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Sonderthema März 2020: Burgenland: Handwerkerbonus entlastet Bevölkerung, stärkt regionale Betriebe und fördert Klimaschutz
Sonderthema März 2020: Burgenland: Handwerkerbonus entlastet Bevölkerung, stärkt regionale Betriebe und fördert Klimaschutz

Seit 1. Jänner 2020 ist der burgenländische Handwerkerbonus in Kraft.

Anders als ähnliche Initiativen der letzten Jahre hat der Handwerkerbonus nicht nur saisonal Gültigkeit, sondern das gesamte Jahr 2020 – und er ist mit zwei Millionen Euro budgetär auch wesentlich höher dotiert. „Mit dem Handwerkerbonus erzielen wir eine Win-Win-Win-Situation: Burgenländer, die Sanierungsmaßnahmen an ihrem Eigenheim vornehmen, werden finanziell deutlich entlastet, die regionale Wirtschaft wird in Zeiten einer abflachenden Konjunktur angekurbelt, und zugleich leisten wir mit der Förderung von Maßnahmen für mehr Energieeffizienz einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, so Wohnbaulandesrat Heinrich Dorner.

Die Richtlinien und auch die Anträge für den Handwerkerbonus sind auf der Homepage des Landes unter www.burgenland.at/handwerkerbonus abrufbar.

Im Zuge dieser Initiative kann für erbrachte Arbeitsleistungen ein Zuschuss (ist nicht zurückzuzahlen!) in der Höhe von 25 Prozent der förderbaren Kosten, bis maximal 5.000 Euro, gewährt werden. Bei Maßnahmen, die nachweislich die Energieeffizienz steigern, werden die Arbeitskosten und auch Materialkosten in Höhe von 25 Prozent der förderbaren Kosten, bis maximal 7.000 Euro, gefördert.

Und auch bei Energieeffizienz-Checks gibt es Vergünstigungen. Förderungsfähig sind ausschließlich Arbeitsleistungen, die von Handwerkern und befugten Gewerbebetrieben mit Sitz im Burgenland durchgeführt werden.

Oberstes Ziel sei, die Investitionen privater Haushalte zur Sanierung des Eigenheimes zu unterstützen – „damit soll treffsicher die Auftragslage heimischer Klein-und Mittelbetriebe gestärkt, Arbeitsplätze sollen gesichert werden“, betont der Wohnbaulandesrat. Im Vordergrund steht aber auch die Steigerung der Energieeffizienz.

„Wir zeigen, dass Maßnahmen zum Klimaschutz nicht gleichbedeutend sind mit zusätzlichen Belastungen, im Gegenteil: Bevölkerung, Wirtschaft und Umwelt profitieren gleichermaßen von dieser Aktion“, unterstreicht Dorner.  

Für den Wohnbaulandesrat wird mit dem Handwerkerbonus die Wohnqualität in unserem Bundesland weiter erhöht. „Das Burgenland kann bereits jetzt auf die österreichweit beste Wohnbauförderung verweisen und steht wie kein anderes Bundesland für leistbares Wohnen in hoher Qualität. Mit der Sonderwohnbauförderung des Landes setzen wir nunmehr einen weiteren Schritt, das Burgenland als Wohnland zu etablieren“, so Dorner.

Sonderthema März 2020: Burgenland: Handwerkerbonus entlastet Bevölkerung, stärkt regionale Betriebe und fördert Klimaschutz

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Sonderthema März 2020: Burgenland: Handwerkerbonus entlastet Bevölkerung, stärkt regionale Betriebe und fördert Klimaschutz

Steiermark Burgenland

WK Burgenland will Grenzen überwinden

Immer wieder werden die Vertreter der WK Steiermark und der WK Burgenland bei Betriebsbesuchen mit Anliegen konfrontiert, die über die Landesgrenzen hinausreichen. Dazu zählen etwa der Missbrauch und das Lohndumping im Bereich des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs, aber auch der Schulsprengel-übergreifende Besuch einer Berufsschule im jeweils anderen Bundesland. Die beiden Kammern haben aus diesem Grund ein Aktions- und Forderungspaket geschnürt.

