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Mittwoch 26.02.2020 15:22
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01.01.2019

400 Verkehrstote im Jahr 2018 – neuer Tiefststand

400 Verkehrstote im Jahr 2018 – neuer Tiefststand

Im Jahr 2018 verunglückten auf Österreichs Straßen 400 Personen tödlich – das ist ein historischer Tiefststand (Quelle: BMI; vorläufige Zahlen). Im Vergleich zum Vorjahr mit 414 Verkehrstoten bedeutet dies einen Rückgang von 3,4 Prozent. In den vergangenen 46 Jahren konnte die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr deutlich gesenkt werden – von 2.948 Getöteten im Jahr 1972 auf 400 im Jahr 2018. Das entspricht einem Minus von 86,4 Prozent. Im Vorjahr verunglückten 178 Personen im Pkw tödlich, 99 Getötete waren Motorradfahrende, 45 Fußgänger, 40 Radfahrer (davon 17 mit E-Bikes), 15 Personen verunglückten tödlich im Lkw sowie weitere 23 mit sonstigen Verkehrsmitteln (Moped, Traktor, etc.). Dennoch ist diese Zahl nach wie vor zu hoch und – gemäß dem aktuellen Verkehrssicherheitsprogramm – auch weit entfernt von der Zielsetzung für das Jahr 2020.

"Dieser neuerliche Tiefststand an Getöteten ist auf eine Reihe unterschiedlicher Maßnahmen und Entwicklungen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte zurückzuführen. Das fängt bei der passiven Sicherheit der Fahrzeuge an und geht bis zur modernen Notfallmedizin", erklärt ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nosé. Zur passiven Sicherheit von Fahrzeugen tragen unter anderem Airbags, das Antiblockiersystem (ABS), Knautschzonen, der Drei-Punkt-Gurt sowie restriktivere Vorgaben bei Crashtests bei. Aber auch gezielte Verkehrssicherheitsmaßnahmen wie die Gurtpflicht (1984), die Kindersitzpflicht (1994) oder die Mehrphasenausbildung beim Führerschein (2002) haben zu einer Reduktion der Unfallzahlen geführt. So ging beispielsweise die Zahl der getöteten jungen Pkw-Lenker (17-24 Jahre) seit Einführung der Mehrphase um 86,4 Prozent zurück.

Assistenzsysteme mit großem Potential für weitere Reduktion

Um die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern und die im Verkehrssicherheitsprogramm gesetzten Ziele zu erreichen, braucht es neue Impulse und gezielte Maßnahmen. "Die häufigsten Unfallursachen sind Unachtsamkeit und Ablenkung. Und genau hier könnten elektronische Fahrerassistenzsysteme wie Notbremssysteme, Spurhalteassistenten, Abstandsregelung oder Müdigkeitswarner viel bewirken", so Nosé. Um die Zahl der Getöteten und der Schwerverletzten weiter zu reduzieren, muss außerdem der Fokus verstärkt auf ungeschützte Verkehrsteilnehmer gelegt werden. Ein großes Potenzial liegt hier bei automatischen Notbremssystemen mit Fußgänger- und Radfahrererkennung.

Verkehrstote nach Bundesländern

Bundesland 2018 2017 Veränderung (in %)

Burgenland 13 25 -48,0%

Kärnten 30 30 30 +/- 0,0%

Niederösterreich 99 93 6,5%

Oberösterreich 96 82 17,1%

Salzburg 26 44 -40,9%

Steiermark 67 76 -11,8%

Tirol 36 29 24,1%

Vorarlberg 17 15 13,3%

Wien 16 20 -20,0%

Gesamt 400 414 -3,4%

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