pharma-Fachmesse

Auf der Messe CPhI präsentiert sich ALPLA erstmals als Anbieter von Verpackungslösungen für die pharmazeutische Industrie. Sicherheitsverschlüsse, Flaschen aus PP oder PET sowie Dosierhilfen für Säfte, Augen- oder Nasentropfen produziert ALPLA TABA in El Obour nahe Kairo. Auf der Messe CPhI präsentiert sich ALPLA erstmals als Anbieter von Verpackungslösungen für die pharmazeutische Industrie. Sicherheitsverschlüsse, Flaschen aus PP oder PET sowie Dosierhilfen für Säfte, Augen- oder Nasentropfen produziert ALPLA TABA in El Obour nahe Kairo.

CPhI Istanbul: Branchenplattform für die Region Mittlerer Osten und Nordafrika

Hard, 1. März 2017 – ALPLA nimmt von 8. bis 10. März an der CPhI Istanbul teil. Im Rahmen dieser internationalen Messe der pharmazeutischen Industrie stellt sich ALPLA erstmals als Anbieter von Standardverpackungen für pharmazeutische Produkte und Generica vor.

Mit 160 Standorten in 43 Ländern zählt ALPLA längst zu den führenden Entwicklern und Herstellern von maßgeschneiderten Verpackungslösungen. Weltweit produziert ALPLA für internationale und regionale Kunden aus unterschiedlichen Branchen: Getränke, Nahrungsmittel, Kosmetik, Haushaltspflege, Putz- und Waschmittel oder Öle und Schmiermittel.

Joint Venture in Ägypten liefert Branchenkenntnisse

Mit der Übernahme der ägyptischen Taba-Gruppe im Jahr 2016 weitete ALPLA sein Angebotsspektrum auf Standardverpackungen für pharmazeutische Produkte aus. Taba verfügt über 29 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Sicherheits-Verschlüssen, Flaschen, Dosierhilfen für Säfte, Augen-, Nasentropfen usw.

Seit Anfang 2017 firmiert das Unternehmen unter dem Namen ALPLA TABA. Derzeit entsteht in der Industriezone 10th of Ramadan City bei Kairo ein neuer Standort, der den modernsten Standards in der Produktion entspricht. Pfizer, Novartis und Glaxo Smith Kline gehören zu den Kunden, wie auch zahlreiche lokale Anbieter aus der Region Mittlerer Osten und Nordafrika.

Angesehene Fachmesse für die MENA-Region

Die CPhI Istanbul findet von 8. bis 10 März 2017 im Istanbul Expo Center statt. Die Messe der pharmazeutischen Industrie hat sich seit ihrer Gründung 2014 zu einem wichtigen Branchentreffpunkt für die MENA-Region (Mittlerer Osten und Nordamerika) entwickelt. Mehr als 200 regionale und internationale Aussteller nehmen daran teil. Die Businessplattform mit ihren Sonderschauen bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Pharma- und Biotechnologieindustrie ab.

Weiterführende Informationen: www.alpla.com

Factbox CPhI Istanbul

• Dauer: 8. bis 10. März 2017

• Ort: Istanbul Expo Center (IFM), Türkei

• Sonderschauen: InnoPack (Pharmazeutische Verpackungen und Abgabesysteme), ICSE (Auftragsfertigung und Service), P-MEC (Maschinen, Technologie und Ausstattung)

• Gründung der Messe im Jahr 1990 als CPhI worldwide, seit 2014 jährlich in Istanbul für die MENA-Region

• Rund 200 Aussteller aus Europa, Asien, Nordafrika und dem Nahen Osten, mehr als 4000 Besucher

• Infos unter: www.cphi.com

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 17.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 160 Standorten in 43 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA. Fotograf: Adi Bereuter. Angabe des Bildnachweises ist verpflichtend.
18.09.2017

ZEUS Protein Soda verkauft bereits über 1 Million Dosen

Geschäftsführer Michael Grossmann und die Investoren Leo Hillinger und Daniel Zech für SevenVentures - von links nach rechts. Geschäftsführer Michael Grossmann und die Investoren Leo Hillinger und Daniel Zech für SevenVentures - von links nach rechts.

Seit dem Verkaufsstart im April dieses Jahres sind bereits über 1 Million Dosen des kalorienarmen und zuckerfreien Fitnessdrinks ZEUS Protein Soda über die Ladentische gewandert. Jetzt wird an der Expansion nach Deutschland gearbeitet – sowie an zwei neuen Geschmacksrichtungen, die ab November erhältlich sein werden.

„Wir haben eine ganze Million an Dosen produziert, ausgeliefert und bei unseren Handelspartnern verkauft. Eine ganze Million – und dabei sind wir noch keine sechs Monate am Markt erhältlich“, so Geschäftsführer Michael Grossmann. Er hatte seine Idee des fett- und zuckerlosen aber proteinhaltigen Fitnessgetränks Ende März in der Start-up Show 2 Minuten Millionen präsentiert und konnte dabei Investments von Leo Hillinger sowie der SevenVentures Austria, der ProSiebenSat.1 PULS 4 Venture Tochter, für sein Produkt gewinnen. „Im Unterschied zu anderen jungen Unternehmen, schreibt ZEUS von Beginn an nachhaltige Umsätze und Gewinne, die reinvestiert werden“, so die drei. Nachdem Hofer bereits in den ersten Wochen mehrere Tausend Stück verkauft hatte, übernahmen auch weitere Handelsunternehmen das neue Fitnessgetränk in ihre Regale. Aufgrund des Verkaufserfolges bleiben sie auch weiterhin gelistet. Für Sportler sind das in ZEUS enthaltene Protein, das Magnesium sowie die Aminosäuren und Vitamine wichtig – das passende Getränk zum Fitnesstrend, der längst Mainstream geworden ist.

