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Sonderthema September 2018: "Sieben von zehn Haushaltsgründern nutzen die Wohnbauförderung"
Gedesag
Sonderthema September 2018: "Sieben von zehn Haushaltsgründern nutzen die Wohnbauförderung"

„Sieben von zehn Haushaltsgründern nutzen die Wohnbauförderung“, informierte Landeshauptfrau Mikl-Leitner auf einer Pressekonferenz Anfang September 2018.

„Wir investieren Jahr für Jahr 400 Millionen Euro in die Wohnbauförderung. Damit lösen wir 1,8 Milliarden Euro an Investitionsvolumen aus und sichern und schaffen 40.000 Arbeitsplätze.“ Aber gerade im Bereich Wohnen gelte es nun „auf neue Herausforderungen neue Antworten“ zu geben, sprach sie etwa die größere Flexibilität der Menschen im Bereich des Wohnens, aber auch das verstärkte Umweltbewusstsein und die unterschiedlichen Anforderungen im urbanen und im ländlichen Raum an.

Landesrat Eichtinger habe daher den Auftrag, eine neue Wohnbaustrategie zu entwickeln. Diese solle Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres präsentiert werden, kündigte sie an.

Verfahrensdauer durch E-Government wesentlich reduziert

Verfahrensdauer durch E-Government wesentlich reduziert

ÖVP Klubobmann Klaus Schneeberger: „Wir wollen unser Potential bei der digitalen Vernetzung weiter ausschöpfen, wozu es eine noch bessere Vernetzung der Schnittstellen mit Bürgern, Unternehmen und anderen Institutionen braucht. Schon heute können 130 digitale Serviceangebote des Landes, etwa auch bei der Wohnbauförderung, genutzt werden. „Es zeigt sich klar, dass sich der Bürger durch den Ausbau des E-Governments Zeit, Geld und Behördenwege erspart.“

Auch LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf hat gute Nachrichten für die niederösterreichischen Häuslbauer:

Photovoltaikanlagen bis 200 kW in Niederösterreich ab sofort genehmigungsfrei

Photovoltaikanlagen bis 200 kW in Niederösterreich ab sofort genehmigungsfrei

Der Photovoltaik-Ausbau in Niederösterreich ist ab sofort wesentlich erleichtert: Aufdach-Anlagen mit einer Leistung von bis zu 200kWpeak brauchen im größten Bundesland keine Genehmigung mehr. „Weniger Zettelwirtschaft, mehr Erneuerbare Energie: Dieser Bürokratieabbau macht es den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern nun erheblich einfacher eine Photovoltaikanlage zu installieren. Durch diese wesentliche Vereinfachung erwarten wir uns einen noch stärkeren Ausbau der Erneuerbaren Energie in Niederösterreich und einen weiteren wichtigen Schritt in unserer Energiewende“, so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Die Erleichterungen wurden durch Änderungen in der Bauordnung und im Elektrizitätswesengesetz Ende Juni im NÖ Landtag beschlossen und sind nun in Kraft getreten. Anlagen mit Leistungen bis zu 200 kW, das sind Anlagen mit bis zu 1.500m² Modulfläche, sind ab sofort genehmigungsfrei, Anlagen über 50 kW brauchen gemäß Bauordnung nur noch schriftlich angezeigt werden.

Niederösterreich kann den Strombedarf bereits seit 2015 zu mehr als 100 Prozent aus Erneuerbarer Energie, aus Wasser-, Wind-, und Sonnenkraft und aus Biomasse decken und liegt damit weit über dem österreichischen Schnitt von rund 80 Prozent. „Der Ausbau der Erneuerbaren Energie in Niederösterreich hilft der Umwelt, weil damit Atomstrom, Öl und Gas verdrängt werden. Und er hilft auch der Wirtschaft, weil damit heimische Arbeitsplätze geschaffen werden, “ so Pernkopf. Aktuell sind in Niederösterreich 34.000 Photovoltaikanlagen in Betrieb, die rund 80.000 Haushalte mit Strom versorgen. Im Vorjahr kamen rund 3.500 Anlagen dazu, für heuer werden mit bis zu 4.000 zusätzlichen PV-Anlagen gerechnet.

Pernkopf informierte bereits Ende Mai 2018, dass über den Klimafonds bundesweit ab sofort 14,7 Millionen Euro Fördergelder für den Ausbau erneuerbarer Energien (PV-Anlagen & erneuerbare Heizsysteme) zur Verfügung stehen. Die Antragsstellung ist für Private, Gemeinden und Betriebe möglich. Beratung erhalten alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher bei der Energieberatung NÖ unter 02742/22 144.

