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Sonderthema Juli 2019: OÖ Wohnbaupolitik ist Vorbild für WGG - Novelle: Klarheit und Sicherheit für den Gemeinnützigen Wohnbau
Sonderthema Juli 2019: OÖ Wohnbaupolitik ist Vorbild für WGG - Novelle: Klarheit und Sicherheit für den Gemeinnützigen Wohnbau Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner und Nationalratsabgeordneter Mag. Philipp Schrangl

Das Arbeitsprogramm der Bundesregierung für die Jahre 2017-22 sieht bedeutende Modernisierungsmaßnahmen im Bereich der Wohnungsgemeinnützigkeit - als einem der bedeutsamsten Instrumente der österreichischen Wohnpolitik - vor: Die vorliegende Novelle wird auf Basis eines klaren Bekenntnisses zur gemeinnützigen Wohnungswirtschaft und einer breiten Versorgung mit leistbarem Wohnraum sowie unter Berücksichtigung aktueller Erfordernisse bzw. Entwicklungen erfolgen.

Die oberösterreichische Wohnbaupolitik war in vielen Bereichen beispielgebend und Vorbild für die vorliegende Neuregelung. Österreichische Staatsbürger werden bewusst und konsequent in den Fokus leistbarer Wohnversorgung gerückt.

„Die Erfahrungen, die wir in Oberösterreich in den letzten Jahren gesammelt haben, fanden nun Eingang in die Neureglungen für den gemeinnützigen Wohnbau. Die Bundesregierung schafft Klarheit und Sicherheit, was Definitionen und Geschäftstätigkeit betrifft, und nimmt sich Oberösterreich auch politisch zum Vorbild“, zeigt sich Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner erfreut.

"Wir haben eine wohnpolitische Trendwende eingeleitet. Fairness und Hausverstand bedeuten, Österreichern vorrangigen Zugang zu geförderten Wohnungen sicherzustellen“, freut sich Bautensprecher Nationalratsabgeordneter Mag. Philipp Schrangl über den eingeschlagenen Weg.

Österreicher zuerst

Als Personenkreis wird bestimmt, dass gemeinnützige Bauvereinigungen in erster Linie für österreichische Staatsbürger Wohnungen zur Verfügung zu stellen haben. Die Unternehmen haben jährlich auch über ihre diesbezügliche Besiedelungspolitik zu berichten. Im Bereich von Drittstaatsbürgern ist in Zukunft auf integrierte Personen abzuzielen, wobei dies durch Integrationszeugnisse des Österreichischen Integrationsfonds zu belegen ist. Der Erhalt einer Sozialwohnung soll in Hinkunft am Ende eines gelungenen Integrationsprozesses stehen.

Das bedeutet ein Zurückdrängen von Parallelgesellschaften im sozialen Wohnbau und Fairness für Österreicher. Hier wurde bewusst Anleihe an den Wohnbauförderungsbestimmungen Oberösterreichs genommen. Eine Kaufoption für Drittstaatsbürger bei aufrechter Wohnbauförderung wird ausgeschlossen. Unser Bundesland hat hier eine klare Vorbildfunktion.

Privilegierte Wohnungsvergabe an Gewaltopfer

Ein wesentliches Kriterium in den jeweiligen Vergaberichtlinien ist die zeitliche Dauer der Vormerkung bzw. Anmeldung für eine bestimmte Wohnung. Dabei haben die Unternehmen zudem ein verstärktes Augenmerk auf die Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Wohnungsvergaben zu richten.

Für „Opfer von - häuslicher - Gewalt“ (iSd des 2. GeSchG) soll es nunmehr rechtlich zweifelsfrei ermöglicht werden, diese unter Außerachtlassung zeitlicher Vormerklisten, bei der Vergabe von Wohnungen zu bevorzugen bzw. „vorzureihen“. Als Nachweis zur Erlangung einer derartigen „Bevorzugung“ wird jedenfalls die Vorlage einer aufrechten einstweiligen Verfügung durch die Wohnungssuchenden geeignet sein.

Schutz vor spekulativen Finanzinvestoren

Spekulative Interessen - die gerade in jüngster Zeit zu erheblichen Gefahrenpotentialen für den Weiterbestand der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft gesorgt haben - werden deutlich in die Schranken gewiesen. In diesem Zusammenhang wird das Handlungsportfolio der jeweiligen Aufsichtsbehörden der Länder um wirksame Instrumente ausgeweitet: In Anlehnung an das Bankwesengesetz wird ermöglicht, bei akuter Gefahr für den Erhalt einer GBV, zeitlich befristet einen Regierungskommissär einzusetzen.

