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Sonderthema Juni / Juli 2021: Niederösterreichisches Wohnbaupaket für Neubauten und Sanierungen
GEDESAG
Sonderthema Juni / Juli 2021: Niederösterreichisches Wohnbaupaket für Neubauten und Sanierungen

LR Eichtinger: 11,5 Millionen Förderdarlehen für Neubau und 2,4 Millionen Euro für Sanierungen

Das Land Niederösterreich hat ein Impulspaket bewilligt. „Für die Schaffung neuer Eigenheime haben wir Darlehen in der Höhe von über 11,5 Millionen Euro bewilligt, für die Eigenheimsanierung Einmalzuschüsse in Höhe von über 2,4 Millionen Euro“, erklärt NÖ Wohnbau-Landesrat Martin Eichtinger und weiter: „Mit der blau-gelben Wohnbaustrategie haben wir ein klares Ziel gesetzt: Wohnen in Niederösterreich soll leistbar bleiben. Deswegen wollen wir einerseits die Landesbürgerinnen und Landesbürger individuell beim jeweiligen Bauvorhaben unterstützen. Andererseits kurbeln wir in Zeiten wie diesen auch die heimische Wirtschaft an und sichern dadurch tausende Arbeitsplätze.“

Bei der Eigenheimsanierung gibt es zwei Förderungsvarianten – Sanierung mit Energieausweis und Sanierung ohne Energieausweis. Bei der Sanierung mit Energieausweis wird primär mit einem 10-prozentigen Direktzuschuss unterstützt. Die Zuschusshöhe ergibt sich aus den förderbaren Sanierungskosten, ein Zuschuss muss nicht zurückbezahlt werden. „Mit der Förderung von Sanierungsmaßnahmen helfen wir, nicht nur langfristig die monatlichen Energiekosten zu senken, sondern unterstützen auch bei der Finanzierung beziehungsweise Rückzahlung des Darlehens“, so Eichtinger.

Die Eigenheimförderung ist ein Direktdarlehen des Landes Niederösterreich mit begünstigter Rückzahlung. Die Darlehenshöhe ergibt sich aus einem Punktesystem, das sich aus einer Basisförderung sowie Ergänzungen etwa im Bereich der Ökologie und Sicherheit zusammensetzt. Zusätzliche Erhöhungen der Darlehenssumme sind für Familien, beim Bau in Ortskernen und in Abwanderungsgemeinden möglich.

Informationen zu dem Angebot der Wohnbauförderung gibt es unter: www.noe-wohnbau.at und bei der NÖ Wohnbau-Hotline: 02742/22133, Mo – Do: 8 – 16 Uhr, Fr: 8 – 14 Uhr.

Atlas

BM Tech


Grundstückspreise

Speicherfähige Substrate am Dach und im Privatgarten

Der Klimawandel ist auch in unseren Breiten bereits im Bereich der privaten Eigenheime angekommen. Es treten vermehrt langandauernde Hitze- und Trockenperioden auf, die mit den ebenso häufigen und heftiger werdenden Unwettern und Starkregenereignissen zu enormen Schäden führen. Auch die Bodenversiegelung und Verringerung des Lebensraums für Pflanzen und Tiere (hier insbesondere für die Insektenwelt) sind immer wichtigere Themen. Von vielen Gemeinden wird bei Neubauten auch bereits eine Versickerung auf Eigengrund von Niederschlagswässern gefordert, um den bestehenden Kanal nicht zu überlasten.
Speicherfähige Substrate bieten auf Gründächern und auch in der Gartengestaltung Möglichkeiten den klimatischen Herausforderungen entgegenzuwirken.
Sowohl bei der Dachbegrünung, als auch im Garten müssen die eingesetzten Bodenmaterialien die Fähigkeit haben, die anfallenden Niederschläge sehr rasch aufzunehmen und im Idealfall auch gut zu speichern. "Unsere bestens bewährten Substrate erfüllen diese Anforderungen hervorragend. Das Niederschlagswasser steht den Pflanzenwurzeln über einen längeren Zeitraum zur Verfügung und der Gießaufwand, der mittlerweile auch einen merklichen Kostenfaktor darstellt, ist um ein Vielfaches geringer. Die gute Wasserversorgung und der lockere Boden sorgen für sehr gutes Pflanzenwachstum und sehr vitale Pflanzen." So die Spezialisten von Garten Rath.
Die Substrate werden auch auf Gründächern eingesetzt. Es ist bereits ab 8cm Schichtdicke eine Dachbegrünung und damit eine ökologische Dachalternative möglich – je größer die Schichtdicke, umso intensiver kann die Bepflanzung sein. Auch in diesem Anwendungsbereich können die Substrate ihre guten Eigenschaften ausspielen.
Garten Rath entwickelt und produziert die speicherfähigen Substrate im Unternehmen nicht nur selbst und regional, sondern übernimmt auch gerne die Planung und Durchführung des gesamten Dachbegrünungs- bzw. Gartengestaltungs-Projektes.

