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28.07.2010

Sommerloch-Thema: Pommes wegen dem Hitzesommer kürzer?

Die Zeit der Sommerloch-Themen ist gekommen.

Wegen der Hitzewelle, die uns ein paar Wochen lang heimsuchte, werden laut Kartoffelbauern die Pommes frites nicht mehr so lang sein, wie im Vorjahr. Ein durchschnittliches Pommes frites hat etwa 5,5 cm.

Da die Kartoffeln wegen der Hitze heuer weniger stark wachsen konnten, werden die Pommes, die im Herbst in den Handel kommen nur mehr ca. 4 cm haben.

"Lange Pommes brauchen nun mal große Kartoffeln", so ein Kartoffelbauer.

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29.07.2010

Wiener Stadtgärten bieten Urlaub zum Nulltarif: "Grüne Urlaubstage" in Kagran und Hirschstetten

Für BesucherInnen in Hirschstetten und Kagran stehen sogar Liegstühle zum Entspannen zur Verfügung Für BesucherInnen in Hirschstetten und Kagran stehen sogar Liegstühle zum Entspannen zur Verfügung

Bis Ende August bieten die Blumengärten Hirschstetten (jeden Donnerstag bis Sonntag, 10.00 - 18.00 Uhr) und der Schulgarten Kagran in Wien Donaustadt (jeden Montag bis Mittwoch 10.00 - 18.00 Uhr), BesucherInnen Gelegenheit Gärten zu genießen und sich dabei wie im Urlaub zu fühlen.

Die "Grünen Urlaubstage" sind genau das richtige für Kurzurlauber oder Menschen, die Entspannung inmitten grüner und blühender Gärten suchen und sich dabei gleich die eine oder andere Gestaltungsidee bzw. gärtnerische Tipps für das eigene grüne Domizil holen möchten.

Im Schulgarten Kagran können BesucherInnen im Asia Garten vom Holzdeck aus die Zierkarpfen im Teich beobachten oder dem Rauschen mächtiger Bambusbüsche lauschen. Im Shakespeare Garten kann man die Pflanzen aus den Werken des Schriftstellers kennen lernen oder auf dem großen Rasen vom Liegestuhl aus den Garten genießen, ein Buch lesen oder einfach nur im Schatten dösen.

In den Blumengärten Hirschstetten können BesucherInnen den Indischen Garten oder den Mexikanischen Garten besuchen oder am Bauernhof Tiere beobachten und alte Nutzpflanzen kennen lernen. Oder einfach die Vielfalt blühender Sommerblumen und exotischer Bäume bestaunen.

In Hirschstetten und Kagran werden gratis Liegestühle angeboten. Ideal für eine längere Mittagspause oder einen angebrochenen Nachmittag.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: MA 42
29.07.2010

St. Pölten investiert über 7 Mio. Euro in Neubauten, Sanierungen und Energieeffizienz

 Mit einem Investitionsvolumen von über 7 Mio. Euro wird in der Wirtschaftskrise in St. Pölten ein Zeichen gesetzt Mit einem Investitionsvolumen von über 7 Mio. Euro wird in der Wirtschaftskrise in St. Pölten ein Zeichen gesetzt

St. Pölten. - Die Immobiliengesellschaft der Stadt St. Pölten wickelt derzeit eine ganze Reihe von größeren und kleineren Baustellen ab und nützt die günstige Witterung, um die wichtigen Bauprojekte rasch voranzutreiben.

Mit einem Investitionsvolumen von über 7 Mio. Euro wird in der Wirtschaftskrise ein Zeichen gesetzt, denn die Bauwirtschaft und die Zulieferbetriebe in der Region profitieren von der regen Bautätigkeit der Stadt. Zudem bedeuten die Baumaßnahmen in der Zukunft eine verbesserte Infrastruktur und Einsparungen bei den Heizkosten, weil bei allen derzeit in der Umsetzung befindlichen Projekten die Energieeffizienz und umweltfreundliche Energie im Vordergrund stehen.

„Mit dem umfangreichen Investitionsvolumen gelingt es uns nicht nur die Wirtschaft in St. Pölten anzukurbeln, es ist auch eine Investition in die Zukunft. Mit den Neubauten der Kindergärten gewährleisten wir weiterhin, dass jedes Kind in St. Pölten, das einen Kindergartenplatz braucht, auch einen bekommt. Bei den Sanierungen wird auf Energieeffizienz geachtet und die Wärmedämmung optimiert“, kommentiert Bürgermeister Mag. Matthias Stadler die Bauoffensive der Stadt.

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27.07.2010

ARBÖ: Das ultimative Stauwochenende im Sommer-Reiseverkehr steht bevor

Das ultimative Stauwochenende im Sommer-Reiseverkehr steht bevor Das ultimative Stauwochenende im Sommer-Reiseverkehr steht bevor

Am kommenden Wochenende geht der Sommerreiseverkehr in die nächste Runde. Diese wird das stärkste Stauwochenende des Sommers mit sich bringen, wissen die ARBÖ-Verkehrsexperten aus Erfahrung. In den süddeutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg beginnen die Sommerferien. In Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen enden die Ferien. Einige Baustellen auf den Transitrouten werden den Urlauberreiseverkehr noch zusätzlich bremsen.