Abflüsse von Eigenkapital bzw. Wohnungssubstanz - wie in der Vergangenheit etwa durch Paketverkäufe geschehen - insbesondere während laufender aufsichtsbehördlicher Verfahren, werden dadurch verhindert. Schon zu Beginn eines Entzugsverfahrens wird ein Regierungskommissär in das betreffende Unternehmen entsandt (Anwalt, Notar, Wirtschaftstreuhänder), der wesentliche Geschäfte bei sonstiger Rechtsunwirksamkeit bestätigen muss.

Eigentümern soll bei erheblichen Verstößen gegen das WGG die Tauglichkeit entzogen werden. Dieser Modus ist gegenüber der bisherigen Zerschlagung gemeinnütziger Bauvereinigungen zu präferieren. Das Land tritt an die Stelle des bisherigen Eigentümers. Letzterer enthält das Stammkapital und den anteiligen Jahresgewinn ausbezahlt - wird also behandelt wie ein austretender Genossenschafter. Durch dieses Instrument wird die bisherige Zerschlagung funktionierender Unternehmen infolge von Malversationen verhindert werden.  

Der Revisionsverband erhält in allen wesentlichen aufsichtsbehördlichen Verfahren eine umfassende Parteistellung. So soll die - teilweise massiv - divergierende Auslegung des WGG durch die jeweiligen Länder sanft vereinheitlicht und zusätzliche Rechtssicherheit für die Unternehmen geschaffen werden.

Klare Definition von Haupt- und Nebengeschäften im Geschäftskreis der GBV

Notwendig ist auch eine Anpassung der gesetzlichen Aufgabenfelder gemeinnütziger Bauvereinigungen: In der Geschäftskreisabgrenzung - als der Definition gesetzlich erwünschter Tätigkeitsbereiche des Sektors - ist unter Aspekten nachträglicher Wohnungseigentumsbegründung ausdrücklich positivrechtlich klarzustellen, dass Letztere zum Hauptgeschäft von GBVs gezählt werden.

Leistbare Mieten

Eine angemessene Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbarem und qualitativ hochwertigem Wohnen zu sozial adäquaten Bedingungen gehört zu den Aufgaben der „Daseinsvorsorge“, der gemeinnützige Bauvereinigungen (GBV) verpflichtet sind. Nunmehr wird ausdrücklich festgehalten, dass touristische Kurzzeitvermietungen im Bereich der Wohnungsgemeinnützigkeit nicht erlaubt sind.

Befristungen werden grundsätzlich abgeschafft. Kurzfristige Wohnformen bis auf Heime (Studentenheime, Heime für Arbeitnehmer etc.) explizit verboten (AirBnB etc.) Um die Selbstnutzung von Kaufoptionswohnungen zu fördern und die Preisentwicklung auf den Wohnungsmärkten zu dämpfen, dürfen Optionswohnungen

für 15 Jahre ab Erwerb durch den Selbstnutzer nur zum Richtwert ohne Zu- und Abschläge - statt bisher frei - vermietet werden. Die Anwendbarkeit des WGG wird im Grundbuch eingetragen.

Eigentum

Eigentumsbildung stellt ein wesentliches Ziel der Menschen und der Bundesregierung dar. Dessen Unterstützung bildet eine Säule der Wohnungsgemeinnützigkeit. Gleichzeitig sind vor allem in städtischen Ballungsräumen Erhalt und Ausbau eines breiten, dauerhaft sozial gebundenen, gemeinnützigen Mietwohnungssegmentes erforderlich. Eine weitere Säule der Gemeinnützigkeit.

Eine Kaufoption auf Wohnungen kann jetzt bereits nach fünf Jahren gezogen werden und währt bis ins 20. Jahr. Wohnungen mit einer Nutzfläche bis 40 Quadratmetern werden von der gesetzlichen Option ausgenommen. Dadurch soll insbesondere in urbanen Räumen ein Segment an besonders günstigen Startmietwohnungen geschaffen werden. Hier har das oberösterreichische Erfolgsmodell Junges Wohnen Vorbildwirkung entfaltet.

Die Kaufoption muss im Mietvertrag klar ausgewiesen werden und ein Anspruch auf Übereignung wird trotz etwaiger Umfinanzierungen (Auszahlung der Wohnbauförderung) bestehen bleiben.

Umsetzung von Rechnungshof – Forderungen

Gehälter und Bezüge von Geschäftsführern bzw. Vorstandsmitgliedern gemeinnütziger Bauvereinigungen werden entsprechend der Forderungen des Rechnungshofes an die Vertragsschablonenverordnung angepasst. Dienstautos entsprechend der Luxus-Tangente (40.000 Euro) begrenzt. Leistung statt Privilegien steht hier im Vordergrund eines Gehaltsschemas mit Hausverstand.

