zurück zu den regulären Ausgaben von dbn.at
Bauen und Wohnen in der Steiermark - Februar 2018
Burgenland: Kostenlose Energie- und Wohnbauberatung

Wohnbauförderung schützt unser Klima

Seit Jahren leistet die steirische Wohnbauförderung einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der österreichischen und internationalen Klimaschutzziele. Vor allem die Sanierung alter Gebäude schafft nicht nur leistbaren Wohnbau und wertvolle Impulse für den Jobmotor Bauwirtschaft (12.000 Beschäftigte im geförderten Wohnbau), sie ist auch ein wesentlicher Eckpfeiler unserer klimapolitischen Ambitionen.
Durch die heute von der Steiermärkischen Landesregierung beschlossene Verordnung ist sichergestellt, dass die Wohnbauförderung und das Baugesetz an einem Strang ziehen, wenn es um den Schutz unseres Klimas geht.
Keine neuen Ölkessel
Besonders erfreulich ist es – so Wohnbaulandesrat Hans Seitinger – dass die neuen Fördervoraussetzungen noch stärker auf hocheffiziente Energiesysteme abstellen. „80% erneuerbare Energien, die sinnvolle Nutzung industrieller Abwärme und ein Aus für die Förderung neuer Ölkessel können sich jedenfalls sehen lassen – damit beweist die Steiermark einmal mehr, wie wichtig ihr der Schutz unseres Klimas ist.“
Denn Klimaschutz – so Seitinger abschließend – gehe uns alle etwas an. Niemand könne und dürfe sich vor dieser Verantwortung drücken.

Artika Baumeister Graz

Building Solutions Busol.eu Siener KG

Am wenigsten müssen Mieter in Eisenstadt bezahlen

Kleine Holzkunde: Vielseitiges Material mit besonderen Eigenschaften

Holz ist und bleibt das wohl beliebteste Material im Bereich der Inneneinrichtung. Die natürliche, warme Ausstrahlung macht jeden Raum lebendig und schafft eine gemütliche Atmosphäre. Dazu kommen die vielen positiven Eigenschaften, die Holz aufweist: Natürlich behandelt ist es frei von Schadstoffen; bestimmte Arten verbreiten einen angenehmen Duft; es reguliert das Raumklima durch Aufnahme und Abgabe von Luftfeuchtigkeit; und Studien haben sogar ergeben, dass in Räumen, die überwiegend mit Holz eingerichtet sind, die Herzfrequenz niedriger ist. Das edle Material ist auch optisch außerordentlich vielseitig und variiert farblich je nach Art von hellen, fast weißen Tönen über rötliche bis hin zu dunklen, fast schwarzen Nuancen. Im Zusammenspiel mit unterschiedlichen Maserungen erhält jedes Möbelstück einen individuellen Charakter. „Holzmöbel lassen sich vielseitig designen und fügen sich in jeden Einrichtungsstil harmonisch ein“, erklärt Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen Möbelindustrie. „Ob Landhausstil oder modernes Ambiente, Holz strahlt immer auch eine gewisse Eleganz aus.“

 Weltweit gibt es mehr als 40 000 Holzarten. Farben und Maserungen gibt es in so unterschiedlichen Varianten, wie es Geschmäcker gibt. Vor allem dunkle Hölzer wie Nussholz und helle wie Eichenholz in bestimmten Sortierungen liegen derzeit im Trend. Das hochwertige Holz von Laubbäumen eignet sich für die Möbelherstellung besonders gut. Die folgende Zusammenstellung häufig verwendeter Holzarten, die aufgrund ihrer strukturellen und optischen Eigenschaften sehr beliebt sind, gibt einen kleinen Einblick in den Facettenreichtum des Materials.

Ahornholz hat eine auffällig helle Färbung von fast weiß über gelblich weiß und hellbraun bis hin zu leicht rötlich grau. Gemeinsam mit der dezenten Maserung von hellbraunen Streifen entstehen besonders feine und elegante Möbelstücke. Durch seine Festigkeit und Elastizität ist das Holz gut zu verarbeiten und zeichnet sich auch durch eine hohe Beständigkeit aus.