Nun steht die Expansion nach Deutschland an. „2018 möchten wir diesen großen Schritt setzen und sind dazu bereits in konkreten Gesprächen“, so Grossmann. Auch müsse man dazu die Kapazität vergrößern. ZEUS wird in Oberösterreich produziert und abgefüllt. Bevor das allerdings umgesetzt wird, erweitert sich das Produktportfolio: Gleich zwei neue Geschmacksrichtungen sind ab November für die Kunden erhältlich. Welche das sein werden, bleibt noch ein Geheimnis.

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23.10.2017

Hire&Fire;-Methoden auf dem Rücken der Beschäftigten

Die zeitweise Beendigung von Arbeitsverhältnissen mit Wiedereinstellungszusage bzw. „Recall“ (Rückruf) nach beispielsweise zwei bis drei Monaten geht zu Lasten der Arbeitnehmer/-innen und des AMS-Budgets Die zeitweise Beendigung von Arbeitsverhältnissen mit Wiedereinstellungszusage bzw. „Recall“ (Rückruf) nach beispielsweise zwei bis drei Monaten geht zu Lasten der Arbeitnehmer/-innen und des AMS-Budgets

Die gängige Praxis, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei kurzfristigen betrieblichen oder konjunkturbedingten Flauten einfach zu kündigen und später wieder einzustellen, verursacht ein erhebliches Ausmaß an Arbeitslosigkeit und horrende Kosten für die Versichertengemeinschaft – laut einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts rund 450 Millionen Euro alleine im Jahr 2016. „Diese Entwicklung schädigt die gesamte Gesellschaft. Es muss für die Betriebe weniger attraktiv werden, die Kosten einfach auf die Arbeitslosenversicherung abzuwälzen“, fordert AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Laut der Studie gehen 1,1 Prozentpunkte der im Jahr 2016 in Österreich registrierten Arbeitslosigkeit von 9,1 Prozent auf das Konto dieser Hire&Fire;-Methoden. Nicht nur typische Saisonbranchen wie die Bauwirtschaft und der Tourismus nutzen diese sogenannten „temporären Layoffs“ (zeitweisen Auslagerungen), um Schwankungen des Arbeitskräftebedarfs auszugleichen. Auch in der Arbeitskräfteüberlassung nimmt diese Praxis zu.

Doch die zeitweise Beendigung von Arbeitsverhältnissen mit Wiedereinstellungszusage bzw. „Recall“ (Rückruf) nach beispielsweise zwei bis drei Monaten geht zu Lasten der Arbeitnehmer/-innen und des AMS-Budgets. Die Arbeitnehmer/-innen haben weniger Beschäftigungstage und mehr Arbeitslosigkeit in ihrer Berufsbiografie. Das wirkt sich in zweierlei Hinsicht negativ aus: Erstens ist das Arbeitslosengeld natürlich erheblich geringer als der Verdienst. Und zweitens fallen die Betroffenen in der gesamten Einkommensentwicklung zurück, was sich letztlich auch auf die Pension auswirkt.

Die Betriebe kompensieren diese Unterbrechungen nicht – weder durch höhere Löhne noch durch einen finanziellen Ausgleich für das Warten auf Wiedereinstellung. Sie lagern die Kosten einfach auf die Allgemeinheit aus. Für AK-Präsident Kalliauer ist das nicht länger tragbar: „Betriebe, die Menschen überdurchschnittlich häufig in die Arbeitslosigkeit schicken, sollen einen höheren Beitrag in die Arbeitslosenversicherung zahlen.“ Auch die Auflösungsabgabe in Höhe von aktuell lächerlichen 124 Euro, die Betriebe bei der Beendigung bestimmter Arbeitsverhältnisse zahlen müssen, sollte wesentlich erhöht und wirksamer eingesetzt werden, fordert Kalliauer. Denn derzeit greife die Abgabe nur sehr begrenzt.

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31.08.2017

1zu1 Prototypen übernimmt Geschäft der insolventen W&W;Plastic GmbH

Die beiden Eigentümer und Geschäftsführer von 1zu1 Prototypen in Dornbirn, Hannes Hämmerle (links) und Wolfgang Humml Die beiden Eigentümer und Geschäftsführer von 1zu1 Prototypen in Dornbirn, Hannes Hämmerle (links) und Wolfgang Humml

Produktion wird am bestehenden Standort fortgeführt – Angebot an Mitarbeiter

1zu1 Prototypen übernimmt per 1. September das Geschäft der W&W;Plastic GmbH, die am Montag Konkurs angemeldet hatte. Die Produktion wird am bestehenden Standort der W&W;Plastic GmbH in Dornbirn fortgesetzt. Die zwölf Mitarbeiter können zu 1zu1 Prototypen wechseln. Maschinen und Warenlager werden von 1zu1 gekauft.