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„Gemeinsam zum Nutzen der Allgemeinheit“

„Gemeinsam zum Nutzen der Allgemeinheit“
Oberösterreichs Wohnbaupolitik weist den Weg

Wohnraum ist eines der zentralen menschlichen Lebensbedürfnisse. Der Anteil an ihrem Einkommen, den die Österreicherinnen und Österreicher dafür aufwenden, ist dementsprechend hoch. Der gesellschaftliche und sozialpolitische Auftrag der Wohnbauförderung des Landes Oberösterreich besteht daher unter anderem darin, mit Förderungen „Wohnen“ leistbar zu machen. Daraus resultiert auch, dass die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher mit einem Anteil der Wohnkosten an ihrem Bruttoeinkommen von 20,4% österreichweit im unteren Bereich liegen.

Durch den gezielten und sinnvollen Einsatz von Steuermitteln profitiert nicht zuletzt auch die heimische Wirtschaft: Jeder Euro, der im Bereich der Wohnbauförderung seitens des Landes investiert wird, ist ein Gewinn für Oberösterreich und seine Bewohner. Die Wertschöpfung bleibt im Wesentlichen in unserem Bundesland. Die Wohnbauförderung ist darüber hinaus mit ein Garant für soziale Absicherung und Lebensqualität.

Die Errichtung von Wohnungen kann die Politik aber alleine nicht bewerkstelligen. Dazu bedarf es der Partnerschaft und der Leistung der gemeinnützigen und gewerblichen Bauträger, die für die Ausführung verantwortlich zeichnen. Diese Partnerschaft funktioniert in Oberösterreich seit Jahren hervorragend und resultiert in einer stabilen Bauleistung, einem hohen Maß an Bedarfsdeckung und somit auch in verhältnismäßig niedrigen Mieten, die – den freien Wohnungsmarkt eingerechnet -  in Oberösterreich 6,6% unter dem bundesweiten Schnitt liegen.

Dass diese Partnerschaft eine funktionierende ist, bestätigt eindrucksvoll eine aktuelle Studie des EcoAustria – Institut für Wirtschaftsforschung vom November 2018, die im Auftrag des Bundesministeriums für Finanzen erstellt wurde, um Effizienzpotentiale in verschiedenen Bereichen der Verwaltung zu evaluieren. Besonders erfreulich ist dabei, dass Oberösterreich im Bereich der Wohnbauförderung Effizienz-Vorreiter ist.

Unter Berücksichtigung der Wirkungsziele der Wohnbauförderung, nämlich Schaffung von Wohnraum, Anregung der Wohnbautätigkeit, ökologisch nachhaltige Bauweise und möglichst niedrige Wohnkosten, kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass Oberösterreich im Bundesländervergleich in den vergangenen Jahren offenbar alles richtig gemacht hat und als Vorbild für die anderen Bundesländer dienen könnte.

Diese äußerst positive Bewertung der Wohnbaupolitik in Oberösterreich liegt natürlich auch an der Innovationskraft und Leistungsfähigkeit der Bauträger, die es ihrerseits durch effizienten Mitteleinsatz verstehen, günstig, aber zugleich qualitativ hochwertig zu bauen.

„Der vorliegende Wohnbaubericht - also die in Zahlen gegossene Arbeit des letzten Jahres - zeigt, dass in Oberösterreich stetig leistbarer Wohnraum geschaffen wird und das in einer Zeit, in der die Bauwirtschaft an ihre Kapazitätsgrenzen stößt. Unsere Förderschienen bleiben durch ständige Evaluierung und Attraktivierung flexibel und attraktiv.

Die Schaffung von leistbarem Wohnraum ist für die Politik und die Bauträger keine Worthülse, sondern permanente oberste Handlungsmaxime. Gleichzeitig ist es unser Ziel, die Dynamik wirtschaftlicher Entwicklungen bestmöglich auszugleichen und diese für die Wohnbauförderung zu nutzen. So erzielen wir letztendlich den maximalen Nutzen für unsere Landsleute sowie für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich“,
zeigt sich Wohnbaureferent Landeshauptmann-Stv Dr. Manfred Haimbuchner zufrieden.

Die Rolle der gemeinnützigen Bauvereinigungen hat sich schon lange vom reinen Wohnungsversorger hin zum Dienstleister mit hohem Qualitätsanspruch entwickelt. Was bleibt, ist der gemeinnützige Anspruch, aber gleichzeitig handeln wir rein privatwirtschaftlich, stellt Direktor Frank Schneider, Obmann des Verbandes der gemeinnützigen Bauvereinigungen Eingangs fest.

Durch ein gut durchdachtes und am Bedarf orientiertes Bauprogramm ist Oberösterreich Vorreiterland beim Versuch, die Baukosten und somit auch die Mieten im Rahmen zu halten. Auch 2018 wurden Förderungen für 2.599 Wohnungen bewilligt. Dies basiert auf einem Bauprogramm, das bis 2021 durchgeplant und finanziell abgesichert ist. Mit rund 77% liegt der größte Anteil bei den gemeinnützigen Bauervereinigungen.

