Kaffee: Das Lieblingsgetränk vieler Österreicher - Mythen und Fakten
Kaffee ist nach Wasser - und vor Bier - das beliebteste Getränk der Österreicher. Rohkaffee ist nach Erdöl das wichtigste Handelsgut der Welt. Viele Mythen ranken sich um die braune Bohne.
Kaffee wirkt entgegen der landläufigen Meinung nicht entwässernd. Koffeinhaltige Getränke können daher durchaus in die tägliche Flüssigkeitsbilanz einbezogen werden. Wer Kaffee trinkt, scheidet neuesten Studien zufolge bis zu 84 Prozent der aufgenommenen Flüssigkeit innerhalb eines Tages wieder über den Urin aus. Wer reines Wasser trinkt, scheidet bis zu 81% aus - also kaum ein Unterschied zum Kaffee.
Großangelegte Studien haben gezeigt, dass Koffeingenuss weder das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten, noch den Cholesterinspiegel erhöht und auch keine Herzrhythmusstörungen verursacht. Ein geringer, vorübergehender Anstieg des Blutdrucks nach Koffeingenuss wurde bei einzelnen, koffeinempfindlichen Testpersonen beobachtet. Jedoch ist dieser Anstieg vergleichbar dem, der durch normale körperliche Aktivitäten hervorgerufen wird, wie etwa Treppensteigen. Trotzdem sollten Menschen mit Bluthochdruck ihren Arzt um Rat fragen, bevor sie Koffein zu sich nehmen.
Immer wieder ist zu hören, dass Kaffee Krebs auslösen kann. Abgesehen von der Tatsache, dass dies in keiner Studie auch nur annähernd nachgewiesen werden konnte, scheint eher das Gegenteil der Fall zu sein. Kaffee enthält wie einige Obst- und Gemüsesorten einen besonders hohen Anteil an Antioxidantien. Diese können einen wichtigen Beitrag zur Abwehr freier Radikale und somit zum Schutz des Immunsystems leisten.
Der wohl weitverbreitetste Mythos ist, dass Filterkaffee "gesünder" und weniger "stark" sei, als Espresso. Auch hier ist das genaue Gegenteil der Fall. Espresso schmeckt meist stärker als Filterkaffee, enthält aber weniger Koffein als Filterkaffee, derselben Sorte. Da das Wasser viel länger über den Kaffee in einer Filtermaschine läuft und diesen "aufweicht", werden auch viel mehr Inhaltsstoffe gelöst - leider auch die weniger guten Inhaltsstoffe, wie z.B. die Gerbsäure. In einer Espressomaschine wird das Wasser in kurzer Zeit, mit hohem Druck durch das Kaffeemehl gepresst. Das führt dazu, dass hauptsächlich nur die Geschmacksstoffe gelöst werden. Espresso schmeckt also stärker, ist es aber nicht. Da ein richtig zubereiteter Espresso weniger Säuren enthält, darf dieser auch aus "gesünder" bezeichnet werden.
LEIHRADL – nextbike: Zwischenbilanz
Das neue niederösterreichische Fahrradverleihsystem LEIHRADL – nextbike hat die erste Ausbauphase abgeschlossen. An insgesamt 163 Verleihstationen in 68 Gemeinden stehen derzeit LEIHRADLn zum Ausborgen bereit. Die Verleihzahlen steigen kontinuierlich und in der Saison 2011 soll das Verleihnetz weiter ausgebaut werden.
LEIHRADL - nextbikes sind robuste 3-Gang Räder, die durch eine auffällige Werbefläche in der Mitte des Rahmens sofort ins Auge stechen. Vielleicht haben Sie in den vergangenen Monaten schon eines entdeckt? Seit April werden in ganz Niederösterreich an Bahnhöfen, Haltestellen und gut frequentierten Plätzen Verleihstationen mit Leihrädern aufgestellt. Im Sommer wurde die erste Ausbauphase abgeschlossen.
Das Radverleihsystem wurde 2010 in der Wachau, in Tulln, im Triestingtal, in Perchtoldsdorf, in St. Pölten, in der Thermenregion und in den Regionen Römerland Carnuntum, Wieselburg und Wiener Neustadt gestartet. Im Bezirk Mödling gibt es die LEIHRADL bereits seit 2009 (Pilotphase). Zu Mitte der Saison zeigt sich, dass das Angebot der Leihräder in diesen Regionen unterschiedlich gut angenommen wird. Spitzenreiter ist der Bezirk Mödling mit 2230 Ausleihen. Der auf Bestreben der Region eingeführte Sondertarif „erste halbe Stunde gratis“ macht den Radverleih hier besonders attraktiv. An zweiter Stelle – dicht hinter Mödling – liegt die Urlaubsdestination Wachau mit 1850 LEIHRADL-Fahrten. Hier wird das LEIHRADL vorzugsweise für Ausflugsfahrten genützt. Im Mittelfeld bewegen sich die Städte Tulln, St. Pölten und Baden mit 200 nextbike-Einsätzen, wo die NutzerInnenzahlen mit wachsendem Bekanntheitsgrad steigen.
Wer sich einmal unter www.leihradl.at registriert hat, kann sich in ganz Niederöstereich ein LEIHRADL ausborgen und es bei einer beliebigen anderen Verleihstation retournieren.
Selbst außerhalb der niederösterreichischen Grenzen im Burgenland, in Vorarlberg, in der Schweiz und in unzähligen deutschen Städten gilt die einmalige Anmeldung für die Ausleihe/ Rückgabe eines der nextbikes.