Die W&W;Plastic GmbH produziert in der Haldengasse in Dornbirn Kunststoffteile im Spritzguss. Besonderes Know-how hat das Unternehmen beim Bedrucken und Prägen von Kunststoff- und Metallteilen und anderen Materialien sowie beim Einfärben von Kunststoffteilen.

Der Geschäftsführer von 1zu1 Prototypen, Hannes Hämmerle, sieht große Synergien: „Mit diesen Dienstleistungen können wir unser Angebot beim Drucken und Prägen erweitern. Davon profitieren die bestehenden Kunden von 1zu1 Prototypen. Auch die Kunden von W&W;Plastic können wir beinahe lückenlos weiter beliefern.“

Maschinen und Warenlager übernommen

1zu1 Prototypen wird Maschinen und Warenlager des insolventen Mitbewerbers aus der Konkursmasse erwerben. Alle zwölf Mitarbeiter haben ein Angebot erhalten, zu 1zu1 Prototypen zu wechseln. Der bisherige Produktionsstandort von W&W;Plastic wird gemietet, um die Produktion nahtlos fortzusetzen.

1zu1 Prototypen gehört europaweit zu den führenden Anbietern von 3D-Druck, Rapid Prototyping und Rapid Tooling. Die 160 Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 17 Millionen Euro. Im Spritzguss bietet das Hightech-Unternehmen bisher die Produktion von Kleinserien bis maximal 100.000 Stück an. Dafür setzt 1zu1 Spritzgusswerkzeuge aus Aluminium ein, die besonders schnell und kostengünstig zu fertigen sind. Seit knapp zwei Jahren produziert 1zu1 Spritzgussteile auch im Reinraum, beispielsweise für Anwendungen in der Medizintechnik.

Info: www.1zu1prototypen.com

Über 1zu1 Prototypen

1zu1 Prototypen mit Sitz in Dornbirn/Vorarlberg gehört europaweit zu den führenden Anbietern von 3D-Druck, Rapid Prototyping und Rapid Tooling. Für Kunden wie Daimler, MTU Aero Engines, Playmobil oder Roche Diagnostics erstellt das Unternehmen Modelle und Kleinserien in Kunststoff und Metall. Für die Fertigung setzt 1zu1 Prototypen die gängigsten Rapid-Prototyping-Verfahren ein, insbesondere den 3D-Druck und verschiedene Kunststoff- und Metallgussverfahren. Besonders die Fertigungsverfahren zur Modellerstellung und das Geschäftsfeld „Rapid Tooling“ wurden dazu in den vergangenen Jahren stark erweitert.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle. Am Beginn standen eine Betriebsfläche von 250 Quadratmetern, zwei Mitarbeiter und zwei Vakuumgießanlagen. Heute erwirtschaften rund 130 Fachkräfte und 30 Lehrlinge einen Umsatz von etwa 17 Millionen Euro in unterschiedlichsten Technologien, die unter den Begriffen 3D Drucken, Rapid Prototyping, Rapid Tooling und Additive Manufacturing bekannt sind.

Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als bestes Familienunternehmen Vorarlbergs (2016), mit dem Preis der Hans-Huber-Stiftung für die Förderung des Berufsnachwuchses (2014) oder beim KMU-Wettbewerb „Säulen der Wirtschaft“ (2011‘) sowie als ausgezeichneter Lehrbetrieb.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

1zu1 Prototypen, Ing. Hannes Hämmerle, Telefon +43/5572/52946-210, Mail hannes.haemmerle@1zu1prototypen.com

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Darko Todorovic
11.06.2017

Deutliches Umsatzplus für Dienstleistungen und Handel im 1. Quartal 2017

Den stärksten Anstieg konnte der Handel mit Kraftfahrzeugen (+12,0% nominell bzw. +10,5% real) einfahren Den stärksten Anstieg konnte der Handel mit Kraftfahrzeugen (+12,0% nominell bzw. +10,5% real) einfahren

Die österreichischen Dienstleistungsunternehmen setzten, wie Auswertungen von Statistik Austria ergaben, in den ersten drei Monaten 2017 nominell um 2,8% mehr um als im selben Zeitraum des Vorjahres, obwohl das gesamte Ostergeschäft heuer in das 2. Quartal fiel, 2016 aber im 1. Quartal enthalten war.

Der Bereich "Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen" erzielte mit einem Plus von 3,9% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die höchste Umsatzsteigerung. "Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen" sowie "Verkehr und Lagerei" (+2,9%) verzeichneten ebenso über dem Durchschnitt liegende Steigerungen beim Umsatzvolumen.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal verbuchte der österreichische Handel im 1. Quartal 2017 ein nominelles Umsatzplus von 7,0%, was im Absatzvolumen ein Plus von 3,6% ergibt. Den stärksten Anstieg konnte der Handel mit Kraftfahrzeugen (+12,0% nominell bzw. +10,5% real) einfahren – dies zeigen auch die deutlichen Zuwachsraten der Kfz-Neuzulassungen für die Monate Jänner bis März 2017. Der Großhandel erwirtschaftete nominell ein Umsatzplus von 8,2%, preisbereinigt entspricht dies einem Anstieg von 3,4%. Der Einzelhandel erzielte im 1. Quartal 2017 sowohl nominell (+2,7%) als auch real (+0,6%) ebenfalls Umsatzsteigerungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Beschäftigungsverhältnisse (ein Rückschluss auf Vollzeitäquivalente ist nicht möglich) entwickelten sich im 1. Quartal 2017 parallel zu den Umsätzen äußerst positiv. Die Beschäftigung war bei den Dienstleistungsunternehmen um 1,8% höher als im 1. Quartal 2016. Der Handel verzeichnete eine Zuwachsrate von 0,8% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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28.09.2017

