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Sonderthema Oktober 2019: 328 Millionen Euro investiert das Land Tirol heuer in die Wohnbauförderung
Sonderthema Oktober 2019: 328 Millionen Euro investiert das Land Tirol heuer in die Wohnbauförderung

Jeder Mensch hat ein Anrecht auf ein Zuhause. Dieses Motto hat sich das Land Tirol auf die Fahnen geheftet. Mit dem 5-Euro-Wohnen, der Sanierungsoffensive oder den Mietunterstützungen.
Auch heuer wurden wieder weitere Schritte für leistbares Wohnen in Tirol gesetzt: So wurden die Einkommensgrenzen für den Erhalt der Wohnbauförderung angehoben, die Förderung von Eigenheimen um 6.000 Euro erhöht, Sonderzuschüsse für den Bau von kleinen Wohnanlagen und Sonderförderungen für Bauprojekte in ländlichen, abgelegenen Gegenden beschlossen. Alle diese Verbesserungen in der Wohnbauförderung sind mit 1. Oktober 2019 in Kraft getreten. Insgesamt 328 Millionen Euro investiert das Land Tirol heuer in die Wohnbauförderung.
Land Tirol investiert in Klimaschutzmaßnahmen
Nach wie vor ein Renner ist die einkommensunabhängige Sanierungsoffensive. Sanieren zahlt sich aus, weil die Heizungskosten sinken und Wohnen leistbarer wird. Sanieren leistet auch einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz. Der Energieverbrauch sinkt, fossile Energieträger werden zurückgedrängt und die Luftqualität verbessert sich.
So wurden im vergangenen Jahr von der Wohnbauförderung des Landes Tirol knapp 10.000 Förderansuchen in den Bereichen Fenstertausch, Vollwärmeschutz und Türen, Heizungserneuerung, Alten- und Behindertenmaßnahmen, Dachsanierung und Wohungserweiterung/-teilung genehmigt und dafür 42,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Wohnen um 5 Euro pro Quadratmeter
Das gibt’s? Ja, ermöglicht durch das Land Tirol: Tirols erfolgreiches Modell „5-Euro-Wohnen“ zur Schaffung von leistbarem Wohnraum für junge Menschen bzw. jenen mit besonders geringem Einkommen wurde bereits in drei Projekten in Schwaz, Kufstein und Kitzbühel umgesetzt. Weitere Projekte entstehen gerade in Inzing, Haiming, Nikolsdorf und Baumkirchen.

Hundegger Bauunternehmen

TP Zimmerei Jordan

Österreichweites Interesse für Tirols 5-Euro-Wohnen!

Österreichweites Interesse für Tirols 5-Euro-Wohnen!

Österreichs LandeswohnbaureferentInnen tagten in Klagenfurt. Dabei wurden wichtige Weichenstellungen für leistbares Wohnen und den Klimaschutz getroffen. Großes Interesse löste ein Vortrag von Tirols Wohnbaulandesrätin Beate Palfrader über das Tiroler Erfolgsmodell „5-Euro-Wohnen“ aus.  
 
„Mit dem Modell ‚5-Euro-Wohnen‘ wollen wir die Schaffung von leistbarem Wohnraum für junge Menschen bzw. jenen mit besonders geringem Einkommen ermöglichen“, betonte LRin Palfrader in Klagenfurt. „Neben zwei fertiggestellten Projekten in Schwaz und Kitzbühel entstehen gerade in Kufstein, Inzing, Haiming, Nikolsdorf und Baumkirchen 5-Euro-Projekte“, konnte Tirols Wohnbaulandesrätin den Erfolg dieser Förderungsmaßnahme bestätigen. Beim „5-Euro-Wohnen“ betragen die Mietkosten inklusive Betriebs- und Heizkosten für einen Quadratmeter nicht mehr als fünf Euro.

Verstärkte Klimaschutzmaßnahmen
„Ressortübergreifende Maßnahmen für leistbares Wohnen waren ebenso Inhalt der zweitägigen Beratungen wie Klimaschutz in der Wohnbauförderung oder die Neuerungen durch die Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz-Novelle (WGG)“, erklärte Tirols Wohnbaulandesrätin.