Für die Benutzung der Räder ist eine einmalige Registrierung unter Angabe der Bankverbindung oder mit Kreditkarte erforderlich. Danach genügt jeweils ein kurzer Anruf bei der Hotline 02742/ 229901. Nach Eingabe der Nummer des gewünschten Rades wird der Code fürs Zahlenschloss durchgegeben und die Fahrt kann losgehen. Der Verleihtarif beträgt normalerweise €1/ Stunde bzw. €5/ Tag. In Wiener Neustadt und Mödling ist die erste halbe Stunde gratis.
ÖAMTC: Klare gesetzliche und technische Rahmenbedingungen für E-Mobilität definieren
Klare gesetzliche und technische Rahmenbedingungen für E-Mobilität definieren Ab heute, 1. September, stellt das Lebensministerium 500.000 Euro an Fördermitteln für neue E-Ladestationen zur Verfügung. Damit soll noch dieses Jahr der Anreiz für 1.000 neue Ladestationen geschaffen werden. "Der ÖAMTC begrüßt jede Maßnahme, die eine leistbare, individuelle Mobilität in Einklang mit Umweltschutz bringt", stellt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung, Mario Rohracher, klar. "Bevor breit gefördert wird, muss man aber berücksichtigen, dass gerade bei der Elektromobilität noch viel Grundlegendes nicht geklärt ist." An erster Stelle der ÖAMTC-Forderungsliste: Klare Rahmenbedingungen, sowohl gesetzliche, als auch technische.
Derzeit gibt es zwei Arten, leere Akkus zu laden:
* Zum einen über normale Haushalts-Steckdosen (herkömmliche 230 Volt-Technologie). Der Vorteil: Das können Privatpersonen mit entsprechenden Anschlüssen in Garagen nutzen und auch Firmen jederzeit ihren Mitarbeitern und Kunden anbieten. Der Nachteil: Der Ladevorgang dauert mindestens acht Stunden. "Es braucht also viel Zeit und Platz", fasst Rohracher zusammen.
* Zum anderen gibt es die Möglichkeit von Schnell-Ladestationen (Starkstrom). "Wenn E-Mobilität massentauglich werden soll, ist das zumeist die einzig wirklich sinnvolle, weil leistungsfähige Ladeinfrastruktur", sagt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung. "Genau dafür fehlen aber definierte Standards." Ungeklärt ist laut Club vor allem: Wie sieht ein einheitliches Steckerformat aus? Aber auch wirtschaftliche Fragen stellen sich: Wer darf Strom verkaufen? Wer legt die Tarife fest? Wie schaut die Preisauszeichnung aus? Wie läuft der Bezahlvorgang?
Der Club appelliert deshalb an die Politik, ein einheitliches System zu definieren und auf dieser Basis Förderungen zu vergeben. "Nur so ist gewährleistet, dass man in Zukunft mit jedem Elektrofahrzeug auch an jeder Elektrotankstelle zu fairen Preisen tanken und einheitlich bezahlen kann", sagt Rohracher abschließend.
90 Jahre Stadt Neunkirchen Festwein vorgestellt
Bürgermeister KommR Herbert Osterbauer und Franz Fischer mit dem Festwein "Neunkirchen 90 Jahre Stadt" Bildautor: Weinbau Fischer Am Samstag dem 11. September 2010 feiert die Stadt Neunkirchen mit einem großen Festakt und einem bunten Rahmenprogramm das Jubiläum der Stadterhebung vor 90 Jahren.
Der Neunkirchner Winzer Franz Fischer hat aus diesem Anlass eine Sonderabfüllung mit Spezialetiketten als Festwein " Neunkirchen 90 Jahre Stadt" vorgenommen. Es handelt sich um einen Blauen Zweigelt des Jahrganges 2008 aus seinen Rieden im Burgenland.
Am 31. August 2010 stellte er den Festwein Bürgermeister KommR Herbert Osterbauer in seinen Amtsräumen vor.
Der Festwein ist bei Weinbau Franz Fischer Peischingerstraße 48, Tel. Nr. 02635/64148 und während des Jubiläums am Hauptplatz erhältlich.
St. Pölten: Zubau fürs Gym in der Josefstraße
Die Erweiterung des Gymnasiums in der Josefstraße konnte deutlich vorgezogen werden. Gemeinsam mit der Aktion kritischer SchülerInnen (AKS) St. Pölten sammelte der Schulsprecher des Gymnasiums in der Josefstraße, Elias Winter, über 500 Unterschriften für einen Zubau seiner Schule. Mit der Unterstützung von Bürgermeister Mag. Matthias Stadler wurde dieses Anliegen an die Bundesministerin Claudia Schmid herangetragen. Nun ist es fix: „Wir haben uns durchgesetzt und für einen Zubau des Gyms von höchster Stelle eine Zusage erhalten!“, freut sich Elias Winter über die Früchte seines Engagements.
„Ich freue mich sehr über den Erfolg dieser Initiative. Gemeinsam mit der SchülerInnenvertretung haben wir erreicht, dass die lang überfällige Sanierung und Erweiterung des Gymnasiums Josefstraße vorgezogen werden konnte“, so Bürgermeister Stadler.