Als klassische Staustrecken werden sich wie an den vergangenen Wochenenden unter anderem die Tauernautobahn (A10) in Salzburg und Kärnten sowie die Inntalautobahn (A12) und die Brennerautobahn (A13) in Tirol erweisen. Aber auch auf der Fernpaßstrecke (B179) und der Katschberg Bundesstraße (B99) sowie vor der ÖBB-Tauernschleuse wird sehr viel Geduld gefragt sein.

Bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag und rechnet der ARBÖ-Informationsdienst mit kilometerlangen Staus und Blockabfertigung vor dem Nordportal des Tauerntunnels. Der Höhepunkt der Staus wird erfahrungsgemäß in den Mittagsstunden erreicht. Mit einer Entspannung der Situation können die Autofahrer erst in den späten Nachmittagstunden bzw. in den frühen Abendstunden rechnen. Ein ähnliches Bild wird sich auch vor der Mautstelle Schönberg auf der Brennerautobahn und den Tunnelportalen des Lermoosertunnel und des Grenztunnels Vils/Füssen zeigen. Als weitere Nadelöhre werden sich auch an diesem Wochenende die Baustellenbereiche zwischen Kuchl und Hallein auf der A10 und auf der A13 zwischen Matrei und Innsbruck erweisen. Der Rückreiseverkehr wird ebenfalls am Samstag ab den Vormittagstunden und am Sonntag ab den Mittagstunden in der Gegenrichtung für kilometerlange Staus und stundelange Verzögerungen sorgen.

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29.07.2010

NÖ Landeskliniken als Wirtschaftsmotor in den Regionen

Dr. Andreas Reifschneider(Regionalmanager Waldviertel) und NÖ LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka Dr. Andreas Reifschneider(Regionalmanager Waldviertel) und NÖ LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka

Die Landeskliniken in Niederösterreich haben die Aufgabe, die beste Versorgung der Bevölkerung unter Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen sicherzustellen. Zusätzlich ist der Wirtschaftlichkeit der Kliniken eine zentrale Rolle zugeschrieben. Im Rahmen einer Studie hat Universitätsprofessor Dr. Gottfried Haber die Bedeutung des Wirtschaftsfaktors Krankenhaus untersucht. An den Beispielen Gmünd, Waidhofen an der Thaya und Zwettl sieht man, welche Impulse die Kliniken für die Region setzen.

Krankenanstalten stellen große Betriebe dar, die dementsprechenden Einfluss auf die regionale Entwicklung haben. Vor allem die Beschäftigung und die Wertschöpfung (Wirtschaftsleistung und Produktion), die von einem Krankenhaus ausgehen, spielen dabei regional eine beachtliche Rolle.

In den Landeskliniken Waidhofen/Thaya, Zwettl und Gmünd sind aktuell 1487 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, über 87% davon direkt aus der Region. Zudem lösen die drei Kliniken Investitionen in der Höhe von 67,7 Mio. Euro pro Jahr aus, wovon 64% in der Region bleiben. Rechnet man die Auswirkungen auf die Zulieferbetriebe hinzu, die indirekt bzw. sekundär von den Standorten profitieren, bedeutet das, dass die drei genannten Kliniken eine gesamte Bruttowertschöpfung von 150 Mio. Euro pro Jahr erzielen, wovon 65% in der Region bleiben und dadurch 2800 Arbeitsplätze in der Region sichern.

„Die Zahlen am Beispiel Zwettl, Gmünd und Waidhofen/Thaya zeigen, dass es in Niederösterreich gelungen ist, den Spagat zwischen idealer Versorgung der Bevölkerung und wirtschaftlichem Nutzen zu schaffen. Den Plänen der SPÖ, Kliniken unter 300 Betten zu schließen kann nur eine Absage erteilt werden. Denn wenn man sich die regionale Wertschöpfung der Kliniken ansieht, merkt man wie wichtig diese sind. Das SPÖ-Schließungsprogramm agiert gegen das Wohl der Bevölkerung und hätte die Ausdünnung des ländlichen Raums zur Folge“ so Mag. Wolfgang Sobotka, NÖ Landeshauptmann-Stellvertreter abschließend.

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27.07.2010

VIER PFOTEN warnt: Exoten sind keine Haustiere!

Vergangenen Montag wurde bekannt, dass in Graz eine Boa Constrictor über eine offene Balkontür entwischt ist. Vergangenen Montag wurde bekannt, dass in Graz eine Boa Constrictor über eine offene Balkontür entwischt ist.

Vergangenen Montag wurde bekannt, dass in Graz eine Boa Constrictor über eine offene Balkontür entwischt ist, nachdem sie versucht hatte, ihren Besitzer zu würgen. "Dies ist nur eines von vielen Beispielen, die zeigen, dass Exoten in Privathaushalten nichts verloren haben", erklärt Johanna Stadler, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN.

Die Haltung von Exoten erfordert großen technischen Aufwand. Außerdem hat ein Großteil der Käufer von exotischen Reptilien zu wenig Fachwissen über solche Tiere. So gut wie immer auftretende Haltungsdefizite wirken sich auf den Gesundheitszustand der Tiere aus. "Die Gefahr, die von Exoten ausgeht, ist oft nicht kalkulierbar - es handelt sich um Wildtiere, die genauso wie etwa Löwen niemals komplett zähmbar sein werden."

