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Leistbares Leben durch leistbares Wohnen in Kärnten
Leistbares Wohnen in Niederösterreich

„Das von der SPÖ initiierte neue Wohnbauförderungsgesetz ist ein direkter Beitrag für leistbares Leben in Kärnten. Wir setzen mit den neuen Regelungen konkrete Maßnahmen, um allen Kärntnerinnen und Kärntnern und jeder Familie im Land ein bedarfsgerechtes Heim zu ermöglichen“, betont der Vorsitzende des Wohnbauförderungsbeirates SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser.

Vor allem der leichtere Zugang zu den Förderungen zeichnet das Gesetz aus: „Das neue Gesetz ist eine regelrechte Abrissbirne für bürokratische Hürden. Bis dato war die Antragstellung kompliziert und die energetischen Auflagen beim Hausbau völlig überzogen. Das neue Gesetzt schafft hier Klarheit – und für den Erhalt der Förderung reicht bereits eine normale Baubewilligung völlig aus.

Dadurch werden sich viele Kärntnerinnen und Kärntner den Traum von den eigenen vier Wänden endlich erfüllen können“, verdeutlicht Seiser, der zugleich auf die angehobenen Einkommensgrenzen seit 1. Juni 2017 verweist:
Als jährliche Obergrenze für den Erhalt der Förderung gelten für einen Ein-Personen-Haushalt jetzt 38.000 Euro und für ein Elternpaar mit Kind gar 61.000 Euro. Dadurch gewinnen generell viel mehr Menschen in Kärnten einen Anspruch auf Förderung beim Hausbau oder beim Erwerb von Wohnraum.

„Aber auch für Mieter und Mieterinnen bringen die neuen Regelungen wesentliche Verbesserungen. Einerseits ist ein Darlehen für den Grund- und Baukostenzuschuss im Gesetz vorgesehen. Auch die hohen Sprünge beim Mietzins sind endlich passé. Andererseits wird der Zugang zu gefördertem und somit leistbarem Wohnraum erleichtert.

Schließlich kostet eine gemeinnützig verwaltete 75 Quadratmeter-Wohnung rund 180 Euro weniger als eine vergleichbare Wohnung am freien Markt – das macht vor allem bei Familien häufig den Unterschied aus. Der geförderte Wohnbau wirkt also wie eine regelrechte Mietpreis-Bremse“, erläutert Seiser die Vorteile.
 
Darum wird der geförderte Wohnbau jetzt generell kräftig angekurbelt – und hier kommt das im Gesetz neu verankerte Bestbieterprinzip zu tragen. „Wenn künftig geförderte Wohnungen gebaut oder saniert werden, bekommt nicht mehr automatisch der billigste Anbieter den Zuschlag. Sondern der beste.

Neben dem Preis werden nämlich auch die regionale Nähe zur Baustelle oder die Anzahl der ausgebildeten Lehrlinge in Betracht gezogen. Davon werden vor allem regionale kleinere und mittelständische Unternehmen profitieren. Ein echter Turbo für die heimische Bauwirtschaft. Das schafft wiederum zukunftssichere Arbeitsplätze, die den Wohlstand der Kärntner Familien und den Erfolg des Landes garantieren.“

Das unter Federführung von Wohnbaureferentin Gaby Schaunig ausgearbeitete Gesetz soll am 20. Juli beschlossen werden. Dadurch erhält Kärnten ein modernes und sozial gerechtes Wohnbauförderungsgesetz, das sich direkt an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientiert. „Die SPÖ stellt damit sicher, dass die eigenen vier Wände für die Kärntnerinnen und Kärntner weiterhin leistbar bleiben – und sorgt so dafür, dass Kärntens Zukunft nicht zur Baustelle wird“, schließt Seiser.

Kärnten bekommt ein neues, grünes Wohnbauförderungsgesetz

„Das neue Kärntner Wohnbauförderungsgesetz schafft die idealen Rahmenbedingungen für nachhaltiges, leistbares, klimaschonendes und ökologisches Wohnen“, freuen sich der Energielandesrat Rolf Holub und der Wohnbausprecher der Grünen im Kärntner Landtag, Reinhard Lebersorger anlässlich des heute im Rahmen der Aktuellen Stunde diskutierten Wohnbauförderungsgesetzes.