Durch diesen abgestimmten Prozess, in welchem Wohnbaupolitik, Wohnbauförderung und Bauträger eng zusammenarbeiten, schafft es Oberösterreich einen besonders hohen Grad an Bedarfsdeckung sicherzustellen, was sich wiederum preisdämpfend auf den Wohnungsmarkt insgesamt auswirkt.

Dort, wo die gemeinnützigen Bauvereinigungen im Zusammenwirken mit der Wohnbauförderung bauen, liegt die durchschnittliche Miete deutlich unter dem Marktpreis. Gäbe es diese erfolgreiche Partnerschaft zwischen Politik, Verwaltung und den Gemeinnützigen nicht, wäre das System schon kollabiert und Wohnen mit Sicherheit um 30 Prozent teurer. Gemeinsam schaffen wir die Kontinuität, die es braucht, um langfristig leistbaren Wohnraum zur Verfügung stellen zu können.

Es ist mir persönlich ein großes Anliegen, dass wir diese Kooperation auch in Zukunft so fortführen und im Interesse der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher auch daran arbeiten, Normen und Fördermodelle am Puls der Zeit zu halten“
, betont Direktor Frank Schneider, Obmann des Verbandes der gemeinnützigen Bauvereinigungen abschließend.

„Auch die aktuelle Wohnbaubilanz zeigt wieder - so wie auch die der vergangenen Jahre - dass wir in Oberösterreich mit unseren Fördermodellen Angebote machen, welche die Menschen in unserem Bundesland gerne annehmen. Dies gelingt durch laufende Marktbeobachtung und entsprechende stetige Weiterentwicklung sowie durch zahlreiche Gespräche mit unseren Förderwerbern“, so die Leiterin der Abteilung Wohnbauförderung Mag. Irene Simader.

Oberösterreich weist seit Jahren die höchsten Zahlen im Neubau auf, liegt aber beim Wohnbaubudget im Vergleich zu den anderen Bundesländern lediglich im Mittelfeld.

Auch bei der Sanierung liegt Oberösterreich mit einer jährlichen Sanierungsquote von 1,9% seit einem Jahrzehnt im österreichweiten Spitzenfeld und weist mit einem Anteil von 96,4% an Kategorie-A-Wohnungen bundesweit den höchsten Wert auf.

Die Wohnbauförderung ist auch Konjunkturmotor und sichert mit einer durchschnittlichen Neubauleistung von 4.800 Wohneinheiten im Jahr und einer Sanierung von durchschnittlich 10.900 Wohneinheiten im Jahr (gerechnet auf die letzten 7 Jahre) jährlich beinahe 27.000 Arbeitsplätze. Dies stellt einen nicht unbeträchtlichen Wirtschaftsfaktor für unser Bundesland dar.

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Schwerer Stand für Familien: Miete frisst bis zu einem Drittel der Kaufkraft

Schwerer Stand für Familien: Miete frisst bis zu einem Drittel der Kaufkraft

Familien brauchen Platz zum Wohnen, doch familientaugliche Wohnungen mit 80 bis 120 m² werden in einigen Städten Österreichs zur finanziellen Herausforderung. So geht für die Gesamtmiete bei Neuvermietungen in Wien, Innsbruck und Salzburg nahezu ein Drittel der durchschnittlichen Kaufkraft pro Haushalt drauf. Zu diesem Ergebnis kommt immowelt.at, eines der führenden Immobilienportale Österreichs. In der Analyse wurden die Angebotsmieten mit der durchschnittlichen Kaufkraft pro Haushalt in den zehn größten Städten Österreichs sowie den Hauptstädten Vorarlbergs und des Burgenlands vergleichen. Statistik Austria, die Bundesanstalt für Statistik der Republik Österreich, spricht ab einer Quote von 25 Prozent von einer hohen Wohnkostenbelastung. Der Wert beziffert den Anteil des Haushaltseinkommens, der für die Warmmiete aufgewendet werden muss. Je höher der Prozentsatz, desto weniger Geld bleibt für sonstige Lebenshaltungskosten. Werte jenseits von 40 Prozent gelten als Wohnkostenüberbelastung.

