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Wirtschaft

23.10.2017

Hire&Fire;-Methoden auf dem Rücken der Beschäftigten

Die zeitweise Beendigung von Arbeitsverhältnissen mit Wiedereinstellungszusage bzw. „Recall“ (Rückruf) nach beispielsweise zwei bis drei Monaten geht zu Lasten der Arbeitnehmer/-innen und des AMS-Budgets Die zeitweise Beendigung von Arbeitsverhältnissen mit Wiedereinstellungszusage bzw. „Recall“ (Rückruf) nach beispielsweise zwei bis drei Monaten geht zu Lasten der Arbeitnehmer/-innen und des AMS-Budgets

Die gängige Praxis, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei kurzfristigen betrieblichen oder konjunkturbedingten Flauten einfach zu kündigen und später wieder einzustellen, verursacht ein erhebliches Ausmaß an Arbeitslosigkeit und horrende Kosten für die Versichertengemeinschaft – laut einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts rund 450 Millionen Euro alleine im Jahr 2016. „Diese Entwicklung schädigt die gesamte Gesellschaft. Es muss für die Betriebe weniger attraktiv werden, die Kosten einfach auf die Arbeitslosenversicherung abzuwälzen“, fordert AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Laut der Studie gehen 1,1 Prozentpunkte der im Jahr 2016 in Österreich registrierten Arbeitslosigkeit von 9,1 Prozent auf das Konto dieser Hire&Fire;-Methoden. Nicht nur typische Saisonbranchen wie die Bauwirtschaft und der Tourismus nutzen diese sogenannten „temporären Layoffs“ (zeitweisen Auslagerungen), um Schwankungen des Arbeitskräftebedarfs auszugleichen. Auch in der Arbeitskräfteüberlassung nimmt diese Praxis zu.

Doch die zeitweise Beendigung von Arbeitsverhältnissen mit Wiedereinstellungszusage bzw. „Recall“ (Rückruf) nach beispielsweise zwei bis drei Monaten geht zu Lasten der Arbeitnehmer/-innen und des AMS-Budgets. Die Arbeitnehmer/-innen haben weniger Beschäftigungstage und mehr Arbeitslosigkeit in ihrer Berufsbiografie. Das wirkt sich in zweierlei Hinsicht negativ aus: Erstens ist das Arbeitslosengeld natürlich erheblich geringer als der Verdienst. Und zweitens fallen die Betroffenen in der gesamten Einkommensentwicklung zurück, was sich letztlich auch auf die Pension auswirkt.

Die Betriebe kompensieren diese Unterbrechungen nicht – weder durch höhere Löhne noch durch einen finanziellen Ausgleich für das Warten auf Wiedereinstellung. Sie lagern die Kosten einfach auf die Allgemeinheit aus. Für AK-Präsident Kalliauer ist das nicht länger tragbar: „Betriebe, die Menschen überdurchschnittlich häufig in die Arbeitslosigkeit schicken, sollen einen höheren Beitrag in die Arbeitslosenversicherung zahlen.“ Auch die Auflösungsabgabe in Höhe von aktuell lächerlichen 124 Euro, die Betriebe bei der Beendigung bestimmter Arbeitsverhältnisse zahlen müssen, sollte wesentlich erhöht und wirksamer eingesetzt werden, fordert Kalliauer. Denn derzeit greife die Abgabe nur sehr begrenzt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
17.01.2017

Weiterbildungsplattform micelab:bodensee geht in die Praxis

Erstkontakt in zweierlei Hinsicht: Beim allerersten micelab:experts in Bregenz lernen die Teilnehmer einander kennen. Erstkontakt in zweierlei Hinsicht: Beim allerersten micelab:experts in Bregenz lernen die Teilnehmer einander kennen.

Erstes Lernmodul micelab:experts fand im Dezember in Bregenz statt

Bregenz, 16. Januar 2017 – Fünfzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Bodenseeregion trafen sich an drei Tagen im Dezember zum ersten micelab:experts. Anhand der hypothetischen Aufgabe einen Traumkongress zu kreieren, testeten sie eine breite Palette verschiedener Kommunikationsmethoden und innovativer Formate. Die neuen Erfahrungen geben die Experten in ihren Veranstaltungshäusern an ihre Kolleginnen und Kollegen weiter.

Nach dem erfolgreichen Start im Herbst ging die Weiterbildungsplattform micelab:bodensee im Dezember in die nächste Runde: Fünfzig Praktiker aus der Veranstaltungs- und Tourismusbranche nahmen im Festspielhaus Bregenz am ersten Lernmodul, dem micelab:experts, teil. „experts“ deshalb, „weil jeder Teilnehmer in seinem Bereich – vom Veranstaltungsmanager über Techniker bis zum Caterer – Experte ist und zum Gelingen eines Kongresses beiträgt“, so die Maxime der Veranstalter von den Netzwerken Bodensee Meeting und der kongress tanzt.

Aufgabe des ersten Tages war, einen Traumkongress zu entwerfen. Dazu setzten sich die Teilnehmenden in Kleingruppen intensiv mit der Zielklärung auseinander. Warum dies so wichtig ist, vermittelte Veranstaltungsdramaturgin und Kuratorin Tina Gadow: „Auch wenn die Beteiligten glauben, sich zu verstehen, existieren in den Köpfen oft unterschiedliche Bilder.“

Methodisches Fragen hilft, Missverständnisse auszuräumen und zu einem gemeinsam definierten Ziel zu gelangen. So übten die Teilnehmenden etwa in einem Rollenspiel, zirkulär zu fragen: „Was erzählt ein Teilnehmer nach der Veranstaltung begeistert einem Freund?“ Oder lösungsorientiert: „Welches Problem soll die Veranstaltung helfen zu lösen?“

Scheiter heiter

Am zweiten Tag ging die Gruppe der Frage nach, welche Rolle Angst und Vertrauen bei Veranstaltungen spielen – und zwar ganz praktisch. Gast-Coach Roberto Hirche führte die Teilnehmer dazu in die Prinzipien des Improvisationstheaters ein.

Rasch wurde klar: Fast jeder hat Angst zu versagen. Das kann auch passieren, wenn man als Veranstalter Neues ausprobiert. Frei nach dem Motto „Scheiter heiter“ sammelten die Teilnehmer Mut und Vertrauen, auch Fehler zu akzeptieren und diese als Grundlage für neue Ideen heranzunehmen.

Mit Ängsten konfrontiert sind mitunter auch Teilnehmer eines Open Space. Etwa: Man hat ein Thema und keiner kommt. Oder: Der besuchte Workshop ist nicht der richtige. Ein Open Space ist nach bestimmten Prinzipien organisiert, die der Zusammenarbeit eine neue Grundlage geben. Sie helfen, Gewohntes loszulassen und anzunehmen, was ist. „So lädt ‚das Gesetz der zwei Füße‘ ein, einen Workshop zu verlassen und dort hinzugehen, wo es einen gerade hinzieht und man mehr beitragen und mitnehmen kann“, erläuterte Tina Gadow. „Gemeinhin gilt das als unhöflich. Im Open Space ist es das explizit nicht, denn hier darf jeder tun, was für ihn selbst in dem Moment am sinnvollsten ist, oder wo der gegenseitige Nutzen größer ist.“ Dieses Vertrauen in die Teilnehmer, das dem Open Space als Haltung zugrunde liegt, schafft wiederum Vertrauen untereinander.

Formate kennenlernen

Neben Open Space probierten die fünfzig „Experten“ auch die Präsentationstechnik Pecha Kucha, die kommunikativen Murmelrunden, Geh-Spräche und die Diskussionsform Fish Bowl aus. „Es hat Spaß gemacht, verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten kennenzulernen“, meldeten viele Teilnehmer zurück. Auch der Austausch unter Branchenkollegen und Netzwerken ist beim ersten micelab:experts in Bregenz gut angekommen.

Neben vielen neuen Erfahrungen nahmen die Teilnehmenden eine „Hausaufgabe“ mit: Als Teil des micelab:experts sollen sie das Gelernte im eigenen Betrieb anwenden, etwa in internen Workshops mit Kolleginnen und Kollegen. „So agieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Multiplikatoren für eine innovative Kongresskultur“, ist Kurator Michael Gleich überzeugt.

Auf Basis der Rückmeldungen und Evaluierungen des Prototyps entwickeln die Kuratoren das Modul micelab:experts nun weiter. Der nächste experts findet im Frühjahr statt. Termin und Veranstaltungsort werden demnächst auf der Homepage www.micelab-bodensee.com bekanntgegeben.

Über micelab:bodensee

micelab:bodensee ist die erste Weiterbildungsplattform für Veranstalter im deutschsprachigen Raum. Sie wurde von den Netzwerken Bodensee Meeting und der kongress tanzt entwickelt und startete im Oktober 2016. micelab:bodensee umfasst drei Module mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Alle Module des micelab:bodensee haben einen erkundenden Charakter eines Labors. Beim Modul micelab:explorer liegt der Fokus auf der Forschung mit Impulsgebern aus unterschiedlichen Disziplinen. Es ist als Ideenschmiede angelegt. micelab:experts und micelab:experience richten sich an die Praktiker der MICE-Branche, also an Mitarbeiter aller Gewerke in Veranstaltungshäusern, Eventagenturen, Kulturinstitutionen und Marketingverantwortliche von Wirtschaftsbetrieben. Die Plattform ist ein EU-gefördertes Interreg V-Projekt. Als Kuratoren zeichnen die Veranstaltungsdramaturgin Tina Gadow und der Journalist Michael Gleich vom Netzwerk der kongress tanzt verantwortlich.

Infos unter www.micelab-bodensee.com

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Bodensee Meeting, Stefanie Thurner, 0041/7122737-32, stefanie.thurner@st.gallen-bodensee.ch

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, 0043/699/19259195, daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: micelab:bodensee/Anja Köhler
14.11.2017

19 Millionen-Investition für Zentralen von GANTNER und Tomaselli Gabriel Bau

Führten den Spatenstich für das neue Bürogebäude B12 in Nüziders durch (von links): Architekt Eckhard Amann, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, GANTNER-Geschäftsführer Elmar Hartmann, Baumeister Philipp Tomaselli und Bürgermeister Peter Neier. Führten den Spatenstich für das neue Bürogebäude B12 in Nüziders durch (von links): Architekt Eckhard Amann, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, GANTNER-Geschäftsführer Elmar Hartmann, Baumeister Philipp Tomaselli und Bürgermeister Peter Neier.

Spatenstich für Bürogebäude „B12“ in Nüziders – neuer Arbeitsplatz für bis zu 200 Mitarbeiter

Heute, Montag, erfolgte der Spatenstich für das 19 Millionen Euro-Projekt „B12“ in Nüziders. Bis zum Frühsommer 2019 entstehen die neuen Firmenzentralen von GANTNER Electronic GmbH und Tomaselli Gabriel Bau sowie Mietflächen für Dritte. Das innovative Gebäude wird vorerst 170 Mitarbeitern als Arbeitsplatz dienen.

Nach einer mehrjährigen Projektierungs- und Planungsphase konnten heute Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, GANTNER Geschäftsführer Elmar Hartmann und Bauunternehmer Philipp Tomaselli den Spatenstich für das neue Bürogebäude „B12“ in Nüziders vornehmen.

An der Bundesstraße 12 errichtet Tomaselli Gabriel Bau als Totalunternehmer um 19 Millionen Euro bis zum Frühsommer 2019 ein Bürogebäude mit acht Ebenen, 8.600 Quadratmetern Nutzfläche und 50 Tiefgaragen-Stellplätzen. Nutzer sind GANTNER Electronic GmbH, Tomaselli Gabriel Bau sowie das Schwesterunternehmen Karl Gabriel Baumeister. Zwei Ebenen werden vermietet.

Karlheinz Rüdisser lobt das Projekt: „Neben ökologischen Aspekten ist die Kooperation und Nutzung durch mehrere Unternehmen hervorzuheben. Das schont die Ressource Grund und Boden und es können daraus gemeinsame Projekte entlang der Wertschöpfungskette entstehen.“

Bis zu 200 Arbeitsplätze

GANTNER wird seinen Hauptsitz von Schruns in das neue Gebäude verlegen, wo anfänglich rund 130 – von weltweit 350 – Mitarbeiter tätig sein werden. Das Flächenkonzept ist aufgrund der positiven Entwicklung auf 160 Arbeitsplätze ausgelegt. Mit fünf Ebenen ist das High-Tech-Unternehmen Hauptnutzer des innovativen Gebäudekomplexes. „Wir brauchen eine Arbeitsumgebung, in der Forschung und Entwicklung kreativen Raum finden, wo aufgabenspezifisch Arbeitsfläche zur Verfügung steht und Platz für Wachstum vorhanden ist“, zeigt sich Elmar Hartmann vom Konzept überzeugt.

Tomaselli Gabriel Bau und Karl Gabriel Baumeister werden ihre Bürostandorte im neuen Gebäude zusammenführen. 40 Arbeitsplätze sind geplant. „Wir haben ein modernes Konzept ausgearbeitet, um für die Herausforderungen der Zukunft – Stichwort Digitalisierung – gut gerüstet zu sein und Raum für die Entwicklung der Unternehmen zu schaffen“, so Philipp Tomaselli.

Nachhaltigkeit als Prinzip

Seine E-Autoflotte und der Einsatz von Ökostrom sind sichtbarer Ausdruck von Philipp Tomasellis Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Darauf hat der Co-Bauherr auch bei „B12“ geachtet: Der Standort ist optimal verkehrstechnisch angebunden, auch für den öffentlichen Verkehr sowie Fußgänger und Radfahrer. Das nachhaltige Heiz- und Kühlkonzept durch Betonkernaktivierung und die Nutzung von Grundwasser als Energieträger erhöhen die Energieeffizienz.

Infos:

www.tomaselligabriel.at

www.gantner.com

Fact-Boxes:

Projekt „B12“

Bauherr: B12 illside GmbH (GANTNER Electronic, Tomaselli Gabriel Privatstiftung)

Fläche: acht Ebenen mit 8.600 Quadratmeter, davon 1.900 Produktion und Lager, 50 Tiefgaragen-Stellplätze

Investitionsvolumen: ca. 19 Millionen Euro

geplante Fertigstellung: Frühsommer 2019

Vermietung: zwei Ebenen über Primus Immobilien in Bludenz

Totalunternehmer: Tomaselli Gabriel Bau, Nenzing (Architektur: atelier rainer+amann, Feldkirch)

Tomaselli Gabriel Bau GmbH

Das Nenzinger Bauunternehmen wurde 1948 von Josef Tomaselli gegründet und beschäftigt derzeit rund 200 Mitarbeiter, 20 davon sind Lehrlinge. Gemeinsam mit der Karl Gabriel Baumeister, die sich schwerpunktmäßig um den Privatbau und Dienstleistungen bemüht, werden sämtliche Leistungsbereiche des Bauens mit Ausnahme des Untertagebaus abgedeckt. Mit Beteiligungen im Rohstoffbereich, Baunebengewerbe und im Immobilienbereich werden entlang der Wertschöpfungskette Bau Synergien genutzt, um für Kunden maßgeschneiderte Lösungen zu finden.

GANTNER Electronic GmbH

Das Unternehmen wurde vor 35 Jahren in Schruns gegründet, entwickelt und vertreibt High-Tech-Lösungen auf der Basis berührungsloser Transpondertechnologie und gilt als Pionier in der RFID/NFC Entwicklung. GANTNER ist in über 60 Ländern tätig und hat Niederlassungen in Deutschland, Großbritannien, Dubai, Australien und USA. GANTNER hat weltweit 350 Mitarbeiter, 130 davon in Vorarlberg.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH, Philipp Tomaselli, +43/5525/62235-0, Mail philipp.tomaselli@tomaselligabriel.at

GANTNER Electronic GmbH, Christine Schoder, +43/5556/73784-0, Mail christine.schoder@gantner.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
13.02.2017

Längle Hagspiel bringt edles Tischlerhandwerk auf den Gipfel

Sonderanfertigungen von Längle Hagspiel ermöglichen individuelle Details: Bei diesem Modell ist in die Rückenlehne der Schriftzug „2224 Nebelhorn“ eingefräst. Sonderanfertigungen von Längle Hagspiel ermöglichen individuelle Details: Bei diesem Modell ist in die Rückenlehne der Schriftzug „2224 Nebelhorn“ eingefräst.

