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Wirtschaft

01.06.2020

Der Event-Branche mit 140.000 Beschäftigten steht das Wasser bis zum Hals

Ein Wirtschaftszweig, den die Corona-Krise besonders hat getroffen hat, ist die Event-Branche. Seit 16. März steht das Geschäft der Veranstalter, Musiker, Bühnenbauer, Zeltaufsteller, TV-, Licht- und Tontechniker oder Caterer praktisch still. Staatliche Unterstützung haben die Betroffenen bis jetzt nicht erhalten. „Bei uns ist noch kein einziger Euro angekommen“, kritisiert Günther Polder, Geschäftsführer der auf Fernseh-Außenübertragungen und -aufzeichnungen spezialisierten Firma Euro TV Production GmbH aus St. Veit an der Gölsen im Bezirk Lilienfeld. Er ist Sprecher einer Branche, die in der Wirtschaftskammer in verschiedenen Sparten organisiert ist, nun aber mit ihren Anliegen und Forderungen geschlossen auftreten will.

In einem Interview mit der Wochenzeitung „medianet“ macht Polder seinem Ärger über die Versäumnisse Luft. „Wenn wir die gesamte Event- und TV-Branche hernehmen, brauchen wir uns auch vor einer AUA nicht zu verstecken“, sagt er. Denn zusammengerechnet seien in diesem Wirtschaftssektor in Österreich rund 140.000 Personen beschäftigt. Doch während man mit der Fluggesellschaft über ein Rettungspaket verhandle, „redet man mit uns überhaupt nicht.“

Dabei geht es für viele Unternehmen, die im Veranstaltungswesen arbeiten und nach einer IHS-Studie aus 2017 eine jährliche Wertschöpfung von 8,9 Milliarden Euro generieren, um das nackte wirtschaftliche Überleben. „Bis auf Pressekonferenzen und Floskeln kommt nichts. Fakt ist, dass spätestens in drei, vier Wochen die ersten Insolvenzen eintreten werden“, warnt Polder.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn ..
22.07.2019

Steter Tropfen

„Von der Wiege bis zur Bahre — Formulare, Formulare“: „Von der Wiege bis zur Bahre — Formulare, Formulare“:

„Von der Wiege bis zur Bahre — Formulare, Formulare“:

Schon lange gehört dieser Stoßseufzer in unserem Sprachgebrauch zum selbstverständlichen Vokabular.

Und nicht recht viel weniger lange hören wir die hochheiligen Versprechen, dass der Bürokratie der Kampf angesagt werden muss und auch wird. Natürlich leiden insbesondere die Unternehmen unter der zu bewältigenden Papierflut, einer Vielzahl von Vorgaben, von der verpflichtenden Installierung von Beauftragten für dieses und jenes. Schließlich verursacht das alles Kosten, die verdient werden müssen— was der Konkurrenzfähigkeit nicht gerade gut tut.

Eines darf freilich auch nicht übersehen werden: Die Regelungsflut resultiert zum Teil auch daraus, dass aus Anlass-Mücken Bürokratie-Elefanten gemacht werden. Die Neigung, möglichst viel kasuistisch zu regeln, scheint offenbar stärker zu sein als das Vertrauen in Hausverstand und Selbstverantwortung. Eigentlich ist es verwunderlich, dass nicht auf jedem Messer vermerkt sein muss, dass man sich damit verletzen kann.

Klar ist aber auch, dass man vor der Bürokratie nicht kapitulieren darf. Und so kann man jeder Ansage, etwas dagegen zu tun, nur den bestmöglichen Erfolg wünschen. Steter Tropfen höhlt ja den Stein.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn / Quelle: Oö. Volksblatt / Markus EBERT
11.05.2020

„Wirtshaus-Paket“: Nur ein Tropfen auf den heißen Stein

„Wirtshaus-Paket“: Nur ein Tropfen auf den heißen Stein „Wirtshaus-Paket“: Nur ein Tropfen auf den heißen Stein

„Diese 500 Millionen sind bloß ein Tropfen auf den heißen Stein“, sagt NEOS-Wirtschafts- und Tourismussprecher Sepp Schellhorn zum heute präsentierten „Wirtshaus-Paket“. „Es ist so, als würde man einem schweren Allergiker ein Taschentuch reichen.“

Das Problem sei, so Schellhorn, dass die Gastronomie in den vergangenen 33 Jahren, in denen die ÖVP immer den Wirtschaftsminister gestellt hat, mit überbordenden Auflagen und Regulatorien, Bürokratiewahnsinn und explodierenden Lohnkosten zugeschüttet wurde. „Das hat sich massiv auf die Rentabilität in der Gastro ausgewirkt. Eine Studie von Professor Friedrich Schneider der JKU Linz zeigt, dass die Umsatzrentabilität in der Gastro 1,4 Prozent beträgt. Das heißt: Bei 1000 Euro Umsatz bleiben dem Wirt gerade einmal 14 Euro Gewinn. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die heimische Gastronomie nicht dazu in der Lage war, Rücklagen für Krisen zu bilden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kosten einfach zu viel - und verdienen zu wenig. Von einer Lohnerhöhung von einem Euro bleiben ihnen gerade einmal 40 Cent übrig.“

Das Problem in der Gastronomie sei also systemisch. Schellhorn: „Was die Regierung jetzt macht, ist maximal eine Symptombehandlung. Es braucht aber endlich Reformen im System, damit die heimische Gastronomie wieder selbst Rücklagen bilden, überleben und aus der Krise kommen kann.“

NEOS fordern daher ein echtes Gastro-Rettungspaket, das den Namen auch verdient - mit einer massiven Senkung der Lohnnebenkosten und einem raschen Bürokratieabbau: „Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern muss endlich mehr Netto von weniger Brutto bleiben, die Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen dringend neben den steuerlichen auch regulatorische Entlastungen. Aktuell wendet jedes EPU vier Wochen im Jahr für Bürokratie auf, Klein- und Kleinstunternehmen sogar zwei Wochen für jeden Beschäftigten. Das ist der Tod für jede Branche, da muss man ansetzen, dagegen helfen auch 500 Millionen bei Weitem nicht.“

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von dbn .. / Foto: dbn
26.02.2020

Österreichs Bauern auf den Barrikaden

Geiz ist geil Mentalität ist Gift für heimische Qualitätsproduktion Geiz ist geil Mentalität ist Gift für heimische Qualitätsproduktion

Die europäische Welle an Bauernprotesten hat jetzt auch Österreich erreicht. Offiziell vom Bauernbund unterstützt und organisiert, blockieren Landwirte lautstark angekündigt in mehreren Bundesländern die Zentralläger eines großen heimischen Lebensmittelhändlers. Hannes Royer, Obmann des Vereins Land schafft Leben, sieht die Bauernproteste als ein ernstzunehmendes Warnsignal, das nicht nur den Handel wachrütteln sollte.

„Wenn wir weiterhin Lebensmittel aus Österreich konsumieren wollen, müssen wir uns wieder als Teil ein und desselben Systems betrachten. Dazu gehören Bauern, Verarbeiter, Handel, Tourismus und Konsumenten. Es geht dabei nicht um eine reine Preisdebatte sondern um ein Überdenken unserer Werte, unserer Konsumkompetenz und dessen, was ein partnerschaftliches Miteinander innerhalb eines Systems ausmacht.“, so Hannes Royer.

Die Politik habe dabei die unterstützende Aufgabe einzunehmen, unsere Lebensmittelproduktion für die Zukunft auszurichten. Royer formuliert, dass wir eine ökologisch-ökonomisch ausgerichtete und zukunftsvisionäre Landwirtschaft brauchen, aus der mit Selbstverständnis nachgefragt und konsumiert werde. Dazu gehören Konsumenten und Einkaufsverantwortliche, die sich ihrer Machtrolle bewusst sind und sich Gedanken darüber machen, was ihnen heimische Lebensmittel wert sind. Dabei gehe es nicht nur um den Preis, sondern auch um unseren Lebensraum, soziale Standards, Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz. Es stehe nicht weniger als die ganze heimische Lebensmittelproduktion und damit unsere Versorgungssicherheit auf dem Spiel.

Hannes Royer merkt an, dass der heimische Textilhandel zurzeit aufgrund der Corona-Krise um die Frühjahrskollektion zittere: „Was passiert wohl, wenn wir auch bei unseren Lebensmitteln auf Importe angewiesen sind, weil wir unsere Lebensmittelproduktion ausgelagert haben?“

Geiz ist geil Mentalität ist Gift für heimische Qualitätsproduktion

Der Anlass für die aktuellen Bauernproteste ist das enttäuschende Ergebnis in den Preisverhandlungen für den wichtigen Milchsektor. Die Proteste richten sich freilich weit über diesen Anlassfall hinaus gegen ein System mit fehlender Wertschätzung gegenüber den heimischen bäuerlichen Lebensmittelproduzenten. Berechtigterweise aufgezeigt werden Punkte wie die „chronische Aktionitis“ des Lebensmittelhandels, die fehlende Transparenz in der Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln oder auch die bewusste Konsumententäuschung durch rot-weiß-rote Fähnchen auf ausländischer Ware. Innerhalb dieses Systems gebe es für den bäuerlichen Familienbetrieb keine Zukunft, titulieren die Protestführer.