Innsbruck: Niedrigste Kaufkraft und die zweithöchsten Mieten

Das größte Loch ins Budget reißt die Miete in Innsbruck: Mit einer Haushaltskaufkraft von 46.496 Euro weist die Hauptstadt Tirols den niedrigsten Wert der untersuchten Städte auf. Mit im Median 1.250 Euro monatlich erklimmt sie bei Angebotsmieten für geräumige Wohnungen allerdings den zweithöchsten Wert. Bei einer daraus resultierenden jährlichen Mietbelastung von 15.000 Euro bedeutet das, dass in Innsbruck die Wohnkostenquote 32 Prozent beträgt. Nur Salzburger Familien müssen mit einem Median-Wert von 1.280 Euro pro Monat noch mehr Geld an ihren Wohnungseigentümer überweisen. Die Kaufkraft pro Haushalt ist allerdings dort mit 51.584 Euro etwas höher, sodass Salzburger für sich und ihre Familien im Mittel rund 30 Prozent für die Warmmiete aufwenden müssen.

In Wien müssen Familien ebenfalls 30 Prozent ihrer Haushaltskaufkraft für Wohnungen zwischen 80 und 120 m² ausgeben, die im Median für 1.180 Euro pro Monat angeboten werden. Das entspricht einer jährlichen Belastung von 14.160 Euro. Mit 47.648 Euro pro Haushalt wird für die Hauptstadt die zweitniedrigste Kaufkraft aller verglichenen Städte ausgewiesen.

Familienfreundliche Verhältnisse in Klagenfurt, Wels und Eisenstadt

Merklich besser haben es Familien bei Neuvermietungen in St. Pölten, Klagenfurt, Wels und Eisenstadt. Hier steht eine vergleichsweise hohe Kaufkraft einer niedrigeren Miete gegenüber. In keiner dieser Städte muss daher mit mehr als einem Fünftel der mittleren Haushaltskaufkraft für die Miete kalkuliert werden. Auf die niedrigste Wohnkostenquote (16 Prozent) aller verglichenen Städte kommt Eisenstadt: In der Hauptstadt des Burgenlands steht Familien die höchste Kaufkraft (58.321 Euro) der untersuchten Städte zur Verfügung. Dem steht die zweitniedrigste Angebotsmiete für Wohnungen mit 80 bis 120 m² (800 Euro im Median) gegenüber.

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Fixzinsvariante nun auch für Sanierung im mehrgeschossigen Wohnbau möglich

Fixzinsvariante nun auch für Sanierung im mehrgeschossigen Wohnbau möglich

Um die Sanierung auch weiterhin attraktiv zu halten und um eine sichere Finanzierung zu gewährleisten, wurde in der heutigen Regierungssitzung die, durch die Planbarkeit beliebte, Variante der Fixzinsförderung auch für Sanierungen im mehrgeschossigen Wohnbau ermöglicht.

Sanierung ist ein wesentlicher Teil der Wohnraumschaffung und trägt zur Revitalisierung von Ortskernen bei. Zusätzlich wirkt Sanierung der Zersiedelung und dem Flächenverbrauch entscheidend entgegen. Oberösterreich hat seit Jahren eine der höchsten Sanierungsraten im Bundesländervergleich und trägt damit auch entscheidend zum Klimaschutz bei. Ein weiterer positiver Effekt ist die daraus resultierende Senkung der Betriebskosten, was den Mietern zugutekommt.

„Sanierung ist eine ökologisch wertvolle Art der Wohnraumschaffung und Wohnraumerhaltung und ein Beitrag zum Klimaschutz. Oberösterreich ist hier seit Jahren Spitzenreiter und die Wohnbauförderung bietet hier ein Anreizsystem, das sehr gut angenommen wird. Mit der Fixzinsvariante, die nun auch für Sanierungen im mehrgeschossigen Wohnbau geschaffen wurde, gibt es eine zinssichere und planbare Finanzierungsgrundlage. Damit halten wir die Sanierung weiterhin besonders attraktiv und setzten wirksame Schritte gegen Bodenversiegelung und Zersiedelung, “ zeigt sich Landeshauptmann-Stv. Dr. Haimbuchner zufrieden.

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v.l.n.r. Rudolf Zrost, Vorstandsvorsitzender VÖZ, und Sebastian Spaun, Geschäftsführer VÖZ

Zementindustrie: Vorreiter und Visionär in puncto Klimaschutz

Die österreichische Zementindustrie erzielte im Jahr 2018 wieder ein Plus bei Produktion und Umsatz. Das konjunkturelle Umfeld lässt für 2019 weiterhin eine vorsichtig positive Entwicklung erwarten. Stolz sind Rudolf Zrost, Vorstandsvorsitzender der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ), und Sebastian Spaun, Geschäftsführer der VÖZ, vor allem auf die massiven Investitionen in den Werken und in Umweltschutzmaßnahmen bei den Anlagen. Österreichs Zementindustrie ist Weltmeister beim Einsatz alternativer Brennstoffe und bei der Reduktion von Emissionen. Konsequent fortgesetzt werden ebenso die Bemühungen, Innovationen wie die Bauteilaktivierung und den Energiespeicher Beton weiter voranzutreiben: „Für die Forcierung und Umsetzung der Energiewende braucht es dezentrale Speicher zur Entlastung der Stromnetze – das Bewusstsein dafür muss endlich bei den Entscheidungsträgern und der Politik geschärft werden“, fordert Spaun mit Nachdruck.