VIER PFOTEN fordert ein gesetzliches Verbot des Imports und der Haltung exotischer Reptilien. "Das Beispiel von Graz zeigt die Gefahren von Exoten im Privatbesitz sehr deutlich - wir hoffen natürlich, dass weder Menschen noch die Schlange selbst zu Schaden kommen", erklärt Johanna Stadler abschließend.

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28.07.2010

Bettlägriger Rentner lebendig von Maden zerfressen

Wien. - Ein schrecklicher Todesfall ereignete sich in Wien, wo ein 61-jähriger Pensionist in seinem Bett verstarb. Der bettlägerige Mann wurde lebendig von Maden zerfressen.

Seine 34-jährige Freundin, die die Sanitäter rief, wurde verhaftet. Die Hintergründe des Falls werden jetzt vom Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Ost ermittelt. Die Leiche befindet sich in der Obduktion.

Die Freundin pflegt den halbseitig gelähmten Mann, der sich weigerte sich waschen zu lassen. Die Sanitäter fanden den Rentner in einer dreckigen Wohnung, den Rücken von Fliegenmaden zerfressen. Seine Freundin gab an, immer neben ihm in diesem Bett geschlafen zu haben.

Der Sohn des Verstorbenen hatte das Paar öfter besucht. Von dem Madenbefall seines Vaters habe er nichts bemerkt. Wenn er ihn besuchte, sei dieser zugedeckt gewesen. Laut dem Grazer Gerichtsmediziner Peter Leinzinger waren die Tiere nicht schuld am Tod des Pensionisten: "Daran stirbt man nicht."

Der Sohn habe allerdings die chaotische Situation in der Wohnung bemerkt und gemeint, dass "es so nicht weitergeht". Er habe seinem Vater und seiner 34-jährigen Freundin angeboten, eine Heimhilfe zu besorgen, doch die beiden lehnten ab.

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29.07.2010

Hilfestellungen bei Erziehungsfragen werden immer wichtiger

"Zur punktgenauen Unterstützung unserer Eltern in Sachen Kindererziehung haben wir in Niederösterreich die NÖ Elternschule ins Leben gerufen. Mit altersspezifischen Vortragsreihen und zusätzlichen Spezialmodulen bieten wir Müttern und Vätern die Möglichkeit, sich im Rahmen eines qualitativ hochwertigen Angebotes umfassend zu Fragen und Themen der Erziehung und Entwicklung ihrer Kinder zu informieren", so Familienlandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Im Jahr 2009 fanden im Rahmen der Elternschule insgesamt über 160 Veranstaltungen in ganz Niederösterreich statt. Zu den Spezialmodulen wurden dabei über 40 Vortragsabende abgehalten. "Das umfangreiche Angebot der Spezialmodule rückt aktuelle Themen zur Erziehung und Entwicklung der Kinder gezielt in den Mittelpunkt und damit bieten wir unseren Eltern die Möglichkeit, zu den für sie interessanten Themen neue Informationen zu gewinnen", so Mikl-Leitner.

Bei den Spezialmodulen greifen Spezialisten gemeinsam mit den Eltern besonders brisante und aktuelle Themen der Erziehung und Entwicklung der Kinder auf. Zurzeit werden 12 Spezialmodule zu den verschiedensten Lebensbereichen, wie z.B. Konsum- und Medienerziehung in der Familie, Kinder und Fernsehen, Gesunde Ernährung und Mobbing, angeboten. Wie wichtig heutzutage Hilfe bei Erziehungsfragen ist, zeigt die große Nachfrage bei den Spezialmodulen: Besonders gefragt ist dabei das Modul zum Thema "Mit Kindern Konflikte lösen". Dort wird ein Fahrplan für Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen und allen, die mit Kindern zu tun haben, skizziert, um in Konflikten mit Kindern gemeinsame Lösungen zu finden, sowie das Erreichen gemeinsamer Lösungen erlernen zu können. "Das Angebot der Spezialmodule wird laufend erweitert und aktualisiert, um ein rundum hochwertiges Elternbildungsangebot zu schaffen", so die Familienlandesrätin.

Bei der NÖ Elternschule werden in vier Modulen entsprechend dem Alter der Kinder - für werdende Eltern und Eltern von Kindern bis 3 Jahre; für Eltern von Kindergartenkinder; für Eltern von Volksschulkinder und für Eltern von Kindern von 10 bis 15 Jahre - spezielle und wichtige Fragen, Anliegen und altersbezogene Themen besprochen und diskutiert. Durch qualifizierte Trainer der Erwachsenenbildung und den Austausch in der Gruppe werden z.B. im Kindergartenalter Themen wie außerfamiliäre Kinderbetreuung und ihre Bedeutung für Kind und Familie, Schulreife und die Entwicklung des Kindes in diesem Alter behandelt und diskutiert. Gemeinsam mit bewährten Organisationen der Erwachsenenbildung werden wohnortnah in Niederösterreich verteilt Seminare durchgeführt.

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28.07.2010

Rotes Kreuz begrüßt qualifizierte Zuwanderung, warnt vor "unwirksamen Einzelmaßnahmen"

"Wir sind erfreut, dass eine langjährige Forderung der Migrations- und Integrationscharta des Österreichischen Roten Kreuzes eine breitere politische Basis findet," kommentiert Werner Kerschbaum, stellvertretender Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, den Vorstoß der Bundesregierung zu mehr qualifizierter Zuwanderung. "Die Debatte ist außerdem wichtig, damit Zuwanderung nicht ständig als Bedrohung erlebt und Zuwanderer nicht bloß als Sicherheitsrisiko angesehen werden", so Kerschbaum weiter.