Auch Hannes Royer appelliert in Richtung Handel, die permanente Aktionierung von Lebensmitteln einzustellen. Gleichzeitig sieht er alle in der Wertschöpfungskette in der Verantwortung. Das Grundübel habe sich laut Royer im Slogan „Geiz ist geil“ verfestigt. Der Handel baut seit Jahrzehnten seine Werbestrategie darauf auf. Damit spricht er jene Areale im Konsumentenhirn an, die noch immer nach Steinzeitlogik funktionieren. Mit der Aussicht auf „leichte und billige Beute“ lockt der Handel den Urmenschen im Konsumenten ins Geschäft. Das ist die einfache aber funktionierende Logik hinter den ausufernden Aktionen. Werte und bewusstes Kaufverhalten werden dabei über Bord geworfen.

Innerhalb dieser Logik hat aber die österreichische Lebensmittelproduktion mittel- bis langfristig keine Überlebenschance. Österreichs Landwirtschaft wird im beinharten internationalen Preiskampf immer das Nachsehen haben, so Royer. Noch dazu, weil diese höchste Produktionsstandards in den Bereichen Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz einhält. Das belegt auch eine jüngst veröffentlichte internationale Studie der renommierten englischen Zeitung The Economist, die Österreichs Landwirtschaft als die nachhaltigste unter 67 untersuchten Ländern ausweist.

Alle sind gefordert, wenn Geiz nicht länger geil sein soll

Die Bedeutung der Landwirtschaft für Umwelt- und Klimaschutz macht laut Hannes Royer klar, dass die Bauernproteste ein Symptom für eine gesamtgesellschaftliche Schieflage sind:

„Es geht nicht um die Rettung unserer Bauern. Es geht um unser aller Lebensraum. Um unser aller Kapital, das hier auf dem Spiel steht und wofür wir alle Verantwortung tragen. Unsere Bauern, unsere Verarbeiter, der Handel, der Tourismus und wir Konsumenten. Alle sind wir gefordert!“

Was das für die einzelnen Teile der Wertschöpfungskette bedeutet, fasst Royer abschließend zusammen:

„Unsere Bauern stellen nicht nur Lebensmittel her, sondern sorgen auch für unser aller Lebensraum. Wir Konsumenten bestellen durch unser nachhaltiges Kaufverhalten, wie unsere Lebensmittel produziert werden und wie unser Lebensraum für die Zukunft gepflegt und erhalten wird. Der Handel beeinflusst einerseits unser Kaufverhalten und verhält sich andererseits partnerschaftlich gegenüber seinen heimischen Produzenten. Mit den Produkten, die er ins Regal stellt, bestellt er ebenfalls diese nachhaltige Form der Landwirtschaft. Der Tourismus lebt von der Vermarktung des Lebensraums und greift bewusst auf österreichische Lebensmittel zurück. Die Politik schließlich kann sich durch ein Gesetz zur verpflichtenden Herkunftskennzeichnung bei Lebensmitteln ebenfalls ganz klar hinter eine hochqualitative bäuerliche Lebensmittelproduktion stellen, die uns alle auch in Zukunft mit Lebensmitteln versorgt.“

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15.04.2020

Umfrage/Coronakrise: Österreicher wollen heimische Wirtschaft unterstützen

Nicht nur bei österreichischen Produkten, auch die heimischen Unternehmen können mit wohlgesinnten Kunden rechnen Nicht nur bei österreichischen Produkten, auch die heimischen Unternehmen können mit wohlgesinnten Kunden rechnen

„Die Coronakrise hat viele Menschen stark sensibilisiert. Solidarität und Zusammenhalt sind nun wichtiger denn je. Dies ändert zum Teil auch die Einstellungen zur heimischen Wirtschaft“, sagt Barbaros Uygun, Chef der ING in Österreich, die die aktuelle Umfrage beauftragte.

Ganze 78% der Befragten gaben an, österreichischen Produkten mehr denn je den Vorzug geben zu wollen, um die heimische Wirtschaft zu fördern. Allerdings macht ein genauerer Blick auf die Details große Unterschiede zwischen Altersklassen deutlich: Während sich bei den Jungen (18 bis 24 Jahre) 65% solidarisch zeigen, sind es bei den über 65-Jährigen sogar 87%.

Bei den Bundesländern führt das Burgenland die Patriotenhitliste mit 86% an. Schlusslicht ist Vorarlberg mit 68%.

Nicht nur bei österreichischen Produkten, auch die heimischen Unternehmen können mit wohlgesinnten Kunden rechnen: 51% möchten stark betroffene Unternehmen wie die Gastronomie stärker unterstützen als sonst.

Auch hier führen die Burgenländer das Ranking an und die Vorarlberger liegen am Schluss.

Tendenziell optimistisch und vorsichtig bei Investitionen

Insgesamt 44% zeigten sich bei der Befragung optimistisch, dass sich die wirtschaftliche Situation nach dem Ende der Krise rasch bessern wird. 30% der Befragten sehen eher pessimistisch in die Zukunft.

Größere Anschaffungen werden derzeit eher aufgeschoben. Für 43% heißt es nun „warten auf bessere Zeiten“. 24% jedoch möchten gerade jetzt die Zeit nutzen, um geplante Investitionen zu realisieren.

„Lockdown und das Hinauszögern von Anschaffungen stellen viele Unternehmen auf eine harte Probe. Umso wichtiger ist nun, die Welle der Solidarität so lange wie möglich am Leben zu halten“, meint Uygun.

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11.02.2020

Wohneigentum: Viele Mieter überschätzen Probleme beim Immobilienkauf

Wer mit dem Kauf oder Bau einer Immobilie liebäugelt, sollte Befürchtungen ernst nehmen, aber sich von ihnen nicht allzu sehr verunsichern lassen. Wer mit dem Kauf oder Bau einer Immobilie liebäugelt, sollte Befürchtungen ernst nehmen, aber sich von ihnen nicht allzu sehr verunsichern lassen.

Wer mit dem Kauf oder Bau einer Immobilie liebäugelt, sollte Befürchtungen ernst nehmen, aber sich von ihnen nicht allzu sehr verunsichern lassen. Das legen die Ergebnisse der aktuellen Wohntraumstudie der Interhyp AG nahe. Im Rahmen einer Erhebung unter 2.600 Immobilieneigentümern und Mietern wurden die Ängste von Mietern rund um den Wohneigentumserwerb mit den tatsächlichen Erfahrungen von Käufern und Bauherren verglichen. „"Wer eine Immobilie kaufen möchte, macht sich vorab viele Gedanken. Für die Befragten, die den Schritt gewagt haben, stellten sich Bedenken jedoch oft als unbegründet heraus"“, erklärt Mirjam Mohr, Vorständin beim Baufinanzierungsvermittler Interhyp. Die Baufinanzierungsexpertin stellt dabei aber klar: „"Ein Immobilienkauf sollte immer wohlüberlegt sein."“ Um auf der sicheren Seite zu sein, rät die Expertin zu einer vorsichtigen Kalkulation.

Die Befürchtungen betreffen sowohl finanzielle Aspekte als auch Themen wie den Kauf selbst oder die Marktlage. Laut Studie glauben im Schnitt 84 Prozent der Mieter, dass die hohe Nachfrage das Finden einer geeigneten Immobilie erschwert. Im Nachgang sagen aber nur 24 Prozent der Eigentümer, dass sie kein Objekt finden konnten, das ihren Vorstellungen entsprach, und dass sie deshalb Kompromisse eingehen mussten.

Diskrepanzen gibt es auch bei der Finanzierung. Laut Studie fürchten 83 Prozent der Mieter eine hohe finanzielle Belastung durch den Kredit. Bei den Käufern war eine hohe Darlehensbelastung bei 32 Prozent tatsächlich ein Thema. Und während 68 Prozent der Mieter im Vorfeld die Finanzierung als kompliziert einschätzen oder Angst vor Fehlern haben, bestätigen im Nachhinein nur 12 Prozent der Eigentümer diese Erfahrung. Mirjam Mohr: „"Vielen Mietern ist nicht bewusst, dass sich die aktuell niedrigen Kreditzinsen von oft unter einem Prozent sehr günstig auf die Gesamtbelastung auswirken."“ Dennoch sei es auch im Zinstief weiterhin wichtig, die Finanzierung wohlüberlegt zu gestalten und, etwa im Gespräch mit einem Baufinanzierungsexperten, die finanziellen Möglichkeiten genau einzuschätzen. Das bedeutet zum Beispiel für Eigennutzer, die Einnahmen und Ausgaben genau zu ermitteln. Kapitalanleger sollten bei ihrer Kalkulation die aktuellen gesetzlichen Vorgaben zu erzielbaren Mieten beachten.