Eine ebenfalls helle Färbung weist Birkenholz auf. Mit Tönen von gelblich weiß bis rötlich gelb ähnelt es Ahornholz, die Maserung ist mit kaum erkennbaren hellen Linien aber noch minimalistischer. Das Holz ist nicht sehr tragfähig, bietet aber diverse Verarbeitungsmöglichkeiten durch seine hohe Elastizität, das geringe Gewicht und seine Zähigkeit.

Buchenholz ist ganz besonders fest, dazu sehr zäh, aber auch elastisch und tragfähig. Charakteristisch sind eine gleichmäßige Maserung von breiten Streifen und eine hellgelbe bis rosabraune Färbung. Aufgrund seiner Struktur ist es besonders gut zu verarbeiten.

Eichenholz wird vor allem wegen seiner Festigkeit und Beständigkeit geschätzt. Die Oberfläche der robusten Art lässt sich gut mit Öl, Beize oder Lasur behandeln und bietet so diverse Gestaltungsmöglichkeiten. In der Regel gelbgrau bis gelbbraun erstrahlt etwa weiß geöltes Eichenholz in einem exklusiven hellen, fast weißen Ton. Auffällig ist auch die deutliche Maserung, die besonders natürlich anmutet und Möbel mit einzigartiger Optik hervorbringt.

Eschenholz ist äußerst fest und hart, aber auch elastisch und widerstandsfähig. Eine Bearbeitung wird häufig durch die Zähigkeit und die grobe Struktur erschwert. Optisch ist es allerdings sehr beliebt aufgrund der lebendigen Maserung und der blassgrauen bis gelblich oder rötlich weißen Färbung.

Fichtenholz wächst schnell nach und ist preiswert. Daher ist es vor allem aus ökonomischen Gründen zunehmend gefragt. Das Holz lässt sich aber auch sehr vielfältig verwenden, da es weich, leicht, elastisch und dabei äußerst tragfähig ist. Die helle Farbe von gelblich bis rötlich weiß und die deutliche Maserung mit Astlöchern sind besonders im Skandinavischen Einrichtungsstil zu finden.

Das Holz des Kirschbaums ist hart, fest und zäh. Gleichzeitig ist es elastisch und weist eine einheitliche, feinporige Struktur auf. Auffällig und außergewöhnlich ist das Farbenspektrum, das von einem gelblichen oder rötlichen Braun bis zu einem intensiven Rotbraun reicht. Zudem hat die Oberfläche einen seidigen Glanz, der Möbelstücke besonders edel wirken lässt.

Zu den Edellaubhölzern zählt das Walnussbaumholz. Die außerordentliche Beständigkeit der feinfaserigen, harten und biegefesten Sorte macht sie außerordentlich begehrt. Zudem ist das schönfarbige Holz mit seinen hell- bis schwarzbraunen Tönen und seiner lebendigen Maserung sehr dekorativ.

Das Holz der Zirbelkiefer, auch Zirbenholz genannt, gehört zu den Nadelhölzern und ist weich, beständig und gut zu verarbeiten. Optisch ansprechend sind die gelb rötliche Färbung und die schöne Maserung. Besondere Aufmerksamkeit erhält die Sorte jedoch wegen des wohltuenden Geruchs. Die enthaltenen ätherischen Öle wirken beruhigend und kreislaufschonend. Außerdem wurde eine antibakterielle Wirkung nachgewiesen.

