zurück zu den regulären Ausgaben von dbn.at
Burgenländischer Handwerkerbonus 2017
Burgenländischer Handwerkerbonus 2017

Jänner 2017. - Landeshauptmann und Wohnbaureferent Hans Niessl:

Landeshauptmann Niessl

Liebe Burgenländerinnen und Burgenländer!

Die Burgenländische Wohnbauförderung ist nicht nur ein Garant für qualitatives und leistbares Wohnen im Land. Die beste Wohnbauförderung Österreichs trägt auch wesentlich zur Belebung der heimischen Wirtschaft, des Bau- und Baunebengewerbes sowie zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen bei.

Um speziell die Winterarbeitslosigkeit zu bekämpfen, habe ich als Wohnbaureferent den Burgenländischen Handwerkerbonus ins Leben gerufen. Nach der sehr erfolgreichen Aktion 2016 mit fast 1.300 Förderanträgen, die Investitionen von rund 10 Millionen Euro ausgelöst haben, gibt es den Burgenländischen Handwerkerbonus auch 2017.

Arbeitsleistungen für Sanierungsmaßnahmen sowie zur Schaffung von Barrierefreiheit werden mit 25% der förderbaren Kosten als nicht rückzahlbarer Zuschuss gefördert. Die maximale Förderhöhe beträgt 5.000 Euro. (Zum Vergleich: Beim Handwerkerbonus des Bundes werden 20% mit maximal 600 Euro gefördert.)

Der Burgenländische Handwerkerbonus ist somit ein echter Anreiz, in verstärkte ökologische und energetische Maßnahmen bei der Sanierung von Eigenheimen und Eigentumswohnungen sowie in Maßnahmen, die den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung oder gebrechlichen Menschen gerecht werden, zu investieren. Gefördert werden jedenfalls die Dienstleistungen bei der Erneuerung von Dächern, bei Spenglerarbeiten und bei der Erneuerung von Fassaden, beim Austausch von Fenstern und Bodenbelägen, bei Malerarbeiten und Installationen sowie Maßnahmen zur Schaffung von Barrierefreiheit.

Diese Sonderförderaktion im Rahmen der Burgenländischen Wohnbauförderung ist für den Zeitraum 1. Jänner bis 31. März 2017 befristet. Ich hoffe, dass Sie diese Förderaktion nutzen können und wünsche Ihnen für die Realisierung Ihres Vorhabens alles Gute!

Richtlinien für die Sonderwohnbauförderungsaktion im Rahmen des Burgenländischen Wohnbauförderungsgesetzes

• Diese Richtlinien bieten den Föderungswerbenden die Möglichkeit, für erbrachte Arbeitsleistungen einen
nicht rückzahlbaren Zuschuss in Form des Burgenländischen Handwerkerbonus 2017 zu erhalten.
• Dieser Zuschuss kann in der Höhe von 25% der förderbaren Kosten, bis maximal € 5.000,- gewährt werden.
Diese Sonderwohnbauförderungsaktion des Landes tritt mit 1. Jänner 2017 in Kraft und endet am 31. März 2017.

WAS WIRD GEFÖRDERT?

Kosten für die reine Arbeitsleistung ohne Umsatzsteuer
(inklusive Fahrt-, Planungs- und Beratungskosten)
für z. B. folgende Maßnahmen:

• Erneuerung von Dächern
• Spenglerarbeiten
• Erneuerung von Fassaden
• Austausch von Fenstern
• Austausch von Bodenbelägen
• Malerarbeiten
• Installationen
• Durchführung von barrierefreien Maßnahmen

Folgende Handwerker und befugte Gewerbebetriebe
sind unter anderem förderungsfähig:

• Hafner
• Maler und Anstreicher, Lackierer, Tapezierer und Trockenausbauer
• Glaser
• Dachdecker, Spengler
• Tischler und Drechsler
• Holzbau-Meister (Zimmermeister)
• Elektrotechnik
• Bodenleger, Keramiker, Platten- und Fliesenleger
• Baumeister
• Gas- und Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Lüftungs-, Kälte und Klimatechnik
• Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung
• Wärme-, Kälte-, Schall- und Branddämmer
• Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau

WAS WIRD NICHT GEFÖRDERT?