Wie aus der Studie außerdem hervorgeht, werden unkalkulierbare Zusatz- und Nebenkosten mit 79 Prozent häufiger angenommen, als sie auf Käufer tatsächlich zugekommen sind (30 Prozent). Zudem sorgen sich 71 Prozent, dass ein vereinbarter Preis nicht eingehalten wird – was in der Realität in 15 Prozent der Fälle eingetreten ist.

Expertin Mirjam Mohr rät auch angesichts dieser Zahlen, das Thema Kosten weiterhin ernst zu nehmen. „"Besonders beim Kauf von Bestandsimmobilien mit Umbaumaßnahmen oder beim Bau in Eigenregie kann eine zu knappe Kalkulation problematisch werden. Die Studie zeigt, dass eine nicht passgenaue Kalkulation und unerwartete Kosten in etwa jedem dritten Fall vorkommen und der Immobilienerwerb dann teurer wird als geplant. Wer von Anbeginn realistisch kalkuliert und den Kauf oder Bau sowie die Kreditsumme entsprechend plant, kann eine Nachfinanzierung von vornherein umgehen."“

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24.10.2019

Österreicher spüren Spannung auf Immobilienmarkt besonders stark

Zwischen 30 und 35 Jahren wollen 9% der Österreicher sich „Eigentümer“ nennen dürfen und 14% möchten mit über 35 ihre eigenen vier Wände beziehen können. Zwischen 30 und 35 Jahren wollen 9% der Österreicher sich „Eigentümer“ nennen dürfen und 14% möchten mit über 35 ihre eigenen vier Wände beziehen können.

75% der Österreicher gehen von weiter steigenden Preisen für Immobilien aus. Dieses Ergebnis liefert die neueste ING International Survey der ING in Österreich (www.ing.at).

Von den insgesamt 13 untersuchten Ländern in Europa sind nur die Tschechen geringfügig besorgter – dort gehen 76% aller Befragten von noch höheren Preisen innerhalb des nächsten Jahres aus.

Dennoch: „Auch wenn die Preise zuletzt wieder stark gestiegen sind – eine traditionelle Immobilienblase wie aus dem Lehrbuch ist derzeit nicht zu erkennen“, so ING Chefökonom Carsten Brzeski.

Einstieg für Junge besonders hart

65% der Österreicher sind der Ansicht, dass der Einstieg für Junge bzw. Kaufwillige immer schwieriger wird. Und nur 3% der Befragten gehen davon aus, bis 30 erstmals eine Immobilie zu besitzen. Zwischen 30 und 35 Jahren wollen 9% der Österreicher sich „Eigentümer“ nennen dürfen und 14% möchten mit über 35 ihre eigenen vier Wände beziehen können.

„Die Ergebnisse zeigen, dass der Immobilienbesitz vor allem für junge Menschen in Österreich weiter in die Ferne rückt“, merkt Brzeski an.

Insgesamt 22% der Befragten gaben an, keine Immobilie kaufen zu wollen und 38% gehen davon aus, sich ohnehin kein Eigentum leisten zu können.

Reisen und Hobbies wichtiger als Eigentum?

Zwar sind ganze 68% der Österreicher der Meinung, dass es besser ist eine Immobilie zu besitzen, als Miete zu zahlen – tatsächlich legen sie im Vergleich zum durchschnittlichen Europäer jedoch weniger Wert auf Eigentum. Denn: 42% investieren das Geld lieber in eine schöne Miete, als für das Eigentum zu sparen.

Sogar eine gut gefüllte Urlaubskassa ist den Österreichern wichtiger: 58% meinten, lieber für Reisen zu sparen als für Immobilieneigentum und noch viel mehr, nämlich 67% geben ihr Geld lieber für Hobbies aus.

Finanzierung: Auch auf Nebenkosten achten

Was die Finanzierung einer gekauften Immobilie betrifft, empfehlen die Experten der ING, unbedingt mehrere Angebote einzuholen. Zwar sind die nominalen Zinsen für Immobilienkredite in den letzten Jahren stark gesunken, viele Banken heben aber nach wie vor hohe Bearbeitungs- und Schätzgebühren ein. „Verglichen werden sollte immer mit dem Effektivzinssatz. Er bildet die Gesamtkosten des Kredits ab“, sagen die Experten der ING.

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17.09.2019

Kreditinstitute müssen bei vorzeitiger Kreditrückzahlung alle verrechneten Kosten anteilig rückerstatten

Kreditinstitute müssen bei vorzeitiger Kreditrückzahlung alle verrechneten Kosten anteilig rückerstatten - VKI sieht dringenden Handlungsbedarf durch den österreichischen Gesetzgeber Kreditinstitute müssen bei vorzeitiger Kreditrückzahlung alle verrechneten Kosten anteilig rückerstatten - VKI sieht dringenden Handlungsbedarf durch den österreichischen Gesetzgeber

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat sich in einer aktuellen Entscheidung mit den Folgen einer vorzeitigen Kreditrückzahlung eines Kreditnehmers beschäftigt. Das Gericht entschied, dass der Verbraucher bei vorzeitiger Rückzahlung das Recht auf die Ermäßigung sämtlicher ihm auferlegten Kosten hat. Das bedeutet, dass der Verbraucher auch Anspruch darauf hat, laufzeitunabhängige Kosten wie zum Beispiel eine zu Beginn gezahlte Bearbeitungsgebühr oder eine Vermittlungsprovision teilweise zurückzuerhalten.

„Diese EuGH-Entscheidung hat auch auf Österreich große Auswirkungen. Bisher haben Banken in Österreich den Verbrauchern laufzeitunabhängige Kosten, wie etwa die Kreditbearbeitungsgebühr, bei vorzeitiger Kreditrückzahlung nämlich nicht zurückgezahlt. Dies entspricht aber nicht der europäischen Verbraucherkredite-Richtlinie, wie der EuGH nun ausgesprochen hat.

Ob sich daraus für die Vergangenheit Ansprüche der Kreditnehmer gegenüber ihrer Bank ableiten lassen, ist denkbar, muss aber noch näher geprüft werden. Denn die österreichische Regelung erwähnt im Zusammenhang mit der vorzeitigen Kreditrückzahlung nur die laufzeitabhängigen Kosten. Für die Zukunft sollte gesetzlich jedenfalls schnell klargestellt werden, dass sämtliche Kosten, und damit auch die laufzeitunabhängigen Kosten, bei vorzeitiger Kreditrückzahlung zu reduzieren sind“, so Dr. Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im Verein für Konsumenteninformation (VKI).

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03.11.2019

Metro-Österreich macht seine Preisschilder am Handelsregal digital

Metro-Österreich macht seine Preisschilder am Handelsregal digital Metro-Österreich macht seine Preisschilder am Handelsregal digital

Bis Ende des heurigen Jahres wird das Großhandelsunternehmen Metro-Österreich mit Sitz in Vösendorf bei Wien in zwei seiner niederösterreichischen Filialen - Langenzersdorf und Wiener Neustadt – sowie in zwei weiteren in Linz und Wien-Simmering elektronische Preisschilder an den Regalen einführen.

Die Metro-Standorte in Vösendorf und St. Pölten sind bereits mit der modernen Technologie ausgestattet. „Die Digitalisierung erleichtert auch unseren Arbeitsalltag“, stellt Metro-Vorstandsvorsitzender Xavier Plotitza in einem Interview mit dem Handels-Fachmagazin „Regal“ fest. Diese sogenannten „Electronic Shelf Label“ (ESL) machen es möglich, den ausgeschriebenen Preis eines Produkts über einen Handscanner oder per Funk zu bearbeiten, was Zeit und Kosten spart.

Jedes Jahr kommen bei dem Großhändler rund 1.000 neue Produkte in die Läden. Gewachsen ist Metro-Österreich heuer vor allem beim Beliefern der Gastgewerbebetriebe, wie Hotels, Restaurants und Cateringunternehmen. „Wir halten jetzt bei einer Zustellquote von knapp 40 Prozent“, teilt Plotitza mit. Dieser Anteil soll weiter ausgebaut werden.

Zurzeit betreibt der Großhandelsbetrieb in Österreich zwölf Standorte mit einer Gesamtverkaufsfläche von 140.000 Quadratmetern. Im Geschäftsjahr 2017/18 hat Metro-Österreich mit rund 2.100 Vollzeit-Arbeitskräften einen Umsatz von fast 840 Millionen Euro erwirtschaftet, eine Periode davor sind es 828 Millionen gewesen. Der Vösendorfer Großhändler führt ein Sortiment mit 48.000 Artikeln. Nach eigenen Angaben kaufen bei Metro in Österreich mehr als 500.000 Kunden ein.