Maßgefertigte Stühle für das Restaurant der Nebelhornbahn kommen aus Vorarlberg

Höchst, 13. Februar 2017 – Der Vorarlberger Stuhlhersteller Längle Hagspiel produzierte im Auftrag des Architekturbüros Hermann Kaufmann maßgefertigte Stühle für das neue Gipfelrestaurant der Nebelhornbahn in Oberstdorf. Design, Materialwahl und funktionale Details zeichnen das Modell aus.

Im Gipfelrestaurant der Nebelhornbahn im bayerischen Oberstdorf sitzen die Gäste auf Stühlen „Made in Vorarlberg“. Das Design der Sonderanfertigung stammt vom bekannten Architekturbüro Hermann Kaufmann aus Schwarzach. Für die handwerkliche Umsetzung zeichnete Längle Hagspiel aus Höchst verantwortlich. Rund hundert Stühle, darunter auch Thekenstühle in zwei unterschiedlichen Höhen, lieferte die Manufaktur ins Allgäu. „Sonderanfertigungen übernehmen wir immer gerne. So entstehen neue Designs, die durch Funktionalität überzeugen“, betont Geschäftsführer und Inhaber Theodor Kilpper.

„Als wir für diese spezielle Bauaufgabe keinen adäquaten Stuhl ‚von der Stange‘ gefunden haben, wurde die Idee geboren einen Stuhl speziell für das Nebelhorn zu entwickeln“, berichtet DI Stefan Hiebeler vom Architekturbüro Hermann Kaufmann. „Längle Hagspiel war dafür der ideale Partner. Vor allem deswegen, weil wir von der Verarbeitungsqualität überzeugt sind und hier in der Region produziert wird. Wir haben die Form vorgegeben und Längle Hagspiel hat das Know-how und die Möglichkeit so einen Stuhl zu produzieren“, so der Architekt.

Lebendige Oberfläche, robust und nachhaltig

Der Stuhl ist eine Rahmenkonstruktion aus Massivholz, die Sitzfläche ist leicht nach hinten geneigt. Die Rückenlehne ist als formschlüssiger Massivholzzapfen gefertigt und für einen guten Sitzkomfort leicht gebogen.

Als Material wählte das Architekturbüro Kaufmann passend zur Innenausstattung des Restaurants Braunkernesche. „Dieses heimische Gehölz ist gut verfügbar und als Hartholz ideal für den Stuhlbau. Es ist nachhaltig und robust“, betont Wolfgang Troy, Gebietsleiter Vorarlberg bei Längle Hagspiel. Architekt Stefan Hiebeler ergänzt: „Braunkernesche ist in seiner Struktur ein sehr schönes Holz und entspricht unseren Vorstellungen für eine lebendige Oberfläche.“

Die Oberfläche behandelte Längle Hagspiel mit einem naturbelassenen Öl. Ein besonderes Detail ist der in der Rückenlehne eingefräste Schriftzug „2224 Nebelhorn“. Schließlich war es ein Ziel des Neubaus des Restaurants, den zuvor verbauten Blick auf den Nebelhorngipfel mit 2224 Meter Höhe wieder freizugeben.

Über Längle Hagspiel

Seit über 60 Jahren fertigt das österreichische Traditionsunternehmen Längle Hagspiel Möbel in echter Handarbeit. Die Manufaktur hat sich auf die Herstellung von Stühlen, Tischen und Bänken aus Massivholz spezialisiert, die ausschließlich im Stammhaus in der Gemeinde Höchst produziert werden. Im März 2016 übernahm der deutsche Möbelhersteller Kilpper aus Weissach nahe Stuttgart den Betrieb, der seither unverändert am Standort Vorarlberg produziert.

Neben Hotellerie- und Gastronomiebetrieben zählen vor allem Kommunen, Pflegeheime und kirchliche Organisationen zum Kundenkreis von Längle Hagspiel sowie Privatpersonen, die hohe Qualität und anspruchsvolles Design schätzen. Die Modelle entwickelt Längle Hagspiel im eigenen Haus oder in Kooperation mit renommierten Designern nach optischen, ergonomischen und praktischen Gesichtspunkten.

Qualität und Design für Anspruchsvolle

Die Manufaktur verarbeitet zertifizierte Hölzer und verwendet Lacke auf Wasserbasis sowie umweltverträgliche Leime und Beizen. Der Betrieb ist weitestgehend CO2-neutral. Bei der Ausführung seiner Modelle setzt der Möbelhersteller gleichfalls auf höchste Qualität und Langlebigkeit. Verantwortlich dafür sind beispielsweise unter Dampf gebogene Hinterbeine, Steckverbindungen und Doppelzapfen- oder Minizinkenverbindungen sowie die Verwendung hochwertiger Schaumstoffe, Stoffe und Leder.

Informationen unter www.stuhl.at

Kontakthinweis für die Redaktionen

Längle Hagspiel GmbH, Sandra Hämmerle, Telefon +43/5578/75292, Mail s.haemmerle@stuhl.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Alexandra Dittrich, Telefon +43/664/3939353, Mail alexandra.drittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Copyright: RADON photography/Norman Radon
22.12.2016

Ein gutes „Jahr der Werbung 2017“ für die3

die3 ging beim Wettbewerb „Jahr der Werbung 2017“ als Branchenbester in der Kategorie Industrie/B2B hervor. Das verantwortliche Team (v.l.n.r.): Maria Linder, Manuela Fuchs, Stephan Feichtinger und Mario Lorenz. die3 ging beim Wettbewerb „Jahr der Werbung 2017“ als Branchenbester in der Kategorie Industrie/B2B hervor. Das verantwortliche Team (v.l.n.r.): Maria Linder, Manuela Fuchs, Stephan Feichtinger und Mario Lorenz.

Ein gutes „Jahr der Werbung 2017“ für die3

Alle eingereichten Projekte erscheinen – Branchensieger in der Kategorie Industrie/B2B

Dornbirn, 22. Dezember 2016 – Alle von der Vorarlberger Branding- und Kommunikationsagentur die3 eingereichten Projekte schafften es in diesem Jahr in das Nachschlagewerk „Jahr der Werbung 2017“. Zwei Arbeiten stehen sogar auf der Shortlist der Jury, eine davon zählt zu den Besten in der Branchenwertung.

Seit über 50 Jahren zeichnet der Wettbewerb „Jahr der Werbung“ herausragende Kommunikationsmaßnahmen aus und veröffentlicht diese in einer Publikation. Der 54. Band erscheint im April 2017 im Econ-Verlag.

In dieser Ausgabe werden fünf Projekte für fünf Kunden der Vorarlberger Agentur die3 veröffentlicht. Von Corporate Publishing über crossmediale Kampagnen bis hin zum Direkt Marketing sind die unterschiedlichsten Disziplinen vertreten: eine Jubiläumspublikation und Unternehmensbroschüre für Rhomberg Bau, eine Kampagne für Bosch Sensortec und eine Direkt Marketing-Aktion in eigener Sache. Die Arbeiten für VEM (Online) und Tridonic (Print) wählte die namhafte Jury auf die Shortlist.

Beste der Branche „Industrie“

In der Branche Industrie/B2B darf sich das Team von die3 über den Sieg freuen. Mit der Printkampagne für das Produkt „net4more“ von Tridonic (Zumtobel Group) ist es gelungen, den Nutzen einer technischen Innovation einfach und prägnant darzustellen. „Das Keyvisual der Kampagne ist das bekannte Fadenspiel. Es erklärt die Geschichte der flexiblen Vernetzbarkeit der Leuchtenkomponenten anschaulich“, so Maria Linder, CD/Kundenberatung. Eine Produktanimation visualisiert die vielfältigen Möglichkeiten des Systems, aber auch dessen leichte Handhabung.

„Über alle Medien – sowohl die traditionellen als auch die neuen – hinweg ist es unser Ziel, verständlich und kurzweilig in der Sprache des Kunden zu kommunizieren. Dies verschafft uns Markendifferenzierung und Themenführerschaft in einem sehr umkämpften und schnelldrehenden Markt“, bringt Jürgen Pichler, Marketing Director bei Tridonic, den Kern der ausgezeichneten Kampagne auf den Punkt.

Information: www.die3.eu

Fact-Box: die3 Agentur für Werbung und Kommunikation

• Gründung 1989

• MitarbeiterInnen: 16

• Schwerpunkte: Strategie, Branding, Crossmediale Kommunikation

• Limbic® Licensed Partner

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: die3
05.09.2017

Vier angehende Maurer bei Tomaselli Gabriel Bau am Werk

Vier Lehrlinge beginnen bei Tomaselli Gabriel Bau ihre Ausbildung zum Maurer (von links): Ausbildungsleiter Markus Fritsch, Danino Vonblon, Samuel Türtscher, Abdullsattar Faiqi, Marco Noventa und Ausbilder Dominic Hertnagel. Vier Lehrlinge beginnen bei Tomaselli Gabriel Bau ihre Ausbildung zum Maurer (von links): Ausbildungsleiter Markus Fritsch, Danino Vonblon, Samuel Türtscher, Abdullsattar Faiqi, Marco Noventa und Ausbilder Dominic Hertnagel.

Fünf Lehrberufe zur Auswahl – 20 Jahre „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“

Vier angehende Maurer, darunter ein Asylwerber, haben gestern, Montag, ihre Lehre bei Tomaselli Gabriel Bau in Angriff genommen. Insgesamt stehen beim Walgauer Bauunternehmen fünf verschiedene Lehrberufe zur Auswahl. Bewerbungen sind das ganze Jahr über möglich.

Das Unternehmen mit Sitz in Nenzing bildet derzeit insgesamt 19 Jugendliche zum Maurer oder Tiefbauer aus. Möglich ist auch eine Ausbildung in drei weiteren Berufen: Schalungsbauer, Lagerlogistiker und Bürokaufmann. Bewerbungen sind das ganze Jahr über möglich. Die sonst üblichen Stichtage wurden abgeschafft.

Abwechslungsreiche Lehre

Während der Lehre erhalten die Jugendlichen einen Einblick in alle Bereiche des Unternehmens: vom Industriebau über Einfamilienhäuser bis hin zu Sanierungen. Auch die Größe der Projekte variiert von der Klein- bis zur Großbaustelle. So bekommen die Lehrlinge schnell einen guten Überblick und lernen ihre Stärken kennen.

Auf der diesjährigen „Lehrlingsbaustelle“, einem Einfamilienhaus in Nenzing, sind vier Lehrlinge im zweiten und dritten Lehrjahr im Einsatz. Sie müssen unter Aufsicht und Anleitung eines Poliers vom Aushub über Kanal und Keller bis hin zur Stiege alles planen, bestellen und ausführen.

Neben der intensiven fachlichen Ausbildung fördert das Unternehmen den Nachwuchs bewusst in der persönlichen Entwicklung. In Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftsprojekt „Lehre im Walgau“ werden Kurse zur Stärkung der Sozialkompetenz angeboten: vom Kochen mit regionalen Zutaten bis zum Tanzkurs.

Ausgezeichneter Lehrbetrieb

Bereits seit 20 Jahren führt das Oberländer Traditionsunternehmen das Prädikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“. Darauf ist Geschäftsführerin Barbara Gabriel-Tomaselli stolz: „Viele Lehrlinge werden durch Mundpropaganda auf uns aufmerksam. Also machen unsere Ausbilder einen guten Job, wofür ich sehr dankbar bin!“ Wichtig ist dem Unternehmen auch die laufende Weiterbildung und Zertifizierung der 20 Lehrlingsausbilder bei der Ausbilderakademie der Wirtschaftskammer. Auch benachteiligte Jugendliche erhalten bei Tomaselli Gabriel Bau über die Kooperation mit dem Büro für Integrationsprojekte eine Chance.

Für vier Nachwuchsfachkräfte neigt sich die Lehrzeit dem Ende zu. Sie absolvieren diesen Herbst die Lehrabschlussprüfung. Zwei haben bereits im Frühjahr erfolgreich abgeschlossen.

Info: www.tomaselligabriel.at

Fact-Box:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH

Das Nenzinger Bauunternehmen wurde 1948 von Josef Tomaselli gegründet. Am Firmenstandort in Nenzing arbeiten derzeit 185 Mitarbeiter, 19 davon sind Lehrlinge. Der Familienbetrieb ist im Hoch- und Tiefbau, Fassaden- und Wohnbau sowie in der Baulogistik tätig. Weitere Tätigkeitsbereiche von Tomaselli Gabriel Bau sind der Wohnbau und die Sanierung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH, Barbara Gabriel-Tomaselli, +43/5525/62235-16, Mail barbara@tomaselligabriel.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Tomaselli Gabriel Bau
18.09.2017

Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen

Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen

Österreichs größter Hersteller von Mineralwasser, die Vöslauer Mineralwasser AG, hat 2016 Umsatzerlöse in Höhe von 96,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Das ist ein Rückgang um 4,7 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2015. Das in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Ergebnis vor Steuern hingegen ist um 9,4 Prozent auf 10,4 Millionen Euro empor geklettert, der Bilanzgewinn sogar um 15,7 Prozent auf fast 27 Millionen Euro. Diese Angaben entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst der vor kurzem veröffentlichten Firmenbilanz.

Von den von Vöslauer erzielten Umsatzerlösen entfallen 86,4 Millionen auf die Eigenerzeugung alkoholfreier Getränke, mehr als 6,3 Millionen auf die Lohnabfüllung und 3,3 Millionen auf Handelswaren. Dazu kommen noch sonstige Erlöse, wie Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung. In Lizenz erzeugt die Vöslauer Mineralwasser AG am Produktionsstandort Bad Vöslau auch die bekannten Limonadenmarken Almdudler, Pepsi Cola und Seven up.

Die Domäne von Vöslauer ist der österreichische Markt. 2016 hat die Mineralwasserfirma rund 84,6 Millionen Euro im Inland erwirtschaftet, 11,3 Millionen im EU-Ausland und mehr als 700.000 in Drittstaaten. Im Jahresdurchschnitt beschäftigt Vöslauer rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
18.01.2017

Cofely-Areal: Großes Interesse an Wettbewerbsausstellung

Nach der Projektpräsentation vor Stadtvertretern am Donnerstagabend (Bild) besuchten mehr als 250 Lindauer die Ausstellung am ersten Wochenende. Nach der Projektpräsentation vor Stadtvertretern am Donnerstagabend (Bild) besuchten mehr als 250 Lindauer die Ausstellung am ersten Wochenende.

Mehr als 250 Besucher bei i+R Präsentation am ersten Ausstellungs-Wochenende

Lindau, 18. Januar 2017 – Vergangene Woche wurden alle Entwürfe des städtebaulichen Wettbewerbs zur Nachnutzung des ehemaligen Cofely-Areals erstmals öffentlich gezeigt. Am kommenden Samstag und Sonntag gibt es nochmals Gelegenheit zur Besichtigung.

Das Interesse am künftigen „Vier-Linden-Quartier“ an der Kemptener Straße ist groß: Bereits an den ersten zwei Tagen besuchten mehr als 250 Interessierte die Ausstellung der Wettbewerbseinreichungen für das ehemalige Fabrikareal. „Wir haben viele positive Rückmeldungen und wertvolle Anregungen von Besuchern erhalten, die wir in die weitere Planung einfließen lassen werden“, freute sich i+R-Geschäftsleiter in Lindau, Alexander Manz.