Gleichzeitig warnt der Rotkreuz-Generalsekretär vor unwirksamen Einzelmaßnahmen. "5000 Zuwanderer pro Jahr lösen keine Probleme", sagt Kerschbaum. "Um die Wirtschaftsleistung aufrecht und die Sozialsysteme tragfähig zu halten, ist ein Maßnahmen-Mix nötig." Damit das Verhältnis zwischen erwerbstätigen Steuer- und Beitragszahlern in die Sozialsysteme und Leistungsbeziehern aus diesen Systemen im Gleichgewicht bleibt, müsse zusätzlich zur Zuwanderung die Frauenerwerbsquote an jene der Männer und das effektive Pensionseintrittsalter an das gesetzliche angenähert werden. "Wegen der steigenden Lebenserwartung wäre trotzdem niemand kürzer in Pension", so der stellvertretende Generalsekretär.

Die Herausforderungen dabei: "Ein Arbeitsmarkt für ältere Arbeitnehmer ist nicht in Sicht, und auch bei der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist noch einiges zu tun." Aus diesem Grund wäre neben der Zuwanderungspolitik auch die Wirtschafts- und Familienpolitik gefordert, nicht zu vergessen die Bildungspolitik: "Qualifizierte Menschen sind produktiver und weniger oft arbeitslos", sagt Kerschbaum. "Das gilt für Zuwanderer genauso wie für die einheimische Bevölkerung."

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29.07.2010

Neue Broschüre "Vielfältiges Leben - Biodiversität in den Hohen Tauern"

Umweltminister DI Niki Berlakovich und Bundespräsident Dr. Heinz Fischer bei der Präsentaton der neuen Broschüre im Mallnitzer Seebachtal. Umweltminister DI Niki Berlakovich und Bundespräsident Dr. Heinz Fischer bei der Präsentaton der neuen Broschüre im Mallnitzer Seebachtal.

Zum internationalen Jahr der Biodiversität hat Umweltminister DI Niki Berlakovich die österreichweite Kampagne "Vielfalt Leben" ins Leben gerufen. Ziel der Kampagne ist es, der Bevölkerung die Biodiversität und ihre Bedeutung näher zu bringen. "Für den Erhalt der abwechslungsreichen Lebensräume und der darin vorkommenden hohen Zahl an Tier- und Pflanzenarten trägt Österreich eine große Verantwortung.

Biodiversität ist der wissenschaftliche Fachausdruck für eine faszinierende Eigenschaft des Lebens, eine neue Bezeichnung für eine altbekannte Tatsache. Der Fachbegriff leitet sich aus den Worten Biologie (Lebenswissenschaft) und Diversität (Vielfalt) ab. Er bedeutet schlichtweg die Vielfalt des Lebens und meint, dass Tiere, Pflanzen, Pilze und Bakterien jede mögliche Chance zum Leben nutzen. Keine Wiese gibt es zweimal, kein Baum gleicht einem anderem, nicht einmal Zwillinge sind völlig identisch.

Das neue 60 Seiten umfassende, liebevoll gestaltete Heft bietet einen tollen Überblick über die typischen Lebensräume in der Außen- und Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern und die dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten. Man steigt thematisch von den Tälern über die Almen bis hinauf in die Gipfelregionen der Hohen Tauern und trifft dabei viele Tier- und Pflanzenarten, die exemplarisch für die Artenvielfalt im Schutzgebiet sind. Die Broschüre zeigt aber auch die Aufgaben und Möglichkeiten, die ein Nationalpark beim Kampf gegen den Verlust der Artenvielfalt hat.

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Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: Nationalpark Hohe Tauern/Mattersberger
27.07.2010

Halbjahresbilanz der NÖ Schuldnerberatung

Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte Landesrätin Mag. Karin Scheele gemeinsam mit Dr. Roswitha Mikusch heute, 27. Juli, in St. Pölten die Halbjahresbilanz der NÖ Schuldnerberatung. "Trotz Einsparungen im gesamten Budget ist es gelungen, die Leistungen der NÖ Schuldnerberatung in vollem Umfang aufrechtzuerhalten und den flächendeckenden Ausbau der Beratungsstellen in allen Bezirken des Landes umzusetzen", betonte Scheele.

Durch diese zu Jahresbeginn vollendete Ausweitung stieg die Anzahl an betreuten Personen von 4.110 im Jahr 2009 auf 4.450. Außerdem konnten die außergerichtlichen Ausgleichsverfahren deutlich gesteigert werden, die Zahl der gerichtlichen Schuldenregulierungsverfahren ging dagegen zurück. "Der Spielraum für die Menschen wird immer enger, weshalb der flächendeckende Ausbau der Schuldnerberatung ein äußerst wichtiger Schritt war", so die Landesrätin.

Seit heuer werden in allen Bezirken auch Sprechtage angeboten, wobei in Mödling, Tulln und Baden die größte Nachfrage herrscht. Ein wesentliches Betätigungsfeld der Schuldnerberatung war auch im abgelaufenen Halbjahr die Prävention. Dabei sollen vor allem die Jugendlichen erreicht werden: "Bei Jugendlichen müssen wir mit der Schuldenprävention rechtzeitig beginnen, am besten vor dem Einstieg ins Berufsleben. Wir müssen sie über ihr individuelles Fehlverhalten aufklären, sie jedoch auch auf Schuldenfallen hinweisen", meinte Scheele.

