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Sonderthema September 2019: Erstmals Wohnbauförderung für gewerbliche Bauträger geöffnet
Gedesag
Sonderthema September 2019: Erstmals Wohnbauförderung für gewerbliche Bauträger geöffnet

Als „zeitgemäß und wirtschaftsfreundlich“ erachtet die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) die Maßnahmen der „blau-gelben Wohnbaustrategie“ für die Wirtschaft. „Bei Gewerbeausübungen im Mietbereich und im Eigentumsbereich entfallen künftig Teilrückzahlungen. Wer etwa in seiner 80 Quadratmeter großen Eigentumswohnung ein zwölf Quadratmeter Büro hat, erspart sich in Zukunft 4.000 bis 6.000 Euro an Rückzahlungen“, erklärt Landesrat Martin Eichtinger.

Auch die Digitalisierung werde vorangetrieben, um mehr Home-Office zu ermöglichen. „Die Digitalisierung bringt es mit sich, dass das Büro zu Hause immer häufiger anzutreffen ist“, weist WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl darauf hin, „dass in Niederösterreich mindestens jeder zehnte aktive Gewerbetreibende direkt oder indirekt von dieser Neuregelung positiv betroffen sein wird.“

Neu in Niederösterreich ist das Bauherrenmodell. „Das bedeutet, dass auch gewerbliche Bauträger zukünftig die Möglichkeit haben, im Rahmen der Sanierung Förderungen zu beantragen, wenn sie in bisher nicht für Wohnzwecke genutzte leerstehende Gebäude in Ortszentren, wie Kinos, Verwaltungsgebäude oder Gasthäuser Mietwohnungen einbauen.

Ziel ist es, dass die bereits bestehende Bausubstanz in den Ortskernen saniert und für Wohnungen genutzt werden“, so Landesrat Martin Eichtinger. „Die Öffnung der Förderlandschaft entspricht unserem Wirtschaftsparlaments-Antrag aus 2016“, begrüßt Präsidentin Zwazl die neue Maßnahme.

Für die Belebung der Ortskerne wird es eine weitere Unterstützung geben: „Wir wollen auch in das Herz unserer Gemeinden und Städte investieren, deshalb fördern wir erstmals Geschäftsflächen, die im Erdgeschoss eines Wohngebäudes sind, maximal 130 Quadratmeter groß sind und im Ortskern liegen“, stellt Eichtinger vor und ergänzt: „Bis zu rund 130.000 Euro an Haftungsdarlehen kann für eine Geschäftsfläche von maximal 130 Quadratmetern ausgeschöpft werden. Wir wollen damit den Nahversorgern unter die Arme greifen.“ Die Richtlinien werden ab 1. Oktober umgesetzt.

Präsidentin Sonja Zwazl sieht darin eine große Chance für die Revitalisierung der Ortszentren: „Wenn 99 Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher für die Erhaltung lebendiger Ortskerne sind, so zeigt das den großen Stellenwert auf, der dieser Maßnahme beizumessen ist.“

Speziell für Jüngere hat das Land Niederösterreich seit 2013 ein eigenes Fördermodell entwickelt. „Das Modell ‚Junges Wohnen‘ wird nun noch stärker umgesetzt, weil die Nachfrage sehr hoch ist. Über 630 Wohnungen wurden bereits fertiggestellt und insgesamt 1.664 Wohnungen wurden insgesamt bewilligt“, so Landesrat Eichtinger.

Diese Wohnform ist für junge Menschen bis zum 35. Lebensjahr besonders attraktiv, aufgrund des geringen Eigenfinanzierungsbeitrages von maximal 4.000 Euro. Die Wohnungen haben eine maximale Größe von 60 Quadratmetern. Präsidentin Zwazl betont in diesem Zusammenhang, dass „die Zukunft der Wirtschaft, die permanente Verbesserung der Chancen für die Jugend ist“. Junges Wohnen sei ein wichtiger Schritt dafür.

