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Umstieg auf Holzheizungen: Kärnten hat bei Förderungen die Nase vorn
Sonderthema April 2019: Heiraten im Burgenland immer beliebter

Der Österreichische Biomasse-Verband hat auch heuer alle Bundes- und Landesförderungen für den Einbau von Holzheizungen in Privathaushalten erhoben und stellt die Ergebnisse samt Kontaktadressen zu den Förderstellen online zur Verfügung. Gleichzeitig wurde ein Kesseltausch-Förder-Ranking von Heizöl auf Pellets durchgeführt.

Als Grundlage für die Berechnung wurden Kosten von 18.000 Euro für einen 15 kW Pelletskessel samt Entsorgung der Altanlage und der Installation eines Pufferspeichers angenommen.

Mit bis zu 6.000 Euro Landes- und 5.000 Euro Bundesförderung gewinnt heuer Kärnten das Ranking mit einer Gesamtsumme von bis zu 11.000 Euro.

Auf Platz 2 rangiert Salzburg mit 10.200 Euro gefolgt von Tirol und Vorarlberg mit 9.000 Euro.

Im Mittelfeld befinden sich Oberösterreich (8.900 Euro), Steiermark (8.475 Euro) sowie das Burgenland (8.000 Euro). Niederösterreich und Wien fördern den Einbau von Holzheizungen nur im Rahmen einer thermischen Sanierung. Eine Direktförderung ist nicht vorgesehen. Im Ranking sind Gemeinde- und Sonderförderungen nicht berücksichtigt. Diese müssen zusätzlich von den Förderwerbern erfragt beziehungsweise beantragt werden.

Bund heizt mit zwei Förderungen ein

Private Haushalte können auf zwei Wegen Bundesförderungen erlangen. Es kann aber nur eine je Projekt bezogen werden. Mit dem „Raus aus Öl-Bonus“ erhält der Förderwerber für den Umstieg von Heizöl auf eine Holzheizung bis zu 5.000 Euro. Der Förderbetrag kann sich bei einer thermischen Sanierung auf bis zu 6.000 Euro erhöhen. Will man die bestehende alte durch eine moderne neue Holzheizung ersetzen, stellt der Klima- und Energiefonds 800 Euro zur Verfügung. 500 Euro werden für einen Pelletskaminofen gewährt.

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KM Bau GmbH

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Elektrotechnik Make

Bauinvestitionsprogramm sorgt für Aufschwung

Bauinvestitionsprogramm sorgt für Aufschwung

Das Kärntner Bauinvestitionsprogramm (K-BIP), ein gemeinsames Projekt des Landes Kärnten und der Wirtschaftskammer Kärnten (ARGE Bauwirtschaft), ermöglicht einen weitgehenden Überblick über das Bauinvestitionsvolumen der öffentlichen Hand in Kärnten. Dadurch werden die Investitionssummen des Landes und anderer großer öffentlicher Auftraggeber öffentlich zugänglich gemacht.

Im Februar wurde das Bauinvestitionsprogramm 2019 vom Kollegium der Landesregierung beschlossen. Demnach werden in diesem Jahr insgesamt rund 928 Millionen Euro in die Infrastruktur des Landes investiert. 436 Millionen Euro (270 Millionen Euro davon in den Hochbau, 166 Millionen Euro in den Tiefbau) werden seitens des Landes, der kommunalen Verbände sowie der ausgegliederten Gesellschaften investiert, 491 Millionen Euro (93 Millionen Euro davon in den Hochbau, 390 Millionen in den Tiefbau) an Investitionen fließen von den im Bauinvestitionsprogramm erfassten öffentlichen Firmen wie ASFINAG, ÖBB, BIG und KELAG.

"Es handelt sich dabei um wertvolle Investitionen in die Verbesserung unserer Infrastruktur", so Landeshauptmann Peter Kaiser. Durch das Bauinvestitionsprogramm werden positive Beschäftigungseffekte in der Höhe von rund 10.000 Arbeitsplätzen im Baugewerbe ausgelöst, informierte Kaiser.