Der Projektentwickler i+R Dietrich Wohnbau zeigt alle Entwürfe samt Siegerentwurf der Lindauer ARGE Feuerstein Hammer Pfeiffer Partnerschaftsgesellschaft mbB anhand von Modellen und erläuterten Plänen. Wer sie noch nicht gesehen hat, hat am kommenden Samstag, 21.1. und Sonntag, 22.1., jeweils von 10 bis 14 Uhr, Gelegenheit dazu.

www.dietrich-wohnbau.de

Fact-Box: Cofely-Areal wird Vier-Linden-Quartier – Ausstellung Städtebaulicher Wettbewerb

Präsentation aller Einreichungen mit Modell und Plänen inklusive Siegerentwurf

Fabrikgebäude Cofely, Kemptener Straße 11, Lindau

Öffnungszeiten: Samstag, 21.1. und Sonntag, 22.1.2017, jeweils von 10 bis 14 Uhr

Rückfragehinweis für Journalisten:

Pzwei. Pressearbeit, Daniela Kaulfus, Telefon +43/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

i+R Dietrich Wohnbau GmbH, Tamara Bierer, Telefon +49/152/08000125, Mail t.bierer@ir-gruppe.com

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Dietrich Wohnbau/Susanne Donner
16.12.2016

Wissen, was der Kunde will

Beim 6. Vorarlberger Convention Forum drehte sich alles um Service Design Thinking: mit den Experten Martin Schobert, Klaus Schwarzenberger und Isabella Natter-Spets sowie Urs Treuthardt, Geschäftsführer Convention Partner Vorarlberg. Beim 6. Vorarlberger Convention Forum drehte sich alles um Service Design Thinking: mit den Experten Martin Schobert, Klaus Schwarzenberger und Isabella Natter-Spets sowie Urs Treuthardt, Geschäftsführer Convention Partner Vorarlberg.

„Service Design Thinking“ begeistert beim 6. Vorarlberger Convention Forum

Bregenz/Hohenems, 15. Dezember 2016 – Die diesjährige Branchenveranstaltung von Convention Partner Vorarlberg widmete sich dem Thema Service Design Thinking. Drei Experten gaben einen Einblick in die Methoden, sich in Kunden hineinzudenken und maßgeschneiderte Angebote zu schaffen. Die Teilnehmer probierten diese anhand von Beispielen auch gleich aus.

Wie schafft man zufriedene Kunden? Womit können wir Tagungsteilnehmer begeistern? Wie werden wir noch bessere Gastgeber? Mit diesen Fragen setzte sich Convention Partner Vorarlberg beim diesjährigen Vorarlberger Convention Forum am 14. Dezember im Löwensaal, Hohenems, intensiv auseinander.

Dazu lud Convention Partner Vorarlberg drei Experten aus dem Bereich Service Design Thinking ein: Touristiker und IT-Fachmann Klaus Schwarzenberger, Tourismusberater Martin Schobert und Ideenentwicklerin Isabella Natter-Spets. „Das, wodurch wir uns von Mitbewerbern abheben können, ist die Qualität des Service“, brachte Geschäftsführer Urs Treuthardt sein Motiv für die Themenwahl auf den Punkt.

Aus Sicht des Kunden

„Service Design Thinking ist ein Set aus verschiedenen Methoden, um neue Angebote zu entwickeln – und zwar aus Kundensicht“, verdeutlichte Klaus Schwarzenberger. Im Wesentlichen besteht Service Design Thinking aus vier Phasen: Research, also das Sammeln von Daten, Ideation (Ideensammlung), Prototyping (Probeversuch) und Implementation, also Umsetzung. Einige Methoden dazu testeten die rund hundert Teilnehmer in Gruppenarbeiten.

Wie in realen Projekten entwickelten sie zunächst eine Persona, die für die Zielgruppe steht. „Kennt man den Kunden, so fällt es leichter herauszufinden, was er möchte“, erklärte Martin Schobert. Dazu filtern Service Designer aus Interviews mit Kunden alles, was diesen wichtig ist – und zwar während der gesamten „Kundenreise“. Diese umfasst sämtliche Kontaktpunkte vor, während und nach einer Veranstaltung, also von der Anmeldung über die Erfahrungen beim Event bis zum Reflektieren. „So erhalten wir einen detaillierten Blick auf jeden Schritt des Kunden. Wie er diese erlebt, kann dann im Vorhinein geplant werden“, so Klaus Schwarzenberger.

Ideen entwickeln

Nach der Datensammlung (Research), versuchten sich die Teilnehmenden an der Ideenentwicklung (Ideation). Isabella Natter-Spets leitete die Gruppen an, Ideen auszuarbeiten, die der Persona Vorteile und Nutzen bringen. Dazu probierten sie etwa Brainstorming-Bingo und Perspektivenwechsel aus. „In dieser Phase wird nicht bewertet, die Machbarkeit ist egal und verrückte Ideen sind willkommen“, nannte Natter einige Spielregeln.

So ging es bei den Gruppenarbeiten beispielsweise darum, wie ein Kongressteilnehmer sich möglichst intensiv mit Fachkollegen austauschen kann oder dass Anmeldung und Anreise einfach und komfortabel abzuwickeln sind.

Testphase

Aus der Fülle an Ideen wählten die Teilnehmenden anschließend jene aus, die die Bedürfnisse des Kunden weitestgehend erfüllen und damit zu hoher Zufriedenheit führen sollen. Wie der Prozess in der Praxis fortgesetzt wird, schilderten die drei Experten zum Abschluss des Nachmittags: Nach einer Testphase (Prototyping) mit wenigen Personen wird die Idee als konkretes Angebot umgesetzt (Implementierung). „Oft sind Kleinigkeiten Nutzenstifter, die beim Kunden ausschlaggebend sind. Etwa, wenn ein Veranstalter den Teilnehmern kleine Kuchen bei der Abreise mitgibt“, nennt Martin Schobert ein Beispiel.

Urs Treuthardt fasste zusammen, was er aus dem Forum mitnimmt: „Die Sicht des Teilnehmers ist entscheidend für den Erfolg einer Veranstaltung. Service Design hilft dabei, die Kontaktpunkte mit Kunden zu erkennen und so zu gestalten, dass sie die Teilnehmer begeistern.“ Die heimischen Partner im Tagungsbereich zeichnen sich durch Service-Qualität aus, betonte der Geschäftsführer. „Dieses Know-how wollen wir beim Convention Forum vermitteln und ein gemeinsames Verständnis bei Kunden und Anbietern in Vorarlberg schaffen.“

Infos unter www.convention.cc

Factbox: Vorarlberger Convention Forum

Das alljährlich stattfindende Vorarlberger Convention Forum widmet sich Trends und Neuentwicklungen in der Veranstaltungs-Branche. Mit der Veranstaltung richtet sich das Convention Bureau mit Sitz in Bregenz an Veranstalter, Wirtschaftsvertreter und Agenturen. Convention Partner Vorarlberg vermarktet das westlichste Bundesland Österreichs als innovative Kongressregion mit über 80 Partnerbetrieben.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Convention Partner Vorarlberg, Katja Zündel, Telefon 0043/5574/43443-28, Mail katja.zuendel@convention.cc

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon 0043/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Convention Partner Vorarlberg/Roswitha Natter
18.09.2017

1zu1 Prototypen: Acht neue Lehrlinge

Diese sechs Burschen und zwei Mädchen (hier mit ihren Lehrlingsbetreuern) haben im September ihre Lehre bei 1zu1 Prototypen als Kunststofftechniker oder Zerspanungstechniker begonnen Diese sechs Burschen und zwei Mädchen (hier mit ihren Lehrlingsbetreuern) haben im September ihre Lehre bei 1zu1 Prototypen als Kunststofftechniker oder Zerspanungstechniker begonnen

Vier Zerspanungs- und vier Kunststofftechniker – darunter zwei Mädchen

Acht Jugendliche haben bei 1zu1 Prototypen ihre Lehre begonnen. Die eine Hälfte lernt Zerspanungstechniker, die andere Kunststofftechniker. In beiden Lehrberufen beginnt auch jeweils ein Mädchen die Ausbildung.

Seit Jahren wirbt 1zu1 Prototypen ganz gezielt um weibliche Lehrlinge für seine technischen Berufe. Die Erfahrungen sind positiv: „Die Mädchen sind persönlich und fachlich eine Bereicherung“, schildert der Leiter der Lehrlingsausbildung, Daniel Schäffler.

Auch in diesem Jahr waren die Bemühungen erfolgreich: Ein Mädchen hat die Ausbildung zur Kunststoff-, ein weiteres die zur Zerspanungstechnikerin begonnen. Auch jeweils drei Burschen haben als Kunststoff- und Zerspanungstechniker ihre Ausbildung in Angriff genommen. Daniel Schäffler zeigt sich zufrieden: „Ich freue mich, acht junge Leute mit großem Potential in unserem Team begrüßen zu dürfen.“

Insgesamt 50 Bewerber hatten heuer beim Dornbirner Hightech-Unternehmen geschnuppert, Werkstücke erstellt, einen schriftlichen Test absolviert und sich über Lehrinhalte und Zukunftschancen informiert.

Ausgezeichnete schulische Leistungen

Beim Dornbirner Unternehmen sind nun 28 Jugendliche, davon vier Mädchen, in Ausbildung. Die sind laut Ausbildner Mario Godec schulisch gut unterwegs: „Fast alle konnten im Schuljahr 2016/17 einen guten oder ausgezeichneten Erfolg vorweisen.“ Bereits im März haben drei Zerspanungstechniker die Lehre abgeschlossen – zwei mit gutem, einer mit ausgezeichnetem Erfolg. Bei drei Kunststofftechnikern und einem Kunststoff-Formgeber steht der Abschluss unmittelbar bevor.

1zu1 Prototypen ist ein „ausgezeichneter Lehrbetrieb“. Für optimale Bedingungen investiert das Unternehmen laufend in die Lehrwerkstätte. Je drei moderne Fräs- und CNC-Maschinen stehen den Lehrlingen zur Verfügung. Im Laufe der Ausbildung arbeiten die Lehrlinge aber auch in allen Abteillungen des Unternehmens.

Über die fachliche Ausbildung hinaus werden die Jugendlichen auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert. Das Spektrum reicht bis hin zu gesunder Ernährung, um nicht nur fachlich, sondern auch gesundheitlich fit zu sein.

Website: lehre.1zu1.eu

Über 1zu1 Prototypen

1zu1 Prototypen mit Sitz in Dornbirn/Vorarlberg gehört europaweit zu den führenden Anbietern von 3D-Druck, Rapid Prototyping und Rapid Tooling. Für Kunden wie Daimler, MTU Aero Engines, Playmobil oder Roche Diagnostics erstellt das Unternehmen Modelle und Kleinserien in Kunststoff und Metall. Für die Fertigung setzt 1zu1 Prototypen die gängigsten Verfahren ein, insbesondere den 3D-Druck und verschiedene Kunststoff- und Metallgussverfahren. Besonders die Fertigungsverfahren zur Modellerstellung und das Geschäftsfeld „Rapid Tooling“ wurden dazu in den vergangenen Jahren stark erweitert.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle. Heute erwirtschaften rund 150 Fachkräfte und 30 Lehrlinge einen Umsatz von etwa 17 Millionen Euro. Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als bestes Familienunternehmen Vorarlbergs (2016), mit dem Preis der Hans-Huber-Stiftung für die Förderung des Berufsnachwuchses (2014), als Gewinner beim KMU-Wettbewerb „Säulen der Wirtschaft“ (2011) sowie mehrfach als ausgezeichneter Lehrbetrieb.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

1zu1 Prototypen, Ing. Hannes Hämmerle, Telefon +43/5572/52946-210, Mail hannes.haemmerle@1zu1prototypen.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pwzei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: 1zu1 Prototypen/Darko Todorovic
09.07.2017

EADS zahlte 3,3 Millionen Provisionen an Daimler

Provisionen an Daimler-Konzern (vormals DaimlerChrysler) Provisionen an Daimler-Konzern (vormals DaimlerChrysler)

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, zahlte EADS Deutschland dem Daimler-Konzern (vormals DaimlerChrysler) höhere Gegengeschäftsvergütungen als bisher bekannt. Neben den von „profil“ bereits im Mai genannten 614.300 Euro (im Abtausch für die Anrechnung eines Daimler/Rosenbauer-Auftrags in Kroatien im Gegenwert von rund 70 Millionen Euro) zahlte EADS Daimler zwischen 2003 und 2010 zusätzlich 2,7 Millionen Euro an Provisionen, insgesamt also 3,3 Millionen Euro. Dies geht aus einer EADS-internen Aufstellung aus dem Jahr 2013 hervor, die „profil“ zusammen mit anderen Datensätzen vorliegt. Im Gegenzug ließ EADS weitere Daimler-Aufträge an österreichische Unternehmen in einer Höhe von 278 Millionen Euro vom Wirtschaftsministerium anrechnen, wovon 263 Millionen Euro auf Magna-Steyr entfielen. Daimler-Sprecher Jörg Howe legte in einer Stellungnahme an „profil“ Wert auf die Feststellung, dass die „Beauftragung von österreichischen Firmen durch die Daimler AG und die Zusammenarbeit mit EADS gesetzeskonform“ gewesen seien.

Eine „profil“ vorliegende vertrauliche Korrespondenz zwischen dem Rüstungskonzern und dem Automobilhersteller belegt zudem, dass EADS Deutschland sich 2004 vier Daimler-Aufträge an Magna in einer Höhe von 15,74 Millionen Euro vom Wirtschaftsministerium anrechnen hatte lassen, obwohl dafür keine Zustimmung des Daimler-Managements vorlag. Dies sei „gegen unseren Willen“ geschehen, wie es in einem E-Mail eines Daimler-Prokuristen an einen EADS-Direktor vom Mai 2005 heißt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Kjunix - Eigenes Werk, GPL
23.05.2017

Tomaselli Gabriel als erstes Vorarlberger Bauunternehmen vollständig mit Ökostrom

Tomaselli Gabriel Bau hat 2016 15 neue Elektroautos angeschafft – die größte private Flotte an Elektrofahrzeugen in Vorarlberg. Tomaselli Gabriel Bau hat 2016 15 neue Elektroautos angeschafft – die größte private Flotte an Elektrofahrzeugen in Vorarlberg.

Nenzinger Betrieb spart damit jährlich 80 Tonnen CO2 – Auszeichnung für Elektroauto-Flotte

Tomaselli Gabriel ist das erste Bauunternehmen in Vorarlberg, das auf seine Baustellen Ökostrom aus 100 Prozent erneuerbaren Energieträgern einsetzt. Damit werden jährlich 80 Tonnen CO2 eingespart. Für die Umstellung des Fuhrparks auf 15 Elektroautos wurde das Unternehmen vom Lebensministerium als klimaaktiv-Partner ausgezeichnet.

Seit Jänner bezieht die Tomaselli Gabriel Bau GmbH in Nenzing ausschließlich Vorarlberger Ökostrom aus Fotovoltaik, Kleinwasserkraft und Bioenergieanlagen und ist damit „das erste Bauunternehmen in Vorarlberg, das auf seinen Baustellen heimischen Vorarlberger Ökostrom einsetzt. Wir freuen uns, dass Tomaselli Gabriel Bau konsequenter Vorreiter ist“, sagt Karl Dörler, Geschäftsführer der VKW-Ökostrom GmbH. Im Vergleich zum europäischen Strommix spart das Bauunternehmen nach Angaben der VKW jährlich 80 Tonnen CO2 ein.