Baugenossenschaft Mödling

Bauunternehmen Frithum

Boden Karner

Kernbauer Baggerarbeiten

NÖ Wohnbau-Hotline boomt: 300.000 Beratungen seit 2005

NÖ Wohnbau-Hotline boomt: 300.000 Beratungen seit 2005

Seit 2005 bietet das Land Niederösterreich eine eigene Hotline für Fragen rund ums Wohnen, Bauen, Sanieren oder zur neuen Wohnbauförderung an. Die fünf Fachexpertinnen und Experten haben den Bürgerinnen und Bürgern in 300.000 telefonischen Beratungen mit ihrem Wissen helfen können. „Mit der Wohnbau-Hotline bieten wir ausführliche Beratung zu allen Anliegen rund ums leistbare Wohnen, die den Menschen am Herzen liegen. Uns ist es wichtig, dass wir alle Fragen umfassend beantworten. So können unsere Landsleute die besten Entscheidungen für ihre eigenen vier Wände treffen“, so Wohnbau-Landesrat Martin Eichtinger.

Die kürzlich präsentierte Wohnbaustrategie beinhaltet einige Verbesserungen für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. „Hauptsächlich werden Fragen bezüglich der Förderung für Häuslbauer und der Eigenheimsanierung gestellt. Aktuelle Themen sind derzeit der ‚NÖ Raus aus Öl-Bonus‘ und die Begrünungsoffensive“, fasst Helmut Frank, Leiter der Abteilung Wohnbau des Landes Niederösterreich die Anliegen zusammen. „Mit der „blau-gelben Wohnbaustrategie“ werden ab 1. Oktober einige Förderungen zugunsten der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher erweitert“, so Eichtinger.

Die NÖ Wohnbau-Hotline bietet auch Unterstützung bei der Wohnungssuche: Beim NÖ Wohnservice werden aktuell über 1.100 geförderte Wohnungen angeboten, die sofort oder in absehbarer Zeit zur Verfügung stehen. Alle freien Wohnungen in ganz Niederösterreich finden sie unter noe-wohnbau.at.

Mehr Infos unter: NÖ Wohnbau-Hotline (02742/22133) von Mo - Do von 8 - 16 Uhr, Fr von 8 - 14 Uhr oder im Internet unter www.noe-wohnbau.at

Greenpact Systemhaus

Raumausstattung Grossauer

Ihr Trockenbauprofi Kronsteiner

Land Niederösterreich unterstützt ARGE Wohnungssicherung NÖ mit 988.000 Euro

Land Niederösterreich unterstützt ARGE Wohnungssicherung NÖ mit 988.000 Euro

Für das Jahr 2019 hat das Land Niederösterreich eine Fördersumme von 988.000 Euro für die fünf Träger der ARGE Wohnungssicherung NÖ freigestellt. Das flächendeckende Projekt zur Delogierungsprävention im Bundesland bietet Beratung und Betreuung für von möglicher Obdachlosigkeit betroffene Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. „Ein Wohnungsverlust bedeutet oft nicht nur den Verlust der gewohnten Umgebung und Struktur, für viele bedeutet er auch den Verlust des Arbeitsplatzes und den sozialen Abstieg“, erklären Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig.

Um den Wohnungsverlust und die damit einhergehenden Herausforderungen zu vermeiden, gibt es in Niederösterreich seit 2003 die ARGE Delogierungsprävention. Insgesamt fünf Träger (Caritas Wien, BEWOK Krems, VBO Wiener Neustadt, Verein Wohnen St. Pölten und Caritas St. Pölten) setzen das flächendeckende Konzept in ganz Niederösterreich um. Konkret werden soziale Beratung, finanzielle Beratung und rechtliche Beratung angeboten. Die Beratung dient der Klärung der jeweiligen Situation der Betroffenen und erstreckt sich in der Regel über einen längeren Zeitraum. „Betroffene werden beispielsweise bei der Erstellung eines Haushaltsplans oder bei der Klärung von rechtlichen Fragen unterstützt. Ziel ist es, mit dem Wohnungserhalt auch das gesamte Lebensumfeld in gewohnter Weise aufrechtzuerhalten um Sicherheit zu gewährleisten“, erklären Teschl-Hofmeister und Königsberger-Ludwig.

Im Jahr 2018 sind insgesamt 2.282 Kontakte über die verschiedensten Zugänge mit den Beratungsstellen im Land entstanden. Dazu zählen sowohl einmalige Anfragen, gerichtliche Benachrichtigungen, Anfragen von Vermieterinnen und Vermietern zu Problemen mit Mietern, aber auch Anfragen von Klientinnen und Klienten oder von sozialen Einrichtungen.

