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Wirtschaft

08.02.2018

Post steigert Marktanteil im Paketbereich auf 47%

Der neue BRANCHENRADAR der Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH bescheinigt der Österreichischen Post AG eine neuerliche Steigerung ihres Marktanteils im Paketbereich Der neue BRANCHENRADAR der Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH bescheinigt der Österreichischen Post AG eine neuerliche Steigerung ihres Marktanteils im Paketbereich

Der neue BRANCHENRADAR der Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH bescheinigt der Österreichischen Post AG eine neuerliche Steigerung ihres Marktanteils im Paketbereich. Wieder gelang es der Post rascher zu wachsen als der Markt. Die in ganz Österreich transportierten Pakete nahmen 2017 um 15% im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 209 Mio. Stück zu – vor allem getrieben vom B2C- und C2C-Geschäft. Davon entfielen 97 Mio. Pakete auf die Österreichische Post – dies bedeutet insgesamt einen Marktanteil von 47%.

„Die Kundinnen und Kunden danken uns unsere Investitionen in den Österreichischen Paketmarkt mit ihrem Vertrauen. Es ist uns auch im abgelaufenen Jahr wieder gelungen, unsere starke Position im hart umkämpften Wettbewerb auszubauen. Unsere Strategie der sukzessiven Erweiterung unserer Services wird bestätigt – das sehen wir auch als Auftrag für die Zukunft“, betont DI Peter Umundum, Vorstand für Paket & Logistik bei der Österreichischen Post. Vor allem die stetigen Investitionen der Post in neue, innovative Zustelllösungen, wie den Ausbau von 24 Stunden-Angeboten, der Post Empfangsboxen oder die Post App mit neuen Möglichkeiten zur Interaktion werden von den Kundinnen und Kunden gut angenommen. Mit dem neuen „Abholservice“ für Privatkunden erweitert die Post ihr Portfolio und holt ab sofort Pakete und Retouren auf Bestellung direkt von der Haustüre ab – ein weiterer Schritt Richtung Serviceoffensive und Kundenorientierung.

Pakete an Privatkunden (B2C und C2C)

Die Post entwickelt sich dynamischer denn je und konnte trotz starkem Wettbewerb den Marktanteil mit 58% wieder deutlich steigern und bleibt in diesem Segment Marktführer.

Pakete zwischen Geschäftskunden(B2B)

2017 waren im Bereich der Pakete zwischen Geschäftskunden wieder leichte Wachstumsimpulse zu verzeichnen. Dieses Segment wuchs um 5% gegenüber dem Vorjahr. Der Post gelang es mit 6% über dem Markt zu wachsen und hier einen Marktanteil von 32% zu erreichen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
21.03.2018

PET Recycling Team verbessert CO2-Bilanz von rPET weiter

Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team (PRT) errechnete c7-consult den Klimafußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. Rund 90 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team (PRT) errechnete c7-consult den Klimafußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. Rund 90 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen.

Recyclingwerk verwendet ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien

PET-Regranulat aus Post-Consumer-Getränkeflaschen von der PET Recycling Team GmbH – ein Tochterunternehmen von ALPLA – verursacht lediglich ein Zehntel der Treibhausgasemissionen von Neuware. Dies bestätigt eine neue Untersuchung.

Im Vorjahr ließ das PET Recycling Team (PRT) im niederösterreichischen Wöllersdorf den Klimafußabdruck für rezykliertes PET (rPET) aus eigener Produktion erheben. Der dabei ermittelte Wert lag bei 0,45 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm erzeugtem Material. Eine Neuberechnung durch c7-consult unter Berücksichtigung des mittlerweile optimierten Strommixes ergibt nun einen Wert von nur noch 0,21 kg CO2-Äquivalent.

„Mit der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien ist uns nochmals eine wesentliche Reduktion der CO2-Emissionen gelungen“, freut sich Plant Manager Peter Fröschel. „Mit unserer jährlichen Produktionsmenge von rund 31.000 Tonnen rPET sparen wir im Vergleich zu PET-Neuware dieselbe Menge an CO2, die eine Mischwaldfläche in der Größe von 6.231 Fußballfeldern in einem Jahr binden kann.“

Nachfrage nach rPET steigt

Neuware, sogenanntes Virgin PET, verursacht 2,15 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm. Demnach betragen die Treibhausgasemissionen für rezyklierte Ware aus Wöllersdorf lediglich ein Zehntel davon. CEO Günther Lehner sieht die ALPLA Nachhaltigkeitsstrategie bestätigt: „Wir stellen eine verstärkte Nachfrage nach Produkten aus Recycling-Materialien fest. Es ist in den vergangenen Jahren gelungen, von der reinen Kostendiskussion wegzukommen und Nachhaltigkeit als Wert zu verankern.“

Gesamter Recyclingprozess durchleuchtet

Die Berechnung des Klimafußabdrucks (Carbon Footprint) erfolgte gemäß ISO 14044, beginnend bei der Sammlung und Sortierung der gebrauchten PET-Flaschen über den Transport zum Werk in Wöllersdorf bis hin zum Waschen, Aufbereiten und Granulieren. Die Analyse basiert auf der Massen- und Energiebilanz (Strom- und Gasverbrauch) des Jahres 2016, welche seither konstant ist.

Investitionen in PET-Recycling

Seit über zwanzig Jahren beschäftigt sich ALPLA intensiv mit dem Recycling von Kunststoffen. „Unsere Kunden setzen auf Nachhaltigkeit und wir unterstützen sie dabei mit unserem Know-how. Wir sind der Überzeugung, dass Recycling nicht nur aufgrund gesetzlicher Bestimmungen richtig und wichtig ist. Es ist ein Wirtschaftszweig mit hoher Bedeutung für die Umwelt und die Zukunft unserer Branche“, sagt CEO Günther Lehner.

ALPLA betreibt an drei Standorten Recyclingwerke: Neben der 100-Prozent-Tochter in Wöllersdorf gibt das 2013 errichtete Werk in Radomsko (Polen) und ein Joint Venture in Mexiko. Pro Jahr werden in den drei Werken insgesamt 65.000 Tonnen lebensmitteltaugliches rPET aus Post-Consumer-Material produziert.

Weiterführende Informationen:

www.petrecyclingteam.com

www.alpla.com/de/nachhaltigkeit

www.c7-consult.at

Factbox PET Recycling Team GmbH (PRT)

2005 Gründung in Wöllersdorf

2010 ALPLA wird Mehrheitseigentümer

2012 Bau der Tochterfirma PRT Radomsko (Südpolen)

2014 ALPLA übernimmt PRT zu 100%

MitarbeiterInnen: 50 in Wöllersdorf (75 in Radomsko)

Jahresproduktion Wöllersdorf: 31.000 Tonnen rPET

Jahresproduktion Radomsko: 11.000 Tonnen rPET

Produkte: PET Regranulat, PET Flakes, PO Flakes

Was ist der Carbon Footprint?

Der Carbon Footprint oder Klimafußabdruck gibt Auskunft, wie viele Treibhausgasemissionen (u.a. Kohlendioxid, Methan und Lachgas) im gesamten Lebenszyklus eines Produktes anfallen. Er wird für eine definierte funktionelle Einheit berechnet – in diesem Fall für ein Kilogramm rPET, hergestellt im Jahr 2016 im Recyclingwerk Wöllersdorf der PET Recycling Team GmbH (Teil der ALPLA Gruppe). Weiterführende Informationen zur Berechnung unter www.carbonfootprint.at.

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 19.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 176 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Alexandra Dittrich (PR & Corporate Communications), Telefon 0043/5574/602-1083, Mail alexandra.dittrich@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA
08.01.2018

Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich

Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich Feldfruchternte 2017 wegen Trockenheit und Hitze nur unterdurchschnittlich

Die Getreideernte (inkl. Körnermais) belief sich 2017 laut Statistik Austria auf 4,86 Mio. Tonnen. Damit wurde um 15% weniger produziert als 2016 und lediglich ein unterdurchschnittliches Ergebnis erreicht (-6% zum Zehnjahresdurchschnitt). Auch die Ernte von Ölsaaten und Körnerleguminosen lag mit 433.100 Tonnen unter dem Vorjahreswert (-4%), jedoch um 9% über dem Zehnjahresmittel. Bei Hackfrüchten liegen die endgültigen Werte für Zuckerrüben zwar noch nicht vor, die Produktion wird sich aber voraussichtlich auf 3,59 Mio. Tonnen belaufen und damit um 17% unter dem Wert von 2016 und um 10% unter dem langjährigen Mittel notieren.

Hauptursache für die Ertragsrückgänge war die frühsommerliche Trockenperiode, infolge derer die durch den kalten, trockenen Winter ohnehin schon ausgedünnten Bestände mit verminderter Kornfüllung und geringeren Korngrößen reagierten. Besonders betroffen waren die Feldkulturen in Niederösterreich (v. a. Wald- und Weinviertel) und im Burgenland, während im regenreicheren Oberösterreich wesentlich höhere Erträge erzielt wurden.

Starkes Minus bei Weizenernte, Körnermais nur leicht unter Normalniveau

Die Getreideernte exkl. Körnermais belief sich auf 2,79 Mio. Tonnen und lag damit um 21% unter Vorjahresniveau und 9% unter dem langjährigen Mittel. Die Brotgetreideernte (Weizen, Roggen, Wintermenggetreide) bezifferte sich auf 1,58 Mio. Tonnen und lag damit um 27% unter dem Vorjahresniveau und 14% unter dem langjährigen Durchschnitt. Davon waren 1,44 Mio. Tonnen Weizen (-27% zu 2016) und 129.100 Tonnen Roggen (-31% zu 2016). Die Weichweizenernte (inkl. Dinkel) betrug 1,35 Mio. Tonnen (-27% zu 2016) und es wurden 91.600 Tonnen Hartweizen eingebracht (-26% zu 2016).

Die Futtergetreideproduktion (inkl. Körnermais) erbrachte 3,28 Mio. Tonnen, womit sich ein Minus von 7% gegenüber dem Vorjahreswert ergab und das Zehnjahresmittel um 2% verfehlt wurde. Körnermais (inkl. Saatmais) erzielte eine Erntemenge von 2,08 Mio. Tonnen, was um 5% unter dem Vorjahresniveau und 2% unter dem Zehnjahresmittel lag. Bei Gerste wurde mit 782.000 Tonnen eine um 9% geringere Produktion als im Vorjahr erreicht, wofür hauptsächlich Ertragsdefizite bei der Sommerkultur ausschlaggebend waren. Auch bei Triticale fiel die Ernte mit 289.100 Tonnen ertragsbedingt deutlich niedriger als 2016 aus (-10% zu 2016).

Ernteplus bei Soja durch Flächenausweitung, Ölkürbis rückläufig

Innerhalb der Körnerleguminosen und Ölsaaten erzielte die mittlerweile zur Hauptkulturart gewordene Sojabohne bei zufriedenstellendem Ertragsniveau eine Erntemenge von 193.400 Tonnen. Damit ergab sich wegen des starken Flächenanstiegs (Verdreifachung in den vergangenen zehn Jahren) ein Plus von 27% zum Vorjahr. Raps und Rübsen, vielerorts von Spätfrost in der Blüte betroffen, erbrachten hingegen nur eine Erntemenge von 116.800 Tonnen und notierten damit um 18% unter Vorjahresniveau und um 29% unter dem Zehnjahresmittel. An Sonnenblumenkernen wurden ebenfalls nur unterdurchschnittliche 51.400 Tonnen produziert (-14% zu 2016, -16% zum Zehnjahresdurchschnitt). Aufgrund des starken Flächenrückgangs fiel die Ernte von Ölkürbiskernen gegenüber dem Vorjahr auf 15.200 Tonnen zurück (-49%). Auch bei Mohn belief sich die Produktion auf lediglich 1.800 Tonnen (-27% zu 2016).

Trockenheit minderte Erträge bei Kartoffeln und Zuckerrüben

Bei Hackfrüchten führte der fehlende Niederschlag zu geringeren Knollengrößen und somit niedrigeren Erträgen, teilweise kam es auch infolge von Spätfrost zu Rückschlägen beim Pflanzenwachstum. So wird bei Zuckerrüben voraussichtlich nur eine Produktion von 2,92 Mio. Tonnen erreicht (-17% zu 2016), was 10% unter dem Normalniveau liegt. Die Kartoffelernte belief sich auf 653.400 Tonnen (-15% zu 2016) und lag damit um 6% unter dem langjährigen Mittel.

Auch die Ernte von Silo- und Grünmais blieb mit 3,70 Mio. Tonnen deutlich unter dem Vorjahreswert (-11% zu 2016).

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
09.04.2018

China, Geschäfte und die Moral

Die größte Staats- und Wirtschaftsdelegation, die für Österreich je auf Reisen ging, wirbt um Milliardenaufträge in der immer stärker werdenden Supermacht China. Das soll nicht durch zu viel Kritik am dortigen System versalzen werden. Die größte Staats- und Wirtschaftsdelegation, die für Österreich je auf Reisen ging, wirbt um Milliardenaufträge in der immer stärker werdenden Supermacht China. Das soll nicht durch zu viel Kritik am dortigen System versalzen werden.