Supermärkte: Welche sind am günstigsten? Preise von 143 Produkten verglichen

Supermärkte: Welche sind am günstigsten? Preise von 143 Produkten verglichen Supermärkte: Welche sind am günstigsten? Preise von 143 Produkten verglichen

Egal ob man nun geneigt ist, sich am „Hausverstand“ zu orientieren oder lieber der Empfehlung folgt, das „S Budget“ zu befragen, letztlich kann nur ein objektiver Preisvergleich wirkliche Orientierung im Angebotsdschungel der Supermärkte bieten. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat, wie schon im letzten Jahr, drei Warenkörbe gepackt und den Supermarktketten auf den Preiszahn gefühlt. Erhoben wurden die Preise von insgesamt 143 Produkten des täglichen Bedarfs in acht österreichischen Lebensmittelketten. Den ausführlichen Bericht mit allen Tabellen gibt es in der Oktoberausgabe von KONSUMENT und auf www.konsument.at.

Für den Preisvergleich wurden die Preise mit dem Stichtag 12. Juli 2017 bei den Lebensmittelketten Billa, Hofer, Interspar, Lidl, Merkur, MPreis, Penny und Spar erhoben. Dabei wurden nur reguläre Preise erfasst, Preisnachlässe, Sonderpreise, Aktionsangebote, Rabatte für Kundenkartenbesitzer oder Ähnliches fanden keine Beachtung. Erhoben wurden die Preise von 143 Produkten des täglichen Bedarfs, gruppiert in drei Warenkörben: „billigste Produkte“, „Markenartikel“ und „Bio-Produkte“.

Der Warenkorb „billigste Produkte“ enthielt 69 sogenannte Preiseinstiegsprodukte, also die jeweils günstigsten Artikel einer jeden Kategorie. Bei den klassischen Supermärkten sind dies zumeist die Eigenmarken (Handelsmarken). In diesem Produktsegment sind die durchschnittlichen Preisunterschiede im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht zurückgegangen, sie sind aber immer noch deutlicher als in den anderen beiden Produktgruppen. Die größten Preisdifferenzen wurden bei Bohnenkaffe (169 %), Pizza Salami (165 %) und Rindssuppenwürfel (130 %) festgestellt. Insgesamt verteuerte sich der Warenkorb im Vergleich zum Vorjahr, bei einer Supermarktkette lag die Preissteigerung bei beachtlichen fünf Prozent.

Dem Warenkorb „Markenartikel“ waren 49 Produkte zugeordnet. In diesem Bereich ist der Vergleich mit den Diskontern (Hofer, Lidl, Penny) nur eingeschränkt möglich, da die Diskonter Markenartikel nur in begrenztem Umfang führen. Besonders markenbewusste Konsumenten sind hier also ohnehin auf die klassischen Supermärkte (Vollsortimenter) angewiesen. Die durchschnittlichen Preisunterschiede zwischen den Anbietern sind bei den Markenartikeln deutlich geringer als bei den Preiseinstiegsprodukten. Die größten Preisschwankungen wurden bei Vollwaschmitteln (88 %), Toilettenpapier (75 %) und Freilandeiern (67 %) festgestellt. Auch die Teuerungsrate gegenüber dem Vorjahr war in diesem Bereich gering. Viele Artikel, z. B. Reis, Fischstäbchen, Nudeln oder Orangensaft, blieben im Jahresvergleich preislich so gut wie unverändert.

Im Warenkorb „Bio-Produkte“ befanden sich 25 Artikel. Dieser Warenkorb ist naturgemäß der kleinste, da bestimmte Produkte nicht in Bio-Qualität angeboten werden. Für dieses Marktsegment gilt: Die Produktpalette wächst stetig an, auch wenn das Angebot bei den Diskontern nach wie vor kleiner ist als bei den klassischen Supermärkten. Preislich können die Diskonter aber durchaus mithalten. Die größten Preisdifferenzen lagen hier bei Marillenmarmelade (87 %), Karotten (84 %) und Frischkäse (77 %). Ein Vergleich zum Vorjahr ist aufgrund der unterschiedlichen Sortimente schwierig. Eine Tendenz lässt sich aber dennoch ablesen: Im Zeitverlauf wurden die Bio-Produkte günstiger.