Von den 1.103 tatsächlich daraus hervorgegangenen Betreuungsfällen konnten im Jahr 2018 in 71 Prozent der Fälle die Wohnung der Betroffenen gesichert und in 15 Prozent der Fälle eine andere Unterkunft organisiert werden.

SBS Bausysteme

Steienrbau GmbH

Stickelberger Projektmanagement

 

 

Atlas Wohnbau

Elektro Arnhold

maba

Garten Rath ist der kompetente Ansprechpartner in Sache Regenwasser-Management

Beinahe jede Gemeinde sowie Schule in Österreich betreibt oder besitzt begrünte Sport- und Freizeitflächen. Herkömmliche Sportplätze sind mit normgerechten Substraten und in Schichten aufgebaut und mit standardisierten Saatgutmischungen begrünt. Diese Rasenflächen sind in der Regel aber wartungsintensiv und aufgrund des Wasser und Pestizideinsatzes auch hinsichtlich der Nachhaltigkeit zu hinterfragen

.

In diesem kooperativen Forschungsprojekt wurde eine Bodenaufbau mit einem speziellen Substrat samt geeigneter Bepflanzung entwickelt, wodurch Niederschläge aufgenommen, gespeichert und an die Pflanzen sowie an den Untergrund – bei Bedarf auch verzögert – abgegeben werden können. Dazu wurden geeignete, widerstandsfähige Bodenaufbauten und Saatgutmischungen entwickelt.

Das entwickelte System ist einzigartig am Markt. Es bietet die Möglichkeit, Regen- und Oberflächenwasser in großen Mengen und kurzer Zeit vor Ort zurückzuhalten und zu speichern.

Anton Rath weiß mit eindruckvollen Daten aufzuwarten: "Wenn Sie Lehmböden gießen benötigt das Wasser einer Lacke manchmal einen Tag um 1 cm einzudringen. Der durchdrungene Teil wird zum Sumpf, darunter ist das Erdreich staubtrocken.
Der Großteil des Wassers läuft an der Oberfläche ab, verdunstet nicht, richtet aber große Schäden an.
Mit dem System von Drain-Garden kann das Wasser selbst bei Starkregen schnell aufgenommen und für Wochen pflanzenverfügbar zwischengespeichert werden."

Vorteile dieses Systems:

  • Sport und Grünflächen mit äußerst geringer bis keiner benötigten Düngerzugabe
  • keine Bewässerung notwendig
  • Vegetationsdecke ohne Herbizide
  • Automatisierte Pflege
  • enorme Zeit- und Kostenersparnis bei Pflege und Bewirtschaftung

Drain Garden gibt es für Dächer, für Straßen, für Grünräume, für Sportplätze, …

Anton Rath Gartengestaltung GmbH
Industriezentrum Nußdorf
1. IZ-Straße 5
3134 Nußdorf
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Tel/Fax: 02782/ 86286
Mobil: 0676/ 7426286
www.gartenrat.com

Gartern Rath

Unzufrieden mit der Wohnung: Jeder 8. Österreicher will umziehen

Unzufrieden mit der Wohnung: Jeder 8. Österreicher will umziehen

Nach Hause kommen und sich wohlfühlen - das ist die Idealvorstellung. Doch jeder 8. Österreicher (13 Prozent) stört sich so sehr an seinem Zuhause, dass er ausziehen will. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von immowelt.at, einem der führenden Immobilienportale Österreichs. Jeder 10. hat schon eine andere Wohnung in Aussicht oder will mittelfristig nach einer neuen suchen. 3 Prozent suchen zwar intensiv nach einer neuen Bleibe, finden aber nichts Passendes in ihrer Preislage. Sie fühlen
sich nicht wohl, sind aber gezwungen zu bleiben.

