12.10.2026
Foto: dbn KI generiert
Während die Europäische Union weitere Sanktionen gegen Russland vorbereitet, hat der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Harald Vilimsky, den Brüsseler Kurs scharf kritisiert. Er verweist dabei auf erneute Bemühungen von US-Präsident Donald Trump, Bewegung in mögliche Friedensverhandlungen zum Ukraine-Krieg zu bringen.
Vilimsky sagte, die EU setze statt auf Unterstützung dieser diplomatischen Ansätze weiter auf Eskalation. „Während die Europäische Union heute offenbar nichts Besseres zu tun hat, als erneut Sanktionen gegen Russland auf den Weg zu bringen, bleibt die dringend notwendige Diplomatie weiterhin auf der Strecke“, erklärte er. Gerade an diesem Wochenende habe Trump versucht, eine politische Lösung zu finden – Brüssel gieße jedoch „immer neues Öl ins Feuer“.
Der FPÖ-Politiker warf der EU vor, an einem „völlig verfehlten Kurs“ festzuhalten. Er fragte, wie viele weitere Sanktionspakete beschlossen, wie viele Milliarden ausgegeben und wie viele Waffen geliefert werden müssten, bis man erkenne, dass der Krieg nur am Verhandlungstisch beendet werden könne. Statt eine diplomatische Lösung voranzutreiben, dränge die EU jede ernsthafte Friedensperspektive in den Hintergrund.
Abschließend forderte Vilimsky, die Union müsse ihren Sanktionskurs beenden und aufhören, neue Eskalationsschritte als politische Strategie zu verkaufen. Europa brauche keine Kriegsverlängerung aus Brüssel, sondern eine Politik, die sich für Frieden, Diplomatie und Verhandlungen einsetze. „Wer tatsächlich Frieden will, muss endlich aufhören, ausschließlich auf Sanktionen und Waffenlieferungen zu setzen“, so Vilimsky.