Österreich bietet derzeit beim Besuch im 1,4-Milliarden-Riesenreich China so ziemlich alles auf, was es zu bieten hat: Mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz sind auch gleich vier weitere Minister und eine gut 200-köpfige Wirtschafts- und Kulturdelegation vor Ort.

Mit im Gepäck auch Mozarts Kindergeige, mit der das siebenjährige Wunderkind Anna Cäcilia Pföß Chinas Staatsspitze verzücken soll, und als Gastgeschenke u. a. eine Rose der Firma Swarovski, eine Sportalm-Skijacke, Augarten-Porzellan und Fischer-Ski. Eigentlich fehlen bei dieser rotweißroten Charmeoffensive nur noch die Wiener Sängerknaben und die Lipizzaner. Man wolle im Reich der Mitte vor allem „Dialog und Kooperation“ suchen, hieß es bei Österreichs Staatsspitze vor dem Abflug. Etwas weniger verklausuliert geht es um Wirtschaftsverträge im Ausmaß von mindestens 1,5 Mrd. Euro, die in Peking abgeschlossen werden sollen. Und in der Folge hofft man, noch viel mehr vom Boom im führenden asiatischen Tigerstaat profitieren zu können, der auf dem Weg ist, zur führenden politischen und wirtschaftlichen Supermacht zu werden – und dabei jeweils den USA mit ihrem unter Donald Trump sehr unberechenbar gewordenen Kurs den Rang abzulaufen.

Schon jetzt gehört China zu Österreichs wichtigsten Handelspartnern. Österreichs Wirtschaft ist der viertgrößte EU-Investor in China, das unser zehntgrößter Exportmarkt ist. Dass aber mit nahezu 9 Mrd. Euro fast zweieinhalbmal so viel aus China importiert wird und Österreich hier ein dickes Loch in der Außenhandelsbilanz stehen hat, soll ebenfalls erwähnt werden.

Geschäfte und Kontaktpflege stehen im Mittelpunkt, kritische Töne über die Frage der Menschen- und Freiheitsrechte (China ist ja drauf und dran, mithilfe der Digitalisierung einen selbst von George Orwell so nicht erahnten totalen Überwachungsstaat zu schaffen) stehen indes kaum auf dem Programmzettel. Zu groß ist der Appetit auf Geschäfte und zu ungleich sind wohl auch die Größenverhältnisse zwischen China und dem kleinen „Audili“, wie Öster­reich auf Chinesisch heißt. Österreichs 8,8 Millionen Einwohner entsprechen gerade einmal einer größeren chinesischen Stadt.

Dass Geld oft vor der Moral kommt, ist freilich keine österreichische Erfindung. Das haben andere große Staatsbesuchs-Delegationen von den USA über Deutschland abwärts in Peking schon vorexerziert. Österreichs Außenpolitik ist – siehe auch den Streit mit Russland – traditionell ziemlich situationselastisch.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Mauchai - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 / Quelle: Tiroler Tageszeitung, Leitartikel von ALOIS VAHRNER
16.02.2018

Wirtschaft warnt vor Arbeitszeitverkürzung

„Statt weiterer Verkürzungsmodelle braucht es dringend mehr Flexibilisierung der Arbeitszeiten - wie auch im Regierungsprogramm vorgesehen." „Statt weiterer Verkürzungsmodelle braucht es dringend mehr Flexibilisierung der Arbeitszeiten - wie auch im Regierungsprogramm vorgesehen."

Aus der Wirtschaft kommt anlässlich des aktuellen KV-Diskurses in der Sozialwirtschaft eine klare Absage an Modelle zur Arbeitszeitverkürzung. „Die Arbeitszeitverkürzung hat in Frankreich nachweislich Jobs gekostet. In Österreich hat die Arbeitszeitverkürzung bei den Ärzten medizinische Engpässe verursacht. Es ist daher völlig unverständlich, dass die Gewerkschaft an dieser gescheiterten Retro-Idee festhält und damit die Betreuung der gesamten österreichischen Sozial- und Gesundheitsbranche gefährdet“, kritisiert Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozial- und Gesundheitspolitik in der WKÖ. Die von der Gewerkschaft geforderte Verkürzung hat zum Scheitern der Verhandlungen geführt und wird von den Belegschaftsvertretern zur Begründung ihres Streikaufrufes angeführt. Die Position der Arbeitgebervertreter ist daher aus Sicht der WKÖ zu unterstützen.

Im Kollektivvertrag der österreichischen Sozialwirtschaft (SWÖ) sind schon bisher nur 38 Stunden-Wochen vorgesehen, während die öffentlichen Einrichtungen, die überwiegend im Eigentum von Gemeinden oder Gemeindeverbänden stehen, 40 Wochenstunden als Normalarbeitszeit vorsehen.

Gleitsmann: „Eine Arbeitszeitverkürzung unter 38 Stunden würde zu einer drastischen Verkürzung der Personal-Ressourcen führen, da es bereits jetzt zu wenig Pflegekräfte gibt. Konsequenz davon wäre, dass die Betreuung in den Heimen massiv gefährdet würde.“

„Statt weiterer Verkürzungsmodelle braucht es dringend mehr Flexibilisierung der Arbeitszeiten - wie auch im Regierungsprogramm vorgesehen. Davon profitieren nicht nur die Unternehmen, sondern auch Kunden, Patienten und Mitarbeiter. Denn flexible Arbeitszeiten verschaffen Mitarbeitern mehr Spielraum und längere Freizeitblöcke und sichern Arbeitsplätze“, bekräftigt Gleitsmann.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
28.09.2017

Supermärkte: Welche sind am günstigsten? Preise von 143 Produkten verglichen

Supermärkte: Welche sind am günstigsten? Preise von 143 Produkten verglichen Supermärkte: Welche sind am günstigsten? Preise von 143 Produkten verglichen

Egal ob man nun geneigt ist, sich am „Hausverstand“ zu orientieren oder lieber der Empfehlung folgt, das „S Budget“ zu befragen, letztlich kann nur ein objektiver Preisvergleich wirkliche Orientierung im Angebotsdschungel der Supermärkte bieten. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat, wie schon im letzten Jahr, drei Warenkörbe gepackt und den Supermarktketten auf den Preiszahn gefühlt. Erhoben wurden die Preise von insgesamt 143 Produkten des täglichen Bedarfs in acht österreichischen Lebensmittelketten. Den ausführlichen Bericht mit allen Tabellen gibt es in der Oktoberausgabe von KONSUMENT und auf www.konsument.at.

Für den Preisvergleich wurden die Preise mit dem Stichtag 12. Juli 2017 bei den Lebensmittelketten Billa, Hofer, Interspar, Lidl, Merkur, MPreis, Penny und Spar erhoben. Dabei wurden nur reguläre Preise erfasst, Preisnachlässe, Sonderpreise, Aktionsangebote, Rabatte für Kundenkartenbesitzer oder Ähnliches fanden keine Beachtung. Erhoben wurden die Preise von 143 Produkten des täglichen Bedarfs, gruppiert in drei Warenkörben: „billigste Produkte“, „Markenartikel“ und „Bio-Produkte“.

Der Warenkorb „billigste Produkte“ enthielt 69 sogenannte Preiseinstiegsprodukte, also die jeweils günstigsten Artikel einer jeden Kategorie. Bei den klassischen Supermärkten sind dies zumeist die Eigenmarken (Handelsmarken). In diesem Produktsegment sind die durchschnittlichen Preisunterschiede im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht zurückgegangen, sie sind aber immer noch deutlicher als in den anderen beiden Produktgruppen. Die größten Preisdifferenzen wurden bei Bohnenkaffe (169 %), Pizza Salami (165 %) und Rindssuppenwürfel (130 %) festgestellt. Insgesamt verteuerte sich der Warenkorb im Vergleich zum Vorjahr, bei einer Supermarktkette lag die Preissteigerung bei beachtlichen fünf Prozent.

Dem Warenkorb „Markenartikel“ waren 49 Produkte zugeordnet. In diesem Bereich ist der Vergleich mit den Diskontern (Hofer, Lidl, Penny) nur eingeschränkt möglich, da die Diskonter Markenartikel nur in begrenztem Umfang führen. Besonders markenbewusste Konsumenten sind hier also ohnehin auf die klassischen Supermärkte (Vollsortimenter) angewiesen. Die durchschnittlichen Preisunterschiede zwischen den Anbietern sind bei den Markenartikeln deutlich geringer als bei den Preiseinstiegsprodukten. Die größten Preisschwankungen wurden bei Vollwaschmitteln (88 %), Toilettenpapier (75 %) und Freilandeiern (67 %) festgestellt. Auch die Teuerungsrate gegenüber dem Vorjahr war in diesem Bereich gering. Viele Artikel, z. B. Reis, Fischstäbchen, Nudeln oder Orangensaft, blieben im Jahresvergleich preislich so gut wie unverändert.

Im Warenkorb „Bio-Produkte“ befanden sich 25 Artikel. Dieser Warenkorb ist naturgemäß der kleinste, da bestimmte Produkte nicht in Bio-Qualität angeboten werden. Für dieses Marktsegment gilt: Die Produktpalette wächst stetig an, auch wenn das Angebot bei den Diskontern nach wie vor kleiner ist als bei den klassischen Supermärkten. Preislich können die Diskonter aber durchaus mithalten. Die größten Preisdifferenzen lagen hier bei Marillenmarmelade (87 %), Karotten (84 %) und Frischkäse (77 %). Ein Vergleich zum Vorjahr ist aufgrund der unterschiedlichen Sortimente schwierig. Eine Tendenz lässt sich aber dennoch ablesen: Im Zeitverlauf wurden die Bio-Produkte günstiger.

„Insgesamt wird deutlich, dass die Zeiten, in denen die Diskonter preislich den Ton angegeben haben, vorbei sind. Die einfache Formel: ‚Supermarkt = teuer, Diskonter = billig‘ gilt nur noch bedingt“, resümiert VKI Projektleiter Walter Hager. „Die Vollsortimenter haben den Preiskampf angenommen und versuchen vor allem mit günstigen Eigenmarken Territorium zurückzugewinnen. Wer beim Lebensmitteleinkauf wirklich sparen möchte, kommt um einen detaillierten Preisvergleich nicht mehr herum – und muss entsprechend mobil sein, um auf mehrere Anbieter zurückgreifen zu können.“

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22.01.2018

Datenschutz ist ab 25. Mai 2018 in allen EU-Staaten neu geregelt

Beispiel Videoüberwachung oder GPS-Ortung Beispiel Videoüberwachung oder GPS-Ortung

Der Datenschutz ist ab 25. Mai 2018 in allen EU-Staaten neu geregelt. Das hat auch arbeitsrechtliche Auswirkungen auf österreichische Betriebe: Sie müssen zwingend eine Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat abschließen – etwa bei der Einführung von Kontrollmaßnahmen, die die Menschenwürde berühren (zum Beispiel Videoüberwachung oder GPS-Ortung), oder bei der automationsunterstützten Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die über eine gesetzliche Verpflichtung hinausgeht. Dazu waren die Betriebe zwar auch schon bisher verpflichtet, haben das aber – wegen mangelnder rechtlicher Sanktionen – äußerst lax gehandhabt. Jetzt drohen aber mit der neuen EU-weiten Datenschutz-Regelung empfindliche Strafen – bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des weltweiten Umsatzes.

Durch die zunehmende Digitalisierung werden in den Unternehmen immer mehr Produktionsdaten, Leistungsdaten, Kundendaten und Mitarbeiterdaten aufgezeichnet und miteinander verknüpft. Damit kommt dem Thema Datenschutz immer größere Bedeutung zu. Die EU hat dieser Entwicklung Rechnung getragen und im Jahr 2016 die Datenschutz-Grundverordnung geschaffen, die ab 25. Mai 2018 verbindlich anzuwenden ist. Ziel ist ein einheitliches Datenschutzniveau im gesamten EU-Raum zu personenbezogenen Daten. Datenverarbeiter/-innen müssen künftig hohe Standards bei den Grundprinzipien Rechtmäßigkeit, Treu und Glauben (redliches und anständiges Verhalten), Transparenz, Zweckbindung, Datenminimierung, Richtigkeit, Speicherbegrenzung, Integrität und Vertraulichkeit beachten.

Halten sich die Verantwortlichen nicht daran, drohen saftige Strafen von bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des weltweit erzielten Umsatzes – je nachdem, welcher Betrag höher ist. Bisher waren nach österreichischem Datenschutzrecht Strafen von „lediglich“ bis zu 25.000 Euro vorgesehen. Die hohen Strafen sollen den Druck auf die betroffenen Unternehmen steigern, den Datenschutz tatsächlich ernst zu nehmen.