Nebenkosten sind Störfaktor Nummer 1 für Mieter und Eigentümer

Generell sind Mieter häufiger unzufrieden als Eigentümer. Schließlich haben sie auch viel weniger Spielraum, individuelle Wünsche im eigenen Zuhause zu realisieren. So haben 62 Prozent der Mieter etwas an ihrem Heim auszusetzen, bei den Eigentümern sind es hingegen nur 41 Prozent. Die Abgaben für Heizung, Wasser und sonstige Gebühren sind für Mieter wie Eigentümer Störfaktor Nummer 1. Jeder 3. Mieter (34 Prozent) und jeder 5. Eigentümer (21 Prozent) findet seine Nebenkosten zu hoch. Kein Wunder: Laut des Betriebskostenspiegels der Mietervereinigung Wien sind die Nebenkosten innerhalb von 10 Jahren immer weiter angestiegen.

Weitere Kritikpunkte: Miete, Ausstattung, Nachbarschaft

Fast so sehr wie über die Höhe der Nebenkosten ärgern sich die Mieter über die Höhe ihrer Mietzahlungen. 31 Prozent von ihnen finden, dass sie monatlich zu viel fürs Wohnen ausgeben. Vom kleinen Bad ohne Fenster oder dem ausgedienten Teppichboden haben 29 Prozent der befragten Mieter die Nase voll. Auch mit dem energetischen Standard ihrer Wohnung oder ihres Hauses sind 27 Prozent der Mieter unzufrieden - bei den Eigentümern sind es 15 Prozent. Neben den Nebenkosten und dem energetischen Standard ärgern sich die Eigentümer auch über die Ausstattung ihres Zuhauses (15 Prozent) - und das obwohl sie bei der Gestaltung freie Hand hätten. Das Umfeld wird von einigen ebenfalls kritisch gesehen: Jeder 9. Eigentümer wünscht sich eine andere Nachbarschaft.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer aktuellen Wohnung?
- (Sehr) Zufrieden, ich möchte nichts ändern: 51 Prozent
- Ein paar Dinge stören, aber insgesamt bin ich zufrieden: 36 Prozent
- Einige Dinge stören mich, mittelfristig werde ich sicherlich
umziehen: 8 Prozent
- Ich will raus, finde aber nichts Besseres in meiner Preislage: 3
Prozent
- Ich will raus und habe schon eine neue Wohnung in Aussicht: 2
Prozent

Wie zufrieden sind Sie mit folgenden Aspekten Ihrer Wohnung? (Mehrfachnennung)

Mieter / (eher) unzufrieden mit
- Höhe der Nebenkosten: 34 Prozent
- Höhe der Miete: 31 Prozent Ausstattung (Fliesen, Böden, etc.): 29
Prozent
- Energetischer Standard: 27 Prozent
- Wohnungsgröße: 22 Prozent
- Umfeld: 16 Prozent
- Lage (z. B. innerstädtisch, ruhig, verkehrsgünstig, etc.): 12
Prozent


Eigentümer / (eher) unzufrieden mit
- Höhe der Nebenkosten: 21 Prozent
- Ausstattung (Fliesen, Böden, etc.): 15 Prozent
- Energetischer Standard: 15 Prozent
- Umfeld: 11 Prozent Wohnungsgröße: 8 Prozent
- Lage (z. B. innerstädtisch, ruhig, verkehrsgünstig, etc.): 8
Prozent

Lechner-Bau

NGT Gründungstechnik Spezialtiefbau

Pree GmbH

Immobilien verkaufen und vermieten in Österreich

Immobilien verkaufen und vermieten in Österreich

38% der erwachsenen ÖsterreicherInnen haben bereits ein- oder mehrmals eine Immobilie verkauft, vermietet oder verpachtet. Mit der Motivlage, den Wünschen, Sorgen und Problemen dieser sogenannten Abgeber beschäftigt sich eine aktuelle Studie die Raiffeisen Immobilien, die Immobilienmakler-Organisation der Raiffeisenbankengruppe, in Auftrag gegeben hat.[1] Die Abgeber sind demnach mehrheitlich über 50 Jahre alt, Männer sind stärker vertreten als Frauen: 50% der über 50jährigen und 43% der Männer haben schon einmal eine Liegenschaft verkauft oder vermietet, verglichen mit 30% der 31- bis 50jährigen und 33% der Frauen.