Im ersten Halbjahr wurden 2.443 SchülerInnen mit Vorträgen erreicht. Für den Herbst ist eine weitere Intensivierung dieser Tätigkeit geplant. Auch für Erwachsene wurden Vorträge abgehalten, die 319 TeilnehmerInnen besuchten.

Die Durchschnittsverschuldung liegt bei rund 76.000 Euro, wobei Einkommensverlust, Arbeitslosigkeit sowie die schlechte Planung bei Ausgaben bzw. Einnahmen die Hauptgründe darstellen.

Des Weiteren ist festzustellen, dass die Banken Kredite und Kontoüberziehungen restriktiver vergeben, was vor allem auf das neue Verbraucherkreditgesetz zurückzuführen ist, das die Banken dazu verpflichtet, Personen zu warnen, wenn sie sich einen Kredit nicht leisten können.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Redaktion dbn 1 .. / Foto: zVg.
29.07.2010

Wiener FPÖ fordert bessere Bedingungen für Fiakerpferde

Die Wiener FPÖ forderte im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag rasches Handeln bei der "Institution" Wiener Fiaker. "Missstände" bei Tierschutz, Standplätzen und Konzessionen wären vielfach bekannt, Verbesserungen würden jedoch kaum durchgeführt, so GRin Veronika Matiasek. Nach wie vor hätten die Fiaker keine eigene Standesvertretung, zudem würden zu viele Konzessionen vergeben und der Tierschutz vernachlässigt. So dürften etwa Wiener Fiakerpferde nicht auf Koppeln eines anderen Bundeslandes gebracht werden, kritisierte die Tierschutzsprecherin der Wiener FPÖ. Auch sei ein "Runder Tisch" seitens der zuständigen StadträtInnen abgelehnt worden. Die FPÖ forderte eine umfassende Reform, die neben strengeren Strafen für "schwarze Schafe" der Fiaker-Szene, ein Gütesiegel für bestgeführte Betriebe sowie die Optimierung der Standplätze etwa durch Sonnensegel beinhalte. Ziel sei es zudem wenige, gut geführte Unternehmen zuzulassen. Eine eigene Standesvertretung sei unerlässlich, so Matiasek abschließend.

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28.07.2010

Im Vorjahr 20% aller im Straßenverkehr getöteten Menschen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren

ÖAMTC: Unerfahrenheit junger Lenker im Straßenverkehr erhöht Unfallrisiko ÖAMTC: Unerfahrenheit junger Lenker im Straßenverkehr erhöht Unfallrisiko

Am vergangenen Wochenende waren auffallend viele junge Lenker in Unfälle verwickelt. Der eine "fliegt" mit zu hohem Tempo aus der Kurve, ein anderer hat in der Nacht einen Unfall, der vermutlich auf Sekundenschlaf zurückzuführen ist. Eine junge Fahrerin verreißt das Lenkrad, um einem kleinen Tier auszuweichen. "Solche Unfälle zeigen, dass einige junge Lenker das Risiko falsch einschätzen und ihre Fahrkünste überschätzen", sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. Die Statistik zeigt, dass die Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen die am stärksten gefährdete Gruppe ist. Im Jahr 2009 gab es in dieser Altersgruppe 128 getötete Unfallopfer, das entspricht 20 Prozent aller im Straßenverkehr getöteten Menschen in Österreich. Im Jahr 2008 waren es 160, im Jahr 2007 167 junge Menschen, die ihr Leben auf der Straße verloren haben (Quelle: Statistik Austria).

"Man darf nicht alle jungen Lenker über einen Kamm scheren und sie als Rowdys abstempeln", betont die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. Die meisten jungen Lenker haben ein Gespür dafür, wo es noch hapert. Einige suchen Unterstützung bei älteren, erfahrenen Lenkern. Viele Führerscheinneulinge vermeiden Fahrten unter Alkoholeinfluss, fahren mit angepasstem Tempo und versuchen, schwierigen Situationen aus dem Weg zu gehen. Sie unterlassen auch Alleinfahrten bei Schlechtwetter, in extremen "Rush Hours" oder in müdem Zustand. "Durch das langsame Herantasten an den komplex ablaufenden Straßenverkehr sammelt man so zusätzlich wertvolle Erfahrung", sagt die ÖAMTC-Expertin.

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24.07.2010

In Einkaufszentren herrscht dicke Luft auch ohne Rauch

Leere Lokale, keine Arbeit, keine Umsätze. Mit solchen Ängsten plagen sich die rund 50 Gastronomie- und Freizeitbetriebe in der Shopping City Süd (SCS), denn das ab 1. Juli in Kraft getretene Tabakgesetz verheißt aus ihrer Sicht nichts Gutes. Shoppen, ein Tässchen Kaffee und dazu eine g´schmackige Zigarette sind also Schnee von gestern. Rauchen im Einkaufszentrum ist nur noch in eigens dafür vorgesehenen, abgeschossenen Räumlichkeiten gestattet – ganz ohne Kaffeehausflair und Wirtshaus-Charme. “Kollegen sprechen bereits von Einbußen bis zu 70 Prozent, weil die Gäste wegbleiben. Wenn das so weiter geht, müssen wir Personal abbauen, schlimmstenfalls Lokale schließen”, klagt Ernst Riedl, stellvertretender Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, im Gespräch mit dem NÖ Wirtschaftspressedienst.