Viele Menschen in Niederösterreich planen eine Photovoltaik-Anlage um sauberen Strom zu produzieren und unabhängig von schwankenden Strompreisen zu sein. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf ruft die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher auf, die Förderung zu nutzen: „Mit über 100 Prozent Strom aus erneuerbarer Energie sind wir bereits Vorreiter und drängen damit die Atomkraft weiter zurück. Jeder, der beispielsweise eine Photovoltaik-Anlage installiert, leistet einen wertvollen Beitrag zur Energiewende.“ Grundsätzlich zahlt sich die Investition in erneuerbare Energie immer aus, doch besonders attraktiv wird das bauliche Vorhaben mit einer Förderung. Über den Klimafonds stehen bundesweit ab sofort 14,7 Millionen Euro zur Verfügung. Schon heute sind in Niederösterreich mehr als 34.000 PV-Anlagen installiert, damit ist man im bundesweiten Vergleich klarer Spitzenreiter.

 

Baugenossenschaft Mödling

Boden Karner

Atlas Wohnbau

BM Tech Gindl

Dollfuss Architekt

Greenpact

Die Traumimmobilie der Österreicher: ein Haus am Land mit Breitband

Wie sieht die Traumimmobilie der Österreicherinnen und Österreicher aus – und was macht das Wohnen zu einem echten Albtraum? Das hat Raiffeisen Immobilien, die größte heimische Immobilientreuhand-Organisation, nach 2008 nun bereits zum zweiten Mal in einer repräsentativen Studie erhoben.[1] Der Zeitvergleich bringt dabei interessante Entwicklungen zu Tage.

Seit zehn Jahren unverändert ist das Einfamilienhaus am Land der uneingeschränkte Wohntraum der ÖsterreicherInnen: 31% der 2018 Befragten wünschen sich ein solches, auf Platz zwei landet mit 22% das Einfamilienhaus am Stadtrand. Letzteres ist vor allem bei Großstädtern, primär aus der Bundeshauptstadt, sehr beliebt: 25% der Wienerinnen und Wiener träumen vom Haus am Stadtrand, 21% von einer Bleibe im Grüngürtel rund um die Großstadt, 20% von der Stadtvilla. Von einer Mietwohnung träumen nur 10% der ÖsterreicherInnen, aber 18% der WienerInnen. Tatsächlich leben allerdings 32% der Befragten in einer Mietwohnung, 11% in einer Genossenschaftswohnung sowie 3% in einem sonstigen Mietobjekt. Die Mehrheit der ÖsterreicherInnen, nämlich 52%, wohnt laut Studie im Eigentum.

Weniger Fläche und Zimmer

Deutliche Veränderungen zeigen sich im Zeitverlauf bei der Frage nach der Größe der Traumimmobilie. Wünschten sich 2008 noch 23% der Befragten mehr als 150 m2 Wohnfläche, tun dies 2018 nur mehr 15 Prozent. Kleinere Einheiten mit bis zu 100 m2 sind hingegen deutlich beliebter (44% nach 34% in 2008). Dieser Trend spiegelt sich auch in der Frage wie viel Schlaf- bzw. Kinderzimmer die Traumimmobilie aufweist: Wünschten sich 2008 noch 33% der Befragten vier Zimmer, sind es aktuell nur mehr 15%. Ing. Mag. (FH) Peter Weinberger, Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien NÖ/Wien/Burgenland und Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich: „Der Trend zu kleineren Einheiten hängt mit den gestiegenen Baukosten und Immobilienpreisen zusammen. Kompaktere Einheiten sind leistbarer - die Österreicherinnen und Österreicher sind offenbar Realisten, auch wenn es um ihre Traum-Immobilie geht!“