„Insgesamt wird deutlich, dass die Zeiten, in denen die Diskonter preislich den Ton angegeben haben, vorbei sind. Die einfache Formel: ‚Supermarkt = teuer, Diskonter = billig‘ gilt nur noch bedingt“, resümiert VKI Projektleiter Walter Hager. „Die Vollsortimenter haben den Preiskampf angenommen und versuchen vor allem mit günstigen Eigenmarken Territorium zurückzugewinnen. Wer beim Lebensmitteleinkauf wirklich sparen möchte, kommt um einen detaillierten Preisvergleich nicht mehr herum – und muss entsprechend mobil sein, um auf mehrere Anbieter zurückgreifen zu können.“

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23.05.2017

Tomaselli Gabriel als erstes Vorarlberger Bauunternehmen vollständig mit Ökostrom

Tomaselli Gabriel Bau hat 2016 15 neue Elektroautos angeschafft – die größte private Flotte an Elektrofahrzeugen in Vorarlberg. Tomaselli Gabriel Bau hat 2016 15 neue Elektroautos angeschafft – die größte private Flotte an Elektrofahrzeugen in Vorarlberg.

Nenzinger Betrieb spart damit jährlich 80 Tonnen CO2 – Auszeichnung für Elektroauto-Flotte

Tomaselli Gabriel ist das erste Bauunternehmen in Vorarlberg, das auf seine Baustellen Ökostrom aus 100 Prozent erneuerbaren Energieträgern einsetzt. Damit werden jährlich 80 Tonnen CO2 eingespart. Für die Umstellung des Fuhrparks auf 15 Elektroautos wurde das Unternehmen vom Lebensministerium als klimaaktiv-Partner ausgezeichnet.

Seit Jänner bezieht die Tomaselli Gabriel Bau GmbH in Nenzing ausschließlich Vorarlberger Ökostrom aus Fotovoltaik, Kleinwasserkraft und Bioenergieanlagen und ist damit „das erste Bauunternehmen in Vorarlberg, das auf seinen Baustellen heimischen Vorarlberger Ökostrom einsetzt. Wir freuen uns, dass Tomaselli Gabriel Bau konsequenter Vorreiter ist“, sagt Karl Dörler, Geschäftsführer der VKW-Ökostrom GmbH. Im Vergleich zum europäischen Strommix spart das Bauunternehmen nach Angaben der VKW jährlich 80 Tonnen CO2 ein.

Auszeichnung für Elektroflotte

Im März wurde Tomaselli Gabriel Bau von Umweltminister Andrä Rupprechter zudem als „klimaaktiv Mobil Projektpartner“ ausgezeichnet. Damit würdigte das Ministerium die Umstellung des Fuhrparks auf 15 Elektroautos im Vorjahr. Seither legten die Elektroautos bereits mehrere Hunderttausend Kilometer zurück. Die Energie hierfür kommt ebenfalls vollständig aus Vorarlberger Ökostrom. Anfang Juni ist das Energieinstitut im Rahmen der Aktion „Live im Betrieb“ in Nenzing zu Gast. Die Besucher informieren sich aus erster Hand über die praktischen Erfahrungen mit der E-Flotte.

Das Engagement von Tomaselli Gabriel Bau im Bereich Ökologie ist ein nachhaltiges: „Seit über zehn Jahren sind wir Ökoprofit-Unternehmen und haben uns gerade der Re-Zertifizierung unterzogen“, erklärt Geschäftsführer Philipp Tomaselli.

Info: www.tomaselligabriel.at

Fact-Box:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH

Das Nenzinger Bauunternehmen wurde 1948 von Josef Tomaselli gegründet. Am Firmenstandort in Nenzing arbeiten derzeit rund 200 Mitarbeiter, 18 davon sind Lehrlinge. Der Familienbetrieb ist im Hoch- und Tiefbau, Fassaden- und Wohnbau sowie in der Baulogistik tätig. Weitere Tätigkeitsbereiche von Tomaselli Gabriel Bau sind der Wohnbau und die Sanierung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH, Barbara Gabriel-Tomaselli, +43/5525/62235-16, Mail barbara@tomaselligabriel.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
05.12.2017

Stanz: i+R realisiert Mehrfamilienhaus im Ortsteil Wonne

Das neue Mehrfamilienwohnhaus mit Satteldach nach dem Entwurf der Innsbrucker Architekten Lutz/Amann fügt sich gut in die dörfliche Struktur der 600-Einwohner-Gemeinde Stanz ein. Das neue Mehrfamilienwohnhaus mit Satteldach nach dem Entwurf der Innsbrucker Architekten Lutz/Amann fügt sich gut in die dörfliche Struktur der 600-Einwohner-Gemeinde Stanz ein.

Innsbrucker Architekten Lutz/Amann gewinnen Architektur-Wettbewerb

In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Stanz (Landeck) entwickelt die i+R Wohnbau derzeit ein Mehrfamilienwohnhaus im Ortsteil Wonne. Als Sieger des Architektur-Wettbewerbs ging das Innsbrucker Architekturbüro Florian Lutz und Daniela Amann hervor. Der Baubeginn ist im Sommer 2018 geplant.

In der knapp 600-Einwohner-Gemeinde Stanz im Bezirk Landeck entsteht im Ortsteil Wonne ein Mehrfamilienhaus. Um die städtebauliche Qualität hinsichtlich der dörflichen Struktur und der Topografie des Geländes zu gewährleisten, lud der Projektentwickler und Bauträger i+R Wohnbau fünf Architekturbüros aus Vorarlberg und Tirol zum Wettbewerb.