Sollten Sie Interesse an einer zukunftsorientierten und ökologischen Lösung für Ihre Gartengestaltung oder Ihre Dachbegrünung haben, freuen sich Garten Rath über eine Kontaktaufnahme.

Garten Rath

Pickem Sonnenschutz

Herbert Pree

Rudolf Weidenauer

Corona hat Wohnzufriedenheit nicht nur zum Negativen verändert

Wie die aktuelle Integral Trendstudie 2021 für ImmoScout24 zeigt, ist die Zufriedenheit der Österreicher:innen mit ihrer Wohnsituation so hoch wie nie. Einfluss darauf hatte auch die Corona-Pandemie, wie die Studie unter 1.000 Befragten zeigt.

Jede:r Siebte ist nach der Pandemie zufriedener

Für ein Viertel der Befragten (23 Prozent) hatte die Corona-Pandemie unmittelbare Auswirkungen auf die Wohnzufriedenheit. Doch vermehrtes Homeoffice und Homeschooling haben nicht nur zu mehr Unzufriedenheit geführt, sondern auch zu mehr Zufriedenheit. So ist jede:r Siebte nun zufriedener mit der Wohnsituation als noch vor der Krise. Besonders positiv auf das Wohnbefinden hat es sich bei Hausbewohnern, Eigentümern und Bewohner von Immobilien über 130 m2 (unter ihnen ist jede:r Fünfte zufriedener) ausgewirkt. Auch diejenigen, die über einen Garten (18 Prozent sind zufriedener) oder eine Terrasse (19 Prozent sind zufriedener) verfügen, sind ihrer Bleibe heute gewogener.

Wohnungsgröße, Lage und baulicher Qualität wirkten sich negativ aus

Jede:r Zehnte ist, was Wohnen betrifft, weniger zufrieden als noch vor der Pandemie. Für diese Personengruppe sind Gründe wie Wohnungsgröße (58 Prozent), Zimmeranzahl (53 Prozent) und das Wohnumfeld bzw. die Nachbarschaft (47 Prozent) die Haupttreiber der Unzufriedenheit. Aber auch die bauliche Qualität der Immobilie (46 Prozent) fehlendes Grün (45 Prozent), ein fehlendes Arbeitszimmer (43 Prozent), Lärmentwicklung und fehlende Freiflächen (je 42 Prozent) haben das ihre dazu beigetragen.

Die Unzufriedenheit wenig beeinflusst haben Aspekte, die potenziellen Mieter:innen oder Käufer:innen im Normalfall besonders wichtig sind. Darunter fallen die Nähe zum Arbeitsplatz, die Verkehrsanbindung und die Parkplatzsituation – Faktoren, die im Jahr der Pandemie für viele Österreicher:innen kaum eine Rolle gespielt haben.

„Im Jahr der Krise spielte Verkehrsanbindung kaum eine Rolle, die Prioritäten waren andere. Doch wir sehen darin nur eine kurzfristige Entwicklung. Denn Homeoffice und Homeschooling werden weniger, die Mobilität wird dadurch wieder wichtiger“, so Markus Dejmek, Österreich-Chef von ImmoScout24.