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19.03.2020

Coronavirus: Was Arbeitgeber beachten müssen

Das COVID19-Virus beherrscht das Land: Innerhalb von drei Wochen stieg die Zahl der gemeldeten Corona-Fälle in Österreich auf mehr als 1.400 (Stand: 18. März). Die behördlich verhängten Ausgangsbeschränkungen haben in den letzten Tagen nicht nur das soziale Leben, sondern auch die Arbeitsbedingungen geändert. StepStone Österreich hat die wichtigsten Infos für Arbeitgeber zusammengestellt.

Was Arbeitgeber beachten müssen

Das Coronavirus wirft zunächst zahlreiche gesundheitliche Fragen auf, von der Symptomatik über Ansteckungswege bis hin zu möglichen Therapien. Für Arbeitgeber bedeutet das Virus vor allem viele arbeitsrechtliche Herausforderungen: Darunter fallen sowohl die Risikobewertung zur Abklärung, welchen Gefahren der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz ausgesetzt ist, als auch die Einführung von Schutzmaßnahmen für vulnerable Arbeitnehmergruppen.

Gesetzliche Verpflichtungen der Arbeitgeber

In Zeiten einer Pandemie kommt dem Arbeitnehmerschutz noch größere Bedeutung zu als sonst. Arbeitgeber sind nach dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) und der Fürsorgepflicht verpflichtet, umfassende Schutzmaßnahmen für Leben und Gesundheit von Arbeitnehmern zu ergreifen und in weiterer Folge Gesundheitsrisiken zu reduzieren. Demnach ist der Arbeitgeber zuallererst gefordert, die Ansteckungsgefahr zu erheben und Schutzmaßnahmen auszuarbeiten. Derartige Maßnahmen könnten beispielsweise erhöhte Hygienemaßnahmen sein.

Rasches Handeln im Verdachtsfall

Bei einem Verdachtsfall oder im Falle einer Ansteckung muss der Arbeitgeber den Schutzpflichten gegenüber der restlichen Belegschaft nachkommen. Darüber hinaus ist er nach dem Epidemiegesetz zur Meldung des Falles an die Behörden verpflichtet. Ob er in weiterer Folge eine Betriebsschließung veranlasst und die Arbeitnehmer bei aufrechten Bezugszahlungen dienstfrei stellt, muss jeder Arbeitgeber selbst entscheiden.

Schutzmaßnahme: Home Office/Telearbeit

Arbeitgeber dürfen trotz gesetzlicher Verpflichtungen nach ASchG nicht einseitig das Arbeiten von zu Hause verordnen. Sind Home Office/Telearbeit allerdings im Arbeitsvertrag durch die sogenannte Versetzungsklausel geregelt, besteht vonseiten des Arbeitnehmers die Verpflichtung, der Telearbeitsanweisung Folge zu leisten.

Um den Mitarbeitern mobiles Arbeiten zu ermöglichen, sind Arbeitgeber für die technische Ausstattung verantwortlich. Darunter fällt sowohl der Zugriff auf Unternehmensnetzwerk als auch die Bereitstellung der entsprechenden Hardware (PC, Monitor, Tastatur etc.). Der Arbeitgeber muss ferner anfallende Kosten für Handy und Internet tragen.

Home Office kein rechtsfreier Raum

Als Arbeitgeber sind Sie jedoch in Ihrer Kontrollmöglichkeit eingeschränkt. Obgleich nämlich für Arbeitnehmer im Homeoffice dieselben Vorschriften und Regeln wie am Arbeitsplatz (Arbeitsgesetz, Gesundheitsschutz, Arbeitsorganisation) gelten, haben Arbeitgeber keine gesetzlich geregelte Möglichkeit zur Mitarbeiterkontrolle. Konkret heißt das, Arbeitnehmer müssen der Kontrolle in den eigenen vier Wänden ausdrücklich zustimmen.

Wichtig: Mit Arbeitnehmern in regelmäßigem Kontakt bleiben

Gerade in Krisen oder Ausnahmesituationen ist es besonders wichtig, dass Sie mit Ihren Mitarbeitern in regelmäßigem Kontakt bleiben. Vereinbaren Sie daher, virtuelle Meetings über Skype, Teams oder ähnliche Chatprogramme, um der Belegschaft das Gefühl zu geben, weiter in den Arbeitsprozess und das Unternehmen eingebunden zu sein. Auch Videotelefonie oder der klassische regelmäßige Anruf in der Normalarbeitszeit helfen, eine Art Regelbetrieb auch bei teilweisem Notbetrieb aufrechtzuerhalten.

Notbetrieb: Was Arbeitgeber wissen müssen

Business as (almost) usual: Der Notbetrieb soll gewährleisten, dass dringend notwendige Arbeiten vor Ort im Betrieb erledigt werden können und damit der Dienstbetrieb mit einer Mindestbesetzung bestmöglich weitergeführt werden kann.

Die dazu abgestellte Kernmannschaft bestehend aus Schlüsselarbeitskräften (Finanz, Personal, Führungskräfte) muss weiterhin umfassend vor Infektionen geschützt werden (Hygienemaßnahmen etc.). Um dem normalen Arbeitsalltag so nahe wie möglich zu kommen, sollten virtuelle Abläufe, wie Rechnungsfreigaben u.ä., und Meetings mit den Kollegen im Homeoffice via Skype oder Telefon eingeführt werden.

Nach Corona: Umstellung auf Normalbetrieb

Das Coronavirus hat uns in eine extreme Ausnahmesituation katapultiert. Wie lange diese Situation anhalten wird, wie lange Betriebe mit Kernmannschaften arbeiten müssen und der Großteil des beruflichen und privaten Lebens aufgrund der Beschränkungen virtuell stattfinden wird, ist derzeit nicht absehbar.

Dennoch werden die Zeiten des Normalbetriebes wiederkommen. Wichtig ist es daher, bereits heute die Belegschaft auf den Normalbetrieb vorzubereiten, um einerseits die durch die Maßnahmen überlasteten und geforderten Mitarbeiter im Büro und Home Office weiter zu motivieren und andererseits auch die zeitliche Begrenzung hervorzustreichen, um Jobängste zu nehmen.

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07.10.2019

Unilever kündigt ehrgeiziges Engagement für eine abfallfreie Welt an

Unilever kündigt ehrgeiziges Engagement für eine abfallfreie Welt an Unilever kündigt ehrgeiziges Engagement für eine abfallfreie Welt an

Unilever, Eigentümer von Marken wie Dove, Ben & Jerry, Lipton und Omo, hat sein ehrgeiziges Engagement zur Reduzierung von Kunststoffabfällen und zur Schaffung einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe angekündigt.

Bis 2025 wird das globale Konsumgüterunternehmen mehr als 100.000 Tonnen Kunststoffverpackungen eliminieren und mehr Kunststoffverpackungen sammeln und verarbeiten als es verkauft

Unilever hat folgende Maßnahmen bis 2025 bestätigt:

Halbierung der Verwendung von neuem Kunststoff durch Reduzierung der gesamten Verwendung von Kunststoffverpackungen um mehr als 100.000 Tonnen und die beschleunigte Verwendung von recyceltem Kunststoff

Sammlung und Verarbeitung von mehr Kunststoffverpackungen als verkauft werden

Damit ist Unilever das erste große globale Konsumgüterunternehmen, das sich zu einer absoluten Kunststoffreduzierung in seinem gesamten Portfolio verpflichtet hat.

Unilever ist bereits auf dem besten Weg, seine bestehenden Verpflichtungen zu erfüllen, um bis 2025 sicherzustellen, dass all seine Kunststoffverpackungen wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar sind, und mindestens 25 % recycelten Kunststoff in seinen Verpackungen zu verwenden.

Alan Jope, CEO von Unilever, meinte dazu: "Plastik hat seinen Platz, aber dieser Platz ist nicht in der Umwelt. Nur durch schnelles und radikales Handeln an allen Stellen im Kunststoffkreislauf können wir Kunststoffabfälle vermeiden.

Unser Ausgangspunkt sollte ein Design sein, das die Menge an Kunststoff, die wir verwenden, reduziert und gleichzeitig sicherstellt, dass das, was wir verwenden, zunehmend aus recycelten Quellen stammt. Wir setzen uns auch dafür ein, dass unsere gesamten Kunststoffverpackungen wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar sind.

Dies erfordert ein grundlegendes Umdenken in Bezug auf unsere Verpackungen und Produkte. Es erfordert von uns, neue und innovative Verpackungsmaterialien einzuführen und neue Geschäftsmodelle, wie Wiederverwendungs- und Nachfüllformate, mit beispielloser Geschwindigkeit und Intensität aufzuskalieren."

Unilevers Engagement erfordert, dass das Unternehmen bis 2025 jährlich rund 600.000 Tonnen Kunststoff sammelt und verarbeitet. Dies wird durch Investitionen und Partnerschaften ermöglicht, die die Infrastruktur der Abfallwirtschaft in vielen der Länder, in denen Unilever tätig ist, verbessert.