Auch Riedl bangt um seine Umsätze, denn das Anti-Rauch-Gesetz könnte die von ihm betriebene Bowling-Halle im Wiener Neustädter Kino-Center Cine Nova aus der Bahn bringen. Auch hier ist neuerdings das Qualmen per Gesetz verboten. Als Sofortmaßnahme und erste “Raucher-Notlösung” errichtet Riedl derzeit eine Raucherkabine. Eine teure Sache. In einem 35 Quadratmeter großen gläsernen Kobel sollen Raucher für investierte 35.000 Euro ein bescheidenes Plätzchen für ihre Laster bekommen - am Stehtisch, in einem bequemen Sessel, hinter einer Glaswand, aber ganz ohne Bar- oder Wirtshausgefühle. “Wir sehen das als Kompromiss und hoffen, dass die Leute die Raucherkabine annehmen”, betont Riedl. "In diesem Fall werden wir auch anderswo solche Räume anbieten", sagt er.

Der Unternehmer, der selbst Nichtraucher ist, wehrt sich vehement gegen das Tabakgesetz, da es aus seiner Sicht Betriebe und Arbeitsplätze ernsthaft gefährde. Allein die Kosten der neu gebauten Raucherkammer in Wiener Neustadt belaufen sich auf 30.000 Euro. “Das ist viel Geld. Wir verlieren Gäste wegen der gesetzlichen Vorgaben und haben zusätzlich noch Investitionen in Kauf zu nehmen. Wie soll sich das ausgehen?”, schimpft der Gastronom.

Seiner Meinung nach sollten die Lokalbesitzer weiterhin selber entscheiden dürfen, ob sie rauchfrei bleiben wollen. Außerdem würden leistungsfähige Abluftanlagen einen guten Schutz für Nichtraucher bieten – auch für Raucher, denn, so der Wirtschaftskammerfunktionär, “auch Raucher schätzen gute Luft und wollen sich wie Nichtraucher in einem gut gelüfteten Lokal aufhalten.”

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29.07.2010

Tipps der Energieberatung NÖ zum Stromsparen

Tipps für die Verringerung des täglichen Stromverbrauchs, Hilfe beim Kauf einer energiesparenden Heizungspumpe sowie wertvolle Ratschläge für den sparsamen Einsatz von Haushaltsgeräten gibt es in der neuen Broschüre "Stromsparen von A bis Z". Mit der Publikation unterstützt die Energieberatung NÖ Interessierte beim Einkauf sparsamer Geräte, bei der Verwendung ausschaltbarer Steckerleisten, um den Standby-Energieverbrauch von Fernseher, Computer und Stereoanlage zu vermeiden sowie bei der Anwendung von Energiemessgeräten, um den Energieverbrauch eines Haushaltsgerätes zu messen.

Dazu bietet die Publikation sowohl für Energiesparprofis wie auch für Einsteiger einen umfassenden Überblick an Telefonnummern und Adressen. Weiters geht es um das Dämmen und Abdichten von Fenstern, das Bilden von Fahrgemeinschaften bis hin zu Wäschewaschen mit 30 Grad, "Duschen statt Baden", Radfahren, moderne Haustechnik sowie Warmwasser.

"Die Leser dieser Broschüre können die Höhe ihrer Stromrechnung selbst reduzieren, ohne auf Lebensqualität oder Komfort zu verzichten", betont dazu Landesrat Dr. Stephan Pernkopf. "Niederösterreich hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, in fünf Jahren den gesamten Strom aus erneuerbarer Energie zu gewinnen. Der sorgsame Umgang mit Strom ist ein wichtiger Teil dieser Strategie", so der Landesrat.

Nähere Kauf- und Spartipps gibt es in der Publikation "Stromsparen von A bis Z", die man gegen einen Versandkostenbeitrag bei der Energieberatung NÖ in St. Pölten unter der Telefonnummer 02742/221 44 oder auch auf www.energieberatung-noe.at.

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24.07.2010

AKNÖ will Überstunden in Arbeitsplätze reformieren

Eine Studie der Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) belegt, dass in Niederösterreich 162.000 Arbeitnehmer durchschnittlich neun Stunden pro Woche mehr arbeiten müssen. Das sind rund ein Viertel aller in diesem Bundesland Beschäftigten. AKNÖ-Präsident Hermann Haneder fordert daher Maßnahmen zur Überstundenreduktion sowie eine progressive Erhöhung der Überstundenzuschläge. Beides wäre im Sinne der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Volksgesundheit. “Würde man aus den in ganz Österreich geleisteten 355 Millionen Überstunden Vollarbeitszeitplätze machen, wären dies realistisch 60.000 bis 100.000 neue Jobs”, so Haneder.