Trotz hoher Zufriedenheit: jede:r Zweite möchte Wohnsituation verbessern

Eines sei noch gesagt: Obwohl die Österreicher:innen mit ihrem Zuhause durchaus sehr zufrieden sind, ist die Verbesserung der eigenen Wohnsituation knapp der Hälfte der Befragten ein Anliegen. Corona als Treiber des Verbesserungswunsches geben 16 Prozent der Österreicher:innen an. Wobei nicht jede:r von ihnen gleich umziehen möchte, vielmehr denkt die Hälfte der Verbesserungswilligen an Umbau oder Renovierung.

Ille der Maler

 

BauGenMödling

GPA Systemhaus

W. Heiss GmbH

NGT

Immobilien

Neuer Immobilienpreisspiegel zeigt starke Nachfrage am österreichischen Wohnungsmarkt

„Der Immobilienmarkt hat sich in Österreich als sehr stabil erwiesen und war ein wesentlicher Träger der heimischen Wirtschaft. Durch ihren Einfluss auf unser tägliches Leben und vor allem auch im Hinblick auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat die Immobilienwirtschaft eine enorme Tragweite“, eröffnet Georg Edlauer, Obmann des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die Pressekonferenz zur Präsentation des 32. Immobilienspiegels. Investoren, die Sicherheit suchen, veranlagen in heimischen Immobilien - und das gilt für private ebenso wie für institutionelle Investoren. Von allen OECD-Staaten weist Österreich eine der geringsten Schwankungen bei Gewerbe- und Wohnimmobilienpreisen auf, wiewohl diese in den letzten Jahren massiv gestiegen sind.

Starke Nachfrage am Wohnungsmarkt

„Das Leben hat sich stark in die eigenen vier Wände verlagert, und Covid hat das Thema Wohnen neu und intensiv ins Bewusstsein gerückt“, so Edlauer. Die Menschen haben ihre Wohnsituation hinterfragt, was zu einer starken Nachfrage am Wohnungsmarkt führte. Die schon länger steigenden Eigentumspreise bei Immobilien haben sich durch Corona noch einmal dynamisiert, diese Entwicklung hat sich 2021 weiter fortgesetzt. „Wohnungen, Einfamilienhäuser und Grundstücke sind österreichweit deutlich gestiegen“, erklärt Michael Pisecky, Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Wien. „Die Nachfrage aus Wien hat sich zunehmend in das Umland verlagert. Diese Entwicklung hat 2015 begonnen, wurde 2019 stärker und hat durch den Shutdown noch einmal einen Schub bekommen“, ergänzt Pisecky. Neben dem Wiener Stadtrand betrifft das noch viel mehr Niederösterreich und das nördliche Burgenland. Auch in Graz und Linz und im jeweiligen Umland haben sich die Preise besonders dynamisch entwickelt.

Stärkster Anstieg in Innsbruck

„Die Preissteigerung betrifft das gesamte Bundesgebiet, wobei bestimmte Regionen stärker begünstigt waren, wie sich aus dem Preisspiegel mit Blick auf die einzelnen Bundesländer erkennen lässt“, so Gerald Gollenz, Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Steiermark. Baugrundstücke waren in allen Landeshauptstädten und den Bundesländern äußerst gefragt, wobei Innsbruck mit 10,63 Prozent den stärksten Preisanstieg verzeichnete. Mit mittlerweile 1012,15 Euro pro Quadratmeter hat die Tiroler Landeshauptstadt Salzburg überholt. Betrachtet man die Bundesländer, so liegt weiterhin Wien an der Spitze mit mittlerweile 728,46 Euro pro Quadratmeter nach einer Steigerung von 9,86 Prozent.

New Work beeinflusst Wohnungsmarkt

Home Office hat die Wohnwelt, aber auch die Bürowelt geprägt und zu einer Verschiebung des Marktes geführt. In den kommenden Jahren sind weitere Veränderungen zu erwarten. „Jeder hat ein Home, aber nicht jeder hat dort ein Office“, bringt Edlauer die Herausforderungen auf den Punkt. In Bezug auf Wohnen haben sich in diesem Zusammenhang zwei Trends gezeigt. Einerseits werden aktuell und in Zukunft größere Wohnungen gesucht, um einen Arbeitsraum oder zumindest eine Möglichkeit für einen eigenen Schreibtisch zu schaffen. Da der Arbeitsplatz nicht täglich angefahren werden muss, hat sich andererseits die Nachfrage nach Wohnimmobilien auch etwas abseits der üblichen Einzugsschneisen und öffentlichen Anbindungen verlagert.

