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Sonderthema Oktober 2018: Kostenlose und unabhängige Wohnbauberatung im Burgenland
Sonderthema September 2018: "Sieben von zehn Haushaltsgründern nutzen die Wohnbauförderung"

Die kostenlose und unabhängige Beratung aus einer Hand für Ihr Bau- und Sanierungsvorhaben.

Der Grundstein für kluges Bauen und Sanieren im Burgenland

Sie planen, ein Haus zu bauen oder das bestehende Eigenheim zu sanieren?

Informieren Sie sich schon vor der Planungsphase über wichtige energietechnische Themen und sparen Sie dabei Geld, denn im Nachhinein sind bereits gesetzte Maßnahmen nur erschwert und mit erheblichen Kosten zu korrigieren.

Vorher ist man immer klüger! Profitieren auch Sie von optimalen Energielösungen und Fördermöglichkeiten!

Das Burgenland baut auf unabhängige Beratung

Die Beraterinnen und Berater des Landes Burgenland zeichnen sich durch mehrjährige Erfahrung und laufende Weiterbildung in den Bereichen Energie, Wohnbau und Fördermaßnahmen aus. Die kostenlose Beratung informiert Sie umfassend über energierelevante Themen in den Bereichen Neubau und Sanierung von Gebäuden, die Beheizung und Klimatisierung von Gebäuden sowie Stromapplikationen.

Wohnbauberatung mit Energie bietet unabhängige und transparente Beratung für Sie und Ihr Bau- oder Sanierungsvorhaben!

Welche Themen werden bei der Energieberatung behandelt?
Sie erhalten fundierte und abgestimmte Informationen für Ihr Bau- und Sanierungsvorhaben in den Bereichen:

Wärmedämmung
Fenster und Fenstereinbau
Heizsystem
Förderungen
Energiespartipps
Photovoltaik
Speichersysteme
Einsparungen
und vieles mehr!

Was kostet eine Energieberatung?
Die Wohnbauberatung mit Energie wird für alle Burgenländerinnen und Burgenländer kostenlos vom Land Burgenland zur Verfügung gestellt.

Wo findet die Energieberatung statt?
Die Energieberatung findet an einem vereinbarten Ort statt, wie zum Beispiel

- bei Ihnen zu Hause
- in den Bezirkshauptmannschaften
- beim Amt der Burgenländischen Landesregierung
- in Ihrem Gemeindezentrum

Die Anmeldung oder Anfrage vor Planungsbeginn bzw. Umsetzung Ihrer Maßnahmen erfolgt telefonisch, per E-Mail oder Online.

Bitte planen Sie rund 1 - 2 Stunden für Ihre umfassende Energieberatung ein!

Kontakt
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.wohnbauberatung-burgenland.at
Tel: 057 / 600 DW 2801
Fax: 057 / 600 DW 206

Statement von Landeshauptmann und Wohnbaureferent Hans Niessl:

Das Land Burgenland ermöglicht mit der besten Wohnbauförderung aller Bundesländer nicht nur leistbares Wohnen.
Auch das Thema Energie hat im Rahmen der burgenländischen Wohnbauförderung einen sehr hohen Stellenwert.
Seitens des Landes gibt es neben der Förderung von Alternativenergieanlagen auch eine kostenlose Energieberatung bei Neubauten und bei der Sanierung bestehender Häuser.
Sich vor dem Hausbau oder einer Sanierung mit energietechnischen Fragen auseinanderzusetzen macht in doppelter Hinsicht Sinn. Denn wirksame Energiesparmaßnahmen schonen nicht nur die Umwelt – sie bringen
auch nachhaltige Einsparungen bei den Energiekosten.
Eine kompetente Energieberatung im Vorfeld ist umso mehr von Bedeutung, da energierelevante Maßnahmen im Nachhinein nur schwer und mit erheblichen Kosten zu korrigieren sind.
Die kostenlose Energieberatung ist ein wichtiges Serviceangebot der Wohnbauförderung des Landes Burgenland.
Als Wohnbaureferent des Landes hoffe ich sehr, dass Sie dieses Angebot nutzen und damit nicht nur die Umwelt, sondern auch die eigene Geldbörse durch geringere Energiekosten schonen.

 

 

Eichingerbau Mönchhof

Ingenieurbürogross GmbH

Heitzer Installateur Bocksdorf

JSC Fenster

 

Pewafenster

Reumann Holz

WS Installationen

Pinter Tischlerei

 

Ulreich Bau

Nikitscher Metallbau

Haus am Land

Die Traumimmobilie der Österreicher: ein Haus am Land mit Breitband

Wie sieht die Traumimmobilie der Österreicherinnen und Österreicher aus – und was macht das Wohnen zu einem echten Albtraum? Das hat Raiffeisen Immobilien, die größte heimische Immobilientreuhand-Organisation, nach 2008 nun bereits zum zweiten Mal in einer repräsentativen Studie erhoben.[1] Der Zeitvergleich bringt dabei interessante Entwicklungen zu Tage.