Installationen Schernthanner

Dachdecker Stöckholzer

WDVS Qualitätsprüfer Andreas Reinecker

 

ELECTRON-Technology GmbH

Forma Bau GmbH

TirolerInnen investieren in Fenstertausch, Vollwärmeschutz und Heizungserneuerungen

TirolerInnen investieren in Fenstertausch, Vollwärmeschutz und Heizungserneuerungen

Die einkommensunabhängige Sanierungsoffensive ist ein Erfolgsprojekt des Landes: „Von Jänner bis einschließlich Juni hat das Land Tirol mittels der Wohnbauförderung 6.400 Sanierungen unterstützt – damit halten wir das hohe Niveau des Vorjahres“, bilanziert Wohnbaulandesrätin Beate Palfrader. Insgesamt werden dieses Jahr über 40 Millionen Euro für verschiedene Sanierungsmaßnahmen in ganz Tirol zur Verfügung gestellt.
Bei den im Vorjahr geförderten Sanierungen zeigt sich, dass die TirolerInnen vor allem in den Fenstertausch, den Vollwärmeschutz, in die Dachsanierung und die Heizungserneuerung investieren. Darüber hinaus realisieren sie Maßnahmen, um Häuser und Wohnungen alten- und behindertengerecht zu gestalten. Das Land übernimmt dabei bis zu 30 Prozent der förderbaren Sanierungskosten.
„Wer in die Sanierung seines Wohnraums investiert, steigert nicht nur die Behaglichkeit der eigenen vier Wände, sondern betreibt auch aktiven Umweltschutz – eine Win-Win-Situation für alle“, ist LRin Palfrader überzeugt. So werde auch die Luftqualität verbessert und der Energieverbrauch gesenkt.
„Zudem löst die Sanierungsoffensive jährlich ein Bauvolumen von rund 150 Millionen Euro aus und leistet einen wichtigen Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung. Damit das so bleibt, werden wir nächstes Jahr die Sanierungsoffensive noch einmal verbessern“, kündigt LRin Palfrader an.

Schlosserei Löffler

Lehre bei Porr

Der Tiroler Baumeister Andreas Reinecker ist seit 10 Jahren auf Qualitätssicherung im Bauwesen spezialisiert.

Planung ohne Ausführung ist meistens nutzlos -
Ausführung ohne Planung ist meistens fatal

Der Tiroler Baumeister Andreas Reinecker ist seit 10 Jahren auf Qualitätssicherung im Bauwesen spezialisiert.

"Bauen, das auf Qualität, Ökologie und Langlebigkeit ausgerichtet ist, muss unbedingt umgesetzt werden. Die Fassade eines Gebäudes bleibt über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes erhalten und prägt dessen Erscheinungsbild. Die Investition in die Qualität des Wärmedämmverbundsystems ist Basis für dessen Sicherheit und Langlebigkeit.

Um parallel dazu die Kaufkraft in Österreich zu erhalten, sind unsere genannten Qualitätsziele unabdingbar und rigoros umzusetzen.

Für das Erreichen unserer Ziele ist viel Zeit erforderlich. Es heißt, für die Zukunft gerüstet zu sein. Nur wenn qualifiziertes Personal zu Verfügung steht und beauftragt wird, kann die gewünschte Qualität erreicht werden! Dafür steht die Fa. WDVS Qualitätsprüfer als WDVS-Fachbetrieb!", sagt Andreas Reinecker.

Nicht nur ein Auto, ein Kamin usw. braucht jährlich einen TÜV, auch eine Fassade sollte mindestens alle 2 Jahre auf Schäden (Risse, Abplatzungen, Ausblühungen, Verfärbungen, Algen, Bauanschlussfugen usw.) von einem Fachmann überprüft und gewartet werden!
Schon ein kleiner Riss an der Oberfläche kann zu einem Totalschaden führen. Wenn Wasser in die Fassade eindringen kann ist ein sicherer Schaden bereits vorprogrammiert.
Je früher Schäden erkannt werden desto kostengünstiger können sie behoben werden!

Weitere Informationen stellt Reinecker unter https://www.wdvs.tirol bereit.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: zVg / dbn