Ernst nehmen müssen Arbeitgeber dann auch die Verpflichtung zum Abschluss von Betriebsvereinbarungen laut Arbeitsverfassungsgesetz: Nämlich bei der Einführung von Kontrollmaßnahmen, die die Menschenwürde berühren, und bei Systemen zur automationsunterstützten (und über die gesetzliche Verpflichtung hinausgehenden) Ermittlung, Verarbeitung und Übermittlung von personenbezogenen Daten. Liegen diese Vereinbarungen nicht vor, ist der in der Datenschutz-Grundverordnung geforderte Grundsatz der Rechtmäßigkeit nicht erfüllt. Die Folge dieses klaren Rechtsbruches können empfindliche Strafen sein. AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer: „Wir wollen Unternehmen nicht kriminalisieren. Deshalb raten wir allen betroffenen Unternehmen, sich mit den Betriebsräten kurzzuschließen und entsprechende Vereinbarungen abzuschließen. Die AK unterstützt die Betriebsräte dabei.“

Mitbestimmung der Betriebsräte darf nicht eingeschränkt werden

Immer öfter wird die AK mit Fällen konfrontiert, in denen Betriebe den Betriebsräten – unter Hinweis auf den verschärften Datenschutz – zustehende Informationen verweigern. Die Arbeit der Belegschaftsorgane wird damit nicht nur erschwert, sondern sogar verhindert. Hier stellt die Arbeiterkammer klar: Ein solches Vorgehen ist rechtswidrig! Denn die Informationsrechte der Betriebsräte werden durch die Datenschutz-Grundverordnung nicht berührt und von ihr nicht eingeschränkt. Der österreichische Gesetzgeber hat dazu durch eine sogenannte Öffnungsklausel bestätigt, dass das Arbeitsverfassungsgesetz weiterhin anzuwenden ist.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
07.09.2017

i+R bestellt neue Leitung für Industrie- & Gewerbebau

Mario Bischof (links) und Eckehard Schöch sind die Geschäftsführer von i+R Industrie- & Gewerbebau. Mario Bischof (links) und Eckehard Schöch sind die Geschäftsführer von i+R Industrie- & Gewerbebau.

Seit Mitte August sind zwei langjährige Mitarbeiter für die Leitung der i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH verantwortlich: Ing. Eckehard Schöch und Mario Bischof werden als Geschäftsführer bestellt.

Zudem erhielt Dipl.-Ing. (FH) Andreas Jäger die Prokura. Gemeinsam sind sie für die operative Geschäftsführung der i+R Industrie- & Gewerbebau in Österreich, Deutschland und der Schweiz verantwortlich.

Infos unter www.ir-industrie-gewerbebau.at

Factbox i+R Industrie- & Gewerbebau

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Vorarlberger i+R Gruppe und auf Industrie- und Gewerbebau spezialisiert. Ihr Spektrum reicht von klassischen Industrie- und Betriebsanlagen über Hotelbau bis zu Gewerbe- und Bürobauten. Mit den Sparten i+R energie und geotech hat sich das Unternehmen der Nutzung von nachhaltigen Energiequellen (Sonne, Erdwärme) verschrieben. i+R Industrie- & Gewerbebau übernimmt als Generalunternehmer auch die gesamte haustechnische Planung.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Pzwei Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Industrie & Gewerbebau GmbH/Dietmar Walser
16.08.2017

Wirtschaftsforscher: Nett sein kann sich lohnen

Nicht jeder Kunde erhält gleich viel Eis. Nicht jeder Kunde erhält gleich viel Eis.

Wer zu Verkäufern nett ist, wird bevorzugt behandelt. Das zeigt eine aktuelle Studie von österreichischen Wirtschaftsforschern. Sie untersuchten die Wirkung von monetären und immateriellen Anreizen bei alltäglichen Kaufentscheidungen im Fastfood-Restaurant und am Dönerstand. Kunden, die sich anerkennend äußerten, erhielten im Feldversuch mehr Eiscreme oder Dönerkebab als andere Kunden.

Die Wirkung von Lob und Anerkennung im ökonomischen Kontext wurde bisher experimentell vor allem im Rahmen von Arbeitsverhältnissen erforscht. Welchen Einfluss immaterielle Belohnungen in der Konsumwelt haben, ist hingegen kaum bekannt. „Die Wahl zum Mitarbeiter des Monats steigert die öffentliche Reputation, während ein Kompliment beim Einkauf ein sehr persönlicher Akt ist“, erklärt START-Preisträger Michael Kirchler vom Institut für Institut für Banken und Finanzen der Universität Innsbruck. Er hat gemeinsam mit Stefan Palan in einer aktuellen Studie den Einfluss von monetären und immateriellen Anreizen wie Lob und Anerkennung bei alltäglichen Kaufentscheidungen experimentell untersucht.

Lob und Trinkgeld zeigen Wirkung

„Was passiert, wenn ich das Trinkgeld schon bei der Bestellung gebe? Diese Frage stand am Anfang unserer Studie“, erzählt Stefan Palan, der an den Universitäten Innsbruck und Graz forscht. „Wir haben die Fragestellung dann noch ergänzt, um die Wirkung von immateriellen Anreizen wie etwa Komplimenten zu erforschen.“ Die Wirtschaftsforscher schickten dazu mehrere Experimentatoren in Fastfood-Restaurants in Innsbruck und München. Diese kauften dort jeweils eine Tüte Eis, manchmal lobten sie bei der Bestellung das Produkt oder gaben ein Trinkgeld. Nach dem Kauf wogen sie das Eis ab. Das Experiment wurde in der Folge auch an Kebabständen in Graz, Innsbruck und München durchgeführt. Jeweils drei Experimentatoren gingen dabei an fünf aufeinanderfolgenden Tagen mit dem gleichen Auftrag zum gleichen Verkäufer oder zur gleichen Verkäuferin. Insgesamt kauften die Experimentatoren über 100 Tüten Eis und 800 Döner-Wraps.

Der Vergleich der gewonnenen Daten zeigt, wer schon bei der Bestellung Trinkgeld gibt und nett zu den Verkäufern ist, erhält deutlich mehr Ware als andere Kunden: 10% mehr Eis bei Komplimenten und 17% mehr beim Trinkgeld. Zieht man die Kosten des Trinkgelds wieder ab, fällt der Wert allerdings auf 7%. Die Daten aus den Kebab-Bestellungen untermauerten diese Ergebnisse. „Interessant war, dass der Effekt beim Trinkgeld über mehrere Besuche gleichgeblieben ist, während er bei Komplimenten deutlich anstieg und nach fünf Besuchen sogar stärker war als jener mit Trinkgeld“, erzählt Palan. „Nachhaltiges Loben über mehrere Tage kann also die bevorzugte Behandlung noch einmal verstärken.“

Anerkennung als sozialer Kitt

„Reziprozität ist ein Konzept aus den Sozialwissenschaften, nach dem sich die Wichtigkeit von Lob und Anerkennung evolutionsbedingt sehr früh im Menschen entwickelt hat, da sie einen besseren Status in der jeweiligen Gesellschaft begründeten“, erklärt Michael Kirchler. „Wir zeigen mit unserer Studie, wie dieses Prinzip in heutigen Konsumentscheidungen nach wie vor wirkt, und dass immaterielle Anreize wie Anerkennung und Lob wohl unterschätzt und monetäre Anreize eher überschätzt werden.“ Es ist zu vermuten, dass diese Mechanismen in vielen alltäglichen Konsumentscheidungen ähnlich wirken, allerdings sind die Effekte nur in speziellen, klar abgegrenzten Situationen tatsächlich quantitativ messbar.

Die Studie wurde unter anderem vom FWF-Spezialforschungsbereich Vertrauensgüter, Anreize und Verhalten und der Forschungsplattform Empirische und Experimentelle Wirtschaftsforschung an der Universität Innsbruck finanziell unterstützt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Uni Innsbruck
27.06.2017

ALPLA wächst durch Zukauf in Italien

ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt 100 Prozent des italienischen Unternehmens Propack Srl. Die Übernahme wird voraussichtlich bis Mitte Juli 2017 abgeschlossen ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt 100 Prozent des italienischen Unternehmens Propack Srl. Die Übernahme wird voraussichtlich bis Mitte Juli 2017 abgeschlossen

Propack mit Hauptsitz in Ostellato/Provinz Ferrara wird achter Standort von ALPLA in Italien

ALPLA, weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, erwirbt 100 Prozent des italienischen Unternehmens Propack Srl. Das Unternehmen mit Sitz in Ostellato (FE) ist auf die Herstellung von HDPE- und PET-Flaschen für Homecare-Produkte spezialisiert.

Mitte Juni hat ALPLA Italia eine Vereinbarung zur Übernahme von Propack Srl unterzeichnet. Mit dieser Übernahme, das insgesamt achte Werk in diesem Land, erweitert ALPLA seine Produktionskapazitäten in Nordostitalien. Das Produktsortiment ergänzt die bisherige Tätigkeit, ebenso ist auch die Nähe zu potenziellen neuen Kunden in einer der am stärksten industrialisierten Regionen Italiens von Bedeutung. „Wir erhalten Zugang zu einem starken Vertriebsnetz. Propack ist ein guter strategischer Partner, der uns helfen wird, unsere Ziele in Italien zu verwirklichen, wo wir bereits seit 1985 aktiv sind“, sagt ALPLA CEO Günther Lehner.

Spezialisiert auf HDPE- und PET-Flaschen

Propack wurde 2002 unter der Führung von Gianni Scapoli gegründet, der das Unternehmen als exklusiven Flaschenlieferanten für das „Mutterunternehmen“ Biochimica, einen führenden Hersteller von Reinigungsmitteln, aufgebaut hat. Das Unternehmen beschäftigt rund 20 Mitarbeiter und stellt überwiegend HDPE- und PET-Flaschen für italienische Abnehmer her.

Die Übernahme wird voraussichtlich bis Mitte Juli 2017 abgeschlossen.

Weitere Informationen: www.alpla.com

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 17.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 160 Standorten in 43 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: ALPLA
08.08.2017

Unzulässige Gebühren bei Ö-Ticket?

Soll das Ticket in einer Libro-Filiale oder bei Ö-Ticket selbst abgeholt werden, fallen zusätzlich 1,90 Euro an, bei Hinterlegung an der Abendkassa gar 2,90 Euro. Soll das Ticket in einer Libro-Filiale oder bei Ö-Ticket selbst abgeholt werden, fallen zusätzlich 1,90 Euro an, bei Hinterlegung an der Abendkassa gar 2,90 Euro.

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte im Auftrag des Sozialministeriums die CTS Eventim Austria GmbH, die das Ticketservice „Ö-Ticket“ betreibt, geklagt. Grund dafür: Ö-Ticket verrechnet Gebühren für diverse Möglichkeiten, um zu den Tickets zu kommen. Laut Urteil des Handelsgerichts (HG) Wien sind alle eingeklagten Klauseln gesetzwidrig. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Ö-Ticket verrechnet ihren Kunden Entgelte für die Vermittlung von Eintrittskarten. Wie das Gericht festhielt, hätte z. B. eine Karte für ein Eishockeyspiel direkt beim Veranstalter 30 Euro gekostet, während beim Kauf über Ö-Ticket ein Preis in der Höhe von 33 Euro verrechnet wurde. Zusätzlich verlangt Ö-Ticket aber noch Gebühren für die unterschiedlichen Zustellarten, z. B. 2,50 Euro, wenn der Kunde die Karte selbst ausdruckt (print@home) oder wenn der Code für ein Ticket auf das Mobiltelefon zugestellt wird (mobile tickets). Soll das Ticket in einer Libro-Filiale oder bei Ö-Ticket selbst abgeholt werden, fallen zusätzlich 1,90 Euro an, bei Hinterlegung an der Abendkassa gar 2,90 Euro.

Laut HG Wien sind diese Gebühren ungewöhnlich und nachteilig, die Kunden brauchen nicht mit ihnen zu rechnen. Kunden vermuten zwar eine Vermittlungsgebühr. Sie rechnen aber nicht damit, dass noch zusätzlich etwas zu zahlen sei, schon gar nicht dafür, dass sie überhaupt zu der gekauften Karte kommen. Immerhin stellt die Zurverfügungstellung der Karte nach deren Vermittlung eine Nebenpflicht des Vermittlungsvertrages dar.

„Eine Gebühr dafür, dass Konsumentinnen und Konsumenten ihre Tickets selbst ausdrucken, ist sehr überraschend“, sagt Joachim Kogelmann, zuständiger Jurist im VKI. „Das Urteil führt zu mehr Preisklarheit für Verbraucher beim Kauf eines Tickets.“

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30.03.2018

Die 300 besten Arbeitgeber Österreichs 2018

SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018 SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018

SKF Österreich ist der beste Arbeitgeber Österreichs 2018. Svenska Kullagerfabriken (SKF) ist ein schwedischer Konzern mit einem weitreichenden Produkt- und Servicesortiment rund um die Bereiche Wälzlager, Dichtungen, Schmierung, Mechatronik (Linearsysteme, Aktuatorik, Vorspannwerkzeuge) und damit verbundene Dienstleistungen.