„Wir haben beste Erfahrungen mit Architektur-Wettbewerben. Die Ergebnisse sind von hoher Qualität und stoßen meist auf größere Akzeptanz. Dazu braucht es eine Jury, in der neben Fachpreisrichtern auch die Vertreter der Kommune ein Stimmrecht haben“, sagt Alexander Stuchly, Geschäftsführer der i+R Wohnbau. Der in Vorarlberg führende Projektentwickler und Bauträger ist seit diesem Herbst auch in der Tiroler Landeshauptstadt mit einem Büro vertreten.

Innsbrucker Architekturbüro als Sieger

Zum Wettbewerb geladen waren insgesamt fünf namhafte Architekturbüros aus Vorarlberg und Tirol, von denen zwei Büros durch die Gemeinde Stanz nominiert wurden. Als Sieger ging nach eingehender Diskussion einstimmig der Entwurf der Innsbrucker Architekten Florian Lutz und Daniela Amann hervor, der architektonisch und städtebaulich überzeugte.

Hochwertiger Entwurf

Der Siegerentwurf sieht für das 1.348 Quadratmeter große Grundstück ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus mit Satteldach vor, das gut im ortsbaulichen Kontext steht. Insgesamt sollen neun Wohnungen entstehen. „Die Begegnungszone des Gebäudes als halböffentlicher Bereich zum Dorf hin orientiert, hat eine hohe Qualität“, so ein Auszug aus der Begründung der Jury. Für Bürgermeister Martin Auer „eine überzeugende Lösung mit viel Entwicklungspotenzial“. Der Wettbewerb habe eine Palette von Lösungsmöglichkeiten hervorgebracht, freut sich der Gemeindechef über die eingereichten hochwertigen Entwürfe.

Der nächste Schritt ist die Baugenehmigung des Projekts. Im Frühjahr 2018 soll die Baueingabe erfolgen, der Baustart ist im Sommer geplant.

Infos: www.ir-wohnbau.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Wohnbau GmbH
05.09.2017

Vier angehende Maurer bei Tomaselli Gabriel Bau am Werk

Vier Lehrlinge beginnen bei Tomaselli Gabriel Bau ihre Ausbildung zum Maurer (von links): Ausbildungsleiter Markus Fritsch, Danino Vonblon, Samuel Türtscher, Abdullsattar Faiqi, Marco Noventa und Ausbilder Dominic Hertnagel. Vier Lehrlinge beginnen bei Tomaselli Gabriel Bau ihre Ausbildung zum Maurer (von links): Ausbildungsleiter Markus Fritsch, Danino Vonblon, Samuel Türtscher, Abdullsattar Faiqi, Marco Noventa und Ausbilder Dominic Hertnagel.

Fünf Lehrberufe zur Auswahl – 20 Jahre „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“

Vier angehende Maurer, darunter ein Asylwerber, haben gestern, Montag, ihre Lehre bei Tomaselli Gabriel Bau in Angriff genommen. Insgesamt stehen beim Walgauer Bauunternehmen fünf verschiedene Lehrberufe zur Auswahl. Bewerbungen sind das ganze Jahr über möglich.

Das Unternehmen mit Sitz in Nenzing bildet derzeit insgesamt 19 Jugendliche zum Maurer oder Tiefbauer aus. Möglich ist auch eine Ausbildung in drei weiteren Berufen: Schalungsbauer, Lagerlogistiker und Bürokaufmann. Bewerbungen sind das ganze Jahr über möglich. Die sonst üblichen Stichtage wurden abgeschafft.

Abwechslungsreiche Lehre

Während der Lehre erhalten die Jugendlichen einen Einblick in alle Bereiche des Unternehmens: vom Industriebau über Einfamilienhäuser bis hin zu Sanierungen. Auch die Größe der Projekte variiert von der Klein- bis zur Großbaustelle. So bekommen die Lehrlinge schnell einen guten Überblick und lernen ihre Stärken kennen.

Auf der diesjährigen „Lehrlingsbaustelle“, einem Einfamilienhaus in Nenzing, sind vier Lehrlinge im zweiten und dritten Lehrjahr im Einsatz. Sie müssen unter Aufsicht und Anleitung eines Poliers vom Aushub über Kanal und Keller bis hin zur Stiege alles planen, bestellen und ausführen.

Neben der intensiven fachlichen Ausbildung fördert das Unternehmen den Nachwuchs bewusst in der persönlichen Entwicklung. In Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftsprojekt „Lehre im Walgau“ werden Kurse zur Stärkung der Sozialkompetenz angeboten: vom Kochen mit regionalen Zutaten bis zum Tanzkurs.

Ausgezeichneter Lehrbetrieb

Bereits seit 20 Jahren führt das Oberländer Traditionsunternehmen das Prädikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“. Darauf ist Geschäftsführerin Barbara Gabriel-Tomaselli stolz: „Viele Lehrlinge werden durch Mundpropaganda auf uns aufmerksam. Also machen unsere Ausbilder einen guten Job, wofür ich sehr dankbar bin!“ Wichtig ist dem Unternehmen auch die laufende Weiterbildung und Zertifizierung der 20 Lehrlingsausbilder bei der Ausbilderakademie der Wirtschaftskammer. Auch benachteiligte Jugendliche erhalten bei Tomaselli Gabriel Bau über die Kooperation mit dem Büro für Integrationsprojekte eine Chance.