Auszeichnung für Elektroflotte

Im März wurde Tomaselli Gabriel Bau von Umweltminister Andrä Rupprechter zudem als „klimaaktiv Mobil Projektpartner“ ausgezeichnet. Damit würdigte das Ministerium die Umstellung des Fuhrparks auf 15 Elektroautos im Vorjahr. Seither legten die Elektroautos bereits mehrere Hunderttausend Kilometer zurück. Die Energie hierfür kommt ebenfalls vollständig aus Vorarlberger Ökostrom. Anfang Juni ist das Energieinstitut im Rahmen der Aktion „Live im Betrieb“ in Nenzing zu Gast. Die Besucher informieren sich aus erster Hand über die praktischen Erfahrungen mit der E-Flotte.

Das Engagement von Tomaselli Gabriel Bau im Bereich Ökologie ist ein nachhaltiges: „Seit über zehn Jahren sind wir Ökoprofit-Unternehmen und haben uns gerade der Re-Zertifizierung unterzogen“, erklärt Geschäftsführer Philipp Tomaselli.

Info: www.tomaselligabriel.at

Fact-Box:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH

Das Nenzinger Bauunternehmen wurde 1948 von Josef Tomaselli gegründet. Am Firmenstandort in Nenzing arbeiten derzeit rund 200 Mitarbeiter, 18 davon sind Lehrlinge. Der Familienbetrieb ist im Hoch- und Tiefbau, Fassaden- und Wohnbau sowie in der Baulogistik tätig. Weitere Tätigkeitsbereiche von Tomaselli Gabriel Bau sind der Wohnbau und die Sanierung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Tomaselli Gabriel Bau GmbH, Barbara Gabriel-Tomaselli, +43/5525/62235-16, Mail barbara@tomaselligabriel.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
09.03.2017

Vier neue Bauprojekte zur Belebung der Hohenemser Innenstadt

Im Mai beginnt die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in der Marktstraße 20. Im Mai beginnt die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in der Marktstraße 20.

6,9 Millionen Euro Investitionen geplant – 1700 Quadratmeter für Wohnungen, Büros und Geschäfte – weitere Steigerung der Kundenfrequenz – „Hohenemser Weg“ mit kreativen, individuellen Geschäften

Der Projektentwickler Lacha & Partner investiert neuerlich massiv in die Hohenemser Innenstadt. In der Marktstraße und der angrenzenden Harrachgasse saniert das Unternehmen in den nächsten zwei Jahren drei denkmalgeschützte Gebäude und errichtet zwei Neubauten. Auf 1700 Quadratmeter Nutzfläche entstehen 18 Wohnungen, drei Büros und vier Geschäftslokale. Lacha & Partner will die Ansiedelung von individuellen, kreativen und hochwertigen Geschäften fortsetzen, die Hohenems einen eigenen Charakter geben. Die Kundenfrequenz hat sich seit 2013 etwa verdoppelt.

2013 startete der Hohenemser Projektentwickler Lacha & Partner zwei Bauvorhaben in der damals heruntergekommenen und menschenleeren Marktstraße: Am sogenannten Beck-Areal (Marktstraße 28-30) sowie im Winkel zwischen Marktstraße und Harrachgasse wurden seither sechs denkmalgeschützte Gebäude saniert. Zusätzlich errichtete das Unternehmen vier Neubauten.

Mit einer siebten Sanierung wird diese erste Bauphase bis zum Sommer abgeschlossen. Insgesamt sind dann auf 3800 Quadratmeter Nutzfläche 34 Wohnungen, sieben Einheiten für Büros und Dienstleistungen, eine Kleinkinderbetreuung und sechs Ladenlokale entstanden. Die Finanzierung der Investitionen in Höhe von insgesamt 10,7 Millionen Euro erfolgt durch den Verkauf der Immobilien an private Eigentümer.

Erstmals Aufbruchsstimmung

Geschäftsführer Markus Schadenbauer-Lacha sah diese beiden Projekte von Anfang an als Impuls für die Belebung der Innenstadt. Die Idee ging auf: Die Stadt Hohenems hat mit der Erneuerung des Straßenbelags begonnen und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum neuen Bild der Innenstadt. Weitere Eigentümer überlegen bereits die Sanierung ihrer Gebäude.

Sämtliche von Lacha & Partner verwalteten Wohnungen, Büros und Ladenlokale in der Innenstadt sind vermietet oder verkauft. „Vor vier Jahren war es schwierig, Interessenten für ein Geschäftslokal in der Marktstraße zu finden. Inzwischen haben wir eine Warteliste“, schildert Markus Schadenbauer-Lacha. Die Kundenfrequenz in der Marktstraße hat sich – nach einer Zählung in den Innenstadt-Geschäften – auf mehr als 1000 pro Tag verdoppelt.

Neue Impulse für die Innenstadt

Nun stehen vier weitere Projekte von Lacha & Partner vor der Realisierung: Auf 1700 Quadratmetern entstehen insgesamt 18 Wohnungen, drei Einheiten für Büros und Dienstleistungsbetriebe sowie vier neue Ladenlokale. Die Investitionssumme beträgt rund 6,9 Millionen Euro. „Hohenems muss die Erneuerung der Innenstadt konsequent weiterführen“, ist Schadenbauer-Lacha überzeugt. „Nur dann hat es eine Chance, gegen die anderen Städte wirtschaftlich zu bestehen.“

Bereits begonnen hat der Projektentwickler mit der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in der Marktstraße 48. Bis Jahresende entstehen auf 205 Quadratmeter Nutzfläche drei Wohneinheiten und ein Ladenlokal im Tiefparterre. Noch im März beginnt der Neubau des Hauses Harrachgasse 6. Geplant sind hier ein Ladenlokal, eine Arztpraxis und eine Wohneinheit mit insgesamt 344 Quadratmetern. Auch dieser Neubau ist bis Ende 2017 bezugsfertig.

Im Mai starten die Bauarbeiten in der Marktstraße 20. Das denkmalgeschützte Gebäude wird generalsaniert. Im Hof errichtet das Unternehmen einen Neubau, direkt angrenzend an die benachbarten Hofgebäude. Insgesamt werden hier acht Wohneinheiten, ein Büro und ein Ladenlokal geschaffen.

In Vorbereitung ist die Sanierung und Erweiterung des Hauses Marktstraße 14. Geplant sind hier sechs Wohneinheiten, eine Büroeinheit und ein Ladenlokal. Die Baueingabe ist bereits erfolgt. Schadenbauer-Lacha erwartet einen rechtskräftigen Baubescheid in den kommenden Monaten, nachdem die Einsprüche von Nachbarn behandelt wurden: „Ich hoffe auf einen Baubeginn bis zum Herbst“, ist der Geschäftsführer optimistisch.

Eigener Charakter für Hohenems

„Mit der Sanierung vieler denkmalgeschützter Häuser in der Marktstraße und im angrenzenden Jüdischen Viertel werden Schönheit und Charakter der Stadt wieder sichtbar“, freut sich Schadenbauer-Lacha.

Auch mit seiner Auswahl der Geschäfte gibt der 43-Jährige der Stadt einen individuellen Charakter: Statt auf gesichtslose Ketten setzt er ganz auf eigentümergeführte Läden: „Mit diesen kleinen, kreativen, sehr hochwertigen Geschäften unterscheidet sich Hohenems deutlich von den anderen Städten in der Region.“ Neu entstanden sind unter anderem ein Bioladen & Café, eine Goldschmiedewerkstatt, das Atelier einer Modedesignerin, ein Spezialitätengeschäft sowie ein Schreib- und Spielwarengeschäft.

Sieben Geschäftslokale hat Lacha & Partner bereits vermietet, nun folgen sechs weitere. Dafür hat Lacha & Partner bereits eine Reihe von Interessenten. Noch in diesem Jahr eröffnen eine Floristin und eine Hutmacherin ihre Läden.

Attraktiv für Investoren

Ausdrücklich als Ziel nennt Schadenbauer-Lacha eine qualitative Entwicklung und Verdichtung der Innenstadt unter Berücksichtigung von ökologischen Faktoren: „Im Zentrum sollen mehr Menschen leben und arbeiten – da sind wir uns mit der Stadt vollkommen einig.“ Die Zahl der Geschäfte, Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe hat sich binnen drei Jahren bereits mehr als verdoppelt. Alleine die Bauvorhaben von Lacha & Partner brachten bisher einen Zuwachs um 100 Bewohner.

Überlegungen für eine Reihe weiterer Projekte laufen bereits. Hier gebe es allerdings erst Vorgespräche mit Eigentümern und Anrainern sowie mit der Stadt. Schadenbauer-Lacha: „Die Hohenemser Innenstadt wird zunehmend attraktiver für Bewohner und Geschäfte.“

Fact-Box:

Projekt Marktstraße 48

• Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes

• 205 Quadratmeter Nutzfläche

• 3 Wohnungen, 1 Ladenlokal

• 800.000 Euro Investitionen

• Fertigstellung Ende 2017

Projekt Harrachgasse 6

• Neubau

• 344 Quadratmeter Nutzfläche

• 1 Wohnung, 1 Arztpraxis, 1 Ladenlokal

• 1,6 Millionen Euro Investitionen

• Fertigstellung Ende 2017

Projekt Marktstraße 20 / 20a

• Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes plus Neubau im Hof

• 655 Quadratmeter Nutzfläche

• 8 Wohnungen, 1 Büro, 1 Ladenlokal

• 2,5 Millionen Euro Investitionen

• Fertigstellung Ende 2018

Projekt Marktstraße 14

• Sanierung und Erweiterung des denkmalgeschützten Gebäudes

• 510 Quadratmeter Nutzfläche

• 6 Wohnungen, 1 Büro, 1 Ladenlokal

• 2 Millionen Euro Investitionen

• Baueingabe erfolgt

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Lacha & Partner GmbH, Geschäftsführer Markus Schadenbauer-Lacha, Telefon +43/5576/79214-14, Mail m.schadenbauer@lacha.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lacha & Partner
31.10.2017

1zu1 Prototypen ist staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb

Wirtschaftsminister Harald Mahrer (re.) übergab das Dekret zur Führung des Staatswappens an Mario Godec (Lehrlingausbilder), Sarah Gindelhumer (Lehrlingsausbilderin), Daniel Schäffler (Leitung Lehrlingausbildung) und Wolfgang Humml (Geschäftsführer) von 1zu1 Prototypen Wirtschaftsminister Harald Mahrer (re.) übergab das Dekret zur Führung des Staatswappens an Mario Godec (Lehrlingausbilder), Sarah Gindelhumer (Lehrlingsausbilderin), Daniel Schäffler (Leitung Lehrlingausbildung) und Wolfgang Humml (Geschäftsführer) von 1zu1 Prototypen

Wirtschaftsministerium würdigt Leistungen in der Lehrlingsausbildung

Wien/Dornbirn, 31. Oktober 2017 –Das Wirtschaftsministerium würdigte gestern, Montag, 1zu1 Prototypen für seine Leistungen in der Lehrlingsausbildung. Als Auszeichnung für seine Nachwuchsarbeit darf das Vorarlberger Unternehmen künftig das österreichische Staatswappen führen.

1zu1-Geschäftsführer Wolfgang Humml, Daniel Schäffler, Leiter der Lehrlingsausbildung, und das Lehrlingsausbildungs-Team von 1zu1 nahmen gestern in Wien das Dekret zur Führung des Staatswappens in Empfang. Wirtschaftsminister Harald Mahrer verlieh die Auszeichnung für „außergewöhnliche Leistungen in der Ausbildung von Lehrlingen und im Lehrlingswesen“, wie es im Berufsausbildungsgesetz heißt.

„Nur 0,35 Prozent aller in Österreich befindlichen Unternehmen konnten diese staatliche Auszeichnung bisher erreichen“, erklärt der Wirtschaftsminister, der die „qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften“ als Schlüsselfaktor für die hohe Wettbewerbsfähigkeit Österreichs ansieht. Dies trifft auf 1zu1 Prototypen in besonderer Weise zu. „Für die herausfordernden Aufgabenstellungen unserer Kunden benötigen wir Spezialisten mit hoher technischer Problemlösungskompetenz“, erklärt Wolfgang Humml: „Die finden wir nicht am Arbeitsmarkt. Wir müssen sie selbst an die Herausforderungen heranführen.“

Ausgezeichnete schulische Leistungen

Beim Dornbirner Unternehmen absolvieren derzeit 28 Jugendliche die Ausbildung zum Zerspanungstechniker, Kunststofftechniker oder Kunststoffformgeber. Für optimale Bedingungen investiert das Unternehmen laufend in die Lehrwerkstätte. Je drei moderne Fräs- und CNC-Maschinen stehen den Auszubildenden zur Verfügung. Im Laufe der Ausbildung arbeiten die Lehrlinge aber auch in allen Abteilungen des Unternehmens. Ab September 2018 werden wieder neun Lehrstellen in den angegebenen Berufen besetzt. Zusätzlich wird eine Stelle als Bürokauffrau /-mann ausgeschrieben.

„Über die fachliche Ausbildung hinaus ist es uns wichtig, unsere Lehrlinge auch in der Persönlichkeitsentwicklung zu fördern“, berichtet Daniel Schäffler. Das Spektrum reicht bis hin zu gesunder Ernährung, um nicht nur fachlich, sondern auch körperlich fit zu sein.

Website: lehre.1zu1.eu

Über 1zu1 Prototypen

Die 1zu1 Prototypen GmbH & Co KG mit Sitz in Dornbirn (Vorarlberg/Österreich) produziert Prototypen, Kleinserien- und Serienteile in Kunststoff und Metall. Für die Fertigung setzt 1zu1 die wichtigsten 3D-Druck-Verfahren wie Lasersintern, Stereolithografie und Fused Deposition Modeling ein. Zusätzlich kommen Vakuumguss und Metallguss zum Einsatz. Im Spritzguss fertigt das Unternehmen Kunststoffteile aus Aluminium-Werkzeugen – bei Bedarf auch im eigenen Reinraum. Die Werkzeuge stellt der Geschäftsbereich Tooling inhouse her.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle, die bis heute Gesellschafter und Geschäftsführer sind. Inzwischen erwirtschaften rund 170 Mitarbeiter einen Umsatz von etwa 17 Millionen Euro. Zu den Kunden zählen internationale Konzerne wie Daimler, MTU Aero Engines, Playmobil oder Roche Diagnostics.

Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als bestes Familienunternehmen Vorarlbergs (2016), mit dem Preis der Hans-Huber-Stiftung für die Förderung des Berufsnachwuchses (2014), als Gewinner beim KMU-Wettbewerb „Säulen der Wirtschaft“ (2011) sowie für seine hervorragende Lehrlingsausbildung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

1zu1 Prototypen, Ing. Hannes Hämmerle, Telefon +43/5572/52946-210, Mail hannes.haemmerle@1zu1prototypen.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Carina Karlovits
07.09.2017

i+R bestellt neue Leitung für Industrie- & Gewerbebau

Mario Bischof (links) und Eckehard Schöch sind die Geschäftsführer von i+R Industrie- & Gewerbebau. Mario Bischof (links) und Eckehard Schöch sind die Geschäftsführer von i+R Industrie- & Gewerbebau.

Seit Mitte August sind zwei langjährige Mitarbeiter für die Leitung der i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH verantwortlich: Ing. Eckehard Schöch und Mario Bischof werden als Geschäftsführer bestellt.

Zudem erhielt Dipl.-Ing. (FH) Andreas Jäger die Prokura. Gemeinsam sind sie für die operative Geschäftsführung der i+R Industrie- & Gewerbebau in Österreich, Deutschland und der Schweiz verantwortlich.