Das ist eines der Ergebnisse der exklusiven Studie, die das Wirtschaftsmagazin „trend“ in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht. Das unabhängige Marktforschungsinstitut Statista ermittelte dafür gemeinsam mit der Karriereplattform kununu und dem „trend“, welche 300 Unternehmen Österreichs als Arbeitgeber am beliebtesten sind und von den Arbeitnehmern weiterempfohlen werden. Auf den Plätzen landeten der Brauereikonzern Brau Union und BMW Motoren in Steyr.

Um die besten Arbeitgeber Österreichs zu ermitteln, wertete Statista über insgesamt 165.000 Arbeitnehmerbewertungen zu mehr als 1000 Unternehmen mit mindestens 200 Mitarbeitern aus 20 Branchen aus.

Die Top 10 der besten Arbeitgeber Österreichs lauten:

1) SKF Österreich

2) Brau Union

3) BMW Motoren Steyr

4) Denzel

5) Esim Chemicals

6) Pöttinger

7) Dynatrace

8) Vace

9) Josko Fenster & Türen

10) SAP

Außerdem wurde in jeder der 20 Branchen ein Branchensieger ermittelt. Das vollständige Ranking finden Sie in der am Freitag erscheinenden Ausgabe des „trend“ sowie online unter trend.at/beste-arbeitgeber.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: Christoph Waghubinger (Lewenstein) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 at
09.08.2017

Studie belegt hervorragende CO2-Bilanz von rezykliertem PET

Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team errechnete die Agentur denkstatt GmbH den CO2-Fußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. 79 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Die verantwortlichen MitarbeiterInnen sehen im Studienergebnis eine eindeutige Bestätigung der Sinnhaftigkeit von PET-Recycling Im Auftrag von ALPLA und PET Recycling Team errechnete die Agentur denkstatt GmbH den CO2-Fußabdruck von rezykliertem PET. Die Studie bestätigt: Die CO2-Bilanz von rPET ist hervorragend. 79 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu Neuware werden bei der Herstellung von rPET ausgestoßen. Die verantwortlichen MitarbeiterInnen sehen im Studienergebnis eine eindeutige Bestätigung der Sinnhaftigkeit von PET-Recycling

Experten errechneten den CO2-Fußabdruck von rPET: 79 Prozent Einsparung

Rezykliertes PET (rPET) von der PET Recycling Team GmbH – eine 100-Prozent-Tochter von ALPLA mit Sitz in Wöllersdorf/Niederösterreich – verursacht im Vergleich zu Neuware 79 Prozent weniger CO2-Emissionen. Das ist eine deutlich größere Einsparung als bisher angenommen. Eine Studie der denkstatt GmbH im Auftrag von ALPLA kommt zu diesem Ergebnis.

Seit mehr als zwanzig Jahren ist ALPLA, international führender Hersteller von Verpackungslösungen aus Kunststoff, im Recycling von PET aktiv. Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Recycling von Kunststoffen wie derzeit aufgrund des niedrigen Ölpreises schwierig sind, hält ALPLA an dieser Säule seiner Nachhaltigkeitsstrategie fest. Um die Sinnhaftigkeit der Wiederverwertung von PET-Kunststoffen zu unterstreichen, beauftragte ALPLA die Agentur denkstatt GmbH mit der Berechnung des Carbon Footprint für rPET.

rPET reduziert CO2-Ausstoß und schont fossile Rohstoffe

Das Ergebnis der Studie übertrifft bisherige Annahmen: Das von der PET Recycling Team GmbH in Wöllersdorf produzierte rPET hat einen Carbon Footprint von 0,45 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm rPET. Sogenanntes Virgin PET, also Neuware, schlägt mit 2,15 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm zu Buche. Das entspricht 1,7 kg CO2-Äquivalent oder 79 Prozent weniger Treibhausgasemissionen für rPET. Plant Manager Peter Fröschel verdeutlicht: „Mit der Ersparnis für ein einziges Kilogramm rPET könnte eine 13-Watt-Glühbirne bei österreichischem Strommix zwanzig Tage ununterbrochen leuchten.“

Gesamter Recyclingprozess durchleuchtet

Die Berechnung des Carbon Footprints erfolgte gemäß ISO 14044, beginnend bei der Sammlung und Sortierung der gebrauchten PET-Flaschen über den Transport zum Recyclingwerk in Wöllersdorf bis hin zu den Prozessen Waschen, Aufbereiten und Granulieren. Die Analyse basiert auf der Massen- und Energiebilanz (Strom- und Gasverbrauch) 2016 des Recyclingwerks Wöllersdorf in Österreich.

ALPLA investiert in Recycling

ALPLA verfügt mittlerweile über jahrzehntelange Erfahrung im Recycling von PET wie auch in der Verarbeitung von rezyklierten Kunststoffen. An drei Standorten betreibt ALPLA Recyclingunternehmen: im Rahmen eines Joint Ventures in Mexiko, die 100-Prozent-Tochter PET Recycling Team in Wöllersdorf sowie ein 2013 neu erbautes Recyclingwerk in Südpolen. Die jährliche Kapazität dieser Werke liegt bei insgesamt rund 65.000 Tonnen lebensmitteltauglichem rPET.

„Wir nehmen einen deutlichen Trend zu Verpackungen aus PET wahr. Und das nicht nur im Sommer, wenn die Getränkeindustrie aufgrund von Hitzewellen Hochkonjunktur hat“, sagt Fröschel. Umso wichtiger werde es, verwendete Verpackungen zu sammeln und Wertstoffe in den Produktionsprozess zurückzuführen. „Unsere Recyclingwerke leisten dabei einen wichtigen Beitrag“, so der Plant Manager abschließend.

Weiterführende Informationen: www.petrecyclingteam.com oder www.alpla.com

Factbox: PET Recycling Team GmbH

• 2005 Gründung in Wöllersdorf

• 2010 ALPLA wird Mehrheitseigentümer

• 2012 Bau der Tochterfirma PRT Radomsko (Südpolen)

• MitarbeiterInnen: 50 in Wöllersdorf (75 in Radomsko)

• Jahreskapazität: 35.000 rPET in Lebensmittelqualität

• Produkte: PET Regranulat (lebensmittelecht und nicht lebensmittelecht), PET Flakes, PO Flakes

Factbox: Was ist der Carbon Footprint?

Der Carbon Footprint oder Klimafußabdruck gibt Auskunft, wie viele Treibhausgasemissionen (u.a. CO2, Methan, Lachgas) im gesamten Lebenszyklus eines Produktes oder einer Dienstleistung anfallen. Er wird für eine definierte funktionelle Einheit berechnet – in diesem Fall für ein Kilogramm rPET, hergestellt im Jahr 2016 im Recyclingwerk Wöllersdorf der PET Recycling Team GmbH (Teil der ALPLA Gruppe). Weiterführende, allgemeine Informationen zur Berechnung unter www.carbonfootprint.at

Über ALPLA:

ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 18.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 172 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

ALPLA, Dominic Fiel (Corporate Marketing & Brand Manager), Telefon 0043/5574/602-119, Mail dominic.fiel@alpla.com

Pzwei. Pressearbeit, Alexandra Dittrich, Telefon 0043/664/3939353, Mail alexandra.dittrich@pzwei.at

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20.02.2018

Mehr als 341.000 Strom- und Gaskunden wechselten im Jahr 2017 den Strom- oder Gaslieferanten

341.300 Strom- und Gaskunden – sowohl Haushalte als auch Unternehmen – haben im Jahr 2017 ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt, was aus der neuen Marktstatistik der Energieregulierungsbehörde E-Control hervorgeht. 341.300 Strom- und Gaskunden – sowohl Haushalte als auch Unternehmen – haben im Jahr 2017 ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt, was aus der neuen Marktstatistik der Energieregulierungsbehörde E-Control hervorgeht.

341.300 Strom- und Gaskunden – sowohl Haushalte als auch Unternehmen – haben im Jahr 2017 ihren Strom- oder Gaslieferanten gewechselt, was aus der neuen Marktstatistik der Energieregulierungsbehörde E-Control hervorgeht. „Die Wechselzahlen 2017 sind im Vergleich zum Vorjahr neuerlich gestiegen, nämlich um 19 Prozent und haben den höchsten Wert seit Beginn der Liberalisierung im Jahr 2001 erreicht. 2017 war also das Jahr der Wechselrekorde. Bisher wurden im Jahr 2016 mit 286.300 und im Jahr 2014 mit 263.400 die höchsten Wechselraten erzielt.“, zeigt sich der Vorstand der E-Control, Wolfgang Urbantschitsch, von den aktuell vorliegenden Zahlen erfreut.

Bei Strom stieg die Zahl der Wechsler im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 42.800 auf rund 261.000 Kunden (darunter 213.000 Haushalte) im Jahr 2017. Bei Gas erhöhten sich die Wechsler um über 12.100 auf insgesamt 80.400 (davon 74.900 Haushalte). Die Wechselraten betrugen im Jahr 2017 bei Strom somit 4,3 Prozent, bei Gas 6,0 Prozent.

Weniger Energie verbrauchen spart am nachhaltigsten

Neben dem Wechsel zu einem günstigeren Strom- und Gasanbieter, spart vor allem der sorgsamere Umgang mit Energie viel Geld. „Am nachhaltigsten sparen Haushalte, wenn sie überhaupt weniger Energie verbrauchen. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist der Energieverbrauch am höchsten. Es wird geheizt und man ist tendenziell mehr zu Hause. Gute Gründe, um erst recht an das Energiesparen zu denken - und es kann so einfach sein: Räume nicht überheizen, Heizkörper nicht verstellen, die Temperatur in der Nacht absenken und Stoßlüften sind nur einige Beispiele, um die Heizkosten deutlich zu senken. Und die modernen Technologien machen es noch einfacher: Thermostate, Smart Home Solutions, steuerbare Elemente, usw. machen das Energiesparen im Jahr 2018 einfach und trendig.", sagt E-Control-Vorstand Andreas Eigenbauer.

Oberösterreicher wechselten Strom- und Gaslieferanten am häufigsten

Am häufigsten wechselten ihren Strom- und Gaslieferanten im vergangenen Jahr im Verhältnis zur Kundenanzahl die Oberösterreicher mit Wechselraten von 6,4 Prozent bei Strom und 9,2 Prozent bei Gas (insgesamt rund 78.000 Wechsler bzw. 6,7 Prozent gesamt). Auf Platz zwei folgten die Kärntner mit 5,4 Prozent Wechselrate bei Strom und 8,6 Prozent bei Gas (mehr als 22.300 Strom- und Gaswechsler bzw. 5,5 Prozent gesamt). Rang drei erreichten die Wiener Strom- und Gaskunden mit rund 113.000 Wechslern und Wechselraten von 5,0 Prozent bei Strom und 5,6 Prozent bei Gas bzw. 5,2 Prozent gesamt. Am seltensten wechselten die Vorarlberger ihre Strom- oder Gasanbieter, dort lagen die Wechselraten bei 1,5 Prozent bei Strom und 2,2 Prozent bei Gas.

Geld durch Anbieterwechsel sparen

Ein Durchschnittshaushalt mit einem Jahresstromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden spart sich mit dem Wechsel vom angestammten Versorger zum günstigsten Anbieter (Stichtag 2. Februar 2018) im ersten Jahr zwischen 210 Euro inklusive Neukundenrabatt in Salzburg und Tirol und 340 Euro in Oberösterreich und Linz. Ohne Neukundenrabatt liegt die Ersparnis immer noch zwischen knapp 93 Euro (Salzburg und Tirol) und rund 220 Euro in Oberösterreich und Linz. Wer mit Gas heizt oder kocht, kann aufgrund des höheren Verbrauchs (im Schnitt 15.000 Kilowattstunden bei einem Durchschnittshaushalt) bei einem Wechsel noch mehr sparen als bei Strom. Ein Gaslieferantenwechsel spart zwischen 404 Euro inklusive Neukundenrabatt in Tirol und etwa 650 Euro in Klagenfurt bzw. ohne Neukundenrabatt knapp 130 Euro in Tirol und 300 Euro ebenfalls in Klagenfurt.

Gewechselt wird nur der Lieferant, Netzbetreiber bleibt

Der Wechsel selbst geht schnell und unkompliziert und kann bei den meisten Lieferanten mittlerweile bequem online erledigt werden. Ihren günstigsten Lieferanten für Strom und Gas finden Konsumenten online mit dem Tarifkalkulator der E-Control (www.e-control.at/tarifkalkulator). Mit einem einfachen Klick kann man sich die Ersparnis mit und ohne einmaligen Neukundenrabatt anzeigen lassen. Für den Wechsel genügt das Ausfüllen eines Formulars beim neuen Lieferanten. Den Rest erledigt der neue Lieferant. Gewechselt wird nur der Lieferant, der Netzbetreiber bleibt abhängig vom Wohnort immer derselbe. Der Wechsel ist kostenlos, Strom- und Gaszähler sowie alle Leitungen bleiben unverändert bestehen. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich telefonisch an die Energie-Hotline der E-Control wenden (0810 10 25 54 zum Tarif von 0,044 Euro/Minute).