Schon mit dieser kleinen Auswahl wird deutlich, wie vielseitig Holz ist. Für jeden Bereich, für jeden Stil und für jedes Möbelstück gibt es die passende Art. Die österreichischen Hersteller stimmen je nach Farbe, Struktur und Eigenschaften sorgfältig ab, um ein perfektes Ergebnis in höchster Qualität zu liefern. Daneben achten sie auch auf die Herkunft der Hölzer aus europäischen, nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. „Holz ist ein faszinierendes Material, dessen Eigenschaften immer wieder neue Möglichkeiten eröffnen“, fasst Dr. Emprechtinger zusammen. „Der exklusive und gleichzeitig natürliche Charakter schafft in jeder Räumlichkeit ein stilvolles, warmes Ambiente.“

Hubmannbau Gössendorf

DI Jörg Jandl

Malermeister Leopold Lindbichler

 

Das sind die Wohntrends 2018

Das sind die Wohntrends 2018

Einrichten leicht gemacht: Alles aus einem Guss, das war gestern. Aber alles von einer Marke - das ist ganz schön modern. Mit den Produkten der SCHÖNER WOHNEN-Kollektion kann man Räume ab sofort komplett einrichten vom Boden über die Wand bis zu den Möbeln. Warum lange suchen, wenn Europas größtes Einrichtungsmagazin bereits vorsortiert und sein ganzes Wissen in Produkte gepackt hat, die den Zeitgeist einfangen. Was bewegt uns in Sachen Einrichtung 2018?

Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt

Nichts ist mehr wie es einmal war. Die Welt wird globaler, digitaler und komplexer. Und wie reagieren wir darauf? Wir sehnen uns nach Geborgenheit, Ordnung und Sicherheit. Wenn es draußen ungemütlich ist, wird es drinnen gemütlicher. Wir steuern in den eigenen vier Wänden dem Chaos entgegen mit Entschleunigung, Sinnlichkeit, Tradition, Handwerk und Authentizität. Die Sehnsucht nach einem Stück Natur und der Blick zurück sind der Gegenentwurf zu einer Welt, die aus den Fugen gerät.

Trend 1: Sehnsucht nach dem einfachen Leben

"Hygge" heißt der Supertrend aus Skandinavien, der ein Lebensgefühl beschreibt, das Gemütlichkeit zelebriert. Mit klaren Formen, lichten Farben und einer großen Portion Wärme und Gelassenheit entdeckt der Wohnstil die Schönheit des Einfachen wieder. Wie man sich das nordische Wohnglück ins Haus holt, zeigen die neuen Möbel und Accessoires der SCHÖNER WOHNEN-Kollektion 2018.

Trend 2: Sehnsucht nach alten Werten und Sicherheit

Wenn nichts mehr sicher scheint, wächst das Bedürfnis nach Beständigkeit. Man schaut zurück, denn Bekanntes vermittelt Sicherheit. Im Ohrensessel lässt sich die Welt vergessen. Trendsetter kombinieren das Gute von Gestern mit einer Portion Leichtigkeit, befreien die Zitate der Vergangenheit von jedem Schnörkel. Produkte aus der SCHÖNER WOHNEN-Kollektion, mit denen Retro raffinierter wird.

Die Trendfarben des Jahres 2018 der SCHÖNER WOHNEN-Kollektion heißen "Caramel", "Hortensie", "Blueberry", "Spa" und "Rock".

Und was ist 2018 noch neu?

Muster werden dezenter: Adé, Prilblume! Zurückhaltende Muster an der Wand machen Tapeten zum Trend. Motive und Strukturen im kleinteiligen Allover schmeicheln den Augen, Räumen und Möbeln.

Farben werden kombiniert: Tolle Töne schaffen Stimmungen im Raum und sind eine Bühne für Möbel. Farben werden zum Gestaltungselement als Ton in Ton-Harmonien oder als Kontrast-Kombinationen.

Kork feiert ein Comeback: Fast hätten wir es vergessen: Die Rinde der portugiesischen Korkeiche ist ein Naturwunder. Sie ist warm, weich und nun nicht nur im Granulat-Look, sondern in vielen Optiken zu haben.