„Ein wichtiges Anliegen von uns Grünen ist die Sanierung von veralteten Wohnbauten. Wie im Energiemasterplan festgehalten, soll die Sanierungsquote auf drei Prozent erhöht werden. Diese Maßnahme schützt das Klima, sichert tausende Arbeitsplätze und bewahrt die MieterInnen in Zeiten steigender Energiekosten vor der Energiearmutsfalle“, so Holub und sagt weiter: „Einen grünen Anstrich trägt das neue Wohnbauförderungsgesetz auch im Bereich der Mobilität. MieterInnen dürfen sich in Zukunft über geförderte Fahrradabstellplätze, Ladestationen für E-Autos und ganzheitliche Mobilitätskonzepte freuen.“

„Das neue Wohnbauförderungsgesetz schont das Geldbörserl und setzt sehr viele grüne Akzente. Auf Initiative von uns Grünen wurde die Betrachtung der gesamten Lebenszykluskosten eines Gebäudes verpflichtend. Somit wird der Fokus auf die langfristige Effizienz und Kostenersparnis gelegt, womit in weiterer Folge ökologische Baustoffe z.B. aus den heimischen Wäldern attraktiver werden“, ist Lebersorger überzeugt.

Leistbares Leben durch leistbares Wohnen in Kärnten

Leistbares Leben durch leistbares Wohnen in Kärnten

Aktueller Immobilienpreisspiegel 2017: Niedrigste Durchschnittsmieten pro Quadratmeter hat Kärnten

„Käufer und Mieter werden immer qualitätsbewusster“, fasste Georg Edlauer, Obmann des Fachverbandes der Immobilientreuhänder in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die Ergebnisse aus dem top-aktuellen Immobilienpreisspiegel 2017, in der WKÖ präsentiert wurde, zusammen. Es gibt, wie immer, regional große Unterschiede und es wird auch deutlich, dass sich - wie vergangenes Jahr prognostiziert - die Preissteigerungen verlangsamen.

„Es wird nicht mehr um jeden Preis gekauft oder gemietet“, berichtet Edlauer. Bei der Entscheidung für die eigenen vier Wände spiele zwar weiterhin die Lage eine bedeutende Rolle, aber auch die Ausstattungsqualität müsse passen, so Edlauer. Auch die Zahlen spiegeln klar wider, dass schlechtere Ausstattung weniger nachgefragt wird bzw. sich Qualität auch im Preis niederschlägt.

Erstaunt und irritiert reagiert Edlauer auf die, aktuell von der Statistik Austria veröffentlichten Daten zu Mietpreissteigerungen, wonach die Kosten für Mietwohnungen im Zeitraum von 2012 bis 2016 im österreichweiten Schnitt um 14 Prozent - bei den privaten Vermietern gar um 16 Prozent gestiegen seien.

„Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen“, kritisiert Edlauer. Denn in den Berechnungen stecken die Betriebskosten mit drinnen. Für eine korrekte Darstellung der Mietentwicklung müssten aber die Nettohauptmietzinsen herangezogen werden. In diesem Fall liegt dann die Preissteigerung für den Zeitraum 2012 bis 2016 österreichweit – gemäß aktuellen Preisspiegels – bei 7,4 Prozent innerhalb von fünf Jahren, also weniger als 1,5 Prozent pro Jahr, und nicht bei 16 Prozent, wie die Statistik Austria angibt“, moniert Edlauer, und verweist in diesem Zusammenhang auf den Betriebskostenspiegel, in dem die Mietervereinigung jährlich die durchschnittlichen Betriebskosten eines privaten Mietshauses ausweist.

Demnach sind alleine in Wien die Betriebskosten innerhalb eines Jahres zuletzt um unglaubliche acht Prozent gestiegen, rechnet der Fachverbandsobmann vor. „Über die Höhe der Kosten für Wasser oder Müllentsorgung entscheiden aber nicht die Vermieter, sondern Städte und Gemeinden. Dennoch wird immer wieder versucht, die Vermieter für alles verantwortlich zu machen und damit politisches Kleingeld zu machen“, zeigt sich Edlauer verärgert.