Infos unter www.ir-industrie-gewerbebau.at

Factbox i+R Industrie- & Gewerbebau

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Vorarlberger i+R Gruppe und auf Industrie- und Gewerbebau spezialisiert. Ihr Spektrum reicht von klassischen Industrie- und Betriebsanlagen über Hotelbau bis zu Gewerbe- und Bürobauten. Mit den Sparten i+R energie und geotech hat sich das Unternehmen der Nutzung von nachhaltigen Energiequellen (Sonne, Erdwärme) verschrieben. i+R Industrie- & Gewerbebau übernimmt als Generalunternehmer auch die gesamte haustechnische Planung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Pzwei Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Industrie & Gewerbebau GmbH/Dietmar Walser
16.08.2017

Wirtschaftsforscher: Nett sein kann sich lohnen

Nicht jeder Kunde erhält gleich viel Eis. Nicht jeder Kunde erhält gleich viel Eis.

Wer zu Verkäufern nett ist, wird bevorzugt behandelt. Das zeigt eine aktuelle Studie von österreichischen Wirtschaftsforschern. Sie untersuchten die Wirkung von monetären und immateriellen Anreizen bei alltäglichen Kaufentscheidungen im Fastfood-Restaurant und am Dönerstand. Kunden, die sich anerkennend äußerten, erhielten im Feldversuch mehr Eiscreme oder Dönerkebab als andere Kunden.

Die Wirkung von Lob und Anerkennung im ökonomischen Kontext wurde bisher experimentell vor allem im Rahmen von Arbeitsverhältnissen erforscht. Welchen Einfluss immaterielle Belohnungen in der Konsumwelt haben, ist hingegen kaum bekannt. „Die Wahl zum Mitarbeiter des Monats steigert die öffentliche Reputation, während ein Kompliment beim Einkauf ein sehr persönlicher Akt ist“, erklärt START-Preisträger Michael Kirchler vom Institut für Institut für Banken und Finanzen der Universität Innsbruck. Er hat gemeinsam mit Stefan Palan in einer aktuellen Studie den Einfluss von monetären und immateriellen Anreizen wie Lob und Anerkennung bei alltäglichen Kaufentscheidungen experimentell untersucht.

Lob und Trinkgeld zeigen Wirkung

„Was passiert, wenn ich das Trinkgeld schon bei der Bestellung gebe? Diese Frage stand am Anfang unserer Studie“, erzählt Stefan Palan, der an den Universitäten Innsbruck und Graz forscht. „Wir haben die Fragestellung dann noch ergänzt, um die Wirkung von immateriellen Anreizen wie etwa Komplimenten zu erforschen.“ Die Wirtschaftsforscher schickten dazu mehrere Experimentatoren in Fastfood-Restaurants in Innsbruck und München. Diese kauften dort jeweils eine Tüte Eis, manchmal lobten sie bei der Bestellung das Produkt oder gaben ein Trinkgeld. Nach dem Kauf wogen sie das Eis ab. Das Experiment wurde in der Folge auch an Kebabständen in Graz, Innsbruck und München durchgeführt. Jeweils drei Experimentatoren gingen dabei an fünf aufeinanderfolgenden Tagen mit dem gleichen Auftrag zum gleichen Verkäufer oder zur gleichen Verkäuferin. Insgesamt kauften die Experimentatoren über 100 Tüten Eis und 800 Döner-Wraps.

Der Vergleich der gewonnenen Daten zeigt, wer schon bei der Bestellung Trinkgeld gibt und nett zu den Verkäufern ist, erhält deutlich mehr Ware als andere Kunden: 10% mehr Eis bei Komplimenten und 17% mehr beim Trinkgeld. Zieht man die Kosten des Trinkgelds wieder ab, fällt der Wert allerdings auf 7%. Die Daten aus den Kebab-Bestellungen untermauerten diese Ergebnisse. „Interessant war, dass der Effekt beim Trinkgeld über mehrere Besuche gleichgeblieben ist, während er bei Komplimenten deutlich anstieg und nach fünf Besuchen sogar stärker war als jener mit Trinkgeld“, erzählt Palan. „Nachhaltiges Loben über mehrere Tage kann also die bevorzugte Behandlung noch einmal verstärken.“

Anerkennung als sozialer Kitt

„Reziprozität ist ein Konzept aus den Sozialwissenschaften, nach dem sich die Wichtigkeit von Lob und Anerkennung evolutionsbedingt sehr früh im Menschen entwickelt hat, da sie einen besseren Status in der jeweiligen Gesellschaft begründeten“, erklärt Michael Kirchler. „Wir zeigen mit unserer Studie, wie dieses Prinzip in heutigen Konsumentscheidungen nach wie vor wirkt, und dass immaterielle Anreize wie Anerkennung und Lob wohl unterschätzt und monetäre Anreize eher überschätzt werden.“ Es ist zu vermuten, dass diese Mechanismen in vielen alltäglichen Konsumentscheidungen ähnlich wirken, allerdings sind die Effekte nur in speziellen, klar abgegrenzten Situationen tatsächlich quantitativ messbar.

Die Studie wurde unter anderem vom FWF-Spezialforschungsbereich Vertrauensgüter, Anreize und Verhalten und der Forschungsplattform Empirische und Experimentelle Wirtschaftsforschung an der Universität Innsbruck finanziell unterstützt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Uni Innsbruck
20.02.2017

7. Vorarlberger Werbepreis AdWin reist ins Wonderland

Das Organisationsteam des AdWin 2017 bei der Arbeit (von links): Ramona Küng, Gabriela Harmtodt, Christina Nigsch, Andrea Petermann und Monika Rauch. Das Organisationsteam des AdWin 2017 bei der Arbeit (von links): Ramona Küng, Gabriela Harmtodt, Christina Nigsch, Andrea Petermann und Monika Rauch.

Erstmals Preis für Social Media und mehr Transparenz bei der Vergabe

Feldkirch, 20. Februar 2017 – Die siebte Auflage des Vorarlberger Werbepreises „AdWin“ lässt mit zahlreichen Neuerungen aufhorchen. Das rein weibliche Organisationsteam lädt alle Kommunikationsprofis, Unternehmerinnen und Unternehmer auf eine Reise ins Wonderland ein. Dort können sich am 21. September die Besten in 19 Kategorien – erstmals auch für Social Media – die begehrte Trophäe abholen.

Der alle zwei Jahre von der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Vorarlberg vergebene Werbepreis „AdWin“ hat sich im zwölften Jahr emanzipiert: Nicht nur das Organisationsteam ist ausschließlich weiblich, auch der Jury gehören erstmals mehr Frauen als Männer an. Darüber hinaus präsentiert sich die Veranstaltung unter dem Motto „AdWin in Wonderland“ lustvoller: Den krönenden Abschluss bildet im Herbst nicht die gewohnte Gala, sondern eine Motto-Party im Walgau.

Grinsekatzen treffen verrückte Hutmacher

Die fünf Frauen des Organisationsteams – rund um Andrea Petermann (Teamwork Werbung), Gabriela Harmtodt und Monika Rauch (beide Coop 4 Kommunikationsdesign) – haben sich einiges einfallen lassen: Das diesjährige Motto ist „AdWin in Wonderland“. Der Höhepunkt ist eine große Party in der Thüringer Ideengärtnerei Müller am 21. September. Die Glashäuser, opulenten Pflanzen und die Wonderland-Deko werden für einen bezaubernden Abend sorgen.

Erstmals „Social Media“-AdWin

Bei den Kategorien ist „Social Media“ neu dazugekommen. Ansonsten reicht der Bogen an zu vergebenden Auszeichnungen wie gewohnt von klassischer Werbung in all ihren Formen über Public Relations bis hin zu zwei Fotografie- und Film-AdWins. Das Organisationsteam lädt ausdrücklich auch die Kunden der Werber zur Einreichung ein: „Wir freuen uns, wenn zufriedene Unternehmen direkt Arbeiten einreichen oder ‚ihre‘ Kreativen zur Einreichung motivieren“, betont Andrea Petermann. Die Einreichfrist läuft von 20. Februar bis 7. Mai. Teilnahmeberechtigt sind alle Arbeiten, die für Vorarlberger Unternehmen und Organisationen oder von Vorarlberger Kreativen vom 1. Jänner 2015 bis 7. Mai 2017 durchgeführt wurden.

Gemischte Jury unter „stiller Beobachtung“

Die 11-köpfige Jury tagt unter dem Vorsitz des siebenfachen Cannes-Gewinners Bernd Fliesser am 8. Juni und ist diesmal bunt gemischt: sechs Frauen und fünf Männer, Etablierte und junge Wilde, Filmemacher und klassische Werber. Neu sind die „stillen Beobachter“, die – nach Anmeldung und nach Verschwiegenheitsverpflichtung – der Jury bei der Arbeit über die Schulter schauen dürfen: „Die Idee haben wir beim Tirolissimo aufgeschnappt und erwarten uns davon mehr Transparenz“, informiert Gabriela Harmtodt. Zur Motivation wird am 30. März ein Einreichworkshop mit Jury-Mitglied Andreas Spielvogel im WIFI Dornbirn veranstaltet.

Info und Einreichungen:

• adwin.at

• www.facebook.com/adwininwonderland

Fact-Box:

Termine

• 20.02. – 07.05.2017: Einreichfrist

• 30.03.2017: Einreichworkshop

• 08.06.2017: Jurierung

• 21.09.2017: Preisverleihung & Party

Jurymitglieder

• Bernd Fliesser (Vorsitzender)

• Maureen Belaski

• Germaine Cap de Ville

• Florian Ennemoser

• Margit Gassner

• Tom Jank

• Michael Koch

• Martha Ploder

• Andreas Spielvogel

• Vera Steinhäuser

• Suzy Stöckl

Kategorien

• Public Relations

• Werbetext

• Werbekampagne

• nicht kommerzielle Werbung

• Real Life Promotion

• Dialog-Marketing

• Anzeigen

• Corporate Design

• Editorial Design

• Plakat Design

• Verpackungsdesign

• Webauftritt

• Online Marketing

• Social Media

• Event – Konzept und Realisierung

• Bewegtbild

• Audio

• Fotografie – Auftragsarbeit

• Fotografie – freie Arbeit

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Fürstentum. Fotograf: Norbert Fürst
13.01.2017

Lindau-Reutin: Cofely-Areal wird Vier-Linden-Quartier

Das Vier-Linden-Quartier als Modell: Siegerentwurf der Lindauer ARGE Feuerstein Hammer Pfeiffer Partnerschaftsgesellschaft mbB aus Sicht vom Lindaupark. Das Vier-Linden-Quartier als Modell: Siegerentwurf der Lindauer ARGE Feuerstein Hammer Pfeiffer Partnerschaftsgesellschaft mbB aus Sicht vom Lindaupark.

i+R präsentiert Wettbewerbskonzepte für hochwertigen, bezahlbaren Wohnraum

Lindau, 12. Januar 2017 – Am Donnerstag wurden die Pläne zur Nachnutzung des ehemaligen Fabrikareals an der Kemptener Straße erstmals öffentlich vorgestellt. Der Siegerentwurf der Lindauer ARGE Feuerstein Hammer Pfeiffer Partnerschaftsgesellschaft mbB sieht ein Quartier mit 14 individuellen Gebäuden in drei Wohnhöfen vor. Alle eingereichten Entwürfe des von der i+R Dietrich Wohnbau GmbH ausgelobten städtebaulichen Wettbewerbs können Interessierte an den nächsten zwei Wochenenden besichtigen.

Wo heute noch bauliche Reste den ehemaligen Industriestandort bezeugen, entsteht in den kommenden Jahren ein hochwertiges Wohnareal – das Vier-Linden-Quartier. So lautet der Name des Großprojekts auf dem 33.000 Quadratmeter großen Gelände der früheren Cofely-Fabrik an der Kemptener Straße. Am Donnerstag stellte der Projektentwickler und Bauträger i+R Dietrich Wohnbau gemeinsam mit der Stadt Lindau und Juroren des städtebaulichen Wettbewerbs die Bebauungsvorschläge öffentlich vor.

„Das ehemalige Cofely-Areal ist neben der Hinteren Insel und den nahegelegenen Bahnflächen in Reutin eine der städtebaulich interessantesten und wichtigsten Flächen in Lindau, die in den nächsten Jahren beplant und bebaut werden sollen“, betonte Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker beim Pressegespräch anlässlich der Ausstellungseröffnung. i+R Geschäftsführer Alexander Stuchly ergänzte: „Wir wollten das Projekt von Anfang an gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stadt Lindau entwickeln. Nur so können wir die geforderte hohe Qualität für das neue Quartier erreichen.“

Wettbewerb für optimale Lösung

Im Dezember 2014 hatte der Lindauer Bauträger i+R Dietrich Wohnbau das Grundstück vom früheren Eigentümer ENGIE Refrigeration (ehemals Cofely Refrigeration) erworben. Im Jahr darauf, im November 2015, wurde das im Auftrag der Stadt Lindau entwickelte Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) beschlossen.

Um eine bestmögliche Lösung zur Nachnutzung des ehemaligen Cofely-Areals zu finden, initiierte i+R Dietrich Wohnbau im Frühjahr 2016 einen städtebaulichen Wettbewerb. Von neun geladenen nahmen acht internationale Architekturbüros daran teil. Aus dem Prüfverfahren im Herbst 2016 ging schließlich die Lindauer ARGE Feuerstein Hammer Pfeiffer Partnerschaftsgesellschaft mbB einstimmig als Sieger hervor. „Ich freue mich, dass der Siegerentwurf diesmal von einem Lindauer Architekturbüro stammt. Das heißt, die Sieger wissen um die vielen Besonderheiten hier in Lindau“, ist sich Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker sicher.

Qualitätsvolles Wohnquartier

Laut Jury besticht das Siegerprojekt durch seine klare Gliederung in drei Wohnhöfe um einen zentralen Quartiersplatz. 14 individuell proportionierte, drei- bis maximal achtgeschossige Wohnhäuser lassen eine flexible Weiterentwicklung zu unterschiedlichen Wohnungsgrößen zu. Vorgesehen sind Eigentums- und Mietwohnungen, Gewerbeflächen und eine Kinderbetreuungseinrichtung.

„Insgesamt stellt die vorgelegte Arbeit eine gelungene und ausgewogene Basis dar und weist ein hohes Potenzial zur Weiterentwicklung zu einem qualitätsvollen neuen Wohnquartier auf“, fasste Werner Binotto, Juryvorsitzender des Wettbewerbs, zusammen. Die Architekten über ihren Entwurf: „Wichtig ist uns die städtebauliche Einbindung des Areals. Plätze, Wege, Blickachsen und die gestaffelte Höhenentwicklung der Bebauung entwickeln sich aus den bestehenden Nachbarschaften und bilden attraktive, grüne Quartiere.“

Hochwertiger Freiraum

Zur Kemptener Straße hin sichert die viergeschossige Randbebauung eine ruhige Wohnnutzung im Innenbereich. In Richtung des Lindauparks werden vier ost-westorientierte Baukörper auf einem durchgängigen gewerblichen Sockel angeordnet, der das Quartier vom Einkaufszentrum abgrenzt. Die Zufahrt zur Tiefgarage erfolgt im nördlichen Bereich der Kemptener Straße mit einer Ringerschließung, die alle Wohnhöfe erfasst. Besuchern stehen oberirdisch Stellplätze zur Verfügung, die in die Freiraumgestaltung integriert sind.

Alle Wohnungen im Erdgeschoss verfügen über einen privaten Gartenanteil. Die Freiflächen sind als halböffentliche, auto- und barrierefreie Zonen konzipiert. Parallel zur Kemptener Straße verläuft ein Fuß- und Radweg. Die Bebauung ist deutlich vom Grüngürtel abgerückt, mit Verbindung zum Naherholungsgebiet Grünzug Ach.