Durch das Bauinvestitionsprogramm werde kräftig in Kärntens Infrastruktur investiert, betonte Straßenbaureferent LR Martin Gruber. Der Straßenbau sei in diesem Zusammenhang ein wesentlicher Faktor und massiv an dem Programm beteiligt. 220 Straßenbauprojekte würden in diesem Jahr in Kärnten in Angriff genommen. "Mit rund einer Milliarde Euro an Investitionen setzen wir deutliche Impulse für die Wirtschaft und für die Beschäftigung. Es ist zudem ein wichtiges Zeichen in Richtung der Baubranche, die sich in den letzten Jahren zu einer der dynamischsten Wirtschaftsbranchen entwickelt hat", so Gruber.

In Vertretung von LR Ulrich Zafoschnig bezeichnete Armin Egger das Bauinvestitionsprogramm als "Rückenwind für junge Kärntnerinnen und Kärntner". Es sei vor allem im Hinblick auf die große Herausforderung der demografischen Entwicklung von Bedeutung und habe eine Signalwirkung für die junge Generation, erklärte Egger.

Seit 2017 legt das Land Kärnten mit dem Bauinvestitionsprogramm in jedem Kalenderjahr offen, welche Summen in welche Baumaßnahmen investiert werden. Dies ermöglicht der Bauwirtschaft einen Überblick über die geplanten Investitionssummen, die in Bauvorhaben und Aufträge an die heimische Wirtschaft münden. Das Bauinvestitionsprogramm ist in Bereiche wie Hochbau, Straßenbau, Sanierungen, etc. unterteilt.

Elektrotechnik Rainer Sachsenburg

Niedrigere Zinsen, höhere Förderungen - mit der Wohnbauförderung des Landes Kärnten beim Bauen, Sanieren und Adaptieren profitieren

Niedrigere Zinsen, höhere Förderungen - mit der Wohnbauförderung des Landes Kärnten beim Bauen, Sanieren und Adaptieren profitieren

LHStv.in Wohnbaureferentin Gaby Schaunig präsentierte gemeinsam mit Wohnbauabteilungsleiterin Angelika Fritzl und Architekt Gerhard Kopeinig, die optimierten Richtlinien der Wohnbauförderung des Landes Kärnten. Über diese Richtlinien wird gewährleistet, dass das Land Kärnten flexibel und schnell auf die Wohnwünsche und Wohnmöglichkeiten der Kärntner Bevölkerung reagiert.

LHStv.in Schauing unterstrich die familienfreundliche Ausgestaltung der Richtlinien und fasste die wesentlichen Punkte zusammen: "Jungfamilien erhalten 12.000 Euro Förderung statt der ursprünglichen 10.000 Euro. Für jedes Kind wird zusätzlich ein Bonusbetrag von 1.000 Euro ausgezahlt. Der Bonusbetrag für Bauen im strukturschwachen ländlichen Raum wurde von 5.000 auf 7.000 Euro angehoben. Für niedrige Einkommen wird eine Zusatzförderung von 3.000 Euro ausgezahlt", so Schaunig. Der Häuslbauerbonus wurde von 7.000 Euro auf 12.000 Euro angehoben; bis zu 15.000 Euro werden ausgezahlt, wenn es sich um ein Niedrigstenergiegebäude handelt.

Die geänderten und optimierten Richtlinien finden sich auch in den neu aufgelegten Broschüren zur Wohnbauförderung 2019, die ebenfalls präsentiert wurden und am Messestand des Landes Kärnten (Messehalle 5 - Stand A 13) erhältlich sein werden. Kompetente Expertinnen und Experten aus der Wohnbauabteilung des Landes werden während der gesamten Messe mit Rat und Auskunft zur Verfügung stehen, wie Abteilungsleiterin Fritzl betonte.

"Als zusätzlichen Anreiz für den Bau eines Eigenheimes werden die Zinsen von Wohnbauförderungskrediten von 1% auf 0,7% gesenkt - und zwar mit einem fixen Zinssatz für 20 Jahre. Ein weiterer Schritt zum Bürokratieabbau beim Förderansuchen wurde umgesetzt: So ist es in Zukunft nicht mehr notwendig, den Grundbuchauszug anzufordern, Sachbearbeiter drucken diesen aus", führte Abteilungsleiterin Fritzl weiter aus, die im Anschluss die Eckpunkte der Aktion "Raus aus den fossilen Brennstoffen!" vorstellte.

