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Bauen und Wohnen im Burgenland - Herbst 2017
Burgenland: Kostenlose Energie- und Wohnbauberatung

Landeshauptmann Hans Niessl und Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf

September 2017. - Neues Serviceangebot „Wohnbauberatung mit Energie“ der Wohnbauförderung des Landes schont die Umwelt und die eigene Geldbörse.

Kostenlose Energie- und Wohnbauberatung ab sofort aus einer Hand

Die Wohnbauförderung des Landes baut ihr Serviceangebot weiter aus. Mit der neuen Initiative „Wohnbauberatung mit Energie“ gibt es nun eine kostenlose und unabhängige Beratung  bei Wohnbauförderung und Energie aus einer Hand – ganz nach dem Prinzip des One-Stop-Shop. Bisher wurden Energieberatung und Wohnbauberatung voneinander getrennt angeboten. Das neue Angebot umfasst Themen wie Wärmedämmung, Fenster, Heizung, Energiespartipps und Einsparungen, Photovoltaik, Speichersysteme und Förderungen. Das Service wird noch bürgernäher: „Bisher sind wir auf zwei Schienen gefahren, nun gibt es die Beratung bei Energie und Wohnbauförderung aus einer Hand. Im Zuge der Verwaltungsreform sorgen wir Schritt für Schritt dafür, in allen Bereichen der Verwaltung noch effizienter, noch service- und bürgerorientierter zu arbeiten. Mit der Beratung aus einer Hand bei Wohnbauförderung und Energie wird ein Beitrag zur Erreichung dieser Ziele geleistet. Wir wollen, dass das Geld bei den Menschen bleibt, nicht bei der Verwaltung. Eine kompetente Beratung schont die Geldbörse der Bürger und sie ist natürlich auch gut für den Umwelt- und Klimaschutz. Das ist eine ganz wichtige Serviceleistung, und mit der Wohnbauförderung sorgen wir dafür, dass das Wohnen im Burgenland leistbar bleibt“, so Wohnbaureferent Landeshauptmann Hans Niessl, der gemeinsam mit Natur- und Umweltschutzlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf das neue Service heute, Mittwoch, in Eisenstadt präsentierte.

Eisenkopf: „Berücksichtigen beim Klimaschutz auch soziale Aspekte“
„Unser Ziel ist, langfristig die Energiebilanz von Gebäuden im ganzen Burgenland zu verbessern“, betont Eisenkopf. Der Bau des Hauses oder die Renovierung sei oft mit weitreichenden Entscheidungen verbunden. Es sei daher wichtig, eine umfassende Beratung anzubieten. „Die Berater sehen sich die Gebäude auch vor Ort an und können dann genau sagen, welche Maßnahmen zielführend sind und wie sie idealerweise kombiniert werden. Sie können Möglichkeiten aufzeigen, wie auch mit einfacheren Maßnahmen und kleinerem Budget Energie und somit Geld gespart und gleichzeitig die Umwelt unterstützt werden kann. Das ist jene Art von Klimaschutz, die wir im Burgenland forcieren – einen Klimaschutz der auch soziale Aspekte berücksichtigt.“

Um die im Weltklimavertrag von Paris festgeschriebenen Klimaziele zu erreichen, müsse man beim Klimaschutz dort ansetzen, wo großes Potential bestehe. Neben Verkehr und Industrie sei der Wohnbau mit 21 % ein großer Verursacher von Treibhausgasemissionen, erklärt Eisenkopf.

Wohnbauförderung: Leistbares Wohnen und Impulsgeber für Arbeitsmarkt
Im ersten Halbjahr 2017 wurden in Summe Förderungen und Zuschüsse in der Höhe von 30 Millionen Euro zugesichert. Von diesen Förderungen und Zuschüssen sind in Summe 1.415 Wohneinheiten betroffen. Mehr als 27 Millionen Euro der 30 Millionen Euro entfallen auf Neubaudarlehen, der Großteil, 23,6 Millionen Euro, auf den mehrgeschossigen Wohnbau. Damit wurde in Summe der Neubau von 577 Wohneinheiten gefördert (79 Eigenheime, 498 Wohnungen und Reihenhäuser). Für Sanierungsmaßnahmen wurden in Summe 1,5 Millionen Euro zugesichert.
Auch Sicherheit sei ein wichtiges Thema im Burgenland, dem die Wohnbauförderung mit dem Schwerpunkt ,Sicheres Wohnen‘ Rechnung trage, betont der Landeshauptmann. Im 1. Halbjahr 2017 haben 394 Burgenländerinnen und Burgenländer von der Förderung von Alarmanlagen und Sicherheitstüren Gebrauch gemacht. In Summe wurden mehr als 330.000 Euro für ,Sicheres Wohnen‘ zugesichert.

