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Bauen und Wohnen in Oberösterreich: Zinsenzuschüsse und Erfolgsprojekt "Junges Wohnen"
Bauen und Wohnen in Oberösterreich

März 2017. - Landeshauptmann Dr. josef Pühringer und Wohnbaureferent Dr. Manfred Haimbuchner:

Bauen und Wohnen mit Zukunft

Wohnen hat Zukunft in Oberösterreich. Für Familien und Singles, für Junge und Jung- gebliebene. Ihnen allen ist dank der Wohnbauförderung des Landes Oberösterreich ein wesentliches Stück Lebensqualität sicher. Gefördert werden Neubau und Sanierung der eigenen vier Wände. Zusätzlich sind beacht- liche Beiträge zur Errichtung von Energiegewinnungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien möglich. Um auch Menschen mit wenig Einkommen lebenswerten Wohnraum zu sichern, steht ein beträchtlicher Teil der Förderungen für Wohnbeihilfen zur Verfügung. Schon heute müssen die Weichen gestellt werden, um Wohnen auch in Zukunft leistbar zu gestalten. Der Weg führt über sinnvolle Reformen im Baurecht, die zur Senkung von Baukosten beitragen. Das Ziel: günstigere Mieten und Erwerbskosten – und damit ein noch verantwortungsvollerer Umgang mit Wohnbeihilfen und Fördermitteln.

Viel Freude mit Ihrem (künftigen) Zuhause wünschen

Pühringer und Haimbuchner

Die wichtigsten Förderungen auf einen Blick

Egal, ob Sie ein Haus bauen, sanieren oder eine Wohnung kaufen – Geld haben Sie sicher- lich nicht zu verschenken. Die Förderungen des Wohnbauressorts des Landes Oberösterreich bringen Sie Ihren Wünschen ein deutliches Stück näher. In diesem Ratgeber finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Darlehen und Zuschüsse Ihrer oberösterreichischen Wohnbauförderung.

Information lohnt sich - Details zu den im Folgenden aufgelisteten Förderungen und zu möglichen weiteren Unterstützungen bzw. Beihilfen erhalten Sie direkt in der Abteilung Wohnbauförderung oder im Internet:

www.land-oberoesterreich.gv.at (im Untermenü "Themen > Bauen und Wohnen > Förderungen")

www.wohnbaufoerderung-neu.at

Land Oberösterreich
Amt der Oö. Landesregierung
Direktion Soziales und Gesundheit Abteilung Wohnbauförderung

Telefon (+43 732) 77 20-14143
Mail: wo.post@ooe.gv.at
www.land-oberoesterreich.gv.at

Wer wird gefördert?

Personen, die

- Eigentümer der zu verbauenden Liegenschaft sind,
- die Einkommensgrenzen nicht überschreiten
- das geförderte Objekt als Hauptwohnsitz nutzen und
- die bisherigen Miet- und Eigentumsrechte (Haupt- wohnsitz) der letzten fünf Jahre aufgeben. Ehe- paare und eingetragene Partner müssen denselben Hauptwohnsitz haben.

Was wird gefördert?

Die Errichtung von Eigenheimen mit max. 2 Wohnungen

- Mindestgröße jeder Wohnung: 80 m²
- Nutzheiz-Energiekennzahl ohne Einrechnung von Wärmerückgewinnung aus Lüftungsanlagen = NEZ maximal 45 kWh/m²a im Sinne der Gesamtenergie- effizienz gemäß OIB-Richtlinie Ausgabe 2011

Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

- Zinsenzuschüsse zu einem Hypothekardarlehen der Oberösterreichischen Landesbank AG in 2 verschiedenen Varianten:

Variante A - variable Verzinsung:

Zinsenzuschüsse zu einem Hypothekardarlehen der Oberösterreichischen Landesbank AG mit einer Laufzeit von 30 Jahren

NEU SEIT 01. JäNNER 2017 Variante B - Fixzinssatz:

Zinsenzuschüsse zu einem Hypothekardarlehen der Oberösterreichischen Landesbank AG mit einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Fixverzinsung von 1 % Die Höhe des Zinsenzuschusses beträgt jenen Teil, der den Zinssatz von 1 % übersteigt.
ACHTUNG: Eine Antragstellung für diese Förderung ist nur bis zum 30. Juni 2018 möglich.

- Einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss in Höhe von 6 % des geförderten Hypothekardarlehens
ACHTUNG: Eine Antragstellung für diese Förderung ist nur bis zum 30. Juni 2018 möglich.

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LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner, Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer, Magdalena Mack, DI Stefan Hutter, WSG

Wohnbaureferent LH-Stv. Dr. Haimbuchner schreibt das Erfolgsprojekt „Junges Wohnen“ fort

„Junges Wohnen“ ist ein Projekt, das für bedarfsorientiertes, leistbares und qualitativ hochwertiges Wohnen für junge Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher steht.

Das Projekt wurde 2014 mit der „Verordnung der Oö. Landesregierung über die Förderung von Mietwohnungen für junge Menschen“ aus der Taufe gehoben. Gestern, am 14. März 2017 wurden weitere zwölf Wohneinheiten feierlich übergeben.

Ziel der Verordnung war es, kostengünstigen und maßgeschneiderten Wohnraum zu schaffen, der den Bedürfnissen junger Menschen entspricht und auch denselben vorbehalten ist. Dass das extrem gefragt ist, zeigt dass auch dieses Projekt dreifach überfragt war.

Die Bürgermeisterin von Freistadt hat deshalb auch schon Folgeprojekte ins Auge gefasst.

Die WSG hat bereits zum Start des Projektes eine Vorreiterrolle übernommen. Auch das „Junge Wohnen“ in Freistadt umfasst zwölf Mietwohnungen mit einer Wohnfläche von 35 m2 bis 65 m2. Die Verordnung sieht eine Kostenlimitierung vor, was aber nicht heißt, dass billig gebaut wird, sondern vielmehr, dass technische Spezifikationen an die Bedarfsträger angepasst wurden und zeitgemäße, nachhaltige und qualitative Standards angelegt wurden. Zusätzlich wurde in diesem Fall seitens der Stadtgemeinde Freistadt ein Baurechtsgrundstück zur Verfügung gestellt, was die eine enorme Ersparnis darstellt, dafür konnte mehr in die bauliche Ausführung fließen, wie etwa besonders einbruchsichere Fenster im Erdgeschoß.

Die Abteilung Wohnbauförderung trägt mit einem Förderdarlehen von 535.250 Euro mehr als die Hälfte der Gesamtkosten und wird so ihrem Anspruch an leistbares Bauen und Wohnen gerecht.

„Es freut mich, dass gemeinsam mit der WSG ein weiteres Projekt dieser Art verwirklicht worden ist und noch mehr freut es mich, dass bereits alle zwölf Wohnungen vergeben sind. Mit dem „Jungen Wohnen“ zeigt sich, dass bedarfsorientiertes Bauen und eine Anpassung an die Zielgruppe voll im Trend liegen und gerne angenommen werden! Die Gemeinden und Bauträger haben erkannt, dass das „Junge Wohnen“ extrem gefragt ist und junge Oberösterreicherinnen und Oberösterreichern kostengünstiges Wohnen in der Heimatgemeinde ermöglicht. Für 2017 wurden insgesamt 243 Wohneinheiten nach der Verordnung bewilligt“, zeigt sich Wohnbaureferent, LH-Stv. Dr Manfred Haimbuchner erfreut.

Immobilienpreise: Und es geht weiter aufwärts

Davon gehen zumindest 71% der Österreicher aus. Wie überhaupt in den meisten europäischen Ländern weitere Preissteigerungen erwartet werden.
Anders hingegen in Großbritannien, wo im Zuge der Brexit-Entscheidung die Zahl jener, die an weiterhin steigende Immobilienpreise glauben, drastisch gesunken ist – so die Umfrageergebnisse der ING-DiBa.