Der neue Sinn für Sinnlichkeit: Etwas Warmes braucht der Mensch. Deshalb finden Vorhänge, Decken, Kissen und Teppiche wieder in unsere Räume und verbreiten dort ganz viel Gefühl.

Schlegldach

Sudy Steinkreationen

Malerbetrieb Ulrich

Das sind die Wohntrends 2018

Photovoltaik: Neue Förderrunde startklar!

Eines der plakativsten Vorhaben der neuen Regierung ist die Versorgung Österreichs (national-bilanziell) mit sauberem Strom aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2030. Der nächste Schritt in diese Richtung erfolgt am 12. März 2018. An diesem Tag wird von der Abwicklungsstelle OeMAG exakt um 17 Uhr die Ausschreibung für ein Fördervolumen von 9 Millionen Euro für Photovoltaik-Anlagen und 6 Millionen für Stromspeicher gestartet. Die detaillierten Durchführungsbestimmungen der neuen Förderschiene sind am 17. Februar 2018 vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus veröffentlicht worden. Hans Kronberger vom Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA): „Wir begrüßen es ausdrücklich, dass endlich Klarheit über die Vergabebedingungen geschaffen wurde. Die Qualität der Richtlinie muss sich jetzt an der Praxis beweisen!“

Gefördert werden mit einem einmaligen Investitionszuschuss sowohl neue Anlagen als auch die Erweiterung bestehender. Diese Förderschiene wurde im Rahmen der kleinen Novelle des Ökostromgesetzes ermöglicht und noch vom Vorgängerparlament am 29. Juni 2017 beschlossen. Damit sind PV-Anlagen mit rund 40 MWp sowie Speicherkapazitäten von gesamt 12 MWh zusätzlich förderbar.

Der Investitionszuschuss im Detail

Mit der neuen Förderschiene werden PV-Anlagen bis zu einer Größe von 500 kWp gefördert, die ausschließlich auf oder an einem Gebäude, einer baulichen Anlage oder auf einer Betriebsfläche (nur bebaute oder befestige Flächen; ausgenommen Grünflächen) errichtet werden. Die Förderhöhe beträgt 250 Euro pro kWp. Ist die Anlage größer als 100 kWp beträgt die Förderhöhe 200 Euro pro kWp.

Erstmals steht damit auch bundesweit eine Stromspeicherförderung zur Verfügung. Stromspeicher erhalten 500 Euro pro kWh Speicherkapazität. Die förderbare Größe des Stromspeichers ist dabei abhängig von der Größe der PV-Anlage, wobei der Stromspeicher eine Mindestgröße von 0,5 kWh pro kWp PV-Leistung bzw. eine Maximalgröße von 10 kWh pro kWp PV-Leistung ausmachen darf.

Auf einen Punkt weist der PVA vorsorglich hin: Noch unklar ist, ob die, vor allem bei Eigenheimerrichtern, höchst beliebte Förderung des Klima- und Energiefonds für Kleinanlagen bis 5 kWp erhalten bleibt. Kronberger: „Wir hoffen auf eine rasche Vernunftlösung im Sinne des gesamten Ausbauzieles.“

AD Fliesen

b.plan19 Blasch

Erwin Pürrer Malerei

 

 

 

 

 

 

 

 

