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11.05.2020

„Wirtshaus-Paket“: Nur ein Tropfen auf den heißen Stein

„Wirtshaus-Paket“: Nur ein Tropfen auf den heißen Stein

„Diese 500 Millionen sind bloß ein Tropfen auf den heißen Stein“, sagt NEOS-Wirtschafts- und Tourismussprecher Sepp Schellhorn zum heute präsentierten „Wirtshaus-Paket“. „Es ist so, als würde man einem schweren Allergiker ein Taschentuch reichen.“

Das Problem sei, so Schellhorn, dass die Gastronomie in den vergangenen 33 Jahren, in denen die ÖVP immer den Wirtschaftsminister gestellt hat, mit überbordenden Auflagen und Regulatorien, Bürokratiewahnsinn und explodierenden Lohnkosten zugeschüttet wurde. „Das hat sich massiv auf die Rentabilität in der Gastro ausgewirkt. Eine Studie von Professor Friedrich Schneider der JKU Linz zeigt, dass die Umsatzrentabilität in der Gastro 1,4 Prozent beträgt. Das heißt: Bei 1000 Euro Umsatz bleiben dem Wirt gerade einmal 14 Euro Gewinn. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die heimische Gastronomie nicht dazu in der Lage war, Rücklagen für Krisen zu bilden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kosten einfach zu viel - und verdienen zu wenig. Von einer Lohnerhöhung von einem Euro bleiben ihnen gerade einmal 40 Cent übrig.“

Das Problem in der Gastronomie sei also systemisch. Schellhorn: „Was die Regierung jetzt macht, ist maximal eine Symptombehandlung. Es braucht aber endlich Reformen im System, damit die heimische Gastronomie wieder selbst Rücklagen bilden, überleben und aus der Krise kommen kann.“

NEOS fordern daher ein echtes Gastro-Rettungspaket, das den Namen auch verdient - mit einer massiven Senkung der Lohnnebenkosten und einem raschen Bürokratieabbau: „Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern muss endlich mehr Netto von weniger Brutto bleiben, die Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen dringend neben den steuerlichen auch regulatorische Entlastungen. Aktuell wendet jedes EPU vier Wochen im Jahr für Bürokratie auf, Klein- und Kleinstunternehmen sogar zwei Wochen für jeden Beschäftigten. Das ist der Tod für jede Branche, da muss man ansetzen, dagegen helfen auch 500 Millionen bei Weitem nicht.“

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