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Sonderthema Jänner / Februar 2021: Erhöhte Fördersätze für die Sanierung von Wohnraum in Salzburg
Sonderthema Jänner / Februar 2021: Erhöhte Fördersätze für die Sanierung von Wohnraum in Salzburg

Seit August des Vorjahres gelten erhöhte Fördersätze für die Sanierung von Wohnraum. „Die Sanierungsoffensive bringt deutliche Impulse zur Verbesserung von bestehendem Wohnraum. Ab August werden die Förderungen teilweise verdoppelt, beispielsweise bei der Dämmung, dem Fenstertausch und weiteren Maßnahmen im Eigenheim. Im mehrgeschoßigen Wohnbau werden jetzt auch der Lifteinbau und Balkonzubauten mit einer Förderung unterstützt“, erläutert Landesrätin Andrea Klambauer die Sanierungsoffensive. Diese beinhaltet eine Erhöhung der Fördersätze in der Sanierung, vom Einfamilien- bis zum Mehrfamilienhaus, einen neuen Förderrechner zur besseren Planbarkeit und Vorausberechnung sowie die Unterstützung neuer Wohnformen.

„Damit kann die hohe Lebensqualität im bestehenden Salzburger Wohnungsbestand für die nächsten Jahrzehnte attraktiv gehalten werden. Alle Maßnahmen sind entweder ein wesentlicher Schritt hin zum Klimaschutz oder dienen dem altersgerechten Wohnen. Außerdem sind Sanierungen arbeitsintensiv und damit sichert jede der durchgeführten Maßnahmen Arbeitsplätze und kurbelt die Wirtschaft an. Die gute Auslastung der Baubranche ist gerade während der Coronazeit wichtig und sehr erfreulich“, sagt Wohnbaulandesrätin Andrea Klambauer.

Es werden unterschiedliche Sanierungen gefördert, von thermischer Sanierung wie Fenster- und Türentausch bis hin zur Dachsanierung, Sanierung der Fassaden, aber auch dem nachträglichen Lifteinbau sowie Balkonanbau. So bleiben Wohnungen bewohnt und Leerstand wird vermieden.  

Förderung vorab berechnen

Zusätzlich zur den höheren Fördersätzen können Interessierte jetzt mit einem Förderrechner diese vorab berechnen. Dies bietet auch Wohnungseigentumsgemeinschaften eine bessere Planbarkeit der gemeinsamen Sanierung.

Mehr Wohnraum

Auch Bauherrenmodelle, die mit umfassender Sanierung Bestandsbauten für Mietwohnungen oder geförderte Eigentumswohnungen aktivieren, werden künftig ermöglicht. „Mit unserer Sanierungsoffensive setzen wir notwendige Schritte, um den Bestand zu sichern, die heimische Wirtschaft zu beleben und gleichzeitig mehr attraktiven und leistbaren Wohnraum in Salzburg zu schaffen“, ist Landesrätin Klambauer überzeugt.

Gemeinsames Wohnen wird gefördert

Mit dem neuen Gesetz wird das System auch auf neue Formen ausgedehnt. „Künftig werden wir auch diese wie Baugruppen-Wohnhäuser fördern. Damit wird eine Initiative, gemeinsamen Wohnraum zu schaffen und gemeinsame Bereiche zu nutzen, unterstützt.

Hera Beschichtung

Hochwimmer Bau GmbH

Salzburger Malerbetrieb

Schmidlechner Bau

Paul Brunauer Spengler Dachdecker

Keim Bauservice

Sommerauer Tischlerei

  BM Malerei Beqir Mustafa DDO bau

Malerei Glanzer

Mieten oder kaufen Österreich

Kauf-Miet-Indikator: Deutschland und Österreich im Vergleich

Wo lohnt es sich zu kaufen, wo ist es besser, zu mieten? – Das ist die Frage, vor der so mancher Immobiliensuchende steht. Für mehr als drei Viertel der Österreicher und Deutschen ist der Besitz einer Immobilie sehr wichtig. Aber lohnt sich der Immobilienkauf in Österreich eher als in Deutschland? Der aktuelle Kauf-Miet-Indikator von ImmoScout24 bestätigt das: In deutschen Städten wie Berlin, Hamburg und München kann man eine Wohnung mehr als 35 Jahre mieten, bis sich der Kauf auszahlt. Kitzbühel steht jedoch absolut an der Spitze – hier könnte man eine Wohnung knapp 39 Jahre mieten, bevor sich der Kauf lohnt. Die gute Nachricht: Wien ist käuferfreundlicher als Berlin.

Bei der Suche nach einer neuen Immobilie stellt sich für viele die Frage: Soll ich mieten oder kaufen? Laut einer aktuellen Bevölkerungsumfrage für ImmoScout24 in Deutschland und Österreich haben lediglich fünf Prozent noch nie über einen Immobilienkauf nachgedacht. Für beeindruckende 75 Prozent der Österreicher und 72 Prozent der Deutschen ist es sehr wichtig eine Immobilie zu besitzen.