Neues Konzept für Jugendstartwohnungen

Neues Konzept für Jugendstartwohnungen

Wohnen wird immer teurer. Vor allem junge Menschen in der Steiermark haben mit den steigenden Kosten und der Suche nach geförderten Wohnungen, die auch einen Mehrwert in Hinblick auf Wohnqualität bieten, zu kämpfen. Als Reaktion auf diesen Trend werden nun im Rahmen einer Sonderförderung des Landes Steiermark rund 24 Millionen Euro zur Errichtung von Sozialmietwohnungen für Jungfamilien verwendet. Dies wurde im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Wohnbaulandesrat Hans Seitinger, Jugendsprecher JVP Steiermark Lukas Schnitzer und Michaela Grubesa, Jugendsprecherin der steirischen SPÖ, bekanntgegeben.
Landesrat Hans Seitinger die Bedeutung der Maßnahme betonend: „Wohnen muss leistbar bleiben und darf junge Menschen in der Steiermark nicht vor finanziell unüberwindbare Hürden stellen. Aus diesem Grund werden im Rahmen einer umfassenden Sonderförderung – ganz nach dem Motto ‚Leistbar. Gefördert. Zukunftssicher.‘ – zusätzlich 250 Wohneinheiten geschaffen, die gleichmäßig in der Steiermark verteilt werden. Dadurch gewähren wir jungen Menschen die Möglichkeit, sich ein qualitativ hochwertiges und vor allem leistbares Zuhause aufzubauen.“
Die Fördersumme steht der Steiermark zwischen 2016 und 2018 zur Verfügung und hat eine Laufzeit von 32,5 Jahren sowie einen jährlichen Zinssatz von 1 %. Der zurückzuzahlende Betrag erhöht sich jährlich um 2 %, wobei die Rückzahlung des Landesdarlehens mit Bezug der Wohnungen beginnt. Da die Wohneinheiten jedenfalls erschwinglich bleiben müssen sind, sind diese mit Küchen ausgestattet, die im Mietzins inkludiert sind. Die Miete pro Quadratmeter beträgt 4,63 Eurozuzüglich Betriebskosten, Steuern, und Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag, die Mietdauer ist auf maximal 10 Jahre befristet. Als Wohnfläche ist ein Grenzwert von maximal 60 m2 vorgesehen.
Um die Wohnungen zeitgemäß und nachhaltig zu gestalten, gab es im Rahmen der Förderung einen Architektur-Wettbewerb für Smart-/Kompakt-Wohnungen.

Elektro Lys - Inh. Johann Gieferl

arch.dipl.ing.G Ü n t e r   G l a t z

Leistbare Startwohnungen für die Jugend

Leistbare Startwohnungen für die Jugend

Auf Initiative von Wohnbaulandesrat Hans Seitinger fördert das Land Steiermark die Schaffung von 250 besonders günstigen Jungstartwohnungen mit 24 Millionen Euro. Im Sinne einer optimalen Nutzbarkeit und Leistbarkeit werden sich daher Architekten und Planer im Rahmen eines österreichweiten, zweistufigen Wettbewerbs mit dem Thema „Smart-Start-Kompakt“-Wohnungen auseinandersetzen. Der Ort, an dem das Leuchtturmprojekt realisiert wird, ist Bruck an der Mur.
Wohnen muss leistbar sein und höchste Lebensqualität bieten – vor allem für junge Menschen, die sich heute eine multifunktionale Wohnumgebung vorstellen, in der Wohnen, Freizeit, Kommunikation aber auch Arbeit stattfinden kann. Daher organisieren wir einen Architektenwettbewerb, um dieses dringende Bedürfnis in der Steiermark zu erfüllen“, betont Seitinger.
Auch Peter Koch, Bürgermeister der Stadt Bruck an der Mur, betont die Bedeutung des Startprojekts und erklärt: „Das Bahnhofsviertel ist der obersteirische Anknüpfungspunkt für die Baltisch-Adriatische-Fernverkehrsachse und soll daher als ein nachhaltiges, städtisches Quartier entwickelt werden. Hier kann für die Zukunft eine Kombination von Wohnen, Arbeiten und sozialer Infrastruktur in zentraler Lage umgesetzt werden. Mit dem Projekt Jugendstartwohnungen erfolgt der erste Schritt in diese Richtung, wir wollen Bruck an der Mur als das lebenswerte Herz der Region positionieren und noch mehr als Stadt der Familien und Kinder etablieren.“
Im Rahmen dieses Projekts werden die ersten Wohnungen nach Kriterien wie eine gute Erreichbarkeit des Stadtzentrums sowie Anbindung zu öffentlichen Verkehrsmitteln geplant. Zudem soll der geschaffene Wohnraum mit einer modernen Breitband-Internetverbindung ausgestattet werden. Im Erdgeschoss der Wohnstrukturen wird es hinsichtlich sozialer Infrastruktur in zentraler Lage außerdem Raum für Unternehmen geben.