Öffentliche Ausstellung

Gelegenheit, die Wettbewerbsergebnisse zu begutachten, gibt es dieses und kommendes Wochenende im ehemaligen Verwaltungsgebäude der früheren Cofely-Fabrik in der Kemptener Straße 11. Neben dem Siegerprojekt zeigt i+R Dietrich Wohnbau alle Wettbewerbseinreichungen inklusive Modellen und erläuterten Plänen.

www.dietrich-wohnbau.de

Fact-Box: Vier-Linden-Quartier (ehemaliges Cofely-Fabrikgelände)

Ausstellung

Präsentation aller Einreichungen mit Modell und Plänen inklusive Siegerentwurf

Fabrikgebäude Cofely (im ehemaligen Verwaltungsgebäude), Kemptener Straße 11, Lindau

Öffnungszeiten:

Freitag, 13.1.2017, von 14 bis 18 Uhr

Samstag, 14.1.2017, von 10 bis 14 Uhr

Samstag, 21.1. und Sonntag, 22.1.2017, jeweils von 10 bis 14 Uhr

Fakten

Grundstücksfläche: 33.000 Quadratmeter in zentraler Lage

Eigentümer, Wettbewerbsinitiator, Projektenwickler, Bauträger: i+R Dietrich Wohnbau GmbH

Frühere Nutzung: ENGIE Refrigeration GmbH (ehemals Cofely-Refrigeration)

Erwerb des Grundstücks: Dezember 2014

Entwicklung Integriertes Stadtentwicklungskonzept der Stadt Lindau: Herbst 2015

Auslobung des städtebaulichen Wettbewerbs durch i+R Dietrich Wohnbau: April 2016

Jurierung der acht Einreichungen: September 2016

Siegerentwurf: ARGE Feuerstein Hammer Pfeiffer Partnerschaftsgesellschaft mbB, Lindau

Konzept: 14 Gebäude unterschiedlicher Höhe (drei- bis achtgeschossig) in drei Wohnhöfen um einen zentralen Quartiersplatz, Tiefgarage, oberirdisch autofrei, hochwertiges Freiraumkonzept mit Grünflächen, Gärten und Spielplatz, Anbindung Grünzug Ach

Nutzung: bezahlbarer Wohnraum mit Eigentums- und Mietwohnungen, Gewerbeflächen, Kinderbetreuungseinrichtung.

Rückfragehinweis für Journalisten:

Pzwei. Pressearbeit, Daniela Kaulfus, Telefon +43/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

i+R Dietrich Wohnbau GmbH, Tamara Bierer, Telefon +49/152/08000125, Mail t.bierer@ir-gruppe.com

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Dietrich Wohnbau
17.01.2017

Kinderkultur Langenegg: Die Bremer Stadtmusikanten spielen im Wald auf

Die Bremer Stadtmusikanten spielen am 4. Februar im Langenegger Dorfsaal auf. Die Bremer Stadtmusikanten spielen am 4. Februar im Langenegger Dorfsaal auf.

Auch 2017 abwechslungsreiches Programm im Dorfsaal

Langenegg, 16. Jänner 2017 – Nach dem erfolgreichen ersten Jahr geht die Veranstaltungsreihe Kinderkultur Langenegg in die nächste Runde: Schon am 4. Februar besuchen die Bremer Stadtmusikanten die familieplus-Gemeinde. Jeden zweiten Monat finden Theater, Musicals und Märchen für Kinder ab 3 Jahren im Dorfsaal statt.

Wenn ein ausrangierter Esel, ein alter Hund, eine Katze und ein Hahn zusammen eine Reise tun, dann gibt’s viel zu erzählen. Insbesondere dann, wenn sie vor lauter Abenteuer nie ihr Ziel – die Stadt Bremen – erreichen. Den Märchenklassiker der Gebrüder Grimm „Die Bremer Stadtmusikanten“ bringt das Theater Minimus Maximus am 4. Februar in den Langenegger Dorfsaal. Aus Koffern, Taschen, verschiedenen Gegenständen und einfachen Figuren zaubert Johannes Rausch die Geschichte über die gewitzten Tiere auf die Bühne.

Wie 2016 gibt das Kindertheater Höchst auch im neuen Jahr ein Gastspiel. Am 22. April, 15 Uhr, weiß es viel „Neues vom Kasperl und Seppl“ zu berichten. Und vor der Sommerpause machen sich noch Gauls Frühlingsreiter auf den Weg nach Langenegg. Beim Mitmach-Konzert für Kinder ab 4 Jahren lädt Ulrich Gabriel am 10. Juni kleine und auch große Besucher zum Mitsingen ein.

Der Eintritt für Kinder kostet jeweils 4 Euro, für Erwachsene 6 Euro. Während der Veranstaltungen bietet die Gruppe ‚Frauen Aktiv’ Erfrischungen und Leckereien im Kulturcafé im Foyer an. Ein Teil der Einnahmen fließt in die Kinderkultur Langenegg und in ein spezielles Sommerprogramm für Kinder.

Wir bitten um Aufnahme in den Terminkalender!

Factbox „Kinderkultur Langenegg“ – Programm 2017:

Die Bremer Stadtmusikanten, Minimus Maximus – Theater der Figur

Märchentheater für Kinder ab 4 Jahren

4. Februar, 15 Uhr, Dorfsaal Langenegg

Neues vom Kasperl und Seppl, Kindertheater Höchst

Schauspieltheater für Kinder ab 3 Jahren

22. April, 15 Uhr, Dorfsaal Langenegg

Gauls Frühlingsreiter, Gauls Kinderlieder

Mitmach-Konzert für Kinder ab 4 Jahren

10. Juni, 15 Uhr, Dorfsaal Langenegg

Eintrittspreise pro Veranstaltung:

Kinder: 4 Euro

Erwachsene: 6 Euro

Über familieplus

Das landesweite Programm „familieplus“ unterstützt Gemeinden in Vorarlberg, in sämtlichen Lebensbereichen familienfreundlicher zu werden. familieplus-Gemeinden beziehen alle in der Gemeinde lebenden Menschen ein, unabhängig von Familienstand, Alter oder Herkunft. Ziel ist es, Bedürfnisse von Familien hinsichtlich Gestaltung von Wohn- und Lebensraum, Nahversorgung, Betreuungs- und Bildungsangeboten, Mobilität, Integration usw. zu erfüllen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit von Landes- und Gemeindevertretern, öffentlichen Einrichtungen, Vereinen und der Bevölkerung.

Derzeit nehmen 14 Vorarlberger Gemeinden und die Region Bregenzerwald am Programm teil. Neben den jüngsten Mitgliedern Wolfurt, Brand und Bürserberg sowie Mittelberg sind dies Bezau, Bludesch, Dornbirn, Hohenems, Hörbranz, Langenegg, Mellau, Nenzing, Rankweil und Sulzberg. Alle zwei Jahre stellen sich die Gemeinden einer Qualitätsprüfung durch eine Jury.

www.vorarlberg.at/familieplus

Rückfragehinweis:

Arbeitsgruppe familieplus Langenegg, Thomas Konrad, Telefon 0664/5219931, mail@thomaskonrad.com

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon 0699/19259195, daniela.kaulfus@pzwei.at

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24.10.2017

Firstfeier bei Wohnanlage „Am Emsbach“

Feierten mit den Handwerkern den bisher unfallfreien Bauverlauf: Geschäftsführer Alexander Stuchly (i+R), Bürgermeister Dieter Egger, Projektentwickler Kurt Maier (i+R) und Anton Amann vom ehemaligen Sägewerk. Feierten mit den Handwerkern den bisher unfallfreien Bauverlauf: Geschäftsführer Alexander Stuchly (i+R), Bürgermeister Dieter Egger, Projektentwickler Kurt Maier (i+R) und Anton Amann vom ehemaligen Sägewerk.

i+R realisiert Zentrumsprojekt mit 14 Eigentumswohnungen in erster Bauetappe

Vor knapp einem Jahr erfolgte der Baubeginn für die Wohnanlage „Am Emsbach“ im Hohenemser Zentrum. Am Mittwoch wurde die Dachgleiche mit Planern, Handwerkern, Nachbarn und künftigen Wohnungseigentümern gefeiert. Der Lauteracher Bauträger i+R errichtet in einer ersten Bauetappe bis zum Frühjahr zwei Mehrfamilienhäusern mit 14 Eigentumswohnungen. Baubeginn für die zweite Bauetappe soll 2018 sein.

Gut Ding braucht Weile. Das gilt – ob der intensiven Auseinandersetzung von Stadtverantwortlichen und Bürgerinnen und Bürgern mit der Bebauung im Hohenemser Stadtzentrum – insbesondere für das Wohnprojekt „Am Emsbach“. Der Lauteracher Bauträger i+R Wohnbau erreichtet in einer ersten Bauetappe nach Plänen der Architekten-ARGE Reinhard Drexel und Helmut Kuess zwei Mehrfamilienhäuser mit 14 Eigentumswohnungen. Die Wohnlage in zentraler Innenstadtlage zwischen Schlossplatz und Jüdischem Viertel ist gefragt: Lediglich eine Wohnung ist noch verfügbar.

Am vergangenen Mittwoch konnten Bauherr, Planer, Handwerker, Nachbarn und künftige Eigentümer auf die Dachgleiche anstoßen. Nach dem Einbau der Fenster erfolgt in den nächsten Monaten der Innenausbau. Bezugsfertig soll die Wohnanlage im Frühjahr 2018 an die Käufer übergeben werden.

Zweite Bauetappe

Indes laufen die Vorbereitungen für die zweite Bauetappe. Das Dornbirner Architekturbüro Heim+Müller ging als Sieger aus dem Architektur-Wettbewerb hervor. Dies entschied die Jury – bestehend aus den Architekten Werner Binotto und Dieter Jüngling sowie Bürgermeister Dieter Egger, Stadtrat Arno Gächter, Bernd Federspiel und Markus Heinzle von der Stadt Hohenems – Ende August. Nach den Entwürfen von Heim+Müller sollen ab 2018 vier weitere Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 38 Wohnungen sowie Gewerbeflächen an der Jakob-Hannibal-Straße entstehen und zur Belebung der Hohenemser Innenstadt beitragen.

Wohnen mit Service

Durch die innerstädtische Lage sowie die Nähe zum Pflegeheim der SeneCura ist es dem Bauträger möglich, für die Wohnungen „Am Emsbach“ das Wohnkonzept „wohn-iQ“ anzubieten. Es bietet Menschen ab 60 Jahren bzw. einer Pflegestufe zwischen eins und drei einen 24-Stunden-Notruf für mehr Sicherheit, individuelle Unterstützung durch ein frei zusammenstellbares Dienstleistungsangebot und professionelle Pflege im Bedarfsfall.

Factbox:

Wohnbauprojekt „Am Emsbach“ in Hohenems

Projektentwicklung und Bauträger: i+R Wohnbau GmbH, Lauterach

Architektur erste Bauetappe: ARGE Reinhard Drexel und Helmut Kuess

Nutzung: zwei Mehrfamilienhäuser mit 14 Eigentumswohnungen

Fertigstellung geplant: Frühjahr 2018

Projektvolumen: ca. 5 Millionen Euro

Infos: www.ir-wohnbau.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

i+R Gruppe GmbH, Olga Flatz-Wimmer, Telefon 0043/5574/6888-2835, Mail o.flatz@ir-gruppe.at

Pzwei Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Wohnbau GmbH
13.12.2016

Eine neue Produktions- und Lagerstätte für Intemann

Vertreter der drei Partnerfirmen und die Architekten feierten den Spatenstich für die neue Halle der Intemann GmbH gemeinsam. Vertreter der drei Partnerfirmen und die Architekten feierten den Spatenstich für die neue Halle der Intemann GmbH gemeinsam.

Den Spatenstich feierten Projektpartner i+R, Hinteregger project und Intemann gemeinsam

Lauterach, 12. Dezember 2016 – Der Spezialist für hocheffiziente Energiekonzepte Intemann erhält eine neue Produktions- und Lagerstätte in der Lauteracher Dammstraße. An der Umsetzung beteiligt sind hauptsächlich Vorarlberger Unternehmen. Allen voran die drei Projektpartner i+R Industrie- und Gewebebau GmbH, Hinteregger project GmbH und die Intemann GmbH selbst, die insgesamt sechs Millionen Euro in den Neubau investiert. Bereits im Sommer 2017 soll dieser bezugsfertig sein.

Rund 3000 Quadratmeter werden der Intemann GmbH in den neuen Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Der Großteil davon für Produktion und Lager. „Damit sind wir für die Zukunft gewappnet. Durch die Erweiterung können wir mehr und auch größere Aufträge annehmen“, schildert Geschäftsführer Markus Intemann den Entschluss zum Neubau. Im neuen Gebäude werden eine Lehrwerkstatt und ein Schulungsraum für die hauseigene Akademie untergebracht.

Insgesamt investiert Intemann sechs Millionen Euro. Das neue Gebäude, das auf einem ehemaligen Grundstück der Hinteregger Bau entsteht, soll bis Ende Juli 2017 fertiggestellt sein. Zum traditionellen Spatenstich setzten die Beteiligten am Montagvormittag an.

Regionale Partner

Bei der Errichtung der neuen Halle setzt das weltweit agierende Unternehmen auf heimische Betriebe. Die i+R Industrie- & Gewerbebau hat das Projekt entwickelt und geplant und ist für die Projektleitung verantwortlich. Als Generalunternehmer fungiert Hinteregger project. Bei der Haustechnik verlässt sich Intemann auf die eigenen Stärken.

„Zum überwiegenden Teil haben wir die Aufträge an Subunternehmen aus Vorarlberg vergeben“, bestätigt Harald Gruber, Geschäftsführer des Generalunternehmers Hinteregger project GmbH. Von i+R sind etwa die Bereiche Holzbau, Fensterbau und geotech beteiligt.

Die vom Architekturbüro Juniwind geplante Halle ist eine Betonfertigteilkonstruktion. Den Hochbau konzipierte i+R in Leichtbauweise, die Hülle besteht aus Sandwichpaneelen, die Bodenplatte wird als Faserbetonplatte gegossen. „Diese Bauweise ermöglicht eine rasche und wirtschaftliche Umsetzung“, erklärt i+R Projektleiter Thomas Rhomberg.

Modernste Energielösung

Als Energiequelle nutzt das Gebäude Grundwasser, wozu die i+R geotech Tiefenbohrungen bis zu 24 Meter durchführt. In Kombination mit einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe wird es über eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung verfügen.

Infos: www.ir-industrie-gewerbebau.at

www.hinteregger-bau.at

www.intemann.com  

Über die i+R Industrie- & Gewerbebau

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Vorarlberger i+R Gruppe mit Spezialisierung auf Industrie- und Gewerbebau. Ihr Spektrum reicht vom klassischen Industrie- und Betriebsanlagenbau über Hotelbau bis zum hochwertigen Gewerbe- und Bürobau.

Mit der i+R energie und i+R geotech hat sich das Unternehmen der Nutzung von nachhaltigen Energiequellen (Sonne, Erdwärme) verschrieben, die das Portfolio durch Photovoltaikanlagenbau und Erdsondenbohrungen ergänzen. An gewerbliche wie private Bauherren richtet sich das Unternehmen mit der neuen Sparte i+R sanieren & bauen. Diese realisiert die Renovierung von Industrie- & Gewerbebauten. Die i+R Industrie- & Gewerbebau agiert als Total- oder Generalunternehmer und arbeitet eng mit den i+R-Schwestern sowie mit regionalen Partnerbetrieben zusammen.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH, Thomas Rhomberg, Telefon 0043/676/9798051, Mail t.rhomberg@ir-gruppe.at

Pzwei. Pressearbeit, Mag. Daniela Kaulfus, Telefon 0043/5574/44715-28, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH/Lisa Mathis
01.03.2017

ALPLA präsentiert sich erstmals auf Pharma-Fachmesse

Auf der Messe CPhI präsentiert sich ALPLA erstmals als Anbieter von Verpackungslösungen für die pharmazeutische Industrie. Sicherheitsverschlüsse, Flaschen aus PP oder PET sowie Dosierhilfen für Säfte, Augen- oder Nasentropfen produziert ALPLA TABA in El Obour nahe Kairo. Auf der Messe CPhI präsentiert sich ALPLA erstmals als Anbieter von Verpackungslösungen für die pharmazeutische Industrie. Sicherheitsverschlüsse, Flaschen aus PP oder PET sowie Dosierhilfen für Säfte, Augen- oder Nasentropfen produziert ALPLA TABA in El Obour nahe Kairo.