Forderung nach „Auflösung“ der Landesgrenzenim Bereich Berufsschulen

Im Rahmen von Betriebsbesuchen zeigt sich immer wieder, dass der Schulsprengel-übergreifende Besuch einer Berufsschule für viele Unternehmer und deren Lehrlinge speziell in Grenzgebieten ein wichtiges Thema darstellt. Nachdem der Standort des Unternehmens für die Zuweisung zu einer Berufsschule entscheidend ist, ergeben sich für viele Lehrlinge lange Wegzeiten zwischen Wohnort und Berufsschule bzw. machen häufig den Aufenthalt in einem Internat notwendig. Im Fall vom Burgenland wären Berufsschulen in den benachbarten Bundesländern – wie eben in der Steiermark – oft wesentlich näher oder einfacher zu erreichen. Ein weiteres Problem, das immer wieder von Betrieben beklagt wird, ist das Fehlen mehrerer Lehrlinge zur gleichen Zeit in jenen Lehrberufen, in denen nur ein Turnus je Klasse und Jahr zustande kommt. Natürlich geht es hier auch um Kosten, Erhalt der Standorte und vieles mehr.

Sinnvoll ist es aber auch hier den Hausverstand zu nützen: Lehrlinge der Firma Katzbeck fahren z.B. rund 50 Kilometer in die Berufsschule nach Pinkafeld, obwohl sich in der Nachbarortschaft Fürstenfeld – jedoch Land Steiermark – eine Berufsschule befindet. „Aus unserer Sicht wäre es sinnvoll diese Frage österreichweit zu reformieren und neu zu strukturieren“, betonen die beiden Präsidenten der WKO Steiermark und Burgenland, Josef Herk und Peter Nemeth. Denn der Fall der Firma Katzbeck ist kein Einzelfall. Allein in der Steiermark wurden im Vorjahr 59 Anträge aus anderen Bundesländern auf Gastschulbesuche gestellt, umgekehrt gab es 73 Anträge von steirischen Lehrlingen, die in ein anderes Bundesland wechseln wollten. Genehmigt wurden davon 48 bzw. 55.

Hochgerechnet auf Österreich könne man daher von 500 bis 600 Fällen pro Jahr ausgehen, wobei der tatsächliche Bedarf bei unbürokratischer Handhabung noch durchaus höher liegen könnte. Denn allein im Burgenland gibt es derzeit 436 Lehrlinge, die es in eine Berufsschule in einem anderen Bundesland näher hätten, als in die Berufsschule im Burgenland. Davon 145 in die Berufsschulen in der Steiermark.

Gemeinsame Grenzaktion in Sachen Missbrauch im grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr und Lohndumping

In den vergangenen Jahren standen sowohl die Vertreter der Wirtschaftskammer Burgenland als auch der Steiermark regelmäßig mit Polizei und Finanzpolizei an den jeweiligen Grenzübergängen nach Ungarn und Slowenien. Schwerpunktaktionen, die für eine Sensibilisierung gesorgt haben, aber noch für keine Lösung des Problems. Nach wie vor klagen viele Betriebe in beiden Bundesländern über ungleiche Wettbewerbsbedingungen durch Missbrauch im grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr. „Wir wollen aus diesem Grund 2020 unsere Bemühungen hier noch einmal intensivieren und planen hier verschärfte und gemeinsam koordinierte Schwerpunktkontrollen“, kündigen Nemeth und Herk einen nochmals verstärkten Einsatz für fairen Wettbewerb an.

Wegen des Missbrauchs durch ausländische „Firmen“ gehen vor allem in den Grenzregionen unzählige Arbeits- und Lehrplätze verloren, ganz abgesehen von den Millionen an Steuergeldern die am Fiskus vorbei erwirtschaftet werden. Eine Studie der TU Graz beziffert die volkswirtschaftlichen Negativeffekte durch unlauteres Preisdumping allein für den Hochbau mit bundesweit 220 Millionen Euro pro Jahr.

Würden Entsendebetriebe hier nämlich alle gesetzlichen Vorgaben einhalten, wäre ein Preisunterschied zu heimischen Firmen von maximal zehn Prozent erklärbar – in der Praxis sind aber meist 20 bis 30 Prozent feststellbar.

„Wir bekennen uns natürlich zum freien Waren- und Dienstleistungsverkehr, dieser ist ja wie gesagt auch Grundlage unseres Exporterfolgs. Aber es kann nicht sein, dass ‚Spielregeln‘ systematisch ignoriert werden“, so Herk und Nemeth. Den Missbrauch unserer Gesetze und somit die Schädigung der heimischen Betriebe werde es solange geben, solange sich die Betrüger sicher fühlen und relativ unbehelligt unsere Grenzen passieren können. Gerade deshalb seien diese Schwerpunktkontrollen nach wie vor notwendig.