Beim Verkauf lieber mit Makler

Die Mehrzahl, nämlich 55% der Verkaufs- bzw. Vermietungstransaktionen erfolgte laut Umfrage von Privat an Privat, aber schon 45% der Abgeber beauftragen einen Makler. Mag. Nikolaus Lallitsch, Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien Steiermark und Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich: „Dieser Marktanteil ist in den letzten Jahren offenbar gestiegen. Und er hat noch Potential nach oben - umso mehr als die Zeiten in denen Verkauf und Vermietung in manchen Regionen quasi zum „Selbstläufer“ wurden, zu Ende gehen.“ Besonders unter den reinen Verkäufern sind die Makler-Profis gefragt, Vermietungen erfolgen dagegen häufiger ohne Makler. „Wenn es um viel Geld geht fühlen sich die heimischen Abgeber erfreulicherweise doch sicherer mit Makler-Unterstützung.“ resümiert Ing. Mag. (FH) Peter Weinberger, Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien NÖ/Wien/Burgenland und Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich

Erbschafts-Immobilien und Scheidungswaisen

Haupt-Anlass für Verkauf bzw. Vermietung von Liegenschaften ist eindeutig die Erbschaft: 29% gaben an die Immobilie abzugeben, weil sie sie geerbt hatten und nicht selbst nützen wollten. Für 15% war Geldbedarf der Anlass, für 13% Hochzeit oder Nachwuchs, für weiter 11% war die Immobilie schlicht zu klein geworden. Je 10% nannten Übersiedelung aus beruflichen Gründen bzw. den Wunsch schöner zu wohnen als bisher. Und in 9% der Fälle wurde die Immobilie quasi zur „Scheidungswaise“ und musste deshalb veräußert werden. Immobilien werden also in den allermeisten Fällen „umständehalber“ abgegeben. Negative Erwartungen hinsichtlich der Markt-und Preisentwicklung blieben bei der Untersuchung unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Beim Vergleich Verkäufer mit Vermietern fällt auf, dass letztere signifikant häufiger Geldbedarf (20% vs. 15%) und Übersiedelung aus beruflichen Gründen (14% vs. 10%) als Motiv nannten.

Die Sorgen der Abgeber: Steuern und Besichtigungstermine

Ein Verkaufs- bzw. Vermietungsprozess dauert in der Mehrzahl der Fälle bis zu drei Monate. Zuvor hatte man meist bereits sechs Monate überlegt sich von der Immobilie zu trennen. Als Haupt-Sorgen nannten die Abgeber die hohe steuerliche Belastung - 30% sehen das als sehr großes oder großes Problem - sowie den Zeitaufwand für Besichtigungstermine und das Finden des richtigen Verkaufs/Mietpreises (jeweils 25%).

Der ideale Makler: korrekt mit Fach- und Marktkenntnis

Von ihrem Immobilienmakler erwarten sich Verkäufer bzw. Vermieter in erster Linie eine korrekte Vorgangsweise (84% der Nennungen) sowie hohe Fachkenntnis (74%). Ebenfalls wichtig: Engagement für die Anliegen des Kunden (63%) und Hilfe bei der Preisfindung (58%). Nikolaus Lallitsch: „Raiffeisen Immobilien setzt seit jeher auf bestens ausgebildete MitarbeiterInnen. Zu diesem Zweck haben wir unserer eigene, österreichweite Raiffeisen Immobilien Akademie ins Leben gerufen. Denn nur mit höchsten Service- und Know-how-Standards können wir unsere Markt- und Kompetenzführerschaft weiter ausbauen. Die Umfrageergebnisse bestätigen uns in diesem Streben.“

Interessant auch die Motive warum man bei Verkauf oder Vermietung einer Liegenschaft auf die Unterstützung von Experten verzichtet: 46% gaben an keinen Makler gebraucht zu haben, weil sie den Verkauf bzw. die Vermietung auch selbst bewerkstelligen konnten. „Hier klaffen Selbsteinschätzung und Realität auseinander: Einerseits verfolgt man einen „Do-it-yourself-Ansatz“, andererseits beklagt man den hohen Zeitaufwand für Besichtigungstermine und Probleme bei der korrekten Einschätzung des Verkaufspreises.“, analysiert Nikolaus Lallitsch. Die Kosten für das Erfolgshonorar des Maklers wurden von 24% als Hindernisgrund für dessen Beauftragung genannt, und in 19% der Fälle hatte man bereits einen Mieter oder Käufer aus dem eigenen Umfeld zur Hand.