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01.12.2017

Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat

Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat

Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer Milchbauern verwenden ab sofort kein Glyphosat mehr. „Dies bezieht sich auf alle Wiesen und Äcker unserer Milchbauern. Unsere Konsumentinnen und Konsumenten erwarten diese klare Haltung jetzt von uns“, präzisiert Geschäftsführer DI Josef Braunshofer.

Die aktuell intensive Diskussion um das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat bewegt Österreich.

Das Vertrauen der Konsumenten in unsere Markenprodukte ist ein sehr hohes. "In unserer Verantwortung als führender Hersteller von Milchprodukten in Österreich ist die Umsetzung eines Glyphosat-Verbotes nur logisch“, betont Josef Braunshofer.

Die österreichische Milchwirtschaft zeichnet sich durch eine naturnahe, kleinstrukturierte und nachhaltige Wirtschaftsweise aus. Diese Entscheidung verdeutlicht dies und entspricht dem Selbstverständnis unserer Milchbauern. „Wir wollen damit unterstreichen, dass die Konsumentenerwartungen für uns oberste Priorität haben“, so Josef Braunshofer weiter.

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18.09.2017

1zu1 Prototypen: Acht neue Lehrlinge

Diese sechs Burschen und zwei Mädchen (hier mit ihren Lehrlingsbetreuern) haben im September ihre Lehre bei 1zu1 Prototypen als Kunststofftechniker oder Zerspanungstechniker begonnen Diese sechs Burschen und zwei Mädchen (hier mit ihren Lehrlingsbetreuern) haben im September ihre Lehre bei 1zu1 Prototypen als Kunststofftechniker oder Zerspanungstechniker begonnen

Vier Zerspanungs- und vier Kunststofftechniker – darunter zwei Mädchen

Acht Jugendliche haben bei 1zu1 Prototypen ihre Lehre begonnen. Die eine Hälfte lernt Zerspanungstechniker, die andere Kunststofftechniker. In beiden Lehrberufen beginnt auch jeweils ein Mädchen die Ausbildung.

Seit Jahren wirbt 1zu1 Prototypen ganz gezielt um weibliche Lehrlinge für seine technischen Berufe. Die Erfahrungen sind positiv: „Die Mädchen sind persönlich und fachlich eine Bereicherung“, schildert der Leiter der Lehrlingsausbildung, Daniel Schäffler.

Auch in diesem Jahr waren die Bemühungen erfolgreich: Ein Mädchen hat die Ausbildung zur Kunststoff-, ein weiteres die zur Zerspanungstechnikerin begonnen. Auch jeweils drei Burschen haben als Kunststoff- und Zerspanungstechniker ihre Ausbildung in Angriff genommen. Daniel Schäffler zeigt sich zufrieden: „Ich freue mich, acht junge Leute mit großem Potential in unserem Team begrüßen zu dürfen.“

Insgesamt 50 Bewerber hatten heuer beim Dornbirner Hightech-Unternehmen geschnuppert, Werkstücke erstellt, einen schriftlichen Test absolviert und sich über Lehrinhalte und Zukunftschancen informiert.

Ausgezeichnete schulische Leistungen

Beim Dornbirner Unternehmen sind nun 28 Jugendliche, davon vier Mädchen, in Ausbildung. Die sind laut Ausbildner Mario Godec schulisch gut unterwegs: „Fast alle konnten im Schuljahr 2016/17 einen guten oder ausgezeichneten Erfolg vorweisen.“ Bereits im März haben drei Zerspanungstechniker die Lehre abgeschlossen – zwei mit gutem, einer mit ausgezeichnetem Erfolg. Bei drei Kunststofftechnikern und einem Kunststoff-Formgeber steht der Abschluss unmittelbar bevor.

1zu1 Prototypen ist ein „ausgezeichneter Lehrbetrieb“. Für optimale Bedingungen investiert das Unternehmen laufend in die Lehrwerkstätte. Je drei moderne Fräs- und CNC-Maschinen stehen den Lehrlingen zur Verfügung. Im Laufe der Ausbildung arbeiten die Lehrlinge aber auch in allen Abteillungen des Unternehmens.

Über die fachliche Ausbildung hinaus werden die Jugendlichen auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert. Das Spektrum reicht bis hin zu gesunder Ernährung, um nicht nur fachlich, sondern auch gesundheitlich fit zu sein.

Website: lehre.1zu1.eu

Über 1zu1 Prototypen

1zu1 Prototypen mit Sitz in Dornbirn/Vorarlberg gehört europaweit zu den führenden Anbietern von 3D-Druck, Rapid Prototyping und Rapid Tooling. Für Kunden wie Daimler, MTU Aero Engines, Playmobil oder Roche Diagnostics erstellt das Unternehmen Modelle und Kleinserien in Kunststoff und Metall. Für die Fertigung setzt 1zu1 Prototypen die gängigsten Verfahren ein, insbesondere den 3D-Druck und verschiedene Kunststoff- und Metallgussverfahren. Besonders die Fertigungsverfahren zur Modellerstellung und das Geschäftsfeld „Rapid Tooling“ wurden dazu in den vergangenen Jahren stark erweitert.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle. Heute erwirtschaften rund 150 Fachkräfte und 30 Lehrlinge einen Umsatz von etwa 17 Millionen Euro. Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als bestes Familienunternehmen Vorarlbergs (2016), mit dem Preis der Hans-Huber-Stiftung für die Förderung des Berufsnachwuchses (2014), als Gewinner beim KMU-Wettbewerb „Säulen der Wirtschaft“ (2011) sowie mehrfach als ausgezeichneter Lehrbetrieb.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

1zu1 Prototypen, Ing. Hannes Hämmerle, Telefon +43/5572/52946-210, Mail hannes.haemmerle@1zu1prototypen.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pwzei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: 1zu1 Prototypen/Darko Todorovic
21.03.2018

Erstes Schul-Lüftungsgerät mit PHI-Zertifikat kommt von drexel und weiss

Die Rückmeldungen sind eindeutig: Lüftungsgeräte in Schulklassen ermöglichen den Schülern, länger konzentriert zu bleiben. Die Rückmeldungen sind eindeutig: Lüftungsgeräte in Schulklassen ermöglichen den Schülern, länger konzentriert zu bleiben.

Mehr als 150 Geräte bereits installiert – Aufmerksamkeit der Schüler erhöht sich

Erstmals hat das Passivhaus-Institut ein Lüftungsgerät zertifiziert, das speziell für Schulklassen ausgelegt ist: Der Vorarlberger Haustechnik-Hersteller drexel und weiss erhielt die begehrte Auszeichnung für das aeroschool 600 bei der Internationalen Passivhaustagung im März in München. Das kompakte Schul-Lüftungsgerät arbeitet beinahe lautlos. Es lässt sich über Sensoren steuern und zentral in die Haustechnik einbinden. Seit der Präsentation vor einem Jahr hat drexel und weiss bereits mehr als 150 Geräte ausgeliefert.

Als „unabhängige Bestätigung für die hohe Effizienz unserer Geräte“ wertet der Geschäftsführer von drexel und weiss, Josias F. Gasser, das PHI-Zertifikat für das Schul-Lüftungsgerät aeroschool. Auch das Nutzerfeedback ist positiv: „Viele Lehrer berichten uns, wie sehr sich die Aufmerksamkeit der Schüler und der Komfort durch die bessere Luftqualität erhöht haben“, schildert Gasser.

Allein in zwei großen Schulen in Bayern und in der Schweiz wurden aeroschool in mehr als 100 Klassen installiert. Insgesamt hat das Unternehmen bereits mehr als 150 Geräte ausgeliefert.

Gerät überarbeitet

Der Vorarlberger Haustechnik-Hersteller drexel und weiss hatte sein Lüftungsgerät aeroschool vor einem Jahr komplett überarbeitet. Das neue aeroschool 600 liefert bis zu 850 Kubikmeter Frischluft pro Stunde. Der Energieverbrauch ist deutlich niedriger als beim Vorgängermodell.

Eine innovative Umluftabtauung hält die Anlage frostfrei. Sie ersetzt die elektrische Frostfreihaltung mit 2400 Watt Leistung. Das reduziert die elektrische Anschlussleistung und damit die Betriebskosten deutlich. Bei sehr tiefen Außentemperaturen wärmt eine elektrische Nachheizung mit 400 Watt die Zuluft im aeroschool 600.

Steuerung nach Bedarf

Regeln lässt sich das Gerät ganz nach den Bedürfnissen vor Ort. Die Geräte werden typischerweise dezentral mit einem CO2-Sensor gesteuert. Sie lassen sich aber auch vernetzen und in die Haustechnik einbinden. Dann sind alle Geräte einer Schule bequem über eine zentrale Steuerungseinheit zu bedienen.

Wie bisher arbeitet das Schul-Lüftungsgerät aeroschool 600 beinahe lautlos – für Schulen ein wesentliches Kriterium. Auch die kompakten Maße hat drexel und weiss beibehalten: So kann das Gerät gut in Möbel integriert werden. Ein Fassaden-Anschlusselement für die Wanddurchführung und ein Designelement für die Außenfassade bietet das Unternehmen als Zubehör an.

Spürbare Verbesserung für Schulklassen

Ohne Lüftung herrscht in den Schulklassen oft im wahrsten Sinn des Wortes dicke Luft. Auch wenn in den Pausen regelmäßig gelüftet wird, liegt die mittlere CO2-Konzentration meist bei 2000 bis 4000 ppm. Das ist das Doppelte bis Dreifache des empfohlenen Wertes. Die logische Folge: Die Konzentration lässt massiv nach. Selbst gesundheitsgefährdende CO2-Konzentrationen von 6700 ppm wurden in Schulklassen schon gemessen.

„Das Bewusstsein, wie wichtig eine gute Luftqualität gerade in den Schulen ist, fehlt noch bei vielen Planerinnen und Planern“, schildert Josias F. Gasser. Er ist überzeugt: „Das wird sich in den nächsten Jahren ändern.“ Die Energiewende verlange aus Effizienzgründen dichte Gebäudehüllen und damit eine hohe Qualität bei der Lüftung“, folgert der Geschäftsführer von drexel und weiss. „Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass drexel und weiss-Geräte diese hohen Ansprüche problemlos erfüllen.“

Information: www.drexel-weiss.at

Über drexel und weiss

Die drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH ist ein mittelständischer Anbieter zeitgemäßer Gebäudetechnik für energieeffiziente Gebäude. Durchdachte Systemlösungen für Heizung, Lüftung, Warmwasser und Kühlung sorgen für hohen Komfort, gesundes Raumklima und wirtschaftlichen Betrieb im Ein- und Mehrfamilienhaus, in Schulen und Gewerbebauten.

Die 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln und produzieren in Wolfurt (Vorarlberg/Österreich) eine breite Palette an Lüftungs- und Kompaktgeräten. Firmengründer Christof Drexel ist an der drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH beteiligt. Mehrheitseigentümer des Unternehmens ist seit 2013 die Josias Gasser Baumaterialien AG, ein Unternehmen der mittelständischen Gasser Gruppe.

Die Josias Gasser Baumaterialien AG mit Sitz in Chur (CH) ist auf nachhaltiges Bauen spezialisiert. Sie beschäftigt derzeit 116 MitarbeiterInnen.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH, Philipp Stefaner, Telefon 0043/5574/47895-0, Mail p.stefaner@drexel-weiss.at

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon 0043/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Georg Alfare
25.06.2018

kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen

kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen kika/Leiner: Neue Warenkreditversicherung abgeschlossen

Nach der Übernahme von kika/Leiner durch die SIGNA Gruppe ist es gelungen, in Zusammenarbeit mit euro delkredere eine Warenkreditversicherung zu gewinnen und entsprechende Verträge zu unterzeichnen. Dieser Schritt unterstreicht das hohe Vertrauen in die SIGNA Gruppe und in kika/Leiner. „Dadurch ist es möglich die geordneten Geschäftsbeziehungen zwischen unseren Lieferanten und uns wieder in Gang zu setzen," so Dr. Gunnar George, Geschäftsführer kika/Leiner. Für die Kundinnen und Kunden des Unternehmens bedeutet das, "dass, wie schon bisher, bestellte Ware garantiert geliefert wird, nun aber, durch die Kreditversicherung, eine zusätzliche Sicherheit gegeben ist", so George weiter.