Die Produktion der acht Zementwerke in Österreich verzeichnete 2018 mit 5,2 Millionen Tonnen einen Zuwachs von 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Jahresumsatz erhöhte sich um 4,7 Prozent auf 431,5 Millionen Euro.

Weiterhin hohes Niveau für 2019 erwartet

Nach einem starken 1. Quartal 2019 hat sich der Zementabsatz im 2. Quartal auf einem moderaten Niveau eingependelt. Im Baubereich freuen sich die Unternehmen Mitte 2019 über ein Plus von rund 12 Prozent. Die Produktion der Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor lag im 1. Quartal 2019 mit 1,3 Mrd. Euro um 9,2 Prozent über 2018. Die höchsten öffentlichen Investitionen gab es dabei in den Teilsparten „Bau von Straßen“ (265,7 Mio. Euro), „Sonstiger Hochbau“ (258,4 Mio. Euro), „Tunnelbau“ (184,2 Mio. Euro) sowie „Wohnungs- und Siedlungsbau“ (169,8 Mio. Euro). „Bis 2030 werden allein in Wien rund zwei Millionen Menschen leben – der leistbare Wohnbau muss daher forciert werden“, fordert Zrost.

Insgesamt dürfte sich das Wirtschaftswachstum im Jahresdurchschnitt 2019 auf 1,7 Prozent verlangsamen – und 2020 bei 1,5 Prozent stabilisieren, so die Prognose des Wifo.

International weiterhin Nr. 1 bei Umweltschutz

Die Anlageninvestitionen der Zementwerke sind 2018 trotz des hohen Vorjahrsniveaus noch einmal um 25 Prozent gestiegen und betrugen 72 Millionen Euro, das ist ein historischer Höchststand. Das Investment in Umweltschutzmaßnahmen hat sich von 19 Millionen Euro auf 45 Millionen Euro mehr als verdoppelt. „Die österreichische Zementindustrie ist in puncto Umweltschutzmaßnahmen und niedrigste Emissionen international die unangefochtene Nummer 1“, sagt Zrost. Der Anteil alternativer Brennstoffe hat sich auf 82 Prozent erhöht, damit ist die österreichische Zementindustrie weltweit mit großem Abstand führend. Der hohe Substitutionsgrad fossiler Brennstoffe in Kombination mit dem niedrigen Klinkeranteil ist die Ursache für die hohe CO2-Effizienz von knapp unter 70 Prozent. Die spezifischen CO2-Emissionen betrugen 521 Kilogramm pro Tonne Zement, 0,8 Prozent weniger als im Vorjahr.

Eine weitere Großinvestition zur Reduktion der NOx-Emissionen wurde getätigt: Die DeCONOx Anlage im Salzburger Zementwerk Leube wurde im März 2019 erfolgreich in Betrieb genommen. „Durch die Kombination von katalytischer Abgasreinigung und Nachverbrennung sinken Stickoxidemissionen um rund 50 Prozent, organische Kohlenstoffverbindungen und Kohlenmonoxid werden sogar um 90 Prozent reduziert“, meint Zrost.

In den Lafarge-Zementwerken Mannersdorf und Retznei wurden neue Calzinatoren in Betrieb genommen. Damit wird sowohl ein weiterer Schritt in Richtung Substitution fossiler Brennstoffe gesetzt als auch die Energieeffizienz des Prozesses verbessert. Im Zementwerk Wopfing wurde ein hochmoderner Klinkerkühler in Betrieb genommen – ein weiterer Beitrag zur Erhöhung der Energieeffizienz und zur Qualitätssteigerung.

Transparenz bei Emissionen

Dass die Emissionsminderungsmaßnahmen Wirkung zeigen, dokumentieren die seit dem Jahr 1988 regelmäßig veröffentlichten Emissionsberichte. „Die österreichische Zementindustrie lässt ihre Jahresbilanzen zu Emissionen und zu damit in Zusammenhang stehenden Produktions- und Betriebsdaten durch unabhängige dritte Seite prüfen, das ist beispielgebend für andere Branchen der industriellen Produktion in Österreich und in Europa“, konstatiert Professor Gerd Mauschitz von der TU Wien, der seit 25 Jahren die Emissionsberichte der Zementindustrie erstellt.

Darüber hinaus beschäftigt sich die österreichische Zementindustrie intensiv mit dem Innovationspotenzial des Baustoffes Beton vor allem zu Energie- und Mobilitätsthemen.