Für vier Nachwuchsfachkräfte neigt sich die Lehrzeit dem Ende zu. Sie absolvieren diesen Herbst die Lehrabschlussprüfung. Zwei haben bereits im Frühjahr erfolgreich abgeschlossen.

Info: www.tomaselligabriel.at

Fact-Box:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH

Das Nenzinger Bauunternehmen wurde 1948 von Josef Tomaselli gegründet. Am Firmenstandort in Nenzing arbeiten derzeit 185 Mitarbeiter, 19 davon sind Lehrlinge. Der Familienbetrieb ist im Hoch- und Tiefbau, Fassaden- und Wohnbau sowie in der Baulogistik tätig. Weitere Tätigkeitsbereiche von Tomaselli Gabriel Bau sind der Wohnbau und die Sanierung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH, Barbara Gabriel-Tomaselli, +43/5525/62235-16, Mail barbara@tomaselligabriel.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Tomaselli Gabriel Bau
03.07.2017

TGS übernimmt Konstantinou Wärmetechnik

Geschäftsführer Peter Schelling (rechts) mit Ioannis Konstantinou, der künftig das Know-how für Örtli- und Hydrotherm-Anlagen in TGS einbringt. Geschäftsführer Peter Schelling (rechts) mit Ioannis Konstantinou, der künftig das Know-how für Örtli- und Hydrotherm-Anlagen in TGS einbringt.

Vorarlbergs größter Anbieter von Gebäudetechnik-Service investiert in Heiztechnik-Know-how

Die TGS Technischer Gebäude Service GmbH in Altach übernimmt per Anfang Juli das Dornbirner Wärmetechnik-Unternehmen von Ioannis Konstantinou. Damit sichert sich TGS das Know-how für Örtli- und Hydrotherm-Heizungsanlagen und erweitert sein Leistungsspektrum.

Ab Anfang Juli wird die Konstantinou Wärmetechnik aus Dornbirn in die TGS Technischer Gebäude Service GmbH in Altach übernommen. Die Marke bleibt dabei erhalten und Inhaber Ioannis Konstantinou wird seine 1991 begonnene Arbeit als Spezialist für Heizungsanlagen der Marken Örtli und Hydrotherm bei TGS fortsetzen. Das Angebot von Konstantinou Wärmetechnik umfasst derzeit Verkauf, Service und Reparatur von Öl- und Gasbrennern, Öl- und Gasbrennwertkesseln, Regelungstechnik, Boilern, Speichern, Solaranlagen, Holzvergasern sowie Heizwertkesseln.

Kooperation auf Augenhöhe

TGS ist der größte Servicedienstleister für Gebäudetechnik in Vorarlberg. Für TGS-Gründer Peter Schelling ist die künftige Zusammenarbeit ein logischer Schritt: „Unsere Mission ist umfassender Service für Gebäudetechnik. Durch Ioannis Konstantinou können wir unser Spektrum um Örtli- und Hydrotherm-Heizungsanlagen erweitern.“ Und auch die bestehenden Kunden von Konstantinou Wärmetechnik profitieren von der Zusammenarbeit: „Künftig kann ich mit TGS als Partner Leistungen über die Wärmetechnik hinaus anbieten“, freut sich Ioannis Konstantinou. Nachdem Hydrotherm-Anlagen nicht mehr hergestellt werden, kann Kunden auch beim Ausfall der Anlage mit einer zukunftssicheren Ersatzlösung geholfen werden.

Win-win-Situation für Kunden

Hinsichtlich Heizung wird sich für die Kunden von Konstantinou Wärmetechnik nichts ändern. Sie werden mit ihren Örtli- oder Hydrotherm-Anlage nach wie vor von ihrem bekannten Spezialisten betreut. Auch die Marke bleibt bestehen. Das ist den Beteiligten wichtig: „Wir wollen den Kunden von Ioannis Konstantinou die Sicherheit geben, dass die neue Partnerschaft für sie vorteilhaft ist. Neben dem gewohnten Service können sie auch auf das volle TGS-Leistungsspektrum zugreifen“, erklärt Peter Schelling.

Website: www.tgs.co.at

Fact-Box:

TGS Technischer Gebäudeservice GmbH

TGS wurde 2005 von Peter Schelling gegründet und ist mittlerweile der größte Servicedienstleister für Gebäudetechnik der Region. 46 Fachleute kümmern sich rund um die Uhr um etwa 17.000 Geräte in über 2.000 Gebäuden. Die Schwerpunkte sind Luft/Klima/Kälte, Heizung/Sanitär/Solar sowie Brandschutz/Sicherheitstechnik. Über Vorarlberg hinaus ist TGS auch in Tirol, der Ostschweiz und Süddeutschland tätig.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

TGS Technischer Gebäudeservice GmbH, Peter Schelling, Telefon +43/5576/21566, Mail peter.schelling@tgs.co.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Darko Todorovic
23.05.2017

CRE Panel erwirbt Lichtbeton-Marke LUCCON

JOLO Betonfertigteile JOLO Betonfertigteile

OLO-Tochterunternehmen fertigt innovativen Baustoff künftig in Götzis

JOLO Betonfertigteile hat über seine Tochtergesellschaft CRE Panel die Marke LUCCON erworben. Der innovative lichtdurchlässige Beton wird künftig in Götzis gefertigt. Mit der über 60-jährigen Branchenerfahrung von JOLO will Geschäftsführer Markus Loacker dem Produkt LUCCON zum konstanten Erfolg verhelfen.