Digitale Erreichbarkeit vor guter Verkehrs-Infrastruktur

Gewandelt haben sich in den vergangenen zehn Jahren auch die Wünsche an die Umgebung der Traumimmobilie. Spitzenreiter sind nach wie vor „Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf“, diese wünschen sich mehr als drei Viertel der Befragten in nächster Nähe zu ihrem Traum-Zuhause. Auffällig ist, dass es die „gute digitale Erreichbarkeit mittels (Breitband)Internet“ mit 67% der Nennungen gleich bei erstmaliger Abfrage in 2018 auf Platz zwei des Rankings geschafft hat, noch vor Gesundheits-Infrastruktur (66%) und guter Erreichbarkeit mit dem Auto (65%) bzw. den Öffis (64%). Mag. Nikolaus Lallitsch, Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien Steiermark und Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich: „Barrierefreiheit bedeutet beste Erreichbarkeit und Nutzbarkeit. Für ländliche Regionen sind daher eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur, Öffis im dichten Takt, gute Nahversorgung und eben die digitale Erreichbarkeit lebenswichtig. Ohne sie verödet eine Gegend, mit ihr kann sie leben!“ 

Häuslbauer werden weniger

Die Raiffeisen-Immobilien-Umfrage beschäftigte sich jedoch nicht nur mit den Wohnträumen der ÖsterreicherInnen, sondern auch mit deren Immobilien-Realität. Und auch hier zeigt der Vergleich mit 2008 deutliche Veränderungen. So gab vor 10 Jahren die Hälfte der befragten Hauseigentümer an, ihre Bleibe selbst gebaut zu haben. 2018 sank dieser Wert auf 31%. Der Anteil jener, die ihr Haus gekauft haben, stieg dagegen von 25% auf aktuell 30%. 26% haben ihr Haus geerbt oder geschenkt bekommen (2008: 25%). Peter Weinberger: „Immer mehr Grundstücksbesitzer bauen nicht mehr selbst, sondern verkaufen ihren Baugrund an einen professionellen Bauträger. Daher ist auch die Zahl der klassischen Häuslbauer insgesamt rückläufig. In kleineren Orten sind diese aber immer noch stark vertreten.“ 

Lipovec Blitzschutz

Maurer und Partner Architekten

Pickem Sonne

Garten Rath

Wenn eins und eins nicht zwei ergibt oder Normen sich spießen

Sinn von Standards ist es, dass eins zum anderen passt, Anforderungen vergleichbar werden und Qualität für den Konsumenten sichergestellt wird. Wendete aber eine Baufirma bei einem Fenstereinbau die Maßordnung der ÖNORM B 5320 an, so kamen für das Maßband andere Zahlen heraus, als wenn man sich an der ÖNORM-Reihe B 6400 für Außenwand-Wärmedämm-Verbundsysteme orientierte. Das ist fast so, als wenn eins und eins nicht zwei ergibt. Zur Sprache kam dieses Problem zusammen mit etlichen anderen vor zwei Jahren beim „Dialogforum Bau Österreich – gemeinsam für klare und einfache Bauregeln“. Einige Widersprüche in den ÖNORMEN wurden inzwischen aufgelöst. Insgesamt wurden 74 Verbesserungsvorschläge aufgegriffen. Weitere konkrete Verbesserungen von Baustandards wurden etwa bei den Absturzsicherungen am Dach erzielt, geregelt in ÖNORM B 3417. Der Standard stand im Spannungsverhältnis zwischen Arbeitssicherheit und manchmal teuren Mindestanforderungen. In der Kritik stand auch die ÖNORM B 8110-3 zur Vermeidung sommerlicher Überwärmung von Gebäuden. Sie war auch dann anzuwenden, wenn ohnehin schon ein Sonnenschutz bestand. Die ÖNORM wird zurzeit überarbeitet und die Berechnungsmethode zur Feststellung der sommerlichen Überwärmung angepasst.

Rahmenbedingungen für Planen und Bauen vereinfachen

Austrian Standards und die Bundesinnung Bau bleiben nun konsequent an der Umsetzung des Ziels, Baunormen weiter zu deregulieren und die Rahmenbedingungen für das Planen und Bauen zu vereinfachen. 2016 und 2017 erarbeiteten rund 400 Personen und Organisationen im Rahmen des Dialogforums Bau Österreich konkrete Vorschläge, um Kosten zu senken, Planungssicherheit zu verbessern, Innovationen zu fördern und Haftungsrisiken zu reduzieren. „Die Bundesinnung Bau will mit Austrian Standards die erfolgreiche Initiative strukturiert weiterführen, um unter breiter Einbindung von Fachleuten systematisch an Verbesserungen zu arbeiten“, so Austrian-Standards-Ehrenmitglied Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel von der Bundesinnung Bau der WKÖ. Die Fachleute kommen aus Planung und Ausführung, Verwaltung, Forschung und Lehre und auch aus Industrie und von Interessensverbänden.