Mit ähnlichen Ergebnissen präsentiert die Arbeiterkammer zwei Durchrechnungsbeispiele aus dem Gastgewerbe und dem Handel. Wenn im Gastgewerbe zwei Vollzeitarbeitskräfte jeweils 12,8 Überstunden pro Woche leisten, fallen zusätzliche Kosten an, für die man eine Teilzeitkraft mit 25 Wochenstunden anstellen könnte. Würde man die Überstundenzuschläge auf 75 Prozent anheben, ließe sich im Handel bei drei Mitarbeiten, die jeweils 9,6 Überstunden pro Woche leisten, der Aufwand für eine zusätzliche Vollzeitkraft finanzieren.

Ein weiterer Dorn im Auge sind Haneder die “All-In-Verträge”, weil sich hier die Grenzen von Normal- und Mehrarbeit verwischen würden. Daher spricht sich die AKNÖ für eine bessere Abgrenzung zwischen Normalarbeitszeit und Überstunden aus, die gleiche Behandlung bezahlter und nicht bezahlter Überstunden mit Geldleistung oder Zeitausgleich sowie für eine progressive Erhöhung der Überstundenzuschläge. Schließlich verlangt sie eine kritische Hinterfragung der Durchrechungszeiträume, ein Verbot von “All-In-Verträgen” sowie verstärkte Kontrollen.

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25.07.2010

Surfen im Web ist im Ausland bis zu 207-mal teurer

Konsumenten können später bei der Internet-Abrechnung ihr blaues Wunder erleben. Konsumenten können später bei der Internet-Abrechnung ihr blaues Wunder erleben.

Mailen und Surfen mit USB-Stick oder Datenkarten ist außerhalb Österreichs ein teurer Spaß. Zwar verhindert innerhalb der Europäischen Union erstmals eine monatliche Preisgrenze, dass Konsumenten in die Schuldenfalle tappen. „Aber die Kosten pro Megabyte können dennoch um bis zu 207 Mal höher sein, als in heimischen Gefilden“, warnt AK-Konsumentenschützerin Angela Riegler. Die Arbeiterkammer informiert über die Roaminggebühren der bekanntesten Anbieter für Italien, Griechenland, Spanien, Kroatien und die Türkei.

Egal ob die neuesten Urlaubsfotos versendet werden, das aktuelle Ferienerlebnis per E-Mail den Freunden geschildert wird oder einfach nur die österreichischen Nachrichten online verfolgt werden: Konsumenten können später bei der Internet-Abrechnung ihr blaues Wunder erleben. Wer im Ausland mit einem USB-Stick oder einer Datenkarte ins Internet geht, der muss mit hohen Kosten rechnen. Dafür sorgen Roaming-Gebühren von bis zu 20,80 Euro – pro Megabyte Datenverkehr. Getestet wurden die Tarife von A1, Bob, T-Mobile, Orange, Drei und Tele-Ring für die Urlaubsländer Italien, Griechenland, Spanien, Kroatien und Türkei.

„Innerhalb Österreichs zahlen Konsumenten zwischen zehn und 25 Cent pro Megabyte, wenn die Datenpauschale überschritten wurde“, weiß AK-Konsumentenschützerin Angela Riegler. Im EU-Ausland sind es im Schnitt 6,94 Euro. Zwar gibt es seit 2009 innerhalb der Union Höchstgrenzen für Datenroaming, aber nur für die Anbieter untereinander. Der Kunde hat davon im schlimmsten Fall nichts. Seit März dieses Jahres sind zwar nicht die Kosten pro Megabyte, zumindest aber die Gesamtkosten im EU-Ausland durch die österreichischen Anbieter mit in der Regel 60 Euro limitiert. Vor Erreichen dieses Höchstbetrages erhalten die Kunden eine Warnung per SMS oder E-Mail. Beim Überschreiten der Grenze wird darüber informiert, dass der Datendienst eingestellt wird und welche Schritte gesetzt werden müssen, um ihn weiter zu nutzen. „In Österreich gilt dieses automatische Limit jedoch nicht!“, warnt Riegler. Ihr Tipp: „Im Urlaub das Internet einfach ausgeschaltet lassen. Wirklich brauchen tut man es in den meisten Fällen nicht.“

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28.07.2010

Modernste Satellitentechnologie: gestohlene Luxus-Fahrzeuge in Prag geortet und sichergestellt

Aufgrund der Erfolge bei Ortung und Wiederauffindung von gestohlenen Fahrzeugen bietet der ÖAMTC für Mitglieder ein Satellitenortungsgerät nun auch zum Mieten für den Urlaub an. Den ÖAMTC-Carfinder gibt es für 2,90 Euro am Tag. Aufgrund der Erfolge bei Ortung und Wiederauffindung von gestohlenen Fahrzeugen bietet der ÖAMTC für Mitglieder ein Satellitenortungsgerät nun auch zum Mieten für den Urlaub an. Den ÖAMTC-Carfinder gibt es für 2,90 Euro am Tag.

Das Wiederauffinden von zwei gestohlenen Luxusautos bestätigt einmal mehr den Erfolg von Satellitenortungsgeräten in der Diebstahlsfahndung. Am Montag, den 26.Juli 2010, wurden zwei Mercedes S-Klasse, Vorführwagen einer Autofirma in Wien, als gestohlen gemeldet. Da die beiden Autos mit einem Satalarm ausgestattet waren, wurde die ÖAMTC-Einsatzzentrale informiert. Nur eine Stunde später war die Position der Luxusautos ausgemacht. "Wir haben die Fahrzeuge in Prag geortet. Sie sind bereits gestanden und haben den Standort auch nicht geändert", erklärt ÖAMTC-Experte Anton Sima. Die Details wurden sofort an Interpol weitergegeben, die Position der Fahrzeuge weiter beobachtet. "Noch am Montag Abend wurden die beiden Mercedes in Prag sichergestellt, denn um 21 Uhr wurden die Autos schon in einer tschechischen Polizeistation geortet. Die offizielle Bestätigung kam dann am nächsten Morgen, der Kunde wurde sofort informiert", berichtet der ÖAMTC-Experte über die erfolgreiche Aktion.