• Kosten für Materialeinsatz, Geräte, Kleinmaterial und Entsorgung
• Arbeitsleistungen an Gebäuden oder an Gebäudeteilen, die nicht zur Wohnnutzfläche zählen
(z. B. Garagen, Einfriedungen, Pools, etc.)
• Dachbodenausbauten zur Wohnraumschaffung, Einbau und Sanierung an Möbel
(z. B. Einbauküche, Raumteiler, Polsterungen, etc.)
• Arbeitsleistungen aufgrund gesetzlicher oder behördlicher Auflagen (Kaminkehrung)
• Gutachten (z. B. Energieausweise, Einreichplan)
• Ablesedienste, Abrechnungen von Verbrauchszählern (Strom, Gas, Wasser, Heizung, usw.)

WIE HOCH IST DIE FÖRDERUNG?

25% der reinen Arbeitsleistung ohne Umsatzsteuer, maximal € 5.000,-
(inklusive Fahrt-, Planungs- und Beratungskosten).
Arbeitsleistungen müssen pro Endrechnung zumindest € 400,- ohne Umsatzsteuer betragen.

WER KANN EINE FÖRDERUNG BEANTRAGEN?

• Eigentümerin oder Eigentümer des Wohnobjektes sowie deren nahestehenden Personen
• Österreichische Staatsbürger/innen oder diesen Gleichgestellte (z. B. EU-Bürger)

WELCHE FÖRDERVORAUSSETZUNGEN GIBT ES?

• Hauptwohnsitz im zu fördernden Wohnobjekt
• Arbeitsleistungen müssen zwischen 1. Jänner 2017 und 31. März 2017 erbracht werden
• Endrechnung darf nicht vor dem 1. Jänner 2017 und nach dem 31. März 2017 ausgestellt sein
• Endrechnung mit detaillierter Beschreibung der Leistung
• Ort der Leistungserbringung
Förderungsanträge können bis längstens 10. April 2017 beim Amt der Burgenländischen
Landesregierung (Wohnbauförderung) eingebracht werden.

WELCHE UNTERLAGEN WERDEN FÜR DIE ANTRAGSTELLUNG BENÖTIGT?

• Vollständig ausgefülltes Antragsformular
• saldierte Originalrechnung(en)
• Bestätigung eines befugten Unternehmens betreffend die ordnungsgemäße
Inbetriebnahme und ordnungsgemäße Funktion der Anlage (Haustechnik)
• Bestätigung, dass die zu fördernde Leistung im Zeitraum 1. Jänner 2017
bis 31. März 2017 umgesetzt wurde

INFORMATIONEN UND ANTRÄGE ERHALTEN SIE:
• Im zuständigen Gemeindeamt
• Internet: www.burgenland.at/wbf
• Amt der Burgenländischen Landesregierung
Abteilung 3 – Finanzen, Hauptreferat Wohnbauförderung
Europaplatz 1, 7000 Eisenstadt, Tel.: 057 600 DW 2800

PEWA Fenster

WS Installationen Walter Schneeberger

Immobilienpreise

Immobilienpreise: Und es geht weiter aufwärts

Davon gehen zumindest 71% der Österreicher aus. Wie überhaupt in den meisten europäischen Ländern weitere Preissteigerungen erwartet werden.
Anders hingegen in Großbritannien, wo im Zuge der Brexit-Entscheidung die Zahl jener, die an weiterhin steigende Immobilienpreise glauben, drastisch gesunken ist – so die Umfrageergebnisse der ING-DiBa.