„Bestes Beispiel für Deregulierung“

Die Agenden des bisherigen Lenkungsausschusses wurden in den Ausschuss für Bauregeln übergeführt, der beim Präsidialrat von Austrian Standards angesiedelt ist und sich am 20. September 2018 unter dem Vorsitz von Dipl.-Ing. Dr. Rainer Pawlik, Landesinnungsmeister Bau Wien, konstituiert hat. Damit wird der Erfolg des Dialogforums Bau, das der frühere Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl als „bestes Beispiel für Deregulierung“ bezeichnete, langfristig sichergestellt. Der Ausschuss für Bauregeln wird die Umsetzung der Ergebnisse prüfen, und er wird evaluieren, in welchem Umfang sich österreichische Interessenträger an der europäischen Baunormung künftig beteiligen sollen, zumal heute 94 % der gültigen ÖNORMEN europäischen Ursprungs sind. Weiters wird der Ausschuss für Bauregeln die Entwicklung und Anwendung von Baunormen und damit unmittelbar zusammenhängender rechtlicher Rahmenbedingungen (z. B. Bauprodukteverordnung) bewerten. In einem neuartigen, für allen offenen Prozess wird es auch weiterhin allen beteiligten Fachleuten ermöglicht, Praxiserfahrungen und konkrete Verbesserungen direkt einzubringen.

Seit Mai 2017 wird an der Umsetzung der im Dialogforum entwickelten Lösungsansätze gearbeitet. Dabei haben sich fünf Handlungsfelder herausentwickelt. Noch stärker will man dazu einladen, Feedback zu Normen zu geben, Praxiserfahrungen einzubringen und permanent an der systematischen Weiterentwicklung der Standardisierung und an der horizontalen Abstimmung bei parallel entwickelten Standards weiterarbeiten. Weiters will man erreichen, dass sich Länder und Bund mit dem Zusammenspiel der baurelevanten Gesetze und Verordnungen und deren Verknüpfung mit freiwilligen Baustandards befassen und sich das Parlament Fragen der Rechtssicherheit im Hinblick auf die mögliche Pflicht zur Anpassung an den Stand der Technik stellt.   

Weitere Informationen zum "Dialogforum Bau Österreich - gemeinsam für klare und einfache Bauregeln":

www.dialogforumbau.at

Erste Jahrestagung für Baurecht und Baustandards am 28. November

Am 28. November 2018 findet die „Jahrestagung 2018 für Baurecht und Baustandards“ bei Austrian Standards statt. Die Veranstaltung in Kooperation mit der Geschäftsstelle Bau der Wirtschaftskammer – Motto „Aktuelle Problemstellungen und Lösungsansätze; zwischen Baustelle, Wildwuchs und Tribunal?“ – bietet Gelegenheit für eine konstruktive Auseinandersetzung mit grundlegenden und zugleich konkreten Fragen rund um unterschiedliche Bauregelungen und deren Auswirkungen. Unter anderem geht es um „Was ist alles ‚Baurecht‘ – Grenzen der Gesetzgebung“ (Univ.Prof. Dr. Michael Holoubek, Institut für Österreichisches und Europäisches Öffentliches Recht, WU Wien), „Der Stand der Technik im Verfassungsrecht – Wie viel muss/kann der Gesetzgeber determinieren?“ (Univ.Prof. Dr. Barbara Leitl-Staudinger, Institut für Verwaltungsrecht und Verwaltungslehre, Johannes-Kepler-Universität Linz) und „Aktuelle Herausforderungen aus der Bauherrensicht“ (RA Dr. Georg Karasek). Weitere heiße Eisen: „Bedürfnisse, Probleme und Chancen der am Bau beteiligten Akteure“ (Dipl.-Ing. Dr. Rainer Pawlik, Wiener Landesinnungsmeister Bau) und „Ausnahmeregelungen für Denkmale“ (Mag. Astrid Huber-Reichl und Dr. Bernd Euler-Rolle, Bundesdenkmalamt). 