 Auf Unverständnis stößt auch bei Fachverbandsobmann-Stv. Gerald Gollenz die Forderung nach gesetzlichen Mietpreisobergrenzen. „Obergrenzen behindern Investitionen in den Neubau, und dabei ist einzig der Neubau ein Garant für ausreichend Wohnraum und somit auch für leistbare Mieten“, betont Gollenz, und führt weiter aus: „Die gewerblichen Bauträger haben laut Baumaßnahmenstatistik im Jahr 2015 rund 17.000 Wohnungen errichtet – wesentlich mehr als gemeinnützige Bauvereinigungen und der öffentliche Sektor zusammen.

Das sollte auch nicht wirklich verwundern, denn die Mittel der öffentlichen Hand für den sozialen Wohnbau sind begrenzt. Die Gewerblichen haben jedenfalls einen wesentlichen Beitrag daran, dass die Österreicherinnen und Österreicher im europäischen Vergleich günstig wohnen“. Es sei daher weder fair noch richtig, die Privaten für steigende Mietpreise verantwortlich zu machen. 

Objektarten im Überblick

Baugrundstücke für freistehende Einfamilienhäuser kosten österreichweit im Durchschnitt 238,53 Euro pro Quadratmeter und sind um 3,7 Prozent gestiegen. Den höchsten Anstieg gab es mit einem Plus von 7,2 Prozent in Vorarlberg, am geringsten kletterten die Preise für Baugrundstücke mit einem Plus von 1,8 Prozent in Niederösterreich.

Bei Einfamilienhäusern gab es österreichweit eine geringe Preissteigerung von plus 1,1 Prozent - der Quadratmeter Wohnfläche kostet 1.795,12 Euro. Deutlich über diesem Schnitt lag Wien mit plus 4,7 Prozent. Die Steiermark bleibt das günstigste Pflaster mit 1.194,90 Euro pro m², am meisten kosten Einfamilienhäuser im Bundesland Vorarlberg mit 2.587,35 Euro. Keine allzu großen Sprünge machten im Beobachtungszeitraum die Preise von Reihenhäusern: mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 1.704,16 Euro sind sie im Durchschnitt nur um 0,5 Prozent gestiegen.

Sehr einheitlich ist die Entwicklung im Bundesländervergleich bei den Eigentumswohnungen (Erstbezug): Im Durchschnitt kostet der Quadratmeter 2.447,50 Euro (plus 0,8 Prozent). Im Bundesländervergleich liegt Wien deutlich an der Spitze, die Entwicklung war aber auch in der Hauptstadt sehr moderat mit einem Plus von 1,2 Prozent. Bei gebrauchten Eigentumswohnungen hat sich der Höhenflug der Preise weiter eingebremst. So stiegen die Preise nur um 1,4 Prozent und die gebrauchte Eigentumswohnung kostet durchschnittlich 1.575,05 Euro pro Quadratmeter. Hier waren in Vorarlberg und Burgenland sogar Rückgänge bemerkbar. Deutliche Zuwächse über dem Bundesdurchschnitt gibt es nur in Wien.

Mietwohnungen werden im Durchschnitt um 7,50 Euro netto pro Quadratmeter vermietet und sind damit um 2,8 Prozent gestiegen. Am niedrigsten waren die Durchschnittsmieten pro Quadratmeter in Kärnten, am höchsten in Wien. Platz zwei belegte in diesem Ranking Vorarlberg und Platz drei geht ex aequo an Salzburg und Tirol. Bei den Landeshauptstädten wohnt man günstig in St. Pölten sowie Klagenfurt.

 Nur wenig Bewegung gab es am Büroimmobilienmarkt, berichtete Fachverbandsobmann-Stv. Reinhold Lexer über den Bereich Gewerbeimmobilien. Dennoch sei insgesamt ein Aufwärtstrend zu beobachten. Im Österreichdurchschnitt sind die Büromieten netto um 2,7 Prozent gestiegen. Gedämpft bleiben die Nettomieten für Geschäftslokale (Ladenlokale), die im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent gestiegen sind. Preise für Betriebsgrundstücke stiegen im Österreichschnitt um 3,5 Prozent.