Die Begehrlichkeit von Immobilienbesitz steigt. Damit auch der Glaube an die Kraft des Immobilienmarktes – besonders in Österreich. Dies verdeutlicht nun eine repräsentative Umfrage der ING-DiBa, die im Rahmen der ING International Survey in 13 europäischen Ländern sowie den USA und Australien durchgeführt wurde.

71% der Österreicher gehen davon aus, dass die Immobilienpreise innerhalb des nächsten Jahres weiter steigen werden. Das sind um 2% mehr als bei der Vorjahresumfrage. Im Vergleich mit anderen Ländern sehen sich die Österreicher besonders stark mit steigenden Immobilienpreisen konfrontiert.

Verunsicherung in Großbritannien nach Brexit

In Großbritannien wurde die Umfrage zweimal durchgeführt – einmal kurz vor und einmal kurz nach dem Brexit-Referendum. „Die Ergebnisse lassen auf eine verstärkte Verunsicherung schließen“, sagt Ian Bright, Senior Economist im Londoner Economics Department der ING.

Waren es im Vorjahr noch 70% der Briten, die an weitere Preissteigerungen am Immobilienmarkt glaubten, so ist diese Zahl nun dramatisch gesunken. Vor der Volksbefragung waren es noch 57% und danach gar nur mehr 46%, die von künftig höheren Preisen ausgingen. 

Wiener und Vorarlberger spüren angespannte Lage am stärksten

Jeweils 77% der Wiener und Vorarlberger glauben, dass die Immobilien in ihrem Umkreis noch teurer werden. Dabei sollte der Plafond aus Sicht der meisten Befragten doch schon erreicht sein: Immerhin finden 69% der Österreicher die Immobilien ohnehin schon teuer genug.
Relativ entspannt scheint es noch im Burgenland zu sein, wobei aber auch hier immerhin 56% von weiteren Preissteigerungen ausgehen.   

Als entscheidende Preistreiber werden von den Befragten vor allem die Lage und die wachsende Bevölkerung identifiziert. 

Der Glaube an die Stabilität des Immobilienmarktes

Überhaupt wird Immobilien als Anlageform eine hohe Sicherheit zugeschrieben, denn ganze 44% der Österreicher sind der Meinung, dass Immobilienpreise niemals fallen würden. Innerhalb Österreichs sind hierbei die Tiroler Spitze, wo ganze 54% einen ungebrochenen Glauben an den Werterhalt ihrer Immobilien haben. Die wenigsten „Immo-Optimisten“ gibt es in Kärnten: Hier sind es nur 36%, die bei der Umfrage sagten: „Immobilienpreise fallen nie.“

Über die Umfrage

Die Umfrage der ING-DiBa Austria ist Teil der ING International Survey - einer Studienserie, die im Auftrag der ING Group regelmäßig durchgeführt wird. Ziel ist ein besseres Verständnis für die Entscheidungen der Konsumenten – vom Sparen, über das Einkaufen und Investieren bis zu ihrer generellen Einstellung zu Geld. Für die aktuelle Umfrage wurden vom Institut Ipsos online in 13 Ländern Europas (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien, Türkei, Tschechien) knapp 13.000 Personen ab 18 Jahren befragt. In Österreich wurden 1.000 Personen befragt. Zusätzlich wurde diese Umfrage auch in den USA und Australien durchgeführt.

Maler Max Mattersburg

Sodfried GmbH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Berger GmbH

Eichingerbau

Ing. Schindler

Holzbau Schütz

JSC Alles rund ums Fenster

Kast & Schmidt

 

Zimmerei Reumann

Ulreich Bau

GH Installationen

Tino Eichinger Bau

Tischlerei Fensteroase

Malerei Moser

Tripamer Bau

Varga Heizung

 

/ Werbung / Fotos: Thorben Wengert  / pixelio.de, Thorben Wengert  / pixelio.de, Zementindustrie, dbn