„Seit ich vor 7 Jahren in dieser Schule begann, wird von einem Zubau gesprochen. Deshalb war es mir wichtig, selbst die Initiative zu ergreifen. Ich bedanke mich bei den vielen UnterstützerInnen für ihr Durchhaltevermögen. Allen voran möchte ich Bürgermeister Stadler ein großes Lob aussprechen, der diesen Erfolg erst möglich machte“, so Winter weiter, der selbst seit zwei Jahren in der AKS aktiv ist. Auch Dorothee Dober und Peter Schicho, die an der Spitze der AKS St.Pölten stehen, zeigten sich hoch erfreut: „Wir blicken mit Stolz auf die Leistungen des vergangenen Schuljahres zurück. Gemeinsam haben wir gezeigt, wie wichtig und erfolgreich die Arbeit der SchülerInnenvertretung sein kann.“
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Tiroler Tageszeitung Frank Tschoner: "Tirol wurde zum Volk von Zockern"
Der Fremdwährungskredit ist keine Finanzierung für die breite Masse. Die Folgen des Booms bei Fremdwährungskrediten sind unabsehbar. Banken sind gefordert.
Wir waren Europameister: Jeder zweite in der Eurozone vergebene Fremdwährungskredit ging an einen Österreicher. Dabei mischten die Tiroler Kreditnehmer ganz vorne mit.
Die Österreicher profitierten von dem billigen Geld, das mittels dieser Kredite aufgenommen wurde. Dadurch wurden sie - sehenden oder nicht sehenden Auges - indirekt zu Zockern auf den internationalen Finanzmärkten.
Das bekamen und bekommen sie noch immer zu spüren. Zum Teil bangen sie derzeit um die Immobilien, die sie mit ihren Fremdwährungskrediten erworben haben. Als die Finanzkrise über die Welt hereinbrach, machte sie den Traum vom leicht finanzierten Eigenheim mittels Fremdwährungskredit zunichte.
Viele Tilgungsträger, die untrennbar zu endfälligen Franken- oder Yenkrediten dazugehören, brachen ein. Zum Teil wurde für die Rückzahlung des Darlehens mit hochriskanten Immobilien-Aktien spekuliert. Die Kurse sackten ab, es taten sich Deckungslücken auf. Inzwischen haben sich die Börsen zwar wieder etwas beruhigt, doch beunruhigend sind der starke Franken und Yen gegenüber dem Euro. Im schlechtesten Fall ist derzeit die aushaftende Kreditsumme um ein Viertel bei Frankenkrediten höher. Wie es an der Währungsfront weitergeht, kann niemand mit Gewissheit sagen.
Doch eines ist jetzt klar. Der Fremdwährungskredit ist keine Finanzierung für die breite Masse. Die Finanzmarktaufsicht hat die Notbremse gezogen und hat dringend empfohlen, dass Fremdwährungskredite kein standardisiertes Massenprodukt mehr sein dürfen. Doch was bleibt, sind Tausende Tiroler Häuslbauer, die sorgenvoll auf ihren Fremdwährungskrediten sitzen. Sie stellen die wahre Herausforderung für die heimischen Banken nach der Finanzkrise dar.
Bilanz über 1 Jahr Verkehrscoaching: Alkoholunfälle gehen zurück
Seit 1.9.2009 müssen Lenker, die zum ersten Mal mit Promillewerten zwischen 0,8 bis 1,19 am Steuer erwischt werden, ein Verkehrscoaching absolvieren. Betrachtet man die Unfallzahlen so zeigt sich, dass das von Verkehrsministerin Doris Bures gesetzte Maßnahmenpaket bereits Wirkung zeigt: In den Monaten Jänner bis Mai 2010 passierten in Österreich 737 Alkoholunfälle, bei denen 991 Menschen verletzt und zehn getötet wurden. Im Vergleichszeitraum 2009 waren es hingegen noch 835 Unfälle, bei denen Alkohol am Steuer eine Rolle spielte. „Die Zahl der Alkoholunfälle ist im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum selben Zeitraum 2009 um zwölf Prozent zurückgegangen. Das ist der stärkste Rückgang bei Alkoholunfällen in den vergangenen Jahren. Die Unfallzahlen belegen klar: Das Verkehrscoaching und die flankierenden Maßnahmen wie höhere Geldstrafen, mehr Kontrollmöglichkeiten durch Alkoholvortestgeräte sowie bewusstseinsbildende Maßnahmen haben sich bewährt“, sagt Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV). Bei den bei Alkoholunfällen Verletzten konnte im Zeitraum Jänner bis Mai 2010 im Vergleich zum selben Zeitraum 2009 sogar ein Rückgang um 15 Prozent verzeichnet werden.
Ein ähnlich starker Rückgang bei Alkoholunfällen konnte zuletzt nur im Jahr 2006 verzeichnet werden: Im Zeitraum Jänner bis Mai 2006 passierten um 14 Prozent weniger Alkoholunfälle als im selben Zeitraum 2005. Die Maßnahmen, die hier als ausschlaggebend angesehen werden können, waren die Einführung des Vormerksystems im Juli 2005 sowie die Ausstattung der Exekutive mit Alkoholvortestgeräten im selben Jahr.
Neue Förderung für Fahrzeuge mit Alternativantrieben in Niederösterreich
PERNKOPF: Wir setzen auf moderne und saubere Mobilität
In keinem Bereich werden die Klimaziele in Österreich soweit verfehlt wie im Verkehrssektor. Der VCÖ meldet ein Plus bei den Treibhausgasemissionen um mehr als 60 % seit 1990. Auch in Niederösterreich ist der Verkehrssektor für rund ein Viertel aller Treibhausgasemissionen verantwortlich. Mit der Etablierung umweltfreundlicher Antriebskonzepte wird seitens des Landes gegengesteuert.