CPhI Istanbul: Branchenplattform für die Region Mittlerer Osten und Nordafrika

Hard, 1. März 2017 – ALPLA nimmt von 8. bis 10. März an der CPhI Istanbul teil. Im Rahmen dieser internationalen Messe der pharmazeutischen Industrie stellt sich ALPLA erstmals als Anbieter von Standardverpackungen für pharmazeutische Produkte und Generica vor.

Mit 160 Standorten in 43 Ländern zählt ALPLA längst zu den führenden Entwicklern und Herstellern von maßgeschneiderten Verpackungslösungen. Weltweit produziert ALPLA für internationale und regionale Kunden aus unterschiedlichen Branchen: Getränke, Nahrungsmittel, Kosmetik, Haushaltspflege, Putz- und Waschmittel oder Öle und Schmiermittel.

Joint Venture in Ägypten liefert Branchenkenntnisse

Mit der Übernahme der ägyptischen Taba-Gruppe im Jahr 2016 weitete ALPLA sein Angebotsspektrum auf Standardverpackungen für pharmazeutische Produkte aus. Taba verfügt über 29 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Sicherheits-Verschlüssen, Flaschen, Dosierhilfen für Säfte, Augen-, Nasentropfen usw.

Seit Anfang 2017 firmiert das Unternehmen unter dem Namen ALPLA TABA. Derzeit entsteht in der Industriezone 10th of Ramadan City bei Kairo ein neuer Standort, der den modernsten Standards in der Produktion entspricht. Pfizer, Novartis und Glaxo Smith Kline gehören zu den Kunden, wie auch zahlreiche lokale Anbieter aus der Region Mittlerer Osten und Nordafrika.

Angesehene Fachmesse für die MENA-Region

Die CPhI Istanbul findet von 8. bis 10 März 2017 im Istanbul Expo Center statt. Die Messe der pharmazeutischen Industrie hat sich seit ihrer Gründung 2014 zu einem wichtigen Branchentreffpunkt für die MENA-Region (Mittlerer Osten und Nordamerika) entwickelt. Mehr als 200 regionale und internationale Aussteller nehmen daran teil. Die Businessplattform mit ihren Sonderschauen bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Pharma- und Biotechnologieindustrie ab.

Weiterführende Informationen: www.alpla.com

Factbox CPhI Istanbul

• Dauer: 8. bis 10. März 2017

• Ort: Istanbul Expo Center (IFM), Türkei

• Sonderschauen: InnoPack (Pharmazeutische Verpackungen und Abgabesysteme), ICSE (Auftragsfertigung und Service), P-MEC (Maschinen, Technologie und Ausstattung)

• Gründung der Messe im Jahr 1990 als CPhI worldwide, seit 2014 jährlich in Istanbul für die MENA-Region

• Rund 200 Aussteller aus Europa, Asien, Nordafrika und dem Nahen Osten, mehr als 4000 Besucher

• Infos unter: www.cphi.com

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 17.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 160 Standorten in 43 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA. Fotograf: Adi Bereuter. Angabe des Bildnachweises ist verpflichtend.
16.12.2016

„Sunnabüs’le“ Suldis: mit Sonnenenergie sicher in die Schule

Kinder und Bürgermeister bei der „Endstation“ in Suldis. Kinder und Bürgermeister bei der „Endstation“ in Suldis.

Vorzeige-Kooperation von Gemeinde Zwischenwasser, Bürgern und Unternehmen spart Geld und ist gut für die Umwelt

Zwischenwasser, 15. Dezember 2016 – Die e5-Gemeinde Zwischenwasser hat für den Transport der 21 Schul- und Kindergartenkinder aus Suldis nach Batschuns einen Elektrobus angekauft, der mit Sonnenenergie fährt. Am Steuer sitzen die Eltern. Elf Firmen aus Vorderland-Gemeinden haben das Projekt unterstützt. Jährlich werden 12.000 Euro, 1.200 Tonnen CO2 und 9.000 Pkw-Kilometer eingespart.

Bislang wurden die 21 Kindergarten- und Schulkinder aus dem kleinen Weiler Suldis allmorgendlich mit einem Taxiunternehmen in den knapp zwei Kilometer entfernten Ortsteil Batschuns gebracht. Mit dem Ankauf eines Elektrobusses durch die Gemeinde Zwischenwasser und die Eigeninitiative der Eltern werden nun jährlich 12.000 Euro Steuergeld, 1.200 Tonnen CO2 und 9.000 Pkw-Kilometer eingespart. Elf Firmen aus Vorderland-Gemeinden haben Sach- und Geldleistungen im Wert von 25.000 Euro eingebracht. So konnte auch ein Carport mit Photovoltaikanlage als Haltestelle des „Sunnabüs’les“ errichtet werden.

Klimaschutz als Impulsgeber

Zwischenwasser ist beim e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden die Nummer 1 in Österreich und die Nummer 3 in Europa. So entstand auch die Idee für das Sunnabüs’le im Energieteam. Die Anschaffung des siebensitzigen Kleinbusses hat die Gemeindevertretung vor der Sommerpause beschlossen. Neun Mütter sorgen seit Beginn des Schuljahres für die Beförderung der Kinder. Die Energie für den Betrieb liefert die Sonne über die Photovoltaikanlage auf dem eigens errichteten Carport. Das Design trägt die Handschrift der Kinder: sie haben sich selbst gezeichnet und die kleinen Kunstwerke zieren das Gefährt. Am Wochenende und in den Ferien steht der Bus für Carsharing den Bürgern zur Verfügung.

Public-private-Partnership auf Vorarlberger Art

Das Besondere am Projekt ist die gelungene und unkomplizierte Zusammenarbeit von öffentlicher Hand, Bürgern und Privatunternehmen. Hansesun Austria-Marketingleiter Andreas Müller sponserte die Photovoltaik-Anlage und das Material für den Carport. Er freut sich: „Die Sonne befördert unseren Nachwuchs. Das ist an Strahlkraft kaum zu überbieten!“ BaggerHannes führte die Erdarbeiten durch. Das Material stammt aus dem Steinbruch Keckeis. Holzbau Nesensohn hat die Nachbarschaft bei der Errichtung des Carports angeleitet. Weitere sieben Unternehmen aus Vorderland-Gemeinden unterstützen das Projekt. „Durch die Zusammenarbeit von Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung und Unternehmen wurde eine Lösung gefunden, von der alle profitieren: Kinder, Eltern, das Gemeindebudget und nicht zuletzt die Umwelt“, zeigt sich Bürgermeister Kilian Tschabrun zufrieden.

Infos: www.zwischenwasser.at

Fact-Box „Sunnabüs’le“:

• CO2-Reduktion: 1.200 Tonnen/Jahr

• Treibstoff-Ersparnis: 600 Liter/Jahr

• eingesparte private Pkw-Fahrten: 9.000 km/Jahr

• Projektkosten: 34.000 € (E-Bus)

• Budgeteinsparung: 12.000 €/Jahr

Unterstützer:

• Hansesun Austria, Röthis - www.hansesun.at

• Entner-Verputze, Muntlix - www.entner-verputze.at

• Bäckerei Rheinberger, Laterns - www.rheinberger.at

• Nesensohn-Holzbau, Rankweil - www.nesensohn-holzbau.at

• BaggerHannes, Batschuns - www.baggerhannes.at

• Steinbruck Keckeis, Röthis - www.keckeis.co.at

• Küchenwerkstatt, Götzis - www.kuechenwerkstatt.at

• Huber-Schriften, Muntlix - www.huber-schriften.com

• AMB-Reinigungstechnik, Zwischenwasser - www.amb-reinigung.at

• Ing. Böhler-Huber, Muntlix - www.boehler-huber.at

• Alex Malerkiste, Dafins - www.alex-malerkiste.at

• Spenglerei Tectum, Hohenems - www.tectum.cc

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Gemeinde Zwischenwasser, Bürgermeister Kilian Tschabrun, Telefon +43 5522 4915 0, Mail kilian.tschabrun@zwischenwasser.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43 699 10254817, Mail werner.sommer@pzwei

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Gemeinde Zwischenwasser/Helmut Welte
28.09.2017

Supermärkte: Welche sind am günstigsten? Preise von 143 Produkten verglichen

Supermärkte: Welche sind am günstigsten? Preise von 143 Produkten verglichen Supermärkte: Welche sind am günstigsten? Preise von 143 Produkten verglichen

Egal ob man nun geneigt ist, sich am „Hausverstand“ zu orientieren oder lieber der Empfehlung folgt, das „S Budget“ zu befragen, letztlich kann nur ein objektiver Preisvergleich wirkliche Orientierung im Angebotsdschungel der Supermärkte bieten. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat, wie schon im letzten Jahr, drei Warenkörbe gepackt und den Supermarktketten auf den Preiszahn gefühlt. Erhoben wurden die Preise von insgesamt 143 Produkten des täglichen Bedarfs in acht österreichischen Lebensmittelketten. Den ausführlichen Bericht mit allen Tabellen gibt es in der Oktoberausgabe von KONSUMENT und auf www.konsument.at.

Für den Preisvergleich wurden die Preise mit dem Stichtag 12. Juli 2017 bei den Lebensmittelketten Billa, Hofer, Interspar, Lidl, Merkur, MPreis, Penny und Spar erhoben. Dabei wurden nur reguläre Preise erfasst, Preisnachlässe, Sonderpreise, Aktionsangebote, Rabatte für Kundenkartenbesitzer oder Ähnliches fanden keine Beachtung. Erhoben wurden die Preise von 143 Produkten des täglichen Bedarfs, gruppiert in drei Warenkörben: „billigste Produkte“, „Markenartikel“ und „Bio-Produkte“.

Der Warenkorb „billigste Produkte“ enthielt 69 sogenannte Preiseinstiegsprodukte, also die jeweils günstigsten Artikel einer jeden Kategorie. Bei den klassischen Supermärkten sind dies zumeist die Eigenmarken (Handelsmarken). In diesem Produktsegment sind die durchschnittlichen Preisunterschiede im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht zurückgegangen, sie sind aber immer noch deutlicher als in den anderen beiden Produktgruppen. Die größten Preisdifferenzen wurden bei Bohnenkaffe (169 %), Pizza Salami (165 %) und Rindssuppenwürfel (130 %) festgestellt. Insgesamt verteuerte sich der Warenkorb im Vergleich zum Vorjahr, bei einer Supermarktkette lag die Preissteigerung bei beachtlichen fünf Prozent.

Dem Warenkorb „Markenartikel“ waren 49 Produkte zugeordnet. In diesem Bereich ist der Vergleich mit den Diskontern (Hofer, Lidl, Penny) nur eingeschränkt möglich, da die Diskonter Markenartikel nur in begrenztem Umfang führen. Besonders markenbewusste Konsumenten sind hier also ohnehin auf die klassischen Supermärkte (Vollsortimenter) angewiesen. Die durchschnittlichen Preisunterschiede zwischen den Anbietern sind bei den Markenartikeln deutlich geringer als bei den Preiseinstiegsprodukten. Die größten Preisschwankungen wurden bei Vollwaschmitteln (88 %), Toilettenpapier (75 %) und Freilandeiern (67 %) festgestellt. Auch die Teuerungsrate gegenüber dem Vorjahr war in diesem Bereich gering. Viele Artikel, z. B. Reis, Fischstäbchen, Nudeln oder Orangensaft, blieben im Jahresvergleich preislich so gut wie unverändert.

Im Warenkorb „Bio-Produkte“ befanden sich 25 Artikel. Dieser Warenkorb ist naturgemäß der kleinste, da bestimmte Produkte nicht in Bio-Qualität angeboten werden. Für dieses Marktsegment gilt: Die Produktpalette wächst stetig an, auch wenn das Angebot bei den Diskontern nach wie vor kleiner ist als bei den klassischen Supermärkten. Preislich können die Diskonter aber durchaus mithalten. Die größten Preisdifferenzen lagen hier bei Marillenmarmelade (87 %), Karotten (84 %) und Frischkäse (77 %). Ein Vergleich zum Vorjahr ist aufgrund der unterschiedlichen Sortimente schwierig. Eine Tendenz lässt sich aber dennoch ablesen: Im Zeitverlauf wurden die Bio-Produkte günstiger.

„Insgesamt wird deutlich, dass die Zeiten, in denen die Diskonter preislich den Ton angegeben haben, vorbei sind. Die einfache Formel: ‚Supermarkt = teuer, Diskonter = billig‘ gilt nur noch bedingt“, resümiert VKI Projektleiter Walter Hager. „Die Vollsortimenter haben den Preiskampf angenommen und versuchen vor allem mit günstigen Eigenmarken Territorium zurückzugewinnen. Wer beim Lebensmitteleinkauf wirklich sparen möchte, kommt um einen detaillierten Preisvergleich nicht mehr herum – und muss entsprechend mobil sein, um auf mehrere Anbieter zurückgreifen zu können.“

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08.08.2017

Unwetter können Fernbleiben vom Arbeitsplatz rechtfertigen

Bei Dienstverhinderung muss Entgelt weiter bezahlt werden Bei Dienstverhinderung muss Entgelt weiter bezahlt werden

Wer aufgrund von Naturereignissen wie heftigen Unwettern, Überflutungen und Murenabgängen nicht oder nicht pünktlich zur Arbeit kommen kann, braucht keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu fürchten. Es handelt sich um einen Verhinderungsgrund, der das Fernbleiben rechtfertigt. Man muss aber alles Zumutbare unternehmen, um zur Arbeit zu kommen, und man muss den Arbeitgeber von der Verspätung bzw. der Verhinderung informieren.

Das Gleiche gilt für den Fall, dass Kindergarten oder Schule wegen des Unwetters geschlossen bleiben, und Eltern die Kinderbetreuung übernehmen müssen.

Seit 2014 gibt es die Entgeltfortzahlung in Katastrophenfällen nicht nur für Angestellte, sondern auch für ArbeiterInnen. Während bei Angestellten der Entgeltfortzahlungsanspruch beim Ausfall in der Arbeit gesetzlich fix geregelt ist, gab es bis 2013 bei den ArbeiterInnen abweichende Regelungen. Der ÖGB hatte sich erfolgreich für diese Angleichung eingesetzt.

Für Angestellte regelt § 8 Abs. 3 Angestelltengesetz, wann trotz Dienstverhinderung das Entgelt weiterbezahlt werden muss. Dieser Gesetzesstelle zufolge behalten Angestellte den Anspruch auf Entgelt, wenn sie durch wichtige, ihre Person betreffende Gründe ohne Verschulden während einer verhältnismäßig kurzen Zeit an der Dienstleistung verhindert sind.

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27.06.2017

ALPLA wächst durch Zukauf in Italien

ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt 100 Prozent des italienischen Unternehmens Propack Srl. Die Übernahme wird voraussichtlich bis Mitte Juli 2017 abgeschlossen ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt 100 Prozent des italienischen Unternehmens Propack Srl. Die Übernahme wird voraussichtlich bis Mitte Juli 2017 abgeschlossen

Propack mit Hauptsitz in Ostellato/Provinz Ferrara wird achter Standort von ALPLA in Italien

ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt 100 Prozent des italienischen Unternehmens Propack Srl. Das Unternehmen mit Sitz in Ostellato (FE) ist auf die Herstellung von HDPE- und PET-Flaschen für Homecare-Produkte spezialisiert.