Pisecky: Wiener Mietmarkt ist geprägt von steigender Nachfrage

 „Der Wiener Mietmarkt ist geprägt von nach wie vor steigender Nachfrage durch den starken Zuzug,“ umriss Wiens Fachgruppenobmann Michael Pisecky die besonderen Herausforderungen am Wiener Immobilienmarkt. Zudem sei Wien untypisch, da es nur rund 20 Prozent Eigentum und rund 80 Prozent Mieten gäbe. Insgesamt sei zu beobachten, so Pisecky, dass die Ansprüche der Kunden steigen. Die größte Nachfrage bei Mietwohnungen gibt es in der Bundeshauptstadt im Bereich der kleineren Wohnungen bis ca. 700 Euro, während jene über 1.500 Euro monatlich schwer verwertbar seien. Im Eigentum sind sowohl Erstbezug als auch gebrauchte Wohnungen gestiegen. Da jedoch mit einer Abflachung der Preise bei Erstbezügen zu rechnen ist, geht Pisecky davon aus, dass sich auch das Preisniveau für gebrauchte Wohnungen auf dem hohen Niveau einpendeln werde.

Eugen Otto: Wiener Zinshausmarkt weiter auf Rekordkurs

 „Der Zinshausmarkt ist umsatzmäßig weiter auf Rekordkurs und hat im Vorjahr die magische Milliardengrenze klar überschritten“, präsentiert Eugen Otto, Eigentümer und Geschäftsführer der Wiener Otto Immobilien Gruppe die aktuelle Auswertung der letzten bisher noch nicht verbücherten Kaufverträge für 2016. Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren einige größere Verkäufe vor allem in der Wiener Innenstadt, wo im Vorjahr fast ein Viertel des Transaktionsvolumens getätigt wurde, berichtete Otto. 

Edlauer: Nur ausreichendes Angebot an Wohnungen führt zu leistbarem Wohnen

 Abschließend appelliert WKÖ-Branchensprecher Edlauer eindringlich: „Der Markt macht den Preis! Es gibt vor allem in den Ballungszentren – etwa in Wien – deutlich zu wenig Wohnungen. Man muss in jenen Gebieten, wo erhöhte Nachfrage herrscht, Wohnbau fördern – durch Investitionsanreize, steuerliche Erleichterung, Entbürokratisierung und indem man Grundstücksbeschaffung erleichtert, z.B. durch ein adaptiertes Baurechtsgesetz. Erst das ausreichende Angebot an Wohnungen führt nachhaltig zu regulierten Preisen und damit zu leistbarem Wohnen.“

 Ohne private beziehungsweise gewerbliche Investoren sei ein funktionierender Wohnungsmarkt undenkbar, zeigt sich der Fachverbandsobmann überzeugt. Es sei auch nicht zielführend, wenn diese Investoren durch eine seit Jahren geführte Diskussion um ein neues Mietrecht, mit negativen Folgen für Vermieter, nachhaltig davon abgehalten werden, in Österreich in Wohnimmobilien zu investieren.  „Wir brauchen mehr Investitionsanreize, sowohl im Bereich Sanierung als auch im Neubau“, fordert Edlauer von der künftigen Regierung. „Dies würde nicht nur   dazu führen, dass durch vermehrtes Angebot die Mieten konstant gehalten werden können, sondern hätte auch erhebliche, positive Auswirkungen auf die gesamte Volkswirtschaft. Maßnahmen, die in Kombination mit einem modernen Baurecht und der Reduzierung von teuren Baunormen zu einer Entlastung für die Wohnungsnutzer führen sollen, aber gleichzeitig positive Effekte für den Arbeitsmarkt haben“, hält Edlauer fest.

Leistbares Leben durch leistbares Wohnen in Kärnten

Österreichs Immobilien-Kaufpreise im Höhenflug: Kärnten ist vergleichsweise preiswert

Österreichs Immobilien-Kaufpreise erzielen vielerorts neue Rekordwerte. Dabei sind Westösterreich und Wien am teuersten. Das zeigt das Kaufpreisbarometer von immowelt.at, einem der führenden Immobilienportale.

Untersucht wurden die Preise im ersten Halbjahr 2017. Kärnten ist dagegen deutlich günstiger: In Villach und Klagenfurt kommt der Quadratmeter nicht einmal halb so teuer wie in Salzburg. Und auch kleine Städte boomen - Dornbirn ist inzwischen teurer als Wien.