Mit 01. Jänner 2019 wurde die Förderung für energieeffiziente ökologische Haustechnikanlagen von 30 auf 35 Prozent angehoben. Der Zuschuss für den Austausch von Heizungsanlagen von fossiler auf erneuerbare Energie in Eigenheimen wurde von 3.000 auf bis zu 6.000 Euro verdoppelt. Die Förderung für Solaranlagen wurde von 3.150 auf bis zu 3.750 Euro angehoben, für Photovoltaikanlagen gibt es in Zukunft bis zu 2.400 statt 1.400 Euro und zudem wurde eine völlig neue Förderung ins Leben gerufen: 2.000 Euro Zuschuss für den erstmaligen Einbau eines Solarstromspeichers.

"Im Wesentlichen geht es uns darum, praktikable Förderungen und Unterstützungen des Landes für die Wohn- und Lebensrealitäten von heute zu schaffen. Das bedeutet die Fokussierung auf günstige, erneuerbare Energie im Sinne der Umwelt und der Sparsamkeit. Das bedeutet Sanierungen als Alternative zum Abriss und Neubau, es bedeutet Barrierefreiheit in jedem Bauvorhaben mitzudenken und entsprechend zu finanzieren - es kann aber auch einfach bedeuten, dass wir die Frist, in der ein Förderwerber seinen Hauptwohnsitz in Kärnten aufnehmen muss, von einem auf drei Jahre verlängern, um ihr oder ihm die notwendige Zeit zum Sanieren, Siedeln und Ankommen zu lassen", erläuterte LHStv.in Schaunig, die in diesem Zusammenhang auf den immensen Wert von Beratungen und Begleitungen beim Bauen und Sanieren hinwies - seit der Neufassung des Wohnbauförderungsgesetzes 2017, auch Teil der Wohnbauförderung.

"Über die richtige Beratung und Begleitung spare ich Kosten, Ärger und Zeit", stimmte Architekt Gerhard Kopeinig zu. Gerade im Bereich der Sanierung und der Adaptierung gäbe es viel mehr Möglichkeiten, als man gemeinhin glaubt - "Sanierungen sind Aufgabe und Chance der Zukunft", so Kopeinig. Ein großes Haus, das nicht mehr von einer Großfamilie genutzt wird, kann zu drei Kleinwohnungen umgebaut werden, Altbestand so in eine neue Generation getragen werden. Nutzungsvariabilität lässt sich aber schon beim Neubau einplanen, damit sich spätere Umbauten und Adaptierung problemlos und kostengünstig umsetzen lassen. "Bei der richtigen Beratung - so wie sie durch die Wohnbauförderung Kärnten angeboten wird - werden im Vorfeld die baulichen Konsequenzen solcher Umbauten oder Sanierungen erläutert und auch die rechtlichen, vor allem steuerrechtlichen Fragen geklärt", so Kopeinig abschließend.

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Kommunales Tiefbauprogramm als voller Erfolg

Kommunales Tiefbauprogramm als voller Erfolg

Im Rahmen einer Landtagssitzung wurde auch das Kärntner Bauinvestitionsprogramm für 2019 thematisiert. Ein Teil davon ist das Kommunale Tiefbauprogramm (KTP), das in die Zuständigkeit von Gemeindereferent Landesrat Daniel Fellner fällt. "Das KTP ist das richtige Förderprogramm zur richtigen Zeit. Von meinen Gemeindebesuchen weiß ich, dass viele Gemeinden Probleme mit der Sanierung von asphaltierten Gemeindestraßen hatten. Deswegen habe ich das KTP ins Leben gerufen - ein Förderprogramm in dieser Größenordnung für die Sanierung für Gemeindestraßen hat es in Kärnten bisher noch nie gegeben", so Fellner.

Wie richtig diese Maßnahme war, zeigt sich an der gewaltigen Nachfrage: Zwei Drittel der Kärntner Gemeinden haben die KTP-Förderung für 2019 in der Höhe von insgesamt zehn Millionen Euro bereits in Anspruch genommen. Sie ist somit für dieses Jahr ausgeschöpft. Insgesamt umfasst das KTP einen Fördertopf mit 25 Millionen Euro für die Jahre 2019 und 2020. "Das Programm ist ein voller Erfolg. Die Wertschöpfung durch das KTP kommt der regionalen Wirtschaft zugute und sichert Arbeitsplätze", so Fellner.