Doch auch wenn die Entscheidung „Mieten oder kaufen“ eine hohe emotionale Komponente beinhaltet, steht dahinter vor allem eine wirtschaftliche Entscheidung. Angesichts jahrzehntelanger Mietkosten und der historisch niedrigen Finanzierungszinsen kann sich der Kauf einer Immobilie lohnen. Der Kauf einer Immobilie dient dem Vermögensaufbau und gilt als eine der besten langfristigen Wertanlagen. Mit dem Kauf-Miet-Indikator gibt ImmoScout24 eine Entscheidungshilfe auf Basis aktueller Daten. ImmoScout24 hat für ausgewählte Städte errechnet, wie viele Jahre man eine durchschnittliche Wohnung mieten könnte, um den Kaufpreis zu erreichen.*

Die teuersten Pflaster: Kitzbühel vor Berlin und Hamburg

Den höchsten Kauf-Miet-Indikator weist im länderübergreifenden Ranking das kleine, aber feine Alpenstädtchen Kitzbühel aus. Dort könnte man im Schnitt eine Wohnung 38,8 Jahre mieten, bevor der entsprechende Kaufpreis für eine Wohnung oder ein Haus bezahlt wäre. Zwei Jahre weniger benötigt man in den deutschen Städten Berlin und Hamburg. Hier liegt der Kauf-Miet-Indikator aktuell bei 36,8 Jahren. Im Städtevergleich folgen die Metropolen München (35,3 Jahre) und Düsseldorf (34,6 Jahre). Überraschend: Hallein im Salzburger Speckgürtel landet mit 34,6 Jahren knapp dahinter. Augsburg und Regensburg mit jeweils 33,4 Jahren und München mit 33,0 Jahren befinden sich ebenfalls im oberen Drittel. In Österreich kann man neben Salzburg und Bregenz (beide 31,2 Jahre) auch in Linz (31,3 Jahre) mehr als drei Jahrzehnte zur Miete wohnen, bevor sich der Kaufpreis amortisiert hat.

Wo sich der Kauf noch lohnt

Wer eine Immobilie lieber kaufen als mieten will, ist in Österreich besser als in Deutschland aufgehoben. In der Kleinstadt Kapfenberg (22,3 Jahre) und der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten (23,7 Jahre) weist der Kauf-Miet-Indikator noch ein sehr gutes Verhältnis auf. Die steirische Hauptstadt Graz ist mit einem Faktor von 25 Jahren ebenso wie das idyllische Steyr in Oberösterreich (26,7 Jahre) für Kaufwillige eine attraktive Option. In Deutschland punkten Passau (27,2 Jahre), Würzburg (28,0 Jahre) und Heidelberg (28,6 Jahre) mit einem vergleichsweise günstigen Kauf-Miet-Indikator. Bei den deutschen Metropolen bietet sich Kaufen insbesondere in Stuttgart an: In der baden-württembergischen Landeshauptstadt dauert es im Schnitt 28,7 Jahre bis man über die Mietkosten den Kaufpreis aufgeholt hat. Auch Nürnberg liegt mit 28,8 Jahren unter der 30er-Grenze.

„Bei der Frage, ab wann sich kaufen mehr als mieten lohnt, spielt der Immobilienpreis eine Schlüsselrolle. Trotz der gestiegenen Kaufpreise kann sich der Immobilienerwerb lohnen, vor allem zum Vermögensaufbau und zur Altersvorsorge. Käufer sollten dabei genau hinschauen, ob das Verhältnis zwischen Mietkosten und Kaufpreisen stimmt. Passt die Wunschimmobilie über einen längeren Zeitraum zur individuellen Lebensplanung und lässt sie sich auch in 30 Jahren noch gut finanzieren und bewirtschaften, kann man den Traum vom Eigenheim wahr werden lassen“, erklärt Markus Dejmek, Österreich-Geschäftsführer von ImmoScout24.

Betrachtet man die beiden Bundeshauptstädte, so lohnt sich der Immobilienkauf in Wien (30,5 Jahre) sechs Jahre eher als in Berlin (36,8 Jahre). Auch ob linke oder rechte Flussseite kann einen Unterschied machen: So hat man in der am Rhein liegenden Karnevalshochburg Köln (29,6 Jahre) fünf Jahre Vorsprung im Vergleich zum Lokal-Rivalen Düsseldorf (34,9 Jahre).

Markus Dejmek erklärt: „Durch die Pandemie hat das eigene Zuhause für viele weiter an Bedeutung gewonnen. Die hohe Nachfrage stößt auf ein begrenztes Angebot. Das spiegelt sich in den hohen und zum Großteil steigenden Kaufpreisen wider. Wer den Kauf einer Immobilie in Betracht zieht, sollte deshalb lieber früher als später zuschlagen. Denn eine Immobilie kann nicht nur ein schönes Zuhause, sondern auch ein sicheres Investment sein. Über viele Jahrzehnte beweist sich Betongold bereits als krisenfeste Wertanlage.“

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Fotos: dbn / Quelle: Landesregierung Salzburg