Aktuell hat Energielandesrat Dr. Stephan Pernkopf eine neue Förderung für Fahrzeuge mit Alternativantriebe vorgestellt. Rückwirkend mit Jahresbeginn 2010 können Privatpersonen für den Ankauf von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben (bzw. deren Umrüstung) einen Zuschuss von 700 Euro erhalten. Die Förderung gilt für Erdgas-, Pflanzenöl-, Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Für die Nutzung von Bioethanol als Treibstoff wird eine Treibstoffförderung in Höhe von 50 % und maximal 700 Euro vergeben.
Erstmals können auch Fahrschulen und Taxiunternehmen im Rahmen dieser Aktion eine Förderung erhalten: 2.000 Euro für Autos mit Erdgas-, Pflanzenöl-, Hybrid- und Elektroantrieb sowie 50 % (und maximal 2.000 Euro) als Treibstoffförderung bei Bioethanol-Fahrzeugen.
In einer weiteren Initiative von Landesrat Pernkopf wurden heuer bereits mehr als 3.300 Elektro-Fahrräder und 100 Elektro-Scooter gefördert. „Wir wollen verstärkt auf Alternativ-Antriebe und Alternativ-Kraftstoffe aufmerksam machen und Bewusstsein schaffen: Es gibt Alternativen zu Diesel und Benzin, die gleichen Komfort bieten, teilweise günstiger im Betrieb sind und obendrein positive Umweltauswirkungen zeigen.“ Mit der Förderung für Fahrschulen soll verstärkt die Jugend mit dem Thema erreicht werden. Taxis wiederum stellen gute Werbeträger für neue Antriebskonzepte dar.
Damit der Umweltaspekt auch tatsächlich Berücksichtigung findet, gibt es beim Verbrauch der Fahrzeuge in der Förderung eine entsprechende Einschränkung: Förderungswürdig sind nur jene Fahrzeuge die eine maximale CO2-Emission von 160 g/km aufweisen. Hybridantriebe dürfen max. 120 g/km emittieren.
Alternatives Tanken ist in NÖ kein Problem mehr. Es gibt bereits ein flächendeckendes Tankstellennetz für Erdgas bzw. Biogas mit rund 35 Tankstellen sowie für Bioethanol mit ca. 15 Tankstellen. Elektroautos können ohnehin bei jeder Steckdose getankt werden. Offiziell sind in NÖ mehr als 1.000 Elektrotankstellen registriert.
Berlakovich: Die größte Photovoltaik-Förderaktion Österreichs
"Wir haben für heuer die Fördersumme fast verdoppelt", erklärte Umweltminister Niki Berlakovich zum Start der PV-Aktion des Klima- und Energiefonds im Juni dieses Jahres, denn "der Ausbau der Photovoltaik ist die zukunftsweisende Technologie zur klimafreundlichen Produktion von Strom. Die Förderaktion leistet einerseits einen wichtigen Beitrag zur Erreichung des Zieles von 34% Anteil erneuerbare Energie in Österreich, bringt das Land auch einen großen Schritt weiter in Richtung Energieautarkie und schafft green jobs.", so der Umweltminister.
Zielgruppe der "Förderaktion Photovoltaik 2010" sind ausschließlich private Haushalte, die eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung bis zu fünf Kilowatt-Peak installieren wollen. "So viel Geld stand für die Förderung der PV in Österreich noch nie zur Verfügung", betont Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds und präzisiert: "Mit diesen 35 Millionen Euro können dreimal so viele Anlagen wie 2009 gefördert werden. Das sind in Summe mindestens 5.500 Anlagen." Auch Österreichs Wirtschaft profitiert von der PV-Aktion mit rund 110 Millionen Euro an zusätzlichen Umsätzen.
Wer sich für eine gebäudeintegrierte Photovoltaikanlage entscheidet, kann außerdem mit höheren Fördersätzen als für eine klassische Aufdach-Anlage rechnen. Diese innovative Technologie übernimmt eine direkte Gebäudefunktion, zum Beispiel als Fassade, Dach, Balkonverkleidung oder sogar Sonnenschutz. "Die Spezialisierung österreichischer Unternehmen auf gebäudeintegrierte Photovoltaik gilt als die Zukunftshoffnung auf dem internationalen Markt. Dieser neue Baustoff ermöglicht völlig neue architektonische Lösungen und kann so ein Symbol für den Aufbruch in das Solarzeitalter werden", ist Höbarth überzeugt.
Die Förderaktion 2010 schließt direkt an die Förderung des Vorjahres an. 2009 konnten mit einem Fördervolumen von rund 20 Millionen Euro insgesamt über 1.800 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,400 kW errichtet werden.
Der Klima- und Energiefonds hat, um der zu erwartenden großen Nachfrage gerecht zu werden, das Einreichverfahren optimiert und die technischen Systeme erweitert. Das Einreichverfahren ist nun zweistufig gestaltet. Die Einreichtage sind nach Bundesländern gestaffelt. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online und nach dem "first-come - first-served" Prinzip. Das heißt, die Förderungen werden nach dem Einlangen der Ansuchen pro Bundesland gereiht und vergeben.
Voraussetzung für eine gültige Einreichung ist ein verbindliches Angebot.