WIFI Angebote

Grenzüberschreitende Kooperation wird von den beiden Kammern aber nicht nur gefordert, sondern auch selbst gelebt – vor allem im Bereich der Weiterbildung. Denn die Bedürfnisse von Unternehmen und ihren Mitarbeitern sind in der Steiermark nicht viel anders wie im Burgenland. Oft fehlt es hüben wie drüben an der kritischen Größe, damit Kurse stattfinden. Aber auch der Austausch mit Kollegen und Gleichgesinnten ist hilfreich. Deshalb werde man im Bereich der WIFIs künftig noch enger kooperieren, Kursangebote abstimmen und sogar gemeinsame „burgenländisch-steirische“ Kurse anbieten. Das können Vorbereitungskurse für Lehrabschluss- und Meisterprüfungen ebenso sein, wie Seminare zum Steuerrecht oder im Managementbereich. Darüber hinaus sollen Synergieeffekte bei der Trainer-Suche und bei Marketing-Aktivitäten genutzt werden.

Hervorzuheben ist hier ein erstes gemeinsames Projekt, nämlich der akademische Lehrgang „MSc Tourismusmanagement“. „Hier planen wir Module in Oberwart und in Graz. Außerdem stehen Exkursionen zu Tourismusbetrieben im Burgenland und in der Steiermark auf dem Lehrplan“, so Nemeth und Herk.

EuroSkills

EuroSkills wird alle zwei Jahre als Europameisterschaft der Berufe ausgetragen. Von 16. bis 20. September 2020 findet diese Europameisterschaft erstmals in Österreich, mit Austragungsort Graz, statt. Herzstück ist der berufliche Wettbewerb junger Fachkräfte, die ihr fachliches Können in einem dreitägigen Wettkampf unter Beweis stellen. Die Teilnehmer sind ausgelernte Nachwuchsfachkräfte mit abgeschlossener Lehre, Absolventen einer berufsbildenden höheren Schule oder einer Fachhochschule im Alter von bis zu 25 Jahren. Die jungen, talentierten Fachkräfte aus 30 Ländern werden in rund 45 verschiedenen Berufen in spannenden Wettbewerben gegeneinander antreten und um die EM-Medaillen rittern. „Diesen Großevent in unserer Nachbarschaft wollen wir Burgenländer natürlich nutzen, um auch die burgenländischen Jugendlichen von der Besonderheit einer Lehre zu überzeugen“, betont Nemeth.

Um möglichst viele Burgenländer zu dem Event zu bringen, co-finanzieren die Sparten Tourismus und Freizeitbetriebe sowie Handel und Gewerbe und Handwerk Busfahrten zu den EuroSkills. „Wir wollen so mindestens 500 Schülerinnen und Schülern aus dem Burgenland die Möglichkeit geben, in Graz live dabei zu sein“, betont Nemeth.

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Wifi

Lehre mit Matura startet im WIFI

Dieser Tage startete mit der maximal zugelassenen Zahl von 25 Teilnehmern bereits der 13. Lehrgang „Lehre mit Matura“ im WIFI in Eisenstadt.

„Lehre mit Matura“ erfreut sich im Burgenland größter Beliebtheit. Der Lehrgang im WIFI Burgenland bietet leistungsstarken Jugendlichen, neben der fachlich soliden Ausbildung im Betrieb und der Berufsschule, auch die Möglichkeit ohne den Besuch einer höheren Schule die Matura zu machen.

„Der Wirtschaftskammer und dem WIFI Burgenland liegen die qualitativ hochwertige Ausbildung der zukünftigen Facharbeiter am Herzen. Deshalb freut es uns sehr, dass wir diese Ausbildungsmöglichkeit heuer bereits zum 13. Mal interessierten Jugendlichen anbieten können“, so Peter Nemeth, Präsident der Wirtschaftskammer Burgenland.