Mitte Juni hat ALPLA Italia eine Vereinbarung zur Übernahme von Propack Srl unterzeichnet. Mit dieser Übernahme, das insgesamt achte Werk in diesem Land, erweitert ALPLA seine Produktionskapazitäten in Nordostitalien. Das Produktsortiment ergänzt die bisherige Tätigkeit, ebenso ist auch die Nähe zu potenziellen neuen Kunden in einer der am stärksten industrialisierten Regionen Italiens von Bedeutung. „Wir erhalten Zugang zu einem starken Vertriebsnetz. Propack ist ein guter strategischer Partner, der uns helfen wird, unsere Ziele in Italien zu verwirklichen, wo wir bereits seit 1985 aktiv sind“, sagt ALPLA CEO Günther Lehner.

Spezialisiert auf HDPE- und PET-Flaschen

Propack wurde 2002 unter der Führung von Gianni Scapoli gegründet, der das Unternehmen als exklusiven Flaschenlieferanten für das „Mutterunternehmen“ Biochimica, einen führenden Hersteller von Reinigungsmitteln, aufgebaut hat. Das Unternehmen beschäftigt rund 20 Mitarbeiter und stellt überwiegend HDPE- und PET-Flaschen für italienische Abnehmer her.

Die Übernahme wird voraussichtlich bis Mitte Juli 2017 abgeschlossen.

Weitere Informationen: www.alpla.com

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 17.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 160 Standorten in 43 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA
30.03.2017

"trend“: Österreich-Aktivitäten von ProSiebenSat.1 Media vor ATV-Übernahme mit Rekordgewinn

Österreich-Aktivitäten von ProSiebenSat.1 Media vor ATV-Übernahme mit Rekordgewinn Österreich-Aktivitäten von ProSiebenSat.1 Media vor ATV-Übernahme mit Rekordgewinn

Kurz vor dem Closing des ATV-Deals präsentiert sich die Käuferin in bester Form. Wie aus dem soeben veröffentlichten Jahresbericht des Münchner ProSiebenSat.1-Konzerns hervorgeht, hat allein die österreichische ProSiebenSat.1Puls-GmbH 2016 einen Rekordgewinn von 19,8 Millionen Euro erzielt, ein Plus von knapp 18 Prozent. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend“ in seiner aktuellen Ausgabe. Dazu kamen weitere 6,3 Millionen Euro der Werbefenster-Vermarkterin Sat.1 Privatrundfunk und Programm GmbH, die zu 51 Prozent im Eigentum der Deutschen steht. Die Ende 2013 gegründete Startup-Beteiligungsgesellschaft SevenVentures Austria warf 1,2 Millionen Euro Gewinn ab.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
02.01.2017

Nachnutzung Cofely-Areal: Öffentliche Ausstellung der Entwürfe

Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker und der Juryvorsitzende Werner Binotto bei der Begutachtung der eingereichten städtebaulichen Entwürfe. Interessierte können diese nun an zwei Wochenenden im Januar besichtigen. Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker und der Juryvorsitzende Werner Binotto bei der Begutachtung der eingereichten städtebaulichen Entwürfe. Interessierte können diese nun an zwei Wochenenden im Januar besichtigen.

i+R zeigt im Januar Einreichungen zum städtebaulichen Wettbewerb samt Siegerprojekt

Lindau, 2. Januar 2017 – Den städtebaulichen Wettbewerb zur Nachnutzung des ehemaligen Fabrikareals an der Kemptener Straße konnte die Lindauer ARGE Hammer Pfeiffer Architekten und Gerhard Feuerstein Architekt im Herbst für sich entscheiden. i+R Dietrich Wohnbau lädt nun im Januar die Bevölkerung zu einer öffentlichen Ausstellung der eingereichten Entwürfe ein.

An zwei Wochenenden haben Interessierte Gelegenheit, sich über die Bebauungspläne des ehemaligen Cofely-Areals hinter dem Lindaupark zu informieren. Neben dem Siegerprojekt für das künftige Quartier zeigt i+R Dietrich Wohnbau alle Wettbewerbseinreichungen. Zu jedem Entwurf sind Modell und Pläne mit Erläuterungen zu sehen. Die Ausstellung findet im alten Fabrikgebäude in der Kemptener Straße 11-15 statt: Freitag, 13.1., von 14 bis 18 Uhr, Samstag, 14.1., von 10 bis 14 Uhr sowie Samstag, 21.1. und Sonntag, 22.1. jeweils von 10 bis 14 Uhr.

Auf dem rund 33.000 Quadratmeter großen Areal entsteht in den kommenden Jahren ein hochwertiges Quartier mit primärer Wohnnutzung. Um die städtebaulich wie architektonisch bestmögliche Lösung zu finden, initiierte der Lindauer Projektentwickler und Bauträger i+R Dietrich Wohnbau im Frühjahr 2016 einen Wettbewerb. Insgesamt acht internationale Planungsbüros reichten ein.

Aus dem Prüfverfahren ging die Lindauer ARGE Hammer Pfeiffer Architekten und Gerhard Feuerstein Architekt einstimmig als Sieger hervor. Die hochkarätige Jury war mit Architekten, Stadtplanern, Preisrichtern und Stadträten sowie dem Oberbürgermeister besetzt.

Grundlage Stadtentwicklungskonzept

Die Ausschreibung orientierte sich am integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK), das im Auftrag der Stadt Lindau entwickelt und im November 2015 beschlossen wurde. Wesentliche Kriterien sind ein Mix aus bezahlbarem Wohnen und Eigentum, Flächen für Dienstleistung, Gewerbe und eine Kinderbetreuungseinrichtung sowie eine barrierefreie, hochwertige Freiflächengestaltung.

www.dietrich-wohnbau.de

Fact-Box: Cofely-Areal – Ausstellung Städtebaulicher Wettbewerb

Präsentation aller Einreichungen mit Modell und Plänen inklusive Siegerentwurf

Fabrikgebäude Cofely, Kemptener Straße 11-15, Lindau

Öffnungszeiten:

Freitag, 13.1.2017 von 14 bis 18 Uhr

Samstag, 14.1.2017 von 10 bis 14 Uhr

Samstag, 21.1. und Sonntag, 22.1.2017, jeweils von 10 bis 14 Uhr

Über i+R Dietrich Wohnbau

i+R Dietrich Wohnbau GmbH ist als Generalunternehmer für die Projektentwicklung und Bauausführung am ehemaligen Cofely-Areal in Lindau verantwortlich. Das Lindauer Traditionsunternehmen wurde 1960 von Sepp Dietrich gegründet und realisierte seitdem über 1.000 Wohneinheiten im gesamten süddeutschen Raum.

Im Jahr 2008 hat die österreichische i+R Gruppe das Unternehmen übernommen. Die nunmehrige Tochtergesellschaft i+R Dietrich Wohnbau konnte damit ihr bestehendes Portfolio erweitern. Die i+R Gruppe wurde 1904 als Zimmereibetrieb gegründet und zählt heute zu den zehn größten eigentümergeführten Familienbetrieben Vorarlbergs (A). Geschäftsführende Gesellschafter sind Baumeister DI Joachim Alge und DI Reinhard Schertler.

Die unter dem Dach der i+R Gruppe agierenden Unternehmen arbeiten für Industrie, Gewerbe und öffentliche Hand. Im Stammhaus befinden sich im Wesentlichen die Tochtergesellschaften i+R Bau, i+R Wohnbau, i+R Industrie- und Gewerbebau, i+R Holzbau, i+R Fensterbau sowie die Huppenkothen Baumaschinen und Martin Stahlbau. Sie sind in den Geschäftsfeldern Hoch- und Tiefbau, Spezialtiefbau, Projekt- und Standortentwicklung sowie Total- und Generalunternehmung für Wohnbau und Industrie- und Gewerbebau, konstruktiver Holzbau, Fassadenbau und Gebäudehüllen, Fenster- und Türenbau sowie alternative Energielösungen tätig.

Neben dem Stammhaus in Lauterach (A) hat i+R Niederlassungen in Wien (A), Lindau (D) sowie in St. Margrethen und St. Gallen (CH). Im Stammhaus und den Tochterunternehmen sind ca. 900 Mitarbeiter beschäftigt, die einen Umsatz von rund 420 Millionen Euro erwirtschaften. 66 Lehrlinge absolvieren derzeit ihre Ausbildung in den Lehrberufen Maurer, Tiefbauer, Zimmerer, Tischler, Tischlertechniker, Baumaschinentechniker, Metalltechniker, Informationstechniker und Bürokauffrau.

www.ir-gruppe.at

Rückfragehinweis für Journalisten:

Pzwei. Pressearbeit, Daniela Kaulfus, Telefon +43/699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at

i+R Dietrich Wohnbau GmbH, Tamara Bierer, Telefon +49/152/08000125, Mail t.bierer@ir-gruppe.com

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Dietrich Wohnbau
18.09.2017

ZEUS Protein Soda verkauft bereits über 1 Million Dosen

Geschäftsführer Michael Grossmann und die Investoren Leo Hillinger und Daniel Zech für SevenVentures - von links nach rechts. Geschäftsführer Michael Grossmann und die Investoren Leo Hillinger und Daniel Zech für SevenVentures - von links nach rechts.

Seit dem Verkaufsstart im April dieses Jahres sind bereits über 1 Million Dosen des kalorienarmen und zuckerfreien Fitnessdrinks ZEUS Protein Soda über die Ladentische gewandert. Jetzt wird an der Expansion nach Deutschland gearbeitet – sowie an zwei neuen Geschmacksrichtungen, die ab November erhältlich sein werden.

„Wir haben eine ganze Million an Dosen produziert, ausgeliefert und bei unseren Handelspartnern verkauft. Eine ganze Million – und dabei sind wir noch keine sechs Monate am Markt erhältlich“, so Geschäftsführer Michael Grossmann. Er hatte seine Idee des fett- und zuckerlosen aber proteinhaltigen Fitnessgetränks Ende März in der Start-up Show 2 Minuten Millionen präsentiert und konnte dabei Investments von Leo Hillinger sowie der SevenVentures Austria, der ProSiebenSat.1 PULS 4 Venture Tochter, für sein Produkt gewinnen. „Im Unterschied zu anderen jungen Unternehmen, schreibt ZEUS von Beginn an nachhaltige Umsätze und Gewinne, die reinvestiert werden“, so die drei. Nachdem Hofer bereits in den ersten Wochen mehrere Tausend Stück verkauft hatte, übernahmen auch weitere Handelsunternehmen das neue Fitnessgetränk in ihre Regale. Aufgrund des Verkaufserfolges bleiben sie auch weiterhin gelistet. Für Sportler sind das in ZEUS enthaltene Protein, das Magnesium sowie die Aminosäuren und Vitamine wichtig – das passende Getränk zum Fitnesstrend, der längst Mainstream geworden ist.

Nun steht die Expansion nach Deutschland an. „2018 möchten wir diesen großen Schritt setzen und sind dazu bereits in konkreten Gesprächen“, so Grossmann. Auch müsse man dazu die Kapazität vergrößern. ZEUS wird in Oberösterreich produziert und abgefüllt. Bevor das allerdings umgesetzt wird, erweitert sich das Produktportfolio: Gleich zwei neue Geschmacksrichtungen sind ab November für die Kunden erhältlich. Welche das sein werden, bleibt noch ein Geheimnis.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Jan Gott
31.08.2017

1zu1 Prototypen übernimmt Geschäft der insolventen W&W;Plastic GmbH

Die beiden Eigentümer und Geschäftsführer von 1zu1 Prototypen in Dornbirn, Hannes Hämmerle (links) und Wolfgang Humml Die beiden Eigentümer und Geschäftsführer von 1zu1 Prototypen in Dornbirn, Hannes Hämmerle (links) und Wolfgang Humml

Produktion wird am bestehenden Standort fortgeführt – Angebot an Mitarbeiter

1zu1 Prototypen übernimmt per 1. September das Geschäft der W&W;Plastic GmbH, die am Montag Konkurs angemeldet hatte. Die Produktion wird am bestehenden Standort der W&W;Plastic GmbH in Dornbirn fortgesetzt. Die zwölf Mitarbeiter können zu 1zu1 Prototypen wechseln. Maschinen und Warenlager werden von 1zu1 gekauft.

Die W&W;Plastic GmbH produziert in der Haldengasse in Dornbirn Kunststoffteile im Spritzguss. Besonderes Know-how hat das Unternehmen beim Bedrucken und Prägen von Kunststoff- und Metallteilen und anderen Materialien sowie beim Einfärben von Kunststoffteilen.

Der Geschäftsführer von 1zu1 Prototypen, Hannes Hämmerle, sieht große Synergien: „Mit diesen Dienstleistungen können wir unser Angebot beim Drucken und Prägen erweitern. Davon profitieren die bestehenden Kunden von 1zu1 Prototypen. Auch die Kunden von W&W;Plastic können wir beinahe lückenlos weiter beliefern.“

Maschinen und Warenlager übernommen

1zu1 Prototypen wird Maschinen und Warenlager des insolventen Mitbewerbers aus der Konkursmasse erwerben. Alle zwölf Mitarbeiter haben ein Angebot erhalten, zu 1zu1 Prototypen zu wechseln. Der bisherige Produktionsstandort von W&W;Plastic wird gemietet, um die Produktion nahtlos fortzusetzen.

1zu1 Prototypen gehört europaweit zu den führenden Anbietern von 3D-Druck, Rapid Prototyping und Rapid Tooling. Die 160 Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 17 Millionen Euro. Im Spritzguss bietet das Hightech-Unternehmen bisher die Produktion von Kleinserien bis maximal 100.000 Stück an. Dafür setzt 1zu1 Spritzgusswerkzeuge aus Aluminium ein, die besonders schnell und kostengünstig zu fertigen sind. Seit knapp zwei Jahren produziert 1zu1 Spritzgussteile auch im Reinraum, beispielsweise für Anwendungen in der Medizintechnik.

Info: www.1zu1prototypen.com

Über 1zu1 Prototypen

1zu1 Prototypen mit Sitz in Dornbirn/Vorarlberg gehört europaweit zu den führenden Anbietern von 3D-Druck, Rapid Prototyping und Rapid Tooling. Für Kunden wie Daimler, MTU Aero Engines, Playmobil oder Roche Diagnostics erstellt das Unternehmen Modelle und Kleinserien in Kunststoff und Metall. Für die Fertigung setzt 1zu1 Prototypen die gängigsten Rapid-Prototyping-Verfahren ein, insbesondere den 3D-Druck und verschiedene Kunststoff- und Metallgussverfahren. Besonders die Fertigungsverfahren zur Modellerstellung und das Geschäftsfeld „Rapid Tooling“ wurden dazu in den vergangenen Jahren stark erweitert.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle. Am Beginn standen eine Betriebsfläche von 250 Quadratmetern, zwei Mitarbeiter und zwei Vakuumgießanlagen. Heute erwirtschaften rund 130 Fachkräfte und 30 Lehrlinge einen Umsatz von etwa 17 Millionen Euro in unterschiedlichsten Technologien, die unter den Begriffen 3D Drucken, Rapid Prototyping, Rapid Tooling und Additive Manufacturing bekannt sind.

Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als bestes Familienunternehmen Vorarlbergs (2016), mit dem Preis der Hans-Huber-Stiftung für die Förderung des Berufsnachwuchses (2014) oder beim KMU-Wettbewerb „Säulen der Wirtschaft“ (2011‘) sowie als ausgezeichneter Lehrbetrieb.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

1zu1 Prototypen, Ing. Hannes Hämmerle, Telefon +43/5572/52946-210, Mail hannes.haemmerle@1zu1prototypen.com

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Darko Todorovic

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