Die Begehrlichkeit von Immobilienbesitz steigt. Damit auch der Glaube an die Kraft des Immobilienmarktes – besonders in Österreich. Dies verdeutlicht nun eine repräsentative Umfrage der ING-DiBa, die im Rahmen der ING International Survey in 13 europäischen Ländern sowie den USA und Australien durchgeführt wurde.

71% der Österreicher gehen davon aus, dass die Immobilienpreise innerhalb des nächsten Jahres weiter steigen werden. Das sind um 2% mehr als bei der Vorjahresumfrage. Im Vergleich mit anderen Ländern sehen sich die Österreicher besonders stark mit steigenden Immobilienpreisen konfrontiert.

Verunsicherung in Großbritannien nach Brexit

In Großbritannien wurde die Umfrage zweimal durchgeführt – einmal kurz vor und einmal kurz nach dem Brexit-Referendum. „Die Ergebnisse lassen auf eine verstärkte Verunsicherung schließen“, sagt Ian Bright, Senior Economist im Londoner Economics Department der ING.

Waren es im Vorjahr noch 70% der Briten, die an weitere Preissteigerungen am Immobilienmarkt glaubten, so ist diese Zahl nun dramatisch gesunken. Vor der Volksbefragung waren es noch 57% und danach gar nur mehr 46%, die von künftig höheren Preisen ausgingen. 

Wiener und Vorarlberger spüren angespannte Lage am stärksten

Jeweils 77% der Wiener und Vorarlberger glauben, dass die Immobilien in ihrem Umkreis noch teurer werden. Dabei sollte der Plafond aus Sicht der meisten Befragten doch schon erreicht sein: Immerhin finden 69% der Österreicher die Immobilien ohnehin schon teuer genug.
Relativ entspannt scheint es noch im Burgenland zu sein, wobei aber auch hier immerhin 56% von weiteren Preissteigerungen ausgehen.   

Als entscheidende Preistreiber werden von den Befragten vor allem die Lage und die wachsende Bevölkerung identifiziert. 

Der Glaube an die Stabilität des Immobilienmarktes

Überhaupt wird Immobilien als Anlageform eine hohe Sicherheit zugeschrieben, denn ganze 44% der Österreicher sind der Meinung, dass Immobilienpreise niemals fallen würden. Innerhalb Österreichs sind hierbei die Tiroler Spitze, wo ganze 54% einen ungebrochenen Glauben an den Werterhalt ihrer Immobilien haben. Die wenigsten „Immo-Optimisten“ gibt es in Kärnten: Hier sind es nur 36%, die bei der Umfrage sagten: „Immobilienpreise fallen nie.“

 

 

 

 

 

 

 

 

Huetter-Wallner Uttenthaler

Wimbergerhaus

Meissl Baumanagement

Kaindl Raumausstattung

Maumeister Böhm

Baumeister Moser

Boden Werk

Metabau

 

Über die Umfrage

Die Umfrage der ING-DiBa Austria ist Teil der ING International Survey - einer Studienserie, die im Auftrag der ING Group regelmäßig durchgeführt wird. Ziel ist ein besseres Verständnis für die Entscheidungen der Konsumenten – vom Sparen, über das Einkaufen und Investieren bis zu ihrer generellen Einstellung zu Geld. Für die aktuelle Umfrage wurden vom Institut Ipsos online in 13 Ländern Europas (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien, Türkei, Tschechien) knapp 13.000 Personen ab 18 Jahren befragt. In Österreich wurden 1.000 Personen befragt. Zusätzlich wurde diese Umfrage auch in den USA und Australien durchgeführt.

 

/ Werbung / Fotos: lichtkunst.73  / pixelio.de, Land OÖ/von Gimborn, dbn