Herr Jope fügte hinzu: "Unsere Vision ist eine Welt, in der alle zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Kunststoff in der Wirtschaft und nicht in der Umwelt bleibt. Unser Kunststoff ist unsere Verantwortung. Deshalb haben wir uns verpflichtet, im Rahmen unserer Bemühungen für eine Kreislaufwirtschaft mehr zurückzugewinnen als wir verkaufen. Eine gewaltige, aber herausfordernde Aufgabe, die dazu beitragen wird, die weltweite Nachfrage nach recyceltem Kunststoff zu steigern.

Ellen MacArthur, Gründer der Ellen MacArthur Foundation, meinte dazu: "Die heutige Ankündigung von Unilever ist ein wichtiger Schritt zur Schaffung einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe. Durch Eliminieren unnötiger Verpackung mit Innovationen wie Nachfüllen, Wiederverwenden und Konzentrate und gleichzeitiges Steigern der Verwendung von recyceltem Kunststoff demonstriert das Unternehmen, wie Unternehmen von neuen Kunststoffen wegnavigieren können. Wir fordern andere auf, dem Beispiel von Unilever zu folgen, damit wir gemeinsam den Kunststoff, den wir nicht brauchen, eliminieren und innovativ sein können, damit das, was wir brauchen, in Umlauf gebracht wird, und wir schließlich ein Wirtschaftssystem aufbauen können, in dem Kunststoffverpackungen nie zu Abfall werden."

Seit 2017 hat Unilever seinen Ansatz bei Kunststoffverpackungen durch seine "Less, Better, No Plastic"-Devise transformiert.

Mit Less Plastic hat Unilever neue Verpackungs- und Liefermöglichkeiten erforscht, einschließlich Konzentraten, wie z.B. das neue Cif Eco-Refill, das 75 % des Kunststoffs ersetzt, und neue Nachfüllstationen für Shampoo und Waschmittel, die in Geschäften, Universitäten und mobilen Verkaufsstellen in Südostasien eingeführt wurden.

Better plastic hat zu bahnbrechenden Innovationen geführt, wie z.B. dem neuen nachweisbaren Pigment, das von Axe (Lynx) und TRESemmé verwendet wird, und schwarzen Kunststoff recycelbar macht, damit er von Scannern in Recyclinganlagen erkannt und sortiert werden kann. Oder die "Festival Bottle" von Lipton, die aus 100 % recyceltem Kunststoff besteht und nach einem Pfandsystem gesammelt wird.

Mit No plastic hat Unilever Innovationen auf den Markt gebracht, darunter Shampoo-Riegel, nachfüllbare Zahnpastatabletten, Deostifte aus Karton und Bambus-Zahnbürsten. Unilever hat sich zudem bei der Loop-Plattform angemeldet, die neue Möglichkeiten für die Lieferung und Sammlung von wiederverwendbaren Produkten aus dem Haushalt der Verbraucher erforscht.

Als Teil der heutigen Ankündigung hat Unilever auf seiner Website ein Video veröffentlicht, das sich mit dem Thema Ozeanplastik beschäftigt und in dem sich das Unternehmen verpflichtet, seinen Beitrag zu leisten, damit "der blaue Planet wieder blau" wird.

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19.03.2020

Verband Österreichischer Wirtschaftsakademiker: Wirtschafts-Crash als Kollateralschaden der Virusbekämpfung?

Wirtschafts-Crash als Kollateralschaden der Virusbekämpfung? Wirtschafts-Crash als Kollateralschaden der Virusbekämpfung?

Aus unserer Sicht ist die gleichberechtigte Abgeltung aller entstandenen wirtschaftlichen Kollateralschäden die sinnvollste Art zur nachhaltigen Rettung der Österreichischen Wirtschaft.

Als Österreichweiter überparteilicher Wirtschaftsakademikerverband möchten wir zu der aktuellen Situation in Österreich Stellung nehmen und eindringlich davor warnen, unzureichende wirtschaftliche Maßnahmen im Rahmen der Bewältigung der Corona-Krise zu setzen. Hierbei möchten wir bewusst davon Abstand nehmen, zu den medizinischen Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus Stellung zu nehmen. Ob diese richtig oder ausreichend sind, können wir nicht beurteilen, vertrauen aber darauf, dass diese Maßnahmen notwendig und hilfreich sind.

Als Netzwerk aus hunderten Experten der Betriebs- und Volkswirtschaft können und möchten wir jedoch zur wirtschaftlichen Gefahr für Klein-, Mittel- und Großbetriebe sowie für den Öffentlichen Sektor selbst Stellung nehmen.

Die aktuelle Situation wird gerne mit einer Wirtschaftskrise wie im Jahre 2008 verglichen, was sie jedoch volkswirtschaftlich gesehen nicht ist.

Im Gegensatz zu einer Wirtschaftskrise funktionierte bis vor wenigen Tagen die Österreichische Wirtschaft noch reibungslos, was letztendlich sogar zur Anstrebung eines Nulldefizits im Staatshaushalt führte. Mit dem Beginn der Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus setzten die politischen Verantwortlichen jedoch auch das bis dahin reibungslose Zusammenspiel zwischen der Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen und der Angebotsseite aus, welche bis zu diesem Zeitpunkt diese Leistungen in den meisten Branchen auch erbringen konnten. Damit kam es zu einem von der Regierung verordnetem Nachfrageverbot der Konsumenten in unterschiedlichen Branchen, für welche die Angebotsseite völlig unverschuldet nun den Kopf hinhalten muss. Dies betrifft zunächst insbesondere Branchen des öffentlichen Lebens mit den unterschiedlichsten Einkommensarten und wird zu einem Dominoeffekt des sukzessiven Wegbrechen auch weiterer Branchen führen, falls diese zu befürchtende Kettenreaktion nicht umgehend gestoppt wird.

Dies ist für das Überleben unserer Volkswirtschaft sehr gefährlich, wenn man nicht versteht, dass die davon unschuldig betroffenen Sektoren mit ihrer Wirtschaftsleistung voll und ganz für die dadurch entstehenden wirtschaftlichen Schäden entschädigt werden müssen. Hierin sehen wir auch budgetär gar keine Hindernisse, denn derzeit ist kein Nulldefizit, sondern das Überleben unserer Volkswirtschaft relevant. Wenn man die Signale einer Europäischen Zentralbank und die Aussagen der Präsidentin der Europäischen Union richtig versteht, dann ist derzeit in jeder Höhe Geld für Österreich verfügbar, um die betroffenen Sektoren am Leben zu erhalten.

Deshalb ist für uns unverständlich, weshalb gerade der wirtschaftliche Rettungsanker des Epidemiegesetzes in Form einer "Sonntags-Gesetzgebung" einfach von heute auf morgen außer Kraft gesetzt wurden, welche die Wirtschaft plötzlich vom Anspruchsteller zum Bittsteller degradiert. Dieses besagt unter anderem, dass natürlichen und juristischen Personen sowie Personengesellschaften des Handelsrechtes die durch die Behinderung ihres Erwerbes entstandenen Vermögensnachteile vom Staat zu vergüten sind, wenn sie in ihrem Betrieb teilweise oder gänzlich beschränkt wurden, und dadurch ein Verdienstentgang eingetreten ist. Auch wenn dieses Bundesgesetz bereits seit 1950 in Kraft ist, ist in diesem aus unserer Sicht der Anspruch auf Entschädigung eigentlich sehr eindeutig definiert. Wieso man dieses in aller Eile genau einen Tag vor dem Eintreten der Entschädigungsansprüche außer Kraft setzt, ist für uns weder betriebswirtschaftlich noch volkswirtschaftlich nachvollziehbar. Denn dieser seit nun 70 Jahren existierende und auf seine Anwendung wartende, sinnvolle Rettungsanker unserer Volkswirtschaft ist eigentlich das, was es nun auch brauchen würde. Jedes Unternehmen hätte gleichberechtigt, egal ob Großkonzern oder Ein-Personen-Unternehmen die Gewissheit, in dieser Krisensituation einen Rechtsanspruch auf sein wirtschaftliches Überleben und auf die Abgeltung seiner Verdienstausfälle zu haben.

Setzt man dieses außer Kraft, nur weil man etwaig befürchtet, sich die Abgeltung dieser Ansprüche nicht leisten zu können, so käme dies einer einseitigen und fristlosen Kündigung einer Elementarversicherung gleich, genau wenn der Schadensfall auch wirklich eintritt. Und genau genommen haben die Österreicherinnen und Österreicher seit nun mehr 70 Jahren in diese Elementarversicherung eingezahlt. Glaubt man nun seitens der politisch Verantwortlichen, durch das Außer Kraft setzen dieser Anspruchsgrundlage Geld zu sparen, welches jedoch nicht dem Staat, sondern den Bürgern gehört, so müssen diese sich auch bewusst werden, dass letztendlich der Schaden für die gesamte Volkswirtschaft größer sein wird, als bei der nun geplanten Entschädigung nach dem Förderprinzip, welche nun aber keinen Anspruch mehr für die Wirtschaft darstellt. Denn kommt es aufgrund zu zögerlicher oder unzureichender Maßnahmen doch zu dem befürchteten Dominoeffekt und damit zum Versterben einer größerer Zahl von Unternehmen als angenommen, so wird es dem Staat etwaig um ein Vielfaches mehr aufgrund der Steuerausfälle und Zahlung von Notstandshilfen kosten, als die jetzt noch mögliche flächendeckende und faire Abgeltung der zwar in dieser Notsituation gut gemeinten, aber dennoch selbst verordneten Entkoppelung von Angebot und Nachfrage durch ein verhängtes Nachfrageverbot. Wer dies nicht glaubt, möge uns den sofortigen Anstieg der Arbeitslosigkeit um rund 49.000 Personen innerhalb von zwei Tagen erklären, von den Kursverlusten ganz zu schweigen.