Spitzenreiter Salzburg - Wien auf 4. Platz

Salzburg ist weiterhin teuerste Großstadt Österreichs: Stolze 5.000 Euro kostet hier aktuell der Quadratmeter im Median. Zwei Drittel der angebotenen Immobilien liegen in einem Bereich zwischen 3.540 Euro und 6.640 Euro pro Quadratmeter - eine relativ große Preisspanne, die auf einen breit gefächerten Immobilienmarkt hindeutet.

Die Landeshauptstadt ist ein florierender Tourismus- und Wirtschaftsstandort. Das macht sich auf dem Immobilienmarkt bemerkbar.

Auf Platz 2 liegt Innsbruck. Mit 4.930 Euro trennen die Tiroler Landeshauptstadt lediglich 70 Euro pro Quadratmeter von Salzburg. Die gute wirtschaftliche Entwicklung und der hohe Lebensstandard sorgen hier für hohe Preise. Der Quadratmeterpreis von zwei Dritteln der angebotenen Immobilien liegt in Innsbruck zwischen 4.140 Euro und 6.040 Euro und weist somit eine geringere Spanne auf als in Salzburg.

Auf dem dritten Platz und damit noch vor Wien: die 49.000-Einwohner-Gemeinde Dornbirn in Vorarlberg mit 4.520 Euro. Der Messestandort ist Sitz mehrerer großer Firmen und günstig in direkter Nähe zum Bodensee gelegen. Wien folgt im Anschluss mit einem Durchschnittspreis von 4.480 Euro. In der Bundeshauptstadt kosten zwei Drittel der Wohnungen zwischen 3.710 Euro und 5.830 Euro pro Quadratmeter.

Die Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz liegt preislich wie geographisch nahe an Dornbirn und über der 4.000-Euro-Grenze: 4.350 Euro kostet der Quadratmeter in der Stadt am Bodensee durchschnittlich.

Große Preisunterschiede zwischen den Regionen

Besonders teuer sind der Westen Österreichs und Wien. Am anderen Ende der Preisskala stehen Städte wie St. Pölten in Niederösterreich (1.870 Euro) und Eisenstadt im Burgenland (1.900 Euro). In der kleinsten Landeshauptstadt erhält ein Käufer um den gleichen Preis mehr als doppelt so viel Wohnraum wie in Salzburg.

Auch Kärnten ist vergleichsweise preiswert: So sind dort die beiden größten Städte Klagenfurt (2.270 Euro) und Villach (2.260 Euro) deutlich günstiger als die Top-Standorte in Westösterreich. Zwei Drittel der angebotenen Immobilien liegen in Klagenfurt zwischen 1.540 Euro und 3.060 Euro. In Villach werden zwei Drittel zwischen 1.470 Euro und 3.000 Euro angeboten.

Leistbares Leben durch leistbares Wohnen in Kärnten

Wie klimafit sind die Bundesländer beim Heizen und Sanieren?

In einer aktuellen Studie bewertet die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 die Wohnbaupolitik der Bundesländer und vergleicht diese mit Benchmarks einer ambitionierten Klimapolitik. Dabei wird klar, dass im Gebäudebereich bereits wichtige Fortschritte erzielt worden sind, es aber auch noch viel zu tun gibt, um die heimischen Klimaziele zu erreichen.

In der Wertung konnte kein Bundesland genug Punkte sammeln, um als „Klimaschutzpionier“ bezeichnet zu werden. Wien, Vorarlberg, die Steiermark und Niederösterreich befinden sich aber in der „Verfolgergruppe“. Das Burgenland, Kärnten, Salzburg, Oberösterreich und Tirol finden sich wiederum in der „Nachzüglergruppe“ wieder, wo die Energiewende im Raumwärmebereich langsamer vorangeht, als dies möglich und auch notwendig wäre.

„Derzeit erfüllt kein Bundesland die Anforderungen an ambitioniertem Klimaschutz. In Wien, Vorarlberg, der Steiermark und Niederösterreich sind die Ansätze dafür aber am deutlichsten vorhanden. Diese Bundesländer könnten mit geeigneten Maßnahmen rasch aufschließen. Im Burgenland, Kärnten, Salzburg, Oberösterreich und Tirol bedarf es aber noch deutlich stärkerer Kurskorrekturen, um auf Klimakurs zu kommen,“ erklärt Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000.