Im Rahmen des KTP gibt es für Gemeinden die Möglichkeit, bis zu 50 Prozent Förderung aus dem Gemeindereferat zu lukrieren. Der Fördersatz beträgt für die Sanierungsmaßnahmen von Gemeindestraßen 50 Prozent, für Sanierungsmaßnahmen von Verbindungsstraßen 35 Prozent, für Sanierungsmaßnahmen von Verbindungsstraßen im Rahmen des ländlichen Wegenetzes 25 Prozent und für die Gestaltung von Stadt- und Ortsräumen 35 Prozent der als förderfähig anerkannten und von der Gemeinde tatsächlich zu tragenden Kosten.

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Aktuelle Studie: Wir verbringen mehr Zeit zuhause

Aktuelle Studie: Wir verbringen mehr Zeit zuhause

Das Zuhause gilt den Österreicher vor allem als persönlicher Rückzugsort.Dort verbringen wir rund die Hälfte des Tages. Gefühlt verbringen wir mehr Zeit in den eigenen vier Wänden als noch vor fünf Jahren. Und das wünschen wir uns auch: Das Gros der Österreicher würde gern noch mehr Zeit im trauten Heim verbringen. Am liebsten wäre den Österreichern dabei ein Eigenheim. Das zeigt die Wohnstudie „Endlich Zuhause“, mit der ImmobilienScout24 Integral Markt- und Meinungsforschung beauftragt hat. Rund 500 Österreicher/innen sind dafür Rede und Antwort gestanden*).

Das Zuhause gilt vor allem als persönlicher Rückzugsort, der Geborgenheit gibt. Fast alle Österreicher/innen teilen diese Ansicht (97 Prozent). Wie man wohnt, hat dementsprechend für die Österreicher einen hohen Stellenwert, für Frauen noch mehr als Männer. Der Mehrheit der Österreicher (75 Prozent) ist es wichtig, das Zuhause nicht nur zu bewohnen, sondern auch zu besitzen, für jeden Fünften ist das sogar sehr wichtig. Am stärksten ausgeprägt ist der Wunsch ein Eigenheim zu besitzen bei den 30 bis 39-Jährigen, aber auch die junge Generation steht hier kaum nach**).

Im Schnitt verbringen die 18-49jährigen Österreicher wochentags die Hälfte des Tages (12 Stunden) zuhause – wobei die Hälfte zwischen 11 und 15 Stunden in den eigenen vier Wänden anzutreffen ist. Am Wochenende ist die ‚Verweildauer‘ zuhause erwartungsgemäß höher: Im Schnitt werden dann zwei Drittel des Tages (16 Stunden) daheim verbracht.

Wir verbringen mehr Zeit daheim und wünschen uns das auch

Tendenziell wird (gefühlt) mehr Zeit in den trauten vier Wänden verbracht als noch vor fünf Jahren. Rund zwei Fünftel der Befragten sind dieser Ansicht. Demgegenüber steht rund ein Viertel, das der gegenteiligen Meinung ist. Junge und Singles schätzen, dass sie nun weniger Zeit zuhause verbringen als früher. Die überwiegende Mehrheit der Befragten würde gerne noch mehr Zeit zuhause verbringen (79 Prozent). Überdurchschnittlich stark ist die Lust auf mehr Zeit im trauten Heim in den südlichen Bundesländern Steiermark und Kärnten ausgeprägt.

Nicht gern „allein zuhause“

Einfluss auf die daheim verbrachte Zeit haben Beruf, Partnerschaft und Kinder: Nicht-Berufstätige verbringen im Schnitt am meisten Zeit zuhause (16 h wochentags/ 17,6 h am Wochenende). Wer einen Job hat, verbringt deutlich weniger Zeit in seinem privaten Refugium (11,3 h wochentags/ 15,9 h am Wochenende). Allein zuhause, scheint es, ist keiner gern: Wer im selben Haushalt mit dem Partner lebt, verbringt mehr Zeit daheim. Auch mit der Haushaltsgröße steigt die zuhause verbrachte Zeit. Wer mit Kindern im Haushalt lebt, verbringt dort unter der Woche mehr Zeit als Personen ohne Kinder. Am Wochenende sind alle mehr unterwegs, mit und ohne Anhang. Im Regionalvergleich verbringen die Oberösterreicher und die Salzburger wochentags die längste Zeit zuhause. Am Wochenende hingegen führen die südlichen Bundesländer, Steiermark und Kärnten, das Ranking an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Werbung / Fotos: dbn / Land Kärnten / JMG  / pixelio.de