Der Abschluss neuer Verträge ist ein weiterer Schritt zur nachhaltigen Zukunftssicherung des österreichischen Traditionsunternehmens kika/Leiner.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
23.03.2018

Summer Installationstechnik übernimmt HKS in Nenzing

Hermann Mühlburger (links) übergibt nach 38 Jahren seine Geschäfte an Stefan Summer. Hermann Mühlburger (links) übergibt nach 38 Jahren seine Geschäfte an Stefan Summer.

HKS-Inhaber geht in den Ruhestand – Summer verstärkt Kooperation mit Tomaselli Gabriel Bau

Die Summer Installationstechnik GmbH in Frastanz übernimmt die Geschäfte der HKS Installationen GmbH mit Sitz in Nenzing. HKS-Inhaber Hermann Mühlburger geht nach 38 Jahren in den Ruhestand. Der Frastanzer Installateurbetrieb setzt auch künftig auf Wachstum. Das Unternehmen integriert sich deshalb noch stärker in die Gruppe von Tomaselli Gabriel Bau.

38 Jahre lang führte Hermann Mühlburger seinen Installateurbetrieb in Nenzing, die HKS Installationen GmbH. „Vor der Pensionierung habe ich nach der besten Lösung für meine Kunden und meinen Mitarbeiter gesucht“, sagt HKS-Inhaber Mühlburger. Die hat er nun gefunden: Der Frastanzer Installateur Stefan Summer übernahm Anfang Februar Kundenstock und Inventar sowie Mühlburgers Mitarbeiter. Er betreut die HKS-Kunden künftig von Frastanz aus.

Wachstum und Zusammenarbeit

Geschäftsführer Stefan Summer will verstärkt Leistungen für die Gewerbebetriebe in der Region erbringen: „Die Beteiligung der Tomaselli Gabriel Bau GmbH im Jahr 2016 ermöglicht uns weiteres Wachstum. Durch die enge Zusammenarbeit können wir unseren Kunden auch attraktive Gesamtpakete für Bau und Haustechnik für Neubau und Unterhalt anbieten.“ Im Fokus bleibt der Privatbereich mit zahlreichen zufriedenen Stammkunden.

Die verstärkte Zusammenarbeit schlägt sich auch im neuen Außenauftritt nieder: Das für das Bauunternehmen typische, auf der Spitze stehende Quadrat wird auch zum Markenzeichen für den Frastanzer Installationsbetrieb. Dieser firmiert nun als Summer Installationstechnik GmbH – vormals Summer Sanitär- und Heizungstechnik Ges.m.b.H.

Fact-Box:

Summer Installationstechnik GmbH

- gegründet 1995

- 14 Mitarbeiter

- Geschäftsführer: Stefan Summer

- Gesellschafter: Stefan Summer, Tomaselli Gabriel Bau GmbH (je 50 Prozent

- Komplettanbieter in der Sanitär- und Heizungstechnik, Edelstahlverarbeitung mit Schweißen

- Info: www.stefansummer.at

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Summer Sanitär- und Heizungstechnik, Stefan Summer, Telefon +43/5522/53769, Mail stefan@stefansummer.at

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
18.12.2017

Konstanz: Bürgerforum lieferte wichtige Anregungen für das ehemalige Siemens-Areal

Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn informierte einleitend über die städtebaulichen Rahmenbedingungen des Projekts auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Konstanz-Petershausen. Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn informierte einleitend über die städtebaulichen Rahmenbedingungen des Projekts auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Konstanz-Petershausen.

Projektentwickler i+R lässt Vorschläge in den städtebaulichen Wettbewerb einfließen

Nach dem Quartiersrundgang am 10. November setzte sich ein Bürgerforum mit der Zukunft des ehemaligen Siemens-Areals in Petershausen auseinander. Mehr als 100 Konstanzer erhielten am Mittwoch Informationen zu Verkehr und Lärm und lieferten Feedback zu Nutzung, Freiraumgestaltung und Zentrumsbildung. Den Input wird Projektentwickler i+R im kommenden Jahr in den städtebaulichen Wettbewerb einfließen lassen.

Am 10. November nutzten fast 500 Konstanzer die Möglichkeit, sich vom ehemaligen Siemens-Areal zwischen Bücklestraße, Oberlohnstraße und Bahnlinie ein Bild zu machen. Am Mittwoch kamen rund 100 Interessierte zum Bürgerforum in den Wolkensteinsaal, um sich über die Zukunft des Areals in Petershausen zu informieren und ihre Wünsche zu artikulieren.

Nach der Begrüßung durch Alexander Stuchly, Geschäftsführer des Projektentwicklers i+R Wohnbau GmbH, informierte Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn über die städtebaulichen Rahmenbedingungen. Danach folgten Informationen von zwei Gutachtern: Ralf-Huber-Erler zu Verkehr und Walter Körner zu Schall.

Im Anschluss konnten sich die Teilnehmer an Thementischen im Detail über die Gutachten informieren. Zu den Themen „Nutzungen“ sowie „Freiraum und Zentrumsbildung“ konnten die Besucher Inputs erarbeiten.

Vielfalt gewünscht

Moderator Rüdiger Krisch – selbst Architekt und Stadtplaner – fasste die Ergebnisse der angeregten Diskussionen zusammen. Vielfalt war ein zentraler Wunsch der Anwesenden: Es sollen junge und ältere Menschen zu den künftigen Bewohner zählen. Bei der Bebauung soll sich Vielfalt in Form abwechslungsreicher Architektur ausdrücken.

Insbesondere die denkmalgeschützte, 5000 Quadratmeter große Shedhalle war Projektionsfläche für Nutzungswünsche, vom kulturellen Treffpunkt bis zu Einkaufsmöglichkeiten. Auch attraktive Sichtachsen und Fußwege, Mietergärten und Carsharing wurden ins Spiel gebracht. Krisch zusammenfassend: „Das Quartier soll die Qualität der Altstadt haben.“

„Das Bürgerforum war ein schöner Erfolg für die Idee, ein lebendiges, gemischt genutztes Quartier mitten in Petershausen entstehen zu lassen“, resümierte Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn. Alexander Stuchly ergänzte: „Unsere Erfahrung aus zahlreichen Projekten zeigt, dass das Einbeziehen der Bürger und Bürgerinnen vor Ort sehr wichtig ist. Wir nehmen das sehr ernst.“

Die nächsten Schritte

Die Analysephase ist damit abgeschlossen. Nach Aufbereitung der Inputs wird der Projektentwickler den städtebaulichen Realisierungswettbewerb ausloben. Die Ergebnisse daraus werden den Konstanzern wiederum präsentiert. Erst danach beginnt die Bauleitplanung.

Information: www.dietrich-wohnbau.de/de/konstanz-siemensareal

Fact-Box:

Quartiersentwicklung Bücklestraße 1 – 5 (ehemaliges Siemens-Areal)

- Fläche: ca. 70.700 m2

- Lage: zwischen Bücklestraße, Oberlohnstraße und Bahnlinie

- gemischte Bebauung: Wohnungen, Gewerbe, Freifläche

- nächster Meilenstein: Auslobung eines städtebaulichen Wettbewerbs 2018

- Abbruchbeginn: voraussichtlich 2020

Rückfragehinweis für Journalisten:

i+R Wohnbau, Tamara Bierer, Telefon +49/152/08000125, Mail t.bierer@ir-gruppe.com

Pzwei. Pressearbeit, Werner F. Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Chris Danneffel/i+R Gruppe
18.06.2018

Giganten haben es einfacher

Billig, schnell, bequem: Den meisten Konsumenten ist es egal, wo Online-Riesen ihre Steuern bezahlen. Für den Staat und die EU ist es längst ein ernstes Problem für alle. Billig, schnell, bequem: Den meisten Konsumenten ist es egal, wo Online-Riesen ihre Steuern bezahlen. Für den Staat und die EU ist es längst ein ernstes Problem für alle.

Große und erfolgreiche US-Konzerne wie Google, Amazon, Apple etc. machen auch in Österreich Millionengeschäfte. Sie zahlen aber keine Steuern. Alles völlig legal. Sie hinterziehen nichts, sondern nutzen das, was die EU ihnen anbietet. Etwa Irland, wo die Steuern am tiefsten sind. Ein schönes Headquarter dort und schon bezahlt man keine Steuern.

Auf den ersten Blick, denkt sich der einzelne, kleine Konsument wenig, wenn er bei einem Online-Riesen bestellt oder dessen (Nachrichten-)Dienste täglich nutzt. Schließlich sind wir alle längst in einer digitalen Welt angekommen. In einem durchgeplanten Alltag, der zeitlich wenig Spielraum lässt, wollen wir alles schnell, bequem und billig (das könnte sich künftig mit möglichen 12-Stunden-Tagen verschärfen). Fakt ist jedenfalls, dass Riesen wie Amazon den heimischen Handel und Medien stark bedrängen, Geschäfte schließen und Arbeitsplätze verloren gehen. Eine unschöne Entwicklung.

Bis dato wurde keine Lösung gefunden, digitale Gewinne auch dort zu besteuern, wo sie erwirtschaftet werden. Österreichs Ratspräsidentschaft könnte eine wichtige Rolle bei einer Digitalsteuer auf europäischer Ebene spielen. Es wird viel Arbeit sein, die Positionen der Mitgliedsstaaten in Einklang zu bringen. Einen Versuch ist es wert. Denn ein alleiniges nationales Vorhaben dürfte schwierig sein. Gut, dass erste Modellvorschläge seitens der Regierung am Tisch liegen. Diese würden zu der im März von der EU als Zwischenlösung präsentierten Digitalsteuer für Internetkonzerne passen. Es würde Riesen mit Jahresumsätzen von mehreren hundert Millionen Euro im In- und Ausland treffen. Es liegt an uns, diese Unfairness zu beenden.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Tiroler Tageszeitung Leitartikel von Liane Pircher
27.09.2017

2030 drei Mal soviel Windstrom in EU

Die Summe von 323 GW Windkraftleistung könnte jährlich Emissionen von 382 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Die Summe von 323 GW Windkraftleistung könnte jährlich Emissionen von 382 Millionen Tonnen CO2 einsparen.

WindEurope, der Dachverband der Windbranche in Europa, hat die mögliche Windkraftentwicklung bis 2030 präsentiert. 30% des Stromverbrauchs in Europa könnte 2030 durch die Windenergie bereitgestellt werden. Voraussetzung dafür sind aber stabile Rahmenbedingungen. „Derzeit ist die Zukunft der Branche unsicher“, bemerkt Giles Dickson, Geschäftsführer von WindEurope und fordert:

„Die Windbranche braucht bindende und ambitionierte Ziele und klare Rahmenbedingungen bis 2030.“ Der Dachverband der Windbranche in Europa (WindEurope) hat zwei Berichte präsentiert, welche die Entwicklung der Windenergie bis 2030 skizzieren. Derzeit stehen in Europa Windräder mit einer Leistung von rund 160 GW und decken rund 11% des Stromverbrauchs ab. Bis 2030 könnte sich die Windkraftleistung in Europa auf 323 GW verdoppeln und sich der Anteil am Stromverbrauch auf 30% verdreifachen. „Könnten wohl gemerkt“, so Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Denn dafür bedarf es stabiler und langfristiger Rahmenbedingungen in ganz Europa.“ Bei optimalen Bedingungen wäre sogar ein Ausbau der Windkraft auf knapp 400 GW möglich. Die Österreichische Windkraftleistung der bestehenden und genehmigten Windräder beläuft sich mittlerweile auf rund 3,5 GW. Bis 2030 könnte die heimische Windkraftleistung auf 6,7 GW steigen.

WindEurope Szenario 2030: Zahlen und Fakten

Die Summe von 323 GW Windkraftleistung könnte jährlich Emissionen von 382 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Bis 2030 würden 239 Milliarden Euro in der Windbranche investiert werden. 2030 wären 569.000 Personen in der Windbranche beschäftigen. Durch den Ausbau der Windenergie könnte die Menge an benötigten fossilen Brennstoffen stark reduziert werden, sodass 13,2 Milliarden Euro pro Jahr weniger ins Ausland abfließen.