Susanne Kaltenegger, Vizebürgermeisterin von Bruck an der Mur: „Bruck ist eine Stadt mit einer sehr hohen Lebensqualität. Bei den Entwicklungszielen unserer Stadtvision 2030 haben wir auch für Familien die Schaffung von Wohnraum mit niedrigen Wohnkosten festgelegt. Wohnen mit einer hohen Lebensqualität sollte weiters auch die Möglichkeit bieten, gleich in der Nähe seinen Arbeitsplatz zu haben. Der Architektenwettbewerb legt die Weichen für eine ausgewogene Kombination von Wohnen und Arbeiten. Das ist besonders für junge Menschen sehr wichtig.“ Das Projekt Jugendstartwohnungen kann ein toller Impuls für die Weiterentwicklung in unserem Bahnhofsviertel sein.
In der ersten Stufe des Wettbewerbs werden zunächst die Ideen der Architekten anhand eines konkreten Grundstücks im urbanen Raum betrachtet. Dabei werden vor allem eine gute Straßenanbindung und eine schnelle Erreichbarkeit von Stadtzentrum und Geschäften zu Fuß sowie öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn berücksichtigt. In der zweiten Stufe werden die besten Projekte der ersten Stufe vertieft, indem in den geschaffenen Strukturen attraktive, moderne Geschäftszonen geplant werden.
Die Wohnungen sind für Jungfamilien gedacht. Damit sind Personen unter 35 Jahre zum Zeitpunkt des gestellten Antrags sowie unverheiratete Personen (auch mit Kindern) und Alleinerziehende unter 35 Jahren zu verstehen. Die Wohnungen sind mit Küchen ausgestattet und dürfen eine maximale Wohnfläche von 60 Quadratmetern nicht überschreiten. Die Miete pro Quadratmeter beträgt 4,63 Euro, die Förderungswerber sind gemeinnützige Bauträger und Gemeinden.
Die Jugendstartwohnungen werden gleichmäßig über die gesamte Steiermark verteilt, sodass jungen Menschen auch im ländlichen Raum die Möglichkeit gegeben wird, sich ein zukunftssicheres und leistbares Zuhause aufzubauen.

Elektro Gschanes

Blitzschutz Haider

Erdbau Henninger Mürztal

Bundesland-Vergleich: Höchste Kaufpreise in Wien, teuerste Mieten in Salzburg - Steiermark im Mittelfeld

Bundesland-Vergleich: Höchste Kaufpreise in Wien, teuerste Mieten in Salzburg - Steiermark im Mittelfeld

Rund 3.000 Euro muss der Österreicher durchschnittlich aktuell für Wohneigentum zahlen. Wiener können von solchen Preisen nur träumen:
In der Hauptstadt müssen Käufer deutlich mehr zahlen. Für die Betroffenen ist das eine enorme Belastung, denn das jährlich verfügbare Durchschnittseinkommen eines Haushalts ist in Wien (45.416 Euro; Quelle: GfK Kaufkraftdaten) im Bundeslandvergleich am niedrigsten. Kaufimmobilien sind mit Preisen von 3.870 Euro pro Quadratmeter in Wien allerdings so teuer wie in keinem anderen Bundesland. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Analyse von immowelt.at, einem der führenden Immobilienportale Österreichs. Dafür wurden die Angebotspreise von Miet- und Kaufobjekten in allen österreichischen Bundesländern untersucht.