Aus unserer Sicht ist daher die gleichberechtigte Abgeltung aller entstandenen wirtschaftlichen Kollateralschäden die sinnvollste Art zur nachhaltigen Rettung der Österreichischen Volkswirtschaft. Kredite und Garantien sind hierbei genau das, was ein Unternehmen jetzt gar nicht braucht, denn dies kompensiert nicht den staatlich verordneten Umsatzausfall. Nur Bares ist Wahres und Unternehmer lassen sich nur ungern hinters Licht führen. Dies mindert lediglich das Vertrauen in die Ernsthaftigkeit der Maßnahmen.

Hierbei sei auch erwähnt, dass das sich derzeit abzeichnende, für Österreich typische bürokratische Vorgehen einer Antragstellung durch die Unternehmen und die Gewährung durch den Staat wohl kaum funktionieren kann, insbesondere in einer Zeit, wo jetzt auch noch Homeoffice angesagt ist. Außergewöhnliche Zeiten brauchen jetzt auch außergewöhnliche Geschäftsprozesse. Hier möchten wir an dieser Stelle daran erinnern, dass der Umsatz der Unternehmen aufgrund der vorliegenden Steuerbescheide der letzten Jahre sehr leicht als Entschädigungsbasis herangezogen werden kann, ohne die Unternehmen in dieser schwierigen Situation auch noch mit Anträgen oder Behördenwegen zu belasten. Für Startups und Jungunternehmer braucht es hierbei jedoch natürlich andere Lösungen.

Wir hoffen, dass der sinnvolle und faire medizinische Ansatz zur Rücksichtnahme auf unsere gesundheitlichen Risikogruppen auch in wirtschaftlicher Hinsicht seine Anwendung finden wird, auch wenn die Gesundheit hierbei selbstverständlich im Vordergrund steht.

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19.03.2020

Mit Milliardenspritzen gegen Corona

Wurde bis vor wenigen Tagen noch auch in Österreich bei jedem Budgetposten heftig auch um kleinere Beträge gerungen, um das Nulldefizit zu halten, wird jetzt mit ganz anderen Beträgen operiert: Wurde bis vor wenigen Tagen noch auch in Österreich bei jedem Budgetposten heftig auch um kleinere Beträge gerungen, um das Nulldefizit zu halten, wird jetzt mit ganz anderen Beträgen operiert:

Gigantische Hilfs- und Rettungspakete werden nun weltweit geschnürt, damit auch die Wirtschaft und damit möglichst viele Arbeitsplätze, die im Kampf gegen den Virus ergriffenen Radikalmaßnahmen überleben – auch in Österreich.

Die sich weiter rasant ausbreitende Coronavirus-Pandemie macht in diesen Tagen vieles möglich – im Kampf für die Gesundheit eine bei Sozialkontakten und durch Ausgangssperre bei der Bewegungsfreiheit auf „Notbetrieb“ heruntergefahrene Gesellschaft. Und weil diese Schocktherapie die gesamte Wirtschaft und mit ihr Arbeitsplätze und Wohlstand zu gefährden droht, werden jetzt rund um den Globus gigantische Milliarden-Hilfspakete geschnürt.

Wurde bis vor wenigen Tagen noch auch in Österreich bei jedem Budgetposten heftig auch um kleinere Beträge gerungen, um das Nulldefizit zu halten, wird jetzt mit ganz anderen Beträgen operiert:

Das zunächst auf 4 Mrd. Euro taxierte Hilfspaket wurde von der türkis-grünen Bundesregierung, die sich ihr erstes Koalitions-Jahr wohl auch völlig anders vorgestellt hat, binnen kürzester Zeit auf unglaubliche 38 Mrd. Euro nahezu verzehnfacht – und selbst das könnte nicht ausreichen, je nachdem, wie lange die momentane Corona-Ausnahmesituation noch andauern wird. Darüber sind sich die Experten zwar nicht einig, wohl aber darüber, dass uns diese Krise noch länger im Würgegriff halten wird.

Nulldefizit oder gar Überschüsse sind passé, ganz im Gegenteil wird Österreich wie auch wohl sehr viele andere Länder heuer ein neues Rekord-Defizit einfahren. „Koste es, was es wolle“, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz mit Blick auf die versprochene Rettung von unzähligen durch die Radikal-Einschnitte in ihrer Existenz gefährdeten Unternehmen und Hunderttausenden Arbeitsplätzen – und erntete dafür gestern Zustimmung, auch von der Opposition und den Wirtschaftsforschern. Wenn der Kampf gegen Corona und den drohenden Kollaps von Teilen der Wirtschaft gelingt, was einen unvergleichlichen Schulterschluss und Kraftakt aller im Land erfordert, wird Österreich im Nachgang trotzdem noch lange an den finanziellen Folgen zu kauen haben. Klar ist trotzdem: Es gibt jetzt dazu keine Alternative.

Es ist unglaublich, wie ein von einem Tiermarkt in China auf einen Menschen übergesprungenes Virus die Welt fast aus den Angeln heben konnte. Die Weltwirtschaft wird heuer in eine tiefe Rezession stürzen, Millionen Jobs werden global wegfallen und gigantische Summen an Kursvermögen an den Börsen verglühen. Die Hoffnung bleibt allerdings vorerst, dass es möglichst bald einen Impfstoff oder besser wirkende Medikamente gegen Corona geben wird. Und dass die jetzigen Konjunktureinbrüche dann rasch in einen kräftigen Aufschwung münden.

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29.04.2020

BlueSky Energy verlegt Produktion nach Österreich oder Bayern

Thomas Krausse, Geschäftsführer BlueSky Energy Thomas Krausse, Geschäftsführer BlueSky Energy

Der oberösterreichische Stromspeicherspezialist BlueSky Energy plant aufgrund gestiegener Nachfrage zu expandieren und die gesamte Produktion des Salzwasser-Stromspeichers GREENROCK mit dazugehöriger Wertschöpfung im deutschsprachigen Raum aufzubauen. Dadurch werden Abhängigkeiten von asiatischen Herstellern reduziert und Kostenersparnisse erzielt. Die Salzwassertechnologie stellt aktuell die sauberste und sicherste Variante für die Stromspeicherung dar. Die erprobte Technologie hat sich bereits bei zigtausenden Haushalten und Unternehmen erfolgreich im Einsatz bewährt. Um die geplanten Expansionsschritte zu finanzieren, begibt das Unternehmen Genussrechte. Investoren können sich so am Unternehmensgewinn beteiligen.

Seit 2014 ortet BlueSky Energy eine starke Nachfrage nach umweltfreundlichen sowie sicheren Batterielösungen. „Unser GREENROCK Salzwasserspeicher ist aktuell die sauberste und sicherste Stromspeicherlösung am Markt“, informieren die Gesellschafter von BlueSky Energy Hansjörg Weisskopf und Horst Wolf. „Es werden natürliche Materialien verwendet und die Technologie ist weder brenn- noch entflammbar“. Aktuell verkauft das Unternehmen BlueSky Energy seine Speicherlösungen in 22 Ländern, verteilt auf Europa, Amerika, Afrika und Asien.

Regionale Gesamtfertigung geplant

Bis jetzt wurden die Batteriezellen aus Asien importiert und vor Ort zum schlüsselfertigen Gesamtsystem GREENROCK verbaut. Um die große Nachfrage nach Salzwasserbatterien abdecken zu können, plant der Speicherspezialist zu expandieren und in eine Produktion im deutschsprachigen Raum zu investieren.

„Eine regionale Fertigung ist von großer ökologischer sowie wirtschaftlicher Bedeutung“, informiert Thomas Krausse, BlueSky Energy Geschäftsführer für die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie Finanzen. „Die Batteriezellen waren bis jetzt der limitierende Faktor für unser Wachstum. Aus diesem Grund haben wir schon vor Zeiten von Corona die ersten Schritte gesetzt, die gesamte Produktion nach Europa zu holen. Die aktuelle Situation verdeutlicht, dass durch eine regionale Fertigung Abhängigkeiten bei Transport- und Lieferungen vermieden werden und flexibel auf kurzfristige Marktanforderungen reagiert werden kann. Die Lieferkette wird verkürzt, Arbeitsplätze werden geschaffen und die regionale Wertschöpfung erhöht“, so Krausse weiter.

