Sturm Andrea zog eine Spur der Verwüstung durch Österreich
Fast auf den Tag genau ist vor 5 Jahren der Orkan Kyrill durch Österreich gezogen und hat schwere Schäden angerichtet. Für nahezu das gesamte Bundesgebiet wurde damals Unwetteralarm ausgegeben. Vorarlberg, Nordtirol, Salzburg sowie Oberösterreich, Niederösterreich und Wien wurden großteils mit der höchsten Warnstufe vorgewarnt.
Nicht ganz so schlimm war das Sturmtief Andrea, das gestern und teilweise noch heute Österreich in Atem gehalten hat. Zahlreiche Bäume sind umgestürzt, haben Häuser beschädigt und Straßen blockiert. Starke Schneefälle im Westen Österreichs haben die Situation weiter verschärft. Allein im Bezirk Feldkirch (Vorarlberg) kam es zu 23 Meldungen über umgestürzte Bäume oder andere Gegenstände, welche die Fahrbahnen verlegten.
Zwei Dächer wurden abgedeckt und ein Kamin brach ein. Auf dem Campingplatz "Batmund" in St. Gallenkirchen wurden zwei Wohnwagen von einem umgestürzten Baum schwer beschädigt. Lokal gab es teilweise stundenlange Stromausfälle.
In Tirol und Salzburg gab es keine großen Schäden.
In Niederösterreich war der Osten am stärksten betroffen. Ein Wohnhaus in Neunkirchen wurde schwer beschädigt. Durch den umgestürzten Baum wurde auch eine Stromleitung beschädigt. Erst nachdem der Strom durch einen Experten abgedreht wurde, konnten die Einsatzkräfte mit den Aufräumarbeiten beginnen. Die meisten Einsätze wurden im Bezirk Baden gezählt.