Sozialminister Hundsdorfer ist Pate von Elefantenjungen Tuluba
BM Hundstorfer und Dir. Schratter "Elefanten sind tolle Tiere. Ich bin sehr glücklich, dass ich die Patenschaft für eines dieser herausragenden Tiere übernehmen darf", sagte Sozialminister Rudolf Hundstorfer am Donnerstag anlässlich der Übernahme einer Patenschaft für das Elefantenjunge Tuluba im Tiergarten Schönbrunn. Es sei ihm sehr wichtig auf diesem Weg symbolisch den Tiergarten Schönbrunn - einer der schönsten in Europa - zu unterstützen. "Ein Zoo braucht natürlich auch Publikumsmagnete. Da sind neugeborene Tiere wie Tuluba besonders wichtig", so der Sozialminister.
Er werde die einzelnen Lebensphase des Elefantenjungen natürlich genau beobachten und ihn im Tiergarten Schönbrunn öfter besuchen, versicherte Hundstorfer. Zur Patenschaft sei er dadurch gekommen, dass er von der Direktorin des Tiergartens, Dagmar Schratter, gefragt wurde, ob er nicht eine Patenschaft übernehmen wolle. Als sich dann schließlich Tuluba ankündigte, sei dieses Angebot schlagend geworden und er habe mit Freude zugesagt, erzählte Hundstorfer, der zu diesem Anlass auch eine Krawatte mit vielen kleinen Elefanten trug.
Angesprochen darauf, ob es zwischen Politikern und Elefanten Ähnlichkeiten gebe, meinte der Minister: Elefanten haben eine dicke Haut, das sei auch für Politiker ein Vorteil, außerdem seien Elefanten ausdauernd und haben ein langes Leben. Zwei Eigenschaften, die auch Politikern durchaus gut anstehen. Im Anschluss an die Zeremonie besichtigte Hundstorfer noch unter Führung von Dagmar Schratter den Tiergarten.
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A 4 - Ausbau der Flughafenausfahrt Anschlussstelle Flughafen-Wien Schwechat abgeschlossen
Mag. Rainer Kienreich (Mitte links) und Herr Dr. Klaus Schierhackl (Mitte rechts) mit Mitarbeitern der ASFINAG Ab morgen Donnerstag, den 2. September 2010, stehen den Verkehrsteilnehmern bei der A 4 Ausfahrt Flughafen - aus Wien kommend - zwei Fahrspuren zur Verfügung. Dr. Klaus Schierhackl, ASFINAG Vorstand: "Mit dem zweispurigen Ausbau der Flughafenrampe tragen wir dem Mehr an Verkehr in den kommenden Jahren und damit vor allem der Verkehrssicherheit Rechnung. Gerade die A 4 in diesem Bereich mit der Anbindung an den Wiener Flughafen, stellt eine ganz wesentliche und wichtige Strecke dar, auf die wir in der ASFINAG ein besonderes Augenmerk legen". Rund 1,25 Mio. Euro investierte die ASFINAG in diesen Ausbau. Mag. Rainer Kienreich, Geschäftsführer der ASFINAG Service GmbH: "In den morgendlichen Verkehrsspitzenzeiten zwischen 6:00 Uhr und 8:00 Uhr wird die Ausfahrt zum Flughafen zurzeit von rund 1.800 Fahrzeugen pro Stunde frequentiert. Prognosen für das Jahr 2025 zeigen eine Steigerung des Verkehrs um ca. 60 Prozent auf rund 2.900 Fahrzeuge pro Stunde in den Morgenstunden".
Verbreiterung der A 4 Ausfahrt Flughafen aus Wien kommend Auch wurde auf der Hauptfahrbahn der A 4 Ost Autobahn in Fahrtrichtung Bruck/Leitha der Ausfahrtsbereich zum Flughafen zweispurig ausgebaut. Die neue Ausfahrt wird mit zwei Fahrstreifen bis zur Einmündung mit der Flughafenzufahrt aus Bratislava kommend geführt. Nach der Überschneidung wird die Zufahrt zum Flughafen wie bisher auch mit ebenfalls zwei Fahrstreifen weitergeführt.
ARBÖ: "Berlakovich stürzt Österreich in ein Pickerlchaos"
Autos in sieben Umweltklassen eingeteilt - Keine Abstimmung mit Deutschland Mit seiner Verordnung zum Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-Luft) wird Umweltminister Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich Österreich in das reinste Pickerlchaos stürzen, warnt der ARBÖ: "Geht es nach seinen Plänen, sollen die Autos gleich in sieben verschiedene Umweltklassen eingeteilt werden. Es wird auch nicht drei Farben wie in Deutschland geben, sondern gleich sechs verschiedene." Statt Verwaltungskosten zu sparen wird Bürokratie aufgebaut.
Das Pickerlchaos auf der Windschutzscheibe wird obendrein noch größer, weil die österreichischen Umweltpickerln nicht mit den deutschen Umweltplaketten abgestimmt sind, die es schon seit zwei Jahren gibt. Wer also nach Deutschland muss, muss doppelt kleben! "Es kann durchaus passieren, dass dasselbe Auto in Deutschland eine gelbe Plakette erhält, aber in Österreich ein rotes Umweltpickerl. Das ist ein schlechter Witz. Wieso eine derartige Kleinkrämerei in einem angeblich gemeinsamen Europa überhaupt möglich ist, fragen sich nicht nur die Autofahrerinnen und Autofahrer in Österreich", protestiert der ARBÖ. Eine Umweltplakette pro Auto ist mehr als genug, meint der ARBÖ.