Wie die Fälle der vergangenen Woche zeigen, führt ein eingebautes Satellitenortungsgerät oft auch zu anderen gestohlenen Fahrzeugen. So kann mit einem Schlag manchmal eine ganze Bande ausgehoben werden. "Satellitenortung ermöglicht, punktgenau festzustellen, wo sich ein Fahrzeug gerade befindet", erläutert der ÖAMTC-Experte. Immer mehr Anbieter derartiger Produkte vertrauen in der Zusammenarbeit auf die Kompetenz der ÖAMTC-Einsatzzentrale, die das gestohlene Fahrzeug punktgenau orten kann. "Die Einsatzzentrale des Clubs ist rundum die Uhr besetzt. Die Mitarbeiter können daher im Anlassfall die Polizei ständig mit den notwendigen Ortungsinformationen versorgen und die Einsatzkräfte zielgerichtet zum gesuchten Fahrzeug dirigieren", weiß der ÖAMTC-Experte.

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27.07.2010

Facebook: Das Löschen eines Kontos soll einfacher werden

Facebook will es Nutzern künftig einfacher machen, ihr Benutzerkonto zu löschen. Noch steht die einfachere Ausstiegsmöglichkeit nur bei einem begrenzten Teil der Nutzer testweise zur Verfügung. Das "soziale" Netzwerk Facebook hat es seinen Nutzern bisher schwer gemacht, ihr Benutzerkonto und vor allem ihre Daten zu löschen.

Das soll sich nun angeblich ändern. Die Kontoeinstellungsoption "Deactivate Account" ("Konto deaktivieren") ist teilweise in "Deactivate or Delete Account" ("Konto deaktivieren oder löschen") umbenannt worden. Beim Deaktivieren des Benutzerkontos bleiben die Nutzerdaten bestehen, erst durch ein Löschen werden sie angeblich komplett entfernt.

Eine Garantie dafür gibt es allerdings nicht.

Bis zur "endgültigen" Löschung eines Kontos muss man zwei Wochen warten. Wer sich in dieser Zeit erneut einloggt, etwa um die Löschung zu testen, reaktiviert das Konto immer wieder. Entsprechend muss auch darauf geachtet werden, dass sich keine anderen Webdienste oder Software über Facebook Connect anmelden.

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28.07.2010

ÖBB-Störungsmanagement - Kunden auf dem Abstellgleis?

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat einen Monat lang Rückmeldungen von Fahrgästen zum Störungsmanagement der ÖBB eingeholt. Die ausführlichen Ergebnisse gibt es ab morgen im August-"Konsument". Insgesamt 94 Personen gaben detaillierte Rückmeldungen ab, wodurch sich zumindest eine Tendenz ablesen lässt, die durch Statistiken der Schienen Control GmbH (SCG) untermauert wird: Größtes Ärgernis ist die mangelhafte Auskunft. Jeder dritte Befragte erhielt etwa keine Informationen. 35 Prozent wurden zwar nicht direkt vom Personal oder via Lautsprecher über die Störung informiert, konnten diese aber zumindest auf den Monitoren erkennen. In lediglich 13 Prozent der Fälle nannte das ÖBB-Personal den Grund für die Störung. Auch die Dauer der Wartezeit erfuhr nur jeder zweite Fahrgast. Insgesamt wird deutlich, dass sich die Befragten bessere Angaben zu Grund und Dauer der Störung wünschen. 16 Prozent würden sich darüber hinaus bessere Informationen zu Fahralternativen erwarten. 18 Prozent der Umfrage-Teilnehmer waren hingegen mit den gegebenen Informationen vollauf zufrieden.

Welche Rechte aber hat man nun als Konsument im Fall von extremen oder wiederholten Verspätungen? Im Dezember 2009 trat die EU-Fahrgastrechte-Verordnung in Kraft, die dem Kunden bei einem Verschulden der ÖBB mehr Rechte bei Zugverspätungen einräumt, z.B.:

- Entschädigung bei großer Verspätung: Bei Verspätungen ab 60 Minuten stehen dem Kunden 25 Prozent, ab 120 Minuten 50 Prozent des Fahrpreises zu.

- Entschädigung für Dauerkartenbesitzer: Bei wiederholten Verspätungen erhalten Fahrgäste mit Wochen-, Monats-, und Jahreskarten eine Entschädigung. Diese muss in den Entschädigungsbedingungen der Bahngesellschaft geregelt sein.

- Betreuungsleistungen: Bei einer Verspätung von mehr als 60 Minuten ist - so notwendig und praktisch machbar - die kostenlose Unterbringung in einem Hotel oder einer anderweitigen Unterkunft anzubieten.

Ein Wermutstropfen: Aus diesen Regelungen können allerdings die regionalen Zugverbindungen ausgeklammert werden.

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