Raiffeisen Immobilien mit rund 90% Erfolgsquote

Im Zusammenhang mit der Kostenfrage sieht Peter Weinberger die Makler-Branche in der Bringschuld: „Wir Makler müssen daran arbeiten unsere Leistungen für Abgeber transparenter zu machen. Denn das Service eines guten Maklers erschöpft sich nicht in Online-Inseraten und dem Aufsperren von Türen, sondern umfasst besonders auch die richtige Marktwerteinschätzung, die Aufbereitung der Immobilie für den Verkauf, die Entwicklung und Umsetzung einer geeigneten Vermarktungsstrategie, die gesamte Interessenten-Betreuung bis hin zu Nachverhandlungen und die Vorbereitung des Kaufvertrages, um nur die wichtigsten Aufgaben zu nennen. Überdies ist vielen Abgebern nicht bewusst, dass der Makler sein Honorar nur im Erfolgsfall erhält. Wird das Objekt wider Erwarten nicht verkauft fallen auch keine Kosten an.“ Die Erfolgsquote von Raiffeisen Immobilien lag 2018 bei fast 90% - innerhalb von längstens sechs Monaten konnte für 89% der zu vermittelnden Objekte ein Käufer oder Mieter gefunden werden.

Zwei Drittel der Abgeber mit Makler zufrieden

Wer Haus, Wohnung oder Grundstück mit Makler-Hilfe verkauft bzw. vermietet hat, ist laut Umfrage in zwei Drittel der Fälle mit dem Service des Maklers zufrieden: 65% vergaben die Note 1 bzw. 2 für „sehr zufrieden“ und „zufrieden“, nur 12% ein „genügend“ bzw. „nicht genügend“. Im Mittelwert beurteilen Immobilien-Abgeber, die mit Maklern zusammengearbeitet hatten, diese mit der guten Note 2,2. 57% würden im Falle eines neuerlichen Verkaufes wieder einen Makler beauftragen.

Höherer Verkaufspreis mit Makler

Mit Makler-Unterstützung lag der erzielte Verkaufs- bzw. Mietpreis deutlich häufiger über dem Angebotspreis, und zwar in 15% der Fälle, verglichen mit 6% ohne Makler-Unterstützung. Raiffeisen Immobilien-Sprecher Peter Weinberger führt das auf die realistischere Einschätzung des Angebotspreises durch den Makler zurück: „Eine Analyse des deutschen iib Institutes hat gezeigt, dass der richtige Angebotspreis entscheidend ist für den Verkaufserfolg und die Dauer des Vermittlungsprozesses. Wer über dem Marktwert anbietet muss mit einer achtmal so langen Verwertungsdauer rechnen und erzielt im Schnitt einen deutlich geringeren Verkaufspreis als Verkäufer die zum oder knapp unter dem tatsächlichen Marktwert anbieten.“ Wer also von Anfang an mit einem erfahrenen Immobilienmakler arbeitet, profitiert von dessen korrekter Einschätzung des Immobilienwertes und seiner professionellen Verkaufsstrategie.

EMZ GmbH Brunn am Gebirge

Elektrotechnik Baron

Gebäude und Umwelt im Wechselspiel

Gebäude und Umwelt im Wechselspiel

Wer lebenszyklusorientiert planen, bauen und betreiben will, darf das Umfeld des Gebäudes nicht außer Acht lassen. Der 9. Kongress der IG Lebenszyklus Bau am 7. November 2019 dient dem intensiven Austausch zwischen Bauherren und Vertretern der Bau- und Immobilienbranche und greift die Themen rund um Mobilität, Vernetzung und Verknappung als wesentliche Umweltfaktoren im Wechselspiel mit dem Gebäude auf.

Mehr als 20 hochkarätige Speaker, interaktive Break Out Sessions, Best-Practice-Beispiele und aktuelle Arbeitsergebnisse sorgen für ein spannendes Rahmenprogramm.

Wie verändert sich die Art und Weise, wie sich Menschen und Güter bewegen, wohnen und arbeiten und welchen Einfluss hat das auf die Gebäude? Wer und was muss wie und wann miteinander vernetzt werden? Wie können wir dem enormen Ressourcenverbrauch der Bauindustrie entgegenwirken?