Der ARBÖ lehnt die Einführung dieses Pickerlwahnsinns in Österreich ab, die mit der Einführung von Umweltzonen verbunden ist. Wie die Erfahrungen in Deutschland zeigen bringen Umweltzonen - wenn überhaupt - nur eine geringe Entlastung. "Die minimale Entlastung steht in keinem Verhältnis zum teuren Bürokratie-Wust und zum massiven Eingriff Eigentümerrechte", kritisiert der ARBÖ.
Hochsaison für Obst von A bis Z
Im Garten läuft die Ernte auf Hochtouren und wer nicht alle Früchte sofort aufessen kann, macht sich am besten ans Haltbarmachen. "die umweltberatung" hat einige Tipps, wie man Aroma und Vitamine konservieren kann – Äpfel und Zwetschken sind nämlich nicht nur frisch vom Baum, sondern auch in Form von Marmeladen, Chutneys oder Säften schmackhafte Vitaminbomben.
An apple a day keeps the doctor away
Das Lieblingsobst der ÖsterreicherInnen ist nach wie vor der Apfel: Rund 29 kg Äpfel werden pro Kopf und Jahr verspeist. Mit 70-100 kcal ist er eine vollwertige Zwischenmahlzeit, die den Transport in Rucksack oder Handtasche unbeschadet übersteht.
Dipl.Päd.in Petra Nemec, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung": „An dem alten englischen Spruch ‚an apple a day keeps the doctor away’ ist was dran: Der Vitamin C-Gehalt stärkt das Immunsystem, der hohe Wassergehalt macht ihn zu einem guten Durstlöscher. Frucht- und Traubenzucker liefern schnell verwertbare Energie und steigern die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe senken den Cholesterinspiegel und beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, die Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an und sorgen für die Ausscheidung von Giftstoffen.“
Bei kaum einem anderen Obst gibt es eine so große Sortenvielfalt wie beim Apfel – rund 2.000 verschiedene Apfelsorten sind bekannt! Es lohnt sich, auf Entdeckungsreise zu gehen und die verschiedenen Aromen und Geschmäcker durchzukosten. Manche Sorten wie Boskoop, Bel-lefleur, Ontaria oder Champagnerrenetten kann man bis zum Frühling lagern, andere wieder sollte man schnell essen oder verarbeiten. Ob zu Saft gepresst, in Marmelade verkocht oder einfach in Spalten eingefroren, liefern sie das ganze Jahr über den Geschmack des Sommers!
Violette Fitmacher: die Zwetschken
Auch die violetten, kleinen Zwetschken sind jetzt erntereif. Sie enthalten wenig Fett und Eiweiß, dafür Carotin, die Vitamine B und C und reichlich Eisen. Nemec: „Die ideale Kalium-Natrium-Verbindung regt die Nierenfunktion an und reguliert den Blutdruck. Menschen, die zu geschwol-lenen Beinen neigen, schätzen die entwässernde Wirkung. Das optimale Verhältnis von Kalzium und Phosphor stärkt die Knochen und beugt Osteoporose vor.“ Zwetschken sind auch in getrockneter Form ein Fitmacher: Dörrzwetschken enthalten viel Vitamin K und liefern sämtliche Vitamine der B-Gruppe. Vitamin B1 sorgt als „Stimmungsvitamin“ für starke Nerven.
Car Infotainmentsystem von Sony und TomTom
Das Sony Xplode XNV-L77BT arbeitet mit der Navigationssoftware von TomTom und darf auch die Live-Dienste einschließlich HD Traffic nutzen. Das L77BT ist wie die drei Schwestermodelle für einen Doppel-DIN-Schacht konzipiert. Sony präsentiert auf der IFA erstmals mit den Doppel-DIN Modellen XNV-L77BT und XNV-L66BT zwei neue ihrer "Steuerzentralen" für das Armaturenbrett. Erstes sichtbares Merkmal der Ausstattung ist ein 6,1 Zoll großes Display, das Touchfähigkeiten mitbringt und eine effektive Auflösung von 800 mal 480 Bildpunkten zur Verfügung stellt. Dank eines integrierten Bluetooth Adapters kann es auch als Freisprecheinrichtung für ein Mobiltelefon verwendet werden. Unter der Bezeichnung A2D Profil findet sich eine Funktion, mit der Musik vom Mobiltelefon auf die Anlage übertragen werden kann. Auch der nächste Stau wird nicht langweilig, denn das Gerät bringt einen integrierten DVD Player mit.
Das Kombigerät Sony XNV-L66BT verfügt über einen USB Port und einen AUX Eingang. Außerdem lässt es den Anschluss einer Rückfahrkamera zu und zeigt deren Aufnahmen auf dem Display an. TomTom liefert für neue Sony-Festeinbaunavis der Xplode-Modellreihe die Navigationssoftware samt Kartenmaterial von 45 Ländern Europas. Das von der TomTom-Tochter Tele Atlas zugesteuerte Kartenmaterial beinhaltet natürlich die IQ-Routes-Technologie, mit der die Routenkalkulation mit wochentag- und uhrzeitabhängigen Durchschnittsgeschwindigkeiten rechnet.
Laut Sony sollen die Geräte noch vor Weihnachten in den österreichischen Geschäften eintreffen, die Verkaufspreise wurden aber noch nicht bekannt gegeben, werden aber knapp unter, bzw. über € 1000,- liegen.