 

 

Architect Haiden

Kernbauer Baggerarbeiten

Kreiseder Holzbau

Lehner Beton

Mietpreise Niederösterreich

Mietpreise: Niederösterreich unter den günstigsten Bundesländern

Eine aktuelle Analyse der Mietpreise in den politischen Bezirken Österreichs von immowelt.at zeigt:

- Große Preisunterschiede zwischen Westen und Osten: Bezirke in Tirol
und Vorarlberg am teuersten, in Burgenland am günstigsten
- Die höchsten Preise zahlen Mieter in Innsbruck (16,10 Euro pro
Quadratmeter) gefolgt von Salzburg und Dornbirn, Wien auf dem 6.
Platz
- Quadratmeterpreise in Oberwart, Gmünd und Murtal unterhalb der
7-Euro-Marke

Die Mietpreise spalten die Republik. In den westlichen Bundesländern Vorarlberg, Tirol und Salzburg zahlen Mieter am meisten und im östlich gelegenen Niederösterreich und Burgenland am wenigsten. Die Spitzenposition im Ranking nimmt die Stadt Innsbruck ein. Für im Median 16,10 Euro pro Quadratmeter werden Mietwohnungen und -häuser dort angeboten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von immowelt.at, einem der führenden Immobilienportale. Dafür wurden die Mietpreise des 1. Halbjahres 2018 in Österreichs politischen Bezirken untersucht. In der Landeshauptstadt Tirols spielt vor allem der hohe Anteil an Studenten eine große Rolle - rund jeder 10. Einwohner ist an einer Universität eingeschrieben. Hinzu kommt, dass aufgrund des großen Arbeitsplatzangebots und der hohen Lebensqualität inmitten der Alpen die Einwohnerzahl in den vergangenen 10 Jahren stetig gestiegen ist. Die große Attraktivität und der damit verbundene Nachfragedruck nach Wohnraum zeigen sich in den hohen Mietpreisen.

Die Beliebtheit Tirols spiegelt sich ebenfalls in den Mieten der anderen Bezirke des Bundeslandes wieder. Sowohl Kitzbühel (13,30 Euro) als auch Kufstein (12,80 Euro) und Innsbruck Land (12,60 Euro) befinden sich unter den 10 teuersten Bezirken.

Hohe Mieten in Salzburg und Vorarlberg

Nach Innsbruck folgt mit Salzburg ein weiterer Stadt-Bezirk auf dem 2. Platz. Mit Quadratmeterpreisen von 15,00 Euro sind die Mieten dort deutlich teurer als in allen anderen Salzburger Bezirken. Aktuell befinden sich neben zahlreichen sanierten Wohnungen und möblierten Garçonnièren auch viele hochpreisige Neubauten auf dem Markt. Diese sind die Konsequenz aus den steigenden Einwohnerzahlen der vergangenen Jahre - wenngleich der Zuwachs nicht so stark wie in Innsbruck ist.

Neben Tirol und Salzburg sind Mieten vor allem in Vorarlberg teuer. Die Quadratmeterpreise in Dornbirn, Bregenz und Feldkirch bewegen sich rund um 14 Euro. Damit liegen alle drei Bezirke in den Top 5. Besonders die Nähe zum Bodensee und der teuren Schweiz sind Gründe für die hohen Preise. Hinzu kommt, dass wie in den anderen westlichen Bundesländern die Einwohnerzahlen stark steigen.

Hohe Mieten durch Hauptstadt-Boom

Noch stärker ist der Bevölkerungszuwachs in Wien. Die Strahlkraft der Hauptstadt ist ungebrochen - inzwischen leben dort 1,9 Millionen Menschen und ein Ende des Zuzugs ist nicht in Sicht. Experten prognostizieren bis 2033 über zwei Millionen Einwohner. Aktuell müssen Mieter bereits im Mittel mit 13,70 Euro pro Quadratmeter für eine Wohnung oder ein Haus rechnen. Besonders in den attraktiven innenstadtnahen Lagen werden allerdings noch weitaus höhere Preise verlangt. Wohnen ist hier für viele nicht mehr leistbar.

Oberwart am günstigsten

Keine 50 Kilometer entfernt von Wien herrscht ein komplett anderes Mietniveau. Im burgenländischen Bezirk Eisenstadt Umgebung (7,40 Euro) zahlen Mieter fast halb so viel fürs Wohnen wie in der Hauptstadt. Noch preiswerter ist es in Oberwart. Mit 6,50 pro Quadratmeter gibt es dort die niedrigsten Mietpreise aller untersuchten Bezirke. Lediglich Gmünd (6,70 Euro) in Niederösterreich und das steirische Murtal (6,80 Euro) sind ähnlich günstig.

Technisches Büro Seidl Krems

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Holzdesign Furtner St. pölten

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Sand und Schotterwerk Hintersteiner

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Martin Stricker Fensterdesign

Malerei Weidenauer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: zVg / dbn / Rainer Sturm - pixelio.de / Aka - pixelio.de