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Leistbares Wohnen im Burgenland: Neue Wohnbauförderung führt zu mehr Förderanträgen
Mühlviertler Pferde-Eisenbahn 2019

Anstieg um knapp 15% in den vergangenen zwei Monaten

Die 2018 beschlossenen Neuerungen der Burgenländischen Wohnbauförderung – unter anderem mit höheren Einkommensgrenzen und höheren Förderungen – zeigen Wirkung. Bereits in den Monaten Dezember 2018 und Jänner 2019 ist ein deutliches Plus bei den Förderanträgen festzustellen. So ist die Zahl der Förderanträge in diesem Zeitraum im Vergleich zu den Monaten Dezember 2017 und Jänner 2018 von 612 auf 702, also um knapp 15%, gestiegen. „Wir haben mit den Neuerungen das Ziel verfolgt, dass Bauen und Wohnen im Burgenland leistbar bleiben und noch mehr Burgenländerinnen und Burgenländer von der Wohnbauförderung profitieren“, so Wohnbaureferent Landeshauptmann Hans Niessl.

Durch die neue Wohnbauförderung sind um bis zu 25% mehr Förderung möglich. Neben einer höheren Grundförderung gibt es auch eine Anhebung der Kinderzuschläge. Die Rückzahlungsmodalitäten wurden zu Gunsten der Häuslbauer stark verbessert Die Laufzeit der Darlehen wurde auf 30 Jahre erhöht, die Zinssätze wurden deutlich gesenkt. So beträgt in den ersten 10 Jahren der Zinssatz nur 0,7%. Nicht nur für Neubauten, sondern auch für Sanierungsmaßnahmen wurden die Förderungen angehoben. Unter anderem neu sind die Schwerpunkte „Generationenwohnen“ und „bodenverbrauchsparendes Bauen“. Insgesamt stehen im Budget 2019 mehr als 123 Millionen Euro an Fördermittel zur Verfügung.

Der Wohnbaureferent weiter: „Für alle, die ein Haus errichten oder sanieren wollen, ist es ratsam, vor Beginn die Energieberatung in der Burgenländischen Wohnbauförderung zu kontaktieren und eine kostenlose und unabhängige Energieberatung in Anspruch zu nehmen.“ 2018 wurden insgesamt 2.021 Energieberatungen durchgeführt.
Niessl verweist auch auf die derzeit laufende Sonderförderaktion des Burgenländischen Ökoenergiefonds für den Tausch von Ölkesseln. Die Förderhöhe für den Tausch eines bestehenden Ölkessels auf ein alternatives Heizsystem beträgt 30% der anfallenden anrechenbaren Kosten und maximal 3.000 Euro (in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses). Wird das Heizsystem mit einer Photovoltaikanlage oder mit einer Solaranlage kombiniert, ist ein Bonusbetrag möglich. Die am 1. Jänner 2019 gestartete Sonderförderaktion läuft noch bis 15. Mai 2019.

Kast & Schmidt

 

Berger GmbH

Eichingerbau

Reumann Holzbau

Ing. Schindler

LK Dachdeckerei Schattendorf

Ulreich Bau

Wagner Neuhauser Maler

Paar Dachdecker

Tischlerei Pinter

Malerei Polzer

 

Ökoenergiefonds

Sitzung des Burgenländischen Ökoenergiefonds – zum letzten Mal unter dem Vorsitz von Landeshauptmann Hans Niessl

Bilanz: 10 Jahre Burgenländischer Ökoenergiefonds

Fast 20.000 Förderungen mit Fördermittel in der Höhe von insgesamt 32,36 Millionen Euro

Der Burgenländische Ökoenergiefonds wurde 2008 zur Förderung von erneuerbaren Energieträgern und neuer Technologien zur Ökostromerzeugung sowie zur Steigerung der Energieeffizienz eingerichtet. Gestern hat die letzte Sitzung unter dem Vorsitz von Landeshauptmann Hans Niessl stattgefunden.

„Das Burgenland nimmt heute bei der Nutzung erneuerbarer Energie eine Spitzenposition in Europa ein, womit auch ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird“, so Niessl. Der Anteil des Strombedarfs, der im Burgenland aus erneuerbarer Energie abgedeckt wird, sei von 3% im Jahr 2000 auf – über das Jahr gerechnet – 150% gestiegen. Dies sei vor allem durch den Ausbau der Windkraft gelungen.

„Auch durch den Burgenländischen Ökoenergiefonds wurden kräftige Impulse gesetzt, um die Energiewende im Burgenland voranzutreiben“, ist Niessl überzeugt. Durch die Förderungen aus dem Ökoenergiefonds seien wichtige Anreize für den Umstieg von fossilen Energieträgern – vor allem Öl – auf alternative Energie geschaffen worden. Ein aktuelles Beispiel sei die von 1.1.2019 bis 15.5.2019 laufende Sonderförderaktion für den Ölkesseltausch.

Die Bilanz: In den vergangenen 10 Jahren haben 19.773 Burgenländerinnen und Burgenländer Förderungen für den Einsatz von alternativer Energie bekommen. Schwerpunktmäßig wurden 698 Photovoltaik-Anlagen, 18.015 Wärmepumpen, Biomasseanlagen, Pellets- und Kachelöfen gefördert. Insgesamt wurden in den 10 Jahren 32,36 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung gestellt.

Niessl: „Während viele von Klimaschutz reden, setzt das Burgenland auch mit dem Ökoenergiefonds schon seit 10 Jahren wichtige Schwerpunkte für den Einsatz alternativer Energie und gegen den Klimawandel.“

Varga Heizung

 

Burgenland ist Nummer 1 bei der Nutzung erneuerbarer Energie

Energie Burgenland-Vorstandsvorsitzender Michael Gerbavsits und Landeshauptmann Hans Niessl

Burgenland ist Nummer 1 bei der Nutzung erneuerbarer Energie

Landeshauptmann Hans Niessl betont, dass das Burgenland „europaweit die Nummer 1 bei der Nutzung erneuerbarer Energie ist“. Zu Beginn seiner Tätigkeit als Landeshauptmann im Jahr 2000 seien 3 % des Strombedarfs aus erneuerbarer Energie abgedeckt worden – heute sind es über das Jahr gerechnet rund 150 %. Diesen Wert erreiche keine Region in der Europäischen Union. Am vergangenen Wochenende wurde sogar fünf Mal mehr Strom erzeugt, als im Burgenland verbraucht wurde.

„Wir haben die Energiewende in den vergangenen 18 Jahren im Burgenland realisiert – durch die Nutzung hauptsächlich der Windkraft, von Photovoltaik und in kleinerem Ausmaß auch der Biomasse“, so Niessl weiter.

„Das Burgenland leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz – große Mengen an CO2 werden eingespart.“ Besonders wichtig und erfreulich sei auch die Tatsache, dass der Energieversorger des Burgenlandes, die Energie Burgenland, keinen Atomstrom importiert, sondern zu 100 % auf Ökostrom setzt.

Um nicht nur stromautark, sondern auch energieautark werden zu können, sie es notwendig, dass seitens des Bundes gute Rahmenbedingungen in Form eines modernen Ökostromgesetzes geschaffen werden – mit einer sinnvollen Kombination aus Windkraft, Photovoltaik und Biomasse.

Tripamer Bau

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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