Um auch die Betriebe zu stärken, in denen Lehrlinge mit Berufsmatura ausgebildet werden, vergibt das Land Burgenland finanzielle Unterstützungen. Summiert man all die Jahre „Lehre mit Matura“, so ergibt dies bis dato eine Summe von rund 300.000 Euro an öffentlichen Geldern, die aufgewendet wurden. „Das Land Burgenland investiert viel in die Ausbildung von jungen Menschen, denn der Bedarf an gut ausgebildeten Facharbeitern steigt und die Fachkräfte sind unverzichtbar für den Arbeitsmarkt. Sie sind die Voraussetzung für einen attraktiven Wirtschaftsstandort und eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik. Mit `Lehre mit Matura` haben wir dem burgenländischen Ausbildungssystem einen wichtigen bildungspolitischen Meilenstein hinzugefügt, damit wir jungen Menschen im Burgenland die beste Ausbildung ermöglichen“, erklärt Christian Illedits, Landesrat für Wirtschaft und Arbeitsmarkt.

Die Teilnehmer absolvieren in den nächsten dreieinhalb Jahren insgesamt 900 Lehreinheiten, ehe sie ihren Maturaabschluss in den Händen halten. „Neben der Lehre auch gleichzeitig die Matura zu machen, erfordert von den Jugendlichen einen hohen Leistungswillen, der sich aber bezahlt macht“, betont Harald Schermann, Institutsleiter des WIFI Burgenlands.

Das Projekt „Lehre mit Matura“ im WIFI startete 2008, bislang gab es 103 Absolventen. Aktuell bereiten sich 85 Teilnehmer auf die Matura im WIFI vor. Weitere Infos unter: www.bgld.wifi.at

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Lehrlingscasting - ein Erfolgsprojekt geht weiter

Lehrlingscasting - ein Erfolgsprojekt geht weiter

Im Vorjahr wurde von der Wirtschaftskammer Burgenland das Projekt „Lehrlingscasting“ mit Unterstützung des AMS und der Bildungsdirektion Burgenland ins Leben gerufen: Dabei werden lehrlingssuchende Unternehmer mit arbeitsplatzsuchenden Jugendlichen an einen Tisch gebracht. Heuer wird das Projekt für alle Altersstufen und Privatpersonen geöffnet.

Der Fachkräftemangel ist in aller Munde, Burgenlands Unternehmer suchen Nachwuchs. „Anstatt jedoch nur über den Fachkräftemangel zu reden, stellen wir uns den Herausforderungen und bringen Unternehmer und Jugendliche an einen Tisch. Wir haben bis zum heutigen Tag bereits 170 Betriebe, die bei den Lehrlingscastings teilnehmen“, so Präsident Peter Nemeth stolz.

Bei allen Castings gemeinsam werden rund 300 Lehrstellen angeboten und über 1000 Jugendliche haben sich über die Möglichkeiten informiert. Allein beim Casting in Eisenstadt nahmen 37 Firmen teil.

Das Lehrlingscasting führt Angebot und Nachfrage im Bereich der Lehrstellen zusammen. Potenzielle Lehrlinge sollen die Möglichkeit erhalten mit verschiedensten Lehrbetrieben erste Bewerbungsgespräche zu führen. Das Lehrlingscasting findet in den Monaten Jänner und Februar 2020 vom Norden bis in den Süden des Burgenlands statt. So haben alle Schüler der 9. Schulstufe, aber auch Schulabbrecher, die Möglichkeit erste Bewerbungsgespräche an einem Ort mit mehreren möglichen zukünftigen Arbeitgebern zu führen. Bei den Lehrlingscastings im Vorjahr wurden 320 Lehrplätze besetzt.

Jeder kann sich um Lehrstelle bewerben

Neu ist heuer, dass Jedermann, der eine Lehrstelle sucht, an den Castings teilnehmen kann, Nemeth: „Es ist völlig egal, ob man direkt aus der Schule kommt, die Schule abgebrochen hat oder ganz einfach einen neuen Beruf lernen möchte. Das Angebot des Lehrlingscastings steht Jedermann zur Verfügung.“

Damit die Jugendlichen bestmöglich auf diese Gespräche vorbereitet sind, bieten das AMS und die Polytechnischen Schulen Vorbereitungsworkshops an. „Wir bereiten die Jugendlichen gut auf die Gespräche vor. Sie sollen sich ja kompetent präsentieren können und damit bei den Betrieben punkten, AMS und Polytechnische Schulen führen Vorbereitungsworkshops durch. Hier werden Bewerbungsunterlagen erstellt und an der richtigen Bewerbungsstrategie gefeilt,“ informiert Mag..a Helene Sengstbratl, Landesgeschäftsführerin des AMS Burgenland: „Denn die richtige Bewerbungsstrategie schafft den entscheidenden Vorsprung in der Bewerbungssituation.“

Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz zu den heurigen Castings: „Wir benötigen im Burgenland hervorragend ausgebildete Fachkräfte, die motiviert in den heimischen Betrieben ihre Arbeit verrichten. Die Suche nach geeigneten Lehrstellen sollte rasch und unkompliziert sein, damit sich hier zukünftige Lehrlinge und burgenländische Unternehmen zielführend austauschen können. Das persönliche Kennenlernen und spezifische Fachgespräche sollen dafür sorgen, dass junge Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer einen intensiven Austausch mit ihren künftigen Dienstgebern erfahren.“

„Von wenig Engagement in der Lehrlingsausbildug und fehlender Bereitschaft von Seiten der Betriebe Lehrlinge auszubilden, kann keine Rede sein. Wir haben vom Tiefbauer über Lebensmitteltechniker bis hin zu Drogisten und Koch alles dabei. Betrachtet man die Liste der teilnehmenden Betriebe, so wird rasch ersichtlich, wie vielfältig eine Lehre im Burgenland sein kann“, so Präsident Peter Nemeth. Die Teilnahme an den Lehrlingscastings ist kostenlos, es ist jedoch erforderlich, sich für den jeweiligen Termin anzumelden.

Sonderthema März 2020: Burgenland: Handwerkerbonus entlastet Bevölkerung, stärkt regionale Betriebe und fördert Klimaschutz

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Gewusst wie: Die eigenen vier Wände steuerfrei verkaufen

Gewusst wie: Die eigenen vier Wände steuerfrei verkaufen

Unter bestimmten Umständen ist es für Immobilien-Eigentümer möglich, die eigene Immobilie steuerfrei zu veräußern (Hauptwohnsitzbefreiung). Die Erfüllung der gesetzlich vorgegebenen Fristen ist in diesem Fall entscheidend.

Vor einem Haus- oder Wohnungsverkauf ist zu klären, ob die Hauptwohnsitzbefreiung zur Anwendung kommt und damit die Voraussetzungen für einen steuerfreien Verkauf erfüllt sind. Die Bedingungen dafür sind folgende: Entweder muss der Verkäufer das Haus oder die Wohnung, in der er lebt, seit der Anschaffung und für mindestens zwei Jahre durchgehend als Hauptwohnsitz genutzt haben, oder das Haus oder die Wohnung ist innerhalb der letzten zehn Jahre vor dem Verkauf für mindestens fünf Jahre lang durchgehend als Hauptwohnsitz genutzt worden.

Sebastian Haupt, Steuer-Experte und Partner beim renommierten Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen TPA rät: „Wer seinen Wohnsitz verkaufen möchte, sollte die vorgegebenen Fristen sehr genau prüfen. Wurden sie nicht erfüllt, kommt die Hauptwohnsitzbefreiung nicht zur Anwendung und der Verkaufserlös muss versteuert werden.“ Der Verkaufserlös ist die Differenz zwischen dem ursprünglichen Kaufpreis (inkl. diverser Nebenkosten) und dem Verkaufspreis.

Der Hauptwohnsitz im klassischen Sinn ist das Haus oder die Eigentumswohnung, in dem/der man lebt. In der Praxis lohnt es sich, die Möglichkeit der Hauptwohnsitzbefreiung zu beachten und von der Steuerbefreiung zu profitieren.

Der Steuerberater Sebastian Haupt weiter: „Wenn Sie mehrere Wohnungen oder Häuser besitzen, gilt steuerlich nur ein Wohnsitz als Hauptwohnsitz, nämlich jener, wo der Mittelpunkt der Lebensinteressen liegt. Bei einer Familie wird das dort sein, wo die Kinder zur Schule gehen und der Arbeitsplatz der Eltern ist. Der 200 km entfernte Zweitwohnsitz oder die leerstehende Stadtwohnung können nicht den Hauptwohnsitz darstellen, auch wenn sie im Melderegister als Hauptwohnsitz eingetragen sind.“

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Fotos: SPÖ Landtagsklub  / pixelio.de / zVg / dbn.at