Die LUCCON Lichtbeton GmbH, Hersteller des mehrfach ausgezeichneten, lichtdurchlässigen Betonprodukts, hat Anfang des Jahres Konkurs angemeldet. Mitte April übernahm die CRE Panel GmbH die Marke LUCCON. Die JOLO-Tochter CRE Panel stellt Betonfertigteile in Kombination mit modernen Technologien her. Geschäftsführer Markus Loacker sieht den Kauf der Marke LUCCON deshalb als logische Unternehmenserweiterung. Der Lichtbeton wird zukünftig im zweiten Produktionsstandort in Götzis-Hopbach produziert.

HiTech-Material mit verblüffenden Eigenschaften

Durch die Verwendung lichtleitender Fasern ist LUCCON transluzent: Farben und Formen

können bei entsprechenden Lichtverhältnissen durch den Beton hinweg wahrgenommen

werden. Dabei bleiben die klassischen Eigenschaften wie hohe Festigkeit, Wasserdichtigkeit

und Frostbeständigkeit erhalten.

Das Material eignet sich sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich und eröffnet Architekten, Designern und Künstlern – im wahrsten Sinne des Wortes – neue Perspektiven.

Innovation und Erfahrung als Erfolgsrezept

„Mit unseren über 60 Jahren Erfahrung in der Herstellung und Vermarktung von Betonfertigteilen werden wir der Idee von lichtdurchlässigem Beton zum andauernden Erfolg verhelfen“, zeigt sich Markus Loacker, in Personalunion Geschäftsführer von JOLO und CRE Panel, optimistisch: „Industrie 4.0 macht vor Betonfertigteilen keinen Halt und wir möchten Pioniere in unserem Spezialsegment bleiben.“ Der Umstrukturierungsprozess hat begonnen. Im Herbst wird LUCCON aus Götzis verfügbar sein.

Websites:

www.jolo.at

www.luccon.com

www.crepanel.com

Fact-Box:

JOLO Betonfertigteile

JOLO Betonfertigteile in Götzis (Vorarlberg) setzt auf Qualität, Innovation und Tradition. Das Unternehmen wurde 1954 von Großvater Josef Loacker gegründet und ist auf die Herstellung von Elementdecken (Beton-Fertigteile für den Bau) spezialisiert. Zweites Standbein ist die Produktion von Beton-Serienfertigteilen für die Industrie und die Bauwirtschaft. Das Familienunternehmen wird in dritter Generation von Markus Loacker geführt.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

JOLO Betonfertigteile – Josef Loacker GmbH, Ing. Markus Loacker, Telefon +43/5523/62788, Mail betonwerk@jolo.at

Pzwei. Pressearbeit, Ursula Fehle, Telefon +43/650/9271694, Mail ursula.fehle@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: JOLO-Geschäftsführer Markus Loacker präsentiert den innovativen Lichtbeton.
27.06.2017

ALPLA wächst durch Zukauf in Italien

ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt 100 Prozent des italienischen Unternehmens Propack Srl. Die Übernahme wird voraussichtlich bis Mitte Juli 2017 abgeschlossen ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt 100 Prozent des italienischen Unternehmens Propack Srl. Die Übernahme wird voraussichtlich bis Mitte Juli 2017 abgeschlossen

Propack mit Hauptsitz in Ostellato/Provinz Ferrara wird achter Standort von ALPLA in Italien

ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt 100 Prozent des italienischen Unternehmens Propack Srl. Das Unternehmen mit Sitz in Ostellato (FE) ist auf die Herstellung von HDPE- und PET-Flaschen für Homecare-Produkte spezialisiert.

Mitte Juni hat ALPLA Italia eine Vereinbarung zur Übernahme von Propack Srl unterzeichnet. Mit dieser Übernahme, das insgesamt achte Werk in diesem Land, erweitert ALPLA seine Produktionskapazitäten in Nordostitalien. Das Produktsortiment ergänzt die bisherige Tätigkeit, ebenso ist auch die Nähe zu potenziellen neuen Kunden in einer der am stärksten industrialisierten Regionen Italiens von Bedeutung. „Wir erhalten Zugang zu einem starken Vertriebsnetz. Propack ist ein guter strategischer Partner, der uns helfen wird, unsere Ziele in Italien zu verwirklichen, wo wir bereits seit 1985 aktiv sind“, sagt ALPLA CEO Günther Lehner.

Spezialisiert auf HDPE- und PET-Flaschen

Propack wurde 2002 unter der Führung von Gianni Scapoli gegründet, der das Unternehmen als exklusiven Flaschenlieferanten für das „Mutterunternehmen“ Biochimica, einen führenden Hersteller von Reinigungsmitteln, aufgebaut hat. Das Unternehmen beschäftigt rund 20 Mitarbeiter und stellt überwiegend HDPE- und PET-Flaschen für italienische Abnehmer her.

Die Übernahme wird voraussichtlich bis Mitte Juli 2017 abgeschlossen.

Weitere Informationen: www.alpla.com

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 17.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 160 Standorten in 43 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA

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