„Eine gesetzliche Regelung, die sicherstellt, dass keine neuen Ölheizungen mehr eingebaut werden und mehr Mittel für thermische Sanierung sind jetzt die zwei vordringlichsten Maßnahmen, die in allen Bundesländern die Energiewende vorantreiben können“, sagt Wahlmüller weiter. Erst letztes Jahr hat das Umweltministerium ein Rechtsgutachten erstellen lassen, das zeigte, dass ein gesetzliches Verbot beim Einbau von neuen Ölheizungen rechtlich in Österreich möglich ist.

Im Detail untersuchte GLOBAL 2000 die Fortschritte beim Ausstieg aus fossiler Energie, wobei Öl und Gas gesondert betrachtet wurden, und bei der Steigerung der Gebäudeeffizienz. In allen drei Bereichen wurden insgesamt neun objektive Bewertungskriterien definiert. Die Kriterien leiteten sich dabei aus Energiestudien ab, die die Erreichung langfristiger Klimaziele zum Inhalt haben, aus der Energiestrategie Österreich, mit einem Zeithorizont bis 2020 und aus den Energiestrategien der Bundesländer selbst. Es waren dabei deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern in allen drei Themenbereichen sichtbar.

Ausstieg aus Öl wirtschaftlich, technisch und rechtlich rasch möglich


Aktuell (2014) heizen noch 622.000 Haushalte in Österreich mit Öl. Ein Großteil der Heizsysteme ist bereits veraltet und steht vor einer Erneuerung. In den letzten zehn Jahren ist der Bestand an Ölheizungen um 35 % zurückgegangen, wobei sich die Bundesländer stark unterscheiden. Wien (-74 %), das Burgenland (-46 %) und die Steiermark (-42 %) haben den stärksten Rückgang zu verbuchen. Im Bundesschnitt liegen Oberösterreich (-35 %), Salzburg (-34 %) und Vorarlberg (-34 %). Geringere Reduktionen konnten hingegen Kärnten (-29 %), Niederösterreich (-27 %) und Tirol (-25 %) verbuchen. „Ein rascher Ausstieg aus Öl ist sowohl rechtlich, wirtschaftlich als auch technisch möglich. Niederösterreich ist das erste Bundesland, das ab 2019 im Neubau keine Ölheizungen mehr erlaubt. Auch hier sind ergänzende Regelungen für die Heizungssanierung noch notwendig. Es gilt aber jetzt in allen Bundesländern den Öl-Ausstieg rechtlich zu fixieren", erklärt Wahlmüller.

Erdgas politisch noch zu wenig beachtet


Beim Thema Erdgas zeigen sich weniger erfreuliche Trends. 887.000 Haushalte heizen in Österreich mit Gas (2014). In den letzten zehn Jahren ist der Anteil von 25 % (2005) lediglich auf 24 % (2014) gefallen. In den Bundesländern zeigen sich aber stark unterschiedliche Trends: In Oberösterreich (-10 %), Vorarlberg (-8%), Wien (-8%) und Niederösterreich (-7%) sind in den letzten zehn Jahren Rückgänge bei Gasheizungen zu verbuchen. In Salzburg stagniert der Einsatz von Gasheizungen und in der Steiermark (+7 %), dem Burgenland (+9 %) und Tirol (+23%) nimmt der Anteil von Gasheizungen sogar noch zu. „In den nächsten 20 Jahren sollte auch der Ausstieg aus Erdgas im Raumwärme-Bereich weit fortgeschritten sein.

Hier sind in einigen Bundesländern noch deutliche Kurskorrekturen notwendig“, sagt Wahlmüller. „Konkret sollten im Neubau keine neuen Gasheizungen mehr zugelassen werden, hier gibt es gute andere Lösungen. Vor allem Wien ist hier gefordert, wenn es auf die positiven Trends der Vergangenheit aufbauen will und Tirol, wenn es die negativen Trends nicht weiter verstärken will. Generell sollten Gasheizungen nicht länger gefördert werden. Nur Niederösterreich, Salzburg und Vorarlberg setzen das bereits konsequent um – das sollte auch in den anderen Bundesländern jetzt umgesetzt werden!"