Österreichische Politik entscheidend

„Auch wenn die Windenergie mittlerweile die billigste Stromerzeugungstechnologie ist, ist die Zukunft der Branche unsicher“, bemerkt Dickson und setzt fort: „Die Windbranche braucht bindende und ambitionierte nationale Energie- und Klima-Aktionspläne.“ Hier muss es zu einer Änderung der Zielsetzungen auf europäischer Ebene kommen. Das 27% Ziel für erneuerbare Energien muss auf Grund des Klimaabkommens von Paris nach oben revidiert werden. Die europäischen Ökostromerzeuger sprechen sich für eine Ziel von 40% erneuerbare Energien aus. Dazu ist gerade das sogenannte Winterpaket auf europäischer Ebene in Diskussion. Ziel ist es, dass mit vielen Änderungen im Energiesektor die Energiewende vorangetrieben wird. Die gesetzlichen Regelungen sollen an die Bedürfnisse der erneuerbaren Energien angepasst werden. In den aktuellen Gesetzesentwürfen wurde die Atomenergie aber komplett ausgespart und die fossile Stromerzeugung nur am Rande betrachtet. „Die Bevorzugung von Atomenergie, Kohle und Gas muss endlich beendet werden“, fordert Moidl und setzt fort: „Hier bedarf es wesentlicher Änderungen, damit die erneuerbaren Energien die Energieversorgung wirklich übernehmen können.“ Mitte 2018 wird Österreich den EU-Ratsvorsitz innehaben und das Winterpaket endverhandeln. „Hier muss die österreichische Politik die Chance nutzen, die Weichen für ein erneuerbares Energiesystem in Europa zu stellen“, bemerkt Moidl abschließend.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
31.08.2017

1zu1 Prototypen übernimmt Geschäft der insolventen W&W;Plastic GmbH

Die beiden Eigentümer und Geschäftsführer von 1zu1 Prototypen in Dornbirn, Hannes Hämmerle (links) und Wolfgang Humml Die beiden Eigentümer und Geschäftsführer von 1zu1 Prototypen in Dornbirn, Hannes Hämmerle (links) und Wolfgang Humml

Produktion wird am bestehenden Standort fortgeführt – Angebot an Mitarbeiter

1zu1 Prototypen übernimmt per 1. September das Geschäft der W&W;Plastic GmbH, die am Montag Konkurs angemeldet hatte. Die Produktion wird am bestehenden Standort der W&W;Plastic GmbH in Dornbirn fortgesetzt. Die zwölf Mitarbeiter können zu 1zu1 Prototypen wechseln. Maschinen und Warenlager werden von 1zu1 gekauft.

Die W&W;Plastic GmbH produziert in der Haldengasse in Dornbirn Kunststoffteile im Spritzguss. Besonderes Know-how hat das Unternehmen beim Bedrucken und Prägen von Kunststoff- und Metallteilen und anderen Materialien sowie beim Einfärben von Kunststoffteilen.

Der Geschäftsführer von 1zu1 Prototypen, Hannes Hämmerle, sieht große Synergien: „Mit diesen Dienstleistungen können wir unser Angebot beim Drucken und Prägen erweitern. Davon profitieren die bestehenden Kunden von 1zu1 Prototypen. Auch die Kunden von W&W;Plastic können wir beinahe lückenlos weiter beliefern.“

Maschinen und Warenlager übernommen

1zu1 Prototypen wird Maschinen und Warenlager des insolventen Mitbewerbers aus der Konkursmasse erwerben. Alle zwölf Mitarbeiter haben ein Angebot erhalten, zu 1zu1 Prototypen zu wechseln. Der bisherige Produktionsstandort von W&W;Plastic wird gemietet, um die Produktion nahtlos fortzusetzen.

1zu1 Prototypen gehört europaweit zu den führenden Anbietern von 3D-Druck, Rapid Prototyping und Rapid Tooling. Die 160 Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 17 Millionen Euro. Im Spritzguss bietet das Hightech-Unternehmen bisher die Produktion von Kleinserien bis maximal 100.000 Stück an. Dafür setzt 1zu1 Spritzgusswerkzeuge aus Aluminium ein, die besonders schnell und kostengünstig zu fertigen sind. Seit knapp zwei Jahren produziert 1zu1 Spritzgussteile auch im Reinraum, beispielsweise für Anwendungen in der Medizintechnik.

Info: www.1zu1prototypen.com

Über 1zu1 Prototypen

1zu1 Prototypen mit Sitz in Dornbirn/Vorarlberg gehört europaweit zu den führenden Anbietern von 3D-Druck, Rapid Prototyping und Rapid Tooling. Für Kunden wie Daimler, MTU Aero Engines, Playmobil oder Roche Diagnostics erstellt das Unternehmen Modelle und Kleinserien in Kunststoff und Metall. Für die Fertigung setzt 1zu1 Prototypen die gängigsten Rapid-Prototyping-Verfahren ein, insbesondere den 3D-Druck und verschiedene Kunststoff- und Metallgussverfahren. Besonders die Fertigungsverfahren zur Modellerstellung und das Geschäftsfeld „Rapid Tooling“ wurden dazu in den vergangenen Jahren stark erweitert.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle. Am Beginn standen eine Betriebsfläche von 250 Quadratmetern, zwei Mitarbeiter und zwei Vakuumgießanlagen. Heute erwirtschaften rund 130 Fachkräfte und 30 Lehrlinge einen Umsatz von etwa 17 Millionen Euro in unterschiedlichsten Technologien, die unter den Begriffen 3D Drucken, Rapid Prototyping, Rapid Tooling und Additive Manufacturing bekannt sind.

Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als bestes Familienunternehmen Vorarlbergs (2016), mit dem Preis der Hans-Huber-Stiftung für die Förderung des Berufsnachwuchses (2014) oder beim KMU-Wettbewerb „Säulen der Wirtschaft“ (2011‘) sowie als ausgezeichneter Lehrbetrieb.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

1zu1 Prototypen, Ing. Hannes Hämmerle, Telefon +43/5572/52946-210, Mail hannes.haemmerle@1zu1prototypen.com

Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Darko Todorovic
08.08.2017

Unwetter können Fernbleiben vom Arbeitsplatz rechtfertigen

Bei Dienstverhinderung muss Entgelt weiter bezahlt werden Bei Dienstverhinderung muss Entgelt weiter bezahlt werden

Wer aufgrund von Naturereignissen wie heftigen Unwettern, Überflutungen und Murenabgängen nicht oder nicht pünktlich zur Arbeit kommen kann, braucht keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu fürchten. Es handelt sich um einen Verhinderungsgrund, der das Fernbleiben rechtfertigt. Man muss aber alles Zumutbare unternehmen, um zur Arbeit zu kommen, und man muss den Arbeitgeber von der Verspätung bzw. der Verhinderung informieren.

Das Gleiche gilt für den Fall, dass Kindergarten oder Schule wegen des Unwetters geschlossen bleiben, und Eltern die Kinderbetreuung übernehmen müssen.

Seit 2014 gibt es die Entgeltfortzahlung in Katastrophenfällen nicht nur für Angestellte, sondern auch für ArbeiterInnen. Während bei Angestellten der Entgeltfortzahlungsanspruch beim Ausfall in der Arbeit gesetzlich fix geregelt ist, gab es bis 2013 bei den ArbeiterInnen abweichende Regelungen. Der ÖGB hatte sich erfolgreich für diese Angleichung eingesetzt.

Für Angestellte regelt § 8 Abs. 3 Angestelltengesetz, wann trotz Dienstverhinderung das Entgelt weiterbezahlt werden muss. Dieser Gesetzesstelle zufolge behalten Angestellte den Anspruch auf Entgelt, wenn sie durch wichtige, ihre Person betreffende Gründe ohne Verschulden während einer verhältnismäßig kurzen Zeit an der Dienstleistung verhindert sind.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
19.02.2018

Österreich: 33 Privatinsolvenzen pro Werktag

Österreich: 33 Privatinsolvenzen pro Werktag Österreich: 33 Privatinsolvenzen pro Werktag

Die endgültigen Zahlen der Creditreform Privatinsolvenzstatistik für das Gesamtjahr 2017 zeigen, dass sich der Trend mit sinkenden Insolvenzfällen kontinuierlich im Lauf des vergangenen Jahres aufgrund der erwarteten Reform des Insolvenzrechts verfestigt hat. Die Zahl der Insolvenzen von Privatpersonen ging um 11,3% auf 8.176 Verfahren zurück. Weniger Insolvenzen hat es zuletzt 2006 gegeben. Die Anzahl der eröffneten Schuldenregulierungsverfahren ist hierbei um 13% auf rund 7.000 Verfahren gesunken, die mangels Vermögen abgewiesenen Insolvenzanträge sind dagegen um 2,2% auf knapp über 1.100 Fälle angestiegen.

Die Gründe für das finanzielle Scheitern von Privatpersonen sind vielschichtig: Verlust des Arbeitsplatzes infolge der für Österreich hohen Arbeitslosigkeit, gescheiterte Selbständigkeit oder ein persönlicher Schicksalsschlag. Allen Insolvenzschuldnern gemeinsam ist aber immer auch der mangelnde Überblick über die eigene finanzielle Lage. Online-Bestellungen, Ratenkäufe und Selbstüberschätzung beim Gang in die Selbständigkeit liegen den Privatinsolvenzen oft zugrunde. Hauptgläubiger sind Banken, Versicherungen, Mobilfunkbetreiber und Online-Shops.

Bundesländervergleich: 12 von 10.000 Erwachsenen sind zahlungsunfähig/überschuldet

Ein Bundesländer-Vergleich zeigt die stärksten Rückgänge in den Bundesländern Burgenland (-14,9%), Oberösterreich (-14,2%) und Wien (-13,3%). Die größte Insolvenzbetroffenheit herrscht traditionell in der Bundeshauptstadt: 21 von 10.000 erwachsenen Wienern wurden insolvent. 37% aller Insolvenzen fanden hier statt. Österreichweit wurden hingegen knapp 12 von 10.000 Erwachsenen zahlungsunfähig.

Conclusio 2017 – Ausblick 2018

Als im Frühjahr 2017 die Pläne der damaligen Bundesregierung auf eine Reform der Privatinsolvenz (Stichwort: schnellere Entschuldung auch mit einer 0%-Quote) bekannt wurden, ging die Zahl der Insolvenzanträge rapide zurück. Alle warteten auf den Beschluss in der letzten Nationalratssitzung und dem Inkrafttreten am 1. November. Seit diesem Datum steigen die Insolvenzanträge und – eröffnungen wieder. Im Jänner 2018 gab es mit einem Plus von rund 67% einen Rekord an Neueröffnungen. Auch wenn sich die erste Euphorie legen wird, ist wahrscheinlich mit rund 10.000 Privatinsolvenzen in heurigen Jahr zu rechnen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
04.07.2017

GRASS stellt Geschäftsführung neu auf

Die neue Geschäftsführung des Beschlägeherstellers GRASS (von links): André Stiller, Thomas Zenker und Thomas Müller. Die neue Geschäftsführung des Beschlägeherstellers GRASS (von links): André Stiller, Thomas Zenker und Thomas Müller.

Der Vorarlberger Beschlägehersteller GRASS GmbH passt seine Geschäftsführung den künftigen Anforderungen an. Thomas Zenker, bisher Werksleiter in Götzis, übernimmt ab sofort den Geschäftsbereich „Operations“ und wird Sprecher der Geschäftsführung. Thomas Müller verantwortet als Geschäftsführer die Entwicklung des Produktsortiments. Neuer Leiter für interne Services wird André Stiller. Der bisherige Geschäftsführer Christoph Walter verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch.

Rekordumsatz, volle Auftragsbücher, ausgelastete Produktionskapazitäten: Der Vorarlberger Beschlägehersteller GRASS hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Nun stellt sich das Unternehmen organisatorisch und personell neu auf.

Dipl.-Ing. Thomas Zenker übernimmt ab sofort den Geschäftsbereich „Operations“ und wird Sprecher der Geschäftsführung. Der 50-Jährige leitet seit zwei Jahren erfolgreich den Produktionsstandort in Götzis. Dipl.-Ing. Thomas Müller wird künftig den neuen Bereich „Products“ in der Geschäftsführung verantworten. In diesem sind Produktentwicklung und Produktmanagement zusammengefasst, um auf die Innovationskraft des Unternehmens zu fokussieren.

Neu in der GRASS-Geschäftsleitung ist techn. Dipl.-Kfm. André Stiller. Der erfahrene Finanzexperte übernimmt den Bereich interne Services und verantwortet damit die Bereiche Controlling, Finanzbuchhaltung, Human Resources und IT. André Stiller war zuletzt CFO der zum Würth-Konzern gehörenden Würth Elektronik/ICS-Gruppe. Die Geschäftsbereiche Vertrieb und Marketing verantwortet interimistisch Vertriebsmanager Andreas Vogel. Die Position soll bis Jahresende mit einem Geschäftsführer neu besetzt werden.

Der bisherige Geschäftsführer Christoph Walter verlässt das Unternehmen per Ende Juli auf eigenen Wunsch. Er hat sich nach 18 verdienstvollen Jahren entschieden, eine neue Herausforderung anzunehmen. Der Aufsichtsrat bedankt sich bei Christoph Walter für seinen langjährigen und unermüdlichen Einsatz in der GRASS-Gruppe und wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute.

Abstimmung im Unternehmen verstärken

Thomas Zenker wird im Unternehmen „die Abstimmung zwischen den einzelnen Standorten vorantreiben, GRASS als Gruppe stärken und so die Potenziale besser nützen“. Die hervorragende Auftragslage sei derzeit gleichzeitig eine Herausforderung für die Produktion, die nur gemeinsam zu schaffen sei. Die 2015 eingeschlagene Strategie von GRASS wird konsequent fortgesetzt: „Wir nehmen lediglich organisatorische Anpassungen vor, um die aktuellen Markterfolge nachhaltig zu sichern“, erläutert Zenker.