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Rasche Blutstillung kann Leben retten
"Spätestens nach erfolgter Erstversorgung muss aber über den Rettungsnotruf 144 professionelle Hilfe angefordert werden", rät der ÖAMTC-Notarzt Gerade während der Sommermonate beobachten die Notärzte der ÖAMTC-Flugrettung ein Ansteigen von Einsätzen zu schweren Verletzungen bei der Gartenarbeit. "Es passiert immer wieder, dass sich Menschen beim Rasenmähen, Heckenschneiden oder beim unachtsamen Hantieren mit scharfen oder spitzen Werkzeugen stark blutende Verletzungen zuziehen", berichtet Herbert Heissenberger, leitender Notarzt von Christophorus 9.
Prinzipiell unterscheidet man in Notfallsituationen zwischen leichten, kontrollierbaren und starken, oft schwer kontrollierbaren Blutungen. "Leichte Blutungen, wie etwa Blutungen aus kleineren Schnittwunden, können meist einfach und selbst gestillt werden", weiß der ÖAMTC-Notarzt. "Ergießt sich Blut jedoch schwallartig oder in großen Mengen aus einer Wunde, muss diese auf jeden Fall so schnell wie möglich versorgt werden." Eine starke Blutung kann nämlich, wenn sie nicht bzw. nicht rechtzeitig gestillt wird, sogar tödlich enden. Bei einer durchschnittlichen Blutmenge von sechs Litern im Körper eines Erwachsenen kann der Verlust von einem Drittel, das heißt von ca. zwei Litern Blut bereits lebensbedrohlich sein.
Durch starken Druck von Außen auf die Blutungsquelle lässt sich beinahe jede sichtbare Blutung stillen. "Sterile Kompressen, so vorhanden, oder saubere Tücher kräftig auf die Wunde drücken", beschreibt der ÖAMTC-Notarzt den Blutstillungs-Vorgang. "Das setzt dem austretenden Blut ausreichend Druck entgegen." Die verletzten Blutgefäße werden zusammengepresst und das Blut kann nicht mehr weiter ausströmen. Generell sollen Blutungen am liegenden Verletzten gestillt werden. "Werden verletzte Arme oder Beine hochgehalten, so kann das die Blutungstillung unterstützen", erläutert Heissenberger. "Die Wunde liegt dann nämlich höher als das Herz." Nur in absoluten Notfällen und bei mit anderen Maßnahmen nicht beherrschbarer Blutung darf man als letzte Möglichkeit mit breiter Binde "abbinden". Bei jeder Verletzung sollte auch überprüft werden, ob eine Auffrischung des Tetanus-Impfschutzes erforderlich ist. Daher auch nach scheinbar harmlosen Verletzungen unbedingt den Hausarzt aufsuchen.
Für den Eigenschutz sollten Ersthelfer bei jeder Wundversorgung wegen potentieller Infektionsgefahr immer Einmalhandschuhe verwenden. "Spätestens nach erfolgter Erstversorgung muss aber über den Rettungsnotruf 144 professionelle Hilfe angefordert werden", rät der ÖAMTC-Notarzt.
Den Sommer festhalten: Wie Ihre Urlaubsbräune nach den Ferien noch lange hält
Die Urlaubszeit neigt sich allmählich ihrem Ende zu und die Gelegenheiten sich zu sonnen werden seltener. Damit Sie Ihre Urlaubsbräune möglichst lange behalten, verraten wir Ihnen gleich ein paar Tipps. Wie gut die hübsche Farbe hält, hängt allerdings auch davon ab, wie man sich gesonnt hat, sagt Hans Haltmeier, Chefredakteur der "Apotheken Umschau": "Die Bräune, die nach einem Sonnenbrand bleibt, ist schnell wieder weg. Aber wenn sie schonend und langsam entstanden ist, dann hält sie auch länger. Also schonend bräunen, am besten im Schatten und dann auch mit ausreichendem Schutz vor UV-Strahlung."
Der zweite wichtige Punkt ist die richtige Pflege der Haut. Nach dem Sommer braucht unsere Haut vor allem Feuchtigkeit: "Es empfehlen sich After-Sun-Lotions, zum Beispiel mit Aloe vera oder anderen Wirkstoffen. Außerdem soll man viel trinken. Mindestens zwei Liter am Tag wird empfohlen. Und besser keine Peelings, keine Wannenbäder, sondern nur kurz unter die Dusche gehen."
Manche Leute gehen ins Solarium, um die Sommerbräune aufzufrischen. Doch dabei sollte man vorsichtig sein: "Davon wird man zwar braun, aber diese Art von Bräune ist nicht empfehlenswert. Auch wenn man in ein gut ausgestattetes Studio geht, die Haut altert einfach vorzeitig. Weil die künstliche Sonne viel intensiver ist als die natürliche. Zum Teil fünf Mal stärker als die australische Mittagssonne."
Wer seine Haut gesund bräunen möchte, sollte maximal 50 Mal im Jahr in der Sonne baden, schreibt die "Apotheken Umschau". Allerdings sollte die Haut dabei nicht rot werden, also immer reichlich Sonnencreme verwenden, damit es keinen Sonnenbrand gibt.
75‐jähriger Lauteracher abgängig
Der 75‐jähriger Hubert Lang aus Lauterach Herr Hans Rohner aus Stetten a. k. Markt bittet um folgende Veröffentlichung:
Seit Sonntag 29.8.2010 ist der 75-jähriger Hubert Lang aus Lauterach abgängig. Der Mann ist gegen 14.00 Uhr mit dem Auto zu einer Wanderung aufgebrochen und nicht mehr zurückgekehrt. Die Polizei befürchtet einen Unfall. Der Lauteracher fuhr mit einem roten Renault Scenic – Kennzeichen: B – 18JVJ – am frühen Nachmittag von Lauterach los. Die Suche ist immer noch auf das Auffinden des Fahrzeuges in Vorarlberg, dem benachbarten Allgäu oder in der Schweiz konzentriert!