Die Auswirkungen auf den Büromarkt lassen sich in diesem Zusammenhang noch nicht genau beurteilen. Zahlreiche Studien befassen sich mit dieser Entwicklung und kommen im Hinblick auf den künftigen Platzbedarf zu unterschiedlichen Schlüssen. Es zeigt sich aber, dass die Büromärkte – neben den Mieten für Geschäftslokale – durchwachsen sind. Von einem Plus von 6,84 Prozent in Klagenfurt bis zu einem Minus von 4,58 Prozent in Eisenstadt reicht hier die Bandbreite. „Sicherlich wird es hier vor allem sehr regionsabhängig sein, wie sich die einzelnen Märkte entwickeln“, sagt Gollenz. Ähnliches gilt für Geschäftslokale und Einzelhandelsflächen.

Bedeutung der Immobilienwirtschaft zugenommen

Die Coronakrise hat die Bedeutung der Immobilienwirtschaft noch stärker ins Bewusstsein gerückt. „Seit März 2020 hat sich gezeigt, dass die Immobilienwirtschaft als systemrelevant einzustufen ist“, meint Pisecky. Maklerunternehmen, Hausverwaltungen und Projektentwickler haben sich als Fels in der Brandung erwiesen und trotz widriger Umstände zuverlässige Arbeit geliefert. Da der Wohnungsmarkt derzeit eine enorme Dynamik hat, ist es wichtig, die richtigen Experten an seiner Seite zu haben.

Dazu gehören auch die österreichischen Hausverwalter, die in dieser herausfordernden Zeit mit allen Kräften dafür gesorgt haben, dass Reinigung, Reparaturen, die Instandhaltung und die Verwaltung des Hauses weiterhin bestens funktionieren. „Die Hausverwaltungen haben mit Know-how und Einsatz der Mitarbeiter für ansprechende Wohnverhältnisse für alle Bewohner gesorgt“, so Edlauer.

Besonders schwierig waren die Bedingungen haben in den vergangenen 16 Monaten auch für die Bauträger. „Österreichs Bauträger arbeiten trotz aller widrigen Umstände hochprofessionell. Sollte es zu Verzögerungen kommen, so sind diese der gegenwärtigen Situation geschuldet“, betont Gollenz. Durch das Bauträgervertragsgesetz (BTVG) sind aber die Konsumenten bestens abgesichert - sowohl in rechtlichen als auch in technischen Belangen. „Die Menschen können darauf vertrauen, dass sie bei der Übergabe eines Wohnprojektes – auch wenn es sich in dem einen oder anderen Fall verzögern sollte – einen hochwertigen und qualitativen Wohnraum bekommen“, sagt Gollenz abschließend.

Der Immobilienpreisspiegel 2021

Der Immobilienpreisspiegel reflektiert nicht die erzielbaren Preise bezogen auf das Einzelobjekt, sondern - basierend auf einer Mitgliederbefragung - den statistisch errechneten Durchschnittspreis der im Jahr 2020 erzielten Immobilienpreise und enthält die Auswertungen verschiedener Liegenschaftsarten für alle politischen Bezirke. Der Immobilienpreisspiegel 2021 bildet daher auch keine aktuellen Immobilienpreise (Angebotspreise) oder eine aktuelle Preisentwicklung 2021 ab, sondern im Rückblick die Entwicklung des Jahres 2020. Der Immobilienpreisspiegel 2021 ist beim Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder, Wiedner Hauptstraße 57/2/2/5, 1040 Wien, erhältlich. Bestellungen per E-Mail an bestellung-immo@wko.at oder telefonisch unter 05 90 900-5522.

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Ulm Haustechnik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: zVg / dbn