Steigerung der Fertigungskapazität reduziert Kosten der Stromspeicherung

BlueSky Energy plant die jährliche Fertigungskapazität von 3.000 Batteriezellen auf 30.000 zu verzehnfachen. „Die aktuelle Auftragslage ist ein Vielfaches unserer Liefermöglichkeiten. Die Salzwasserbatterie benötigt Materialien, die preiswert und unkompliziert erhältlich sind. Durch die geplante Skalierung rechnen wir künftig mit einer deutlichen Kostenreduktion der Stromspeicherung auf weniger als 0,05 Euro pro kWh“, erklärt Krausse.

Partizipieren an „Grüner Batterien-Produktion“

BlueSky Energy ist ein privat geführtes österreichisches Unternehmen, verzeichnet seit der Gründung ein gutes Wachstum und bilanziert positiv. Investoren haben die Möglichkeit, sich mittels Genussrechten am Unternehmenserfolg zu beteiligen. Um die geplanten Wachstumsschritte zu finanzieren begibt das Unternehmen 1.500 Genussrechte mit einer Nominale von jeweils 1.000 Euro. Die Zeichnungsfrist läuft bis 30. Juni 2020.

Über BlueSky Energy- GREENROCK

BlueSky Energy ist der Spezialist für stationäre Stromspeicher-Lösungen. Das Unternehmen mit Sitz im oberösterreichischen Vöcklamarkt entwickelte GREENROCK, die sicherste und umweltfreundlichste stationäre Stromspeicher-Lösung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lithium-Ionen Lösungen setzt das Unternehmen auf Salzwasser-Technologie. Diese ist nicht entflammbar oder explosiv, berührungssicher und absolut wartungsfrei. GREENROCK Speicherlösungen eignen sich für Eigenheim und KMU, die ihren erzeugten Strom energieautark für den Eigenverbrauch optimieren möchten. Standard-Speicherlösungen von fünf bis 30 Kilowattstunden für private Anwendungen (GREENROCK Home), gewerbliche Speicherlösungen von 30 bis 270 Kilowattstunden (GREENROCK Business) und eigens abgestimmte Projektlösungen bis zu mehreren hundert Kilowattstunden sind mit GREENROCK möglich.

Hansjörg Weisskopf als Firmengründer und Horst Wolf agieren als Gesellschafter. Die operative Geschäftsführung leiten Ing. Helmut Mayer (Vertrieb und Produktion) und Dr. Thomas Krausse (Forschung & Entwicklung sowie Finanzen). Das Unternehmen agiert international mit Standorten in Österreich, Belgien und den USA/Idaho. BlueSky Energy hält enge Kooperationen mit führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen (unter anderem Hochschule Landshut, Johann-Keppler-Universität Linz, FH Salzburg, Technikum Wien, Fraunhofer Institut, KIT).

BlueSky Energy Web: https://www.bluesky-energy.eu/

Beteiligungsmodell: https://www.bluesky-energy.eu/beteiligungsmodell/

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26.12.2019

Nichtraucherschutz - Ministerium klärt dringend notwendige Auslegungsfragen

Gut zwei Monate nach Inkrafttreten des generellen Rauchverbotes in der Gastronomie hat das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) nun eine Information zum Tabak und Nichtraucherinnen- und Nichtraucherschutzgesetz (TNRSG) an die Vollzugsbehörden ausgesandt. Gut zwei Monate nach Inkrafttreten des generellen Rauchverbotes in der Gastronomie hat das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) nun eine Information zum Tabak und Nichtraucherinnen- und Nichtraucherschutzgesetz (TNRSG) an die Vollzugsbehörden ausgesandt.

Gut zwei Monate nach Inkrafttreten des generellen Rauchverbotes in der Gastronomie hat das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) nun eine Information zum Tabak und Nichtraucherinnen- und Nichtraucherschutzgesetz (TNRSG) an die Vollzugsbehörden ausgesandt. Darin werden die dringendsten Auslegungsfragen aus der täglichen Verwaltungspraxis behandelt. „Bereits im Sommer, unmittelbar nach Veröffentlichung der gesetzlichen Regelung, haben die gastgewerblichen Fachverbände zahlreiche Unklarheiten im Gesetz aufgezeigt und das Ministerium um eine Klarstellung ersucht. Diese ist nun erfolgt“, zeigen sich die Obleute der Fachverbände Gastronomie und Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Mario Pulker und Susanne Kraus-Winkler, zufrieden. Seit 1. November ist in Gastronomiebetrieben das Rauchen nur mehr auf sogenannten „Freiflächen“ erlaubt. Diese werden im Gesetz allerdings nicht definiert, ein zentrales Element des Erlasses ist daher die Auslegung dieses Gesetzesbegriffes.

„Für unsere Mitgliedsbetriebe, die den Gästen das Rauchen im Freien durch das Anbringen von Wetterschutzeinrichtungen angenehmer gestalten wollen, bringt das Informationsschreiben des Ministeriums die dringend notwendige Rechtssicherheit und gewährleistet gleichzeitig einen österreichweit einheitlichen Vollzug des generellen Rauchverbotes in der Gastronomie. Jetzt ist klargestellt, dass auch nach oben hin überdeckte Bereiche als Freifläche gelten, sofern nicht mehr als die Hälfte der Seitenflächen geschlossen ist“, erläutert der Obmann des Fachverbands Gastronomie, Mario Pulker.

Für die Hotellerie gibt es nun eine Klarstellung bei der Kennzeichnung. „Aufgrund zahlreicher Medienberichte und Anfragen unserer Betriebe sind wir mit dem Anliegen an das Ministerium herangetreten, die Kennzeichnung im Beherbergungsbereich praxisgerecht umzusetzen,“ unterstreicht Fachverbandsobfrau Susanne Kraus-Winkler. Das Ministerium bestätigt die Ansicht des Fachverbandes Hotellerie, dass in einem „Hotelzimmer“ - auch wenn es sich dabei um eine Suite mit mehreren Räumen handelt - nicht jeder einzelne Raum mehrfach gekennzeichnet werden muss, sondern eine Kennzeichnung bspw. an der Zimmertüre ausreichend ist.“ Dies entspricht der langjährigen Praxis in der Hotellerie. „Das Rauchverbot in den Zimmern ist schließlich nicht nur ein Anliegen der Gäste, sondern auch ein Anliegen der Hoteliers,“ betont Kraus-Winkler.

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28.10.2019

Nur 14 Prozent der Unternehmer befassen sich mit der Betriebsnachfolge

In den nächsten Jahren werden sich Tausende Unternehmer in den Ruhestand verabschieden. Damit rückt die Nachfolgeplanung unweigerlich in den Fokus der Betrachtung. In den nächsten Jahren werden sich Tausende Unternehmer in den Ruhestand verabschieden. Damit rückt die Nachfolgeplanung unweigerlich in den Fokus der Betrachtung.

In den nächsten Jahren werden sich Tausende Unternehmer in den Ruhestand verabschieden. Damit rückt die Nachfolgeplanung unweigerlich in den Fokus der Betrachtung. Sie sollte möglichst frühzeitig einsetzen und auch unvorhergesehene Notfälle einbeziehen. Eine praxiserprobte Möglichkeit, sich auf dieses Thema vorzubereiten, bietet die Teilnahme an den KMU Unternehmerboards von „The Alternative Board“ (TAB).

Eine TAB-Befragung unter 165 Firmenchefs von KMU aus dem Herbst 2018 hat ergeben, dass sich nur knapp 14 Prozent der Unternehmer mit dem Thema Nachfolge ausführlich auseinandersetzen und dass gut die Hälfte das bisher gar nicht getan hat. Ein effizienter Weg, diesen Mangel zu beheben, ist die Teilnahme an einem TAB Unternehmerboard. Seit Anfang 2019 gibt es solche Boards auch in Niederösterreich. In Form moderierter monatlich stattfindender Arbeitsmeetings bieten sie eine Plattform zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Unterstützung auf Augenhöhe.

In den Boards taucht zunächst immer wieder die Frage auf, wann und wie die Vorbereitung auf eine Betriebsübergabe überhaupt starten soll. Soll die Nachfolge innerhalb der Familie erfolgen und ist die nächste Generation involviert? Oder stehen die Hereinnahme eines strategischen Partners oder der Verkauf an? Wie ist der Zustand des Unternehmens, ist in den letzten Jahren noch rechtzeitig investiert worden? Was soll die Rolle des Unternehmers sein, nachdem die Übergabe erfolgt ist? Und gibt es einen Notfallplan mit testamentarischen Regelungen für den plötzlichen Ausfall des Eigentümers?

Auf all diese und noch viele weitere Fragen erhalten die Unternehmer in den Boards Auskunft, Tipps, Ratschläge und Erfahrungsberichte von anderen Unternehmern. Ziel ist es, über den eigenen Tellerrand zu schauen und von praxiserprobten Lösungen zu profitieren. Die schlechteste aller Varianten ist, wenn die Nachfolge einfach passiert und gesetzliche Regelungen zur Anwendung kommen müssen.