GRASS beschäftigt derzeit 1.800 Mitarbeiter an 18 Standorten. Das Unternehmen erzielte 2016 einen Rekordumsatz von 330 Millionen Euro (ein Plus von vier Prozent gegenüber 2015 exklusive der Sparte Automotive). Mit mehr als 200 Vertriebspartnern in 60 Ländern gehört GRASS zu den weltweit führenden Spezialisten für Bewegungs-Systeme in der Möbelindustrie.

Info: http://www.grass.eu/

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

GRASS GmbH, Andreas Marosch, +43/5578/701-4160, Mail andreas.marosch@grass.eu

Pzwei. Pressearbeit, Werner Sommer, Telefon +43/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: Lisa Mathis
01.12.2017

Toni’s Stellungnahme zur Salmonellen-Berichterstattung

Toni’s Stellungnahme zur Salmonellen-Berichterstattung Toni’s Stellungnahme zur Salmonellen-Berichterstattung

DI Christian Winter, Qualitätsmanager bei Toni’s Freilandeier: „Es existieren engmaschige Kontrollmechanismen, die genau dann greifen und umgesetzt werden müssen, wenn es die Situation verlangt. Wir sehen es als unsere Pflicht an, unseren Kundinnen und Kunden die maximale Produktsicherheit zu bieten und alle erforderlichen Schritte einzuleiten um Sicherheit und Qualität zu gewährleisten. In unserem Verständnis ist Transparenz notwendig um Glaubwürdigkeit zu schaffen, die auch dann gelebt wird, wenn es für ein Unternehmen unangenehm wird.“

Um auf den konkreten Vorfall nochmals einzugehen: Es handelt sich bei dem Betrieb um einen langjährigen Toni‘s Partnerbetrieb aus der Steiermark. Dieser Betrieb betreut 1500 Freilandlegehennen und arbeitet nach strengsten Auflagen und entsprechend verschiedenen Gütesiegelkriterien.

Nach Bekanntwerden des positiven Befundes, wurden keine Eier von diesem Betrieb ausgeliefert und eine sofortige Betriebssperre umgesetzt. Jährlich werden bei unseren Betrieben rund 550 Salmonellenproben durch die Betreuungs-, bzw. Amtstierärzte gezogen und untersucht. Das bedeutet, dass laut der gesetzlichen Geflügel- und Hygieneverordnung jede Herde alle 15 Wochen routinemäßig auf Salmonellen getestet wird. Darüber hinaus werden alle Legehennen bei der Aufzucht vorsorglich gegen Salmonellen geimpft (per Schluckimpfung über das Trinkwasser). Auch in diesem vorliegenden Fall war die Salmonellenkontrolle der Herde bei der Einstallung negativ und erst später führte eine Eintragung zu dem Salmonellenbefall.

Wie bereits erwähnt, können in Frage kommende Produkte (Erzeugercode auf dem Ei: 1-AT-3551199, Mindesthaltbarkeitsdatum: 30.11.2017, 01.12.2017, 03.12.2017) in den entsprechenden Filialen des Lebensmittelhandels zurückgebracht werden. Kunden erhalten den vollen Kaufpreis, auch ohne Kassazettel rückerstattet.

Wir meinen, dass gerade unseren Konsumenten, dieses verantwortungsvolle Handeln wichtig ist und sie daher auch ihr Vertrauen in uns und unsere Produkte setzen. Nur durch die Unterstützung unserer Konsumenten, können wir unsere Arbeit im Sinne der artgerechten Legehennenhaltung und für den Ersatz der kleinstrukturierten Landwirtschaft vorantreiben. Wir entschuldigen uns, wenn solche Nachrichten womöglich zu Verunsicherungen führen. Daher bitten wir alle Personen, sich an uns zu wenden, um Fragen oder Anliegen direkt behandeln zu können.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
23.06.2017

Verkaufspoker: Chinesen erhalten Aquion Energy Zuschlag

Helmut Mayer, Geschäftsführer Helmut Mayer, Geschäftsführer

• BlueSky Energy in Kooperationsverhandlung mit asiatischen Technologieproduzenten

• Asiaten bauen sichere Stromspeicherung auf Salzwasserbasis deutlich aus

Der Oberösterreichische Stromspeicherspezialist BlueSky Energy hat als einziges europäisches Unternehmen beim Bieterprozess des insolventen amerikanischen Batterieherstellers Aquion mitgeboten. Das chinesische Unternehmen Juline-Titans LLC hat den Zuschlag erhalten. Die intensiven Kaufbemühungen der insgesamt drei asiatischen Mitbieter verdeutlicht, dass die Salzwassertechnologie als sicherer Stromspeicher mit Zukunft gesehen wird. Die langfristige Verfügbarkeit der GREENROCK Gesamtspeicherlösung ist dadurch sichergestellt. Die chinesischen Unternehmen haben auf Grund der großen Kompetenz im Bereich Stromspeicherung bereits Verhandlungen mit BlueSky Energy aufgenommen.

Der Bieterprozess um die Assets des insolventen Batterieherstellers Aquion ist entschieden. Im Zuge einer Auktion im amerikanischen Delaware hat das chinesische Unternehmen Juline-Titans LLC den Zuschlag erhalten.

„Dadurch ist gewährleistet, dass die Salzwassertechnologie weiterhin entwickelt wird“, erklärt Helmut Mayer, Geschäftsführer von BlueSky Energy. „Die intensiven Kaufbemühungen der insgesamt drei asiatischen Mitbieter haben uns bestätigt, dass wir auf die richtige Technologie setzen.

Der österreichische Stromspeicher Spezialist BlueSky Energy hat als einziges europäisches Unternehmen mitgeboten. BlueSky Energy war der Erstbieter um die Aquion Kerntechnologie. "Unser Business Case war genau kalkuliert, der Betrag war für ein erfolgreiches Fortführungskonzept zu hoch, argumentieren die BlueSky Energy Eigentümer Horst Wolf und Hansjörg Weisskopf die Entscheidung nicht höher geboten zu haben.

Erfolgsgeschichte von GREENROCK wird fortgesetzt

Unsere Gesamtspeicherlösung auf Salzwasserbasis stellt aktuell den sichersten und umweltfreundlichsten Stromspeicher am Markt dar“, so Mayer. „In unseren herkömmlichen Kernmärkten Österreich und Deutschland wurden heuer bis jetzt rund 100 Stromspeicher verkauft. Auch international sorgt der einzige Stromspeicher, der weder brennen noch explodieren kann, für großes Interesse. Der Kundenkreis reicht über Europa hinaus bis nach Afrika. Anfragen kommen aus der ganzen Welt", erklärt Mayer.

Über BlueSky Energy- GREENROCK

BlueSky Energy ist der Spezialist für stationäre Stromspeicher-Lösungen. Das Unternehmen mit Sitz im Oberösterreichischen Vöcklamarkt entwickelte GREENROCK, die sicherste und umweltfreundlichste stationäre Stromspeicher-Lösung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lithium-Ionen Lösungen setzt das Unternehmen auf Salzwasser-Technologie. Diese ist nicht entflammbar oder explosiv, berührungssicher und absolut wartungsfrei. GREENROCK Speicherlösungen eignen sich perfekt für Eigenheim und KMU, die ihren erzeugten Strom energieautark für den Eigenverbrauch optimieren möchten. Die Technologie hat sich bereits bei zigtausenden Haushalten erfolgreich im Einsatz bewährt. GREENROCK ist eine anschlussfertige Gesamtspeicherlösung, die sich auch in die gängigsten Smart Home Systeme via Modbus integrieren lässt (optional auch als Notstromsystem). Mittels APP-Anwendung lassen sich Energieflüsse statistisch darstellen und auswerten. Elektroinstallateure schätzen bei dieser Speicherlösung die einfache Installation (Plug & Play). Die umweltfreundliche Salzwassertechnologie wird gefördert und hat als einziges Speicherprodukt das Zertifikat „cradle to cradle ©“ erhalten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Herbert K. / Foto: Greenrock
05.12.2017

Stanz: i+R realisiert Mehrfamilienhaus im Ortsteil Wonne

Das neue Mehrfamilienwohnhaus mit Satteldach nach dem Entwurf der Innsbrucker Architekten Lutz/Amann fügt sich gut in die dörfliche Struktur der 600-Einwohner-Gemeinde Stanz ein. Das neue Mehrfamilienwohnhaus mit Satteldach nach dem Entwurf der Innsbrucker Architekten Lutz/Amann fügt sich gut in die dörfliche Struktur der 600-Einwohner-Gemeinde Stanz ein.

Innsbrucker Architekten Lutz/Amann gewinnen Architektur-Wettbewerb

In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Stanz (Landeck) entwickelt die i+R Wohnbau derzeit ein Mehrfamilienwohnhaus im Ortsteil Wonne. Als Sieger des Architektur-Wettbewerbs ging das Innsbrucker Architekturbüro Florian Lutz und Daniela Amann hervor. Der Baubeginn ist im Sommer 2018 geplant.

In der knapp 600-Einwohner-Gemeinde Stanz im Bezirk Landeck entsteht im Ortsteil Wonne ein Mehrfamilienhaus. Um die städtebauliche Qualität hinsichtlich der dörflichen Struktur und der Topografie des Geländes zu gewährleisten, lud der Projektentwickler und Bauträger i+R Wohnbau fünf Architekturbüros aus Vorarlberg und Tirol zum Wettbewerb.

„Wir haben beste Erfahrungen mit Architektur-Wettbewerben. Die Ergebnisse sind von hoher Qualität und stoßen meist auf größere Akzeptanz. Dazu braucht es eine Jury, in der neben Fachpreisrichtern auch die Vertreter der Kommune ein Stimmrecht haben“, sagt Alexander Stuchly, Geschäftsführer der i+R Wohnbau. Der in Vorarlberg führende Projektentwickler und Bauträger ist seit diesem Herbst auch in der Tiroler Landeshauptstadt mit einem Büro vertreten.

Innsbrucker Architekturbüro als Sieger

Zum Wettbewerb geladen waren insgesamt fünf namhafte Architekturbüros aus Vorarlberg und Tirol, von denen zwei Büros durch die Gemeinde Stanz nominiert wurden. Als Sieger ging nach eingehender Diskussion einstimmig der Entwurf der Innsbrucker Architekten Florian Lutz und Daniela Amann hervor, der architektonisch und städtebaulich überzeugte.

Hochwertiger Entwurf

Der Siegerentwurf sieht für das 1.348 Quadratmeter große Grundstück ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus mit Satteldach vor, das gut im ortsbaulichen Kontext steht. Insgesamt sollen neun Wohnungen entstehen. „Die Begegnungszone des Gebäudes als halböffentlicher Bereich zum Dorf hin orientiert, hat eine hohe Qualität“, so ein Auszug aus der Begründung der Jury. Für Bürgermeister Martin Auer „eine überzeugende Lösung mit viel Entwicklungspotenzial“. Der Wettbewerb habe eine Palette von Lösungsmöglichkeiten hervorgebracht, freut sich der Gemeindechef über die eingereichten hochwertigen Entwürfe.

Der nächste Schritt ist die Baugenehmigung des Projekts. Im Frühjahr 2018 soll die Baueingabe erfolgen, der Baustart ist im Sommer geplant.

Infos: www.ir-wohnbau.at

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Caroline E. / Foto: i+R Wohnbau GmbH
18.09.2017

Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen

Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen Vöslauer mit weniger Umsatz, aber sprudelnden Gewinnzahlen

Österreichs größter Hersteller von Mineralwasser, die Vöslauer Mineralwasser AG, hat 2016 Umsatzerlöse in Höhe von 96,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Das ist ein Rückgang um 4,7 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2015. Das in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Ergebnis vor Steuern hingegen ist um 9,4 Prozent auf 10,4 Millionen Euro empor geklettert, der Bilanzgewinn sogar um 15,7 Prozent auf fast 27 Millionen Euro. Diese Angaben entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst der vor kurzem veröffentlichten Firmenbilanz.

Von den von Vöslauer erzielten Umsatzerlösen entfallen 86,4 Millionen auf die Eigenerzeugung alkoholfreier Getränke, mehr als 6,3 Millionen auf die Lohnabfüllung und 3,3 Millionen auf Handelswaren. Dazu kommen noch sonstige Erlöse, wie Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung. In Lizenz erzeugt die Vöslauer Mineralwasser AG am Produktionsstandort Bad Vöslau auch die bekannten Limonadenmarken Almdudler, Pepsi Cola und Seven up.

Die Domäne von Vöslauer ist der österreichische Markt. 2016 hat die Mineralwasserfirma rund 84,6 Millionen Euro im Inland erwirtschaftet, 11,3 Millionen im EU-Ausland und mehr als 700.000 in Drittstaaten. Im Jahresdurchschnitt beschäftigt Vöslauer rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn

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