Genauso wie bei den Kaufpreisen liegt Wien auch bei Mietpreisen deutlich über den Werten für das gesamte Bundesgebiet: Österreichweit liegen diese aktuell bei durchschnittlich 11,80 Euro pro Quadratmeter. Aktuell kosten in der Hauptstadt Mietwohnungen und -häuser im Median 13,10 Euro pro Quadratmeter. Beim Ranking der Mietpreise liegt Wien damit knapp auf Platz 2. Lediglich in Salzburg (13,20 Euro) ist Mieten noch teurer. Die hohe Attraktivität der Hauptstadt - bereits zum 8. Mal in Folge wurde Wien als die Stadt mit der höchsten Lebensqualität ausgezeichnet - sorgt dafür, dass die Einwohnerzahlen steil nach oben gehen. Seit einigen Jahren ist der Zuzug aus dem In- und Ausland nach Wien größer als die Abwanderung aus der Stadt. Das wirkt sich wiederum auf die Nachfrage am freien Wohnungsmarkt und letztendlich die Preise aus.

Teure Pflaster im Westen

Im Ranking der Mieten sowie der Kaufpreise befinden sich neben Wien besonders die westlichen Bundesländer auf den oberen Plätzen. Jeweils Rang 3 belegt Tirol: Mietimmobilien kosten aktuell 12,70 Euro pro Quadratmeter. Entscheidet man sich für den Immobilienkauf, werden in Tirol im Mittel 3.700 Euro für den Quadratmeter fällig. Die hohe Lebensqualität im Herzen der Alpen und die niedrigste Arbeitslosenquote Österreichs, unter anderem bedingt durch den Tourismus, ziehen viele ausländische Arbeitnehmer nach Tirol. Das führt besonders in den Skiregionen wie Innsbruck oder Kitzbühel zu hohen Preisen.

Eine vergleichbare Entwicklung gibt es auch in Salzburg: Bei den Mieten (13,20 Euro) liegt das Bundesland auf dem Spitzenplatz, bei den Kaufpreisen (3.570 Euro) auf dem 4. Rang. Neben Wien, Salzburg und Tirol befinden sich nur noch in Vorarlberg die Preise für Wohneigentum über der 3.000-Euro-Grenze. In Österreichs westlichstem Bundesland sorgt der große wirtschaftliche Erfolg für Quadratmeterpreise von 3.720 Euro.

Burgenland am günstigsten

Deutlich preiswerter ist Wohnen hingegen im Burgenland. Mietimmobilien sind mit 7,70 Euro pro Quadratmeter im Bundesland an der ungarischen Grenze am niedrigsten und liegen deutlich unter dem Gesamtpreis für Österreich (11,80 Euro). Genauso verhält es sich bei den Kaufimmobilien. Mit Quadratmeterpreisen von 1.350 Euro ist Burgenland auch hier das Schlusslicht im Ranking. Selbst Kärnten, das sich in beiden Rankings auf dem vorletzten Platz befindet, liegt preislich deutlich darüber.

Kaufpreise steigen in allen Bundesländern

So unterschiedlich hoch die Kaufpreise in den 9 Bundesländern sind, eines haben sie gemeinsam: In allen Bundesländern sind sie seit 2016 gestiegen. Den stärksten Sprung müssen Käufer in der Steiermark und Vorarlberg hinnehmen. In beiden Regionen werden Eigentumswohnungen und Häuser 9 Prozent teurer angeboten als noch vor einem Jahr. Anders sieht es bei den Mieten aus: Diese blieben größtenteils konstant. Tirol weist mit 9 Prozent noch die größte Verteuerung auf. Einziges Bundesland mit einem Rückgang ist das Burgenland. Hier sind die Mieten im Schnitt 11 Prozent günstiger als 2016.