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13.10.2019

Handelskette Spar stärkt mit Eigenmarken Nachhaltigkeit und Regionalität

Den Anteil der Eigenmarken weiter zu steigern, noch mehr regionale Produkte in den Regalen anzubieten und konsequent gegen potenziell gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln aufzutreten, nennt Gerhard Drexel, Vorstandsvorsitzender der Spar Österreich AG, als vordringliches Ziel des Handelsunternehmens in naher Zukunft. Den Anteil der Eigenmarken weiter zu steigern, noch mehr regionale Produkte in den Regalen anzubieten und konsequent gegen potenziell gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln aufzutreten, nennt Gerhard Drexel, Vorstandsvorsitzender der Spar Österreich AG, als vordringliches Ziel des Handelsunternehmens in naher Zukunft.

Den Anteil der Eigenmarken weiter zu steigern, noch mehr regionale Produkte in den Regalen anzubieten und konsequent gegen potenziell gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln aufzutreten, nennt Gerhard Drexel, Vorstandsvorsitzender der Spar Österreich AG, als vordringliches Ziel des Handelsunternehmens in naher Zukunft. „Lebensmittel sollen aus der Nähe kommen, idealerweise aus der Region“, erklärte er im Klub der Wirtschaftspublizisten. Je geringer die Distanz zwischen Produktions- und Vertriebsstandort sei, umso besser. Denn damit werde die Umwelt nur wenig belastet.

Apropos Umwelt: So wie Spar den Einsatz des Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat in der Landwirtschaft ablehnt, kämpft die Handelskette auch gegen die Verwendung von Palmöl als Inhaltsstoff vieler Nahrungsmittel. „99 Prozent unserer 5.000 Eigenmarken sind palmölfrei“, sagte Drexel. Die Eigenmarken machen es dem Unternehmen möglich, auf die Produzenten in diesem Sinn einzuwirken, „bei den internationalen Markenartikelherstellern ginge das gar nicht.“

Nicht nur deshalb soll der Eigenmarken-Anteil im Spar-Sortiment weiter wachsen. „Vor 15 Jahren hatten wir erst einen Anteil von rund 20 Prozent, jetzt liegen wir bei mehr als 40 Prozent“, so Drexel. Im gesamten österreichischen Lebensmittelhandel betrage der Eigenmarken-Anteil durchschnittlich 22 Prozent.

In Österreich betreibt Spar 1.560 Standorte, wo fast 43.000 Mitarbeiter, darunter 2.100 Lehrlinge, beschäftigt sind. Mit ihnen hat die Lebensmittel-Handelskette 2018 einen Umsatz von 6,9 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Spar-Gruppe insgesamt, zu der die Auslandstöchter in Italien, Slowenien, Ungarn und Kroatien sowie der Sporthändler Hervis und die Handelsimmobilien-Gesellschaft SES (Spar European Shopping Centers) gehören, hat im Vorjahr mit 82.700 Beschäftigten Erlöse in der Höhe von 15 Milliarden Euro erzielt.

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12.11.2019

OMV will Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 unter die Erde verbannen

OMV will Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 unter die Erde verbannen OMV will Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 unter die Erde verbannen

An ihrem Produktionsstandort Aderklaa im Bezirk Gänserndorf fördert die OMV ein Gemisch aus Erdgas und Kohlendioxid (CO2) zutage. Das klimaschädliche CO2, von dem dort beim Herstellungsprozess jedes Jahr 100.000 Tonnen anfallen, „müssen wir in die Atmosphäre blasen, weil wir es nicht unterirdisch einlagern dürfen“, kritisierte OMV-Vorstandvorsitzender Rainer Seele vor Journalisten im Klub der Wirtschaftspublizisten. In Österreich fehlten nämlich die rechtlichen Rahmenbedingungen dazu.

In Norwegen hingegen würden pro Jahr eine Million Tonnen CO2 unter der Erde eingespeichert, um sie einer späteren Verwendung zuzuführen. „Das funktioniert dort ganz sicher und problemlos“, sagte Seele. Werden in Österreich die Gesetze entsprechend geändert, schlägt er vor, eine ausgeförderte Erdgaslagerstätte mit CO2 zu befüllen und dann schrittweise weitere hinzuzunehmen. „Derzeit prüfen wir, welche alten Lagerstätten sich geologisch als CO2-Speicher eignen“, erklärte der OMV-Chef.

Interessant wäre ein unterirdisches CO2-Depot in Aderklaa auch für die nur knapp 30 Kilometer entfernte Raffinerie Schwechat. Denn dort entweichen jährlich 2,7 Millionen Tonnen CO2, die sich mit Hilfe eines unterirdischen Lagers „einfangen“ ließen. Von dem klimaschädlichen Treibhausgas „könnten wir in Österreich leicht ein paar Millionen Tonnen unter dem Erdboden speichern“, rechnete Seele vor.

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12.08.2019

Österreich importiert heuer weniger Strom aus Tschechien

Österreich importiert heuer weniger Strom aus Tschechien Österreich importiert heuer weniger Strom aus Tschechien

Leicht gesunken ist die Menge an Elektrizität, die Österreich im ersten Halbjahr 2019 aus Tschechien importiert hat. Exakt 4.333 Gigawattstunden (GWh) Strom sind heuer zwischen Anfang Jänner und Ende Juni über die Hochspannungsleitungen vom nördlichen Nachbarn in das heimische Netz geflossen. Das ist ein Rückgang um 0,7 Prozent, denn im Vergleichszeitraum 2018 sind es 4.364 GWh gewesen. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst aus Daten des Verbandes Europäischer Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E).

Aus der Halbjahresbilanz von ENTSO-E geht auch hervor, dass es in die Gegenrichtung nur einen mageren Stromfluss gibt. In den ersten sechs Monaten 2019 hat Österreich lediglich 109 GWh elektrische Energie nach Tschechien exportiert. Im Vergleichszeitraum 2018 sind es 107 GWh gewesen.

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21.02.2020

Tiroler Gemeinde demonstriert, wie man tote Gebäude zu neuem Leben erweckt

Einen interessanten Weg, wie leer stehende Gewerbeimmobilien wieder sinnvoll genutzt werden können, hat die Tiroler Gemeinde Fließ im Bezirk Landeck gefunden Einen interessanten Weg, wie leer stehende Gewerbeimmobilien wieder sinnvoll genutzt werden können, hat die Tiroler Gemeinde Fließ im Bezirk Landeck gefunden

Einen interessanten Weg, wie leer stehende Gewerbeimmobilien wieder sinnvoll genutzt werden können, hat die Tiroler Gemeinde Fließ im Bezirk Landeck gefunden. Das Modell findet mittlerweile auch in anderen Kommunen Beachtung, die ebenfalls innerhalb ihrer Gemeindegrenzen solche Gebäude wieder zum Leben erwecken wollen. Nach Schätzungen der Österreichischen Hagelversicherung stehen in Österreich rund 40.000 Hektar Industriehallen, Wohn- und Geschäftsimmobilien leer, was fast der Fläche des Wiener Stadtgebiets entspricht.

In Fließ hatte eine große Halle keinen Verwendungszweck mehr und war deshalb jahrelang leer gestanden, worauf sich die Tiroler Gemeinde entschloss, selber zur Tat zu schreiten. „Wir haben sie gekauft mit der Idee, sie jungen Leuten zu vermieten, die sich selbständig machen wollten, sich aber wegen des finanziellen Risikos nicht getraut haben“, erklärt der Fließer Bürgermeister Hans-Peter Bock in einem Interview mit dem Gemeindemagazin „public“.

Mit einer Miete von nur drei Euro pro Quadratmeter Hallenfläche im ersten Betriebsjahr habe man die nachvollziehbare Zurückhaltung der Firmenchefs in spe in unternehmerischen Mut verwandelt. „Wer für 300 Quadratmeter Hallenfläche nicht einmal 1.000 Euro pro Jahr zahlen muss, kann sich auf das Wesentliche konzentrieren und muss nicht viel investieren“, rechnete Bock vor.

Das Konzept ist voll aufgegangen. Denn entgegen der anfänglichen Vermutung der Gemeindeführung, dass 30 Prozent der Firmengründer Pleite gehen würden, scheiterte kein einziger. Der Mechaniker, der Spengler, der Elektriker, der Verputzer, der Steinmetz, der Installateur und die Firma Organoid, die sich in der Halle angesiedelt haben, haben so erfolgreich agiert, dass das ehemals leblose Gebäude bald aus den Nähten zu platzen drohte.

Ende 2018 hat deshalb die Gemeinde eine weitere leer gewordene Halle in unmittelbarer Nähe erworben. Und auch diese Immobilie soll jetzt nach dem bewährten Erfolgsmodell wiederbelebt werden. In der ersten Halle sind 50 neue Arbeitsplätze entstanden, in der zweiten rechnet man mit rund 20.

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