14.07.2026
v.l.n.r.: Die Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, Klaus Schwarzenberger und Marco Trefanitz
Foto: dbn
Die ÖAMTC-Flugrettung hat im Rahmen eines Festakts ihren 500.000. Einsatz gefeiert. Zugleich wurde an die Übernahme der früher von Innenministerium und Bundesheer betriebenen Stützpunkte vor 25 Jahren erinnert – ein Schritt, der als Grundlage für das heutige flächendeckende Flugrettungsnetz gilt.
Seit 1983 prägt die Flugrettung des ÖAMTC die notfallmedizinische Versorgung in Österreich. Zum Jubiläum kamen zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland nach Wien, darunter Innenminister Gerhard Karner, Stefan Thomé von Airbus Helicopters und Francis Larribau von Safran Helicopter Engines. Auch Vertreter nationaler Einsatzorganisationen und europäischer Flugrettungsbetreiber, darunter Stefan Becker von der Rega und Frédéric Bruder von der ADAC Luftrettung, sowie Partner aus Politik und Wirtschaft wurden von den Geschäftsführern Marco Trefanitz und Klaus Schwarzenberger begrüßt.
Zusammenarbeit mit der Polizei als Erfolgsgeschichte
Innenminister Gerhard Karner hob in seiner Rede die Bedeutung der ÖAMTC-Flugrettung für Sicherheit und Notfallversorgung hervor. „Die Zusammenarbeit zwischen ÖAMTC und Polizei ist eine echte Erfolgsgeschichte, auf die wir stolz sein können. Unser gemeinsames Ziel, Menschen in Not zu helfen und für die Sicherheit zu sorgen, verbindet uns seit 25 Jahren – und das wird auch in Zukunft so bleiben“, sagte Karner.
Geschäftsführer Marco Trefanitz betonte den Beitrag aller Beteiligten: „500.000 Einsätze sind das Ergebnis echter Teamarbeit. Neben unseren Crews in der Luft leisten auch die Kollegen in Technik, Wartung, Ausbildung und Administration täglich ihren unverzichtbaren Beitrag. Nur durch dieses Teamwork können wir rund um die Uhr rasch und professionell helfen.“
Übernahme der Stützpunkte als Wendepunkt
Mit der Übernahme der BMI-Stützpunkte im Jahr 2001 wurde der Grundstein für die heutige Struktur der Flugrettung in Österreich gelegt. ÖAMTC-Präsident Markus Ludvik erklärte: „Damit hat die ÖAMTC-Flugrettung bewiesen, dass sie nicht nur fliegen, sondern auch gestalten kann. Dieser Schritt war der Grundstein für das flächendeckende Netz, das wir heute betreiben und das täglich Leben rettet.“
ÖAMTC-Direktor Ernst Kloboucnik verwies auf die Bedeutung der damaligen Entscheidung. „Innerhalb weniger Monate wurde im Jahr 2001 ein neues, einheitlich organisiertes System aufgebaut, das bestehendes Know-how bündelte und die Basis für eine moderne, leistungsfähige Flugrettung schuf. Dieses Fundament trägt bis heute und ermöglicht eine kontinuierliche Weiterentwicklung im Sinne der Patientinnen und Patienten“, sagte Kloboucnik.
Quelle: ÖAMTC