Langlebige Betonstraßen – ein integraler Bestandteil der Mobilität

Ein guter Zustand des Straßennetzes bis hin zu den Gemeindestraßen ist unerlässlich für Österreich als Lebens- und Wirtschaftsstandort. Demgegenüber steht die Tatsache, dass aufgrund zu knapper Budgets sich der Zustand unserer Straßen immer mehr verschlechtert. Ohne Sanierungsoffensive und Erhöhung der Budgets wird in wenigen Jahren bereits ein Drittel der österreichischen Landes- und Gemeindestraßen in einem schlechten Zustand sein (Quelle: Österreichische Forschungsgesellschaft Straße-Schiene-Verkehr). Aktuell wurde in der Südsteiermark im Rahmen der Forschungsinitiative „EcoRoads“ eine Walzbetondecke mit einem modifizierten Asphaltfertiger fertiggestellt. „Walzbeton kombiniert die Vorteile eines einfachen und flexiblen Einbaus mit den hervorragenden materialtechnologischen Eigenschaften von Beton und ermöglicht so eine rasche und kostengünstige Sanierung und Herstellung langlebiger regionaler Straßen“, erläutert Spaun.

Der Rollwiderstand von Betonstraßen ist aufgrund der steifen Oberfläche gering, so können insbesondere in der heißen Jahreszeit bis zu sechs Prozent Treibstoff eingespart werden. Die hellere Oberfläche von Betonstraßen trägt am Land zu mehr Sicherheit bei, in der Stadt verringert sie den „Urban Heat Island Effect“.

Innovation mit Bauteilaktivierung und Energiespeicher Beton

Die aktuelle Hitzeperiode führt die Bedeutung von energie- und ressourcenschonenden Möglichkeiten zum Kühlen wieder vor Augen. Ein einfaches und geniales System ist die Thermische Bauteilaktivierung: Dabei werden Rohrsysteme in großflächige Bauteile aus Beton eingelegt, durch die warmes oder kaltes Wasser geleitet wird. Das Wasser gibt die Wärme oder Kälte an den Beton ab, so können Gebäude kostengünstig und effizient geheizt und gekühlt werden. Beton wird mit seiner hohen Materialdichte zum Speicher, der mit unterschiedlichsten Formen erneuerbarer Energien beladen werden kann: PV und Windstrom, in Kombination mit Wärmepumpe, Solarthermie, Geothermie und Fernwärmenetze sind gleichermaßen geeignet. Beton wird zur umweltfreundlichen und zu 100 Prozent rezyklierbaren Batterie.

Die österreichische Zementindustrie hat dieses Potenzial in verschiedenen Projekten umfassend untersucht. Das Fazit: Nutzt man Bauteile zur thermischen Speicherung von erneuerbarer Energie, ist die Bauteilaktivierung hinsichtlich ökologischer Auswirkungen der elektrochemischen Speicherung in Batterien weit überlegen. Aktuelle Projekte mit der Kombination von Bauteilaktivierung mit erneuerbarer Energie sind der mehrgeschoßige Wohnbau MGG22in Wien oder auch die Wohnhausanlage in Sommerein. Von der IBA Wien wurde das Projekt MGG22zum „Game Changer“ in Sachen Energieversorgung im Wohnbau erklärt.

Das Monitoring eines bauteilaktivierten Hauses im Weinviertel zeigt, dass die Wärmepumpe für die Heizung des Gebäudes zu 80 Prozent mit Windenergie betrieben werden konnte, die sonst verpufft wäre. Immer mehr Bauträger erkennen das Potenzial der Bauteilaktivierung und setzen auch im mehrgeschoßigen Wohnbau verstärkt auf diese smarte Technologie zum Kühlen und Heizen.

2018 wurde die ARGE Bauteilaktivierung für ihre Forschungs- und Innovationsaktivitäten für den Staatspreis für Umwelt- und Energietechnologie nominiert.

VÖZ als Motor für Innovationen

Die Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie versteht sich als Partner von Baugewerbe, Bauindustrie, Behörden und Auftraggebern sowie als Service- und Anlaufstelle für den Endverbraucher. Zudem bietet die VÖZ praktische Hilfestellung bei Fragen der fachgerechten Verarbeitung von Zement und Beton. Die österreichische Zementindustrie widmet sich intensiv der Forschung und Entwicklung des Baustoffs Beton. Mit der Forcierung neuer Technologien und der Erarbeitung kundenorientierter Speziallösungen erweist sich die VÖZ als innovativer Motor der Bauindustrie. Darüber hinaus beobachtet die VÖZ laufend die aktuellen Entwicklungen und ist maßgeblich daran beteiligt, den neuesten Stand der Technik in der österreichischen Bauwirtschaft zu verankern.