Alarmsignal bei niedriger Sanierungsrate


Im Bereich der Gebäudeeffizienz und insbesondere der Gebäudesanierung schneiden alle Bundesländer durchwegs schlecht ab. Wurden im Jahr 2010 noch ein Prozent der Gebäude in Österreich pro Jahr einer umfassenden thermischen Sanierung unterzogen, sind es derzeit nur noch 0,5 Prozent.

Das Ziel der Energiestrategie Österreich ist aber eine Steigerung auf drei Prozent. Kein Bundesland konnte in dieser Kategorie punkten, wobei die Schlusslichter das Burgenland (0,2 %), Wien (0,2 %) und Salzburg (0,0 %) bilden. Wien gibt bundesweit pro Kopf am meisten für Gebäudesanierung aus, es verfolgt aber offenbar damit auch andere Schwerpunkte als die energetische Gebäudesanierung . „Statt die Anzahl der Gebäudesanierungen pro Jahr zu verdreifachen, wurde sie halbiert, das ist ein deutliches Alarmsignal. Insbesondere in Salzburg ist eine vertiefende Analyse des drastischen Einbruchs notwendig. Es braucht jetzt deutlich mehr Anstrengungen in allen Bundesländern, auch in Wien ist Handlungsbedarf. Hier wird vergleichsweise viel Geld für die Gebäudesanierung ausgegeben, aber die Möglichkeit von thermisch-energetischen Sanierungen sollte noch viel stärker mitgedacht werden“, sagt Wahlmüller abschließend.

Leistbares Leben durch leistbares Wohnen in Kärnten

 

Wie Licht Häuser für Käufer attraktiver macht

Beleuchtete Außenbereiche haben einen wesentlichen Einfluss auf die Attraktivität von Wohnhäusern. Jedem zweiten Europäer ist das wichtig beim Hauskauf. Damit beeinflusst die Außenbeleuchtung Kaufentscheidungen stärker als die Art der Fenster, des Dachs oder der Anstrich der Fassade.

Zugleich trägt ein illuminierter Garten für 71 % der Befragten zur Gesamtatmosphäre eines Hauses bei. Aus Sicherheitsgründen legen vor allem ältere Menschen Wert auf Licht auf dem Grundstück. Das ergibt eine repräsentative Umfrage von YouGov Plc unter 7.000 Befragten in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Niederlande und Spanien im Auftrag von Licht-Weltmarktführer Philips Lighting.

Ins rechte Licht gerückt

Die Studie belegt, wie wichtig beleuchtete Außenbereiche nicht nur für das Außenambiente sind, sondern auch für die Stimmung innerhalb des Hauses: Zwei Drittel (65%) der Studienteilnehmer geben an, dass ein illuminierter Garten die Gesamtatmosphäre von Häusern aufwertet, auch beim Blick von drinnen nach draußen. Im internationalen Vergleich legen Spanier (80%) den größten Wert auf illuminierte Außenbereiche. Ihnen ist es besonders wichtig, das Umfeld ihrer Häuser zu gestalten und optisch zu erweitern. Hingegen befindet in Europas Norden nur knapp jeder zweite Brite (43%) Licht im Außenumfeld als wichtig für das Ambiente.

„Die Wirkung einer ansprechenden Außenbeleuchtung auf Wohnhäuser und Grundstücke wird zuweilen unterschätzt. Dabei ist sie wesentlich für den ersten Eindruck", so Susanne Behrens, Commercial Director bei Philips Lighting. "Das richtige Beleuchtung kann attraktive Aspekte an Fassaden, Eingängen oder im Garten hervorheben. Durch Fenster und Terrassentüren kann sie den Blick und das Raumempfinden stimmungsvoll erweitern“. 

Beim Kauf sollte man hochwertige und dekorative LED-Leuchten erwägen. Die Investition zahlt sich aus: LEDs sparen bis zu 80% Energie, sind robust und langlebig. Zudem gibt es LED-Leuchten sowohl in klassischen Retro- als auch eher schlanken und modernen Designs.

Sicherheit und Orientierung nach Einbruch der Dämmerung

Auch zur Sicherheit trägt Licht wesentlich bei. 73% der Europäer empfinden Häuser mit beleuchteten Vorgärten als sicherer. Besonders wichtig ist das der älteren Generationen ab dem 55. Lebensjahr. Doch auch für 69% der unter 35-Jährigen trägt Licht wesentlich zum Sicherheitsempfinden bei. Beleuchtete Häuser wirken bewohnt und Leuchten mit integrierten Bewegungsmeldern können die Orientierung auch jenseits der Eingangsbereiche erleichtern.