Seit zehn Jahren unverändert ist das Einfamilienhaus am Land der uneingeschränkte Wohntraum der ÖsterreicherInnen: 31% der 2018 Befragten wünschen sich ein solches, auf Platz zwei landet mit 22% das Einfamilienhaus am Stadtrand. Letzteres ist vor allem bei Großstädtern, primär aus der Bundeshauptstadt, sehr beliebt: 25% der Wienerinnen und Wiener träumen vom Haus am Stadtrand, 21% von einer Bleibe im Grüngürtel rund um die Großstadt, 20% von der Stadtvilla. Von einer Mietwohnung träumen nur 10% der ÖsterreicherInnen, aber 18% der WienerInnen. Tatsächlich leben allerdings 32% der Befragten in einer Mietwohnung, 11% in einer Genossenschaftswohnung sowie 3% in einem sonstigen Mietobjekt. Die Mehrheit der ÖsterreicherInnen, nämlich 52%, wohnt laut Studie im Eigentum.

Weniger Fläche und Zimmer

Deutliche Veränderungen zeigen sich im Zeitverlauf bei der Frage nach der Größe der Traumimmobilie. Wünschten sich 2008 noch 23% der Befragten mehr als 150 m2 Wohnfläche, tun dies 2018 nur mehr 15 Prozent. Kleinere Einheiten mit bis zu 100 m2 sind hingegen deutlich beliebter (44% nach 34% in 2008). Dieser Trend spiegelt sich auch in der Frage wie viel Schlaf- bzw. Kinderzimmer die Traumimmobilie aufweist: Wünschten sich 2008 noch 33% der Befragten vier Zimmer, sind es aktuell nur mehr 15%. Ing. Mag. (FH) Peter Weinberger, Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien NÖ/Wien/Burgenland und Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich: „Der Trend zu kleineren Einheiten hängt mit den gestiegenen Baukosten und Immobilienpreisen zusammen. Kompaktere Einheiten sind leistbarer - die Österreicherinnen und Österreicher sind offenbar Realisten, auch wenn es um ihre Traum-Immobilie geht!“

Digitale Erreichbarkeit vor guter Verkehrs-Infrastruktur

Gewandelt haben sich in den vergangenen zehn Jahren auch die Wünsche an die Umgebung der Traumimmobilie. Spitzenreiter sind nach wie vor „Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf“, diese wünschen sich mehr als drei Viertel der Befragten in nächster Nähe zu ihrem Traum-Zuhause. Auffällig ist, dass es die „gute digitale Erreichbarkeit mittels (Breitband)Internet“ mit 67% der Nennungen gleich bei erstmaliger Abfrage in 2018 auf Platz zwei des Rankings geschafft hat, noch vor Gesundheits-Infrastruktur (66%) und guter Erreichbarkeit mit dem Auto (65%) bzw. den Öffis (64%). Mag. Nikolaus Lallitsch, Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien Steiermark und Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich: „Barrierefreiheit bedeutet beste Erreichbarkeit und Nutzbarkeit. Für ländliche Regionen sind daher eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur, Öffis im dichten Takt, gute Nahversorgung und eben die digitale Erreichbarkeit lebenswichtig. Ohne sie verödet eine Gegend, mit ihr kann sie leben!“ 

Häuslbauer werden weniger

Die Raiffeisen-Immobilien-Umfrage beschäftigte sich jedoch nicht nur mit den Wohnträumen der ÖsterreicherInnen, sondern auch mit deren Immobilien-Realität. Und auch hier zeigt der Vergleich mit 2008 deutliche Veränderungen. So gab vor 10 Jahren die Hälfte der befragten Hauseigentümer an, ihre Bleibe selbst gebaut zu haben. 2018 sank dieser Wert auf 31%. Der Anteil jener, die ihr Haus gekauft haben, stieg dagegen von 25% auf aktuell 30%. 26% haben ihr Haus geerbt oder geschenkt bekommen (2008: 25%). Peter Weinberger: „Immer mehr Grundstücksbesitzer bauen nicht mehr selbst, sondern verkaufen ihren Baugrund an einen professionellen Bauträger. Daher ist auch die Zahl der klassischen Häuslbauer insgesamt rückläufig. In kleineren Orten sind diese aber immer noch stark vertreten.“ 

Tripamer Bau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Jorma Bork  / pixelio.de / zVg / dbn