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Österreich liegt bei Wohnungspreisen im oberen Drittel Europas

Österreich liegt bei Wohnungspreisen im oberen Drittel Europas

Heimische Wohnungen sind im Europavergleich sowohl bei Kauf als auch Miete noch relativ erschwinglich. Das zeigt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Deloitte. Frankreich und Norwegen sind hingegen besonders teuer. Vor allem Stadtwohnungen haben dort ihren Preis. In Wien ist hingegen sowohl Kaufen als auch Mieten zwar teuer, aber im internationalen Vergleich leistbarer. Bei den Wohnungspreisen führend sind Paris, London und München.

Mit dem Property Index 2019 analysiert Deloitte jährlich den europäischen Immobilienmarkt. Das Ergebnis: Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von EUR 2.612,- bei neuen Wohnungen befindet sich Österreich in Europa im oberen Drittel. Die Preise für Wohnungseigentum sind hierzulande auf hohem Niveau leicht angestiegen.

Norwegen ist Spitzenreiter bei Wohnungspreisen

Im europäischen Ländervergleich ist Wohnungseigentum in Portugal am günstigsten. Das Land hat mit EUR 1.088,- pro Quadratmeter den niedrigsten Durchschnittskaufpreis. In Norwegen ist der Quadratmeterpreis mit EUR 4.043,- am teuersten, Frankreich folgt mit EUR 4.016,-. Am dritten Platz liegt Großbritannien mit EUR 3.753,- pro Quadratmeter.

Sechs Bruttojahresgehälter für Wohnung in Österreich

Setzt man die Preise in Relation zum durchschnittlichen Bruttojahresgehalt des jeweiligen Landes, so ist ein Wohnungskauf in Tschechien mit Abstand am teuersten. Für eine 70m2-Neubauwohnung muss man hier über 11 Bruttojahresgehälter aufwenden. „Österreich liegt mit fast sechs Bruttojahresgehältern deutlich niedriger. Aber auch dieser Wert ist für viele Wohnungskäufer schon eine echte Herausforderung, denn bei der österreichischen Steuerbelastung sind das netto schon fast neun Jahresgehälter. Eine Vollfinanzierung über Ansparen und Rückzahlen kann sich damit 15 bis 20 Jahre ziehen“, analysiert Bernhard Gröhs, CEO von Deloitte Österreich.

Paris ist teuerste Stadt, Wien auf Platz 17

Von 46 untersuchten Städten befindet sich die Hauptstadt Wien mit einem durchschnittlichen Wohnungspreis von EUR 4.199,- pro Quadratmeter am 17. Platz. Trotz des grundsätzlich hohen Preisniveaus ist Wien damit als eine der lebenswertesten Städte noch vergleichsweise leistbar. Am teuersten sind Paris mit EUR 12.910,-, London mit EUR 11.185,- und München mit EUR 7.800,-.

Wohnungspreise zeigen Stadt-Land-Differenz

Die Immobilienpreise in Frankreich, Portugal, Dänemark oder den Niederlanden variieren stark zwischen teurer Stadt und günstigerem Land. Österreichische Städte bewegen sich deutlich näher am Landesdurchschnitt. Aber auch hierzulande gibt es einen Ausreißer: Wien liegt mit seinen Preisen 161 % über dem Österreichschnitt. In anderen Ländern ist die Stadt-Land-Schere vielerorts noch viel größer. „Paris übersteigt den durchschnittlichen Immobilienpreis in Frankreich um mehr als das Dreifache. Das ist der höchste Wert im europäischen Vergleich, gefolgt von Lissabon und London. Auch wenn es für manche paradox klingt: Die Hauptstadt Wien ist mit um eineinhalb Mal höheren Preisen als der Österreichschnitt relativ erschwinglich“, erklärt Bernhard Gröhs.

Wien ist leistbare Mieterstadt

Nicht nur beim Eigentum, auch bei Mietwohnungen ist Österreich noch vergleichsweise günstig. Während man in der Pariser Innenstadt im Schnitt mit EUR 27,80 pro Quadratmeter rechnen muss, zahlt man in Wien nur EUR 9,80 pro Quadratmeter. Noch preiswerter mietet es sich in Städten wie Berlin oder Hamburg. Zu den teuersten Pflastern gehören neben Paris die norwegischen Städte Oslo, Trondheim und Bergen. Auch London zählt mit EUR 20,10 pro Quadratmeter zu den hochpreisigen Mieterstädten.

„Wien ist eine der lebenswertesten Städte der Welt. Gerade dafür sind die Mietpreise noch moderat. Der Bedarf nach neuen Wohnungen steigt jedoch ständig. Die Wiener Baurechtsnovelle könnte zu einem Abflauen des Baubooms führen, das hätte dann mittelfristig auch negative Auswirkungen auf die Mieten. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Markt weiterentwickelt“, betont Bernhard Gröhs abschließend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: zVg / dbn / Land OÖ / Lisa Schaffner / Richard Tanzer - APA