Aufwertung der Immobilie

Länderübergreifend gilt: Eine Außenbeleuchtung wertet Häuser auf, sei es zum Bewohnen, beim Kauf oder zum Verkauf. Dabei wirkt Licht an der Hausvorderseite (51%) nur geringfügig wichtiger als im Garten (48%). 

„Alles, was man von außen sieht, beeinflusst den ersten Eindruck. Eine Außenbeleuchtung verändert die Erscheinung eines Hauses und wertet es auf, speziell bei Besichtigungen am Abend“, erläutert Wohnhausexperte Sam Mitchell von Großbritanniens größtem Immobilien-Portal Rightmove. „Wer sein Haus verkaufen möchte, sollte darüber hinaus das Grundstück aufräumen, etwas Geld für einen frischen Anstrich ausgeben und eventuell größere Arbeiten erwägen, wie die Renovierung der Küche“.

Leistbares Leben durch leistbares Wohnen in Kärnten

Umfrage / Analyse: Heimatverbundene Österreicher?

„I am from Austria“ - oft werden die Österreicher nicht nur im heimischen Liedgut als besonders heimatverbunden charakterisiert. Wie aber sieht es tatsächlich aus? Wie oft ziehen sie in ihrem Leben um – und wie weit entfernt vom Heimatort darf das neue Zuhause tatsächlich sein? Mit der Wohn-Mobilität befassen sich die neue, bevölkerungsrepräsentative Umfrage und Datenanalyse von ImmobilienScout24.at.  

Viermal sind die befragten Österreicher im Schnitt in ihrem Leben schon umgezogen. Bei den über 50-Jährigen sind es bereits fünfmal. Im Verlauf ihres gesamten Lebens, so schätzen die Österreicher, werden sie rund sechsmal ihr Domizil gewechselt haben. Auch die junge Generation der unter 30-Jährigen zeigt sich nicht mobiler und umzugsfreudiger. Immerhin jeder Zehnte gibt an, erst einmal den Wohnort gewechselt zu haben. 

Wenn schon, dann nahe am alten Wohnort

Maximal bis zu 100 Kilometer darf für das Gros der Österreicher (67 Prozent) ein neuer Wohnort vom alten Domizil entfernt sein. Ein Viertel bevorzugt überhaupt, in der näheren Nachbarschaft oder im gleichen Stadtviertel zu bleiben. Ein weiteres Drittel empfindet die nähere Umgebung bis zu maximal 50 Kilometer Entfernung als Option. Nur zwei von zehn Österreichern sind offen für Neues und würden auch den Schritt ins Ausland gern wagen.  

Vorarlberger und Tiroler am „heimatverbundensten“ (Grafik, Tabelle)

Und wer sucht sein neues Zuhause außerhalb der eigenen Bundeslandgrenzen?*) Die Vorarlberger und Tiroler zeigen sich am heimatverbundensten: Rund 78 Prozent suchen auf ImmobilienScout24.at ihre neue Bleibe im eigenen Bundesland. Auch die Kärntner (70 Prozent) und Oberösterreicher (71 Prozent) zieht es wenig über die eigenen Bundeslandgrenzen hinaus, und wenn, dann sucht rund jeder Zehnte gleich in der Bundeshauptstadt Wien, das gilt auch für die Steirer. Ein knappes Viertel der Niederösterreicher erwägt bei der Immobiliensuche Wien. Die Burgenländer zeigen sich wie erwartet mobil: Nur 38 Prozent suchen Immobilien im eigenen Bundesland, die Hälfte jedoch im benachbarten Wien und in Niederösterreich. 

Ein bisschen Träumen darf schon sein

Ein bisschen Träumen ist übrigens immer erlaubt: Auch wer in der Realität nicht umzieht, „gustiert“ zumindest. Knapp 60 Prozent der Österreicher zählen zur Spezies der „latent Suchenden“: Sie geben an, regelmäßig oder zumindest gelegentlich aus Neugier oder Interesse Immobilienangebote zu durchforsten, ein weiteres Viertel tut dies seltener, aber doch.

 

 

 

 

 

 

 

 

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