„Mit der Wohnbauförderung sorgen wir dafür, dass Wohnen im Burgenland leistbar bleibt, gleichzeitig ist sie ein wichtiger Impulsgeber für die Wirtschaft. Wir schaffen damit einen Beschäftigungseffekt von rund 1.500 Arbeitsplätzen“, so Niessl. Das sei möglich, „weil die gemeinnützigen Bauträger mehr als 90 Prozent des gesamten Bauvolumens an heimische, regionale Firmen vergeben.“

Auch mit dem Burgenländischen Handwerkerbonus, den es heuer zum zweiten Mal in Folge gegeben hat, habe man wichtige Impulse gesetzt. Diese Sonderförderaktion ist bis Mitte April gelaufen, 1.344 Förderanträge mit einem Fördervolumen von 1,2 Millionen Euro wurden heuer für den Burgenländischen Handwerkerbonus bewilligt.

In Summe stehen heuer 122,7 Millionen Euro für die Wohnbauförderung und die Förderung von Alternativenergieanlagen bereit. An diesem Fördervolumen werde man auch in den nächsten Jahren nicht rütteln, so Niessl.

Am wenigsten müssen Mieter in Eisenstadt bezahlen

Am wenigsten müssen Mieter in Eisenstadt bezahlen

Österreichs Mietpreise erzielen vielerorts neue Rekordwerte -erstmals wurde die Marke von 16 Euro pro Quadratmeter im Median geknackt. Dabei sind der Westen und Wien insgesamt am teuersten. Ober- und Niederösterreich sowie Burgenland, Steiermark und Kärnten sind dagegen deutlich günstiger. Das zeigt das Mietpreisbarometer von immowelt.at, einem der führenden Immobilienportale. Untersucht wurden die Mietpreise im ersten Halbjahr 2017.

Höchste Preise in Westösterreich und in Wien

Innsbruck ist mit 16 Euro pro Quadratmeter Österreichs teuerste Großstadt. Die gute wirtschaftliche Entwicklung und der hohe Lebensstandard machen die Tiroler Landeshauptstadt bei Mietern besonders begehrt. Auf den Plätzen dahinter liegen die Bundeshauptstadt Wien (14,90 Euro) und Salzburg (14,40 Euro). Alle drei Großstädte stehen wirtschaftlich gut da und sind darüber hinaus Touristenmagnete. Das macht sich bei den Immobilienpreisen bemerkbar.

Mitunter auch große Preisunterschiede auf engstem Raum

Auch das knapp 50.000 Einwohner zählende Dornbirn (13,40 Euro) im Westen der Republik schafft es unter die Top 5 der teuersten Städte. Dafür sorgt vor allem die günstige Lage am Bodensee und die gute Arbeitsmarktsituation: Sowohl die metallverarbeitende Industrie wie auch Elektrounternehmen stellen hier viele Arbeitsplätze. Geographisch in direkter Nachbarschaft, aber preislich deutlich günstiger ist die Landeshauptstadt Bregenz (10,90 Euro). Der Preisunterschied mag an der unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklung liegen: Trotz der geringeren Einwohnerzahl verfügt Dornbirn über deutlich mehr Arbeitsstätten als Bregenz und hat vor allem in den Bereichen Industrie, Handel und Touristik die Nase vorn.

Günstiger sind Ober- und Niederösterreich sowie Kärnten, Steiermark und Burgenland

Am wenigsten müssen Mieter in Eisenstadt bezahlen. In der kleinsten Landeshauptstadt fallen im Schnitt 9,30 Euro pro Quadratmeter an, trotz guter wirtschaftlicher Entwicklung. Weitere 4 Städte liegen im 10-Euro-Bereich: Wels, Klagenfurt, St. Pölten und Villach. Alle 5 günstigsten Städte sind mit unter 100.000 Einwohnern vergleichsweise klein, was eher niedrigere Preise begünstigt. Klagenfurt und Villach kämpfen zudem mit Arbeitslosenquoten über dem bundesweiten Durchschnitt.

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