Hubert Lang ist etwa 175 cm groß und schlank. Er hat blond‐graue Haare und eine Stirnglatze. Lang ist bekleidet mit einem roten Anorak, blauen Knickerbockern oder einer Jeans. Der Ringfinger der rechten Hand ist gekrümmt. Die Polizei befürchtet einen Unfall und bittet um Hinweise an die Polizeistelle Lauterach – Telefon:
+43(0)59133‐8132‐100.
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Pröll: "Wir unterstützen die Wasserkraft"
"Als Mehrheitseigentümer tragen wir Verantwortung und sind froh über diese energiepolitisch wichtige Entscheidung", zeigt sich Finanzminister Pröll erfreut über den heutigen Ministerratsbeschluss zur Verbund-Kapitalerhöhung. Aufgrund einer Verfassungsbestimmung muss der Bund mindestens 51 Prozent am Verbund halten. Deshalb ist eine Kapitalerhöhung beim Verbund nur möglich, wenn der Bund mitzieht. Mit dem heutigen Beschluss stellt die Republik nun 510 Millionen Euro für die Kapitalaufstockung bereit.
Insgesamt beabsichtigt der Verbund für sein Investitionsprogramm eine Kapitalerhöhung im Ausmaß von rund 1 Milliarde Euro durchzuführen. Dadurch wird dem Verbund ermöglicht, zusätzliche Investitionen in Österreich im Ausmaß von 2,5 Milliarden Euro zu tätigen und so rund 37.000 Arbeitsplätze im Inland zu sichern. "Mit diesem Schritt fördern wir den Ausbau von sauberen Energieformen und setzen ein klares Bekenntnis zur Wasserkraft. Der Verbund kann nun Kraftwerksprojekte mit großer wirtschaftspolitischer Bedeutung realisieren", schloss Pröll.
Bundesverband Photovoltaik: Neues aus Entenhausen
Als "absolute Ente" bezeichnet der Techniker Thomas Hielscher vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) in Deutschland die Behauptung, die deutsche Feuerwehr habe Gebäude mit PV-Dächern aus Gründen der Gefahr vor einem Stromschlag ohne Löschversuch abbrennen lassen. Beim BSW wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Feuerwehrverband und speziell mit der Brandwache München an exakten Untersuchungen über potentielle Gefahren bei Bränden mit PV-Anlagen gearbeitet. Die schriftlichen Ergebnisse werden im Herbst vorliegen. So viel kann aber heute schon gesagt werden, es sei eine absolute Zeitungsente, die immer wieder im Sommerloch der Informationsindustrie auftaucht, dass deutsche Feuerwehren Häuser mit PV-Anlagen hätten abbrennen lassen.
Hans Kronberger vom Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA): "Wir sind auf der Suche nach den Hintermännern, die den Medien diese Schauergeschichten unterjubeln und werden sie gegebenenfalls vor den Vorhang holen!"
Neue Rechte für Kreditnehmer
Zinsen: 1,5 Prozent? 1 Prozent? Oder gar nur 0 Prozent? Mit solchen Zahlenspielen werben manche Kreditgeber oder Händler. Doch was auf den ersten Blick wie ein günstiges Angebot wirkt, kann sich auf Dauer als teurer „Spaß“ herausstellen. Mit dem neuen Verbraucherkreditgesetz soll solch irreführenden Angeboten nun ein Riegel vorgeschoben werden. Für alle Neu-Kredite seit Juni 2010 gilt:
Künftig gibt es mehr Klartext beim Zinssatz in der Werbung. Ein „Trick“ besteht darin, nicht den so genannten Effektivzins auszuweisen, sondern den Nominalzins. Letzterer enthält aber nicht die Gesamtkosten des Kredits. Das neue Gesetz schreibt vor, dass bei jeglicher Zahlenwerbung auch der Effektivzins klar und prägnant angegeben werden muss. Außerdem müssen mehr Kosten als früher in den Effektivzins eingerechnet werden. Sie als KreditnehmerIn können dann leichter erkennen, was der Kredit wirklich kostet.
Sie als KonsumentIn werden besser vor irreführenden Angeboten geschützt. Bei niedrigen Fixzinsen, die nur am Anfang gelten, muss nun auch auf den später geltenden – meist höheren – variablen Zinssatz verwiesen werden. Bisher haben findige Kreditgeber diese Information all zu oft unter den Tisch fallen lassen. Um grundsätzlich zu verhindern, dass KundInnen durch Zahlenwerbung in die Irre geführt werden, müssen Zinssätze und sonstige wichtige Angaben anhand eines Beispiels erklärt werden.
Nun können Sie innerhalb von 14 Tagen von einem bereits abgeschlossenen Kreditvertrag zurücktreten – und zwar ohne Angabe von Gründen. Die Rücktrittsfrist beginnt erst dann zu laufen, wenn der Kreditvertrag alle gesetzlichen Mindest-Informationen enthält. An Kosten dürfen nur jene Zahlungen in Rechnung gestellt werden, die der Kreditgeber an öffentliche Stellen entrichtet hat und dort nicht mehr zurückverlangen kann. Selbstverständlich gilt dies nur, wenn noch kein Geld überwiesen wurde.