Ranking für die Kaufpreise in Österreichs Bundesländern:

Bundesland Kaufpreis 2017 (pro m²)
1. Wien 3.870 Euro
2. Vorarlberg 3.720 Euro
3. Tirol 3.700 Euro
4. Salzburg 3.570 Euro
5. Niederösterreich 2.250 Euro
6. Steiermark 2.210 Euro
7. Oberösterreich 2.200 Euro
8. Kärnten 1.910 Euro
9. Burgenland 1.350 Euro

Österreich gesamt 3.010 Euro

Ranking für die Mieten in Österreichs Bundesländern:

Bundesland Miete 2017 (pro m²)

1. Salzburg 13,20 Euro
2. Wien 13,10 Euro
3. Tirol 12,70 Euro
4. Vorarlberg 12,60 Euro
5. Steiermark 10,10 Euro
6. Oberösterreich 10,00 Euro
7. Niederösterreich 9,90 Euro
8. Kärnten 9,30 Euro
9. Burgenland 7,70 Euro

Österreich gesamt 11,80 Euro

List Malermeister

MK Tec Kopper Meister

VM Elektrotechnik

Das sind die Wohntrends 2018

Zuhause im Jahr 2018: Die Top 3 Trends im Bereich Wohnen & Bauen

Schön wohnen ist ein Trend, schon seit vielen Jahren. Pinterest ist voll mit Bildern zum Thema Bauen und Einrichten, in den Buchläden gibt es ganze Regalwände voller Ratgeber. Und zahllose Messen beschäftigen sich mit dem Thema: Was kommt als nächstes, wie schauen die Wohnungen und Häuser des kommenden Jahres aus. Hier ein kleiner Überblick von wunschhaus.at:

  1. Gehen wir in den Garten
    Dass der Garten zum erweiterten Wohnraum wurde, konnten wir schon in den letzten Jahren beobachten. Doch jetzt kehrt das Grün bei aller Planung „zurück zum Ursprung“, sprich alles wird wieder natürlicher. Den Menschen ist nicht nur der Lebensraum, sondern tatsächlich die Nähe zur Natur wichtig. Immer öfter finden sich Bienenstöcke, Hühnerställe und Insektenhotels in den Gärten. Umgekehrt integrieren viele den Garten in ihren Alltag – komplett ausgestattete Outdoorküchen sind hoch im Kurs. 

  2. Es werde Licht
    Die Umstellung auf LED-Leuchten ist zwar nicht neu, aber jetzt endlich wirklich gelungen. Soll heißen: LED ist ausgereift, zahllose kreative Designansätze wurden daraus entwickelt. Neu ist, dass die Interiorgestaltung nicht mehr nur noch auf die Lampe als Designelement setzt, sondern das Licht selbst in den Mittelpunkt rückt. „Form follows function“ bekommt eine neue Bedeutung: Die Leuchten sind minimalistisch gestaltet, treten in den Hintergrund, während hingegen das Licht seine Wirkung stärker denn je entfalten, Stimmung machen und Akzente setzen soll. Dort, wo Lampen als Dekorationsobjekte eingesetzt werden, geht es um das Spiel der Gegensätze: Natürliche Materialien wie Holz, Bronze, Glas oder Papier werden gepaart mit modernster Lichttechnik.

  3. Wohnraum Badezimmer: groß, hell, luxuriös
    Die Welt hat sich verändert – das Badezimmer auch. Nicht mehr rein funktionale Aspekte spielen eine Rolle, das Badezimmer ist zu einem Erholungs- und Aufenthaltsraum geworden. „Personal needs, individual spaces“ lautet das Stichwort, sprich die persönlichen Bedürfnisse entscheiden über die sehr individuelle Gestaltung des Badezimmers. 2018 bringt in dieser Hinsicht große Räume, klare Linien und eine Einrichtung, die den Raum zu einem kleinen Spa werden lassen. Wichtig bei dieser Entwicklung ist die rechtzeitige Planung: Das Badezimmer sollte großzügig konzipiert werden, die neuesten Technologien inklusive bauliche Vorbereitungen müssen von Anfang an vorgesehen werden.

Team Assigal

Christoph Poscharnik elektrotausendsassa.at

Martin Plattl Malermeister

 

/ Werbung / Fotos: Land Steiermark, Wunschhaus Architektur & Baukunst, dbn