Und welche Chancen und Herausforderungen gehen mit diesen Themen für eine vernetzte Raum- und Gebäudeentwicklung einher?

Mit diesen Fragen beschäftigen sich am 7. November im Rahmen des 9. Kongresses der IG Lebenszyklus Bau rund 20 Speaker, darunter die Wiener Vizebürgermeisterin Birgit Hebein, Christoph M. Achammer, ATP architekten ingenieure, Mathias Mitteregger, AVENUE21/TU Wien, Jens S. Dangschat, TU Wien, Klaus Reisinger, iC consulenten, Walter Hammertinger, Value One, Jasmin Soravia, SoReal GmbH/Urban Land Institut Austria, Stephan Heid, Heid & Partner Rechtsanwälte, Erich Thewanger, KPMG, Wolfgang Kradischnig, DELTA, Karl Friedl, M.O.O.CON, uvm...

Der Kongress richtet sich an innovative Bauherren, Projektentwickler und Stadtplaner und weitere Vertreter der Bau- und Immobilienbranche. Der Termin verspricht intensives Networking mit mehr als 200 Teilnehmern, Zukunftstrends und topaktuelle Branchennews. Auf der Veranstaltungsseite finden sich detaillierte Informationen zu Programm & Anmeldung sowie den Speakern: http://www.ig-lebenszyklus.at/kongress2019

 

Wohnen muss leistbar sein und bleiben - auch im Alter!

Wohnen muss leistbar sein und bleiben - auch im Alter!

Seit vielen Jahren verweist der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ), Landesorganisation Niederösterreich, auf die steigenden Wohnungskosten, die die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher vor immer größere finanzielle Probleme stellen. Das Land NÖ unterstützt mit der Wohnbauförderung die Menschen in NÖ, damit wohnen nach Möglichkeit leistbar wird. Wichtig ist aber auch, dass „Wohnen in NÖ“ leistbar bleibt. So wird die Wohnungsförderung nach Ende der Errichtungsförderung gestrichen.

Hier benötigt es Einschleifregelungen um gerade älteren Mieterinnen und Mietern den Wohnraum leistbar zu erhalten. Trotz vieler Anregungen und Vorschläge an die Politik hat es bis jetzt gedauert, diese Problematik aufzugreifen und einen Diskussionsprozess in Gang zu setzen, wie die Aussendung von Frau LR Königsberger-Ludwig zeigt.

Leistbarer Wohnraum ist gerade für Menschen in Pension ein wichtiges Thema und ein zentrales Bedürfnis.

Wenn jemand wie in einem dem PVÖ bekannten konkreten Fall eine Pension von 945 Euro erhält, davon aber 631,60 Euro an Miete und Betriebskosten zu bezahlen hat, da die bisherige Wohnbauförderung von 201 Euro wegfällt, bleiben gerade einmal 323 Euro zum „Leben“.

„Dieser Mietaufwand muss daher durch eine ausreichende und eine über die Dauer der Rückzahlung der Wohnbauförderung hinausgehende Beihilfe abgestützt werden“, so Hannes Bauer, Präsident des PVÖ NÖ und Vizepräsident des Österreichischen Seniorenrates. Da es derzeit keine Einschleifregelung gibt, werden Mieterinnen und Mieter unangenehm überrascht, wenn plötzlich die Vorschreibung für die Miete im Postkasten liegt.

„Als PVÖ weisen wir schon seit einiger Zeit auf diesen unhaltbaren Zustand hin und regten eine entsprechende Änderung der Wohnbauförderung an um solche Härtefälle zu entschärfen und dadurch eine höhere soziale Sicherheit zu erreichen“, so Hannes Bauer abschließend.

Malerei Weidenauer Horn

W. Heiss Bauunternehmen

Tiefbau Burger

Erdbau Dürer

Architekt Haiden

Sand- und Schotterwerk Hintersteiner

Elektro Klamert Grainbrunn

Martin Stricker Fenster Design

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: zVg / dbn / Rainer Sturm - pixelio.de / M.E.  / pixelio.de / IG Lebenszyklus/Leo Hagen